Frage von LittleMew, 166

Wie breit war die Berliner Mauer?

Hi Leute :)

ich halte bald eine Präsentation über die Berliner Mauer und bei meiner Recherche ist mir aufgefallen, dass nirgendwo steht, wie breit die Berliner Mauer ist! Ich meine damit nicht nur die Betonmauer, sondern auch die ganzen anderen Anlagen dazugerechnet, wie der Kolonnenweg, etc.

Weiß jemand zufällig wie breit die Berliner Mauern nun insgesamt war?

LG LittleMew

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nomex64, 92

Das war höchst unterschiedlich und kam auf die örtlichen Gegebenheiten an.

Das konnten 50 m sein aber auch 200 m von vorderem Sperrelement (Mauer) bis zum Grenzsignalzaun bzw. Hinterlandmauer.

Es gab auch nicht durchgehend eine Mauer, teilweise war das vordere Sperrelement ein 3m-Zaun wie an der grünen Grenze (DDR-BRD). Das vorrangig in nicht städtischen Bereichen.

Antwort
von kutschto, 101

An stark bewohnten Stellen war die Mauer mit Minenfeld mit Wachtürmen und allem drum und dran das konnten bis zu 50-70 m werden. Und im Wald Zum Beispiel war nur die Mauer und alle 1000 m ein Wachturm.

Antwort
von LittleBobV2, 91

Unterschiedlich von Stelle zu Stelle.
An ihren größten Stellen ca. 50m, teilweise auch "nur" 10m.

Kommentar von LittleMew ,

Ok danke :)

Antwort
von ponter, 59

Ein Beispiel, gefunden über Google in weniger als 20 Sekunden.:

http://www.pohl-projekt.de/berliner_mauer_infos/infos_01.htm

Nächstes Mal Google, ist schneller, einfacher und sicherer.

Kommentar von LittleMew ,

Da steht aber nur wie breit die Betonmauer war, nicht die gesamte Anlage. ;)

Antwort
von Dragneel654, 62

Es war ja nicht nur eine "Mauer". An manchen Stellen war es eine befestigte Verteidigungsanlage mit Minenfeldern, Hundezwingern, Wachtürmen, Soldatenquatiere usw.

Kommentar von LittleMew ,

Ich meine auch die gesamte Anlage mit den ganzen Verteidigungsanlagen :)

Kommentar von Nomex64 ,

Es gab an der Berliner Mauer keine Minenfelder. Auch Hundelaufanlagen waren im urbanen Umfeld eher selten anzutreffen. Die Kasernen der Grenzkompanien waren nicht im Grenzabschnitt sondern teilweise mehrere Kilometer davon entfernt.

Kommentar von Dragneel654 ,

Ich habe gerade erst gelesen das dort nur die Berliner Mauer gemeint ist. In dem Fall hast du recht. Dort gab es weder Minenfelder noch Selbstschussanlagen. An der Deutsch-Deutschen Grenze gab es das alles. Auch das Grenzpersonal war in den Grenzanlagen untergebracht, zumindest an den stark befestigten Anlagen.

Kommentar von Nomex64 ,

Das was als Selbstschussanlage bezeichnet wird ist in Wahrheit auch eine Mine, nur eben gerichtet. So was ähnliches gibt es heute mit der Claymore auch noch.

Auch an der grünen Grenze waren die Grenztruppen nicht im Grenzabschnitt sondern höchstens im Grenzgebiet untergebracht. Die Kasernen der Grenztruppen befanden sich dort meist in normalen Dörfern. An den Grenzübergangsstellen (GüSt) taten auch keine Grenztruppen Dienst. Die Passkontrolleinheiten (PKE) warten Angehörige der Stasi in Uniformen der Grenztruppen. Die waren auch nicht dort untergebracht sondern kamen ganz normal zu Dienst, die haben normal bei ihren Familien gewohnt.

Lediglich der äußere Rand wurde von Grenztruppen bewacht. Auch deren Kasernen waren teilweise Kilometer von den GüSt entfernt.

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