Westentliche Unterschiede der D-Fructose/L-Fructose?

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1 Antwort

Ich kann nur wieder auf das Polarimeter verweisen.

D-und L-Stellung wirken sich auf die sogenannte "optische Aktivität" eines Zuckers aus. Stell es dir so vor: Licht tritt auf verschiedenen Schwingungsebenen auf. Stell dir Lichtwellen vor, die horizontal verlaufen, welche die vertikal verlaufen,... Bei ganz gewöhnlichem Licht sind alle diese Schwingungsebenen vertreten. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, durch sogenannte "Polarisationsfilter" eine bestimmte Schwingungsebene herauszufiltern. Dieses "gefilterte" Licht ist nun "linear polarisiert".

Es gibt nun bestimmte Substanzen, die die Schwingungsebenen von linear polarisierten Licht drehen können. So kannst du beispielsweise eine Zuckerlösung benutzen, um aus einer horizontalen eine vertikale Schwingungsebene zu machen.

Die D-und L-Stellung eines Zucker entscheiden, in welche Richtung das Licht gedreht wird. Eine L-Stellung führt zu einer Drehung im Uhrzeigersinn, eine D-Stellung dreht die Schwingungsebene des Lichtes in den Gegenuhrzeigersinn.

Die Stellung der OH-Gruppe am letzten Molekül hat also Auswirkungen auf die optische Aktivität. Um dies genau messen zu können, ist das Polarimeter zu benutzen:

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Kommentar von vach77
12.07.2016, 08:39

Die D-und L-Stellung eines Zucker entscheiden, in welche Richtung das Licht gedreht wird. Eine L-Stellung führt zu einer Drehung im
Uhrzeigersinn, eine D-Stellung dreht die Schwingungsebene des Lichtes inden Gegenuhrzeigersinn.

Nicht, dass es hier zu einer falschen Vorstellung kommt:

Beispielsweise ist die D-Glucose rechtsdrehend (+), die L-Glucose entsprechend linksdrehend (-).
Bei der Fructose ist die D-Form dagegen linksdrehend!

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