Frage von Sanii94, 291

Welche "intensive" Hunderasse als Therapiehund?

Hallo ihr Lieben :)

Zu Anfang:
Ich bin anstrebender Senioren-Betreuer und möchte mir nach der Ausbildung, einen Hund, als Wegbegleiter, an meine Seite holen.

( Zu den lieben Leuten da draußen, die hasserfüllte Kommentare im Sinn haben; ich bin mit Tieren groß geworden, habe bereits Welpen aufgezogen, mehre Tierarzt-Praktika absolviert, werde den Hundetrainer-Schein machen etc. also bitte zivilisiert bleiben, Danke.)

Ich bin seit Jahren an der Planung, mir einen Hund anzuschaffen und stehe nun vor der größten Frage: welche Rasse?

Da ich, zusätzlich zur Senioren-Betreuer Ausbildung, nun auch den Hundetrainer-Schein machen werden, suche ich nach einer Rasse die es in sich hat. Ich werde auf "verhaltensauffällige" und fordernde Hunde spezialisiert sein, weshalb ich den Hundetrainer machen werde, und in Verbindung mit meinem Job, wird der zukünftige Hund zum Therapiehund ausgebildet.
Ich persönlich suche eine Charakterstarke aber liebevolle Rasse, da ich eine Herausforderung suche und er als Therapiehund eine Aufgabe hätte. Nun würde ich gerne eure Lieblingsrasse erfahren! 

Erzählt mir etwas über sie; warum ausgerechnet diese Rasse etc.
Ich würde mich sehr freuen, hier ein paar "Rufelführer" zu treffen, die mir etwas über ihr Rudel erzählen möchten.
Auch andere (ernst zu nehmende) Antworten, sind natürlich willkommen :)

Ich danke euch!
Viele liebe Grüße

Antwort
von brandon, 153

Da ich, zusätzlich zur Senioren-Betreuer Ausbildung, nun auch den Hundetrainer-Schein machen werden, suche ich nach einer Rasse die es in sich hat. Ich werde auf "verhaltensauffällige" und fordernde Hunde spezialisiert sein, weshalb ich den Hundetrainer machen werde, und in Verbindung mit meinem Job, wird der zukünftige Hund zum Therapiehund ausgebildet.

Verstehe ich das richtig? Du machst eine  Seniorenbetreuer Ausbildung und machst gleichzeitig einen “Hundetrainer Schein“ und dann möchtest Du mit verhaltensauffälligen Hunden (also mehrere Hunde) zum Therapiehund ausbilden?

Ich weiß das Du das nicht lesen möchtest aber Du bist reichlich naiv. Ein “Hundetrainer Schein“ hat keinen Wert weil den jeder ausstellen kann. Das ist eine gute Masche um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen die glauben sie könnten damit Geld verdienen. Du kannst das mit unseriösen Modelschulen vergleichen die sich von Mädchen bezahlen lassen die niemals in ihrem Leben einen Cent damit verdienen können.

Hast Du Erfahrungen mit verhaltensgestörten Hunden? Ich denke nicht sonst würdest Du nicht auf so eine Idee kommen sie als Therapiehunde auszubilden.

 Ein Therapiehund wird schon als Welpe auf seine künftigen Aufgaben vorbereitet. Diese Hunde müssen eine selbstsicheres Wesen haben sie müssen auch in kritischen Situationen zuverlässig, ruhig und gelassen bleiben und nicht alle Hunde stehen die Ausbildung bis zum Ende durch.

Mit einem verhaltensgestörten Hund ist so etwas kaum möglich.

Ich habe selbst einen verhaltensauffälligen Hund und auch mit meiner 10jährigen Erfahrung in der ich Hunde ausgebildet habe, habe ich es in fast drei Jahren nicht geschafft den Hund dahin zu bringen das er ein angstfreies Leben führen kann. Sicher kann man bei solchen Hunden einiges verbessern aber in den meisten Fällen bleiben Unsicherheiten bei diesen Hunden bestehen und sind daher völlig ungeeignet den Job eines Therapiehundes zu machen. Bei Hunden die durch ihre Aggressivität verhaltensgestört sind und therapiert wurden kann man nie sicher sein ob sie nicht in einer kritischen Situation in ihr altes Verhaltensmuster zurückfallen auch so ein Hund eignet sich überhaupt nicht als Therapiehunde.

Ein Husky ist eine völlig ungeeigneten Hunderasse für einen Therapiehund. Abgesehen davon das sie im Sommer mit ihrem dicken Fell richtig leiden, wurden sie gezüchtet um Schlitten zu ziehen und sind daher Hochleistungshunde die körperlich gefordert werden wollen. Diese Hunde möchten nicht spazieren gehen. Sie möchten laufen und zwar täglich 20 Kilometer und mehr.

 Das Wort “Huskyfarm“ klingt für mich gar nicht vertrauenerweckend. Das hört sich für mich nach einem Massenzuchtbetrieb an und ich wäre da sehr vorsichtig. 

Ein verantwortungsvoller Huskyzüchter der seine Tiere liebt wird Dir mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keinen Hund geben wenn Du von Deinen Plänen erzählst.

Ich hoffe Du siehst meine Antwort nicht als “hasserfüllter Kommentar“ denn ich pflege keinerlei Hassgefühle für Dich, Du hast mir ja nichts getan.

Einen außergewöhnlichen Sinn für Hunde haben hier viele Leute und gleichzeitig jahrzehnte Erfahrungen. 

LG

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 118

Beginn erstmal deine Ausbildung und mache diese zu Ende, dann den Hundetrainer Schein. Ausbildung und Hundetrainer Schein, da bist du gut und gerne 4-5 Jahre mit beschäftigt.

Danach wirst du sicher selektieren können welche Rassen am besten geeignet sind.

Nahe zu alle Begleithunde Rassen eignen sich dazu. Außerdem kommt es auf den Charakter des Hundes an. Und da gehört ein Husky nun wirklich nicht dazu. Der dann ruhig gechillt sein muss , während dessen Rentner und senile Leute den Hund streicheln. Das ist nicht artgerecht für einen Husky.

***Erzählt mir etwas über sie; warum ausgerechnet diese Rasse etc***

Ich bin seid meiner Kindheit mit Hütehund Rassen groß geworden. Mein Opa hatte mehrere Border Collies die richtige Arbeitshunde waren und am Vieh gearbeitet haben. Meine Mutter hatte 2 Australian Shepherds und mit einem davon bin ich groß geworden, später habe ich 1 davon übernommen der andere Aussie wurde aufgrund eines Herzfehlers eingeschläfert, und mir später noch dazu eine Terrier Mix Hündin geholt.

Mich zieht es immer zu den Hütehund Rassen, und ich denke solange ich dem Hund gerecht werden kann, gesund bin und bleibe, werden es immer Aussies sein. Mein Zweithund wird hoffe ich nächstes Jahr im Herbst  geboren und es wird ebenfalls wieder ein Aussie sein.

Mein Hund (2,5 Jahre)  ist schon soweit und besitzt guten gefestigten Grundgehorsam aber ich bin noch nicht bereit für einen Zweithund, und meine Lebensumstände erlauben mir noch keinen zweiten Hund. Grund Wohnung zu klein.

***Ich würde mich sehr freuen, hier ein paar "Rufelführer" zu treffen, die mir etwas über ihr Rudel erzählen möchten.***

Ich bin kein Rudelführer sondern eine soziale Bindungsperson für meinen Hund. Das solltest du als angehender Hundetrainer aufjedenfall wissen. Rudel werden innerhalb einer Art gebildet, und siehe da mein Aussie checkt ganz genau das ich kein Hund bin. Da ich überhaupt nicht auf Hundeart mit ihm kommuniziere. Schließlich Pinkel ich ja nicht über seine Markierungen oder schnupper ihm am hinter  rum. Der weiß das ich nicht zu seiner Spezies gehöre.

Jo ansonsten fällt mir nix mehr ein.finde dein Vorhaben richtig toll, aber ich denke du solltest noch viel mehr Erfahrungen sammeln. Was ich dir empfehlen kann, ist gehe mit Tierheim Hunden spazieren , lernen Sie kennen, und auch die unterschiedlichen Charaktere und Probleme die jeder einzelne mit sich bringt.

Viel Spaß bei deinem Vorhaben.  

Kommentar von Einafets2808 ,

Mein Hundtrainer hat beispielsweise 10 Jahre ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet.  Hat neben seinem festen Job (recht witzig ER war Geburtshelfer)  dann eine Hundetrainer Ausbildung gemacht bei Clarissa von Rheinhardt und ist nun selbständiger Hundetrainer, der immer wieder zu Schulungen und Weiterbildungen fährt und neben der Hundeschule noch einen Barf Shop hat.

Nun ist er seid über 30 Jahren Trainer.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 87

Einen Husky finde ich ziemlich ungeeignet, um ihn als Besuchshund zu führen.

1. Ist er aufgrund seines Wesens sehr eigenständig, zurückhaltend und überwiegend an fremden Menschen desinteressiert

2. Ist das Fell problematisch. In Senioreneinrichtungen ist es regelmäßig sehr warm. Für einen Hund, der eigentlich draußen leben sollte und für kalte Klimazonen gezüchtet ist, suboptimal.

3. Verliert ein Husky nicht nur im Fellwechsel ziemlich viele Haare. Auch das ist im Kontakt mit den Senioren nicht gerade von Vorteil.

Ausschlaggebend ist natürlich der individuelle Charakter des Hundes. Aber ich verstehe nicht, warum man es sich selbst und dem Hund so unnötig schwer machen muss. Begleithunde sind genau auf das gezüchtet, was Du willst: Menschen Gesellschaft zu leisten. Stattdessen wird eine hoch spezialisierte Arbeitsrasse ausgewählt und auf Gesellschaftshund umgepolt. Kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 42

Hallo,

Würde gerne von meinen Erfahrungen berichten :) habe zwar kein Therapiehund, aber eine Oma im Altenheim die einmal wöchentlich von einen Hundeteam besucht wird :) 

Zunächst muss ich sagen das die Teams die kommen in einen Verein aktiv sind, das hat den Vorteil das Schulungen zusammen gemacht werden (Gruppen sind ja meist günstiger zu unterrichten) und man muss sich nicht selber um das organisatorische kümmern. 

Und alle haben absolut offene menschenfreundliche Hunde, vom Chihuahua bis hin zum irischen Wolfshund ist alles dabei. Aber keine Verhaltensauffälligen Tiere, die hilfsbedürftigen Senioren sind auf Hunde angewiesen die freundlich sind und sind keine Crashtestdummys zum üben. 

Und ein Husky hat zuviel Power, bei meiner Oma soll der Hund zB ruhig sitzen das sie ihn streicheln kann, ein Husky würde sie mental überfordern, da durch die Demenz sie ohnehin eine innere Unruhe hat, setzt man da was hibbeliges hin wird das schlimmer. 

Ich kann die nur empfehlen zunächst deine Fortbildung zum Alltagsbetreuer zu beenden (sind ja nur 3 Monate) und dann erstmal einen Arbeitgeber zu finden der es erlaubt mit Hund zu arbeiten. Zumal du ja dann Behördengänge für die Senioren machen musst, wo der Hund zB nicht mit darf. 

Und die meisten Alltagsbetreuer die ich kenne arbeiten nur in Teilzeit, da du ja ebenfalls den Wunsch hast Hundetrainer zu werden, würde ich dir eher empfehlen das als Nebenjob anzusehen, die Zeit hättest dann dafür. Denn beides zusammen in ein Job zu vereinen halte ich für unmöglich, da du ja Verantwortung für dein Hund aber auch für die Senioren übernehmen musst. Und ich aus dein Text etwas rauslese das du dich einmal für ein Ehrenamt interessiertst (Besuchshunde im Altenheim), für die Fortbildung zum Alltagsbetreuer für Senioren und für den Beruf des Hundetrainers. Es wäre besser sich da zu entscheiden was man als erstes macht, zB Alltagsbetreuer dann kommt schon mal Geld rein und dann das zu machen wonach das Herz verlangt :) 

Und bitte bitte seh das nun nicht als Angriff aber Hunde kauft man nicht von Farmen!! Niemals! Wenn du ein Rassewelpe haben möchtest nimm dir lieber einen gesunden und sozialsierten Welpen von einen echten Züchter der keine Massenzucht macht. Welpen und Züchter findest du beim VDH das ist echt wichtig wenn du vor hast mit den Hund wichtige Aufgaben zu übernehmen, da kannst du keinen kranken Staupewelpen gebrauchen! 

Und bezgl husky, entscheide dich erst was du machen willst, mit ein Husky ins Altenheim halte ich für nicht machbar! Und ich glaube auch nicht das du annähernd die Zeit hast um den Husky gerecht zu werden wenn du arbeiten musst, sowas geht nur wenn du nur eine Hundeschule aufmachst und viel Glück hast, das genug Geld über bleibt. Für Altenheim suche dir bitte Rassen die offen auf Menschen zu gehen und keine zurückhaltenden Skeptiker wie den Husky.

Und ich fürchte das mit den Therapiehund hast du falsch recherchiert, um ein Therapiehund führen zu können müsste man selber eine therapeutische Ausbildung haben, zB Ergotherapeut. Als Alltagsbetreuer wäre das allenfalls ein Besuhshund oder schlicht ein geduldeter Hund auf der Arbeit.






Antwort
von floppy232, 58

Ich finde deine Einstellung schon etwas naiv.

Hundeerziehung, gerade mit Problemhunden, ist eine 24/7 Aufgabe, du wirst erstmal genügend Zeit damit verbringen, überhaupt deinen dann Hund (auf alle Hunde bezogen), zu erziehen. Das kann ein Jahr oder länger dauern, danach kannst du dann mal überhaupt darüber nachdenken weiter in Richtung Therapiehund zu gehen. Dazu muss sich der Hund dann aber auch eigenen, das kann nicht jeder.

Dass du einen Hundetrainerschein machen möchstest, ist ja löblich, aber du bist dir dann auch bewusst, dass die ganzen Tagungen und Lehrgänge einen Haufen Geld kosten? Du machst diese nämlich mehrfach, JEDES Jahr (zumindest wenn du es wirklich ernst meinst).

Mal zum Husky:
Überhaupt nicht dafür geeignet (habe auch noch nie einen in dieser Funktion gesehen). Da diese Rasse an sich nicht am Menschen interessiert ist (außer Halter, da muss man sich aber auch schon bemühen), eignet sich dieser nicht dafür. Er soll ja auch angefasst werden, Menschenlieb sein, Freude ausstrahlen, das ist ein Husky nicht wirklich in einer Umgebung zur Therapie. Ein Husky freut sich, wenn er laufen darf, aber nicht wenn er betüddelt wird (was er auch "mal" genießt, aber nicht ständig).

Mache mal deine Schule fertig, fange den Trainerschein an und sehe was auf dich zukommt und entscheide dann. Aber sei nicht enttäuscht, wenn deine Pläne nicht klappen.

Antwort
von MiraAnui, 55

Du musst erstmal unterscheiden ob du einen Therapiehund oder ein Besuchshund willt... da liegen Welten dazwischen und für beide ist ein Husky die absolut falsche Wahl.

Ein Husky will eine Aufgabe, aber keine wo er Stunden im Altersheim rumlatscht und sich fett füttern lässt...

Auch verhaltensauffällige Hunde sind dazu nicht geeignet und kein Altersheim dieser Welt wird solche Hunde an ihre Bewohner lassen...

Und ob ein Hund zum Therapie bzw. Besuchshund geeignet ist, liegt nicht an der Rasse sondern an den jeweiligen Hund.

Ich arbeite seit 2 Jahren ehrenamtlich im Altersheim mit meiner Hündin (Besuchshund). Das erste was in der Ausbildung gemacht wurde, war ob der Charakter passt und dieser ist nicht Rassen abhänig. Viele Labbi und sonstige "Standartbesuchshunde" wurden als ungeeignet aussortiert.

Du willst einen Trainierschein machen? Und bist so Ahnungslos? Da seh ich schwarz für deine zukünftigen Kunden.

Mein Rat: Mach erstmal die Ausbildung. Finde ein Job und ein Altersheim, der bei dem ganzen Spaß mit macht.

Mach deinen Trainierschein und sammel erstmal erfahrung

Antwort
von HalloRossi, 74

Huskyfarm? Ist das ein VDH-Kennel oder so eine Vermehrerstätte? Du klingst in deinem Beitrag sehr überheblich bezüglich deines Hundewissen. Aber du hast gar keine Ahnung, sonst würdest du einen Husky nicht mal im
Absatz in Betracht ziehen. Wenn du eine Herausforderung suchst und einen Therapiebegleithund, dann kauf einen Beagle. Dann hast du den perfekten Hund , der auf dein Profil passt. Ein Husky.... Undenkbar! Ganz davon mal abgesehen dass es ihm viel zu warm ist immAltenheim wird er die Tätigkeiten dort hassen und schneller aggressiv werden, als dir lieb ist!

Antwort
von skydram, 66

Ih komm vielleicht rüber wie so wie ein Hasserfüllter Kommentar, aber es ist keinerlei Hass vorhanden!
Ich kenn mich sehr gut mit Hunden aus, mache Ausbildung zur Hundetrainerin und arbeite jetzt schon als Gruppenleiterin und Einzelstundenleiterin bzw. Seminarsleiterin mit.
Aber nunmal kann man nicht sagen ich will den Senioren Begleithund machen, man muss schauen ob der Hund passt, man kann an die Sache rann, mit ich möchte ihn machen, denn der Hund spielt die grosse rolle, und lange nicht jeder Hund will und kann das! Und die mehr Zahl von Husky's will das nicht!
Es liegt nicht in ihrem Wesen!
Wir halten in Norwegen Husky's, und ich kann dir nur sagen, das die im Sommer schon da bei 15 Crad Maximum heiss haben!
Ich bin der Meinung *einen Husky hält man nicht in Deutschland*, ausser es sei den er sei krank, und hätte ein ganz anderes Fell!
Und ein Husky gehört immer ins Rudel, und sie fühlen sich im Haus nicht wirklich wohl!

Schau dich Lieber nach einem Flat Coated Retriever um.

Kommentar von brandon ,

Ich kenn mich sehr gut mit Hunden aus, 

Auch wenn Du das immer wieder betonst kann ich Dir da nicht zustimmen weil Du leider schon sehr viel Antworten gegeben hast die das Gegenteil sagen. Das hast Du von mir und anderen erfahrenen Usern ja schon oft gehört und ehrlich gesagt ist das das beste Beispiel dafür was so eine “Ausbildung“ zum Hundetrainer wert ist.

Tut mir leid.

Kommentar von skydram ,

Nunmal, dann denk du das von mir, ich hab inzwischen 20 eigene Kunden tendenz rasant ansteigend von daher🤔😅

Kommentar von brandon ,

Das ist nur ein Beweis dafür das es Leute gibt die noch weniger Ahnung haben als Du. 😉

Kommentar von skydram ,

Vielen dank! Dies denk ich nicht! Mein HUND 10 Mt. Alt hört auf's Wort ist geprüfter Menschensuchhund

Antwort
von xttenere, 54

Du kannst keine *Verhaltens auffällige* Hunde zum Therapiehund ausbilden. Auch ist dies nicht Rassen spezifisch...auch Mischlinge werden zu gelassen. Meine Kollegin hat diese Ausbildung mit einer Entlebucher Sennenhündin gemacht.

Du siehst die Anlagen bereits beim Junghund, und kannst diese fördern, wenn du diese Ausbildung mit ihm machen möchtest. Es ist ein langer und arbeits- intensiver Weg...mit hohen Anforderungen an den Hund.

Wenn Du mit *Senioren Betreuer* die Geriatriepflege meinst,  ( die würdest Du nämlich brauchen, und ist eine sehr harte Ausbildung ) wirst Du nebenbei keine Zeit mehr haben, Verhaltens-auffällige Hunde zu trainieren. Denn beides ist ein Fulltime Job.

Also entscheide Dich für eines von beidem, und mach dies dafür richtig.

Antwort
von Jerne79, 72

Ich würde keinen Husky wählen. Dessen Ansprüche passen in meinen Augen nicht zum Einsatzgebiet Seniorenbetreuung. Ja, Huskies sind Arbeitshunde, aber Arbeit bedeutet für sie zu rennen, zu ziehen. Selbst wenn sich der Hund von den Senioren bespaßen lässt (und darauf würde ich nicht setzen), will er hinterher trotzdem noch 20km mit dir rennen.

Ich würde eher über eine Jagd- oder Hütehundrasse nachdenken, die auch eher geistig ausgelastet werden will. Da wird es natürlich schwierig, im Rahmen verschiedener Modehundwellen einen Züchter zu finden, der verantwortungsvoll züchtet und dir nicht diverse Krankheiten beschert.

Antwort
von Schewardnadze, 20

Hallo,

als Therapiehund würde ich auf jeden Fall eine ruhige, ausgeglichene Hunderasse wie Golden Retriver oder Berner Sennenhund vorschlagen. Da ich mit beiden Rassen gute Erfahrungen insbesondere mit älteren und schwer behinderten Menschen und auch Kindern gemacht habe, beruflich, sowie privat, würde ich diese Erfahrung gerne mit Dir teilen.

Unsere Berner Sennenhündin war von anfang an kompatibel mit Kindern, anderen Hunden, Katzen, Schwerbehinderten und kranken Menschen.

Es muss nicht mal ein ausgebildeter Therapiehund sein, wenn Du Dich liebevoll und artgerecht mit einem Hund auseinandersetzt, ihm zeigst, dass Du ihn respektierst, sowie er Dich zu respektieren hat, dann kann eigentlich gar nicht allzuviel schiefgehen. Wir haben unsere Wahl nie bereut und den besten Hund der Welt, würde ich mal behaupten. Hundeschule mochte er gar nicht so gern, weil es war ein heisser Sommer und Berner mögen sich bei heissem Wetter nicht abschuften, die Welpenspiele hat er noch genossen, anschl. machte er Siesta unter einem schattigen Baum. Soviel zur Hundeschule. Er ist aber trotzdem ein guter, folgsamer und sehr liebevoller Hund geworden, wir waren vom Welpenalter an, Tag und Nacht mit ihm zusammen und er war sehr oft und viel mit anderen Hunden zusammen und wurde nebenbei richtig erwachsen. Berner sind gute Anfängerhunde, nehmen kleine Erziehungsfehler nicht gleich so krumm und sind trotzdem wesensfest und gutmütig.

Von Hunden aus schlechter Haltung, Jagdhunden, etc. würde ich persönlich Abstand nehmen wenn es um Alten- und Behindertenarbeit mit Hunden geht, das könnte nämlich für beide Seiten sehr gefährlich werden.

Antwort
von DieZahnfee13, 69

Einen Husky finde ich absolut nicht richtig als Therapiehund für Senioren. Er braucht seeeeeehr viel Bewegung um ausgelastet zu sein.
Täglich mindestens 2-3 Stunden laufen, bekommst du das im Alltag unter?
Ich habe Shetland Sheepdogs. Super einfühlsame, immer gut aufgelegte, äußerst schlaue und aktive Kerlchen.
Ein Sheltie bindet sich sehr eng an dich. Ein perfekter Begleiter für den Alltag.

Kommentar von Einafets2808 ,

Nur 2-3 Stunden. Da wird der erst warm.

Wenn du 2-3 Stunden ausreichend für einen Husky findest wie lange gehst du dann mit deinem Hund raus?

Kommentar von skydram ,

Shelties sind aber oft reserviert gegen fremde leute

Kommentar von DieZahnfee13 ,

Ok, dann wird er da erst warm, so genau kenn ich mich mit Huskys nicht aus aber ich weiß dass sie sehr bewegungsintensiv sind  :D
Mit meinen Shelties gehe ich mindestens so lange raus, kann ich gar nicht genau sagen da ich sie fast immer und überall dabei habe. Beim Arbeiten, Joggen, Fahrrad fahren, zu Fuß zum einkaufen, bei Freunden,... Außerdem Agility Training.
Reserviert ist auch nur einer meiner Shelties weil ich den aus schlechter Haltung habe. Der Rest ist super aufgeschlossen und freut sich über jeden. Ich kenne auch nur wenige schüchterne Shelties.
Ich meine mit guter Prägung am Anfang bekommt man das gut hin.
Sehr viel Kontakt zu anderen Menschen, dann kennt er es ja nicht anders.

Kommentar von HalloRossi ,

Ich kenne zwei Sheltie die im
Altenheim arbeiten und ich halte die für völlig ungeeignet, weil die viel zu reserviert den grobmotorischen Bewegungen der Senioren gegenüber sind. Der eine springt sogar immer weg, wenn einer den älteren Herrschaften streicheln will. Ziemlich frustrierend für die Senioren!

Kommentar von DieZahnfee13 ,

Natürlich gibt's solche und solche.
Aber wenn sie es von Anfang an gewöhnt werden, denk ich schon dass das gut geht.
Ich liebe meine Shelties jedenfalls. Für mich gibt es keine perfektere Rasse. :)

Antwort
von Frager111111, 63

Also ich bin jetzt kein Hundeexperte, ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten.
Wolfshunde bzw Wolfshound-Mischlinge (die wir hatten) sind extrem treu und gehorsam.
Schäferhunde gefallen mir ebenso sehr gut.
Wie oben schon genannt ist der Labrador ebenso ein optimaler Familienhund.

Antwort
von froeschliundco, 48

husky ist nicht wirklich der passende hund für diesen job...ich würde dir so spontan zu einem border oder aussi aus dem tierheim raten...die werden dir dankbar sein mit dir zusammen einen job zu erledigen dürfen und da diese modehunde bei der abgabe meist noch sehr jung sind, wirst du sicherlich ein kumpel finden der im tierheim sonst verkümmern würde

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 35

Du machst auf den ersten Blick den Eindruck als ob du dir wirklich schon Gedanken machst und eben auch jetzt wo deine Entscheidung eigentlich schon steht dir sogar noch einmal andere Meinungen anhören möchtest. Um eben auch für das Tier ein optimales Leben bieten zu können.

Ich hoffe für dich, dass du die richtige Stelle für die Ausbildung zum Hundetrainer gefunden hast. Hoffentlich jemand der nicht nur nach der positiven Bestärkung arbeitet. So wie es leider in den ganzen kommerziellen Hundeschulen derzeit der Fall ist. Mit verhaltensauffälligen Hunden zu arbeiten hat auch große Vorteil. Man ist gewillt besonders gut auf den Hund einzugehen. Wenn man dann  noch selbst einen festen Willen und Ausdauer als Charaktereigenschaft mitbringt Außerdem sind diese Hunde am Ende sogar oftmals besonders dankbar. Würde dir aber zu einem Welpen raten. Den auch schon spätestens ab der 9 Woche vom Züchter geholt und kannst von Beginn an eine extrem gute Bindung aufbauen. 

Mir fallen in Bezug zur Rasse natürlich auch erst mal der Retriever ein. Ich habe selbst einen Labrador und dieses oder spätestens nächstes Jahr kommt ein Zweithund dazu. Da bin ich gerade auch am Pendeln zwischen einer Husky-Sorte und eben wieder dem Labrador. Der Labrador ist etwas einfacher zu händeln. Er ist zwar auch ein Hund der gefordert werden will, aber eben nicht solch ein Powerhund wie es der Husky ist. Verzeiht vielleicht auch den einen oder anderen Fehler in der Erziehung etwas eher. Z.B. das Abrufen. Macht schon einen kleinen Unterschied ob ein Hund mit dieser Ausdauer und Power wie der Husky nicht Abrufbar ist. Wenn der weg ist, dann isser weg.. 

Der Sibirien Husky ist auch bei mir derzeit ein Favorit und ich lese derzeit extrem viel über die Rasse und hab auch Leute besucht mit großeren Rudeln. Einfach um die Rasse besser zu beobachten und einzuschätzen. Sie sind sehr charakterstark und haben eine natürliche typische Selbständigkeit die für mich sehr reizvoll ist. Wenn mein Hund immer wieder meine Entscheidungen hinterfragt und sie dann dennoch umsetzt, dann ist es für mich als Halter und als Sozialpartner doch die größt mögliche Form der Anerkennung. Natürlich darf man den Jagdtrieb nicht vernachlässigen. Als Therapiehund halte ich ihn für absolut geeignet. Er hat nun mal ein sehr freundliches Wesen und ist als Wachhund z.B. so überhaupt nicht geeignet. Auch bietet sich das weiche Fell doch eigentlich an für innige Steicheleinheiten und erinnert doch auch sehr stark an ein kuscheliges Stofftier. Er ist aber auch ein Arbeitshund und braucht eine wirkliche Auslastung. Das bedeutet noch viel stärker eine Umstellung im eigenen Leben. 

Über das Fell würde ich mir pers. keine Sorgen machen. Wenn man bedenkt dass es auch in den nördlichen Regionen wie Alaska im Sommer 30C wird, dann kann ich diese Einwände nicht so ganz verstehen und nachvollziehen. Ich habe derzeit einen Hund mit schwarzen Fell und muss meinen Tag jetzt auch anders gestalten was die Aktivitäten mit Hund angeht. er verliert sein Winterfell wie jeder andere Hund auch und dann geht man eben in den Abendstunden der Aktivität nach. 

Wenn du dich den Anforderungen gewachsen fühlst und sicher bist, dann bleib bei der Entscheidung Husky... Hast dir ja lange Zeit Gedanken gemacht.. Wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg. 

Antwort
von janaimb, 21

Hallo 😊
Zunächst einmal habe ich eine 1,5 Jahre alte Boxer Hündin. Die die sich nicht mit dieser Rasse beschäftigen denken oft noch daran zurück wie sie früher einmal waren. Sabbernd, bullig kupiert.... Das ist demnach nicht mehr so. Meine Hündin ist total zierlich hat einen längeren fang und einfach nur eine treue Seele. Ich fange ab Juli mit ihr die therapiehundausbildung an. Ich arbeite in einer Kita und mein Traum ist es irgendwann zusammen mit meinem Hund die Kinder glücklich zu machen.
Soviel dazu. Ich war gestern erst nochmals auf einer infoveranstaltung für Therapie Hunde und kann dir sagen: ein traumatisierten Hund eignet sich NICHT als Therapie Hund. wieso? Weil diesem sehr sehr viel abverlangt wird. Kannst du wissen was er durchgemacht hat ? Weißt du ob er nicht doch einmal schlechte Erfahrungen mit  z.B einem Spazierstock Regenschirm etc (was ältere läute oft dabei haben) gemacht hat ? Es soll dem Hund Spaß machen. Meine Frage noch. Wohnst du zufällig in Rheinland-Pfalz? Dann könnte ich dir einen ganz tollen Therapie Hunde Verein nennen. Bei dem wir bald unseren Eignungstest antreten werden. Rasse & Herkunft sind nebensächlich aber bitte bitte keinen traumatisierten Hund mit in diesen Beruf nehmen.
Liebe Grüße

Kommentar von janaimb ,

Mit traumatisierte meine ich auch aggressiv. An dem Charakter kann man nichts machen. Ein Beispiel für den Eignungstest. Es wird ein Regenschirm vor dem Hund aufgespannt rennt er weg oder geht zurück ist das okay. Sollte er aber darauf los gehen beißen oder so dann wird er dafür nicht geeignet sein

Antwort
von Nasenbohrer85, 69

Davon abgesehen, daß das Wort "Rasse" heutzutage nicht mehr die feine englische Art ist...

Ich würde als Hundeethnie den Labrador empfehlen, ist ein Familien- und Schutzhund zugleich und sehr intelligent!

Antwort
von Fairy21, 61

West Highland White Terrier= Westie , Hund aus der Cesar Werbung. 

Die können einen richtig süß anschauen. 

Kommentar von Jerne79 ,

Joah, und sind dabei ziemlich stur. Wenn sich so einer nicht bespaßen lassen will, ist Feierabend. Nicht unbedingt der geeignetste Hund für die Seniorenbetreuung.

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