Wechselstrom und durch null?

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8 Antworten

Es ist so, dass der Außenleiter (Phase) 50 Mal in der Sekunde von positiver Spannung zu negativer Spannung wechselt. Mal "schiebt" er die Elektronen, mal "saugt" er sie wieder. Vergleiche es mit ein- und ausatmen. Beim Einatmen fängst du langsam an, wirst kräftiger und zum Ende hin wieder langsamer, dann bleibst du kurz still und fängst dann an, wieder aus zu atmen. erst langsam ansetzen, dann schneller und wenn die Lunge leer wird wirst du langsamer. So in etwa funktioniert das auch beim Strom. 

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Die treibende Kraft eines Stroms ist die Spannung.

Wechselspannung hat einen Sinus-Verlauf, d.h. sie beginnt bei 0V geht zu einem positive Extremwert (z.B. 100V) dann wieder auf 0V und von dort auf einen negativen Extremwert, z.B. - 100V und von diesem wieder auf 0v usw... usw... Jes öfters dies geschieht, desto höher ist die Frequenz der Spannung.... das kann ein paa Millionen Mal je Sekunde geschehen (Mega-Hertz) oder noch 1000 mal mehr (Giga-Hertz).

Gemütlich gehjt es beim Haushaltstrom zu: 50 mal in der Sekunde.... 50 Hz

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Der sinusförmige Wechselstrom ändert zeitlich periodisch seine Richtung. Diese Richtungsänderung findet genau dann statt, wenn die Stromstärke Null ist. Damit es dazu kommt wird die Stromstärke betragsmäßig erst kleiner bis auf Null und anschließend betragsmäßig wieder größer und das periodisch.

Gruß, H. 

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Die Wechselspannung hier im deutschen Netz, die in deinen Steckdosen anliegt, hat eine Spannung von 230V. Dies ist ein Effektivwert! Bedeutend so etwas wie ein "Mittelwert". Die Spannung hat die Form eines Sinus, und eine Frequenz von 50Hz. Die Spannung geht mit dem Sinus nach oben ins positive, wieder zurück durch Null und dann ins negative. Eine Periode besteht also aus einer positiven und einer negativen Halbwelle! Und dazwischen ist der Nullpunkt. In diesem Moment liegt keine Spannung an und es fließt folglich auch kein Strom! Dieses Positive und Negative Ausschlagen der Spannung passiert genau 50 mal in der Sekunde bei 50Hz Sinusspannung.

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Kommentar von SlowPhil
24.11.2016, 09:32

Der Effektivwert ist natürlich nicht der zeitliche Mittelwert der Stromstärke allein, denn der ist ja 0.

Er bemisst sich an der mittleren elektrischen Leistung und entspricht einem Gleichstrom, der dieselbe Leistung ergäbe. Es ist das (1/√2) - fache des Scheitelwertes.

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Die Spannung bewegt sich periodisch zwischen positivem Maximum über null zum negativen Maximum und wieder über null zurück.

Wenn Du Dich z.B. mit dem Lift ständig zwischen den 2. Obergeschoss und dem 2. Untergeschoss bewegst, fährst Du jedes mal durch das nullte Geschoss oder Erdgeschoss.

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Stelle Dir einfach eine Batterie und zwei Anschlüsse vor, z.B. für einen Spannungsmesser.

Nun schliesst Du die Batterie an und misst die Spannung. Nun schliesst Du die Batterie andersherum an. Dann hast Du einmal z.B. eine positive Spannung gemessen, danach Null und dann die negative Spannung.

Schafft Du das ganze sehr schnell, dann hast Du eine Rechteckspannung mit wechseltem Vorzeichen, die auch durch "0" geht.

Beim Stromnetz funktioniert das ähnlich, nur das die Spannung nicht wie im o.g. Versuch rechteckig ist, sondern sollte eine Sinusform haben.

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Kommentar von Shalidor
24.11.2016, 15:44

Und, dass beim Wechselstrom nicht Minus und Plus hin und her gewechselt werden sondern der Außenleiter mal schiebt und dann wieder einsaugt. Beim Neutralleiter kannst du nie eine Spannung feststellen.

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Wechselspannung ist Hersteller bedingt (Kraftwerk). Dieser wird in einem Generator erzeugt. Das ist wie ein Dynamo am Fahrrad. Ein Leiter wird duch ein Magnetfeld bewegt, der in diesem eine Spannung unduziert. Die Spannung steigt langsam, bis zum Scheitelpunkt des Magnetfeldes an. Bewegt sich der Leiter weiter, nimmt die Spannung wieder ab. Der Generator im Kraftwerk läuft mit 3000 U/min. Wenn du 3000/60 rechnest kommst du auf 50. Das sind diese 50 Hz.

Betrachte es als eine simple Erklärung.

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Der Nulldurchgang bedeutet, dass an diesem Zeitpunkt kein Strom fließt (da keine Spannung anliegt). Bei der Spannung bedeutet der Nulldurchgang U = 0V, beim Strom I = 0A.

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Kommentar von Riveyx
23.11.2016, 21:06

das geht ja unter Null.

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Kommentar von Halswirbelstrom
23.11.2016, 21:18

Vorsicht bei Impedanzen (komplexe Scheinwiderstände) und Admittanzen (komplexe Scheinleitwerte).

Gruß, H.

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Kommentar von Riveyx
23.11.2016, 21:28

quasi zurück zur Stromquelle

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