Hallo, bei mir sitzt seit heute früh ein igelchen (noch sehr klein) vor der türe. ich hab ihn jetzt reingeholt und mit katzenfutter gefüttert. hat jemand Erfahrung? Wer kann mir raten, was zu tun ist?
solange es noch nicht frostig ist, eigentlich gar nichts,denn die Igel suchen sich jetzt ihr Winterquartier. Aber wenn du ihn schon zu Dir ins Haus genommen hast, im Tierheim anrufen und nachfragen, wo die nächste "Igelstation" ist und ihn dort abgeben...
Das mit dem Katzenfutter ist schon mal sehr richtig. Ganz kleine Igel müssen auch im Winter fressen und brauchen Auslauf. Ich habe im Heizungskeller (im Winter ca. 10 Grad) schon manches Igel-Leben gerettet. Da Igel meist Flöhe haben, ist es ratsam, den kleinen Kerl erstmal zu duschen und mit Flohpuder zu behandeln. Als Futter eignet sich noch milder Schnittkäse, Äpfel Rinderhack und rohes Ei. Auch Wasser sollte immer zur Verfügung stehen.
und niemals Milch geben da sie ihre Magen sich verdreben können

http://www.gutefrage.net/frage/igel Schau mal hier, da steht der Link zur Igelhilfe und wenn Du hier oben bei Suche mal "Igel" eingibst, gibt es da viele ähnliche Fragen, wo auch geklärt wird, wie schwer er nun sein müsste, um draußen überleben zu können.
Auf keinen Fall mit ins Haus nehmen. Es handelt sich dabei um ein Wildtier. Allerdings können Sie wie folgt helfen. Damit ein Igel den Winter überlebt muß er sich "fett" fressen. Sie können ihn draussen füttern. Ich habe einen Igel mit Katzenfutter angefüttert und vom Wald etwas Unterholz und Stoh besorgt. Nach ca. 2-3 Wochen hielt er Winterschlaf. Im Frühjahr bekamm sie Junge. Nach ca. 3-4 Wochen verschwand die Igelfamilien wieder.
Lese dich bitte hier schlau: http://www.lbv-starnberg.de/Umwelttipps/Igel.htm

Eigentlich gehört er nach draussen und muss selbst sehen, wie er über den Winter kommt. Das ist der Lauf der Natur. Wenn er stark genug ist überlebt er.
Wenn du ihn süss genug findest, um ihn bei dir in der Wohnung oder im Keller überwintern zu lassen, musst du wissen, dass er wegen der Wärme keine Winterschlaf hält, sondern eine Menge Trubel veranstalten wird.
Lass der Nautur ihren Lauf - es ist für alle das Beste
mit anderen worten, leg ihn zum sterben wieder raus...tierheim anrufen, igelchen abgeben und ein ruhiges gewissen haben, das ist die bessere lösung!
Raimund1 am 3. November 2007 17:47 Nicht zum Sterben rauslegen, davon war nicht die Rede. Mag sein, dass das Tierheim die bessere Lösung ist.
Ich plädiere dafür, nicht zuviel in die Natur einzugreifen.
geheim am 5. November 2007 12:09 wir haben schon so viel scheiße angerichtet in der Natur, da können wir wenigstens dafür sorgen, dass die (vll von unseren Werken?) ver(w)irrten Tiere überleben...
das war schon mal verkehrt! Du hättest ihn nicht mit reinnehmen sollen. Es gibt zur Zeit noch genug Nahrung und es ist noch kein Frost. Also bestand keine Notwendigkeit dazu. Igel sollte man nur füttern, wenn es ein extrem kleiner abgemagerter Igel wäre und schon Wintereinbruch da ist.
Qetan am 3. November 2007 21:26 Es gibt so gut wie keine Insekten mehr. Wovon soll der Igel sich denn ernähren.
Igel sind Allesfresser. Es gibt noch genug Insekten, Würmer, Schnecken, heruntergefallene Früchte usw.
Qetan am 3. November 2007 22:16 Es gibt eben kaum noch Insekten und Schnecken. Und Igel sind hauptsächlich Fleischfresser, die von Früchten nicht zunehmen.
Die Antwort ist soweit okay. Aber Igelstationen sind keine Abgabestelle. Dort wied der Igel untersucht, behandelt und Dir wird die weitere Pflege erklärt.
Hilfe bei www.igelkomitee-hamburg.de