Shaina am 31.05.2009 um 13:13 Uhr
Mein Psychologe nimmt mich irgendwie nicht für voll. Ich habe ihm mehrmals gesagt - und auch in schriftlicher Form gegeben -, dass ich eine soziale Phobie habe. Ich habe gar keine sozialen Kontakte und ertrage es nicht, mich unter Menschen aufzuhalten - weshalb ich auch die Schule abgebrochen habe. Telefonieren kann ich überhaupt nicht, weil ich es einfach nicht schaffe, zum Hörer zu greifen; Und wenn ich schon in ein Gespräch über's Telefon verwickelt werde, dann stottere ich, bin nervös und kann nicht klar denken. Ich habe es satt, hier jeden Tag einsam zu sitzen und niemanden zu haben, mit dem ich reden kann. Ich will von mir aus auf Menschen zugehen können, aber mein Psychologe grinst immer, wenn ich ihm das sage, da er denkt, ich sei selbstbewusst. Das Problem ist, dass ich wirklich selbstbewusst bin, wenn ich mich mit älteren Menschen unterhalte - aber mit Menschen in meinem Alter kann ich nicht sprechen, weil ich dann unter einer extremen Nervosität leide, stottere und mich schäme. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit dem Mobbing von früher zusammenhängt, dem ich hilflos ausgesetzt war, weil es selbst meinen Lehrer nicht interessiert hat. Das hat 'meine Entwicklung negativ geprägt'. Ich wurde ja nicht von "Erwachsenen" gemobbt - sondern von Leuten in meinem Alter... Wie kann ich meinem Psychologen das erklären? Das hier habe ich ja schon gesagt...
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Du solltest dir einen anderen Psychologen suchen, der dein Problem ernst nimmt. Alles Gute!
Genau. Nimm dir einen anderen. DAs man von seinem eigene Psychologen nicht ernst genommen wird, ist nicht normal!

Ich würde mal den Psychologen wechseln wenn er dich nicht ernst nimmt. Es gibt sicher Wege das zu trainieren, ein Anfang wäre sicher sich seiner Angst zu stellen und ins kalte Wasser zu springen. Nimm dir jemanden an die Hand zu dem du Vertrauen hast und dann ab in die Mitte und sprich mit deinem Bekannten wildfremde Menschen an, ich denke das wird dir Selbstvertrauen geben.

lass dich von der meinung anderer leute nicht runterziehen.. kack auf so leute und mach dein ding !

Such Dir doch einfach einen andere Psychologen. Da kannst Du und die Krankenkasse hilft Dir. Schreib einen Brief und gut ist. Kontaktschwierigkeiten mit Gleichaltrigen können (als Tipp) auch etwas damit zu tun, das sie u.U. Sexualpartner wären. Das sind ältere nicht, die stehen für die Eltern.

Neurologen informieren und dann Psychologen wechseln

Such Dir einen anderen Arzt/Psychotherapeuten! Irgenjemand wird Dich schon ernst nehmen.

wenn du das gefühl hast das er dich nicht ernst nimmt und du es ihm schon öfters gesagt hast, dann wechsele. es gibt aber auch psychologen dieses Schiene nehmen um zu wissen wie man reagierte, ichhatte auch eine psychologin die hat das gleiche gemacht, sie saß nur vor mir und grinste und sagte nichts, ich biun irgendwann heulend zusammen gebrochen und hab sie angeschrien sie soll das verdammte Grinsen aus ihrem Gesicht holen, es hat mir geholfen das ich aus mir rauskomme, es bleibt jetz leider bei dir!
Sei gut vorbereitet schreib die gedanken und sachen die du sagen willst auf einen zettel zieh dich ordentlich an und kitzel deinen psychologen n bissel :D.

Ich würd dir auch raten, den Psychologen zu wechseln. Denn hilfreich ist das, was er macht für dich sicherlich nicht. Das wäre wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, wenn er dich nicht ernst nimmt... Von mir auch alles Gute
wie bei mir..muss auchbald zum psychologen....bin total gegenüber fremden menschen scheu

Und wenn es der 10. Psychologe wäre. Wenn Du Dich nicht ernstgenommen fühlst, mußt Du wechseln. Und an Deiner Stelle würde ich dem neuen auch sagen, daß Du Dich nicht ernstgenommen gefühlt hast.
Was ist das denn für ein Doc?geh zu einem anderen,dein Vertrauen in den Mann leidet ja auch,und du mußt unter Leute...irgendwie...alles gute!!!

Ich würde auch sagen, dass Du wechseln sollst, auch wenn es vielleicht, wie hier erwähnt eine Methode ist um Dich aus der Reserve zu locken. Er scheint nicht zu kapieren ,dass Dein Problem nicht seine Altersklasse betrifft. Such so lange nach einem Psychologen, bis Du Dich wohl und erleichtert fühlst. Und ich würde auch, wie schon hier gesagt, mal notieren was Du ihm sagen möchtst, vielleicht sogar das, was Du hier geschrieben hast und dem neuen Arzt direkt sagen warum Du gewechselt hast, damit er nicht die gleiche Methode anwendet.
Ich drück Dir die Daumen!
also wenn deine angst wirklich sehr krass ist, würde ich zunächst auch psychopharmaka ausprobieren. das antidepressivum paroxetin fiele mir spontan ein, weil das auch angst dämpft.
und deinem psychologen würde ich genau mit deinen fragen hier konfrontieren. also fragen: warum nehmen sie mich nicht ernst? warum grinsen sie? das alles muss in der therapie geklärt werden, nicht hier.
ist es bei den gleichaltrigen eher bei männern oder frauen?
differentialdiagnose wäre wichtig. vielleicht hast du keine soziale phobie, sondern eine persönlichkeitsstörung. die unsicher-vermeidende ps scheint mir hier (auf den ersten groben blick) passender zu sein. wenn dem so ist, ergeben sich auch andere expositionen. reine konfrontation mit typischen angstsituationen reichen dann nicht aus.
aus welcher stadt bist du?

Meine Psychologin wendet auch teilweise dieses provozierende Verhalten an. Wenn der Patient sich nicht öffnet, nicht sagt, was ihn bewegt (so wie dich das Grinsen/ nicht- ernst- genommen- werden, versucht er einen aus der Reserve zu locken. Ich würde nicht eher wehcseln, als dass ich das mit ihm besprochen hätte- und wenn du ihn anschreist- das ist gut für dich! Komm aus dir heraus und sprich das an, sonst kann er dir nicht helfen. Alles Gute
Hallo liebe Shaina,
lass es mich doch bitte erst mal mit Humor versuchen: Wenn Dein Psychologe sagt, Du wärest "selbstbewusst", dann hat er doch recht. Du bist "selbst bewusst"! Du bist Dir Deiner SELBST beswusst, Du kennst Dich, Dein Verhalten, Deine ärgerlichen Situationen, einen Weg wie Du Dich heilen kannst.
Lass uns das Wort SELBSTBEWUSST doch so verwenden, wie es in der Etymologie gemeint ist.
Nun zu den Vorschlägen hier im Forum. Die meisten Vorschläge empfehlen Dir einen Wechsel des Psychologen. Du selber hast geschrieben, mittlerweile hättest Du den "3." schon durch.
Wenn Du Dir jetzt wirklich einen jungen Psycholgen suchen willst, dann nimm eine / einen möglichst jungen Psychologen/in. Da hättest Du einerseits eine Fachfrau / einen Fachmann, andererseits kommst Du in dem Spannungsfeld Erwachsene / Gleichaltrige Deinem persönlichen BRennpunkt etwas näher. Wäre eine spannende Erfahrung. Was hältst Du davon?
Den Forumsvorschlag mit Psychopharmaka sehe ich als letzte, allerletzte Möglichkeit.
Was hältst Du denn von dem Vorschlag, alle diese Vorschläge aus diesem Forum mal auszudrucken und in die nächste Sitzung mitzunehmen. Und dann sprich mit deinem Psychologen mal drüber. Mach diese Texte mal zur Gesprächsgrundlage.......
Liebe Grüße H.
liebe shaina, bitte glaub nicht, das dich dein psychologe nicht ernst nimmt, das wäre fatal. bestimmt nimmt er dich und deine ansicht für voll (sonst häte er kein psychologe werden geworden) dein psychologe sitz in folgendem DILEMMA: im gegensatz zu körperlichen erkrankungen ist bei psychischen eine gesicherte und eindeutige diagnose nahezu unmöglich. du kannst zu 10 verschiedenen ärzten gehen und 10 verschiedene diagnosen bekommen. oft deuten symptome eindeutig auf eine spezielle krankheit hin, aber sehr oft liegt dem was ganz anderes zu grunde. in deinem fall deuten die symptome wirklich auf eine soziale phobie hin. ABER: bei phobien müssen besondere differentialdiagnosen beachtet werden. es muss ausgeschlossen werden, dass sich nicht eines der folgenden dahinter verbirgt: - schizophrenie , - depressive störung,(regel: soz phobie sollte nur diagnostiziert werden, wenn sie bereits lange vor der depressiven episode bestand o wenn sie nach abklingen sämtlicher depressiver symptome weiterbesteht (evtl eine durch eine depression ausgelöste soziale phobie) - zwangserkrankung - oder ängstliche persönlichkeitsstörung (differenzierung zur soz phobie ist hier ganz schwer weil sich die störungne überlappen. selbstunsicher e person hat meist allg unbehagen bei soz situationen mit bedürfniss ständige rückversicherung ohne den typischen angstsymptomen. sind kriterien für beide störungen erfüllt sollten beide diagnosen gestellt werden)
soz phobie entwickeln sich langsam ohne eindeutige auslösende faktoren u sind chronisch. du hast erzählt, du wurdest gemoppt. das bedeutet langanhaltende seelische belastung. gut möglich dass es sich bei dir vielmehr um eine anpassungsstörung handelt - eine reaktion lang anhaltender psychozozialer belastung. dies kann übergehen in eine depression auch eine generalisierte angststörung trifft auf die symptome zu, bei der aber auch wieder differentiert werden müsste.
leider weiß ich nichts von dir und will mir nicht anmaßen irgendwelche ferndiagnosen zu stellen.
aber siehst du was ich meine? auch wenn du dich selbst am besten kennst und glaubst, dass es soz phobie ist, so muss man differenzieren um zu sehen ob nicht tatsächlich etwas anderes dahinter steckt.
ich will nicht dass du dich gekränkt fühlst, bei deinem psychologen, weil vertrauen für eine therapie so wichtig ist.
aber ganz egal um was es sich nun handelt, das aller aller wichtigste ist glaube ich, dass du mit einer verhaltenstherapie beginnst, weil diese bei jeder diser krankheiten sinnvoll ist. psychopathologische diagnose ist vor allem für die richtige medikamentöse einstellung wichtig. und ich rate dir süße, sein nicht voreingenommen und lass dir medikamente verschreiben, wenn der arzt glaubt das sie wichtig für dich sind. es ist schwachsinn zu sagen "tabletten sind die letzte lösung". sie sind der anfang vom ziel. sie versetzen uns erst einmal in die lage eine therapie zu machen u erfolgreich durchzuziehn! das wäre wie, mit einer beinfraktur auf reha gehen, bei der die knochen immer noch gebrochen sind.also so ungefähr, du verstehst mich schon greetz und gute besserung
Liebe Shaina, wenn dein Psychologe konstant grinst, wenn du ihm etwas sehr persönliches sagst, dann bedeutet das, dass er wahrscheinlich Angst hat, etwas, das in der Fachsprache "Gegenübertragung" heißt. Das ist umso wahrscheinlicher, als auch du unter Ängsten leidest. Menschen kommunizieren nur zu einem kleinen Teil über das gesprochene Wort miteinander, wichtiger sind ihre Gefühle. Du kannst dir das etwa so vorstellen. Du bist gemobbt worden, hast Angst gehabt und dich hilflos gefühlt. In der Therapie vermittelst du nun genau diese Gefühle deinem Therapeuten. Es könnte sein, dass er nicht weiß, was er sagen soll, wenn du von deinen Ängsten berichtest, er fühlt sich dann hilflos und hat Angst, es könnte sich herausstellen, dass er versagt. Das wäre allerdings genau das Material, mit dem er arbeiten müsste. Dazu müsste er eine analytische Ausbildung haben. Vielleicht fragst du ihn einfach nach seiner Ausbildung und der Methode, mit der er arbeitet. Dann kannst du entscheiden, ob es sinnvoll ist, bei ihm zu bleiben.
Ich war schon bei drei Psychologen, aber nur einem hab ich's so ausführlich geschildert wie hier. Wirklich ernst genommen hat mich keiner. Deshalb frage ich ja...
hast du ihn mal darauf angesprochen und gefragt, wrum er dich so behandelt? insbesondere, wenn er nicht der erste ist, der so mit dir umgeht, könnte das ja auch einen grund haben...