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Die Leitmotiv-Technik ist eine der drei Kompositionstechniken der Filmmusik, bei der mit Leitmotiven gearbeitet wird. Das Verfahren ist an die Kompositionen Richard Wagners angelehnt und wurde bereits in der Stummfilmzeit angewendet. Hierbei ist einer Person oder einer Situation ein bestimmtes musikalisches Motiv zugeordnet, das im Verlauf des Films immer wieder auftritt. Die beiden bekanntesten zeitgenössischen Beispiele für die Verwendung von Leitmotivik im Film sind die Filmmusiken zur Star-Wars-Serie und zur Filmtrilogie „Der Herr der Ringe“.

Die aus der Oper und insbesondere aus der Musik Richard Wagners bekannte Leitmotiv-Technik hat zur Aufgabe, Personen oder Gegenstände der Handlung, die im Film eine zentrale Rolle einnehmen, musikalisch zu repräsentieren. Dazu werden wichtigen Charakteren oder Handlungsgegenstände eigene Motive, sogenannte Leitmotive zugeordnet, die dann je nach den Erfordernissen der Geschichte in die Gesamtkomposition eingebaut, wiederholt und variiert werden. So können auch Vorahnungen oder Situationsveränderungen, die die Filmhandlung betreffen vermittelt werden, ohne dass sie auf der Leinwand sichtbar wären.
Heutzutage wird die Leitmotiv-Technik meistens in Form eines Leitthemas angewendet. Diese Form der Komposition wird als entwickelnde Filmmusik bezeichnet. Das musikalische Thema wird mit der Titelmusik vorgestellt und während der Filmhandlung immer wieder aufgegriffen (Beispiel: Spiel mir das Lied vom Tod). Auf diese Weise wird die Wiedererkennung beim Publikum gewährleistet.

VG Leo

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In einem Film bekommen verschiedene Personen, Gegenstände usw eine Melodie zugeordnet, die in dem Film immer dann spielt, wenn diese Person zu sehen ist. Oft wird auch vorher angedeutet, dass diese Person gleich auftauchen wird. Manchmal werden auch Motive von zwei oder mehr Personen vermischt wenn diese zusammen vorkommen.

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