Frage von omnia,

was ist die "erbsünde"?

ich weiß es nicht recht. ich denke es wird mit der bibelstelle des sündenfalls (apfel-pflücken) beschrieben? aber was heißt es jetzt übertragen auf das leben? was bedeutet erbsünde?

Hilfreichste Antwort von TeeEi,
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Also auf deine Frage "im Alltag heutzutage" eingehend: Erbsünde ist der Grund, warum der Mensch unvollkommen ist. Deshalb können die Menschen von eigener Kraft heraus keine Erlösung finden. Dafür hat Jesus aber gesorgt, sein Opfer wird als Loskaufopfer für die Erbsünde betrachtet.

Übrigens steht die Lehre der Erbsünde nicht in der Bibel. Der Verweis auf die Frucht vom Baum der Erkenntnis ist eine Interpretationssache. Man muss es nicht im Sinne der Erbsünde interpretieren. Paulus hat angefangen, in dieser Richtung zu lehren. Die Lehre wurde dann in der katholischen Kirche entwickelt, dabei ist die Lehre von Augustinus von Hippo im vierten/fünften Jahrhundert von besonderer Bedeutung.

Die Lehre wird aber nicht nur von der römisch-katholischen Kirche vertreten, sondern von allen Kirchen (ich kenne jetzt keine Ausnahme, aber ich bin auch kein Experte), wobei es in kleineren Details Unterschiede geben kann.

Kommentar von omnia,

also ist sie auch in erster linie vielleicht eine erklärung - dafür dass auf erden vieles schief geht bei den menschen, und das leben für den einzelnen oft schwer und mühsam ist..

Kommentar von TeeEi,

Ja so kann man es sehen. Nach der Lehre leben Menschen heute nur deswegen nicht im Paradies, weil Adam die Frucht gegessen hat. Wenn die Menschen im Paradies leben würden, wäre alles super.

Kommentar von heureka47,

@ omnia:

Der erwachsenwerdende Mensch kann Befreiung von der "Erbsünde" erlangen - durch Reinigung / Wandlung seines Bewußtseins.

Aber auch dann kann in der Welt immer noch einiges "schiefgehen" - das liegt in der Natur der Sache.

Antwort von AllesKnower,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Eine Erfindung der Kirche, um Menschen Angst zu machen !

Kommentar von GoodFella2306,

Das ist grundlegend richtig, DH :-) Beantwortet aber nicht die Frage.

Kommentar von omnia,

ah das bringt mich auf eine idee. vielleicht soll die "erbsünde" eine erklärung dafür bieten, dass es ungerecht zugeht auf der welt. der eine ist krank und arm der andere reich und gesund. vielleicht hat der kranke arme ja einen kleinen trost wenn er denken kann: jaja die erbsünde" anstatt dass er weiterhin versucht alles unabänderbare zu ändern und dabei nicht recht sieht was er eigentlich ändern könnte während er sich in neid und groll kreist.. -so könnte es ja gemeint sein.. oder?

Kommentar von derdorfbengel,

Nee. So eine Rechtfertigungslehre ist mir biblisch nicht bekannt. Der Sündenfall ist das nicht. Das wäre auch nicht begründbar, da mit der Sünde ALLE Menschen verdammt sind, nicht nur Arme, Sklaven, Ausländer usw. etc.

So eine Rechtfertigungslehre war erst Kerngehalt des Calvinismus (Reformierte Kirche), der im 16. Jh. aufkam.

Kommentar von omnia,

oder es soll heißen, dass wenn ein mensch heute eine sünde begeht, er damit seine nachfahren längerfristig belasten kann (zb. mord usw)..?

Kommentar von AllesKnower,

Das ganze bezieht sich wohl eher darauf, dass auch ein Neugeborenes Kind nicht frei von Sünde ist, aber unabhängig von konkreten Taten !

Kommentar von heureka47,

@ AllesKnower:

Geh doch bitte etwas verantwortungsvoller mit Informationen und deinen Mitmenschen um!

Die "Erbsünde" ist keine "Erfindung der Kirche" - sie ist im Grunde eine wichtige "psychologische" / spirituelle Tatsache; ein wichtiger Hinweis an alle Menschen, daß es im Leben des Menschen einige "Fußangeln" gibt, die schlimme Folgen haben können - aber es gibt eben auch die Möglichkeit, sich davon frei zu machen. Auch das könnte jeder Mensch wissen - es ist kein Geheimnis! Siehe meine Antwort hier.

Kommentar von AllesKnower,

Aha und wer hat diese "psychologische / spirituelle Tatsache" wissenschaftlich festgestellt ?

Kommentar von omikron,

Muss eine Art Pawlowscher Reflex bei dir sein: "Aha, Religion, ich bin dagegen."

Besser wärs, die Frage zu lesen! :)

Kommentar von AllesKnower,

Eine Antwort auf meine Nachfrage stellt dieser Kommentar indes nicht dar !

Kommentar von heureka47,

@ AllesKnower:

Es scheint, du hältst "die Wissenschaft" für das nonplusultra für alles Wissbare - aber die Menschen, die das tun, irren!

"Die Wissenschaft" blendet einen Teil der Lebenswirklichkeit - systematisch geradezu - aus und befaßt sich mkit solchen Dingen nicht; ja, sie stellt sie oft sogar vehement in Abrede!

Daran krankt unsere zivilisierte Gesellschaft.

Kommentar von AllesKnower,

Nein, an belegbaren Fakten krankt sie wohl kaum !

Kommentar von omnia,

dazu fällt mir noch ein, dass auch ich menschen kenne, die sobald sie dass wort "religion" hören auf dagegen! schalten und sich nicht mehr auf inhalte einlassen. daweil finde ich dass die eigentlichen lehren und ideen die auch unter anderem von religionen behandelt werden hoch interessant sind und auch psychologisch und philosophisch eine fruchtbares thema (oder einfach eine erklärung die einem lebenssinn geben kann -ganz ohne den gedanken an gott- oder zumindest interessant ist) darstellen können.

Kommentar von AllesKnower,

Naja, das schrieb schon jemand vor Dir und es geht nicht um ein konkretes Interesse sondern um konkrete Auswirkungen !

Kommentar von omnia,

wiso auswirkung? auslegung ist doch das a und o!

Kommentar von AllesKnower,

Nein, ist es nicht sondern die Auswirkung auf die Menschen !

Antwort von elenore,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Erbsünde (lat. peccatum originale originatum) bezeichnet in der christlichen Theologie den durch die Ursünde Adams und Evas begründeten Unheilszustand, in den jeder Mensch als Nachkomme Adams „hineingeboren“ wird und durch den er in seiner eigenen Freiheitsgeschichte vorbelastet ist.

Ausführlich unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Erbsünde

Antwort von Abundumzu,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo omnia

wenn Du Dir bitte die Antwort zu dieser ähnlichen Frage einmal ansiehst, dann hast Du eine Reihe biblisch begründeter Argumente:

.

Warum ist Jesus für uns gestorben?

Antwort von Harterkampfer,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Erbsünde hat nichts mit der historischen Schuld oder historischen Verantwortung zu tun. Den Begriff gibt es seit 1.700 Jahren und nicht erst seit dem 2. Weltkrieg.

Erbsünde ist eindeutig ein theologischer Begriff, den Augustinus von Thagaste (der in Hippo im heutigen Tunesien) Bischof war, entwickelt hat.


Augustinus, ein hochgebildeter römischer Redner, mit faszinierender Rhetorik und mit überstarker Mutterbindung, wandte sich von seinem erkenntnis- und wissensorientiertem Leben ab, trat zum Christentum über und glaubte, nur noch der Bibel trauen zu können. In der Folge entwickelte er theologische Vorstellungen von unbarmherziger Strenge. Eine seiner "Erfindungen" war eben die Erbsünde. Deren Grundzüge:

Woher kommt das Böse, fragte sich Augustinus!

Wenn Gott allmächtig ist, dann kann keine andere Macht etwas Gott Widersprechendes schaffen - also ist auch das Böse von Gott!

Wozu schafft Gott Böses, wo er doch das Gute will?

Um den Menschen zu strafen - so Augustinus.

Das schlimmste, das Augustinus infolge seiner teilweise pathologischen Mutterbindung vorstellen konnte, war der Sexualtrieb. Dieser brachte ihn in unlösbaren Konflikt mit seiner Mutter, die seine Konkubine, mit der er einen Sohn hatte, nach jahrelangen Bemühungen vertrieben hatte.

Gott straft den Menschen also mit der Lust!

Aus diesem „Bösen“, dem Sexualakt, geht aber jeder Mensch hervor – also, so reimte Augustinus, müsse jeder Mensch bei seiner Geburt mit dem Bösen „infiziert“ sein. Das nannte er „Erbsünde“.


So der alte Augustinus. Der einzige Fehler, den er beging, war, zu übersehen, dass eine Erbsünde in der Realität nicht existiert, lediglich in der Phantasie von religiösen Menschen.

Kommentar von heureka47,

@ Harterkampfer:

Auch wer von der "Erbsünde" nichts weiß oder sie zwar dem Namen nach kennt, aber nicht gläubig ist, wird von den praktischen Erfahrungen betroffen - und beeinträchtigt -, die mit der "Erbsünde" gemeint sind. Siehe meine Antwort hier.

Kommentar von TeeEi,

Interessante Antwort. Zum großen Teil stimme ich dir zu. Ich finde, im mittleren Teil ist es weniger objektive Erklärung, sondern viel mehr subjektive Interpretation und zeigt deine Abneigung gegenüber Augustinus. Ich kann das voll und ganz verstehen ;-)

Kommentar von omnia,

interessant!

Kommentar von Harterkampfer,

TeeEi, der mittlere Teil ist nicht subjektiv, sondern lediglich die kurze Wiedergabe seiner Theorie.

Meine Distanz zu Augustinus zeigt sich vielmehr im letzten Teil meines Beitrags.

Im Übrigen verbindet mich mit dem Burschen eine Art "Hassliebe"! Er ist faszinierend als Redner und Verfasser von Schriften, die mich selbst durch die Jahrhunderte ansprechen, als stünde er vor mir! Ich war hin und weg, als ich seine "Bekenntnisse" las!

Andererseits ist er ein ideologischer Verbrecher, der viel die Selbsthasstendenz auf eine schreckliche Weise im Christentum gefestigt und institutionalisiert und so viel Leid über die nachfolgenden Generationen, bis heute, gebracht hat! Allein schon für seine hasserfüllte Erfindung der "Erbsünde" würde ich ihn gerne füsilieren lassen - dummerweise ist er bereits seit über 1.600 Jahren tot...!

Antwort von dreadnought,
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Ich tue jetzt mal so, als hätte die Kirche das Recht, wenigstens ihre eigenen Begriffe selbst erklären zu dürfen und nicht von jedem nach Belieben verbogen zu kriegen.

Dann hat dogmengeschichtlich harterkampfer einiges für sich. Augustinus hat sich viele Gedanken darüber gemacht und entdeckt, daß wir als Menschen grundsätzlich die Eigenschaft haben, uns von Gott losreißen zu wollen.

Allerdings sieht er das nicht als "Erwachsenwerden", wie das Atheisten heute tun, sondern wie das Vorschulkind, das sich an einer vielbefahrenen Bundesstraße von der Mutter losreißt, weil es auf der anderen Seite ein Spielzeuggeschäft gesehen hat. Diese Eigenschaft ist also nichts Positives, wie uns heute eingeredet wird, sondern ein wesentlicher Teil unseres Elends.

Wir haben diese Eigenschaft alle, genau so wie wir zu den Trockennasenaffen gehörige Säugetiere sind.

Und wie viele andere unveränderliche Eigenschaften wird sie sexuell vererbt. Das ist bei Augustin die in der Wirkung unselige Verquickung von Sexualität und Sünde, die allerdings theologisch nicht zwingend ist.

Hier kommt für Christen die Taufe ins Spiel. sie wäscht nämlich symbolisch die Erbsünde ab und befreit. Deswegen wird sie im NT "Bad der Wiedergeburt" genannt. Darum sind Freikirchen, die keine Sakramente, sondern nur psychische Zustände haben, auch bisweilen so gesetzlich.

Zu den Folgen vgl. Sonnenschnauz und TeeEi

Kommentar von omnia,

(was meinst du mit "geseltzlich"? freikirchen -meinst du sekten-ähnliche einrichtungen oder gar sachen wie staatliche institutionen?

Kommentar von dreadnought,

Oh sorry, "gesetzlich" meint im Rahmen des Christentums eine Haltung, die sehr moralisch und von religiösen Gesetzen her denkt; eine Haltung, in der das Christentum fast nur aus Ge- oder Verboten besteht, ist "gesetzlich"- und Quatsch. Freikirchen vertreten das allerdings recht häufig.

Antwort von coeleste,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

e ist die entfernung von seinem wahren SELBST

Antwort von Sonnenschnauz,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Begriff "Erbsünde" ist eine falsche Übersetzung des lateinischen "peccatum originale". Ein theologischer Begriff wurde biologisch wiedergegeben. (Soweit mir bekannt ist, geschah das nach/bei dem 4. Laterankonzil durch G.von Kaysersberg.)

Der Begriff Sünde (peccatum) besagt, dass Gott und Mensch getrennt sind, dass sie nicht in der Einheit, im Bilde gesprochen: in der paradiesischen Einheit, miteinander leben.

"originale" bedeutet, dass diese Trennung so tief geht, dass sie in die "Uranfänge" des Menschen (der Menschen überhaupt) zurückreicht. Das heißt, er kann nicht selbst diese Trennung überwinden.

Der Begriff "peccatum originale" ist die Feststellung der Tatsache, dass Gott und Mensch getrennt sind. Diese theologische Tatsache ist keine Erfindung der Kirche, schon gar nicht, um Menschen Angst zu machen.

Überall da, wo man durch irgendwelche Ideologien, durch Revolutionen und Systemveränderungen einen "neuen", einen "angstfreien" Menschen schaffen wollte, ist das Gegenteil entstanden.

Billige und unverantwortliche Polemik gegen die Theologie hilft hier überhaupt nicht weiter.

Antwort von evaness,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Genesis beschreibt in Wirklichkeit Vorgänge in der Biosphäre des Präkambriums.

In der Zeit der Planetenentstehung war die Erde vollkommen anders beschaffen als heute. Sie war

mit dem Leben riesiger Kolonien von wasserlebenden autotrophen einzelligen Organismen erfüllt.

Diese konnten die Energie von der Sonne durch Fotosynthese direkt nutzen, waren also mit einer natürlich-göttlichen Quelle verbunden. Kein Wesen brauchte ein anderes zu fressen, da alle autotroph lebten. So war die Erde in dieser Zeit ein friedliches Paradies.

Das Wort "Sün-de" kommt vom lateinischen "sine deo". Als die ersten heterotrophen Organismen entstanden, die keine Fotosynthese mehr betreiben konnten, also die ersten einzelligen Pilze und Tiere, waren diese auf einmal von der göttlichen Energiequelle getrennt und sie vererbten ihr Tiersein von da an weiter über viele Evolutionsschritte bis auch die höheren Tiere und Menschen entstanden. So haben wir die Unfähigkeit von Fotosynthese zu leben, das Getrenntsein von der natürlich-göttlichen Energiequelle Sonne, geerbt. Das ist die "Erbsünde".

Der lebende Urplanet wird in bestimmten nicht-naturwissenschaftlichen Schriften hebräisch "Adam Kadmon" genannt. Von seiner Substanz wurde etwas genommen, woraus Eva entstand, damit ist der Mond gemeint, dessen Substanz aus der damaligen Erde ausgesondert wurde.

Durch neue Entwicklungen in der frühen Evolution hörte die Erde auf, das ganz mit Leben erfüllte paradiesische Gebilde zu sein, wo nur autotrophe Organismen in Frieden lebten. Der Beginn der heterotrophen Lebensweise durch Pilze und niedere Tiere, der ersten Träger von Nervenzellen, ist das „Essen“ der „Frucht vom Baum der Erkenntnis“, und damit begann ein Bewusstsein, das ohne Trennung aus dem Einssein nicht möglich wäre. Wer Nervenzellen hat, muss auch andere Lebenwesen essen. Durch die Mehrzelligkeit kam der Tod hinzu (Volvox). Die symbolische Schlange hat eine betonte Segmentierung, die bei der Entstehung höheren Lebens eine wesentliche Rolle spielt. Durch bilateral-symmetrische Nervensysteme und Gehirne kam dann ein ganz neues Bewusstsein.

Im Mythos wird seit der Vertreibung aus dem Paradies das Leben durch „Kinder gebären“ weiter gegeben. Segmentierung ist auch eine Form von Generationenbildung. Außerdem vermehren sich die Lebewesen nun nicht mehr als Einzeller, bei denen die Eltern in den Tochterzellen aufgehen. Es gibt nun Elterntiere und Elternpflanzen, die aus Keimzellen Nachkommen hervor bringen.

Kommentar von evaness,

Die von der Kirche über viele Jahrhunderte verbreitete wörtliche Auslegung dieser Bibelstellen, ist ein

trauriges Missverständnis, welches das Verhältnis des Menschen zu sich selbst stark beschädigt hat.

Kommentar von evaness,

Die "Sün-de" bestand nämlich nicht im Beginn der sexuellen Fortpflanzung oder gar in der Sexualität überhaupt, sondern darin, ein Nervensystem zu haben, was zum Preis hatte, die direkte Verbindung zur natürlich-göttlichen Energiequelle Sonne in Form von Fotosynthesefähigkeit zu verlieren.

(Quelle: Eva Nessenius: DER PLANETENEMBRYO).

Kommentar von omnia,

aha. das íst mir neu. aber wenn man drüber nachdenkt warum nicht. wenn die erde nur von pflanzen bewohnt war (oder muss es auf der erde gewesen sein) waren wir vielleicht mal alle pflanzen oder mikroben o.ä. also sozusagen fast im nirvana wer weiß.

Kommentar von Harterkampfer,

Interessante Interpretation! DH

Kommentar von Sajonara,

@ evaness -

"Durch neue Entwicklungen in der frühen Evolution hörte die Erde auf, das ganz mit Leben erfüllte paradiesische Gebilde zu sein,"

Leider kann ich das nicht unterschreiben, die ERDE wäre immer noch ein "Paradies" wenn mehr Menschen damit sorgsam umgehen würden und nicht nur angepasste Individuen dort wohnen würden die alles mit einem Schulterzucken hinnehmen,

ausserdem ist die Evolutionstheorie eine THEORIE eine reine Hypothese, Wissenschaft ist ebenso fehlbar wie ein gemachter Gott,..

Kommentar von evaness,
Antwort von YlangYlang,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen beudeutet, dass man sich Wissen über die Welt aneignet, dass man die Welt und sich selbst erkennt, dass man Bewusstsein erlangt und sich ein eigenes Urteil bildet. Wir sind aus dem "Paradies" vertrieben worden, weil wir die Naivität die Tiere noch besitzen, verloren haben. Wir können nicht mehr einfach nur leben so wie sie, denn wir beurteilen. Wir trennen in "gut" und "böse". Das ist abgesehen von der Kirchendoktrin tatsächlich wahr und hat auch philosophischen Wert. Tatsächlich sind wir dadurch, dass wir uns aus der geborgenen Ganzzeit aus dem reinen Sein durch unsere Ratio verabschiedet haben, aus einer Art Paradies vertrieben. Wir haben uns selbst daraus vertrieben. Doch im Gegensatz zur Kirchenmeinung ist das nicht schlecht, sondern einfach notwendig auf dem Weg der Evolution. Wir müssen durch diese Trennung hindurch um auf einer neuen Bewusstseinsebene wieder zu ihr zurück zu kehren. Wissen (Ratio) und Urvertrauen sind wichtig. Wir mussten diesen "Apfel essen". Das war nicht böse, wie die Kirche meint. Da irrt sie und zeigt nur wie sehr sie selbst durch ihre Verurteilungen Vertriebene sind.

Antwort von Chriss23,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die ersten Menschen waren vollkommen. Sie konnten ein wundervolles Leben beginnen. Nur von einem Baum unter vielen sollten sie nicht essen. Gegen Gott zu rebellieren kam ihnen durch die Vollkommenheit gar nicht in den Sinn. Erst als sie durch eine Schlange (hinter dem eigentlich ein Geistgeschöpf stand) belogen wurden, das sie, wenn sie von der Frucht (das es ein Apfel war, wird niergends erwähnt) essen würde, wie Gott sein könnten. Eva ass davon und gab anschließend ihrem Mann davon zu essen. Beide waren sich bewusst, das sie damit gegen ein Gesetz verstoßen. Die Vollkommenheit sagt zwar einem was richtig ist, man kann sich aber auch dagegen entscheiden. Durch dieses bewusste dagegen entscheiden, wurden sie zu Rebellen. Ihre Vollkommenheit ging verloren und die Sünde trat in ihr Leben. Das hatte mehrere Auswirkungen. Krankheit, Tod, mühevolle Arbeit, Schmerzen.... Und der Körper kann automatisch Fehler machen. Z. B. das man plötzlich jemand anschreit, obwohl man sich vorgenommen hat ruhig zu bleiben usw. Da Adam und Eva vor der Rebellion noch keine Kinder hatten, wurden alle Kinder von Adam und Eva auch mit der Unvollkommenheit geboren. Bis in heutiger Zeit. Die Unvollkommenheit wurde immer weiter an die Kinder vererbt. Deswegen Erbsünde.

Antwort von berkersheim,
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Von den Antworten gefällt mir die von TeeEi am besten. Daher hier nur zur Ergänzung:

Der Mythos von der Vertreibung aus dem Paradies findet sich auch in Varianten außerhalb der Bibel wieder. Man findet Aspekte in der Prometheus-Geschichte, in der Sysiphus-Geschichte. Auch Teile des Dyonisos-Mythos und des Iris-Osiris-Mythos enthalten Hinweise, dass die Menschen früher einen Bruch zwischen Natur und sich selbst empfunden haben, der mit Schuldgefühlen verbunden war. Auch ein gewisses Unbehagen heute an einem ungebremsten Fortschrittsglauben könnte als Fortsetzung im heute angesehen werden. Selbst im Geist-Körper-Dualismus, besonders den gnostischen Varianten, die Körper als ausschließlich schlecht qualifizieren, steckt das Gefühl eines schuldbeladenen Bruchs.

Kommentar von omnia,

vielleicht ist es ja ganz egal was für eine verkleidung man den einzelnen alten weisheiten anzieht ob die alten ägypter die griechen oder vielleicht sogar einzelne märchen- es geht glaub ich in "religionen" u. ähnlichem darum eine nahrung zu finden für die zährenden fragen über das leben. nicht zum zeitvertreib (obwohl selbst dann nicht unnütz) sondern um "antworten" zu erhalten. oder die gewissheit dass es für etwas keine klare antwort geben kann.

Kommentar von berkersheim,

@omnia

sehr weise! Bei Religionen würde ich sagen, es geht im Kern darum. Das wird von den Kritikern übersehen. Sie sehen nur, dass es auch um Macht geht und auch darum, die Schuldgefühle als Wasser auf die eigenen Mühlen zu lenken. Da muss man genau hinschauen und unterscheiden. In diesem Bad sind viele Kinder.

Kommentar von omnia,

ja die macht ist so eine sache. vielleicht ist ja der buddhismus doch die sympatischste religion.

Kommentar von derdorfbengel,

Es geht darum, Ruhe zu finden und Vertrauen und Hoffnung zu haben. Wenn man erwachsen wird und lernt, dass die Eltern auch nur kleine Menschen sind, wie man selbst, braucht man einen Ruhepol, dem man vertrauen kann.

Antwort von Angel84,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich finde, dass @heureka die Frage schon recht gut beantwortet hat.

Ergänzen möchte ich dazu noch:

Es ist damit nicht das Abfallen von Gott gemeint, sondern das Vergessen, dass ALLES Gott ist. Mensch hält sich für diesen Körper und hat vergessen, dass er in seiner Essenz reiner Geist ist.

Außerdem ist die Definition, die gemeinhin dem Begriff Sünde zugrunde liegt, ziemlich irreführend. Denn in dieser Weise wird sie in der Kirche benützt, um ihre Schäflein klein zu halten und ihnen Schuld zu suggerieren.

Fakt ist:

Mit Schuld hat dies nichts zu tun! Es hat genau so sein sollen, sonst wäre es nicht!

Und Mensch muss sich deswegen in keinster Weise schuldig fühlen, ganz im Gegenteil! Die Tatsache, dass sich Mensch als abgetrenntes Wesen fühlt, hat erst die Möglichkeit geschaffen, dass Mensch Schmerz und Leid erfahren konnte.

Die gute Nachricht ist, dass diese Zeit, JETZT, die Möglichkeit bereit hält, sich wieder zu erinnern! Sich daran zu erinnern, was wir wirklich sind und damit Schmerz und Leid ein Ende zu bereiten!

Antwort von heureka47,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn man sich eng an den Wortsinn hält, dann geht es um eine Sünde, die man (er)erbt, also von seinen Eltern / Vorfahren.

Was ist "Sünde"? Gemeint ist die "Entfernung / Abtrennung / Entfremdung" von Gott und von dem, wofür Gott steht, was wir unter Gott verstehen.

"Gott ist - allgegenwärtige bedingungslose - Liebe".

Also geht es bei der "Sünde" um das Entfernt- / Getrenntsein von diesem Prinzip: Liebe.

Das Gegenteil von Liebe als universeller (Lebens-)Energie ist Angst.

Wenn in einem Menschen nicht die Liebe herrscht, dann hat die Angst die Möglichkeit, die Macht zu ergreifen und auszuüben!

In der Geschichte von Adam und Eva heißt es, daß nach dem Apfel-Essen sie sich "versteckten" und "bedeckten".

Das ist die symbolische Darstellung dafür, daß Menschen von "negativen Gedanken / Gefühlen" befallen / ergriffen und beherrscht werden. Denn wer sich versteckt - der hat doch wohl Angst.

Und der Erfahrung negativer Gefühle wie Angst, Schuldgefühl, Schamgefühl und anderen kann sich in der Kindheit kein Mensch entziehen. Es geschieht einfach - ist im Grunde unvermeidlich.

Deshalb: Erbsünde. Sie fällt uns zu wie eine "Erbschaft" - für die wir gar nichts tun müssen!

Wenn aber die Erbsünde unausweichlich ist - warum wird so ein Aufhebens davon gemacht??

Weil es dem Menschen möglich ist, sich am Ende der Kindheit davon zu befreien! Im Umfeld der Pubertät hat der Mensch das Potenzial zur Fähigkeit zu lernen, Angst (und andere "negative" Gedanken / Gefühle) konstruktiv zu überwinden.

Dann ist er reif, eine grundlegende Reinigung seiner Seele / Psyche, seines (Unter-)Bewußtseins vorzunehmen, um alle "Altlasten" - seelische Verletzungen, "Traumata", verdrängte Ängste und andere Dinge - rauszu"spülen".

Dann hat der Mensch die Chance, frei zu werden von der "Erbsünde" und wirklich gesund und wirklich glücklich zu werden.

Aber leider wird das viel zu wenig vermittelt - vor allem in der zivilisierten Gesellschaft nicht, die von einer kollektiven psychischen / Bewußtseins-Störung befallen und beeinträchtigt ist.

Siehe meinen TIPP "Kollektive Zivilisations-Neurose / Krankheit der Gesellschaft".

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Kommentar von TeeEi,

Interessante Antwort ;-) Wobei es sich gerade von der christlichen Lehre entfernt, wenn du eng an den Wortsinn hältst. Erbsünde lautet auf Latein "peccatum originale originatum", die englische Bezeichnung "original sin" ist dabei enger an dem ursprünglichen Begriff. Das "Erb" von Erbsünde ist etwas irreführend.

Es soll aber nur Ergänzung sein, kein Kritik. Die Frage ist ja auch allgemein gestellt und nicht nur auf Christentum bezogen.

Kommentar von heureka47,

@ TeeEi:

Danke für die Ergänzung!

Ich finde den Begriff letztlich gar nicht so wichtig, sondern vielmehr den Inhalt der Geschichte von Adam und Eva, der damit gemeint ist.

Man könnte die "Erbsünde" gern auch "Ursünde" oder "Erste Sünde" "Primärsünde" oder wie auch immer nennen.

Wichtig ist, daß man aus dem Zusammenhang etwas erkennen kann, was einem zum Verstehen seiner selbst hilft und vor allem auch der Möglichkeit(en), sich davon - wieder - zu befreien.

Kommentar von omnia,

wieder was neues erfahren. danke.

Kommentar von Sajonara,

"heureka " übertreibt es mal wieder: ausser schöner Worte hat er nichts anzubieten, ein Reden in Rätseln,... er sollte das Leben mal von der "wirtschaftspolitischen" Seite ansehen, dann würde ihm auch einiges "Klarer",..

Und immer dieses : "Lest meine Tipps", eine reine Werbeinszenierung und PR Maschine dieser Mann, ...

Antwort von Martinmuc,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

In der christlichen Theologie bedeutet die Erbsünde

  • die schuldhafte Verstrickung des Menschen in Leid, Tod und Sünde (wobei mit Sünde im biblischen Sinne die Entfernung des Menschen von Gott gemeint ist) und
  • seine Unfähigkeit, sich aus eigener Kraft aus diesem Kreislauf zu befreien.

Die Erlösung von dieser, dem menschlichen Wesen innewohnenden Problematik kann nicht durch die Anstrengung des Menschen aus seiner eigene Kraft geschehen, sondern nur durch Gott selber und geschieht nach der christlichen Lehre dadurch, dass Gott selber als Christus den Tod am Kreuz durchleidet.

Kommentar von omnia,

auch wieder eine neue ebene der auslegung. danke.

Antwort von hagges,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

die erbsünde bedeutet, das du heute für den misst den unsere vorfahren vor über 65jahren gebaut haben noch immer bestraft wirst! nur weil du deutscher bist wirst du immer ein antisemit, etc, etc bleiben und hast gefälligst die klappe zu halten wenn dir was unrechtes passiert!

Kommentar von omnia,

so dachte ich auch immer wenn ich den begriff hörte. danke für die antwort. damit kann ich schon mehr anfangen.

Kommentar von Aquarium123,

Haha, ja. Wobei die Christen ja wenigstens sagen, daß einfach ALLE Menschen von der Erbsünde vorbelastet sind. Laut der Ersatzreligion der politischen Korrektheit sind es aber nur die Deutschen; es ist also eine Form des Rassismus, weil sich "historische Schuld" genetisch von Deutschem zu Deutschem vererbt. :P

Kommentar von omnia,

ja ich meinte auch eher die tendenz die deine antwort aufzeigt nicht nur politisch. ;)

Antwort von FlorentineHonig,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die Erbsünde ist eine im frühen Christentum entwickelte Lehre, dass der Mensch durch die "Ursünde" von Adam und Eva schon schuldbehaftet auf die Welt kommt. Die Taufe soll den jeweiligen von der Erbsünde befreien.

Antwort von derdorfbengel,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die Geschichte vom Sündenfall steht nicht ohne Grund am Anfang der Thora/Bibel. Sie ist wie eine Allegorie auf das Erwachsenwerden. Aber der Prozess in einer Stufe zusammengefasst.

Am Anf

ang haben wir ein "naives" Urvertrauen in unsere Mutter, in deren Bauch wir ja auch wohlbehütet und umschlossen und versorgt entstehen.

Wir glauben alles, was von ihr (und dann dem Vater) kommt. Wir sind im Paradies, weil wir sozusagen keine Frage und keine Sorge haben.

Dieses Paradies wird mit der Geburt beendet (nicht umsonst sind wir zum Geborenwerde und Gebären am Ende der Geschichte verurteilt).

Im Laufe der Zeit gehen wir auf das ein, was aus der Umwelt an uns gebracht wird. Wir sind nuegierung und misstrauen dr sichrheit der Mutter und wollen eben immer mehr "am Baum der Erkenntnis" naschen.

Der Anfang der Religionsgschichte Gottes mit seinem Volk, also uns, ist der Beginn dieser Geschichte des Getriebenseins, immer auf der Suche nach Wiedererlangung dieser Geborgenheit und Urruhe. Am Anfang eines Lebens der Schock des ersten gleissenden Lichts, dass uns im Kreissaal wehtut und uns aus dem Paradies wirft - mit Schreien vor Panik - und am Ende der Wiedereintritt in das Paradies, der uns versprochen ist.

Ungefähr so in aller Kürze

Antwort von Nowka,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

erbsünde bedeutet, daß, wenn einer gesündigt hat, seine nachkommen auch mit diesem makel befleckt werden.


4.Mose 14,18

18 »Der HERR ist geduldig und von großer Barmherzigkeit und vergibt Missetat und Übertretung, aber er läßt niemand ungestraft, sondern sucht heim die Missetat der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied.«


Antwort von Odysseus247,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Zusätzlich sei noch erwähnt, das in der Ertziehung des Menschen zwei vorstellungen existieren: A) Das Kind ist ein kleiner Teufel, der erst durch die Erziehung zum Menschen wird und B) Das Kind ist von geburt aus Gut und wird erst durch die Einflüsse von aussen verdorben, was eine gute Erziehung verhindern sollte. Sicht A) ist Analog zur Erbsünde. Typ B) ist typisch Naturorientiert.

Kommentar von omnia,

ich glaube fast dass man das mit dem kind nicht so polarisieren kann. auch wenn freud oder göthe (oder wer nochmal das war) es besser wissen.

Kommentar von Odysseus247,

Wohl wahr.

Antwort von Reisswolf53,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das ist die von den Bibelverfassern und -übersetzern erfundene Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Kirchen und deren Personal.

Kommentar von omnia,

gehörst du vielleicht zu den leuten die auf dagegen! schalten sobald sie was von religion hören? es geht mir nicht um religion oder bibel o.ä. sondern um den inhalt, (der ehrlichgesagt überaus weltlich betrachtet eine fülle von auslegungen für jede lebenslage beinhaltet wie man auf dieser seite sieht.)

Kommentar von Reisswolf53,

Nein, gehöre ich nicht, sonst würde ich nicht so viel meiner kostbaren Zeit opfern, um zu verschiedenen Problemen der Religion meine Meinung zu sagen (dagegen wirst Du doch hoffentlich nichts haben!) und sehr viele Bekannte und Freunde außerhalb von GF haben, die verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen angehören und mit denen ich mich sehr ausführlich über Religionsprobleme und -fragen unterhalten kann. Unter anderem stelle ich mir ein wenig die Aufgabe, den monumentalen Unsinn, der auf verschiedenen Storys aus der/ den Religion(en) basierend hier verbreitet wird, etwas zu relativieren und gerade zu rücken, bzw. den "Nutzen" derselben für die Lösung konkreter, realer Probleme der Menschheit darzustellen. Wenn Du z. B. die "Ursünde" tatsächlich "weltlich" betrachtest, dann kannst Du dir die Inhalte aus allen möglichen Quellen und Quasiquellen holen (ich nenne mal nur einige Links im Internet: " glaube-ist-heilbar.blogspot.com" , " theologe.de ". ich kann Dir auch mal eine Liste von sehr interessanter und nicht nur weltlicher Literatur zukommen lassen, wenn Du Interesse hast). Meine Meinung dazu habe ich oben gesagt.

Kommentar von omnia,

faszinierend wie sehr glaubige und atheisten es gleichermaßen so viel mit religion zu tun haben.

Antwort von omikron,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das ist die "Anlage" im Mensch, immer selber alles besser zu wissen und erst mal nur auf sich zu schauen.

Kommentar von omnia,

danke.

Antwort von jobul,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Auf das heutige Leben übertragen bedeutet Erbsünde nichts. Selbst eingefleischte Katholiken werden an diesen Begriff nur ungern erinnert, weil er sie zu einem Eiertanz von Erklärungen zwingt.

Kommentar von omnia,

eiertanz der erklärung? also ich finde oftmals nichts interessanter und tiefgründiger als in alten gleichnissen und parabeln nach verschlüsselten" übertragbaren botschaften zu suchen. das ist total erfrischend. (das ist ja auch der grund warum manche gern in der bibel lesen.)

Antwort von coppa,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es war verboten von diesem Baum zu essen. Eva hat sich von der Schlange, die niemand anders war, als der Teufel, verführen lassen und in weiterer Folge auch noch Adam verführt. Dadurch wurden sie aus dem Paradies vertrieben und ihre Nachkommen auch - incl der Stelle "Feindschaft will ich setzen zwischen Deinen Nachkommen und ihren Nachkommen"

Kommentar von omnia,

aber für was steht jetzt die schlange zb.?

Kommentar von heureka47,

@ omnia:

Die Schlange ist eine doppelte Symbolfigur: Einerseits ist sie - auch bei den Indianern: "gespaltene Zunge" - das Symbol für die Unwahrheit, für Satan, die Lüge. Andererseits ist die - zur Spirale zusammengerollte - Schlange das Symbol für "Entwicklung".

Beides trifft für die Situation zu, in der sich die Symbolfiguren Adam und Eva am Baum der Erkenntnis und kurz danach befinden.

Kommentar von omnia,

ich finde es einfach interessant die bibelstellen mit ihren symbolen zu analysieren.

Antwort von Kobold82,
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Das mit Adam und Eva den Apfel vom Baum der Erkenntnis stahlen und dadurch sich die Sünde bis in die heutige Zeit überträgt. So trägt jeder von uns von Geburt an Sünde. So stehts in der Bibel. (PS. ich bin kein Vertreter der Kirche nur um Missverständnisse gleich vorweg zu nehmen). Auf das heutige Leben übertragen ist ein Beispiel das mir einfällt auch eines der katholischen Kirche und zwar aus diesem Grund, dass Eva den Adam verführte und deshalb mehr Schuld in sich trägt dürfen Frauen keine Priesterinen werden. Sie sind ja die Ursache der Erbsünde und Adam ja nur der Verführte ;).

Kommentar von omnia,

ja da hat für den entsprechenden apostel vor 2000 jahren natürlich eine frau herhalten müssen. die unterschiedlichen auslegungs ebenen mehren sich wie ein fächer. interessant!

Kommentar von quopiam,

Vielleicht mal genauer lesen: Es war schon mal kein Apfel! Und die Sünde, die begangen wurde, ist wird vor allem Adams Sünde genannt und das schreibt auch Paulus so. Wenn Du die Bibel auf "Antifeminismus" bürsten willst, mußt Du woanders suchen.

Antwort von Aquarium123,
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Du darfst dir die Erbsünde nicht als zusätzliche Eigenschaft vorstellen, die man von seinen Vorfahren erbt, sondern als fehlende Eigenart, als ein Mangel. Und was fehlt, das ist eben die Zugehörigkeit zu einer Heilsgemeinschaft. Erbsünde heißt, daß der Mensch nicht mehr in eine Heilsgemeinschaft hineingeboren wird, sondern in ein "irdisches Jammertal".

Kommentar von Harterkampfer,

"nicht mehr..."? Wann war es anders? Vor der Entwicklung der Vormenschen? Oder in der Planzenwelt...?

Antwort von Mimel,
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Erbsünde bedeutet: Das JEDER Mensch von Geburt an Sünder ist, von Adam und Eva an hat sich die Sünde an jeden Menschen weiter vererbt, in der Bibel steht, das der Mensch von Mutterleib an sündig ist, es bedeutet das es keinen Menschen auf der Erde gibt der fehlerlos lebt, wir alle brauchen Gottes Vergebung von unserer Sündenschuld, deshalb ist auch Jesus der Sohn Gottes am Kreuz gestorben um für unsere Sünde zu büssen. Wir müssen dieses Geschenk nur noch annehmen.

Antwort von GoodFella2306,
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Die Erbsünde ist religiös gesehen die Übertragung der Schuld Adams und Evas (Vertreibung aus dem Paradies) auf nachfolgende Generationen. Damit sollte dauerhaft eine schuldhafte Verpflichtung des Menschen gegenüber Gott und der römisch-katholischen Kirche manifestiert werden.

Kommentar von omnia,

aha. das nähert sich doch schon einer richtigen antwort! danke. allerdings bin ich noch mit dem "schuld der kirche gegenüber" unzufrieden. ich versteh des noch nicht recht. ich mein mehr heutzutage in zeiten nach den ablass-briefen (oder wie die hießen)

Kommentar von Martinmuc,

Die Luthersche Kritik an den Ablassbriefen, bezog sich darauf, dass die Kirche seiner Meinung nach hier begann eine "Werkgerechtigkeit" einzuführen, die seiner Meinung nach den ursprünglichen Gedanken des Evangeliums (der Mensch alleine kann sich nicht aus eigener Kraft von seiner Schuld befreien, sondern nur der Glaube an Gott ist dazu in der Lage) widersprach.

Kommentar von omnia,

ja perfekt oder irgendwie göttlich ist natürlich eine irdische kirche nie.

Antwort von kindergarten,
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Die Erbsünde ist die, dass Adam und Eva gegen Gottes Gesetzt gesündigt haben und diese Sünde wurde weiter vererbt. So meint es zu mindest die Katholische Kirche

Kommentar von omnia,

und hier endet schon dein tellerrand? ich frags nochmal: was bedeutet es?!?! im alltag heutzutage!?!? oder sag einfach wenn du nicht gläubig bist und ich spar mir das wort.

Kommentar von kindergarten,

Ich bin nicht katholisch, daher weiß ich davon nicht mehr

Kommentar von omnia,

nagut. dann trotzdem danke.

Kommentar von GoodFella2306,

Hallo? kindergarten möchte dir helfen, insofern kann ich deine unfreundliche Art der Nachfrage nicht verstehen.

Kommentar von kindergarten,

Ich verstehe nicht ganz, wie du das meinst. Ich finde nicht, dass ich unfreundlich war, ich habe nur erklärt, dass ich eben nicht die gewünschte Auskunft geben konnte, weil ich das nie gelernt habe. Und es tut mir leid, dass meine Antwort nicht das war, was der Fragesteller wissen wollte

Kommentar von omnia,

ja tut mir leid hab nen schlechten tag erwischt.

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