Was ist die beste Selbstverteidigung? Boxen/Karate...?

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11 Antworten

Wegrennen ist die beste Selbstverteidigung.

Die zweitbeste Selbstverteidigung ist das Beherrschen von Deeskalationsstrategien.

Die drittbeste (irgendwie aber auch allerbeste) Selbstverteidigung ist, sich gar nicht erst in gefährliche Situationen zu begeben.

Wenn es erst mal zu Handgreiflichkeiten kommt, ist es sowieso egal, was du übst oder ob du was übst - ein Straßenschläger mit vielleicht jahrzehntelanger Erfahrung, vollgepumpt mit Drogen und absolut auf Aggro ist dir sowieso überlegen. Um so einen zu stoppen, musst du schon viele Jahre lang ein spezielles Training absolvieren, eines, das dir kein Sportverein beibringt.

Wenn du dich nur kloppen willst, bist du erst recht völlig verkehrt im Bereich Kampfsport/Kampfkunst.

Falls du aber zu den ganz ganz wenigen Leuten gehörst, die ernsthaft an Kampfkunst/Kampfsport interessiert sind, dann lautet mein Rat: schau, was es bei dir in der Gegend gibt, absolviere bei jeder Gruppe ein paar Probetrainings und dann mach da mit, wo es dir am besten gefällt.

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Kommentar von jsch1964
12.02.2016, 16:43

Dem ist nichts hinzuzufügen! Daumen hoch!

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Kommentar von Phutonkla
15.02.2016, 07:46

Ich denke ein (kick/thai-)Boxer mit nur 3 Jahren Erfahrung welcher 4 mal die Woche trainiert ist gegen 99% der Leute gewappnet. der normale Schläger ist nunmal kein BJJ blackbelt oder pro MMA Kämpfer.

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Der französische: Parcour....die Kunst des Wegrennens.

Spaß beiseite... schau dich doch mal um bei dir in der Gegend. Viele bieten Schnupperkurse an. Du wirst schon merken was dir am besten liegt und Spaß macht.

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Hallo Max,

diese Frage hört und liest man immer wieder. Sie führt aber nicht weiter, denn es ist eine rein theoretische Überlegung. In einem Kampf treten niemals zwei Kampfsportarten/ Kampfkünste gegeneinander an, sondern immer zwei Menschen. Derjenige von beiden, der seine Kampfsportart/Kampfkunst besser beherrscht, wird i. d. R. die besseren Chancen haben, den Kampf zu gewinnen.

Übrigens: Kung Fu ist kein Kampfsport, sondern eine Kampfkunst.

Da Deine Frage ja in Richtung Selbstverteidigung geht, solltest Du Dich auch eher nach Kampfkünsten umsehen als nach Kampfsportarten, denn bei letzteren wird nach Wettkampfregeln gekämpft, die "draußen" nicht gelten.

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Muay-Thai ist am zweckvollsten für deine Anliegen 👊🏻

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Hallo....wenn es dir wirklich nur um die Selbstverteidigung geht, empfehle ich Krav Maga, denn da lernt man selbst einen Bewaffneten Gegner zu entwaffnen und Kampfunfähig zu machen......(aber es braucht halt alles seine Zeit)

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Shotokan-Karate eignet sich im Strassenkamp nur mäßig. Es ist eine Mischung zwischen moderner Kampfkunst und eine Art Fechten. Es kommt beim Kumite drauf an, den Schlag, den Stich, den Tritt, sichtbar beim Gegner zu platzieren. Auf der Strasse hat man zu einem Erfahrungslosen natürlich immernoch einen sehr großen Vorteil aber eine Wunderwaffe ist modernes Shotokan-Karate mit Sicherheit nicht.

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erstmal hat fast jede kampfsportart einen philosophischen hintergrund und sollte nicht einfach nur ausgeführt werden, um der grösste zu sein.......... die frage ist also, warum du unbedingt eine kampfsportart zum kämpfen suchst, denn eigentlich sollen sie meistens nur zur verteidgung genutzt werden........

wenn du z.b. kung fu ablehnst weil dort irgendwelche formen ausgeführt werden, gleichzeitig aber meinst, du willst etwas gutes lernen um dich gegen mehrere gegner zu verteidigen, dann hast du, sorry, keine echte ahnung vom kampfsort, denn gerade kung fu gehört zu den am schwersten zu erlernenden aber auch mit zu den effektivsten verteidungsarten die es gibt.........doch zu gehört hartes und jahreslanges training, bedeutet, du wirst nichts finden, wo du von heute auf morgen einfach so alle umhaust, ausser du erschiesst sie...........:), und nur weil du deine freunde besiegst, die kung fu lernen, bedeutet es nicht, dass es also schlecht ist, denn es kommt immer auf den ausführenden selbst an, deshalb verlieren auch mal "meister"/schwarzgurtträger gegen nobodys............

desweiteren hat fast jede dieser stile oder arten seine vor- und auch nachteile, es gibt "fast" keine echte perfekte kampfsportart, denn letztenendes kommt es immer, wie schon geschrieben, auf den ausführenden/kämpfenden selbst an.......auf seine einstellung dazu, sein training, seine emotionale verfassung und auch auf bestimmte dinge wie die umgebung, möglichkeiten einer abwehr usw.......das was man also trainiert und erlernt, ist immer nur für normale abläufe gedacht, aber was ist schon normal und was läuft schon immer gleich im leben ab.................:)

versuche eine verteidigungsart zu finden, die deinen vorstellungen am nächsten kommt, bedeutet, nutze probetrainingsstunden, die fast jeder kostenlos anbietet und dann entscheide in ruhe darüber..........denn so wie du dir das vorstellst, funktioniert dass nicht, denn sonst würden nur überall auf den straßen unbesiegte meister rumlaufen..........*g*

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Ich gehe ins karate und dort lernt man auch sehr viele techniken aber jetzt im jugendlichen alter machen wir auch kämpfe wo wir nur einsteken müssen oder austeilen dürfen. Wir machen ebenso würfe.

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Kommentar von DarkJohnson
12.02.2016, 01:00

Rechtschreibung hat nichts mit Karate zu tun. Ich hab übrigens Blau 2

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Die beste Selbstverteidigung/Kampfkunst ist die, die du gut beherrschst und das dauert seine Zeit. Ich mach seit 15 Jahren Karate, traditionell, aber auch den ein oder anderen Wettkampf und ich bin doch recht optimistisch, dass ich im Ernstfall entsprechend reagieren könnte. Aber wie gesagt, sowas braucht Zeit, bis die jeweiligen Bewegungen wirklich so präsent sind, dass du sie auch in Stresssituationen parat hast. Ein Maschinengewehr bringt dir im Ernstfall auch nichts, wenn du es nicht bedienen kannst.

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Kommentar von urkss
13.02.2016, 23:06

Ich mach seit 15 Jahren Karate, traditionell, aber auch den ein oder anderen Wettkampf und ich bin doch recht optimistisch, dass ich im Ernstfall entsprechend reagieren könnte

Das oder du stellst völlig überraschend fest, dass Wettkampf und Straße zwei vollkommen verschiedene Welten sind ;-)

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Kommentar von Phutonkla
15.02.2016, 07:49

Wettkampf der meistens nicht mal Vollkontakt ist, schutzausrüstung hat und clinching, knie, und ellebogen verbietet? ich bin froh das ich selbst nichtmehr Kata trainiere und stattdessen ernsthaftes kampfsporttraining mache.

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Judo ist eine gute selbstverteidigungs art

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Du schaust zu viel Filme. 

Alleine der Ausdruck "Kämpfen" zeigt schon, dass du den Sinn u Zweck einer Selbstverteidigung nicht verstehst. 

Alle Kampfsportarten sind nicht dafür geeignet. Schon gar nicht Boxen oder Karate. 

Auch wenn dir die klassischen Selbstverteidigungstechniken offenbar zu langweilig sind, du wirst nicht drum herum kommen, mehrere Jahre regelmäßig u konsequent genau das zu lernen. Denn Verteidigen heißt nicht Kämpfen. 

Beim Verteidigen nutzt du die Schwächen des Gegners aus u greifst ihn niemals an! Das ist ein oberstes Prinzip. Erst wenn du die Techniken im Schlaf beherrscht, kannst du mehrere Angreifer abwehren. 

Und das ist mir in 20 Jahren erst einmal passiert. Ist also die Frage, ob sich der Aufwand für dich bezahlt macht, wenn du lieber Leute verklopfen willst. 

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Kommentar von PaSan
12.02.2016, 01:01

Hast du mal geboxt oder Karate gemacht? Nur aus Interesse.

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