Frage von derDennis97, 3.294

Warum sind in einigen Ländern Burkinis am Strand verboten?

Anlass zur Frage gab mir dieser Artikel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nizza-polizei-zwingt-frau-zum-ausziehen-ih...

Bislang war es so, dass aufgepasst wurde, dass Leute nicht zu wenig an hatten (s. USA), und nun ist es ein Problem, wenn Leute zu viel an haben?

Ich bin weder Christ noch Moslem, aber sollte man sich nicht kleiden dürfen, wie man mag? Und wo liegt das Problem bei Burkinis? Wenn sich einige am Strand mit Handtuch verdecken ist das doch auch nichts anderes? Überall wird wegen Gleichberechtigung, Religionsfreiheit und Diskriminierung geschrien, aber das hier ist doch exakt das Gegenteil von dem!? Oder was verstehe ich hier nicht...?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ela483, 1.110

Ich sehe das genauso. Ich finde Burkinis nicht mal so schlimm. Da finde ich Burkas schlimmer, weil man da das Gesicht gar nicht sieht.

Auch die die Kopftuch tragen, haben ja auch mal das Bedürfnis zu schwimmen. Es ist doch vollkommen okay, wenn sie sich unwohl fühlen sich auszuziehen. Deshalb gibt es ja Burkinis. Damit diese Frauen sich nicht schämen brauchen. Ich mein, wenn sie schon schwimmen gehen am Strand dann sind sie keine radikal islamisten, weil auch das für sie verboten ist oder als Sünde gilt. Ich finde jeder hat das Recht sich so anzuziehen, wie er möchte. Ich mein viele Frauen laufen fast nackt herum und keiner beschwert sich und wenn eine Frau zu viel anhat beschweren sich alle.

Ich ziehe beim Schwimmen Bikinis an aber auch ich fühle mich zum Beispiel nicht wohl halb nackt herumzulaufen, weswegen ich auch ne Short drüber anziehe. Was ich damit meine ist, dass es egal ist welche Religion man hat, das hat damit nichts zu tun. Diese Frauen werden sich unwohl fühlen, wenn sie kein Burkini tragen können, weil sie sich daran gewöhnt haben und weil sie Angst haben, dass andere Menschen sie dafür verurteilen, wenn sie zu viel Haut zeigen.

Ihr wisst nicht was mit ihnen geschieht, wenn extrem gläubige sie dort halbnackt sehen. Davor haben sie ja angst und ich find es nicht fair, dass es keiner sieht und diese Frauen verurteilen, nur weil sie ne Burkini tragen.

Ich find es super, dass sie überhaupt sich trauen herauszugehen und zu schwimmen, was wirklich nicht üblich ist.

Lg

Antwort
von whabifan, 754
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

Mir doch egal was andere anhaben. Störend finde ich allenfalls übergewichtige Frauen im Bikini...aber damit kann ich leben. Lg

Antwort
von MarkusKapunkt, 720
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

Der Burkini ist eine sehr integrationsfreundlichr Erfindung: Die Muslima kann ihren Glauben ausleben und trotzdem aktiv am Gesellschaftsleben teilnehmen, zu dem ein erfrischendes Bad im Hochsommer ohne Zweifel mit dazu gehört. Was da in Nizza gelaufen ist finde ich schäbig und intolerant und deute es als einen schlimmen Angriff auf die Persönlichkeitsrechte der Frau. Der Burkini ist schließlich keine die Menschenwürde verachtende und zurecht umstrittene Burka, sondern ein einfaches Badekleid, wie es vor 60 Jahren auch noch jede zweite europäisch/christliche Frau am Strand trug, und auch in Deutschland gab es noch bis in jüngste Zeit in Frei- und Hallenbädern eine Badekappenpflicht.

Antwort
von baindl, 267
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

Ein Gericht hat den Unsinn ja jetzt gestoppt.

Dieser Kommentar gibt auch meine Meinung wieder:

Wer den Burkini am Strand untersagt, der ächtet demnächst ebenso
Kopftücher auf der Straße. Und dann Kippas oder Mönchskutten. Die
Burkini-Verbote sind nicht nur ein Affront für Frankreichs Muslime. Sie
beleidigen im Grunde alle Franzosen. Die Politiker unterstellen, ihr
Volk sei seit dem blutigen 14. Juli so  verhetzt und ja: so rassistisch, dass es jederzeit losschlagen könne gegen Frauen mit Kopftüchern oder Elaste-Kapuze am Strand.



http://www.sueddeutsche.de/politik/islam-in-frankreich-burkini-verbote-beleidige...

Antwort
von Silmalek, 548

Generell glaube ich nicht, das Burkinis überall in den Ländern verboten sind. In deinem Beispiel gilt dies für den Strand von Nizza. Dort wird das Thema seit dem Amoklauf etwas weniger feinfühlig angegangen, doch generell gilt: Burkinis sind erlaubt. Ausnahmen bestätigen hier leider die Regel. Ich kann jedem nur empfehlen sich mal mit dem Thema Burkini zu beschäftigen, da wir den Burkini in Deutschland in den nächsten Jahren öfter zu sehen bekommen werden. Hier mal eine gute Seite darüber. burkini-kaufen.com/burkini

LG

Kommentar von derDennis97 ,

Habe ja auch nicht "in allen Ländern" geschrieben ;)

Ich persönlich habe schon etwas dagegen, wenn sich Frauen komplett vermummen, so dass man nur noch die Augen sehen kann (Vermummungsgesetz), aber Burkinis sehe ich als völlig unkritisch, sofern man unter diesem dünnen Stoff (gehe ich davon aus) nicht wirklich viel "verstecken" kann. Zudem sind andere Kleidungsstücke ja theoretisch erlaubt. Deshalb sehe ich das eher als Diskriminierung.

Antwort
von Halbkornbrot, 515
Sonstiges

Ich bin hier geteilter Meinung. Zum einen bin ich grundsätzlich gegen Kleidungsverbote, aber auch gegen Extrawürste.

Burkinis zu verbieten finde ich dann OK und vollkommen gerechtfertigt wenn es auch verboten ist normale Alltagskleidung an Stränden zu tragen und damit baden zu gehen, denn beides ist nicht sonderlich Hygienisch.  

Burkinis rein dafür zu verbieten weil Sie ein Symbol für den Islam sind halte ich allerdings für nicht gerechtfertigt.

Schlussendlich finde ich aber nicht das ein Burkini verbot die Religionsfreiheit in irgendeiner Form beschneidet, eine überzeugte Muslima muss dann halt damit Leben das sie keine bäder in der Öffentlichkeit geniessen kann.

Kommentar von me2312la ,

ein burkini ist ausschließlich zum schwimmen gedacht und aus dem gleichen material wie ein badeanzug... da sind bermudashorts sehr viel alltagstauglicher und unhygienischer.. 

in schwimmhallen war früher eine badekappe pflicht-demzufolge ist ein burkini sogar hygienischer

Kommentar von Halbkornbrot ,

Danke falls das war mir nicht klar, trotzdem halte ich es für Fragwürdig ausnahmen von bestehenden Regeln rein für bestimmte Religionen zu schaffen.

Kommentar von me2312la ,

warum ausnahmen FÜR religionen? du könntest an diesem strand in nizza mit voller karnevalskostümierung sitzen und es wäre legal, aber ein badeutensil ruft vier bewaffnete männer auf den plan die eine frau zum ausziehen nötigen...das ist doch krank

dieses verbot ist GEGEN eine religion, oder zumindest gegen die frauen, die sich so anziehen möchten... 

wenn ich mich als atheist für meinen körper schäme, weil ich evtl narben habe oder hautprobleme und dies eine möglichkeit wäre, mich trotz alledem an einem strand hinzulegen ohne deswegen angestarrt zu werden, wäre das doch auch eine bereicherung meiner lebensqualität

Kommentar von Halbkornbrot ,

Du verstehst mich falsch, wenn es an einem Strand erlaubt ist im Karnevalskostüm rumzusitzen und auch damit Baden zu gehen, dann halte ich ein Burkiniverbot am gleichen Strand für vollkommen unsinnig.

Ist aber das Baden in voller Montur verboten, ist nur logisch das auch das Baden in Burkinis verboten ist.

Was diesen speziellen fall in Nizza betrifft, halte ich das Verhalten der Polizisten für unangebracht, man hätte die Frau schlicht vom Strand verweisen sollen diese öffentliche Demütigung war nicht angebracht .

 Schlussendlich ist diese Frau aber nicht nur ein Opfer, denn wenn man wissentlich gegen ein Gesetzt verstösst muss man mit Konsequenzen rechnen.  

Antwort
von Susii01, 411

Gibt auch genug "normale" frauen die sich nicht gerne ausziehen wollen. Soll dich jeder tragen was er möchte....ich verstehe das ganze Problem nicht.

Antwort
von jackthegiant, 270
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

Von mir aus können sich die Menschen anziehen wie sie wollen, solange sie nicht anderen Menschen etwas aufzwingen.

Antwort
von Psychologie5Sem, 391

Es geht darum nicht an der Unterdrückung teilnehmen zu wollen. Indem man Burkinis zulässt oder Burkas toleriert trägt man indirekt zu der Diskriminierung und der Unterordnung der Frau bei. In jedem Land sollten die staatlichen Regeln befolgt werden, welche in den westlichen Ländern nun man Freiheit widerspiegeln. Es beschwert sich zudem auch niemand, dass sich Frauen in Saudi Arabien verschleiern müssen.

Antwort
von NickiLittle, 304
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

ich denke, das ist ein politikum.

ich persönlich finde auch, dass man sich begrenzt an die hisigen kulturen anpassen sollte.

allerdings respektiere ich auch die glaubensfreiheit. d.h. wenn die muslimas ihren körper nicht unverhüllt in der öffentlichkeit zeigen wollen....

dennoch finde ich es etwas befremdlich. ich will jedoch nicht so weit gehen, den damen das zu verbieten.

vom standpunkt der hygiene her sehe ich hier auch relativ entspannt. es ist eben mehr aufwand, das große kleidungsstück wieder sauber zu kriegen.

problematisch sehe ich es mit dem wechsel zwischen liegewiese und wasser. da das gute stück ja doch ganz gut verdungstngskälte erzeugt. in dem fall müsste man eben eine abgeschottete umkleide in der nähe haben, wo man sich dann was trockenes überziehen kann.

die ganz ultra konservativen muslimas würden aber wohl auch nicht im burkini schwimmen gehen, da man hier ja gewisse körperformen deutlich erkennt.

mir persönlich geht das mit der burka oder dem shador aber ehrlich gestanden auch ein wenig weit. bedenkt man, dass diese leute selbst in manchen muslimischen ländern so eigendlich nicht vor die türe gehen dürfen.

diese meinung tue ich im rahmen meines rechtes auf meinungsfreiheit kund. übrigens auch viele meiner muslimischen bekannten und freunden / freundinen, finden den Burkini schon recht albern, würden so was eher nicht tragen. wohl aber wünschen sie sich mal einen damenbadetag, wo männer im schwimmbad keinen zutritt haben. hier im ländlichen raum, wo schwimmbäder etwas mangelware sind, lässt sich das allerdings nicht so einfach umsetzen...

lg, Nicki

Antwort
von Hamburger02, 611

Auf der emotionalen Ebene kann ich das sogar verstehen. Vor ein paar Wochen haben Moslems in Nizza viele Menschen bei einem Anschlag auf der Strandpromenade getötet. Jetzt hat der Bürgermeister von Nizza das tragen typischer islamischer Symbole genau an diesem Strand verboten mit dem Hinweis, die öffentliche Ordnung könnte gefährdet sein. Damit spricht er wohl die Angst der Nizzaer Bevölkerung vor weiteren Anschlägen an, die durch den Anblick islamischer Symbole sicher nicht geringer wird.

Ob das letztlich vernünftig und zielführend ist, ist dann nochmal eine andere Frage.

Kommentar von derDennis97 ,

War es nicht nur eine Person in diesem LKW? Wenn ein Deutscher eine Bank überfällt, sind dann alle Deutschen Bankräuber? Und was ein Burkini-Verbot in Nizza mit dem damaligen Anschlag zu tun, außer dass die grundlegende Religion die gleiche war. Grundlegend, weil normale Moslems friedlich sind und der im LKW ein Islamist war.

Kommentar von Hamburger02 ,

Das ist schon richtig. Angst verhindert allerdings in der Regel, differenziert und rational an Probleme heranzugehen.

Ganz zieht der Vergleich allerdings nicht. Der Bankräuber handelt alleine für sich, während die Attentäter in einem religiösen Auftrag handeln mit dem Hintergrund, dem Islam zur Weltherrschaft zu verhelfen.

Also mich persönlich würde ein Burkini nicht stören im Gegensatz zu einer Gesichtsverschleierung.

Antwort
von OnkelSchorsch, 473

Dass zur Zeit in Frankreich moslemische Verhüllungen insgesamt ungern gesehen werden, sollte nachvollziehbar sein,. Kann man Waffen und Bomben verstecken. Da wird man momentan in Frankreich etwas vorsichtig sein.

In anderen, auch islamischen Ländern ist der Burkini an manchen Stränden und Pools teilweise aus hygienischen Gründen verboten, teilweise sicher aber auch, weil man dort keine religiösen Bekenntnisse in Urlaubsparadiesen möchte, das könnte Devisenbringer (Touristen) abschrecken.

Übrigens wirst du in deutschen Frei- und Hallenbädern, wenn du mit Jeans und T.-Shirt schwimmen gehen willst, ebenfalls aufgefordert,  Badekleidung anzulegen und bei Weigerung, Jeans und T-Shirt gegen Badekleidung zu tauschen, rausgeschmissen.

Kommentar von me2312la ,

ein burkini ist badebekleidung und aus dem gleichen material wie ein badeanzug.. 

der hygienische aspekt ist blödsinn...es ist nicht so lange her, da waren aus hygienischen gründen in jeder schwimmhalle badekappen pflicht-demzufolge ist ein burkini sogar hygienischer

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Sag das nicht mir, sag das den Leuten, die in Marokko, Tunesien und so weiter Burkinis an Stränden und Pools verbieten. Das sind übrigens Moslems, die das verbieten, nur mal so am Rande bemerkt.

Antwort
von hummel3, 91
Ich bin auch gegen Burkinis am Strand, weil...

... einfach die Menschen zunehmend "die Nase voll" haben vom Islam und seinen mittelalterlichen, aber unwirklichen Lebensgewohnheiten.

Wo sind bloß die guten alten Zeiten, als wir den Islam nur aus dem Morgenland und all seinen orientalischen Märchen kannten? - Unsere Welt war damals noch wesentlich friedlicher. Inzwischen haben wir mit unserem demokratischen Toleranzgehabe die Probleme der halben, oder schon der ganzen Welt bei uns zu Gast. 

Da hat die muslimische "Vermummung" für die es im Koran nicht einmal eine überzeugende Begründung gibt, nur das "Fass" zum Überlaufen gebracht und die Leute wollen nicht auch noch in ihrer Freizeit am Strand oder im Freibad mit "Islam" behelligt werden.                           

Kommentar von derDennis97 ,

Danke für Deine Meinung!

Sofern mich keine anderen Religionen versuchen zu bekehren, kann von mir aus jeder sein Ding machen, egal ob Zeuge Jehovas, Satanist, Buddhist, Muslim oder weiß der Geier was - muss doch jeder selbst wissen, was und ob er glaubt. Da finde ich nervige Zeugen Jehovas um einiges "schlimmer".

Gerade dass die ganze Welt bei uns "zu Gast" ist, sollte eigentlich den Frieden vorantreiben und nicht das Gegenteil bewirken. Theorie: Wer greift schon ein Land an, in dem die eigenen Leute wohnen?

Kommentar von hummel3 ,

Deine Meinung! - Die Mehrheit in Europa denkt wohl anders, darunter vor allem Menschen, welche wissen, welche Gefahren mit zu viel Toleranz gegenüber einer Religion mit "0-Toleranzverständnis" verborgen sind.

Kommentar von Hartos ,

Wem interessiert dieser Glaubensquark..

Fakt ist einfach wer hier Leben will muss sich anpassen.
Europa ist Europa und nicht Arabien..

Und wenn die Europäer diese Verschleierung nicht mögen haben sie sich dran zu halten..

Sie müssen hier ja nicht Leben wenn sie damit ein Problem haben,dann bleiben sie halt da wo das normal ist

Kommentar von derDennis97 ,

Genau. Wer hier leben will, muss sich anpassen. Araber müssen tolerieren, dass hier Mädels im Sommer in Bikinis am Strand liegen. Aber selbst Europäer die hier leben müssen tolerieren, dass hier Religionsfreiheit herrscht und man sich seiner Religion gemäß kleiden darf. Schlimm wäre es, wenn Burkini-tragende Frauen Mädels in Bikinis blöd anmachen oder bekehren wollen würden. Ist mir nicht bekannt, dass so etwas schon einmal vorkam. Leben und leben lassen. Ist das so schlimm?

Kommentar von hummel3 ,

"Religionsfreiheit" hat selbst nach dem Grundgesetz ihre Grenzen. - Sie besteht vor allem aus der "Glaubensfreiheit" und der "ungestörten Ausübung der Religion". Im "öffentlich Raum" jedoch hört dieses Recht dort auf, wo die Ausübung Andere einschränkt oder diskriminiert. 

Und dem Islam "einen" Finger zu reichen, hat geschichtlich schon immer zur Folge gehabt, bald keine Hand mehr zu haben. 

Deshalb auch Vorsicht mit dem famos klingenden "leben und leben lassen"! 

Kommentar von marylinjackson ,

Soweit sollte es doch nicht kommen, dass sich die Frauen gegenseitig blöd anmachen. Die Burkini-Dame ist ja die gute Gläubige, die sich nicht beleidigen lässt durch den Anblick der Bikini-Dame.

Zicken-Krieg mit Rauferei, eine Tragikomödie am Strand...eine Störung des öffentlichen Friedens wäre das, ebenso, wenn FKK-Verbote nicht beachtet würden.

Antwort
von Maxfile22, 319
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

Das ist egal. Nur weil es den Ausländerfeinden stört brauchen sie nicht ihre Kultur zu untergraben! sie dürfen und sollten mit stolz ihr kulturträchtigen Kleidungsstücke tragen (damit meine ich auch niqap und burka). Die Rechtsextremen sind nur neidisch weil die keine Kulturkleidung haben die die anziehn können.

Antwort
von me2312la, 570
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

ich finde am bemerkenswertesten, dass gerade männer sich in diese kleiderfrage mit einbringen... im gegenzug hört man auch heute immer noch: na die muss sich ja nicht wundern, dass sie vergewaltigt wurde-bei dem kurzen rock... 

es ist an diesem besagten strand jede kleidung erlaubt, aber ein burkini, der extra zum schwimmen gedacht ist, nicht... aus solidarität haben sich mittlerweile schon leute in voller motorradmontur, inkl. helm an diesem strand gelegt- und es ist okay..

keine ahnung was an einem burkini verwerflich sein soll, es ermöglicht frauen jeden glaubens sich am öffenlichen leben zu beteiligen...

wie man unter einem burkini eine waffe verstecken soll, dies aber unter einem normalen shirt wohl ausschließt, muss mir auch noch jemand erklären

Kommentar von derDennis97 ,

Sehe ich ganz genau so. Klar, schön finde ich die Dinger auch nicht, aber wenn sie wollen/sollen/müssen, warum denn nicht!?

Antwort
von qwertz6561, 515
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

Stimme dir da voll und ganz zu. Was andere tragen ist nicht mein Problem, jeder soll das tragen worauf er/sie Lust hat oder worin er/sie sich wohlfühlt.

Antwort
von ErsterSchnee, 414

Man hat halt Angst, dass sich unter den Lagen an Kleidung irgendwelche Bomben oder ähnliches verbergen. Außerdem schürt fremdartiges Aussehen die Angst vor "solchen" Leuten - und das ist in der jetzigen Stimmung arg gefährlich.

Nebenbei bemerkt: ICH möchte auch nicht am Strand neben jemandem liegen, der komplett angezogen und "verpackt" ist.

Und Burkinis haben ja nun absolut nichts mit Religion zu tun.

Kommentar von derDennis97 ,

Sie dürfen nur Gesicht und Hände ihres Glaubens wegen zeigen, deshalb dürfen sie keine Badeanzüge oder Bikinis tragen.

Ich habe lieber "so eine" neben mir liegen als ein "Walross" oder eine grillende Großfamilie ;)

Es sind ja auch keine "Lagen an Kleidung", worunter mal unbemerkt viel verstecken könnte ... Gut, ich kenne mich da nicht 100%ig aus, aber ich schätze mal nicht, dass Burkinis aus dickem gefüttertem mehrlagigen Stoffen bestehen, wenn damit am Strand gelegen werden soll ;)

Kommentar von me2312la ,

ein burkini besteht aus dem selben material wie ein badeanzug...ein neoprenanzug ist dicker

Kommentar von ErsterSchnee ,

"Nur Gesicht und Hände" ist Quatsch. Religion verändert sich und paßt sich an die aktuellen Gegebenheiten an. Das war im Christentum so und das ist auch im Islam so. Schau dir die großen Städte in der Türkei an - wie modern und aufgeschlossen die Leute dort sind. Das Problem sind die Türken (und andere Nationalitäten) in Europa, die diese Modernisierung (warum auch immer) nicht mitgehen und stur an veralteten Traditionen festhalten.

Wir SIND nunmal ein christliches Land - ebenso wie Frankreich, da kann man auch eine Anpassung an die christlichen Gepflogenheiten erwarten. Und Burkinis gehören nunmal nicht dazu.

Kommentar von me2312la ,

religion verändert sich nicht und passt sich auch nicht an-oder gibt es ein noch neueres testament? du wirst auch im christlichen glauben menschen finden, die noch sehr konservativ ihre werte vertreten...genau wie im islam...

was sich ändert sind die ausführenden organe der religion:ihre kirchen...

wir sind ein christliches land, aber nur von kultureller seite-und nicht weil wir alle brave christen sind, die den inhalt der bibel kennen und uns daran orientieren... die meisten menschen sehen eine kirche nur noch von innen, wenn es eine heirat, eine beerdigung oder weihnachten gibt..oder als tourist 

Kommentar von ErsterSchnee ,

Natürlich passt Religion sich an - viele Dinge, die zu "Gründerzeiten" noch galten, sind nicht mehr aktuell und teilweise aus der Bibel verschwunden (durch andere Übersetzungen usw.) Oder willst Du mir ernsthaft erzählen, dass die christliche Religion Sklaverei befürwortet?

Kommentar von me2312la ,

die bibel schon, oder hast du eine andere ausgabe als ich...und wie gesagt, es gibt christen ( auch in deutschland ) die streng nach der bibel argumentieren und die den aktuellen papst als viel zu modern empfinden... in der bibel die ich besitze ist immer noch der mann über der frau, die sklaverei ist legitim, töten ist legitim, andersdenkende zu bekehren ist legitim... 

Kommentar von derDennis97 ,

Ich hatte einmal eine Freundin, die sich später als "Hardcore-Christin" herausstellte, wurde seit Geburt immer in eine "Freie Christliche Gemeinde" mitgeschleift, 2x wöchentlich wurde da gebetet.

Sprechen durften nur die Männer, Frauen saßen (wenn es eng wurde) in einem separaten Raum. Männer mussten kurze, Fraue lange Haare und Kleider (keine Hosen) tragen. Verpönt waren auch gefärbte Haare oder Schminke (man ist schön wie Gott einen schuf) usw ...

Nur soviel zum Thema "Religionen passen sich an". Es kommt auf die Menschen an sich an, wie ernst sie ihren Glauben nehmen. In Arabien beispielsweise ist das noch immer nicht so locker wie in türkischen Großstädten.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Genau - es kommt auf die Menschen an sich an.

Kommentar von derDennis97 ,

Oh und was ich vergessen hatte .. Frauen mussten beim Beten ihr Hauptbedecken und trugen Kopftuch!! Christinnen!!

Kommentar von ErsterSchnee ,

Es gibt hier in Deutschland/Frankreich aber nunmal wesentlich mehr "hardcore"-Moslems als "hardcore"-Christen. Und ich kann verstehen, dass ein christliches Land das unterbinden möchte.

Kommentar von derDennis97 ,

Weil hier Religionsfreiheit herrscht und jeder glauben darf, was er will und wie stark er will.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Nochmal: Niemand hindert sie daran,  zu glauben, was sie wollen und wie stark sie wollen!

Das heißt aber nicht, dass man alles hinnehmen muss.

Kommentar von schrammel500 ,

Burkas repräsentieren den Islam und somit Terror und Menschenverachtung.

Antwort
von RipeClown, 352

Tja das eine ist verboten, dass andere nicht. ( siehe Bilder )

Leben und leben lassen.

Auch die Logik :

Wir leben in einem freien westlichen demokratischen Land, darum passt das nicht zu unseren Liberalen werten und aus diesem Grund nehmen wir den Frauen die Freiheit das anzuziehen was sie wollen.

Wasser predigen jedoch Wein trinken.

Wir reden über Freiheit und das wir alle frei entscheiden dürfen in Gegensatz zu den islamischen Ländern, aber nehmen den muslimischen Frauen die Freiheit weg sich so anzuziehen wie sie es wollen.

Wenn eine Frau die Freiheit hat sich halbnackt ausziehen, dann sollte eine Frau auch die Freiheit haben sich bedecken zu dürfen.

Kommentar von schrammel500 ,

Leben und leben lassen.Tja das ist genau das, was man im Islam nicht verstehen will.

Antwort
von Dummie42, 314
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

Ich freue mich über jede Muslima, die sich den Spaß am Schwimmen nicht vermiesen lässt, egal wie.

Wer den Burkini verbieten will, der muss dann auch Schwimmsport und -spaß im Neoprenanzug verbieten.

Antwort
von marylinjackson, 404
Ich bin auch gegen Burkinis am Strand, weil...

Der muslimische Mann am Strand läuft "halbnackt", so wie nicht muslimische Männer. Die Frau an seiner Seite muss sich dagegen vor den Blicken anderer Badegäste verhüllen. Das ist Zwang und Unterwerfung einer männlichen Doktrin, begründet mit dem Deckmantel der Religionsfreiheit.

Der Muslim schaut gern dabei auf Frauen im Bikini.

Nichts dagegen ist einzuwenden, wenn UV-undurchlässige Badeanzüge getragen werden, von beiderlei Geschlecht, dies nur aus Vernunftsgründen.

Antwort
von josef050153, 311
Ich bin auch gegen Burkinis am Strand, weil...

Ein Burkini ist ein Zeichen der Nichtintegration. Wenn das jemand machen will, dann konsequent: keine Sozialleistungen, kein Recht auf Aufenthalt ...

Antwort
von realsausi2, 339
Mir ist es egal, wer was am Strand trägt!

Es gibt Strandbereiche, in denen man nackt baden kann. Wer also keine Burkinis sehen möchte, kann ja an einen FKK-Strand gehen.

Es ist eine unzulässige Übergriffigkeit, anderen vorschreiben zu wollen, welche Badekleidung sie tragen möchten.

Und das sage ich als Atheist.

Einen ähnlichen Unsinn betreibt man ja bei uns im Land z.Z. mit dem geplanten Burkaverbot.

Da lobe ich mir Herrn Caffier, der gestern gefordert hat, dass alle Kennzeichen eines religiösen Bekenntnisses verboten werden sollen. Das ist wenigsten konsequent. Also auch keine Goldkettchen mit Kreuz mehr. Und seine Partei streicht dann demmächst auch das "C" aus ihrem Namen.

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