Warum geht ihr arbeiten. Ausschließlich um Geld zu verdienen, weil ihr Freude habt an dem, was ihr tut oder aus einem anderen Grund?

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10 Antworten

Ich würde auch zur Arbeit gehen, wenn ich genug Geld hätte. Des es gibt ja Tagesstruktur, man freut sich auf die Kollegen, man hat Lob und Anerkennung usw.

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Kommentar von Regulus123
20.03.2016, 07:01

Bzgl. Lob und Anerkennung: wer gibt dir diese? Dein Chef? Kunden etc.?

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Es gibt Menschen die müssen arbeiten um Geld zu verdienen und um ihre Familie zu ernähren. Es gibt Menschen die arbeiten gehen wollen, da sie den Job den sie machen Freude bereitet. Es gibt Menschen die wollen nicht arbeiten, weil sie nicht wollen und der Staat sowieso bezahlt. Dann gibt es noch menschen die nur für sich arbeiten gehen und sich um andere nicht kümmern und es gibt Menschen die arbeiten gehen und ihren Verdienst an den Mitmenschen teilen :)

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Als Studentin erhalte ich kein Geld dafür, dass ich jeden Morgen pünktlich anwesend bin, meine Aufgaben erledige und mein Lernpensum erfülle. Trotzdem mache ich es, weil ich es gerne tue und mein Studienfach mir Spass macht. Ich hoffe und bin mir ziemlich sicher, dass ich auch an meiner späteren Arbeit Freude haben werde.

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Kommentar von Regulus123
20.03.2016, 07:22

Das finde ich gerade sehr interessant. Wie sehr bist auf den zwischenmenschlichen Kontakt an der Uni angewiesen. Beeinflusst dies dein Lernverhalten? Findest du das Pensum an der Uni nicht sehr hoch? Darf ich fragen, was genau du studierst?

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Vorrangig wegen dem Geld. Macht aber auch eine Menge Spaß.

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Man nennt das sozialstaat. Arbeiten sollte jeder müssen um sein tägliches Brot zu verdienen. Das geht zurück bis in die Steinzeit,- Jeder muss etwas tun um zu essen zu haben. Heute muss man nicht mehr alles können und man darf sich in einer hoch technologisch- modernen Gesellschaft aussuchen was man machen will. Das Prinzip ist aber das gleiche. Wir leben in einem Sozialstaat, das bedeutet das jeder der arbeitet einen Prozentsatz seines Gehaltes abgibt....steuern. mit diesem Geld werden allerhand Dinge gemacht...welche sinnvoll sind und welche nicht, sei mal dahingestellt. Jedenfalls bekommen Bedürftige, also Personen/Familien denen das eigene Einkommen nicht reicht einen zuschuss. Solange bis sie wieder auf eigenen Füßen stehen können. Das gleiche Prinzip nutzt die Versicherung. So etwas Funktioniert aber immer nur solange, wie ein wesentlicher Großteil- und damit meine ich nicht 60%, über genügend Einkommen verfügt um Steuern zu bezahlen/ bzw keine eigene Hilfe benötigt. Man hat als Arbeitnehmer also eine gewisse Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber und sollte diese auch ernst nehmen. Ich für meinen Teil hatte immer eine eigene Motivation um niemandes Hilfe zu benötigen und kann mit Glück behaupten, meinen Job zu mögen. Ich gehe nicht jeden morgen gerne zur arbeit, aber ich kann mir am Abend mein Handwerk anschauen und stolz auf das seon, was ich mit meinen Händen erschaffen habe. Ich wüsste nicht was ich den ganzen Tag sonst machen sollte...zumal ich den Hof mit den Tieren ohne mein Einkommen nicht mehr halten könnte. Es ist also auch eigenangrieb, der mich morgens aus dem Haus treibt....

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Mir macht meine Arbeit sehr viel Spaß, die Kollegen sind toll und ich habe viel eigen Verantwortung und Handlungsfreiheit. Ich bin Hausmeister in einer Einrichtung für Menschen nit Behinderung und mein Team hat 7 Mitarbeiter. 

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Grund Nr. 1: den größten Teil meines Lebensunterhalts (bin EU-Rentnerin wg Behinderung) finanzieren brave Steuerzahler. Es ist nur fair (=moralisch/ethisch korrekt), wenn ich wenigstens das tue, was ich noch machen kann.

Grund Nr. 2: meine Rente ist unter Hartz4-Niveau. Ich brauche also einfach noch etwas mehr Geld, um wirklich durchzukommen. Die ergänzende Grundsicherung ist aber auch wieder durch brave Steuerzahler finanziert. o.O

Grund Nr. 3: ich habe durch den Zuverdienst und der Rente/Grundsicherung etwa 100 Euro mehr als ein Hartz4-Empfänger ohne Zuverdienst. Damit lässt es sich leben.

Grund Nr. 4: Ich sitze auch so schon genug Zuhause rum. Ein bisschen Kontakt mit der Welt außerhalb meiner Wohnung verhindert, daß ich zu meinem Autismus auch noch wahnsinnig werde. XD

Grund Nr. 5: der Job, den ich mache, kann nicht von jedem gemacht werden. Weil für 'ne Vollzeitbeschäftigung zuwenig zu tun (20 - 30 Stunden monatlich) ist und die Bezahlung auch nicht gerade riesig ist. Bekomme aber wenigstens den Mindestlohn. :)

Und dann gibt es noch so "ambivalente" Beweggründe wie: ich arbeite mit guten Freunden eben gerne zusammen und es ist eh ein Job für Leute mit chronischem Helfersyndrom. Ein Familienhilfedienst (Pakete) für Phillipinos... Nennt sich Balikbayan-Service. :)

Als Christ helfe ich eben jedem irgendwie gerne.

warehouse14

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Kommentar von Regulus123
21.03.2016, 06:08

Danke. Darf ich fragen, ob du wirklich Autist bist oder war der Begriff Autismus einfach so eingeworfen?

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Man sucht sich einen Beruf aus weil einem diese Tätigkeit Freude bereitet und dadurch die Möglichkeit besteht seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das gehört einfach dazu! Aus Antriebslosigkeit sich auf die sozialen Systemen zu konzentrieren ist eher Verwerflich, denn diese Systeme sind nur dafür vorgesehen, dass Menschen die auf Grund von Umständen die nicht vorhersehbar waren über einen gewissen Zeitraum keine Möglichkeit haben den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.

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Man sollte nie allein wegen dem "Spass" arbeiten.

Will man erfolgreich sein, muss man immer bereit sein den Arbeitgeber zu wechseln und seinen Arbeitsvertrag neu zu verhandeln.

Arbeitet jemand nur wegen dem Spass, dann wird er ausgenutzt werden und läuft es in der Arbeit mal schlecht, nimmt das diese Personen immer besonders mit.

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Nur wegen dem Geld. Die wenigsten machen es weil es Spaß macht, sondern weil ihnen nix anderes übrig bleibt.

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