Frage von Torrnado, 312

Wäre die Welt ohne Politiker friedlicher?

Ich habe mir oft die Frage gestellt, was wäre, wenn es keine Politiker gäbe. Wäre unsere Welt dann vielleicht friedlicher ? immerhin gäbe es dann ja keinen, der z.B. Kriege führen würde - mal ganz abgesehen von der Rüstungsindustrie. bitte mit kurzer Begründung.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AJuergen, 103

Hallo , Friedlicher wäre die Welt mit Sicherheit nicht . Die Rüstungsindustrie würde Gnaden los in aller Welt liefern . Man kann ja jetzt schon überall auf der Welt sehen was passiert wenn Regierungen fallen oder gestürzt werden .

Ja natürlich lügen Politiker vor der Wahl , aber wir nehmen das ja auch hin , warum fordern wir nicht neu Wahlen wenn Politiker sich nicht an dem halten was die vorher versprechen .  

Ohne Politiker ohne Staat gäbe es keine Ordnung keine Polizei .
Wenn rufst du wenn jemand dein Hab und gut will ?
Es gäbe keine Struktur , wer baut Strassen ,Schule  und vieles mehr .

Nein , Politiker machen Fehler, sind ja auch nur Menschen , aber ohne die Politiker zumindest in unseren Demokratien würde es nicht so gut  laufen . 

Meiner Meinung nach sind die Wahl Abstände zu lang alle 2 Jahre wäre besser , so würden die gezwungen nicht zu viel zu Versprechen und dann nicht zu halten  und die jetzige Form des Wahlkampfes müsste geändert werden . 

Nicht die Politik ist an allem Schuld , es sind auch wir Menschen selber . Wir brauchen wieder mehr Solidarität unter einander . 

Und wer führt die Kriege ? Richtig der Mensch , würde jedes Land nur sein eigenes Land oder dem Bündnis verteidigen , hätten wir wohl kaum Kriege .
Jeder Mensch könnte nein sagen , außer Landes kämpfe ich nicht .

Es sei denn wenn ein Land mit Demokratie um Hilfe bittet . 

 

Kommentar von djNightgroove ,

Kann Mensch nicht, dann wäre er ein Kriegsdienstverweigerer und das ist strafbar

Kommentar von AJuergen ,

Da hast du recht ,aber wer nimmt sich das Recht her raus jemanden zu zwingen in ein anderes Land Menschen zu töten . nun haben wir ja auch eine Freiwilligen Armee . Damals waren es ja immer Wehrpflichtige  vielleicht macht es das ja anders . Aber Trotzdem , wenn alle so denken würden , müsste man ja die Ganze Armee einsperren . 

Aber ich weiß es Utopie es wird wohl nie geschehen .
Krieg war und wird wohl immer die Menschen begleiten , Leider   

Antwort
von Rosenblad, 126

Politik in seiner eigentlichen Grundaufgabe umfasst„… eine strukturelle Grundbestimmung und eine funktionale Ausdifferenzierung (.....) Strukturell gesehen ist Politik der Handlungsraum der Herstellung, Ordnung und Durchführung verbindlicher, gesamtgesellschaftlich relevanter Entscheidungen.“ (Zitatquelle: Gerhard Göhler„Der Zusammenhang von Institutionen, Macht und Repräsentation“In: Gerhard Göhler u.a. „Institution - Macht - Repräsentation : wofür politische Institutionen stehen und wie sie wirken“ (Baden-Baden, Nomos-Verl.-Ges., 615 S. hier 1997, S. 11-62, Zitat aus S.17)
Im Handlungsspielraum aller beteiligten Kräfte erfordert dies ein bestimmtes Maß an Kooperation, Koordination und Deliberation (Beratschlagung) mittels persönlicher und institutioneller Instrumentarien und Mechanismen, die sowohl machtpolitischen als auch sachpolitischen Zwängen dienen und dabei gesamtgesellschaftiche Steuerleistungen erbringen sollen, aber auch der Integration dienen – womit die funktionale Ausdifferenzierung beschrieben wäre. (siehe auch ebd. S.19)

Diese sperrige Aufschreibung soll aufzeigen, das Politik zur Lösung strittiger Aufgaben unabdingbar ist - das Problem ist damit nicht die Politik als Institution, sondern der Politiker als mögliche politische Inflation (über z.B. ökonomische, religiöse, machtexklusive, sozialexklusive u.a. Exponenten - wie in Deutschland über Berater, externe Institutionenund Lobbyisten)


Kommentar von djNightgroove ,

Und wie hat es dann zu früheren Zeiten funktioniert, als es noch keine Politiker gab?

Kommentar von Rosenblad ,

Seit dem Neolithikum ist politisches Handeln in actu Teil der damaligen lineagen- und kollektiven, akekphalen Landnutzungsgemeinden/Nutzungsgenossenschaften mit patriarchischen Führungskontext (Eldersdom) von Sippen- und Clanführern (in aller Regel Älteste oder andere charismatische Personen oder Ältestenrat) gewesen.

Seit dem Neolithikum, zunehmend jedoch seit der Bronzezeit, entstand so schrittweise politisches Handeln. Macht und Herrschaft.“ (Lutz Fiedler „Alt- und mittelsteinzeitliche Funde in Hessen“, Stuttgart, Theiss Verlag, 1994, 302 S. hier S.133, siehe auch: Jens Lüning „Zwischen Alltagswissen und Wissenschaft im Neolithikum“. In: Johannes Fried und Thomas Kailer (Hrsg.) „Wissenskulturen : Beiträge zu einem forschungsstrategischen Konzept“, Berlin : Akad.-Verl., 2003, 224 S. darin S. 21-56, hier S. 46)

Wenn Du noch weiter zurückgreifen willst - in das Mesolithikum oder gar Paläolithikum kann ich Dir allerdings keine befriedigende Antwort mehr geben - aber ohne eine Art "politischen" Konsens wäre es in den Horden-, Schweif-  und Wandergemeinschaften auch da nicht vonstatten gegangen.

Antwort
von whabifan, 112

Politiker kommen ja aus dem Staatsorganisationsrecht hervor, bzw. aus der Staatsorganisation an sich. Es gibt bislang keine wirkliche Möglichkeit einen Staat ganz ohne Politik zu organisieren. Sprich wenn keine Politiker für dich bedeutet dass es keine Staatsorganisation gibt, dann würden wir im kompletten Chaos leben. Aber selbst dort würden sich irgendwann, nach einer gewissen Zeit, politikähnliche Strukturen installieren, da der Mensch Organisation einfach braucht. 

Antwort
von Interesierter, 80

Ganz sicher nicht!!

Auch ohne das, was wir heute Politiker nennen, würde es Herrscher und Beherrschte geben. 

Entweder würden sich Militärs an die Macht putschen oder Unterwelt-Bosse würden die Herrschaft übernehmen.

Und selbst dann, wenn es keine Herrschaft mehr gäbe, wie stellst du dir dann Bildung, Sozial- und Gemeinwesen vor.

Glaub mir eines.: Unsere Politiker sind sicher nicht perfekt, aber mit Sicherheit um Längen besser, als eine Welt ohne Politiker.

Kommentar von Torrnado ,

am besten wär ne Monarchie !  ;-)

Kommentar von AJuergen ,

 ich glaube du scherzt . 

Kommentar von djNightgroove ,

Ich nicht, wenn ein Monarch stirbt, kann sich unter dem Nachfolger einiges ändern, während in einer Demokratie alles ziemlich festgefahren ist.

Kommentar von Interesierter ,

Monarchien haben selten gut funktioniert. 

Überall dort, wo die Macht in einer Hand liegt, ist der Missbrauch nicht weit, da es keine Kontrolle des Herrschers gibt. 

Ob nun Monarchie oder Diktatur macht dabei keinen großen Unterschied. 

Antwort
von JBEZorg, 65

Es gibt lauter macht- und geld- und geltungsgierige Menschen, die schlangestehen um deren Platz einzunehmen

Antwort
von Ifosil, 100

Haha :D der war gut. Die Frage meinst nicht ernst oder? :) Wie du Menschen mit Macht nennst, ist egal. Es wird sie immer geben.

Kommentar von bastianprimus ,

gute Antwort^^

Antwort
von peace1287, 105

Die Welt wäre ohne Menschen friedlicher... 

Kommentar von Lukas1oo ,

Je nachdem aus welcher Perspektive du schaust. Wenn du eine Welt in der jeder sich gegenseitig umbringt (zu Gunsten der Umwelt etc.) als positiv ansiehst natürlich.

Antwort
von barfussjim, 83

So ein Blödsinn. Das Gegenteil ist der Fall: Überall dort, wo es keine demokratisch gewählten Politiker gibt oder diese keinen Einfluss ausüben können, sind Warlords, Fanatiker und Kriminelle an der Macht und töten Menschen. Siehe IS-Gebiete, Afghanistan, Nord-Nigeria, Somalia und Eritrea sowie viele Slums und Landstriche in weiteren Staaten, die de facto von kriminellen Gangs regiert werden.

Kommentar von djNightgroove ,

Slums und kriminelle Gangs gibt's auch in den USA - achja, und der Ku-Klux-Klan stammt auch von da

Antwort
von djNightgroove, 67

Ich denke, es kommt nicht unbedingt darauf an, ob es Politiker gibt oder nicht, Gewalt wird es geben, solange es Menschen gibt, NUR dass es so eine sehr stark organisierte Gewalt gibt, die mit Steuergeldern finanziert wird, wenn  es eine Regierung oder einen Regenten gibt, und dass ein normaler Bürger darauf keinen Einfluss nehmen kann. Wer grün gewählt hat, weil er keine Kriege haben wollte, wurde enttäuscht, als Deutschland mit in den Krieg in Jugoslawien gezogen ist, da war die rot-grüne Regierung an der Macht. Gewalt zwischen Menschen gibt es seit Anbeginn der Zeiten und daran wird sich wohl sobald auch nichts ändern.

Allerdings heißt das nicht, dass es ohne Politiker mehr Kriege geben würde - denn durch Kriege wird von innenpolitischen Problemen abgelenkt und die Wirtschaft angekurbelt. Vielleicht hätte ein Gros der Menschen weniger Interesse daran, Kriege zu führen, wenn alle bei der Entscheidung mitbestimmen könnten, denn das wären dann auch Menschen, die selbst am Kampf beteiligt wären, während heutzutage diejenigen, die einen Krieg beschließen, gemütlich in ihren Sessel pupsen, während andere ihr Leben riskieren.

Antwort
von zetra, 78

Das Problem bei dieser Frage ist: Spült das jeweilige System die besten "Köpfe" nach oben ?

Politiker die jammern: In der freien Wirtschaft würden sie das Dreifache verdienen!  - Diese Leute sind auf jeden Fall Fehl am Platz.

Wenn man sich die Frage stellt: Wer könnte eigentlich als Nachfolger antreten und es kommt keiner in Frage ? Hier ist genauso Holland in Not.

Eine Dreiergruppe an der Spitze, Lobbyvertreter draußen bleiben, das wäre doch was ?

Kommentar von Torrnado ,

ich sag nur :

Hippies an die Macht ( männlich und weiblich ) - schon wär die Welt friedlich  ;-)

Kommentar von zetra ,

Aber die Arbeit muss gemacht werden, ansonsten hätte ich nichts dagegen, allerdings ohne Drogen bitte.

Kommentar von zetra ,

Da muss noch hinzugefügt werden: Politiker sollten bei Endscheidungen ihrem Gewissen folgen. Allerdings haben sie FRAKTIONSZWANG, somit kommen Sachen zustande, die der Wähler dieser Leute absolut nicht wollte.

Antwort
von Lukas1oo, 95

Nein, es sei denn du hältst eine Welt ohne jegliche Regeln und Ordnung, dafür aber mit umso mehr Willkür und Ungerechtigkeit für friedlich. Politiker sind wohl die besten realen politischen Machthaber die es gibt. Ich denke Deutschland ist ein gutes, kein perfektes, aber ein gutes Beispiel dafür.

Kommentar von Torrnado ,

sehe ich anders ! gute, menschliche Politik gibt es in Holland, aber nicht in Deutschland, wo Merkel " regiert " !

Kommentar von Lukas1oo ,

Das ist wohl meinungsabhängig. Aber das Politiker im Allgemeinen besser als nichts sind, da sind wir uns ja einig.

Kommentar von Torrnado ,

sofern es Politiker einer Partei sind, die für soziale Gerechtigkeit kämpft - dann ja !

Antwort
von Dummie42, 102

Ja von wegen! Wie stellst du dir das vor? Keine Regierung? Anarchie? Jeder mit der Knarre in der Hand, um seine Habseligkeit zu verteidigen? Wir würden uns alle gegenseitig die Schädel einschlagen. Es gäbe nur noch mafiöse Strukturen, Verbrecherbanden und das Recht des Stärkern. Schau dir doch an, was in sogenannten Failed States los ist.


Kommentar von djNightgroove ,

Anarchie hat nichts mit Gewalt zu tun, sondern bedeutet nur, dass es keine Hierarchie gibt und niemanden, der über andere bestimmt. Auch in einer Anarchie kann es friedlich zugehen. Ich würde jedenfalls keinem den Schädel einschlagen, nur weil es keine Politiker gibt, wenn du das tun würdest, solltest du dir mal Gedanken über dich selbst machen.

Kommentar von Dummie42 ,

Darüber hat Strindberg mal sehr schön geschrieben. Das funktioniert nur in einem Paradies, einem Utopia in dem der Kuchen für alle groß genug ist. So einen Zustand gibt es aber auf dieser Erde nicht.

Antwort
von SerAnonyme, 82

Theoretisch ja aber leider wird das nie passieren. Es kommt dabei auch immer auf die Ansichten der Politiker an, man kann sich zum Beispiel einfach nur hinstellen die Hände zusammenfalten und sagen wir schaffen das, da passiert ja nichts aber wenn da Leute wie Donald Trump kommen oder die AFD(💩💩💩) da ist es ohne Politiker schon besser.

Antwort
von Pfefferk0rn, 27

Nicht ohne Politiker, sondern ohne Religionen wäre die Welt friedlicher.

Kommentar von Michele47 ,

Na, das wäre zu schön um wahr zu sein, dass es so einfach wäre. Religionen sind nicht die Ursache, sondern nur ein Vehikel für Unfrieden.

Antwort
von Imuse42, 159

Ich glaube, ohne Politiker könnte es schlimmer sein. Oder auch chaotischer! Dann läuft es ab wie bei den Tieren: Recht des Stärkeren --> Wer stark ist, ist gerecht.

Kommentar von Torrnado ,

eines aber ist Fakt :

die allermeisten Politiker vertreten leider nur selten die Interessen des Volkes ! vor den Wahlen wird gelogen was das Zeug hält und meist nur leere Versprechungen. das Ende vom Lied ist das, das die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer.

Kommentar von Imuse42 ,

Naja, würde der Staat ohne Politiker nur einem Oberhaupt haben, könnte das genauso fatal sein. Klar, nicht alle Politiker machen das, was das Volk will, aber ich sehe das nicht unbedingt als schlimm an, solange es sich in Maßen hält. Ein guter Politiker hält meiner Meinung nach einen guten Spagat zwischen dem Interesse des Volkes und das, was gut für das Volk bzw. den Staat ist.

Eltern kaufen ihren Kindern ja auch nicht jedes Mal Eis, wenn sie wollen, manchmal gibt es auch den verhassten Spinat. (Obwohl, die Eltern wählt man ja nicht ;) )

Antwort
von Michele47, 23

Die Frage ist so ähnlich wie Wäre das Leben ohne Bazillen gesünder? Antwort in beiden Fällen. Es geht nicht ohne.

Wenn es keine Politiker gäbe, gäbe es sofort andere Menschen, die wie Politiker handeln. Das Endergebnis wäre ziemlich das Gleiche.


Antwort
von Zeitmeister57, 69

Bessere Politiker hätten wir, würden wir die Demokratie ernst nehmen.

Kommentar von Torrnado ,

oder die richtige Partei wählen !!!! aber nein, die Mehrheit der Deutschen wählt immer noch konservativ, leider...

Kommentar von Lukas1oo ,

Gibt Schlimmeres als konservativ...

Antwort
von lupoklick, 3

Wenn  sich niemand um nichts kümmert gibt es  KEINE  Welt

schon der kleinste private Haushalt ist eine "politische Veramstaltung!

Antwort
von 1900minga, 11

Nur wenn du sie Hierachie stehst

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community