Frage von LunaNightingale, 575

Vegane Hochzeit oder nicht?

Hallo,

Ich werde bald heiraten und bin veganerin. Mein Freund ist Mischköstler aber isst zuhause so gut wie nie Fleisch sondern nur vegetarisch. Ich würde gerne eure Meinung zu folgendem Thema wissen: Würdet ihr als Veganer was dagegen haben, wenn auf eurer Hochzeitsfeier Fleisch serviert wird? (Unter anderem natürlich). Oder hättet ihr als Mischköstler etwas gegen eine Vegetarische oder gar vegane Hochzeitsfeier, obwohl die Gäste fast alle Mischköstler sind? Immerhin geht es an dem Tag ja hauptsächlich um das Brautpaar. Es sollte der schönste Tag in ihrem Leben werden oder?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SchleichSchmitt, 258

Ich bin auch Mischköstler, esse aber sehr wenig Fleisch. 

Ich muss sagen, dass es doch auch eine schöne Möglichkeit ist, euren Gästen zu zeigen wie gut veganes Essen sein kann. Viele scheuen sich davor, weil sie bestimmte Vorstellungen bzw. Vorurteile haben.

Ich habe meine Großeltern mal zu meinem Geburtstag in ein vegetarisches Restaurant mitgenommen. Mein Opa war mehr als skeptisch. Am Ende fand er sein Essen extrem lecker.

Solche Momente sind doch toll. Zumal veganes Essen ja auch nicht megamäßig abgefahren ist. Es gibt auch viele Komponenten, die der "Normalo-Mensch" auch kennt. 

Dementsprechend sehe ich es nicht als kritisch an, ein rein veganes Buffet anzubieten.

Eine Frage hätte ich jedoch: Was sagt dein Verlobter dazu? Wenn er Fleisch isst, könnte es sein, dass er sich eben auch ein derartiges Mischkost-Buffet für eure Hochzeit wünscht. Das würde ich auf jeden Fall besprechen, denn wie du sagst: Es ist EUER Tag.

Ich muss schon sagen, wenn Gäste nicht kommen, weil sie veganes Essen ablehnen, dann brauchst du solche Gäste auch nicht auf deiner Hochzeit. Hier geht es ja nicht ums Essen, sondern um das Feiern des besonderen Tages. Ihr gebt euch in jedem Fall Mühe ein schönes Fest auf die Beine zu stellen.

Kommentar von LunaNightingale ,

Danke :-) Mein Verlobter bräuchte für sich nicht zwingend Fleisch weil er ja sonst auch fast keins isst. Er würde es aber für die Gäste wollen, weil wir auf dem Land leben und die Menschen hier jeden Tag mehrmals Fleisch essen und mögen..

Kommentar von SchleichSchmitt ,

Wenn die Gäste regelmäßig viel Fleisch essen, dann brauchen sie es doch an diesem einen Tag umso weniger dringend. Eure Gäste sind da sicher anderer Meinung :)  Ich finde es auch eine schöne Gelegenheit eure Freunden und eurer Familie mal genauer zu zeigen wie vegane Kost aussehen und vor allem schmecken kann. Das ist doch super.

Wenn dein Verlobter es aber für wichtig empfindet, dann versucht eine Mischung anzubieten - vegane und nicht-vegane Gerichte. Wenn er für den non-veganen Teil zuständig ist, dann hilft es dir vielleicht es mit deinem Gewissen besser zu vereinbaren. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Wenn die Gäste regelmäßig viel Fleisch essen, dann brauchen sie es doch an diesem einen Tag umso weniger dringend.

Die Logik verstehe ich gar nicht! Okay....dann soll die Veganerin bei der nächsten Hochzeit aber auch Fleisch essen. Sie isst es ja sonst nicht, also brauch sie es an dem Tag viel dringender!

Ich finde es auch eine schöne Gelegenheit eure Freunden und eurer Familie mal genauer zu zeigen wie vegane Kost aussehen und vor allem schmecken kann.

Sowas hat auch Privatfeiern nichts verloren! Das wäre genauso, als wenn ich 100 Veganer einlade und den gerne zeigen will wie schön man Fleisch kochen kann!

Kommentar von Pangaea ,

Es gibt keine 100 Veganer ;-)

Kommentar von Omnivore08 ,

Leider doch....zum Glück kenne ich keinen persönlich!

Kommentar von Pangaea ,

Ich kenne den einen oder anderen, aber zum Glück sind die nicht extrem ideologisch. Und sie würden nie, nie auf einer wichtigen Feier nur veganes Essen anbieten.

Kommentar von LunaNightingale ,

Das klingt annehmbar :-D gute Idee. Danke

Kommentar von Laury95 ,

Hier geht es ja nicht ums Essen, sondern um das Feiern des besonderen Tages.


Mich reizen solche Feiern eher wegen dem Essen... Und wenn das Essen nicht jeglichen Geschmack umfasst und schlecht ist, dann ist die Feier auch gelaufen. Gerade auf einer Hochzeit ist das abwechslungsreiche Buffet wichtig!

Antwort
von einfachichseinn, 242

Mache doch einfach ein Buffet mit Fleisch und anderen tierischen Produkten und veganen Produkten, so sind alle zufrieden. Ich möchte eigentlich immer, dass meine Gäste zufrieden sind. Meiner Meinung nach macht man dann solche Dinge, als guter Gastgeber

Antwort
von Undsonstso, 213

Warum brauchst du ein Feedback von anderen Veganern....? Oder ist es mehr so eine Rückversicherung für "Mischköstler können  ja mal einen Tag auf  Fleisch verzichten" ?

Einen guten Gastgeber (der auch noch beschenkt wird) zeichnet aus, dass er versucht, allen Gästen i-wie  gerecht zu werden.

Kommentar von Omnivore08 ,

Genau...vor allem bei einer Hochzeit, wo es teilweise nicht mal günstige Geschenke sind. Dann will ich aber auch im Gegenzug anständiges Essen bekommen.

Wildschwein oder so bekommt man ja wirklich nicht jeden Tag vor die Nase. Bei Feiern ist das aber ein Renner. Ich kenne keinen, der sich noch nie über Wildschwein nicht gefreut hätte

Kommentar von Pangaea ,

Doch, ich, als ich noch Vegetarier war.

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich kenn dich ja nicht...oder bist du heimlich auf meinen Feiern? ^^

Antwort
von BrightSunrise, 168

Ich würde sagen, dass du schon Fleisch anbieten solltest. Es ist ja nicht nur deine Hochzeit, sondern auch die deines zukünftigen Mannes. Ihr müsst da wohl einen Kompromiss finden und sich z.B. in der Mitte treffen.

Du könntest ja Fleisch und vegetarische/vegane "Fleischersatzprodukte" anbieten und Beilagen (Gemüse, Soßen usw.) können ja dann vegan sein. Oder du bietest einfach zwei Buffets an. Ich denke nicht, dass sich irgendjemand darüber aufregt und so könntest du allen irgendwie gerecht werden. Und am besten machst du dann auch so kleine Schildchen, wo du drauf schreibst, was das für Essen ist und ob es Fleisch enthält oder vegetarisch/vegan ist.

Und ich ("nur" Vegetarier) hätte nichts dagegen, wenn auf meiner Hochzeit Fleisch serviert werden würde, ich muss es ja schließlich nicht essen.

Liebe Grüße BrightSunrise :)

Kommentar von Pangaea ,

DH! Dann kann jeder Gast für sich selbst entscheiden und kommt sich nicht bevormundet/missioniert vor.

Antwort
von Achwasweissich, 236

Mein Bruder ist Vegetarier, auf seiner Hochzeit gab es ein Buffet auf dem auch (wenig, sehr gutes) Fleisch angeboten wurde, neben vielen superleckeren Alternativen. Letztendlich waren die Gemüseplaten und Aufläufe geplündert, die "Nicht-Köttbullar" aus Käse und Mandeln waren sogar so schnell weg das er keinen mehr abbekommen hat und die Petersilienwurzelsuppe ging besser als die Consomé ;)

Ich würde es ein wenig mischen und gar nicht an die große Glocke hängen was vegetarisch, was vegan und was wirklich Fleisch ist^^

Vorgefertigte Menüs finde ich persönlich immer etwas problematisch, da haben einfach zu viele Leute zu unterschiedliche Geschmäcker und am Ende bleiben jede Menge Reste auf den Tellern. Beim Buffet können die Gäste sich hinterher mitnehmen was übrig bleibt und nichts landet im Müll.

Antwort
von melinaschneid, 213

Ich finde das ist ganz alleine eure Entscheidung. Von einem Tag vegan essen stirbt kein mensch. ;) Sollte jemand nicht kommen weil es nur vegan gibt dann seid ihr als Hochzeitspaar diesem Menschen wohl auch nicht wichtig.

Wäre vegetarisch evtl. Eine alternative wenn ihr bedenken habt das viele das vegane essen ablehnen? Ich denke vegetarisch wäre evtl. Auch wegen der Auswahl der Gerichte einfacher da es da mehr gibt was jeder kennt und isst.

Sollte es vegan sein würde ich aber evtl. Darauf achten das es auch gluten und Soja freie Gerichte gibt. Viele Veganer verzichten auch darauf. Andere wiederum benutzen diese Sachen oft. Ich bin zum Beispiel gegen Soja und gluten allergisch. Daher hätte ich bei vielen Veganen Gerichten ein Problem.

Antwort
von vrunner, 83

Ich würde nur veganes Essen anbieten.

Wichtiger ist sich danach zu richten, was Gäste nicht essen wollen oder können. Wenn zum Beispiel einer oder mehrere Gäste kein Gluten vertragen, würde ich auf jeden Fall für Alternativen sorgen.

Mal ein Beispiel: Wenn ich selber auf eine Hochzeit gehe und hoffe dort Spaghetti mit Tomatensoße zu bekommen, es dort aber keine Spaghetti mit Tomatensoße angeboten wird, habe ich doch auch kein Recht sauer zu sein. Genau so ist es mit Fleisch.

Antwort
von FelixFoxx, 229

Du stößt mit einer rein veganen Kost auf einer Hochzeit vielen Gästen vor den Kopf. Ich als Dialysepatientin müsste z.B. Hunger schieben, weil ich vegane Gerichte wegen dem hohen Kaliumgehalt nicht essen darf (ein zu hohes Kalium im Blut führt zum Herzstillstand!!). Ich würde sowohl rein veganes, vegetarisches als auch Fleisch anbieten, so dass jeder etwas findet.

Kommentar von LunaNightingale ,

Du wirst doch wohl kaum NUR Fleisch essen können. Dann hättest du nämlich bald noch mehr Probleme. Und nicht alles an Gemüse hat einen hohen Kaliumgehalt

Kommentar von FelixFoxx ,

Dann werde mal von einer Miniportion Gemüse (ca. 100g), dazu etwas Reis oder Nudeln, satt...Vor allem die veganen Gerichte, die den Eiweißbedarf decken sollen, sind für mich absolut tabu. Ich habe schon auf normalen Festivitäten Mühe, etwas für mich zu finden, was ich ohne Probleme essen darf. Wenn es reine vegane Kost gäbe, würde ich gehen.

Kommentar von eostre ,

Du bist damit doch aber ein Sonderfall, auf den man sich einstellen kann.

Kommentar von FelixFoxx ,

Was aber aus eigener Erfahrung die wenigsten tun, leider. Und es gibt vielleicht auch noch andere "Sonderfälle". Wir haben jedenfalls auf unserer Hochzeit (da war ich noch transplantiert) ein sehr vielfältiges Menü gewählt, wo jeder etwas gefunden hat. Auch die Kinder, die ja oft wählerisch sind...

Kommentar von eostre ,

Dann tut es mir sehr leid, dass dein Umfeld so wenig Rücksicht zeigt. Auf unserer hochzeit gab es auch überwiegend vegan und Kinder sind gar nicht so wählerisch wie oft behauptet wird, Pommes, kroketten, kloß und erbsen, bisschen soße dabei- da ist der Großteil glücklich.

Kommentar von LunaNightingale ,

Also ich kenne niemanden, der nicht von einer ordentlichen Portion Nudeln, Kartoffeln oder Reis mit Gemüse satt werden würde. Aber wenn es bei dir so ist, kann man wohl nichts machen. Bei uns gibt es halt keine Dialysepatienten

Antwort
von Ellen9, 223

Ohne Gäste wäre es eine Feier im kleinen Kreis. Wenn Ihr also viele Gäste habt, geht es auch um diese; da würde ich als Vegetarierin z.B. dennoch dafür sorgen, dass für jeden etwas dabei ist. Als Brautpaar steht Ihr selbstverständlich im Vordergrund, doch die Gäste teilen diesen magischen Moment mit Euch; sie machen eine Feier erst rund.

"Euch웃♡유Viel Glück für alles Weitere"

Kommentar von LunaNightingale ,

Danke :-)

Antwort
von LilliSpain, 140

Hi,

eine Freundin von mir war letztes Jahr auf so einer Hochzeit, wo die Braut auch meinte, da sie Veganerin ist, gibt es kein Fleisch. Das meiste war Vegan, etwas auch Vegetarisch, aber eben sehr wenig.

Das Ende vom Lied war, dass viele der älteren Leute dann einfach in den Speisesaal des Restaurants gingen, und sich dort was bestellt haben. Die sind dann dort auch sitzen geblieben, da es ja beim Essen so gemütlich war. Es sind auch ein paar sitzen geblieben, habe auch was vom Buffet genommen, aber es ist einfach verdammt viel übrig geblieben.

Später am Abend haben sich dann einige noch nen Kebab und ähnliches  kommen lassen, und haben den draußen gegessen, damit die Braut das nicht mitbekommt.

Stimmung war dann während des Essens nicht so gut, da doch viele Gäste eifnach weg waren, und auch länger nicht mehr gekommen sind, bzw. einige haben zwar probiert, aber ihnen hat was gefehlt und sie waren hungrig. Meine Freundin meinte, dass die Stimmung dadruch den ganzen Abend etwas komisch war, bzw. hat es gedauert bis wieder gute Stimmung aufkam.

Meine Freundin ist selber Veganerin, aber sie hat immer gesagt, sie wird auf ihrere Hochzeit auch Fleisch servieren, weil eben auch die Gäste was von dem Tag haben sollen. Alle sollen sich wohlfühlen und auch was zu Essen bekommen.

Das würde ich dir auch raten, biete doch 1 oder 2 Fleischsachen an, und den Rest nach deinen Wünschen, je nachdem wie groß das Buffett ist. Such einfach ein paar gute Rezepte raus, die dir auch schmecken und dann bietet das an, ev. was was nicht zu groß ist, damit man sich auch probieren traut. Das wird dann sicher angenommen. Aber wenn man nicht so der Fan von Neuen Sachen ist, dann nimmt man eben das Fleisch und gut ist.

Wenn du Probleme hast Fleisch zu kaufen, bzw. weil die Tiere leiden musst, Massentierhaltung, dann könnt ihr ja ein gutes Fleisch kaufen. Sprich hört euch um, wo man Fleisch von Biobauern bekommt, die die Tiere gut halten, wo sie nicht gestresst sind etc. Das wäre ja ein Kompormis oder nicht?

Im Endeffekt entscheidest du was du willst, aber du musst dann auch damit leben. Entweder alle kommen klar, und es wird ein toller Tag, oder einige muken auf, bestellen sich ev. sogar was zum liefern, etc. und dein Tag ist versaut. Und ja es gibt so Leute. Da wäre es wsl besser, du hast ein Fleischgericht, weißt, dass es den Tieren dort gut ging, und alle zufrieden sind mit dem Essen.

Kommentar von AppleTea ,

Ist ja traurig wenn Verwandte und Freunde sich nicht mal für einen Tag zurücknehmen können! So wichtig scheint ihnen das Brautpaar ja nicht gewesen zu sein. Als wären sie gestorben wenn sie mal einen Tag nix tierisches zu essen gehabt hätten. Unmögliches Verhalten

Kommentar von PeVau ,

So wichtig scheint ihnen das Brautpaar ja nicht gewesen zu sein.

So wichtig scheinen den Brautleuten ihre Gäste nicht gewesen zu sein. Wer seinen Gästen keine Wertschätzung entgegenbringt, muss sich nicht wundern.

Kommentar von Laury95 ,

Würdest du dich nicht auch aufregen, wenn nur Fleisch angeboten werden würde? Nach dem Motto, du kannst ja auch mal einen Tag auf deine vegane Lebensweise verzichten, Apple

Antwort
von frischling15, 242

Dann buche in einem Speiserestaurant das Hochzeitsmenue  'a la Karte', oder bestelle ein Buffet mit Angeboten aller Art  ! ? 

 Es kann dann jeder Gast selbst wählen !

Kommentar von LunaNightingale ,

Aber das Brautpaar bezahlt das ja am Ende. Dazu gehört ja auch das Fleisch.. Und damit hätte ich diese Industrie unterstützt. Allerdings wird es kaum anders möglich sein

Kommentar von frischling15 ,

Hat der Bräutigam kein Mitspracherecht ?

Wie wäre es mit Kaffee und Kuchen ?

Öhm... wie alt bist Du , und seit wann vegan ?

Kommentar von LunaNightingale ,

Doch hat er natürlich aber ihm ist es ziemlich egal, weil er selber selten Fleisch isst. Kaffee und Kuchen gibt es am Mittag sowieso, es ging mir um den Abend. Was hat mein alter damit zu tun?

Antwort
von dsupper, 207

Hallo,

ich bin kein Vegetarier und auch kein Veganer.

Aber wenn ich mich dazu entschieden hätte, dann käme es für mich auf meine eigenen Beweggründe an:

- bist du Veganer, weil es für dich gesünder erscheint?

- bist du Veganer, weil du nicht für den Tod der Tiere verantwortlich sein willst?

Im ersten Falle würde ICH für alle Beteiligten entsprechendes Essen auswählen - damit jeder frei entscheiden kann, was er als gesund erachtet.

Im zweiteren Fall könnte ICH es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass für mein Hochzeitsessen Tiere sterben müssen.

Meine persönliche Meinung.

Alle Gute für die Hochzeit

Daniela

Kommentar von LunaNightingale ,

Vielen Dank!

Kommentar von Omnivore08 ,

Im zweiteren Fall könnte ICH es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass für mein Hochzeitsessen Tiere sterben müssen.

Für Essen sterben immer Tiere. Egal ob für Fleisch oder veganes Futter. Das ist ja der ganze Witz am Veganismus, den man sich da die ganze Zeit verdrängt!

Kommentar von dsupper ,

Da ich in dieser Thematik nicht wirklich "drin" bin, hätte ich dazu gerne eine Erklärung - aber bitte nicht "polemisch", sondern belegbar. Dass bei Vegetariern diese Problematik auftritt ist mir bekannt - aber bei Veganern?

Kommentar von Omnivore08 ,

Bei jedem Essen sterben Tiere. Das hat man drei Umständen zu verdanken:

1) Humus: Humus ist nährstoffreicher Boden aus belebter aber vor allem auch toter organischer Materie. Pflanzliche, wie auch tierische. Vor allem Würmer.

2) Ackermaschinen: Grubber, Pflug, Walze und Egge zerstören das Leben etlicher Ackerbewohner. Ja auch Säugetiere (Maulwürfe, Ratten, Hasen, usw). Kommt sogar vor, dass Rehe samt Kitze im Schneidwerk oder Maisgebiss landen.

3) Pestizide wie Fungizide sind auch für Tiere keine Wohltat. Im Falle von Insektizide haben sie im Obst- und Gemüsebau sogar explizit die Aufgabe Tiere damit zu vergiften! Schneckenlinsen erfüllen genau den gleichen Zweck...die gibts sogar im Baumarkt!

Die Veganer sehen immer nur die Kulleraugentiere, welche professionell vom Schlachter entblutet werden. Die anderen Tiere blendet der gemeine Veganer immer aus.

Und das kann sich jeder selbst anschauen. Einfach im Frühjahr 3 Tage lang am Feldrand stellen und dann tote Tiere zählen.

Schon mal Kartoffelkäfer gelesen? Die Larven zerstören die ganzen Blätter. In der Landwirtschaft macht das keiner mit der Hand und liest Kartoffelkäfer. Da werden diese Tiere vergiftet. Sicherer, schneller, wirtschaftlicher.

So...Polemikfrei genug?

Kommentar von dsupper ,

Danke für die Antwort - aber das ist eben genau die Art von Antwort, die ich erwartet habe:

Wie gesagt, ich bin weder Vegetarier noch Veganer und stehe dazu, dass ich gerne Fleisch esse. Ich weiß aber auch, dass ich genau in dem Moment, wo ich mein "Fleisch" selbst töten müsste, aufhören würde, dieses zu essen. Ich weiß, dass es eine "Doppelmoral" ist, wenn ich das lecker abgepackte Steak beim Metzger nicht mehr mit dem Rind in Verbindung bringe.

Aber: Veganern, die am Leid der Schlachttiere (und dass dies zu einem überaus hohen Prozensatz so ist, darum braucht man nicht zu diskutieren) nicht mit schuld sein wollen, also denen dann "vorzuwerfen", dafür würden nun Würmer und Insekten etc. vernichtet - das finde ich schon abstrus und sogar fast "verachtend".

Und für mich persönlich klingen diese Argumente auch tatsächlich "dümmlich", so, als wolle man mit aller Gewalt die Menschen, die sich bewusst für diese Ernährungsart entschieden haben, ins Lächerliche ziehen bzw. sie ins Unrecht setzen.

Meine persönliche Meinung

Kommentar von Omnivore08 ,

lieber dsupper. Danke aber nein so ist es nicht!

die am Leid der Schlachttiere

Erfundenen, überzogenen und verleumderischen Leid! Leidene Tiere haben wieder Milch, noch Fleischleistung. Auch das leugnen die Veganer. Das kannst du jeden Viehzüchter fragen!

und dass dies zu einem überaus hohen Prozensatz so ist, darum braucht man nicht zu diskutieren

Doch darüber diskutiere ich. Da ich es unverständlich finde, wie die Veganerlobby und jetzt du auf diese Annahme kommen! Kennst du alle 12mio Rinder und 28mio Schweine persönlich? Wohnst du mit denen zusammen und fragst die jeden Tag, wie es ihnen geht?

Ich finde es immer verachtend, wenn man "ohne zu diskutieren" PAUSCHAL IMMER annimmt, dass der Großteil der Tiere immer leiden und der Landwirt ein Tierquäler ist. Unerträglich finde ich das!

Aber nur wenn man sich STÄNDIG einredet, "Tiere leiden, Tiere leiden, Tiere leiden"...dann glaubt man es auch irgendwann selbst.

Die Tiere in der Viehzucht haben es tausend mal besser, als in freier Natur. Da sind sie nämlich Fressfeinden, Parasiten, elende Futtersuche und Kälte ausgesetzt.

Aber neeeeein....verleumden macht mehr spaß...also leiden die "prozentual meisten Tiere" einfach mal pauschal, nur weil sie als Schlachttiere geboren wurden und nicht als Hundewelpe für die kleine Chantal!

also denen dann "vorzuwerfen", dafür würden nun Würmer und Insekten etc. vernichte

Ja...genau....und das ist das was ich Bambi-Syndrom nenne. Wichtig sind nur Tiere, die Kulleraugen haben und in Obhut eines Landwirten stehen. Schnecken und Insekten, welche umher wandern, Angst gefressen zu werden haben und dann im Paradies der Pflanzen vergiftet werden, ist sicher eine Freude für die Tiere. Abeeeeer klar....das zählt doch nicht. Tagelang Fressen suchen, vergiftet werden, das ist doch in Ordnung. Aber wehe es hält jemand Tiere, um diese dann aufzuessen. Und diese ganze vegane Logik macht erst dann richtig Sinn, wenn man - genau wie du - das mit Insekten, Würmern und Schnecken runterspielt oder leugnet und immer wieder BEHAUPTET, dass Nutztiere in der Viehzucht ständig leiden! Ich kanns echt nicht mehr hören!

Und DAS ist Doppelmoral in Reinstform. Funktioniert aber nur, weil man sich die Welt so zusammenlügt, wie es einem am besten schmeckt!

das finde ich schon abstrus und sogar fast "verachtend".

Abstrus ist genau dieses vegane Denken, was ich grad beschrieben habe. "Für mich stirbt kein Tier"....so Naiv kann man doch nicht sein, um das zu glauben!

Und für mich persönlich klingen diese Argumente auch tatsächlich "dümmlich"Und für mich persönlich klingen diese Argumente auch tatsächlich "dümmlich"

Na wenn du meinst! Ich finde es dümmlich, ständig zu leugnen, dass man als Veganer keine Tiere tötet oder gar "leid vermindert"

Dann gibt es noch was, was ich nicht dümmlich finde: Das sind die ständigen Verleumdungen der Landwirte, sie würden ihre Tiere quälen oder leiden lassen. Das ist einfach nur EKELHAFT! Ich sage es dir ganz ehrlich! : Wenn ich Landwirt wäre, dann würde ich JEDEM, der behauptet, dass seine Tiere ständig leiden, ich würde JEDEM sämliche Nahrung wegnehmen. Dann kann man selbst sehen wie man an Nahrung kommt. Dann kann man sich von mir aus selbst die Rinder züchten und in der Erde wühlen und Kartoffeln anbauen!

als wolle man mit aller Gewalt die Menschen, die sich bewusst für diese Ernährungsart entschieden haben, ins Lächerliche ziehen bzw. sie ins Unrecht setzen.

Die Veganer ziehen sich mit ihrer Argumentation doch selbst ins lächerliche. Und die Landwirte und Viehzüchter haben die Nase gestrichen voll davon! Frag mal deinen Schweinezüchter so nebenbei "du sag mal, warum lässt du deine Schweine so leiden?"...ich sag dir, der haut dich achtkantig wieder raus!

Lächerlich ist es diese ganze Propaganda zu erfinden, Lügen zu erfinden (und davon gibts im Veganismus eine ganze Menge) und die Menschen zu verhöhnen, die ihnen dieses Lotterleben "vegansein" überhaupt erst ermöglichen. Ich finde dieses Verhalten einfach nur abgrundtief ekelhaft!

Die meisten sind ja einfach nur Mitläufer....zu naiv um logisch zu denken....denen kann man ja alles erzählen. Aber dann gibt es ja noch diese Chef-Veganer. Irgendjemand muss schließlich die Propaganda erfinden. ich weiß bis heute z.B. nicht genau woher dieser 16kg-Getreide Quark herkommt!

Das ist MEINE Ansicht der Dinge. Und entschuldigung für die Härte und Polemik jetzt. Aber du hast freundlich gefragt wie ich das meine und das habe ich dir freundlich erklärt. Danach hast DU es ins lächerliche gezogen, indem du meine Argumente als lächerlich hingestellt hast.

Und das ist jetzt MEINE Antwort darauf!

Gruß
Omni

Kommentar von dsupper ,

Schon immer wieder sehr fragwürdig, wie Tatsachen einfach "weggeleugnet" werden.

Nein, selbstverständlich frage ich die Millionen Schlachttiere nicht - aber das ist auch nicht notwendig. Massentierhaltung geht immer zu Lasten der Tiere - wenn du das leugnest, dass machst du einfach die Augen zu.

Die Tierhaltung ist heutzutage in den meisten Nicht-Bio-Betrieben einfach eine Industrie - und hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit artgerechter Tierhaltung zu tun.

Der Transport zur Schlachtung und dieselbe ist auch alles andere als tierfreundlich. Wenn ich alleine an ca. 200.000 ungeborene Kälbchen denke, die im Leib ihrer Mütter ersticken, weil diese trächtig geschlachtet werden ....

Nein, sorry, wer sich mit der Thematik beschäftigt, der kennt die Fakten.

Jeder sollte doch für sich selbst entscheiden, wie und womit er sich ernährt - jeder hat gute Argumente für die eine und ebenso gute Argumente für die andere Art. Ebenso sollte man aber auch die Ernährungsweise der "anderen" Seite den gleichen Respekt und die gleiche Akzeptanz entgegenbringen, den man selbst erwartet.

Oft schafft dies allerdings weder die eine noch die andere "Seite". Wenn die eine Seite versucht zu "bekehren", antwortet die andere Seite mit "toten Insekten und Mikroorganismen"?

Oder liegt doch irgendwo tief vergraben das "schlechte Gewissen" der Fleischesser, dass sie veranlasst - vllt. ganz unbewusst - solche Argumente zu nutzen, um das eigene Handeln rechtfertigen zu können?

Wie dem auch sein - eine Diskussion über "wer ist der bessere, der verantwortungsvollere, der gesündere, der "was auch immer"-Esser, ist so zielführend wie drei Tage Kreisverkehr. Und hat im Grunde mit der eigentlichen hier gestellten Frage so gar nichts mehr zu tun.

Trotzdem Danke für die Aufklärung.

Kommentar von Omnivore08 ,

Massentierhaltung geht immer zu Lasten der Tiere - wenn du das leugnest, dass machst du einfach die Augen zu.

Massentierhaltung ist ein nichtssagender, dämlicher Kampfbegriff aus der Veganerlobby, der völlig definitionslos ist und in der gesamten landwirtschaftlichen Fachliteratur unbekannt ist. Soviel zum Thema der Sachlichkeit. Mit diesem Unwort des Jahres kann man gar nichts aussagen. Wenn jemand 3.000 Schweine hält, was sagt dir das schon über Tierhaltung und Tiergesundheit und vor allem Tierwohl aus? Rein GAR NICHTS!

wenn du das leugnest, dass machst du einfach die Augen zu.

Nö...ich benutze nur solche sinnlosen und definitionslosen und nichtssagenden kampfbegriffe nicht!

Mir fehlt schon die Logik, wie man von konventioneller Haltung instinktiv auf Tierleid implizieren kann. Das geht nicht in meine Birne!

Die Tierhaltung ist heutzutage in den meisten Nicht-Bio-Betrieben einfach eine Industrie

Industrie ist es alles, da sie Nahrung herstellen. Das alleine sagt nichts. Und Nicht-Bio sagt erst recht nichts. Kollege...wir haben 300.000 Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland. Die scherst du alle über einen Kamm!

und hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit artgerechter Tierhaltung zu tun.

Woher willst du denn das wissen? Kennst du etwa 200.000 Viehbetriebe in Deutschland alle persönlich? Du VERMUTEST doch nur, weil es an jeder Ecke so behauptet wird!

Der Transport zur Schlachtung und dieselbe ist auch alles andere als tierfreundlich.

Was denkst du warum es danach Ruheboxen gibt!

Wenn ich alleine an ca. 200.000 ungeborene Kälbchen denke, die im Leib ihrer Mütter ersticken, weil diese trächtig geschlachtet werden

200.000? Wo hast du diese Zahl her?

Und deine Tiatralik mit den "Kälbchen" kannst du lassen. Kälber sind schon klein genug, das muss man nicht noch verniedlichen. Das unterstreicht nur das Bambisyndrom!

Nein, sorry, wer sich mit der Thematik beschäftigt, der kennt die Fakten.

genau....und wer sich mit der Thematik beschäftigt, der lässt so sinnlose Vergleiche zwischen Bio und Nicht-Bio weg. Vorallem aber lässt er das sinnlose Wort Massentierhaltung weg. Wer so argumentiert, der hat sich nämlich NUR ausschließlich einseitig informiert. Nämlich auf diesen ganzen Propagandaseiten. Geht doch mal in einen Kuhstall...oder Schweinestall. DANN könnt ihr sagen "ich habe mich damit beschäftigt". Das Wort Massentierhaltung wirst du aus dem Fachbereich der Landwirtschaft ganz sicher nicht haben!

Oder liegt doch irgendwo tief vergraben das "schlechte Gewissen" der Fleischesser,

Ich brauch kein schlechtes Gewissen zu haben. Ein schlechtes Gewissen sollten die Menschen haben, die mit schwammigen nichtssagenden Kampfbegriffen den Landwirten irgendwelche Tierqualen unterstellen!

Ein schlechtes Gewissen sollten die Menschen haben, die mit dem Unfug anfangen!

Ich brauche absolut kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich Fleisch esse. Ich bin mit Viehzucht groß geworden und bin kein Stadtkind, der Viehzucht nur aus Bambifilmen von PeTA kennt!

vllt. ganz unbewusst - solche Argumente zu nutzen

Hier ist nichts unbewusst! Ich schreibe bei vollem Bewusstsein und stehe dazu. Nix unbewusst!

um das eigene Handeln rechtfertigen zu können?

Du redest schon wie ein Veganer! Ich brauche nichts zu rechtfertigen, weil ich nichts falsch mache! Ich bin STOLZ auf mich, dass ich diese ganzen Lügen und Propaganda nicht mitmache und darauf reinfalle. Ich habe gelernt gründlich zu recherchieren und komme auf ganz andere Ergebnisse als Veganerlobby! Vorallem aber wimmelt es bei uns an Viehzüchtern ohne Biosiegel. Wenn ich diese Menschen alle so dermaßen verleumden würde, dann würde ich mich schämen!

Wie dem auch sein - eine Diskussion über "wer ist der bessere, der
verantwortungsvollere, der gesündere, der "was auch immer"-Esser, ist sozielführend wie drei Tage Kreisverkehr.

Das habe ich gar nicht gesagt...ich habe kritisiert, dass deine Grundthese nicht stimmt, dass Veganer keine Tiere auf dem "Gewissen" zu verzeichnen haben! Und das habe ich dir haargenau erklärt warum. Danach hast du das runtergespielt und hast angefangen den Großteil der Fleischerzeuger zu verleumden! Tut mir leid...das Ausarten dieser Diskussion geht auf deiner Kappe. Du hättest auch einfach nur "ok" schreiben können. Du hast dich aber dafür entschieden, Ackertode und Pestizide runterzuspielen und lieber auf landwirte rumzuhacken!

In den Kreisverkehr bist DU eingestiegen. Und mit dieser These hast du den Kreisverkehr betreten:

"Veganern, die am Leid der Schlachttiere (und dass dies zu einem überaus hohen Prozensatz so ist, darum braucht man nicht zu diskutieren) nicht mit schuld sein wollen"

"darum braucht man nicht zu diskutieren", schreiben immer Menschen, die GLAUBEN im Besitz der Wahrheit zu sein, weil sie angeblich so gut informiert sind, aber nicht mal selbst wissen, dass auf Acker und Obstbaum Tiere sterben!

Ich hoffe du verstehst das jetzt! Und keine Sorge...ich habe vieeel Luft in der Sache.

Gruß
Omni

Kommentar von dsupper ,

Ja, es kann sein, dass du viel Luft in der Sache hast - ob aber deine Behauptungen - und mehr sind das für mich leider nicht - eher der Wahrheit entsprechen, als alles das was über Massentierhaltung, Schlachtung etc. pp. über die Medien geht, bezweifel ich.

Nur zur Info - ich bin sicher kein "Mediengläubiger", da ich selbst in diesem Medium arbeite. Aber wenn einer alles Wissen nur für sich selbst gepachtet hat - und alle anderen Unwahrheiten verbreiten - Lobbyisten der Vegetarier und Veganer sind (man, müssen die eine mediale Macht besitzen, dass selbst die Fleischindustrie gegen deren Falschinformationen nicht ankommt!), dann lässt mich das sehr skeptisch werden.

Du stellst hier Behauptungen auf - Argumente sind es nicht.

Kommentar von Omnivore08 ,

als alles das was über Massentierhaltung, Schlachtung etc. pp. über die Medien geht, bezweifel ich.

Für Medien ist das doch genauso ein gefundenes Fressen.

Dann unterhalte dich mal mit den Landwirten DIREKT über Massentierhaltung. Der wird denken, du willst den veräppeln!

Du stellst hier Behauptungen auf - Argumente sind es nicht.

Das trifft eher auf DICH zu....weil Die Behauptung, dass man etwas aus einer Anzahl Tiere ableiten kann ist die irsinnigste Behauptung, die es je gibt! Völlig unlogisch und verleumderisch! Also höre auf mit Wörtern zu hantieren, die du nicht näher beschreiben kannst!

Kommentar von dsupper ,

Wie bin ich froh, dass du als einziger den Durchblick behältst. Sonst würde ich tatsächlich immer noch glauben, dass es eine Massentierhaltung gibt, Spaltböden, ohne Betäubung abgetrennte bzw. gekürzte Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel, keine Kälbchen, die direkt von ihren Müttern getrennt werden, keine 26 Masthühner auf 1 qm Platz, keine zu engen Ställe, keine 200.000 Rinder jedes Jahr, wo die Betäubung durch den Bolzenschuss nicht wirklich funktioniert .... eben alles das, was uns so verschwörerisch von den Vegetariern und Veganern so eingeredet wird.

Nun können wir ja alle mit absolut reinem Gewissen das 2,50 Euro/kg Schweinefleisch essen oder das 5 Euro/kg Rindfleisch, weil das alles von überaus glücklichen, weil artgerecht gehaltenen Tieren stammt.

Danke dafür.

Kommentar von Andretta ,

Die Gründe für Veganismus darauf zu beschränken, dass irgendwelche gefühlsduseligen Naivlinge Mitleid mit kulleräugigen Tierchen haben, greift absolut zu kurz.

Dass ich mich heute zu etwa 95 % vegan ernähre, ist für mich vor allem eine vollkommen rationale Entscheidung. Wenngleich mich das große Elend in den Ställen auch nicht kalt lässt.

Aktuell werden allein in Deutschland jedes Jahr über 1.000.000.000 (eine Milliarde) Tiere für Nahrungszwecke getötet. 80 % der für diese Tiere verwendeten Proteinfuttermittel werden aus der sog. Dritten Welt bezogen, während dort mindestens genauso viele Menschen (ver)hungern, wie wir hier jährlich Tiere schlachten.

Ein Blick z.B. nach Südamerika zeigt heute riesige Monokulturflächen und eine durch Gentec und massive Pestizideinsätze zerstörte Umwelt. Kleinbauern, die dort einmal ihr Auskommen hatten, sitzen inmitten dieses Wahnsinns und müssen hilflos zusehen, wie ihre Kinder verhungern oder an der großzügig versprühten Giftpampe jämmerlich krepieren. Während wir empört auf unser Recht auf unser täglich Stück Fleisch pochen?

Mit unserer irrwitzigen Lust auf Fleisch tragen wir bei zu einem rasanten Klimawandel. Wir zerstören munter nicht nur den Regenwald. Jede Sekunde (sic!) wird weltweit eine Waldfläche in der Größe eines halben Fußballfeldes vernichtet, ein Großteil davon als Weidefläche und zur Produktion von Futtermitteln für die „Nutztierhaltung“.

90 % aller Tier- und Pflanzenarten müssen dem Intensivbau weichen, das Artensterben wird angegeben mit 70 Arten/Tag (E.O. Wilson) bis zu 500 Arten/Tag (T. Erwin).

Wir haben große Probleme mit Bodenerosionen durch die einseitige Nutzung und damit Auslaugung der Böden. Die Versteppung von entwaldeten Landschaften bedingt in hohem Maße die Anhäufung von Naturkatastrophen.

Unser völlig überzogener Anspruch auf Steak und Co. bedingt, dass heute ca. 1/3 der eisfreien Erdflächen für Viehweiden und 70% aller Agrarflächen für Viehfutter genutzt werden.

Riesige Tier“herden“ tragen maßgeblich bei zu dem sog. Teibhauseffekt durch Lachgasausstoß (310mal schädlicher als CO2, 65 – 70% der weltweiten Lachgasemissionen durch Tierhaltung), Methanausstoß (21mal schädlicher als CO2, 35 – 40% der weltweiten Methanemissionen durch Tierhaltung) und CO2-Ausstoß (rund 18% der weltweiten Emission durch Tierhaltung).

Für die „Produktion“ eines einzigen Kilos Rindfleisch werden 16 kg Getreide und Soja verballert. Und das, während rund 1 Mrd. (jeder 7.) Menschen verhungern?

Der massive Anfall von Gülle mit ihren Ammoniakdämpfen (80% der weltweiten Emission) führt zu saurem Regen (PH-Wert im Boden sinkt, setzt Schwermetalle wie Blei und Cadmium frei), zu Waldsterben und einer Überdüngung der Gewässer. Allein in Deutschland kippen wir jährlich zwischen 170 und 200 Millionen Tonnen Gülle auf die Felder.

Wir bekommen zunehmend Probleme mit unserem Grund- und Trinkwasser. In Niedersachsen haben die Wasserwerke schon jetzt große Schwierigkeiten, die Bevölkerung mit unbedenklichem Trinkwasser zu versorgen. Es gelingt derzeit nur noch durch den Zukauf weniger belasteten Wassers, das dann mit dem stark belasteten Wasser vermischt wird, um überhaupt auf einigermaßen vertretbare Schadstoffwerte kommen zu können. Und damit wollen wir unseren Kindern den Brei bereiten?

Unsere ungebremste Lust an Fleisch und Milch trägt bei zu einer unerhörten Wasserverschwendung. Für ein kg Nahrung benötigt man Wasser in folgender Menge: Äpfel 700 Liter, Kartoffeln 900 l, Getreide/Brot 1.300 l, Sojabohnen 1.800 l, Eier 3.300 l, Hühnerfleisch 3.900 l, Schweinefleisch 4.800 l, Käse 5.000 l, Rindfleisch 15.500 l).

Unsere derzeitige extensive Tierhaltung mit ihren überwiegend unsäglichen Haltungsbedingungen führt zu einem ebenso extensiven Antibiotikaeinsatz (schnelle Übertragung von Erregern, geschwächtes Immunsystem der Tiere, Risiko von Epidemien). Bereits jetzt haben wir ein großes Problem mit Resistenzen von Erregern, die auch uns Menschen krank machen.Und unsere bislang effektivsten Mittel zeigen immer weniger Wirkung.

Bei Tierbauern, die in Krankenhäusern für eine stationäre Behandlung vorstellig werden, wird inzwischen standardmäßig auf MRSA etc. untersucht, leider mit meist positivem Ergebnis und der anschließenden Unterbringung in Quarantäne. Nichtsdestotrotz infizieren sich hierzulande laut der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) rund 800.000 Menschen an Krankenhauskeimen, rund 40.000 von ihnen sterben daran. Nicht zuletzt, weil wir unsere guten, wirksamen Medikamente für des Deutschen Recht aufs Kotelett verballern. Schade, wenn es irgendwann die eigene Familie trifft, nicht wahr? Oder nur ein bedauerlicher Kolateralschaden?

Kommentar von Andretta ,

....

So umfangreich meine Argumentation bis hier schon ist, sie ist immer
noch nur ein kleiner Teil der gesamten Argumentationskette. Ich könnte
noch stundenlang referieren über die Folgen unseres hohen Fleisch- und
Milchproduktkonsums. Über Konzentration von Konzernen, Lobbyismus und
fehlgeleitete Subventionen, das Sterben landwirtschaftlicher
Kleinbetriebe, Überproduktion, Gammelfleisch, Fleischtransporte in die
sog. Dritte Welt, „Zivilisations“krankheiten durch ausufernden
Fleischkonsum, die hohen volkswirtschaftlichen Kosten, den Zusammenhang
von nicht artgerechtem Futter mit der Entstehung von Keimen wie Ehec,
Blut und Eiter in der Milch durch schmerzhafte Euterentzündungen, unter
denen rund ein Drittel unserer Kühe leiden, Zuchttiere aus dem Hause
Frankenstein. Rückstände von Medikamenten und anderer Chemie in dem
Fleisch, das wir verzehren und das über die Gülle auch in unser Gemüse
kommt. Über das, was wir unseren Kindern antun, indem wir unseren
Planeten derart zerstören. Und, und, und. Von der tagtäglichen Folter,
die wir unseren Mitgeschöpfen antun, ganz zu schweigen.

Wer sich
gerne tiefer in die Themen einarbeiten möchte, dem sei zum Beispiel
www.brot-fuer-die-welt.de/.../2.../analyse_34_futtermittelstudie.pdf
oder Bücher wie die von Andreas Grabolle oder Melanie Joy empfohlen.

Für
gewöhnlich beschränke ich mein „Missionieren“ auf die öffentliche
Auslage von Informationsmaterial. Wenn ich hier und heute nun doch laut
werde, dann deshalb, weil ich die platten Angriffe auf Veganer im
Verlauf des Threads schier unerträglich finde.

Die Folgen dieser
unersättlichen Gier nach totem Tier und Milch, die Folgen haben wir alle
zu tragen. Vor allem aber unsere Nachkommen.

Guten Appetit!

Kommentar von dsupper ,

Aber das ist doch alles nur Propaganda der Vegetarier/Veganer - wenn man den Ausführungen von Omnivore08 folgt ...

Kommentar von earnest ,

Ich glaube, Veganer sollten sich in DIESEM thread mit dem Begriff "Propaganda" zurückhalten ... 

;-)

Kommentar von Omnivore08 ,

Aktuell werden allein in Deutschland jedes Jahr über 1.000.000.000 (eine Milliarde) Tiere für Nahrungszwecke getötet.

Danke...Mathematik behersche ich auch so!

80 % der für diese Tiere verwendeten Proteinfuttermittel werden aus der sog. Dritten Welt bezogen

Das ist Unfug! Eiweißfutter besteht seit dem Tiermehlverbot vormnehm aus DEUTSCHEM Rapsschrot und nordamerikanischen und südamerikanischen Sojaschrot.

Seit wann sind Brasilien, USA und Deutschland dritte-Welt Länder?

92% der Futtermittel kommen aus Deutschland. Dagegen stehen nur 20% des Obstes. Frag dich lieber aus welchen dritt-Welt-Länder du deine Südfrüchte beziehst!

Wenn Veganer mit Zahlen hantieren, brauche ich immer Popcorn ^^

während dort mindestens genauso viele Menschen (ver)hungern

Noch größerer Unfug. Sojaschrot ist nicht mal für den menschlichen Verzehr. Du kannst es ja gern mal probieren!

Fleisch=Hunger ist die widerlichste These, die jemals zusammengelogen wurde!

Während wir empört auf unser Recht auf unser täglich Stück Fleisch pochen?

Ja neee ist klar. Schon mal was von E85 gehört? Gibts nicht nur in den USA und Brasilien, die halt mit Bioethanol fahren, kannste dir auch in Schweden anschauen. Über E10 lachen die. Verfüttert wird ausschließlich der Rest aus der Presse!

Mit unserer irrwitzigen Lust auf Fleisch tragen wir bei zu einem rasanten Klimawandel

Na wenn du an diese Märchen glaubst!

Jede Sekunde (sic!) wird weltweit eine Waldfläche in der Größe eines halben Fußballfeldes vernichtet

Zitat vergessen? Den Satz kenne ich...WORTWÖRTLICH!

und zur Produktion von Futtermitteln für die „Nutztierhaltung“.

Im Regenwald wird nicht ein m² ausschließlich für Futtermittel angebaut. Informier dich endlich über das Koppelprodukt SOJA und die Verwendung für Soja!

Wir haben große Probleme mit Bodenerosionen durch die einseitige Nutzung und damit Auslaugung der Böden.

Das ist genauso unfug. Ich empfhele den AntiBodenAtlas von Georg Keckl. Sehr lesenswert!

Unser völlig überzogener Anspruch auf Steak und Co. bedingt, dass heute ca. 1/3 der eisfreien Erdflächen für Viehweiden und 70% aller Agrarflächen für Viehfutter genutzt werden.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass 2/3 der Erde NUR für Tierfutter möglich ist?

Für die „Produktion“ eines einzigen Kilos Rindfleisch werden 16 kg Getreide und Soja verballert.

ROFL....glaubst du noch an den Weihnachtsmann? Deine 16kg Theorie ist asbach Uralt und wird jedes jahr aufs neue WIDERLEGT!

Schweine haben eine Futterverwertung von 1:2,7
Hühner von 1:1,7
Rinder brauchen gar kein Getreide. Als Zufütterung (als Kraftfutter - wenn überhaupt)), dann MAXIMAL 4kg! Alles drüber und das Rind würde an Übersäuerung des Pansens erkranken und sterben (Azidose).

Du glaubst echt jede Propaganda.

Nenne mir nur EIN EINZIGES Tier, welches 16kg Getreide benötigt! EINS!

Und das, während rund 1 Mrd. (jeder 7.) Menschen verhungern?

Glaubst du auch an die Zahnfee? Glaubst du man verfüttert hochwertiges Brotgetreide? Dann verrate mir mal, welcher in ARMUT lebende Mensch sonst dieses Weizen dem Bauer BEZAHLEN soll!

Allein in Deutschland kippen wir jährlich zwischen 170 und 200 Millionen Tonnen Gülle auf die Felder.

Ist auch nötig, sonst wären Ernten von 70dt/ha+ gar nicht möglich!

Wir bekommen zunehmend Probleme mit unserem Grund- und Trinkwasser.

ROFL...nicht mal ansatzweise! Wir könnten ohne Probleme 5x soviel Trinkwasser in DE verwenden, erst DANN wird es knapp!

Wasser ist aber keine endliche Ressource!

In Niedersachsen haben die Wasserwerke schon jetzt große
Schwierigkeiten, die Bevölkerung mit unbedenklichem Trinkwasser zu versorgen

Wo hast du diesen Unfug her?

Schweinefleisch 4.800 l, Käse 5.000 l, Rindfleisch 15.500 l).

Erstens ist das KEIN Trinkwasser, sondern zu 95% REGENWASSER....und das verschwindet nicht!

Zweitens sind selbst die Werte falsch! Lese lieber mal in der Primärquelle der Waterfootprint nach. Das hast du nämlich ganz sicher nicht gemacht, sondern einfach nur kritiklos alles von Propagandaseiten abgeschrieben!

extensiven Antibiotikaeinsatz

Klar....deswegen findet der BMELV auch keine Rückstände!

So umfangreich meine Argumentation bis hier schon ist, sie ist immer noch nur ein kleiner Teil der gesamten Argumentationskette.

Bis jetzt war nur Propaganda dabei, die ich schon kenne!

könnte
noch stundenlang referieren über die Folgen unseres hohen Fleisch- und
Milchproduktkonsums.

Gerne...mach weiter! Vorallem warte ich noch auf die Antworten, welches Tier 16kg Brotgetreide frisst, welches ein ARMER Mensch locker mit Geld nachferagen könnte!

Über Konzentration von Konzernen, Lobbyismus und

LOL...gerade du sprichst von Lobbyismus....du fällst doch selbst drauf rein!

Kommentar von Omnivore08 ,

fehlgeleitete Subventionen

???

Gammelfleisch

ROFL!

„Zivilisations“krankheiten

ROFL

die hohen volkswirtschaftlichen Kosten,

ROFL

von nicht artgerechtem Futter

Was verstehst du schon davon? Du würdest Rinder ja auch lieber an Azidose erkranken lassen!

Rückstände von Medikamenten und anderer Chemie in dem
Fleisch

ROFL, für den jeglicher Beweis fehlt und der BMELV mit dem Rückstandskontrollplan JEDES JAHR das Gegenteil beweist!

Von der tagtäglichen Folter, die wir unseren Mitgeschöpfen antun, ganz zu schweigen.

EKELHAFT diese Verleumdungen!

www.brot-fuer-die-welt.de/..

Ach von diiiiieeeeeser Propagandaseite hast du das. Ich wusste doch, dass mir das bekannt vor kommt!

Melanie Joy

Melanie Joy ist eine Rassistin und Ideologin. Die hat von Tierhaltung genauso wenig Ahnung wie DU!

dann deshalb, weil ich die platten Angriffe auf Veganer im
Verlauf des Threads schier unerträglich finde.

Dann schreib doch nicht so ein Unsinn! Über die 16kg kann ich jetzt noch lachen!

Vor allem aber unsere Nachkommen.

ROFL!

Guten Appetit!

Mahlzeit.

Aber das ist doch alles nur Propaganda der Vegetarier/Veganer - wenn man den Ausführungen von Omnivore08 folgt ...

Da hast du vollkommen recht. Wenn du mal seriöse Quellen nutzen würdest, dann würdest du auch schnell rausfindet, dass alles völliger Mumpitz ist. Welches Tier bitte füttert man mit 16kg BROTgetreide? Ihr glaubt echt an den Weichnachtsmann!

Ich glaube, Veganer sollten sich in DIESEM thread mit dem Begriff "Propaganda" zurückhalten ... 

Dem stimme ich zu! Alles was ich hier gelesen habe geht von Lachen bis ins tiefste Kopfschütteln über! Wie kann man nur so naiv sein und so einen Pfeffer glauben?

Nächste mal lieber besser informieren...

Kommentar von Andretta ,

Ach Omni, wenn man durch das Leugnen von Tatsachen die Welt retten könnte; Du wärst echt mein Held. 

Aber mal so ganz unter uns: Irgendwie hast Du ein echtes Aggressionsproblem.

Naja, vielleicht berufsbedingt. Oder der hohe Blutdruck.  Bei der Ernährung. 

Von Herzen gute Besserung. In jeder Hinsicht. 

Antwort
von Larimera, 238

Biete einfach 2 verschiedene Menüs an. Ein Vegetarisch/Veganes und eines für die normalen Esser. So gehst du Allem Streit und Ärger aus dem Weg.

Kommentar von LunaNightingale ,

Das wäre ja die Mischköstliche Variante. Veganes wäre dann sowieso dabei, sonst könnte ich als Braut ja gar nichts essen. Es geht darum, ob man überhaupt Fleisch servieren sollte wenn man es als Braut mit seinem gewissen nicht vereinbaren kann aber der Bräutigam halt schon

Kommentar von frischling15 ,

Es würde so aussehen , als wolltest Du Deine Gäste missionieren ! :(

Wenn Du so fanatisch bist , dann lade  halt nur Veganer ein.

Aber in Deinem eigenen späteren  Haushalt , musst Du dann ja auch ständig Zweierlei herrichten .. 

Kommentar von Larimera ,

Richte dich doch einfach nach dem, was die Mehrheit der Gäste bevorzugt.

Kommentar von LunaNightingale ,

Zuhause gibts immer vegan, außer mein Freund will was anderes. Dann muss er sich das selber kaufen/machen. Ich will niemanden missionieren aber ich möchte auch nicht für Fleisch bezahlen und damit die Fleischindustrie fördern :/ Wie man's macht ist es blöd. Man kann ja auch schlecht die Gäste für das Fleisch selbst zahlen lassen xD

Kommentar von Achwasweissich ,

Du könntest es mit einem Kompromiss versuchen und z.B. Hofhuhn oder Weiderind nehmen. Die Tiere werden zwar auch nicht totgestreichelt aber sie hatten ein artgerechtes Leben. Das ist zwar teuer, macht aber bei so einer Feier den Kohl auch nichtmehr fett.

Kommentar von Omnivore08 ,

Wer verlangt denn von dir, dass du dein Fleisch im Supermarkt kaufen sollst? Selbst WILD oder FISCH kannst du servieren!

Kommentar von Larimera ,

Wenn das Fleisch nicht von dir gekauft wird, dann von jemand Anderem. Und soooo schlimm ist das auch wieder nicht, kannst ja bei der Fleischauswahl drauf achten, dass das Fleisch regional "erzeugt" wurde.

Antwort
von ShinyShadow, 184

Ich bin keine Veganerin... Nicht mal Vegetarierin... Aber im Gegegsatz zu vielen anderen "Fleischfressern" verstehe ich jeden Veganer/Vegetarier.

So... Ich bin der Meinung, dass  nicht jeder auf der Hochzeit vegan essen muss, nur weil die Braut Veganerin ist.

Was hast du denn dann davon?

Und du sagst:

Immerhin geht es an dem Tag ja hauptsächlich um das Brautpaar. Es sollte der schönste Tag in ihrem Leben werden oder?

richtig. Aber das Brautpaar ist eben ein PAAR, und da gehört dein Fleisch-Essender Freund auch dazu ;)

Ich glaub ich würd das so machen:

Man kann ja hauptsächlich Vegane Speisen anbieten. Speisen, die die Gäste so vielleicht gar nicht kennen... Aber trotzdem in Maßen eben auch andere Dinge.
So bekommen die Leute auch das Vegane essen, aber es muss keiner auf was verzichten.

Egal wie ihr euch entscheidet: Ich wünsche euch ein wunderschönes Hochzeitsfest :)

Kommentar von LunaNightingale ,

Danke :-) Ja ich denke darauf wird es wohl hinauslaufen

Antwort
von Treueste, 68

Hoffentlich war die Hochzeit nicht schon :-)

Bitte bedenkt, dass es auch Menschen gibt, bei denen Soya, Nüsse etc. was bei Veganern ja sehr beliebt ist,  schwere Allergien auslösen können. Bei meiner Mutti wäre es u.U. sogar tödlich. Also unbedingt kennzeichnen, was wo drin ist. Und nicht, wie jemand es hier vorschlägt, unterschlagen, dass es ein Tofu-Schnitzel ( ;--))) alleine schon der Begriff Schnitzel lässt mich lachen) ist.

Und mal ehrlich, wer futtert schon freiwillig genau den "Käse", der als Analog-Käse auf der Pizza verteufelt wird?

Wenn es denn unbedingt ohne Fleisch sein muss, bitte nicht nur vegan, sondern wenigstens vegetarisch, denn das kann in der Tat ganz lecker sein. Mit viiiel gutem Käse und leckeren Sahnesoßen zu der Pasta.

Aber trotzdem: Für mich gehören zu einem Büfet lecker kleine Bouletten / Frikadellen dazu :-))

Antwort
von Pangaea, 145

Wenn es in einem Restaurant ist, würde ich mir einfach von der Karte etwas bestellen. Oder notfalls einen Bringchinesen anrufen, falls es ein veganes Restaurant ist.

Antwort
von Schnuppi3000, 197

Ich bin der Meinung, dass das Brautpaar entscheiden darf, was es gibt. Schließlich bezahlen die den Spaß ja auch ;)

Ich bin selbst Vegetarier, aber auf meiner Hochzeit - sollte es die mal geben - würde Fleisch serviert werden, da mein Partner Fleisch isst. Kein Problem für mich, da wir schauen werden, dass für uns beide das passende dabei ist.

Antwort
von PeVau, 115

Als Gast würde ich eine Anstandsfrist bleiben und dann wieder gehen. Weniger wegen der veganen Speisen, sondern wegen des Versuchs mir eine Ideologie unterzujubeln. Als Fleischesser würde ich das als Kränkung empfinden.

Antwort
von eostre, 175

Generell ist die Entscheidung allein die des hochzeitspaares, genau wie kleid, location, Spiele, etc. 

Kein mischköstler wird den Hungertod erleiden, wenn er ein paar Stunden keine tierischen Produkte verzehren darf und wenn es nicht extra erwähnt wird fällt es den meisten Gästen auch nicht sofort auf.

Zu eurer hochzeit kommen ja mit Sicherheit überwiegend Familie, Freunde und Menschen, die euch mögen, warum also nicht einfach authentisch bleiben?

Kommentar von LunaNightingale ,

was meinst du mit "authentisch bleiben"? So wie ich bin? das Thema ist echt schwierig :( Mein Freund selber bräuchte ja nicht mal Fleisch, er wills nur für die Gäste

Kommentar von eostre ,

Ich meine damit, dass ihr einen Kompromiss finden müsst, so läuft es nun mal in einer Ehe. 

Antwort
von tanzmitmir, 157

Also grundsätzlich finde ich eine vegane Hochzeit super. Allerdings stößt der Begriff vegan - zumindest in meinem Bekanntenkreis - gleich auf eine Art Abwehrreaktion."Iih, das kann ja überhaupt nicht gut sein!" Als wäre es eine Art Virus oder eine bizarre Glaubensrichtung, mit dem man nichts zu tun haben will. Also ich würde sagen entweder vegetarisch oder vegan - aber dann erst nach dem Essen sagen, dass es vegan war ;)

Kommentar von Pangaea ,

Dass es vegan ist, merken die Leute spätestens wenn sie nach den Antipasti auf das Hauptgericht  warten und das nicht kommt.

Wie gesagt, ich würde mich als Gast bevormundet und nicht wertgeschätzt fühlen und mir selbst etwas bestellen. Natürlich bezahle ich das dann auch gern selbst.

Kommentar von earnest ,

Bei mir stößt der Begriff "vegane Hochzeit" auf eine Abwehreaktion. Ich finde ihn lächerlich.

Dann doch lieber eine fleischliche Hochzeit - mit fleischlichen Genüssen?

Antwort
von LAuRA505, 189

Erstmal herzlichen Glückwunsch :) 

Ich bin ernähre mich auch vegetarisch, und wenn ich heiraten würde, würde ich auch darauf achten, dass es den Gästen gefällt. Ich hätte nichts dagegen, wenn es für andere auch Fleisch zu essen gibt. Man kann das ja auch trennen, aber ihr müsst einfach schauen, was euch bessee gefällt, mit welchem Gedanken ihr euch besser anfreunden könnt.

Lg und eine schöne Hochzeit!

Kommentar von LunaNightingale ,

Danke! Isst du aus moralischen Gründen kein Fleisch? Und wenn dann so viel Fleisch auf einmal wegen deiner Hochzeit serviert würde, wäre es für dich okaay?

Kommentar von LAuRA505 ,

Ich esse kein Fleisch, weil mich das einerseits anekelt, und weil ich nicht möchte, dass ein Lebewesen meinetwegen stirbt. Wenn Auf meiner Hochzeit Fleisch serviert werden würde, würde ich das dann einfach mit dem vegetarischen Gerichten trennen, weil mir schon fast schlecht wird wenn ich Fleisch sehe; also würde ich das einfach so organisieren, dass ich das nicht richtig mitbekomme.. irgendwie. Aber ich würde auch wollen, dass meine Familie Fleisch bekommt weil sie sonst nicht zufrieden wären..

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich esse kein Fleisch, weil mich das einerseits anekelt, und weil ich nicht möchte, dass ein Lebewesen meinetwegen stirbt.

ROFL...na träum weiter, dass für dich kein Lebewesen stirbt ^^ Oh man ^^

Kommentar von dsupper ,

@Laura505 - deine Einstellung kann ich dann aber irgendwie nicht wirklich nachvollziehen:

Wenn du nicht willst, dass Lebewesen für dein Essen sterben - wie kannst du dann vor dir selbst verantworten, dass für das Essen deiner Gäste Lebewesen sterben müssen??

Wenn andere Menschen Fleisch kaufen - dann liegt das nicht in deiner Entscheidung - das ist klar. Aber wenn du für diese Menschen dann Fleisch kaufst - denn nichts anderes ist es, wenn man für Gäste Essen bestellt - dann kann ich deine Einstellung wirklich nicht verstehen!

Antwort
von mexrrrh, 179

Ich würde alles anbieten.

Klar geht es um das Brautpaar und es ist euer schönster Tag, nur ich denke mal dass für euch das Essen ziemlich nebensächlich sein wird. ;)

Einem Hochzeitsgast hingegen ist das Essen viel wichtiger ;)

So sehe ich das mal.

Antwort
von Omnivore08, 140

Würdet ihr als Veganer was dagegen haben,

Ich war nie Veganer, bin kein Veganer und werde auch niemals Veganer werden!

Würdet ihr als Veganer was dagegen haben, wenn auf eurer Hochzeitsfeier Fleisch serviert wird?

Wenn ich eine Feier mache, egal was für eine, und ich meine Freunde und Bekannte einlade, dann stell ich auch was zum Essen hin, was ich selbst nicht esse: Pilze zum Beispiel. Ich möchte, dass meine Gäste zufrieden sind und biete daher ein breeeeeeeites Angebot. Mir wäre das als Gast unverständlich, warum der eine Hochzeitspartner allen Gästen das Fleisch verwehrt!. Ich würde doch genauso einen Tomatensalat servieren, auch wenn ich Tomaten gar nicht essen würde.

Seine Ernährungsideologien und Gewohnheiten auf einer Hochzeit zu verbreiten ist denkbar ungünstig!

Oder hättet ihr als Mischköstler etwas gegen eine Vegetarische oder gar vegane Hochzeitsfeier

Ich hätte was dagegen! Man macht seine Gäste glücklich und stellt nicht nur das auf den Tisch, was man selbst isst. Vorallem nicht vegan, wo bekanntlich eine gaaaaaaaaaaaaaaaaanze Menge weggelassen wird!

Immerhin geht es an dem Tag ja hauptsächlich um das Brautpaar.

Es geht um das Brautpaar UND um den Umstand, dass man diese Tag im Kreise seiner engsten Freunde und Familie FEIERT! Und da grenzt man nicht die Gäste an der zweitschönsten Situation aus: Dem Essen!

Mal ein paar Fragen: Würdest du deine Gäste auch das Rauchen vor der Tür verbieten, obwohl du Nichtraucher bist?

Würdest du den Gästen Alkohol (Bier, paar Spirituosen, eventuell Wiskey) vorenthalten, obwohl du Nichttrinker bist?

Würdest du die Menschen schief anschauen, wenn sie mit Lederschuhe und Gürtel auf der Feier erscheinen?

Dein Vorschlag ist es aber eher, dass DU die einzig zufriedene bist und die anderen untereinander tuscheln "naja....aber so ein Rehbraten hätt ich schon gern gehabt".

Bei den letzten Feiern wo ich war, gab es Stör, Wildschwein, Spanferkel, usw. Also richtiges Festessen!

Es sollte der schönste Tag in ihrem Leben werden oder?

Richtig...und dazu gehört auch, dass sie die Gäste rundum wohl fühlen!

Stell dir nur mal vor DU gehst auf eine Hochzeit, und dann gibt es da nur ein Schwein am Spieß. Nix anderes....kein Salat, kein Dinkelbrot. Nichts....nur Schwein,...weil der Bräutigam Fleischer ist. Und? Würdest du da mit essen oder wär dir das zu doof?

Ich rate dir dringend von so einer Entscheidung ab. Die eigene Ernährungsweise hat auf größeren Feiern nichts verloren!

Ich hoffe ich konnte dir die Augen öffnen!

mischköstliche und ethisch korrekte Grüße
Omni

Kommentar von Larimera ,

Von mir ein klares Daumen hoch!! Super Antwort!

Kommentar von Omnivore08 ,

Danke dir! :-)

Kommentar von AppleTea ,

schreckliche Antwort.. ekelhaft

Kommentar von Omnivore08 ,

Wieso? Passt wohl nicht in dein Weltbild, dass man seinen Gästen gerecht werden sollte, mhh?

Antwort
von JBEZorg, 56

Gastfreundschaft heisst auf dei Wünsche und Bedürfnisse der Gäste einzugehen und eben nicht alles sich um sich selbst bzw. das Brautpaar in diesem Falle drehen zu lassen. Das wäre ganz schön egoistisch, hochnäsig und unschön. Eine Einladung zu einer Hochzeit auszuschlagen ist unhöflich. Die Gäste sind also mehr oder minder dann gezwungen mitzumachen. Es ist kein meinetwegen veganes Ferienlager wo man sagt wer Lust hat kommt mit.

Also ganz ernst gemeint: hätte ich einen Vampir zu mir eingeladen würde ich als meine Gastgeberpflicht sehen für ihn frisches Blut zu besorgen.

Antwort
von AppleTea, 185

Einer von beiden wird wohl nachgeben müssen denke ich.

Antwort
von Hegemon, 86

Wir leben in einem freien Land. Und da sollte doch bitte jeder selbst entscheiden dürfen, was er essen möchte. Wenn irgendwelche verbohrten Ideologen glauben, ihren Gästen vorschreiben zu müssen, was sie essen dürfen, dürfte die Stimmung recht schnell kippen.

Die Brautleute mögen bei der Hochzeit im Mittelpunkt stehen, sie sind aber nicht die einzigen anwesenden Menschen. Da könnte also aus dem angestrebten "schönsten Tag im Leben" (was für ein kitschiger Begriff) schnell ein recht unangenehmer Tag werden.

Bei uns gab's damals zum Polterabend übrigens ein Wildschwein. Von einem Jäger mit einem Schießgewehr totgeschossen, anschließend ausgenommen und gehäutet, auf einen Spieß gesteckt und langsam über dem Feuer gebraten. War lecker.

Antwort
von Andretta, 165

Ich finde, es ist eine hervorragende Gelegenheit zu zeigen, wie lecker vegan sein kann. 

Mach einfach ein tolles Buffet und häng erst gar nicht an die große Glocke, dass alles vegan ist. 

Hinterher können sich dann immer noch alle wundern. 

Einen schönen Festtag :-)

Kommentar von LunaNightingale ,

Naja.. davon hält mein Freund nicht viel glaub ich. Aber danke trotzdem :-)

Kommentar von Pangaea ,

Wenn ich nur veganes Zeug bekomme, würde ich entweder früh gehen oder den Bringchinesen anrufen.

Kommentar von Omnivore08 ,

lol...stell mir gerade vor, der Bräutigam hällt beim Essen noch eine Rede und dann geht die Tür auf und ein rotgekleideter Chinese steht in der Tür und fragt: "Pizza für Jonas Wagner?" hehe

Kommentar von earnest ,

Paß bloß auf! Gleich kriegst auch du einen "Gesinnungs-Runterpfeil". Mit dem Humor ist es nämlich so eine Sache ...

Kommentar von LunaNightingale ,

Ich glaube nicht, dass einer der Gäste so dreist wäre

Kommentar von earnest ,

Verdient hättest du es - bei deiner missionarischen Dreistigkeit.

Antwort
von earnest, 116

Nun auch noch auf einer Hochzeit Missionsarbeit leisten?

Hier ist eine echt vegane Hochzeit: 


Kommentar von earnest ,

Danke, liebe Anonyma. Aber mit dem Runterpfeil war ja zu rechnen ... 

;-)

Kommentar von Goodnight ,

Die sind auch nicht alle Vegetarier ,)

Kommentar von earnest ,

Siehste, Goodnight! Jetzt geht sogar bei einer Vogelhochzeit das Hickkach los ... 

Na dann: Gute Nacht! 

;-)

Kommentar von earnest ,

-upps: Hickhack

Kommentar von LunaNightingale ,

Nein warum sollte ich? Mir ist es egal wie andere sich ernähren. Es geht darum, dass ich in dem Moment für das Fleisch bezahle, das die Gäste essen. Würden sie es selber zahlen, könnten sie von mir aus Fleisch essen bis zum ersticken. Erst denken dann schreiben.

Kommentar von earnest ,

Danke, Mondnachtigall, aber das plege ich immer zu tun. 

;-) 

Wenn ich aber gründlich nachdenke: So verbiestert und homorlos sind ansonsten nur die religiösen Fanatiker.

Aber, wie man sieht: Es gibt ja auch Veganer, die ihre Weltanschauung wie eine Monstranz vor sich hertragen.

Vielen Dank für deine freundliche Rückmeldung.

Antwort
von Leprequaestio, 174

"Mischköstler" xD

Sag doch einfach normal! ;-)

Und klar biete nur vegane Kost auf deiner Hochzeitsfeier an - wenn du willst, dass niemand kommt! ^^

Kommentar von LunaNightingale ,

Ich sage nicht "normal", weil diese Form der Ernährung meiner Meinung nach nicht normal und für den menschlichen Körper auch nicht angemessen ist. Was spricht gegen einen veganen Tag? Es könnte ja gesund sein oder wie? :-)

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich sage nicht "normal", weil diese Form der Ernährung meiner Meinung nach nicht normal und für den menschlichen Körper auch nicht angemessen ist.

Da liegst du aber deutlich daneben! Vegan ist nicht normal, weil es widernatürlich ist! Mischkost ist schon seit mindestens 2,5mio Jahren für den omnivoren Menschen normal!

Was spricht gegen einen veganen Tag?

Eine ganze Menge....einseitig, nicht vollwertig, unökologisch

Es könnte ja gesund sein oder wie? :-)

nö. Mit tierischen Produkten ist es IMMER gesünder, da es vollwertiger ist!

Kommentar von melinaschneid ,

Wieso sollte keiner kommen wenn es nur veganes essen gibt? Sterben die Leute dann wohl sofort wenn es mal kein Fleisch gibt? Und jemand der nicht kommt nur weil es kein Fleisch gibt den ist das Hochzeitspaar dann auch nicht wichtig.

Kommentar von Pangaea ,

Wenn ich ene Einladung bekäme, auf der schon gleich angekündigt ist "veganes Menü", würde ich dem Brautpaar alles Gute wünschen, freundlich absagen und an dem Abend richtig essen gehen.

Natürlich würde ich nicht davon sterben, wenn ich mal einen Abend vegan essen muss, aber ich käme mir bevormundet vor. Das will ich nicht. Ich entscheide selbst, was ich essen will.

Kommentar von dsupper ,

Erstens schreibt man die Menükarte niemals mit auf die Hochzeitseinladung. Und wie schnell kann es passieren, dass einem bei einer Einladung - egal, ob zu einer Hochzeit, einem Geburtstag etc. - das Essen nicht zusagt, nicht den eigenen Geschmack trifft - das "Risiko" besteht immer.

Wir leben in einer derartigen Überflussgesellschaft, dass wir selbst dann nicht sofort verhungern, wenn es mal nicht unsere Leibspeise gibt.

Ich esse auch gerne Fleisch - war vor einiger Zeit auf einer Verlagseinweihung und auch dort gab es ein veganes Buffet. Für mich völlig neu - aber schau an, ich fand es sogar sehr spannend, Dinge probieren zu können, die ich zuvor noch nie gegessen habe. Letztendlich fand ich es sogar sehr lecker und interessant - interessanter jedenfalls, als die immer wieder gleichen üblichen Buffets.

Ebenso spannend, wie ich immer wieder gerne neue Restaurants mit "exotischer" Küche ausprobiere. Ich glaube, es kommt gar nicht so sehr darauf an, ob das Essen nun Fleisch und andere tierische Produkte enthält, sondern darauf, einfach mal Neues auszuprobieren, zu schmecken, sich darauf einzulassen.

Und Morgen kann man dann wieder das "Normale" essen ...

Kommentar von Pangaea ,

Es geht um die Entscheidungsfreiheit. Du hast dich entschieden, zu dieser Einweihung zu gehen und das vegane Buffet zu probieren. Genauso wie du afghanische oder persische Küche probierst.

Aber wenn ich eine private Feier ausrichte, sorge ich dafür, dass alle meine Gäste sich wohlfühlen. Ich biete vegetarische Gerichte ebenso an wie Fleisch, und wenn ein Veganer dabei ist, bekommt der auch etwas veganes.

Nie würde ich ausschließlich Fleisch anbieten, nach dem Motto "Friss oder stirb!", und ich erwarte das auch, wenn ich bei anderen eingeladen bin. Jemandem die Entscheidungsfreiheit zu nehmen, ist Bevormundung.

Kommentar von dsupper ,

Aha - ich persönlich sehe das anders - wenn ich als Gast eingeladen bin, dann ist es für mich einfach ein Akt der Höflichkeit, mich über das zu freuen, was mir da gratis angeboten wird .

Und als Gastgeber bemühe ich mich auch, meine Gäste zu verwöhnen - das bedeutet für mich aber auch, niemals meine eigenen Grundsätze über Bord zu werfen.

Ich würde meinen Gästen z.B. auch nicht erlauben, in meinem Haus zu rauchen oder Drogen zu nehmen. Auch, wenn ich weiß, dass sich unter den Gästen Raucher befinden, oder Leute, die Drogen gegenüber nicht abgeneigt sind.

Kommentar von earnest ,

Rauchen ist für alle gesundheitssschädlich. Von Drogen wollen wir hier gar nicht erst reden. 

Ich halte deine Beispiele für an den Haaren herbeigezogen.

Der Vergleich hinkt.

Kommentar von dsupper ,

Warum willst du über Drogen nicht reden? Weil die nicht allen schaden? Man kann sich immer alles so drehen, dass es passt, meinst du nicht auch?

Ja natürlich schadet Rauchen auch den anderen Menschen - deshalb würde ich es meinen Gästen ja auch nicht erlauben. Aber Fleischverzehr schadet den betroffenen Tieren - und auch das wäre eben gegen meine Grundsätze, die ich - auch für liebe Gäste - nicht über Bord werfen würde, denn damit würde ich mich selbst verraten und verbiegen.

Wie gesagt: "würde", denn ich habe bereits oben mehrfach geschrieben, dass ich KEIN Vegetarier und kein Veganer bin. Aber wenn ich es aus ethischen Gründe wäre (nicht aus gesundheitlichen!), dann würde ich auch entsprechend meiner Überzeugung so handeln.

Kommentar von earnest ,

Schon deine verdrehende Unterstellung meiner Worte zeigt: Mit dir möchte ich nicht weiter diskutieren.

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