Unterschied männlich/weiblich deutscher Schäferhund?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Ich kann Dir als Besitzer beider Geschlechter, allerdings kastriert, sagen, daß SIE etwas weniger gelassen ist, als ER. ER ist "selbständiger" als SIe, soweit man das von einem Hund überhaupt sagen kann (richtig selbständig ist meine Katze, die ER inniglich in sein Herz geschlossen hat und die für SIE ein Bruder ist). Beide sind Menschen gegenüber, die sie kennen völlig unauffällig, kennen scheinbar den Unterschied zwischen Kindern (zu denen sie bedeutend sanfter, duldsamer und vorsichtiger sind) und Erwachsenen. In der Hundeschule machen beide gerne mit, SIE bis zum "Geht-nicht-mehr", ER macht irgendwann "Pause", wenn es seiner Meinung nach ausreicht.


Beide sind sehr gelehrig und Menschen gegenüber außerordentlich "sozialverträglich". Aufgrund der Geradlinigkeit, Verläßlichkeit und der unproblematischen und unkomplizierten Haltung würde ich die Rasse unbedingt weiter empfehlen. Sie brauchen halt, ihrer Größe angemessen, wahrscheinlich mehr Platz und Möglichkeit zum Laufen. als kleinere Rassen, aber das ist kein rassespezifischer Punkt.


Wenn man schon bei der Anschaffung, durch eine Untersuchung bestärkt, eine Linie heraussucht, die nicht diesen m.E. schrecklich aussehenden, krumm verlaufenden Rücken besitzt, muß man sich auch nicht unbedingt im hohen Alter mit HD oder ähnlichem herumschlagen.


Als familientauglich kann man die Rasse auf jeden Fall durchgehen lassen.




Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kandahar
15.02.2016, 07:45

Endlich mal jemand, der diese Rasse kennt!

2
Kommentar von AlderMoo
15.02.2016, 07:46

Was man noch nachtragen kann: Beide sind nicht nervös/hippelig/unfuhig/rastlos/kläffend, wie man das öfters Mal von den oft verkannten und verharmlosten Miniaturhunden kennt.

0
Kommentar von hagekorn
15.02.2016, 15:55

Also auch keine "kläffer" die immer bellen wenn jmd/anderer hund vorbeiläuft 😅

0
Kommentar von hagekorn
16.02.2016, 06:58

okay ☺

0

Wir hatten eine Schäferhündin als Familienhund. Ich bin niemals in ihrem Leben auf einem Hundeplatz gewesen, trotzdem konnte ich sie auslasten.

Das ist aber eher dem individuellen Charakter geschuldet. Sie war nicht so arg fordernd, wie es andere Tiere dieser Rasse sind.

Klar haben wir auch gearbeitet, aber draußen in Wald und Wiesen. Naturagility über Baumstämme, durch Hecken, über Bäche, auf Strohballen.

Ball werfen haben wir täglich gemacht, sie liebte es sehr. Suchen war natürlich auch ganz hoch im Kurs, sie hatte eine ausgesprochen feine Nase. Zum Trailen wäre sie sicherlich geeignet gewesen.

Sie war zwar keine reinrassige DSH, weil keine Papiere und zudem ein Mix aus DSH altdeutsch und Malinois-DSH. Aber dennoch war sie Schäfi durch und durch. Leichtführig auf der einen Seite, jedoch mit Eigensinn ausgestattet.

Es ist in meinen Augen absolut möglich, den DSH als reinen Familienhund zu halten. Das machen hier einige, wir waren ja nicht die einzigen.

Meine hatte null Wehrtrieb, dafür einen guten Wachtrieb. Jagdtrieb hat jeder Hund, mit der Ausprägung kam ich zurecht. Sie blieb am Fuß, selbst wenn sie das flüchtende Wild mit Blicken verfolgen konnte. Dahin zu kommen, ist allerdings viel und konsequente Arbeit. Schon wieder Arbeit :-) Einen Hund zu arbeiten, bedeutet auch, konsequent an der Alltagstauglichkeit zu feilen.

Sie ist leider nicht mehr, ich vermisse meinen Schäfergemsenschwimmtauchclownhund doch ganz arg.

Wenn die Zeit dafür kommt, wird wieder ein Schäferhund einziehen.





Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von hagekorn
15.02.2016, 20:12

Danke!

0

Jeder Hund, gleich welcher Größe und Rasse oder Geschlecht ist als Familienhund geeignet, wenn er...

- Positiv von klein an auf Umwelt und jegliche Art von Mensch und Tier sozialisiert ist.

- wenn er als Welpe Familienleben drinnen und draußen, statt reinem Zwingerleben mit Mensch nur als Futterüberbringer kennen lernen durfte.

- wenn der Hund in einer Familie achtsam, mit Empathie und artgerecht gehalten wird.

Lesenswert zu diesem Thema "Workaholic oder Balljunkie" oder einfach Hund sein dürfen ist dieses Buch:

Einfach Hund sein dürfen, Autor: Thomas Riepe

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist eher Charakter abhängig als Geschlecht.

Ich hab zwar Belgier Mixe, die sind anders als die deutschen, dennoch sind beide Arbeitsrassen und brauchen mehr als nur spazieren gehn.

Sind die Hunde ausgelastet sind sie zufrieden und freundlich, sowas bekommt auch eine Familie hin.

Im Grunde musst du dich entscheiden. Ob du lieber eine Hündin willst. Die ca. 2mal im Jahr läufig wird und inde Zeit eine Scurity braucht oder einen Rüden, der ca. 2mal im.Jahr neben der Spur ist weil Hündinen läufig sind.

Meine Hündin ist kastriert, mein Rüdr intakt.

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von friesennarr
15.02.2016, 09:46

oder einen Rüden, der ca. 2mal im.Jahr neben der Spur ist weil Hündinen läufig sind.

Sind bei euch alle Hündinen zur gleichen Zeit läufig?

Ich hatte immer im Kopf wenn man eine Hündin hat ist sie 1 bis 2 mal im Jahr läufig, der Rüde das ganze Jahr durch.

Alle 5 Minuten ist eine andere Hündin läufig, der Rüde kommt aus dem schnuffeln gar nicht mehr heraus.

2

die anforderungen an seine menschen sind bei einem schaeferhund generell recht hoch. oft werden diese hunde nicht artgerecht gehalten.

es gibt dominantere huendinnen oder auch zurueckhaltende rueden.. .

es sit oft nur ein vorrurteil, dass rueden schwerer zu erziehen sind als huendinnen.

bei huendinnen musst du 2x im jahr mit einer "hitze" rechnen... 

an deiner stelle wuerde ich mich noch sehr intensiv mit derrasse beschaeftigen und dann mit mehreren vom VDH zugelassenen zuechtern sprechen.

wie alt sind die kinder der familie?



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schäferhunde sind wie ihr Rassename schon vermuten lässt eher Arbeitshunde als Familienhunde. Das ist auch ihr Grundcharakter, egal ob Hündin oder Rüde. Klar gibt es Ausnahmen aber die Hunde brauchen sehr viel Auslauf und Beschäftigung sonst demontieren sie mit Hingabe die Wohnungseinrichtung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AlderMoo
15.02.2016, 07:43

Das von Dir Beigertragene gilt für alle Hunderassen, ist also nicht rassespezifisch.

0

Als reiner Familienhund rate ich dringend vom DSH ab!

Die die wir in der Familie haben sind wirklich richtige schmuse Tiere aber im Vordergrund steht da immer die Arbeit mit den Hunden. Und das merkt man denen charakterlich an. Sie sind sehr Arbeits wütig. 

Und an Tagen wo mal nicht viel gearbeitet wird sind die von morgens bis abends bei meiner Tante im Stall die als Reitlehrerin arbeitet. Dort bewegen die sich völlig frei. 

Die Hunde haben alle eine Ausbildung als schutzhund hinter sich (bis auf die jüngste). 

Um sie wirklich ausgeglichen zu bekommen charakterlich wirst du das meiste deiner Zeit dem Hund widmen müssen um zu arbeiten oder anderweitig draußen unterwegs zu sein.

Alleine mit lange Arbeitszeiten ist das vermutlich garnicht schaff bar. 

Zudem brauchen sie gute, klare und konsequente Führung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mein Vater hat vor vielen Jahren deutsche Schäferhunde gezüchtet. Ich bin also mit diesen Hunden aufgewachsen. Generell kann ich sagen, dass unkastrierte Rüden schon etwas schwieriger sind als Hündinnen. Das hängt aber vom jeweiligen Charakter ab und der ist auch bei Rassehunden nicht immer gleich.

Allgemein würde ich sagen, dass deutsche Schäferhunde und besonders Rüden absolut keine Anfängerhunde sind. Wenn man aber erfahren ist und den Hund richtig erzieht, ihn körperlich und auch geistig auslastet, dann hat man einen sehr treuen und verlässlichen Freund.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als Familienhund würde ich grundsätzlich keinen Schäferhund wählen und ganz sicher keinen Rüden. Das ewige Platzhirsch verhalten würde mich echt nerven und bringt einfach Ärger mit anderen Hundebesitzern. Dazu Kinder dazwischen .. nein danke!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 5000steraccount
15.02.2016, 06:52

Ich habe selten so viele Vorurteile und sinnlose Verallgemeinerungen auf einem Haufen gesehen.

3
Kommentar von FantaFanta76
15.02.2016, 06:58

Nein das ist total richtig! Ich würde auch dringend von einem Schäferhund abraten!

2
Kommentar von Kandahar
15.02.2016, 07:18

Ein Schäferhund ist sicherlich kein Anfängerhund, aber du verallgemeinerst hier. Jeder Hund, der schlecht oder gar nicht erzogen ist, macht Probleme. Da ist ein Chihuahua-Rüde auch nicht anders.

Im übrigen können Schäferhunde sehr gute Familienhunde sein. Es kommt aber auf die Halter an.

3

Warum soll es denn unbedingt ein Deutscher Schäferhund sein? Weiße Schweizer Schäferhunde sind in ihrem Verhalten viel weicher und sanfter, haben einen großen "will to please" und in der Regel weniger Jadgdrang.

Und es kommt ein bisschen darauf an. Planst du, deinen Hund kastrieren zu lassen oder nicht? Und wie alt soll der Hund sein? Junge, unkastrierte Rüden sind oft recht wild und stürmisch beim Spielen, brauchen eine gute Erziehung, um an der Leine nicht auszurasten oder wegzulaufen, sobald sie die Fährte einer Hündin aufnehmen. Auch wenn sie jungen Kindern ans Bein springen, ist das recht unschön. Das ist aber nicht schäferhundspezifisch, sondern gilt allgemein für alle Rüden dieser Welt.

Hündinnen hingegen bekommen ihre Blutung, können in ihrer läufigen Zeit kaum Freilauf kriegen und sind in der Regel "zickiger" Artgenossen gegenüber. Angeblich sind sie auch anhänglicher, aber mein Rüde war schon sehr, sehr anhänglich und schmusig. Kommt also auf den Charakter an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von hagekorn
15.02.2016, 07:03

Hattest du einen Rüden? Wie war er?

1
Kommentar von YarlungTsangpo
15.02.2016, 22:23

Auch Weiße Schweizer Schäferhunde jagen und wildern, wenn man sie läßt. Bei uns hier wurde vor zwei Jahren einer (Weißer Schweizer) am von ihm gerissenen Reh erschossen weil er das auch noch gegen den Jäger verteidigt hat...

0

Wenn die das Thema "Familie" im Vordergund steht, ist es egal was du nimmst, da verhält sich männlich und weiblich gleich. Generell ist der DSH sehr einfach zu erziehen, zumindest was das "Befolgen von Befehlen" angeht. Das ist auch der Grund, weshalb es früher so viele Schäferhunde gab. Jeder, der es schafft, dass ein DSH neben ihm läuft, ist der Meinung, er versteht generell etwas von Hunden. Wenn es danach dann mal eine "andere Rasse" wird, sieht man nicht ein, dass man nichts von Hundeerziehung versteht, sondernd die neue Rasse ist einfach "stur".

Was beim DSH immer schwieriger wird, ist sein Stressverhalten! Ist er zu hochgedreht (weil z.B. in der Familie ständig Action stattfindet, gerade mit Kindern), wird er mitunter sehr reaktiv. D.h. er bellt z.B. auf der Straße "bewegliche Reize" an, zieht an der Leine und ist nicht wirklich so, wie du ihn haben willst.

Gerade als Welpe und Junghund hat der DSH einen enormen Bewegungsdrang und er will auch geistig beschäftigt werden. Wenn du also einen ausgeglichenen Hund haben willst, kannst du ihn nicht am Wiesenrand absetzen und andere Hunde als Beschäftigungstherapie einsetzen - dann lernt er nämlich recht schnell zu mobben, wenn er nicht gesteuert wird - sondern "du" musst dich mit ihm "mitbewegen.

Auch "Bällchen schmeißen" ist keine Option, sonst förderst du sein Jagdverhalten und ziehst dir auf Dauer einen Balljunkie ran.

Hast du also eine "ruhige, ausgeglichene" Familie mit viel Zeit und Kondition, ist der DSH geeignet für dich, ansonsten lass lieber die Finger weg.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von YarlungTsangpo
15.02.2016, 22:18

Klasse die Antwort!

1

Ein Schäferhund ist heutzutage gar nicht mehr als Familienhund geeignet! Geh doch mal im Sommer an der HundeStrand. Wie Viele glückliche Familien sitzen da mit ihren Schäferhund? Richtig! Gar keiner! Weil genau solche Dinge, die Familien mit ihren Hund machen möchten, mit einen Schäferhund definitiv nicht gehen! Ich habe 14 Jahre einem gehabt und der war in sportlicher Hinsicht toll. Aber alles andere war immer anstrengend und kompliziert! Also, wer um himmelwillen hat dir zu einen Schäferhund als Familienhund geraten! Stell die Frage noch mal, beschreibe deine Familie und was du machst und wir schlagen dir gern geeignete Rassen vor!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kandahar
15.02.2016, 07:47

Warum sollten diese Hunde "heutzutage" nicht mehr als Familienhund geeignet sein?

Wenn dein Hund so anstrengend und kompliziert war, dann lag es wohl eher am Halter, als an der Rasse!

0
Kommentar von FantaFanta76
15.02.2016, 10:57

Das glaube ich nicht! Ich habe 7 Jahre im Schäferhundverein trainiert und da könnte zB niemand mit seinem Hund entspannt am Strand sein ( nur als Beispiel)

1
Kommentar von YarlungTsangpo
15.02.2016, 22:32

Wegen solcher irre gehender Meinung zum Deutschen Schäferhund hab ich es aufgegeben, gesunde, bestens sozialisierte Deutsche Schäferhunde zu züchten!

Denn leider landen 95 % der jährlich gezüchteten Schäferhunde in einem Hundezwinger, dort dürfen sie neben der Familie als reines Sportgerät leben, angeblich sind Schäferhunde prädestiniert zur reinen Zwingerhaltung, erzählte mir einmal eine Zuchtrichterin und Züchtern des VDH für Akita Inu....

Kein Hund hat dieses grausame Los verdient, isoliert neben einer Familie in einem Gitterkäfig leben zu müssen um bestenfalls zwei bis drei Mal die Woche auf einem Hundeplatz sportlich fragwürdige "Leistung" zu vollbringen.

Meine Schäferhunde lebten im Zentrum einer Großstadt und lagen mit uns auf den Liegewiesen im Park, schwammen mit uns in Weihern und im Meer und lagerten mit uns am Strand....

Ein Schäferhund spiegelt seinen Hundehalter! 

Das ist der Grund weshalb diese Hunderasse so unglaublich missbraucht wird.

0

ein weiblicher Schäferhund ist als Familienhund besser geeignet als ein männlicher. Rüden haben häufiger die Eigenschaft dominieren zu wollen oder Kommandos nicht zu beachten. Niemals vergessen: sollte ein Hund ein Kommando nicht beachten, auf die Umsetzung des Kommandos bestehen. Für ein Hund gilt, wenn ich ein Kommando nicht umsetzen, brauche ich kein Kommando umzusetzen. Der Hund muss immer die Unterordnung trainiert bekommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von NoradieHexe
16.02.2016, 15:43

Wie kommst du denn auf die absurde Idee, dass Rüden "häufiger die Eigenschaft dominieren zu wollen" haben!? U.Umständen könnte das für die Gattung Homo zutreffen, bei Hunden ist das garantiert nicht der Fall...:-)

Man kann Kommandos grundsätzlich nur beachten, wenn man sie erstens versteht und wenn derjenige, der sie gibt auch weiß, wovon er spricht. Wenn ein Lebewesen versucht, ein anderes "zu dominieren", hapert es wohl an einem der beiden o.g. Dinge.

Beispiel: Ich tanze leidenschaftlich gerne, bin auch immer bereit, mich führen zu lassen, aber wenn derjenige, der führt so gar keinen Plan hat, kann ich das Elend nicht mit ansehen und führe selbst. Vielleicht sollte man das immer im Hinterkopf haben, wenn "ein anderes Lebewesen" Kommandos "nicht ausführt"....

Jedenfalls hat das so gar nichts mit Hündin oder Rüde zu tun...

0