Frage von DerDieDasHund, 219

Überfordert mit dem Hund?

Hallo Community, ich bin mit den nerven echt am Ende. Vor 1 1/2 Jahren bin ich mit meinem Freund (jetzt Ex Freund) zusammen gezogen. Ich wollte nie einen Hund, das hatte ich ihm auch klar und deutlich gesagt! Vor einem Jahr kam er dann aber plötzlich mit einem American Akita nach Hause, Gott weiß wo er den her hatte. Auf jeden Fall hatte ich dann zugestimmt und auch nie viel mit dem Hund zu tun. Mein Ex hatte es aber nie hin bekommen den Hund wirklich zu erziehen weswegen ich eh immer schon halb am ausflippen war. Nun vor gut Einer Woche hat er mich plötzlich für eine andere verlassen und auch den Hund bei mir gelassen weil seine neue allergisch ist und er keinen Hund will der nicht gehorcht! Und nun sitzt ich auf dem armen Tier und weiß noch weniger damit umzugehen als er! Der Hund hört nicht, er macht viel kaputt! Ich bin am überlegen ihn in bessere Hände zu geben aber gleichzeitig häng ich auch ein wenig an ihm auch wenn ich nie viel mit ihm gemacht habe und er kaum hört. Was würdet ihr mir raten? Hilft da eine Hundeschule oder ein guter Trainer oder wäre das hoffnungslos für mich?

Antwort
von michi57319, 72

Es kommt ganz klar darauf an, wie viel Durchhaltevermögen und Willen du hast. Willst du ihn tatsächlich behalten, wird das kein Spaziergang, sondern intensive Arbeit. Nicht nur für ein halbes Jahr, sondern so lange der Hund lebt.

Denk da gründlich drüber nach.

Wenn du eigentlich kein Hundemensch bist, wäre der Hund in guten Händen besser aufgehoben, als bei dir. Ihn nur aus Mitleid zu behalten, wäre grundverkehrt.

Da du ihn ja nicht dem nächstbesten Dahergelaufenen an die Hand geben willst, bleibt dir ja nur übrig, mit dem Arbeiten anzufangen, oder ihn in ein Tierheim zu bringen.

Geh in dich und behalte immer im Hinterkopf, daß ein Hund wie ein Kind ist. Du mußt für ihn sorgen. Immer. So lange er lebt. Du mußt heftige Klimmzüge machen und ein organisatorisches Genie sein, um den Hund auch in Zeiten betreuen zu können/lassen, in denen du arbeiten gehst, weggehen willst, Fernreisen machen willst.

Du kannst dich sicherlich mit ihm zusammenraufen, da zählt Wille und Gefühl.

Entscheide weise.

Antwort
von silberwind58, 111

Der arme Kerl,schon wieder ein Opfer von gleichgültigen,verantwortungslosen Menschen geworden! Ja wenn Du wirklich bereit bist,Dich um den Hund zu kümmern und zu sorgen,dann fang mal endlich an. Mit Erziehung,Hundeschule und Liebe geben! Vielleicht wird ein super Hund draus aber dann musst Du das auch wirklich wollen und durchziehen! Wenn nicht,bitte such ein liebevolles zuhause für Ihn!Ich wünsche Euch beiden aber die Ausdauer,Geduld,Verständnis.

Kommentar von eggenberg1 ,

akitas  sind hunde ,  die eigentlich  selbständig leben wollen  und eben sehr  eigenständig sind und handeln,

darum    muß seeeehr gut überlegt  werden ,ob man  so ein  tier behalten  kann !!

Antwort
von Jerne79, 71

Dein - mit Verlaub - dusseliger Ex hat sich einen Hund geholt, der per Definition schwer bzw. kaum erziehbar ist. Wahrscheinlich wurde der arme Kerl dann auch nicht richtig ausgelastet, und schon zerlegt euch so einer natürlich die Bude.

Tu jetzt das, was er im Vorfeld hätte tun sollen: Informier dich vernünftig über die Rasse. Und dann versuch, nüchtern zu entscheiden, ob du dich darauf einlassen kannst und ob du dem Hund bieten kannst, was er braucht.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Antwort negativ ausfallen. Dann mach dich in verschiedenen Foren schlau und versuch, über Rasseforen, Nothilfen oder ähnliches ein neues Zuhause für den armen Kerl zu finden, wo man weiß, worauf man sich einlässt. Vielleicht kommt der Hund so ums Tierheim herum und du hast bei der Abgabe ein besseres Gefühl, schließlich weißt du dann, wohin der Hund kommt und dass er nicht auf unbestimmte Zeit im Tierheim sitzen wird.


Kommentar von eggenberg1 ,

das kann a uch  nach hinten los gehen,wenn sie privat  selber sucht  -- in einer  entsprechenden  rassennotfallgruppe wäre  die aussicht   sicherlich  besser -aber  auch nur ,wenn  di e tiere  dort   in pflegestellen untergebracht sind !

Antwort
von Schneeflocke88, 91

Armer Hund...

Du musst dir erstmal im Klaren darüber werden, ob du den Hund dann wirklich die nächsten10-15 Jahre behalten willst. Ob du die nötige Zeit und auch das Geld für den Hund hast.

Wenn er 8 Stunden am Tag alleine sitzen und nur mal kurz raus kommen soll, lass es... Dann such im ein gutes Zuhause. Setz ihn bitte nicht einfach ins Internet, gerade bei schlecht erzogenen Hunden ist das schwierig, dann wird er immer und immer wieder weiter gereicht..

Wenn du dich dafür entscheidest ihn abzugeben solltest du Kontakt mit dem Tierheim in eurer nähe aufnehmen und sie Fragen ob sie ihn extren Vermitteln können, heißt der Hund bleibt bei dir, bis sie geeignete Menschen für ihn gefunden haben

Antwort
von Roquetas, 140

Entweder Du hältst den Hund und gehst mit ihm in eine Hundeschule, damit er erzogen wird, oder aber Du bringst ihn ins Tierheim, denn privat würde ich keinen Hund abgeben, der nicht erzogen und somit unberechenbar ist.

Antwort
von Hannybunny95, 63

Und dann auch noch ein akita... Diese Hunde brauchen einen konsequenten Hundeführer und eigl sind das auch eher Hunde für erfahrene Leute. Kein Wunder, dass der Hund so verzogen ist (das ist kein Vorwurf oder so. Ich habe selbst einen chow chow und weiß wie diese rassen ticken). Am besten suchst du einen guten hundtrainer, der sich vielleicht auch auf diese rassen spezialisiert hat oder du gibst den Hund ins Tierheim.

Kommentar von Hannybunny95 ,

Am besten informierst du dich auch mal im Internet über diese Rasse, dann kannst du dir ein Bild davon machen, was auf dich zukommt, wenn du ihn behältst. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: wenn du es schaffst, ein Team mit diesem Hund zu werden, dann hast du den tollsten Partner, den du dir wünschen kannst. Möchte meine flauschkugel trotz harter Arbeit und auch echt vielen tiefpunkten echt nicht mehr missen

Kommentar von eggenberg1 ,

da  steht bestimmt auch noch das problem  ganztagsjob   im raum ,dennsie lebt ja allein,

Kommentar von Hannybunny95 ,

Das stimmt, aber die Fragestellerin hat sich ja eher sorgen um die Ungezogenheit sorgen gemacht und diesbezüglich gefragt.

Antwort
von molle131, 96

es gibt doch diesen tiertrainer der sogar eine tv-sendung hat... vielleicht hast du ja glück wenn du dich da meldest  ansonsten würde ich auch einfach mal bei einer hundeschule vorbei schauen

Antwort
von Juucy, 37

Oh je du arme. :( Also wenn es dir zu viel wird hilft wohl nur das Tierheim, aber wenn du dich da rein hängst kannst du es bestimmt schaffen, den Hund "unter deine Kontrolle zu kriegen". Vielleicht helfen Bücher oder du informierst dich im Internet. 

Viel Glück und liebe grüße :)

Antwort
von Nashota, 86

Wenn du keinen Bezug hast, gib ihn ins Tierheim. Da bekommt er die Chance, an Besitzer zu kommen, die sich auskennen und auch Zeit und Lust haben.

Aus Mitleid behält man kein Tier.

Antwort
von Abuterfas, 68

Hundeschule, oder besser ein Einzeltraining um sich einen Überblick zu verschaffen. Es ist nichts verloren, nur mit Arbeit verbunden. Schau wen es bei Dir in der Nähe gibt und fahr mal hin bzw. ruf vorher an, ob Du den Hund sofort mitbri gen kannst.

Schildere denen Deine Probleme. Impfausweis und Versicherung hast Du? Die werden meist in Hundeschulen gefordert.

Kommentar von eggenberg1 ,

Nicht jede hundeschule ist  geschaffen,  soche  hunderassen  zu schulen  !

Kommentar von Abuterfas ,

Natülich nicht, vielleicht habe ich mich ein wenig kurz und schwammig ausgedrückt. Voraussetzungen sind der Wille und das Können (Zeit,Geld) und ein geeigneter Trainer. Ob derjenive es darf/kann/möchte sollte ihr natürlich gesagt werden. Aber vor alle dem steht die entscheidende Frage, die es zu beantworten gilt: Mõchte ich überhaupt und könnte ich es schaffen, dem Hund gerecht zu werden?

Antwort
von eggenberg1, 33

kannst  du  ihn  den zeitlich  überhaupt  auslasten- ?  denn wenn du ganztags arbeiten gehen mußt, dannn kannst du so einen hund niemals halten --hunde sollten nicht länger  -- nach  gutem training -- als  4 stunden  alleib bleiben müssen-

wenn also diese voraussetzung nicht erfüllt  ist, dann such bitte  ein neues zuhause --

du kannst  ihn aber auch in ein tierheim deiner wahl geben-- oder  nach einem tierhiem suchen, welches mit  pflegestellen arbeitet, wo  die tiere  oftmals tagsüber  betreut  sind.

ich könnte mir zwar  vorstellen, dass du  es schaffen würdest  überhaupt mit einem hund zu arbeiten ,aber  --  ein akita ist  ja nun auch kein einfacher hund und stellt besondere anforderungen  bei der haltung . den hat  dein freund wohl mitgenomme,  weil er ihn so hübsch  fand.

handelt  es  sich um einen jungen hund?  dann würde er bestimmt auch shcnellvermittelt  im tierhiem.es ist eben so , dassich die betreuer  besser auskenne, wem sie so ein tier anvertrauen  wollen und können,als wenndu neue  besitzer  suchen würdest. du kennst ja kaum die  voraussetzungen,die  eingehalten werden müßten, damit es ihm  auch  gut geht und wleches wissen der  neue halter haben müßte .

hier mal ein kleiner  leitfaden  für die haltung eines  solchen hundes !

http://www.akita.de/rasse/wesen/das-wesen.shtml






Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 56

Probier es mal hier:

http://www.akita-in-not.de/

http://www.akita.de/puppies/akita-in-not/

https://www.facebook.com/Akita.in.Not

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