Tagebuch schreiben: Analog im Notizbuch oder digital am Computer?

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8 Antworten

Analog hat es halt eine gewisse Romantik. Und vielleicht findet dann dein Urenkel irgendwann mal Uromas Tagebücher auf dem Speicher... wäre nicht das erste mal.

Ansonsten ist jedoch die elektronische Form in vieler Hinsicht besser. Du kannst hierbei sowohl lokal speichern, als auch online. Möglich wären hier ein privater Blog, oder auch zum Beispiel einfach bei Google Drive. Vorteil ist, daß du gleich auch Fotos oder andere Andenken mit einfügen kannst. Außerdem kannst du leichter verhindern, daß andere deine Gedanken lesen.

Ich kenne auch Leute, die sich selbst eMails schreiben mit allem, was sie so beschäftigt - dann hättest du gleich auch Timestamps dabei. Dabei kannst du dein Tagebuch auch von allen Gerätens chreiben und bist nicht nur auf deinen Heimcomputer bzw. physischesT agebuch angewiesen.

Zudem hast du elektronisch eine einfache Möglichkeit, eine Sicherungskopie herzustellen. Beispiel mit der eMail-Methode: Mache eine neue eMailadresse bei einem Dritthoster, an den du deine Einträge schickst; dieser Mailhoster soll die Mails dann gleich auch noch an dein reguläres eMailkonto weiterleiten.

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Kommentar von sophie1235
19.05.2016, 13:57

Für mich überwiegen momentan auch die Vorteile der digitalen Variante.

Was hältst Du von einem privaten Wiki (Mediawiki) als Tagebuch?

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Fachmenschen empfehlen aus von ihnen genannten Gründen die analoge Form. Denn tatsächlich konzentriert sich das Gehirn in dieser Form auf einen einzigen Gedanken und hilft so die Themen tatsächlich erfassen, aus dem Unterbewussten ins Bewusste holen zu können.

Hast Du im Tagebuch besondere Informationen stehen die Du nachschlagen möchtest macht es Sinn diese noch mal separat festzuhalten. Da magst Du dann auch die digitale Form bevorzugen. 

Und, absolut nicht unwesentlich: Du wirst feststellen dass Du diese Informationen nicht mehr so oft suchen musst. Denn je öfter wir ein Thema niederschreiben je besser behalten wir es im Kopf. 

Ich persönlich habe extra Mail-Accounts um die von mir gesammelten zahlreichen Informationen einerseits schnell auffinden und andererseits sortieren zu können. Neben dem analogen Tagebuch, versteht sich. 

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Kommentar von sophie1235
19.05.2016, 13:59

Für mich überwiegen momentan eher die Vorteile der digitalen Variante (Durchsuchbarkeit, nachträgliche Bearbeitkbarkeit, etc.)

Momentan denke ich an ein privates Wiki (Mediawiki) als Tagebuch. Als digitale Ergänzung könnte ich es mir aber auch vorstellen.

Was schreibst Du in dein analoges Tagebuch, was ins digitale?

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Ich glaube analog ist halt irgendwie schöner. Außerdem kann eine digitale Datei auch immer aus unerklärlichen Gründen gelöscht werden und dann sind Bücher besser weil man die nicht einfach verliert.

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Ich würde es weiter mit Notizbüchern machen, da man nie weiß, ob der Computer/USB Stick mal kaputt geht. Dann wär halt alles weg. :/ Und wenn du dafür eine Internetseite findest, musst du dich da anmelden und du weißt nie, ob die Seite mal gelöscht wird oder du deine Eingangsdaten vergisst. Wenn man die Notizbücher hat, kann man die z.B. in einer Kiste aufbewahren und in mehreren Jahren nochmal angucken. :)
Außerdem, wie du schon sagtest, kann man Notizbücher viel kreativer gestalten und die sind dann nicht so langweilig.

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Kommentar von sophie1235
19.05.2016, 14:02

Ein Tagebuch kann ich allerdings noch deutlich schwieriger "sichern", als digitale Daten. Wenn ich mein Tagebuch irgendwo verliere oder vergesse, ist es auch komplett weg, bei einer digitalen Variante könnte ich immer noch Sicherheitskopien machen.

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Ganz klar: Analog!

Digitale Dokumente (also auch private Tagebücher) müssen immer wieder umgewandelt werden (Dokumentformat und Speichermedium), damit diese noch in 10, 20, 30 usw. Jahren lesbar sind. "Bleistift und Papier" funktionieren ohne Strom und benötigen keine Was-auch-immer-Updates. Und als Schutz vor unbefugten Zugriff bietet sich beispielsweise ein Bankschießfach an. Ein eventueller unberechtigter Zugriff kann so nur lokal erfolgen. In "der Cloud" hast du nicht nur deine Dokumente überall verfügbar, eventuell unbefugte Zugriffe können auch von überall her erfolgen.

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Kommentar von sophie1235
19.05.2016, 14:03

Vielen Dank für Deine Antwort.

Das war auch der Grund, warum ich in der analogen Form angefangen habe. Das Problem, wegen dem ich jetzt frage, ist folgendes:

Demnächst steht eine größere Reise an und ich habe in meinen vielen, dicken Tagebüchern Informationen, die ich oft brauche. Allerdings ist es ziemlich aufwendig, die immer alle mitzuschleppen.

Wie würdest Du das lösen?

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Also ich führe meine Kalender mit einem kleinen Tagebuch drin noch komplett analog, da ich mich nie mit einem digitalen System anfreunden konnte. Aber ich verstehe deinen Wunsch, auf etwas digitales umzusteigen, nur zu gut.

Am nähesten kommst du dem wohl mit einem Tablet mit Stylus (oder gar iPad Pro mit Apple Pencil, ist aber sau teuer) und einer entsprechenden App. Damit kannst du alles auch offline machen und es wird dann synchronisiert, wenn du online gehst. Durch den Stylus bist du halt frei in deiner Schriftform. Du kannst neben getipptem Text dann auch handschriftliche Notizen machen, Bilder zeichnen etc... Das Gefühl von Papier hast du allerdings damit immer noch nicht.

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Kommentar von sophie1235
19.05.2016, 14:01

Meinen Kalender mache ich auch komplett analog. Habe das früher mal digital im Handy gemacht, aber das war mir zu unübersichtlich.

Momentan stört es mich allerdings, privates und berufliches beides in einem Kalender zu haben. Wie machst Du das?

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Man kann Notizbücher auch Offline nutzen
Und man kann auch alles individuell gestalten

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Ich führe mein Tagebuch im Rechner - aber nicht im Internet. Will ja nicht, dass andere es lesen.

Da ich schneller tippe als mit der Hand schreibe, hat das für mich einen großen Vorteil. Und ich kann es auch freigestalten. Bilder oder Texte, die mir wichtig sind einfügen.

Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

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