Frage von Slashroxxx, 334

Stehleuchte funktioniert nicht mehr?

Habe eine Stehleuchte mit Deckenfluter und Leselampe. Mir brannte irgendwann das Leuchtmittel vom Deckenfluter durch, also habe ich einfach ein neues Leuchtmittel gekauft und eingebaut. Funktionierte eine Zeit lang auch richtig gut. Doch irgendwann schaltete sich die Lampe mitten im Betrieb von selbst ab. Danach lies sie sich nicht mehr einschalten. Daraufhin habe ich die Sicherung geprüft, die war in Ordnung. Das Leuchtmittel ebenfalls. Nicht nur der Deckenfluter funktioniert nicht mehr sondern auch die Leselampe. Später merkte ich das ich ein 400W Leuchtmittel drin hatte statt einer 300W. Ich hatte den Dimmer in Verdacht das der eventuell durchgebrannt wäre, aber ich habe keine Brandstellen oder sonstige Auffälligkeiten entdeckt.

Also kurz Zusammengefasst: - Es ist nicht das Leuchtmittel - Es ist nicht die Sicherung - Keine Auffälligkeiten am Dimmer

Hat jemand eine Idee was es sonst sein könnte?

Antwort
von Gluglu, 254

Wenn Du anstelle eines 300W- Leuchtmittels ein 400W- Leuchtmittel eingesetzt hat, werden die 33% Überlast auf Dauer Deinen Dimmer zusetzen. Bestenfalls ist nur die fest eingebaute Sicherung im Dimmer kaputt gegangen, schlechtestenfalls der Triac (das Leitunsteil). Eine Sicherung kann man als Hobbybastler noch ersetzen; beim Triac war es das meistens. Bist Du nicht vom Fach, dann entweder einen neuen Schnurdimmer einbauen lassen (meistens unrentabel) oder gleich verschrotten. Das passiert häufig das das falsche Leuchtmittel eingebaut wird... und dann die Leuchte wegen Überlastung stirbt!

Mfg

Kommentar von Slashroxxx ,

Danke für die Antwort. Werde mir dann wahrscheinlich eine neue Lampe kaufen da die sowieso viel zu viel Strom verbrät.

Antwort
von pwohpwoh, 237

Sei froh, dass die Zeit über den Stromfresser hinweg gegangen ist und kauf dir eine neue mit LEDs. Spätestens in einem Jahr hat sich die Investition dann amortisiert

Kommentar von Slashroxxx ,

Stimmt, 300 Watt bzw. 400 Watt sind schon sehr heftig

Kommentar von Chefelektriker ,

Bevor Du den " Stromfresser" verurteilst,solltest Du dir den Lichtstrom des 300W Halogen anschauen.

Das Teil liefert 5000 Lumen.

Diese bringt bei 100W ca.4500-5000 Lumen.

http://www.amazon.de/50W-LED-Fluter-Strahler-Lumen/dp/B008EK7DJ4/ref=pd_cp_201_4...

Sieht bestimmt toll aus,im Wohnzimmer.:(

Man spart zwar 200W,kann aber das Teil nicht mit einem Dimmer regeln.

Antwort
von stertz, 226

Das Ding wird einen elektronischen Phasenabschnitt-Dimmer haben, und der ist hin. Das kann man nicht sehen und der verbrennt auch nicht.

Kommentar von Slashroxxx ,

Wie kann ich das nachprüfen ob der Phasenabschnitt-Dimmer defekt ist?

Kommentar von stertz ,

Ganz einfach: Du prüfst ob am Ausgang des Dimmers Strom ausgegeben wird oder eben nicht. Kein Strom, Dimmer defekt. 

Kommentar von Gluglu ,

... prüfst ob am Ausgang des Dimmers Strom abgegeben wird... Wie soll das denn gehen? Widerstand an die Fassung hängen und ein Amperemeter in Reihe? Google mal nach dem Unterschied zwischen Spannung und Strom bevor Du Ratschläge gibst!

Mfg

Kommentar von Chefelektriker ,

Bei rein ohmscher Last sitzt da ein Phasenanschnittsdimmer drin,Phasenabschnittsdimmer werden für induktive Lasten gebraucht.Ein 300W Halogen-Brennstab ist eine ohmsche Last.

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