Frage von tinibambini, 263

Hat jemand Erfahrungen mit Prostitution in der Wohnung?

Hey Ihr lieben,

Ich weiß das ich mit meiner Frage auf viel Unverständnis stoßen werde!!!?! Dennoch ist es MEINE entscheidung mein Handeln und mein eigener Kopf, der sich dazu entschieden hat, das zu tun!! Ich Arbeite seid 6 Jahren habe eine Lehre gemacht und bin 23 Jahre alt... 

Eine Freundin von mir, hat mich auf die Idee gebracht, mit Sex Geld zu verdienen!! Ich habe nebenbei immer mal Videos oder Bilder von mir verkauft, mit den Gedanken habe ich schon länger gespielt, für Sex Geld zu nehmen!! Alles soll sich im Auto und bei mir zuhause abspielen! 

Bei mir zuhause allerdings weniger, da ich eine mitbewohnerin habe, die ist in der woche nie zuhause, aber am wochenende halt... 

Hat jemand Erfahrungen??? Ich würde mich gern austauschen :)

Expertenantwort
von RFahren, Community-Experte für Sex, 262

In einer Mietwohnung wirst Du auf Kurz oder Lang vermutlich mit Mitbewohnern, Nachbarn und Vermieter bekommen. Ein Gewerbe (auch wenn es nichts mit Paysex zu tun hat) ist in einem Wohngebiet meist sowieso nicht zulässig und kann zu zusätzlichem Ärger mit den Behörden führen.

Darüber hinaus gibst Du bei Treffen in Deiner eigenen Wohnung Deine Anonymität auf. Deine Gäste wissen also wo Du wohnst und kommen auch mal spontan (zu jeder Tages- und Nachtzeit) auf die Idee bei Dir zu klingeln und zu fragen ob Du Zeit für sie hast - möchtest Du das?

Wer sorgt für Deine Sicherheit, wenn ein Gast grob, unverschämt oder gar gewalttätig wird? Was machst Du z.B., wenn ein Gast ohne Gummi vögeln will und diesen Wunsch mit Gewalt durchsetzt?

Weniger Risiko hast Du, wenn Du vorhandene Infrastruktur nutzt. Besonders angesagt sind derzeit FKK- und Saunaclubs. Hier kannst Du flexibel arbeiten und hast durch den Eintritt nur dann Kosten, wenn Du tatsächlich zum Geldverdienen gehst, musst also nicht auf Wochen- oder Monatsbasis ein Zimmer mieten. Meist kannst Du Dir die Zeit frei einteilen, manche Clubs setzen gewisse Kernzeit voraus. Je nach Club beträgt der Eintritt ca. 30-100 Euro pro Tag, dafür bekommen (weibliche wie männliche Gäste) Essen, Getränke, Sauna, Handtücher, Duschen, ein Wertfach (für Kleidung und Wertgegenstände) sowie die Nutzung der Zimmer. Üblich für das Standardprogramm sind 50 Euro/30min zzgl. Extras (Fertigblasen, Körperbesamung, Anal...). Die Einnahmen wandern komplett in Deine Tasche.

Gleichzeitig kannst Du aktiv auf die männlichen Gäste zugehen und diese zu einer Buchung verführen, musst also nicht stundenlang herumsitzen bis das  Telefon klingelt. Gäste und Dienstleisterinnen begegnen sich quasi auf Augenhöhe und können sich erstmal in Ruhe unterhalten und die Sympathie prüfen. Spinner, Machos, Grobiane und Seifenallergiker kann man so oft schon gleich aussortieren. Kann ein Gast sich nicht benehmen, kann man auf die hauseigene Security zurückgreifen. Außer Deinem Künstlernamen brauchst Du Deinen Gästen nichts über Dich zu verraten, Deine Privatsphäre bleibt so gewahrt. Lies mal "Wir sehen uns im Puff!" (Amazon) - dort sind Clubs und die anderen Geschäftsmodelle des Paysex im Detail besprochen.

In Clubs wird eine "Kleiderordnung" (Frauen nackt in FKK-Clubs, Dessous in Saunaclubs, Männer in Bademantel oder Handtuch) verlangt und ein gewisser Mindestservice vorausgesetzt, zu dem oft Zungenküsse und blasen ohne Kondom gehören. Sicher gibt es auch in Deiner Nähe entsprechende Läden in denen Du mal eine Besichtigung machen kannst und man Dir die Konditionen erläutert.

Viel Erfolg jedenfalls!

Reinhart

Antwort
von Shinjischneider, 217

Hallo Tinibambini.

Deine eigene Wohnung würde ich aus mehreren Gründen nicht empfehlen. Du möchtest Sex verkaufen und nicht Dich selbst. Wenn Du es in Deiner Wohnung anbietest, dann wissen Deine Freier wo Du wohnst.

Eine gute Freundin von mir hat früher eine Onlineplattform genutzt, wo man sich für diese Dienste anbieten kann. Sie hat sich dann mit den "Kunden" immer in einem Hotel getroffen, dass sie dafür gemietet hat.

Der Vorteil dieser Plattform ist, dass Du etwas sicherer abgestützt bist und bessere Kontrolle über Deine Klienten hast. Ausserdem sind die Kunden dort eher bereit mehr zu bezahlen, da sie sich ein Schäferstündchen ersteigern können.
Sie hat damit meistens pro Tag 2-300 Euro eingenommen, da sie sich nur ein Mal pro Tag mit einem Kunden traf und es nur gelegentlich tat.
Im Auto stelle ich mir übrigens extrem unbequem vor für Alles was über schnell Hand/Mund anlegen hinaus geht. Auch hier aber der Hinweis. Dein Auto = Dein Kennzeichen = Du bist für den Klienten transparent.

Antwort
von priesterlein, 185

Eigene Wohnung? Mietwohnung? In einem Wohngebiet?

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/f1/fotomodell.htm

Störungen nach außen sind vermutlich immer da, weil der Publikumsverkehr und damit die Veschmutzung zunehmen werden. Informiere dich über Sperrbezirke.

Antwort
von Thraalu, 214

Im auto würde ich dir fast abraten dafür gibt es auch besondere regeln. Von bestimmten Uhrzeiten und außerdem isses nicht ganz so sicher.
Natürlich hast du als eigene chefin dann noch die Entscheidung bzw. freie wahl mit wem du fährst oder ins bett gehst, dennoch kann dort einiges passieren.
Also aus sicherheitsgründen würde ich dir wenigstens davon abraten.

Das ist im Prinzip bei dir ein freiberufliches Gewerbe deshalb musst du es natürlich anmelden.
Schwarz machen kann man es immer aber du musst dafür sorgen das es jemand erfährt
Werbung geht nicht außer bei bekannten.

Sag mir mal nur aus welcher Großstadt du kommst bzw. welches Bundesland
Denn von Bundesland zu Bundesland gibt es verschiedene Regeln, an die man sich halten muss.  
Dann kann ich dir vielleicht weiterhelfen

Im
saarland z. B gibt es regeln das solch ein gewerbe bzw. prostituierte oder anbietung für Sex nur zwischen 22- und 1 uhr auf einer strasse finden darf (auto)
Ansonsten innergewerblich muss man es auch anmelden und bestimmte zeiten angeben.

Dieses gewerbe schwarz zu betreiben würde sich viel mehr lohnen.
Und an verhütung denken, aber ich denke mal so schlau bist du schon ;)

Antwort
von Honey14927, 190

Hallo tininambini,

wenn du dich dazu entschieden hast, mit Sex Geld zu verdienen, dann ist es deine Sache. Es ist dann sozusagen deine "Arbeit" & du verkaufst "deinen Körper" (Ist nicht böse gemeint.).  Nicht dich selbst. Daher würde ich dir schonmal aus diesem Grund davon abraten, es in DEINER Wohnung zu tun. Vermutlich würde jede Menge Ärger auf dich zukommen, mit Vermietern, deinen Mitbewohnern, Familie, ... . Miete dir doch eine Räumlichkeit, wie ein Hotelzimmer beispielsweise.

Antwort
von lohne, 200

In einer Privatwohnung im Mehrfamilienhaus lässt sich dein Gewerbe nur kurz betreiben. Andere Mieter werden sich durch die Freier gestört fühlen. Suche dir ein Zimmer in einem seriösen Bordell (wenn es das überhaupt gibt) Oder suche dir ein Haus in dem du mit Kolleginnen arbeiten kannst. Aber das Auto ist natürlich auch eine Möglichkeit.

Antwort
von Oliviadarling, 164

Pass auf dich auf und bring dich nicht in Gefahr. Mach doch bei einem.serious escortservice. Da gehst du manchmal gut essen.Ist ist denk ich mal immer schick.tolle hotel und verdienst das dir erwünschte Geld

Antwort
von KleinToastchen, 149

Vermieter fragen, ob du deinem Gewerbe in der Privatwohnung nachgehen darfst und wenn du die Erlaubnis bekommen hast, kannst du das Gewebe offiziell anmelden. Was andere sagen, kann dir doch egal sein, ist ja dein eigenes Leben.. 

Antwort
von daCypher, 144

Wenn du das wirklich machen willst, dann melde dich lieber bei einer Escort-Agentur an und lass dich von den Männern in Hotels einladen.

Antwort
von Sabrin80, 168

Ganz sicher ist es Deine Entscheidung, aber in der eigenen Wohnung oder im Auto vom Freier halte ich für sehr gefährlich. Das ist der Strassenstrich, bei dem man entsprechende Klientel anzieht.
Auch wenn es was kostet, biete Deine Dienste lieber in einem Bordell an oder lasse Dich von einer Escort Agentur vermitteln.
Desweiteren brauchst Du einen Gewerbeschein und falls Du Deinen Hauptjob dafür kündigst, musst Du  eine Krankenversicherung abschliessen. Falls Du nicht kündigst, musst Du in in der Regel Deinen Arbeitgeber um Erlaubnis bitten, da Deine Arbeitskraft vertraglich an ihn geht. Eine entsprechende Klausel steht sehr wahrscheinlich in Deinem Arbeitsvertrag.

Kommentar von martinzuhause ,

"Desweiteren brauchst Du einen Gewerbeschein"

das wird hiernach aber schwierig dann:

"Die Prostitution ist auch nach Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes kein Gewerbe im Sinne der GewO. Selbständige Prostituierte müssen daher kein Gewerbe anzeigen, entsprechende Anzeigen sind abzuweisen. (m.E. aber Gewerbe im steuerlichen Sinn)"

Kommentar von Sabrin80 ,

Vor 1 oder 2 Jahren gab es ein Urteil, nach dem Eigenprostitution einen Gewerbebetrieb darstellt. Das hat mir damals eine Freundin erzählt. Insofern bin ich davon ausgegangen, dass man den Gewerbeschein allein für die Meldung beim Finanzamt schon benötigt wird. Nach Deiner Antwort liege ich damit überraschenderweise wohl falsch.

Antwort
von kokomi, 129

dann musst du eine gewerbe anmelden und deinen vermieter fragen, ob er das genehmigt

Antwort
von tom691, 146

erstens würd ich mir an deiner stelle auch gedanken über die rechtliche seite machen, gerade so ein job wird sicher neider oder einfach missverständnis zu tage bringen

also meld es an, keine ahnung wie aber da wirds sicher tips im internet geben

nie da wo du wohnst(also nicht in wohnung) wer weiß was für kranke menschen dir nachher auflauern und ja wissen wo sie dich finden

wenn du schon sowas machen willst, da gibts doch sicher auch in deiner nähe einschlägige häuser wo du einfach mal nachfragen kannst, sicher wird in der branche gern nachwuchs gesucht

ich find den job auch nicht prickelnd, aber wenn du es willst ist es deine sache, in meinen augen gibts tausende frauen die es auch machen, wenn auch nur sich an einen mann zu prostituieren, da kommt die doppelmoral in unserer gesellschaft schnell raus

Antwort
von jsch1964, 55

Frag diese Frage lieber mal auf einer Website, wo Leute sind, die damit Erfahrung haben:

Mydirtyhobby, kaufmich.com oder von mir aus auch Joyclub...

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