Frage von Lisaaxxx, 269

Organspende ja oder nein was ist eure Meinung?

Würdet ihr nach den tot eure Organe spenden.. Wenn ja oder nein, wieso?

Antwort
von Mucker, 37

Meiner Meinung nach : Ganz klar NEIN !

Auf meinem Profil findest du eine Menge von Fakten, die für ein klares NEIN sprechen.

Auch in dem folgenden Interview findest du viele Informationen für ein klares NEIN.


Ausschnitte aus dem Interviev mit Frau Prof. Manzel


Wer noch
warm ist – ist nicht tot !

Frau Manzei, besitzen Sie einen Organspendeausweis?

Nein. Ich möchte weder Organe spenden noch erhalten, und ich möchte auch nicht, dass auf mich ein moralischer Druck ausgeübt wird zu spenden.


Woher
rührt Ihre Ablehnung?
Ich habe fünfzehn Jahre als Krankenschwester gearbeitet, die meiste Zeit auf einer Intensivstation. Sie haben es dort mit Komapatienten zu tun, mit Menschen, die an schweren neurologischen Erkrankungen leiden.

Und ich habe Hirntote gepflegt, die für eine Organtrans- plantation freigegeben waren. Das habe ich irgendwanneinfach nicht mehr ausgehalten.

Ich bin dann 1987 aus der Krankenpflege raus, nachdem ich nebenher das Abitur nachgeholt und Soziologie studiert hatte, und wollte nie mehr etwas mit Medizin zu tun haben.

Was war für Sie das Schlimmste?
Es war der Umgang mit den hirntoten Organspendern, die Sie ja als Krankenschwester oder Pfleger so weiter therapieren wie Sie es bei kranken Patienten gewohnt sind.

Der einzige Unterschied ist ein rechtlicher. Nämlich, dass sie die hirntoten Patienten nicht mehr um ihrer selbst willen behandeln, sondern für einen Dritten, der seine Organe erhält.

Das war mir nicht möglich. Während meines Studiums
habe ich dann zunehmend auf anderen unfallchirurgischen Stationen gearbeitet.


Die Soziologin Alexandra Manzei – ihre Expertise war auch bei einer öffentlichen Sitzung des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag gefragt.


In
welcher Verfassung liegt ein hirntoter Mensch vor Ihnen?
Optisch gibt es überhaupt keinen Unterschied zwischen einem hirntoten Patienten und zum Beispiel einem Menschen, der im Koma liegt.

Hirntote sehen nicht aus wie tot, ihr Herz schlägt, sie sind warm. Sie werden von den Ärzten und Krankenschwestern mit ihrem Namen angesprochen, sie werden gewaschen, vor allem auch hygienisch betreut, sie bekommen Infusionen und Medikamente, sie werdenregelmäßig im Bett gewendet, damit sie keine Druckgeschwüre bekommen.

Als betreuende Krankenschwester entwickeln sie natürlich
eine persönliche Beziehung zu dem Patienten, sagen: „So, ich leg Sie jetzt mal auf die Seite.“ Wenn sie einen Patienten drehen, der Schmerzreaktionen zeigt, dann reagieren sie darauf, reden mit ihm.


Hirntote
können Schmerzen empfinden?

Bekannt ist, dass es klare Schmerzreaktionen wie Schwitzen, Zucken, Blutdruckanstieg und die Rötung des Gesichts gibt. Sie treten nicht nur zufällig auf, sondern können auch konkret ausgelöst werden.

Beispielsweise dann, wenn der Bauchraum zur Entnahme der Organe geöffnet wird. Dann steigen Blutdruck und Herzfrequenz sprunghaft an.

Daher werden den Hirntoten in einigen Krankenhäusern sogar
Schmerz- und Beruhigungsmittel gegeben. Das soll aber vor allem verhindern, dass das Personal verunsichert wird.


Wie
meinen Sie das?
Bei hirntoten Menschen kann es durchaus zu reflexartigen Bewegungen des Körpers kommen. Während der Organentnahme wäre das verhängnisvoll.
Lies das ganze Interview unter.

http://www.fr-online.de/politik/interview-organspende-regelung-wer-noch-warm-ist...


Kommentar von Inkonvertibel ,

DH

Antwort
von FelixFoxx, 38

Ja, alles, was noch zu gebrauchen ist, darf verwendet werden, ich kann es dann eh nicht mehr gebrauchen, aber vielleicht anderen noch mehr Lebensqualität schenken. Warum? Ich habe selbst ein Nierentransplantat, das mir, auch wenn es jetzt fast nicht mehr arbeitet, doch mehr als 23 Jahre ohne Dialyse geschenkt hat.

Kommentar von Mucker ,

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Man kann doch ernsthafterweise nicht eine Nierentransplantation mit der Ausschlachtung eines Patienten auf dem OP-Tisch während des Sterbeprozesses vergleichen. Wünsche dir, dass du einen neuen Spender findest. LG

Kommentar von FelixFoxx ,

Vergiss bitte nicht, genau diese Niere stammt von einem Menschen, dem während des Sterbeprozesses u.a. diese Niere entnommen wurde, weil auch er oder seine Angehörigen der Meinung waren, dass man damit anderen Menschen helfen kann!

Kommentar von cyracus ,

Während des Sterbeprozesses leben die Menschen doch noch. Dann werden doch lebende Menschen geschlachtet, damit andere deren Organe kriegen.

Wenn das der Mensch gewusst hätte, hätte er bestimmt nicht zugestimmt.

Ich weiß, dass ich auf Dich normalerweise nicht reagiere - aber dies kann man doch nicht einfach so stehenlassen.

Kommentar von FelixFoxx ,

Es gibt aus dem Hirntod kein Zurück in ein normales Leben, auch wenn einige unseriöse Quellen das behaupten...

Kommentar von cyracus ,

Wenn das Hirn tatsächlich tot ist, dann ist das richtig. Wenn der Mensch dann aber noch lebendig ist, darf man ihn trotzdem nicht lebendig aufschneiden und die Organe entnehmen.

Hinzu kommen die vielen Fehldiagnosen, von denen seriöse Quellen berichten:

Tabuthema Hirntod -- Zweifel an der Qualität der Diagnostik

https://www.youtube.com/watch?v=dkcDtfLjqnQ

und dies ist ja auch alles andere als eine unseriöse Quelle:

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

Du weißt ja, dass ich hier vielfach davor warne, sich als sogenannten "Organspender" zur Verfügung zus tellen und dies mit vielen Quellen belege.

.

Du schreibst ja, dass die "Organspender" sich im Sterbeprozess befinden würden. Während des Sterbeprozesses ist der Mensch (noch) nicht tot. Es ist ein lebendiger Mensch mit Bedürfnissen, Gefühlen und Schmerzempfinden, der Schutz und Fürsorge braucht während dieses Prozesses.

Expertenantwort
von CalicoSkies, Community-Experte für Gesundheit & Medizin, 46

Hey,

Meiner Meinung nach: Ganz klar Ja.

Wenn ich erwarte, selbst ein Spenderorgan zu bekommen, wenn ich eins
benötigen würde (was man ja nie vorher weiß), dann sollte ich auch dazu
bereit sein, nach meinem Gehirntod selbst Organe zu spenden..

Wirkliche "Gegenargumente" in medizinischer Hinsicht gibt es eigentlich nicht.

Es gibt hier ein paar Benutzer, die Organspenden ablehnen, weil sie die Definition von "Gehirntod" nicht anerkennen (was Schwachsinn ist) und daher behaupten, du würdest "ausgeschlachtet während du noch lebst" (was ebenfalls Schwachsinn ist) - das sind reine Verschwörungstheorien, nichts weiter. :)

Viele nehmen an, dass sie mit einem Organspendeausweis nicht mehr richtig medizinisch versorgt werden (so im Sinne von "man will mich als
Organspender haben") - aber auch das ist falsch.

Einige gängige "Fehlargumente" mit ihrer Richtigstellung findest du hier: http://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php/Richtigstellung

Meiner Meinung nach ist es daher auf jeden Fall eine moralische Verpflichtung für jeden, der selbst gespendete Organe für sich selbst in Anspruch nehmen möchte.

Ich bin daher auch für eine Umstellung der Regelung von Opt-In auf Opt-Out (d.h. dass jeder Organspender ist, wenn  er nicht das Gegenteil erklärt) - so wie es beispielsweise auch in anderen Ländern der Fall ist.

Lg

Kommentar von Lisaaxxx ,

Danke für dein Kommentar, finde deine Einstellung zum Thema Organspende super 

Kommentar von CalicoSkies ,

Danke!

Kommentar von cyracus ,

Es gibt hier ein paar Benutzer, die Organspenden ablehnen, weil sie die Definition von "Gehirntod" nicht anerkennen (was Schwachsinn ist) und daher behaupten, du würdest "ausgeschlachtet während du noch lebst" (was ebenfalls Schwachsinn ist) - das sind reine Verschwörungstheorien, nichts weiter. :)

Mit dem inhaltsschwachen Begriff "Verschwörungstheorie" sollen Kritiker mundtot gemacht werden.

Viele derjenigen, die sich hier kritisch zum sogenannten "Hirntod" äußern, belegen das, was sie schreiben - so wie ich in meiner ausführlichen Antwort hier.

Kommentar von CalicoSkies ,

Womit du meinen Beitrag bestätigt hast - denn die Frage hat (mal wieder) Verschwörungstheoretiker auf den Plan gerufen.

Hirntod ist wissenschaftlich nicht umstritten, das sind nur einige wenige Ärzte, die - aus welchen Gründen auch immer - derartig argumentieren.

Ist mir im Endeffekt aber auch völlig egal, weil ich hier keine Lust habe, mit dir zu diskutieren.

Kommentar von cyracus ,

In Deiner Antwort stellst Du unbelegte Behauptungen auf. - Meine Aussagen belege ich.

Weiter schreibst Du:

Ich bin daher auch für eine Umstellung der Regelung von Opt-In auf Opt-Out (d.h. dass jeder Organspender ist, wenn  er nicht das Gegenteil erklärt) - so wie es beispielsweise auch in anderen Ländern der Fall ist.

Die Politiker werden schon seit Jahren von der Transplantationsorganisation dahingehend bearbeitet, dass es auch in D die Widerspruchslösung geben soll. Davon berichtete die damalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die schlicht und einfach sagte. "Mit mir ist das nicht zu machen."

Solch eine Widerspruchslösung ist mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar - und das ist gut so.

In Österreich zum Beispiel wissen viele Einheimische nicht, dass bei ihnen die Widerspruchslösung gilt, also dass sie aktiv widersprechen müssen, wenn sie mit der sogenannten "Organspende" nicht einverstanden sind. - Problem dabei: Das wissen sehr viele Österreicher gar nicht! Die sind der Überzeugung, bei ihnen würde - wie in D - die Zustimmungslösung gelten. Wenn sie die Wahrheit erfahren, sind sie entsetzt.

Davon berichtet Werner Hanne, der zu diesem Thema auch in Österreich Vorträge hält.

Die Bevölkerung nicht offen darüber darüber zu informieren, ist eine Katastrophe - und ist eine hinterlistige Erschleichung einer "Zustimmung", die ja in Wahrheit gar keine ist.

Auch wissen die meisten Touristen, die Österreich besuchen, nicht, dass sie dort im Falle eines Falles automatisch Organlager sind, und dass sie, sollten sie damit nicht einverstanden sein, sich in eine offizielle Liste eintragen lassen müssen.

Du scheinst ein sehr seltsames Rechtsbewusstsein zu haben, dass Du derartige Vorgehensweisen befürwortest.

Kommentar von CalicoSkies ,


In Deiner Antwort stellst Du unbelegte Behauptungen auf. - Meine Aussagen belege ich


Wie bereits gesagt, gebe ich nur den aktuellen Stand der Medizin dazu weiter.

Das Transplantationsgesetz §3, Abs. 2 besagt, dass der Gehirntod "nach Verfahrensregeln, die dem Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft entsprechen, festgestellt" werden muss.

Dies passiert tagtäglich, ständig und überall - schließlich wurden in Deutschland bspw. im Jahr 2015 etwa 3000 Organe nach dem Gehirntod des Spenders transplantiert (wo die Hirntoddiagnostik eben so durchgeführt worden ist, wie es das Gesetz erfordert.)

Diese Diagnostik ist nicht umstritten, wie du sie gerne darstellen möchtest, weswegen eine Diskussion völlig sinnbefreit ist - denn ich weiß, dass es Ärzte gibt, die das anzweifeln - dennoch entspricht das nicht dem aktuellen Stand der Medizin.

Ich bin gerne gewillt meinen Standpunkt bezüglich Hirntod zu verändern, wenn irgendwann mal sich die Lehrmeinung dazu ändert, aber auch nur dann.

Ich wiederhole mich daher: Ich möchte mit dir nicht diskutieren, danke :)

Kommentar von cyracus ,

Ich wiederhole mich daher: Ich möchte mit dir nicht diskutieren, danke :)

Schreibst Du auf einer offenen Plattform wie dieser, wirst Du Dir nicht aussuchen können, wer auf Dich reagiert, solange sich die-/derjenige an die Regeln hält. Denn jeder darf auf Deine Worte reagieren - und so auch ich.

Kommentar von cyracus ,

Diese Diagnostik ist nicht umstritten, wie du sie gerne darstellen möchtest, weswegen eine Diskussion völlig sinnbefreit ist

Ich stütze mich auf Fachleute wie zum Beispiel:

Neurologe Professor Dr. Cicero Coimbra
Der tödliche Apnoetest
https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

Prof. Dr. Linus Geisler
Hirntod
http://www.initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdf

Professor Alexandra Manzei
Interview Professor Manzei
https://www.youtube.com/watch?v=YnLc7MWAIDk

Arzt Prof. Dr. Rocco Maruotti, der seinen Sohn zur Organspende freigab.
Er traut Transplantationsärzten nicht mehr - er sagt: Es ist Mord:
Tabu Hirntod und Organspende
https://www.youtube.com/watch?v=YpSDBg84xf4

Kardiologe Dr. Paolo Bavastro
Der »Hirntod« – eine Erfindung der Transplantationsmedizin
http://www.erziehungskunst.de/artikel/zeichen-der-zeit/der-hirntod-eine-erfindun...

Interview mit Kardiologe Dr. Paolo Bavastro
Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen
http://www.ksta.de/organspende--der-hirntod-ist-nicht-der-tod--10136220

Medizin-Journalist Richard Fuchs
Die Wertschöpfung einer "Organspende" - Wirtschaftsfaktor
Organtransplantation

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...
Hier achte man besonders auch auf den Abschnitt
"justified killing" = gerechtfertigtes Töten

Roberto Rotondo, Krankenpfleger und Diplom-Psychologe
Wie tot ist hirntot
Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von sogenannten
"Hirntoten", die als tot gelten
http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Patientenanwalt Dr. Georg Meinecke
Die verheimlichte Wahrheit über Organtransplantation
https://www.youtube.com/watch?v=n14kMx3J1LE

.

Wenn Du meinst, diese Fachleute seien alle verblödete Verschwörungstheoretiker, kann ich Dir Deine Meinung gerne lassen.

.

Antwort
von Abbrandler, 42

Selbstverständlich. Mir helfen sie ja nichts mehr und einem Anderen ist das Leben gerettet, oder zumindest sehr erleichtert. Hab einen Organspendeausweis, den trage ich immer im Geldbörserl mit.

Auch für eine Blutspende habe ich mich registrieren lassen und trage auch diesen Ausweis immer mitl  (Da muss ich nicht extra vorher sterben *grins).

Ab und Zu  gehe ich auch zum Blut spenden. Jeder kann in eine Notsituation kommen, Blut zu brauchen....

Kommentar von cyracus ,

Richtig, für Blutspende muss man nicht sterben.

Aber auch für die sogenannte "Organspende" darf man noch nicht gestorben sein. Denn von wirklich Verstorbenen sind die Organe für Transplantationen unbrauchbar, weil giftig.

Man braucht dafür ja lebendige Organe, und die kriegt man nur aus lebendigen Menschen.

Wenn Du magst, lies meine ausführliche Antwort, die ich hier geschrieben habe.

Antwort
von cyracus, 28

NACH meinem Tod wäre es mir egal. - Das Problem bei diesem Thema ist ja, dass lebendige Organe gebraucht werden, und die kriegt man nur aus lebendigen Menschen.

DAS wird der Bevölkerung nämlich verschwiegen. Es wird immer fälschlich behauptet, die Organe würden NACH dem Tod herausgeschnitten werden, was allgemein auch geglaubt wird.

Damit man aus lebendigen Menschen Organe herausschneiden kann zwecks Transplantation in einen anderen Menschen, wurde der "Hirntod" erfunden. - Sobald Du weißt, wo Du im Internet nach Infos dazu suchen musst, wirst Du viel dazu finden.

Lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Folge dort auch den weiterführenden Links zu meinen Antworten an
BossMoss und Lollool. - Der Link bezüglich Lollool führt nicht
zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier etwas an den Links
geändert). Wenn Du diesen anklickst, bist Du genau bei der Antwort
zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Das in meiner Antwort eingebrachte Video Organwahn findest Du
dort auf YouTube mit dem von mir reingegebenen Link nicht mehr.
(Ich kann ja verstehen, dass "Organspender"-Befürworter seine Aussagen
nicht gefallen und versuchen, seine Aussagen zu boykottieren.) - Gibst
Du auf YouTube in die Suchleiste ein

werner hanne

findest Du Videos, in denen er seine Besorgnis darlegt.

.

Und sieh Dir das Interview mit Professor Coimbra an mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

Darin erklärt er den sogenannten "Hirntod" und auch, dass bei schwerstkranken Patienten das Gehirn sehr sparsam mit seiner Energie umgeht, so dass es keine messbaren (!!) Hirnströme aussendet, obwohl das Gehirn voll funktionsfähig ist. So ein Patient muss sofort angemessen behandelt werden und kann bestenfalls wieder vollkommen gesund werden.

.

Und sieh Dir den Vortrag von Roberto Rotondo an:

Wie tot ist hirntot?
http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten
"Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen,
bevor er sich für oder gegen die O-spende entscheidet und sich
vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende
Abwehrbewegungen ...

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger.
Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der
Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im
Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als
Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".

.

Wir leben in einer sehr seltsamen Zeit, in der uns verklickert werden soll, es sei "Nächstenliebe" und quasi sogar unsere Pflicht, uns zur sogenannten "Organspende" zur Verfügung zu stellen. Da schreckt man auch nicht vor Lügen zurück wie der Behauptung, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden.

     "Leichenteile kann man nicht verpflanzen. - Wenn man Leichenteile
       verpflanzen könnte, gäbe es keinen Organmangel, denn Leichen
       haben wir genug."
       Prof. Alexandra Manzei, zitiert aus:
       organosprotection.com/organwelten.html
       auch in: "Interview Professor Manzei" auf YouTube

     "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
       Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

.

Sehr umfangreiche Infos findest Du auch auf dieser Seite:

Organtransplantation- Dieverschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger

http://www.theologe.de/theologe17.htm

.

Bitte pass gut auf Dich auf.

.

Antwort
von luchskind, 54

Ich bin dafür, denn ich brauche nach dem Tod meinen Körper nicht mehr. Dafür gebe ich anderen eine Chance weiterzuleben oder neu zu beginnen. Ich würde sogar meinen Körper der Medizin spenden, wo Medizinstudenten an mir lernen können. Mir nützt mein Körper nach dem Tod nichts mehr und so kann ich noch was gutes tun.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Willst du im Paradies als Skelett rumlaufen?

Kommentar von luchskind ,

Was ist daran so verwerflich, dass ich meinen Körper nicht mehr brauche?

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Das ist keine Antwort auf meine Frage.

Kommentar von luchskind ,

Ich glaube an nichts nach dem tod. Vllt werde ich wiedergeboren aber mein Körper wandert nirgends. Du musst mich nicht verstehen aber du kannst akzeptieren, dass ich das mit MEINEM Körper machen will. Das geht niemanden was an. Ich bin nicht gläubig aber habe trotzdem irgendwo meinen Glauben aber sicherlich nicht mit der Kirche. Ich schenke alles von mir!

Kommentar von Tanzistleben ,

Ich vermache meinen Körper, nach Entnahme brauchbarer Organe, ebenfalls der Anatomie. Dazu habe ich mich schon vor 25 Jahren entschlossen, wie der Großteil meiner Familie. 

Kommentar von luchskind ,

Dankeschön, finde ich sehr cool!

Antwort
von Tanzistleben, 48

Selbstverständlich! Damit kann nach meinem Tod anderen Menschen das Leben gerettet oder das Augenlicht wiedergegeben werden. Je mehr von mir noch gebraucht werden kann, umso besser! 

Ich bin froh, dass man dem in Österreich nicht extra zustimmen muss, sondern dass es nur jemand sagen muss, der es nicht will. So kann besser mit Organen geholfen werden.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Gut, dass man auch in Deutschland die Organe von euch Österreichern bekommt.

Kommentar von Tanzistleben ,

Absolut! Natürlich! Mensch ist Mensch, besonders in diesem Fall!

Kommentar von cyracus ,

Um zu sagen, dass er es nicht will, muss derjenige davon aber wissen.

Werner Hanne hält auch Vorträge in Österreich zur sogenannten "Organspende". Und die meisten Österreicher sind entsetzt, wenn sie erfahren, dass sie automatisch ab Geburt ein Organlager auf zwei Beinen sind und dass sie, wenn sie das nicht wollen, offiziell widersprechen müssen. - Die meisten Österreicher sind überzeugt, dass es bei ihnen wie bei uns in Deutschland ist, dass es die Zustimmungslösung gibt.

Es ist eine sehr hinterhältige Art, sich eine angebliche Zustimmung zu erschleichen, indem die Bürger nicht SEHR deutlich darüber informiert werden.

Kommentar von Tanzistleben ,

Du musst ja viele "entsetzte Österreicher" kennen! Wir werden, ganz im Gegenteil zu deiner abstrusen Meinung, sehr gut informiert, Auch über die Möglichkeit,  eine Organspende ablehnen zu können.

Diese "Vortragenden" sind die üblichen Panikmacher, Verschwörungstheoretiker und Wichtigmacher, auf die leider genug Leute wie du, immer wieder hereinfallen!

Es ist gut und wichtig, seine Organe zu spenden. Gehirntod ist ein vielfach belegter medizinischer Begriff, wie CalicoSkies perfekt erklärt hat. 

Kommentar von cyracus ,

Du musst ja viele "entsetzte Österreicher" kennen!

Wer des Lesens und des Verstehens des Gelesenen mächtig ist, ist echt im Vorteil!

Vielleicht liest Du meinen Kommentar ja nochmal und denkst darüber nach.

Diese "Vortragenden" sind die üblichen Panikmacher, Verschwörungstheoretiker und Wichtigmacher, auf die leider genug Leute wie du, immer wieder hereinfallen!

Das ist eine inhaltsleere Behauptung, die nur Stimmung machen soll, und mit der "Organspende"-Kritiker mundtot gemacht werden sollen.

Es ist gut und wichtig, seine Organe zu spenden. Gehirntod ist ein vielfach belegter medizinischer Begriff ...

Vielleicht machst Du Dir die kleine Mühe und liest meinen weiteren Kommentar unter dem von CalicoSkies.

Kommentar von Tanzistleben ,

Es ist mir zu dumm, mich mit Leuten wie dir auseinandersetzen.  Alles, was du mir vorwirfst, machst du umgekehrt pausenlos selbst, nämlich Stimmung gegen die Organspende-Befürworter zu machen. Glaub halt weiter an die abstrusen Thesen deiner pseudowissenschaftlichen Gurus und werde glücklich damit. Du kannst den Impfgegnern, Chemotherapie-Gegnern, Aluhüte-Aufsetzern, etc. die Hände reichen, sie kommen alle aus derselben Kategorie. Ich wünsche dir, dass du niemals darauf angewiesen sein wirst, eine Organspende zu brauchen, um dann vor dem "Nein" von Menschen wie dir zu stehen. Du musst dich nicht mehr um eine Antwort bemühen, ich werde sie nicht mehr lesen.

Kommentar von cyracus ,

Es ist mir zu dumm, mich mit Leuten wie dir auseinandersetzen.

Nach dem, was Du auf mich kommentiert hast, kann ich gut verstehen, dass es für Dich schwierig ist, sich mit Menschen, die begründete Argumente haben, sich auseinanderzusetzen, wenn Du selbst keine hast.

Alles, was du mir vorwirfst, machst du umgekehrt pausenlos selbst, nämlich Stimmung gegen die Organspende-Befürworter zu machen.

Falsch! Ich warne davor, sich als sogenannten "Organspender" zur Verfügung zu stellen und begründe dies gut.

Glaub halt weiter an die abstrusen Thesen deiner pseudowissenschaftlichen Gurus...

Ich mag gar nicht glauben, dass es für Dich zu schwierig ist zu erkennen, auf welche Fachleute ich mich beziehe. Mehr als auf einem silbernen Tablett sie Dir präsentieren geht ja nun wirklich nicht. - Lesen und dann denken musst Du ja selbst leisten.

Du kannst den Impfgegnern, Chemotherapie-Gegnern, Aluhüte-Aufsetzern ...

Welcher der von mir aufgelisteten Fachleute ist ein Impfgegner? ein Chemotherapie-Gegner? ein Aluhüte-Aufsetzer? - Bist Du sicher, dass Du nicht irgend ein komisches Zeugs geraucht oder Dir eingeworfen hast? - Wenn nicht, könntest Du vielleicht ein ernsthaftes Problem haben (dies ist ein fürsorglicher Hinweis von mir).

Ich wünsche dir, dass du niemals darauf angewiesen sein wirst, eine Organspende zu brauchen, um dann vor dem "Nein" von Menschen wie dir zu stehen.

Ich werde niemals auf ein Fremdorgan angewiesen sein, weil ich derartiges nicht in mich reinkriegen will. Deshalb wird auch diesbezüglich niemand vor mir mit einem solchen "Nein" stehen.

Ich habe einen NICHT-Organspenderausweis, mit dem ich erkläre:

     Ich widerspreche jeglicher Hirntod-Diagnose !!!

       Ich widerspreche grundsätzlich jeglicher Entnahme von,
       Organen, Gewebe oder Knochen.
Der Hirntod bedeutet für mich
       nicht den Tod des Menschen, sondern einen unumkehrbaren
       Prozess im Sterben, den es zu achten und zu respektieren gilt und        der liebevoller Begleitung bedarf.

       Ich lehne daher im Bewusstsein aller Konsequenzen auch den
       Erhalt eines Spenderorgans ab.

Du musst dich nicht mehr um eine Antwort bemühen,

Keine Sorge, ist für mich keine Mühe.

ich werde sie nicht mehr lesen.

Verstehe ich gut, Du hast ja schon sehr deutlich gemacht, dass Du damit Probleme hast - also mit dem Verstehen des Gelesenen.

Weil Du ja nicht die einzige auf unserem schönen Planeten bist und auch nicht auf dieser Plattform gutefrage.net, ist es schon sehr sinnvoll, dass ich auf Kommentare wie von Dir richtigstellend reagiere. - Hier lesen ja auch noch andere, nicht nur Du allein.


Antwort
von Melonem, 52

Ich würde es tun. Denn ich helfe Menschen gerne und wenn ich weiß das meine Organe jemanden zum Beispiel das Leben retten dann ist das doch ein Grund dafür zu sein :)

Antwort
von InaThe, 27

Klar, alles raus aus mir, was noch zu gebrauchen ist, was hab ich denn noch davon? 

Wer gegen Organspende ist verhält sich zimperlich und egoistisch, vernünftige Gründe für ein "Nein" gibts einfach nicht. 

Kommentar von cyracus ,

Wer gegen Organspende ist verhält sich zimperlich und egoistisch, vernünftige Gründe für ein "Nein" gibts einfach nicht.

"zimperlich", weil man sich nicht lebendig ausschlachten lassen will?

"egoistisch", weil man im Falle eines Falles in Ruhe zu Ende sterben will, anstatt lebendig ausgeschlachtet?

Es gibt keine vernünftigen Gründe für die Ablehnung der sogenannten "Organspende"?

Na, dann lies doch meine ausführliche Antwort, die ich hier geschrieben habe

Antwort
von Yachana, 19

Liebe Leute, 

alle die hier schreiben: Klar, nach dem Tod brauche ich meiner Organe nicht mehr - haben eines noch nicht begriffen: Nach eurem Tod braucht niemand mehr eure Organe, weil sie nur als lebendige verwendbar sind.
Der sog Hirntod ist nicht der Tod, den ihr meint. Ein hirntoter Mensch befindet sich im Sterbeprozess. Es gibt jetzt sogar sieben Wissenschaftler im Deutschen Ethikrat, die sich zur Erkenntnis durchgerungen haben, dass der Hirntod nicht der Tod des ganzen Menschen ist.
Übrigens: Niemand nennt den Hirntoten eine Leiche. Wird auch nicht so behandelt.
Lasst euch nicht verarschen, informiert euch. Es geht nicht um 'Nächstenliebe', sondern, wen wundert's, ums Geschäft. Das Geschäft um das es geht sind die Immunsuppressiva, die die Pharmaindustrie verkauft. Das ist ein weltweites Milliardengeschäft.
Warum kümmert sich niemand um die cal 40.000 - vierzigtausend - Menschen, die jedes Jahr in Deutschland elendiglich verrecken, weil es an der Hygiene in den Krankenhäusern fehlt. Für die reicht die Nächstenliebe irgendwie nicht. Der Grund ist klar: Hygiene kostet.
Außerdem werden auch die Probleme für die Transplantierten verschwiegen: Das Krebsrisiko ist um 40 % erhöht, neben vielen anderen Problemen. Auch psychische Probleme stellen sich häufig ein. Man bekommt nämlich kein neutrales Stück Fleisch eingesetzt, sondern ein anderes Stück Mensch. ich würde schon unter keinen Umständen eine Unterwäsche von jemand anderem anziehen.
Der Tod gehört zum Leben. Deshalb mein Rat: auf die eigene Gesundheit achten, damit es auch den Organen gut geht. Und für den Fall, dass doch eine tödliche Krankheit kommt: Sterben üben. Damit kann man gar nicht früh genug anfangen. Das Paradox ist: je besser man Sterben, dh Loslassen kann, umso besser kann man leben.
Leute, seid intelligent, informiert euch - nicht nur bei der DSO. Lebe gesund und lasst euch nicht als medizinische Versuchstiere benutzen.

Dagmar Schön

Kommentar von Tanzistleben ,

Frau Schön, was sie hier zusammenschreiben, passt nicht zu ihrem Nachnamen! 

Antwort
von Yachana, 19

nachtrag:

Neben der Geburt ist das Sterben das zweitwichtigste Ereignis in eurem Leben. Es ist ein sehr difiiziler Prozess. Die Organentnahme ist ein äußerst brutales Ereignis. Informiert euch darüber.
Es gibt viele Ärzte, die sich sehr kritisch über Tranplantation äußern, Z. B. Prof. Andreas Zieger, der Jahrzente mit Komapatienten gearbeitet hat. Auch Prof. Linus Geisler. Schaut euch deren Webseiten an. Jeder von uns ist mehr als die Summe seiner Organe. Und das Herz ist mehr als eine Pumpe. Es ist auch eine Pumpe, aber nicht nur.

Übernehmt nicht unkritisch das mechanistische  Menschenbild der herrschenden Transplantationsmedizin.

Dagmar Schön

Antwort
von Skeletor, 28

Ja. 

Ich spende mein Organ nach meinem Tod an eine Videothek. 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Organ_(Film)

Antwort
von triggered, 56

Ja klar ist doch ne nice Sache wenn einer das braucht oder für die Forschung

Antwort
von Korrelationsfkt, 32

Nein. Ich möchte im ganzen verbrannt werden.

Kommentar von Tanzistleben ,

Schade......

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