Frage von sophieeee97, 1.740

Wieso spenden viele Organe nicht, sie brauchen die Organe doch eh nicht mehr wenn sie tot sind?

Es sterben Menschen die die Organe dringend brauchen nur weil andere lieber mit den Organen ins Grab gehen, auch Kinder sterben deswegen gestern habe ich noch einen Film über ein kleines Mädchen gesehen das sterben wird wenn sie keine neue Leber bekommt. Welche Gründe kann es da geben nicht zu spenden, ein Hirntoter stirbt eh und was ist wenn ihr mal eine neue Leber braucht ?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo sophieeee97,

Schau mal bitte hier:
Gesundheit Medizin

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ManuTheMaiar, 269

Ich finde es nicht richtig das du Organspende als moralische Verpflichtung darstellst

Diese Menschen sterben nicht weil sie Organe brauchen, sondern weil sie krank sind, klar ist das grausam aber deswegen finde ich es nicht okay das jetzt jeder Organe spenden soll und gezwungen wird seinen eigenen Körper im Falle des Falles zu opfern

Ich habe mich Anfang des Jahres zusammen mit meinem Zwillingsbruder sehr intensiv mit dem Thema Organspende beschäftigt und wir sind zu dem Entschluss gekommen das wir nicht spenden wollen würden

Wir haben einander sehr lieb und brauchen einander keiner von uns könnte damit leben wenn der andere nach schweren Unfall von Ärzten in einer OP wie ein Tier ausgenommen wird und so sterben muss, wir finden das Organspende System grausam und moralisch zweifelhaft

Ich meine wäre es nicht mein Körper der in der Op auseinander genommen würden, wenn ich ja sagen würde und der Ernstfall eintritt, folglich ist es auch meine Entscheidung ob ich das tun würde oder nicht und wie unfair und gemein ist es da Organspende moralische Verpflichtung hinzustellen so wie du es gerade tust

Ich helfe gerne wo ich kann, ich werde mich auch mit 18 bei der DKMS registrieren, Knochenmark wächst ja nicht und so kann ich helfen leben zu retten, ich tu das gerne, nur sterben will ich dafür nicht dafür lebe ich zu gerne und hänge an meinem Leben, außerdem hab ich ja noch eine Verantwortung für meinen Zwillingsbruder der mich braucht

Ich hab nur diese Chance zu leben und die möchte ich nicht verlieren

Wir haben auch schon Dokus gesehen wo es um Kinder ging und es macht uns immer so wahnsinnig traurig das die Ärzte nichtmals vor Kinder halt machen können, ein kleines Kind das einen fürchterlichen Unfall hatte und jetzt an der Schwelle des Todes ist wird von den Ärzten einfach hinübergeschubst und ausgenommen nur damit sie die Organe bekommen

Dazu kommt noch das die Tests uns Angst machen, die sind alles andere als zuverlässig, bis zu 30 % der Hirntoddiagosen könnten falsch sein, was ist wenn ich nur deswegen ausgespendet werde und sonst überlebt hätte, dann hätte mein Bruder den wichtigsten Menschen in seinem Leben verloren und für mich wäre es aus

ein Hirntoter stirbt eh

Ein Hirntoter stirbt nur weil man ihm die Beatmung abstellt und er dann erstickt, wenn man ihn beatmet kann er noch Jahre leben

Und eines Tages in der Zukuft vielleicht auch wieder aufwachen

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/us-forscher-wollen-mit-stammzel...

Und gerade wenn es Hoffnung gibt würde ich diese auch nutzen wollen und solange beatmet werden wollen bis diese Technik endlich auch beim Menschen funktioniert, damit ich den kleinen Lichtblick den es gibt nutzen kann um einestages vielleicht doch zurückkehren zu können und meine Lieben wieder in die arme schließen zu können

Wenn ich meine Organe spenden würde kann ich das nicht mehr und alles wäre für mich verloren und aus

ihr mal eine neue Leber braucht

Natürlich würde ich auch kein fremdes Organ haben wollen, ich käme mir wie ein Mörder vor, wenn ich ein Organ nehmen würde für das ein anderer Mensch, der auch Hoffungen und Träume hatte gestorben ist

Kommentar von Konstamoc ,


Ein Hirntoter stirbt nur weil man ihm die Beatmung abstellt und er dann erstickt, wenn man ihn beatmet kann er noch Jahre leben

Was bringt es bitte einen Menschen der zu einem Gemüse geworden ist zu beatmen ?

Wenn ein Menschen wirklich Hirntot ist dann kann er zwar weiter beatmet werden , allerdings sind zu diesem Zeitpunkt schon so viele Gehirnariale vollkommen zerstört wurden , dass er maximal noch eine Kartoffel ist.

Es ist absolut unnötig für solche Hirntoten Menschen Resocurcen zu verschwenden nur weil man selbst nicht mit dem Gedanken leben möchte , dass dieser Menschen eigentlich schon tot ist.

_________________________________________________________

Anders ist es natürlich mit Koma-Partienten deren Gehirn noch vollkommen (oder zu großen Teilen) intakt ist und diese somit überhaupt eine chance haben in der Zukunft ein Menschenwürdiges Leben zu führen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Was bringt es bitte einen Menschen der zu einem Gemüse geworden ist zu beatmen ?

dass er maximal noch eine Kartoffel ist.

Aber es gibt Hoffnung das sich das auch mal wieder ändert, schon jetzt schaffen Forscher es bei Ratten und bald gehen die ersten Tests an Menschen los, vielleicht ist der Spuk mit Hirntot schon sehr bald vorbei

Was ist wenn das nurnoch 10-15 Jahre dauert bis diese Technologie fertig ist, dann besteht zumindest ein Lichtblick irgendwann mal wieder zurückkehren zu können und wieder aufzuwachen anstelle das man stirbt und verrottet

Dann lass ich mich doch lieber so lange beatmen und nutze den Lichtblick wenigstens den Rest meines Lebens nach 10-15 Jahren noch leben zu können

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/us-forscher-wollen-mit-stammzel...

Und hast du schonmal an die Angehörigen gedacht, für die es vielleicht leicher ist denjenigen wenigstens noch besuchen zu können, mit ihm kuscheln zu können, immer mit der reellen Hoffnung das es eines Tages so weit ist und die Technologie einsatzbereit ist, sodass sie ihren Liebsten wieder in die Arme schließen können anstatt das dieser kalt und tot unter der Erde verfault während andere dann mit der fertigen Technologie gerettet werden

Menschen Resocurcen zu verschwenden

Wir reden hier von Menschenleben, Ressourcen dürfen da keine Rolle spielen genauso wenig wie Geld, das ist alles ersetzbar, ein Leben nicht

Kommentar von Konstamoc ,

Aber es gibt Hoffnung das sich das auch mal wieder ändert, schon jetzt schaffen Forscher es bei Ratten und bald gehen die ersten Tests an Menschen los, vielleicht ist der Spuk mit Hirntot schon sehr bald vorbei

Du bist ziemlich Naiv wenn du glaubst , ein erfolgreiche rekonstruierung von Hirngewebe bei Ratten auch nur im Ansatz auf den Menschen übertragbar ist.

Das menschliche Gehirn ist mit dem einer Ratte nicht zu vergleich!

Selbst wenn es gelingt das Hirngewebe wiederherzustellen hast du in fast allen Fällen danach einen Menschen dessen Gehirn komplett resetet wurde un dieser Menschen der schon vllt mitte 30 ist wieder auf dem Stand eines Babys ist.

Was ist wenn das nurnoch 10-15 Jahre dauert bis diese Technologie fertig ist, dann besteht zumindest ein Lichtblick irgendwann mal wieder zurückkehren zu können und wieder aufzuwachen anstelle das man stirbt und verrottet

Immer diese blöde Wort "wenn".

Wenn man ein allheilimittel hätte müsste kein Mensch mehr an schlimmen Krankheiten sterben und.... blablabla...

Das ist nichts anderes als blödsinn und hypotetische annahmen was du da schreibst.

Klar kann es sein , dass morgen ein Mittel gegen den Hirntot gefunden wird aber was für auswirkungen ein Hirntot auf das Gehirn hat ist dir immer noch nicht klar.

Nur Gehirnariale zu reproduzieren bringt nicht viel wenn du keine vernknüpfungen zwischen den Synapsen im Gehirn hast.

Du müsstest das Gehin vor dem Schaden zu 100% Klonen um ein annehmbare Ergebniss zu erziehlen.

Dann lass ich mich doch lieber so lange beatmen und nutze den
Lichtblick wenigstens den Rest meines Lebens nach 10-15 Jahren noch leben zu können

Du hast echt vorstellungen...

Wenn jeder Mensch so denken würde hätten wir bald Lagerhallen voll mit Leichen die Beatmet werden.

Dir ist schon klar , dass diese Idee absoluter schwachsinn ist und du scheinbar eher auf Komapartienten anspielst als auf 100% Hirntote oder ?

Komapartienten werden meistens sehr sehr lange Zeit am leben gehalten weil es bei denen einen Sinn macht!

Bei Hirntoten macht es eben keinen sinn diese am Leben zu erhalten.

Und hast du schonmal an die Angehörigen gedacht, für die es
vielleicht leicher ist denjenigen wenigstens noch besuchen zu können,
mit ihm kuscheln zu können, immer mit der reellen Hoffnung das es eines
Tages so weit ist und die Technologie einsatzbereit ist, sodass sie
ihren Liebsten wieder in die Arme schließen können anstatt das dieser
kalt und tot unter der Erde verfault während andere dann mit der
fertigen Technologie gerettet werden

Schon alleine bei Lesen dieses Textes könnte ich kotzen.

Ich beziehe mich hir nur auf Hirntote und somit ist es egal was du mit einem Hirntoten machst.

Wenn du keine 100% Kopie des Intakten Gehirns dieses Menschen hast ist die sache durch!

Und willst du ernsthaft sagen , dass ein Grund Menschen die chance auf ein Leben durch Organspende zu nehmen der ist , damit die Angehörigen dieses Menschens ein lebensgroßes und hirnloses ebenbild des Menschen den sie mal geliebt haben als Kuscheltier missbrauchen?

Ganz ehrlich , ehe ich mich 15-20Jahre beatmen lasse nur um danach maximal ein 40 Jahre altes Kleinkind zu sein sollte man mir doch eher den Stecker ziehen und mit meinen Organen Menschen die diese Organe wirkliche brauchen helfen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Lieber lebe ich mit der Möglichkeit alles neu lernen zu können weiter und wache vielleicht wieder auf als das ich mich ausnehmen lasse und meinen Bruder mit der Gewissheit zurücklassen den wichtigsten Menschen in seinem Leben verloren zu haben

Und willst du ernsthaft sagen , dass ein Grund Menschen die chance auf ein Leben durch Organspende zu nehmen der ist , damit die Angehörigen dieses Menschens ein lebensgroßes und hirnloses ebenbild des Menschen den sie mal geliebt haben als Kuscheltier missbrauchen?

Ja das will ich dir sagen, ich weiß das es für meinen Bruder so einfacher ist und ich würde ihm dieses bisschen Hoffnung und mich lassen, denn er ist mir wichtiger als jeder sonst

Damit das bei uns im Ernstfall auch ausgenutzt wird haben wir uns etwas besonderes ausgedacht, wir machen uns Patienenverfügungen, die die Hirttodtests verbieten, wenn die Ärzte den Hirntot nicht feststellen dürfen bleibt man einfach Komapatient und wird weiterbeatmet

Außerdem ist mein Körper und meine Entscheidung und ich habe ein Recht darauf diese so zu treffen wie ich will ohne das mich jemand deswegen unter moralischen Druck setzt

Wenn du möchtest das man bei dir den Stecker zieht und deine Organe spendet ist das deine Entscheidung die du getroffen hast und damit okay, aber lass mir bitte auch meine Entscheidung so wie ich sie getroffen habe

Kommentar von PlueschTiger ,

Anders ist es natürlich mit Koma-Partienten deren Gehirn noch vollkommen (oder zu großen Teilen) intakt ist und diese somit überhaupt eine chance haben in der Zukunft ein Menschenwürdiges Leben zu führen.

Es ist aber letztlich das selbe wie bei Hirntot oder bei Totkranke die ihr Leben beenden wollen. Es könnte eine Heilung geben, genau wie bei Koma Patienten, die aufwachen könnten. Bis dahin ist aber auch ein Koma Patient nicht mehr wie ein Hirntoter.

Kommentar von Kaleda ,

Deine Art zu schreiben berührt mich sehr unangenehm. Du stellst hinrtode Patienten als unwertes Leben dar. Das ist für mich leider so nicht akzeptabel. Bitte denke nochmal darüber nach, ob du nicht wenigsten die Meinung der anderen stehen lassen kannst. Mehr ist ja nicht nötig.

Kommentar von sophieeee97 ,

Du siehst das ganze aber nur von einer Seite, was ist mit denen die Organe brauchen, was wäre denn wenn dein Bruder mal eine neue Leber braucht

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich hab das sehr wohl von beiden seiten betrachtet, ich finde das ja auch grausam das Menschen sterben müssen, aber es ist nunmal auch so das der Spender ebenfalls ein menschliches Wesen ist der hier zum Nutzobjekt gemacht wird und dabei getötet wird

Sollte mein Bruder mal eine neue Leber brauchen spende ich ihm die Hälfte von meiner, wir sind eineiige Zwillinge das bedeutet damit würde er sogar wieder vollständig gesund werden und müsste nicht wie andere sein Immunsystem kaputtmachen lassen, wie könnte da zulassen das man ihm etwas anderes einbaut als ein Teil von mir

Kommentar von Konstamoc ,


Ich hab das sehr wohl von beiden seiten betrachtet, ich finde
das ja auch grausam das Menschen sterben müssen, aber es ist nunmal auch
so das der Spender ebenfalls ein menschliches Wesen ist der hier zum
Nutzobjekt gemacht wird und dabei getötet wird


Sollte mein Bruder mal eine neue Leber brauchen spende ich ihm die
Hälfte von meiner, wir sind eineiige Zwillinge das bedeutet damit würde
er sogar wieder vollständig gesund werden und müsste nicht wie andere
sein Immunsystem kaputtmachen lassen, wie könnte da zulassen das man ihm
etwas anderes einbaut als ein Teil von mir



Du hast eine wirklich sehr idealistische herangehensweise an probleme.

Allerdings läuft die realität nunmal nicht so.

Ein Hirntoter Mensch ist nichts anderes als ein Obejekt , ein Hirntoter hat keine bis nur noch kaum messbare Hirnaktivität und somit weder eine Persönlichkeit noch die möglichkeit nach unserem stand der Medizin ein menschenwürdiges Leben zu führen.

Hirntote sind nur noch Gemüse an Beamtumungsmaschienen so hart das auch klingen mag.

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Zu Punkt 2:

Was ist wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht als Spender in frage kommst und die einzige möglichkeit das dein Bruder überlebt die ist , dass einem hirntoten Menschen der Stecker gezogen wird , aber die Familie des Hirntoten ihr Gemüse noch nen paar Jahre ohne eine Chance auf besserung Beatmen lassen will ?

Ich würde einiges darauf verwetten , dass in diesem Scenario selbst du sagst , dass es mehr Sinn macht die Existenz eines Gemüses ohne Chance zu beenden als deinen Bruder der sein Leben noch vor sich hat auch vorzeitig ins Gras beißen zu lassen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ein Hirntoter Mensch ist nichts anderes als ein Obejekt , ein Hirntoter hat keine bis nur noch kaum messbare Hirnaktivität und somit weder eine Persönlichkeit noch die möglichkeit nach unserem stand der Medizin ein menschenwürdiges Leben zu führen.

Hirntote sind nur noch Gemüse an Beamtumungsmaschienen so hart das auch ist.

Noch ist das so, die Betonung liegt auf noch, aber schon sehr bald könnte es Hoffnung geben

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/us-forscher-wollen-mit-stammzel...

Was ist wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht als Spender in frage kommst

Das ist ja wohl mehr als unrealistisch, wozu sind wir denn eineiige Zwillinge, wenn wir die Vorteile nichtmals ausspielen können

Ich würde nicht zulassen das mein Bruder unter einem fremden Organ leiden muss unter Krankheiten durch das geschwächte Immunsystem und der ständigen Angst wie lange es noch hält, lieber würde ich alles auf eine Karte setzen und wenn es sein muss auch ein Risiko eingehen und trotzdem für ihn spenden, die Ärzte sind bei sowas ja so kritisch das die schon abraten wenn das Risiko nur ein paar Prozent beträgt, das würde ich aber eingehen

Kommentar von Konstamoc ,

Das ist ja wohl mehr als unrealistisch, wozu sind wir denn eineiige Zwillinge, wenn wir die Vorteile nichtmals ausspielen können


Ich würde nicht zulassen das mein Bruder unter einem fremden Organ
leiden muss unter Krankheiten durch das geschwächte Immunsystem und der
ständigen Angst wie lange es noch hält, lieber würde ich alles auf eine
Karte setzen und wenn es sein muss auch ein Risiko eingehen und trotzdem
für ihn spenden, die Ärzte sind bei sowas ja so kritisch das die schon
abraten wenn das Risiko nur ein paar Prozent beträgt, das würde ich aber
eingehen

Hör mal zu den kennst dich echt 0 mit der Materie aus und denkst extrem schwarz/weiß!

Man kommt als Spender schon nicht mehr in frage wenn man zu wenig Wiegt!

Schon die kleinste Möglichkeit die das Risiko signifikant erhöht , dass du und dein Bruder bei dem Eingriff abkratzen hat zur folge , dass sich kein Artzt in ganz Deutschland sich mehr für den Eingriff zur Verfügung stellen wird.

Es liegt garnicht nur in deinen Händen ob du ein Organ spenden kannst oder nicht.

Dieser Gedanke ist mehr als nur lächerlich und du solltest dich echt mal richtig über das Thema informieren.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Man kommt als Spender schon nicht mehr in frage wenn man zu wenig Wiegt!

Das meine ich ja gerade, da es prinzipiell immernoch möglich wäre zu spenden und Ärzte viel zu schnell ablehnen

Es liegt garnicht nur in deinen Händen ob du ein Organ spenden kannst oder nicht.

Eine Transplantation im Ausland (Indien, Thailand) kostet gerade mal 100000 Euro und ich wette wenn man Lebendspender selber mitbringt und nur den Operationdienst bezahlt dann wird es erheblich günstiger

Kommentar von Konstamoc ,


Eine Transplantation im Ausland (Indien, Thailand) kostet gerade mal
100000 Euro und ich wette wenn man Lebendspender selber mitbringt und nur den Operationdienst bezahlt dann wird es erheblich günstiger

Ich fasse es nicht...

Stell dir mal vor du gehst in einem deiner angepriesenden 3rd World Contry bei der Operation drauf aber dein Bruder darf kann dadurch weiterleben (was kein unwarscheinliches Scenario ist).

Was denkst du wie wird sein weiteres Leben verlaufen ?

Er wird für immer sich selbst die schuld geben , dass du durch sein Leiden gestorben bist und wirklich nur noch schwer ein glückliches Leben führen können.

Du vertrittst hir zwar eine noble und aufopferungsvolle Idee aber keine die wirklich realistisch ist.

Manchmal muss man Menschen einfach gehen lassen.

Jeder wird sterben das ist unumgänglich egal wie lange man es versucht hinauszuzögern.

Die gesamt Medizin in der tagtäglich Leben gerettet werden ist nichts anderes als Zeit schinden.

Der Tod ist unumgänglich und somit wird jeder Menschen sterben.

Willst du wirklich auf Teufel komm raus dein eigenes Leben komplett leichtfertig opfern nur damit du kein schlechtes Gewissen danach hast ?

Das sind sehr egoistische Züge die du aus einer sehr noblen und aufopferungsvollen Idee ziehst.


Kommentar von ManuTheMaiar ,

dein eigenes Leben komplett leichtfertig opfern

Nein würde ich nicht, aber man kann ja vorher sagen wie groß das Risiko ist und ich spekuliere dann natürlich auch darauf das alles gut geht

Wenn man mir sagt 80-90 Prozent Risiko würden wir das natürlich nicht machen aber bei 5-10 % vielleicht noch 20 % und das sind Werte bei denen kein deutscher Arzt mehr das Skallpell rühren würden, würde ich es tun

Außerdem könnte ich mich immernoch mit meinem Bruder am Arm zusammenoperieren lassen sodass ich seine Leberdialyse werde, ich hab mal gelesen das man sowas in der Sowjetunion gemacht hat

Manchmal muss man Menschen einfach gehen lassen

Meinen Bruder könnte ich nicht gehen lassen und er mich auch nicht ganz einfach

Ich glaube du kannst nicht verstehen wie nah sich eineiige Zwillinge stehen das wir sowas tun würden

Kommentar von Konstamoc ,

Nein würde ich nicht, aber man kann ja vorher sagen wie groß das
Risiko ist und ich spekuliere dann natürlich auch darauf das alles gut
geht


Wenn man mir sagt 80-90 Prozent Risiko würden wir das natürlich nicht
machen aber bei 5-10 % vielleicht noch 20 % und das sind Werte bei
denen kein deutscher Arzt mehr das Skallpell rühren würden, würde ich es
tun


Außerdem könnte ich mich immernoch mit meinem Bruder am Arm
zusammenoperieren lassen sodass ich seine Leberdialyse werde, ich hab
mal gelesen das man sowas in der Sowjetunion gemacht hat

Ach aufeinam würdest du es nicht mehr machen.

Was wäre wenn die chance bei 50% steht ?

Würdest du einen Münzwurf über dein Leben und das deines Bruders entscheiden ?

Meistens ist es viel schwerer mit dem verlust eines Menschen klar zu kommen als selbst zu sterben.

Aber wenn du diese zum teil experimentellen und möglichkeiten mit niedrigen erfolgschancen einer normalen Transplantation durch einen anderen Menschen der schon Tod ist vorziehst dann bist du einfach nur komplett bekloppt und Lebensmüde.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Aber wenn du diese zum teil experimentellen und möglichkeiten mit niedrigen erfolgschancen einer normalen Transplantation durch einen anderen Menschen der schon Tod ist vorziehst dann bist du einfach nur komplett bekloppt und Lebensmüde.

Weißt du was diese Medikamente die man nach einer normalen Transplantation nehmen muss mit einem anstellen ?

Dauerkrank sein, schon eine mittelstarke Infektion kann einen töten und es gibt ein extremes Krebsrisiko weil auch schwacher Krebs den das Immunsystem zerstören könnte nicht mehr erkannt wird, ich meine wofür gibt es denn die Abstoßung, damit Krebszellen zerstört werden können

Weißt du das ein Organ trotz Medikamente langsam vom Immunsystem zerfressen wird und die ständige Angst das immer Schluss sein kann einen dann begleitet

Da ist eine heilende Lebenspende eines perfekt passenden Organs allemal besser

Was wäre wenn die chance bei 50% steht ?

Das will ich garnicht wissen und deswegen leben wir so gesund wie möglich, damit überhaupt nie in diese Situation kommen, wir haben uns ja sogar entschieden Alkohol komplett zu meiden

Kommentar von holodeck ,


Ein Hirntoter Mensch ist nichts anderes als ein Obejekt" 
"(..) einen Menschen der zu einem Gemüse geworden ist   

@Konstamoc  
Deine Aussagen sind schlicht zum Kotzen und deshalb deine Moral bigott. Bevor du dich aufbauscht, andere zurechtzuweisen, fege doch besser vor der eigenen moralischen Haustür.                   

Ein Apalliker ist noch immer eines: Mensch. Subjekt.      
Ich weiß nicht, was dich veranlasst, in dieser widerlich entwürdigenden Art und Weise von schwersthirngeschädigten Patienten zu sprechen, aber ich hoffe, du bist in keinem pflegerisch medizinischen Beruf tätig. Und hast dies auch nicht vor.             

Ob man einer Organtransplantation zustimmt oder nicht, ist und bleibt eine persönliche Entscheidung. Selbst "Gemüse" muss zum Ausweiden am Leben erhalten werden; weil nämlich die wirklich Toten für eine Transplantation absolut wertlos sind.   

Kommentar von Konstamoc ,

Deine Aussagen sind schlicht zum Kotzen und deshalb deine Moral bigott. Bevor du dich aufbauscht, andere zurechtzuweisen, fege doch besser vor der eigenen moralischen Haustür.                   



Ein Apalliker ist noch immer eines: Mensch. Subjekt.      
Ich weiß nicht, was dich veranlasst, in dieser widerlich entwürdigenden Art und Weise von schwersthirngeschädigten Patienten zu sprechen, aber ich hoffe, du bist in keinem pflegerisch medizinischen Beruf tätig. Und hast dies auch nicht vor.             



Ob man einer Organtransplantation zustimmt oder nicht, ist und bleibt eine persönliche Entscheidung. Selbst "Gemüse" muss zum Ausweiden am Leben erhalten werden; weil nämlich die wirklich Toten für eine Transplantation absolut wertlos sind

Ich rede von Menschen deren Gehirn so dermaßen kaputt ist , dass diese niemals wieder als ein Lebewesen mit nur anährend menschlicher Inteligenz kategorisiert werden können.

Ich rede wortwörtlich von Gemüse an Beatmungsmaschienen!

Ein Mensch ohne Gehirn ist und bleibt halt einfach nur noch ein Objekt , es gibt nichts mehr was man machen kann um sowas rückgängig zu machen.

Würdest du es beführworten einem Menschen dem der Kopf abgerissen wurde noch 10 Jahre lang Luft und Nährstoffe zuzuführen ?

Kann ich mir nicht vorstellen , du gehst einfach nur von der Naiven vorstellung aus , dass sich da mal was könnte.

Ich hab bisher nur von Menschen geredet deren Gehirn absoluter Matsch ist , absolut nicht mehr Intakt.

Und du wirfst mir hir unmoralisches Denken vor nur weil ich sage , dass anstatt Resocurcen für Leichen zu verschwenden man mit den Überresten noch was vernümpftiges machen kann ?

Hör auf mit deinem Gutmenschengelaber , ich kann diesen Müll den du da schreibst nicht lesen ohne mit einer Geischtshälft zu lachen und mit der anderen zu heulen , weil mich deine absolut falsch Interpretation von dem was ich schreibe echt fertig macht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Und du wirfst mir hir unmoralisches Denken vor nur weil ich sage , dass anstatt Resocurcen für Leichen zu verschwenden man mit den Überresten noch was vernümpftiges machen kann ?

Dein Denken ist auch unmoralisch, einfach weil du es auf jeden Übertragen willst, ich zum Beispiel habe meinen Entschluss gefasst und werden deswegen von Leuten die so denken wie angemeckert, man macht mir Vorwürfe und versucht mich immer mit Zwang und Druck und Schuldzuweisungen (ich wäre egoistisch) überreden, dabei ist es doch meine Sache was ich für mich möchte

Wenn du für dich etwas anderes möchtest ist das okay, aber kann die Gesellschaft deiner Meinung nach also wirklich vor mir verlangen das ich Organe spende nur weil andere Menschen der Ansicht sind ich wäre dann Matsch

Am liebsten wäre euch doch so ein unmenschliches Zwangssystem wie in Bulgarien wo jeder spenden muss sobald jemand das Organ braucht egal ob er nein gesagt hat oder nicht

Kommentar von Konstamoc ,

Dein Denken ist auch unmoralisch, einfach weil du es auf jeden
Übertragen willst, ich zum Beispiel habe meinen Entschluss gefasst und
werden deswegen von Leuten die so denken wie angemeckert, man macht mir
Vorwürfe und versucht mich immer mit Zwang und Druck und
Schuldzuweisungen (ich wäre egoistisch) überreden, dabei ist es doch
meine Sache was ich für mich möchte


Wenn du für dich etwas anderes möchtest ist das okay, aber kann die
Gesellschaft deiner Meinung nach also wirklich vor mir verlangen das ich
Organe spende nur weil andere Menschen der Ansicht sind ich wäre dann
Matsch


Am liebsten wäre euch doch so ein unmenschliches Zwangssystem wie in
Bulgarien wo jeder spenden muss sobald jemand das Organ braucht egal ob
er nein gesagt hat oder nicht

Ich halte deine Argumentation einfach nur für komplett bescheuert und dämlich.

Wenn du sagst ich will keine Organe Spenden weil ich es einfach nicht will dann ist mir das doch schnuppe.

Ich finde es nur bekloppt jemanden der schon Hirntot ist noch über Jahre hinweg am leben zu halt nur um am Ende doch den Stecker zu ziehen.

Es macht einfach keinen Sinn jemanden am Leben zu erhalten dessen Hirn Matsch ist.

Etwas anderes habe ich nie gesagt!

Ich verstehe nicht was du da alles für einen Müll hineininterpretierst.

Es wäre zwar wirklich gut wenn jeder Mensch ein Organspender wäre aber wenn jemand das patu nicht will dann ist es halt so.

Aber dann sag auch das du es einfach nur aus eigennutz und purer angst nicht willst und komm mir hir nicht mit irgendwelche unlogischen Argumenten die einfach nur eine unlogische Handlung schönreden sollen.

Ich rede von der entnahme von Organen an Hirntoten nicht von der entnahme von Organen an Komapartienten oder schwerverletzten die eine überlebenschance haben

Kommentar von holodeck ,

mit nur anährend menschlicher Inteligenz kategorisiert werden können

Wenn's danach ginge, müssten wir dir den Menschstatus ebenfalls aberkennen. Denn seit ungefähr 15 Jahren zählt man zu den wichtigsten menschlichen Intelligenzformen definitiv die emotionale Intelligenz.  

Kommentar von Kaleda ,

Nun das ist dann wahrscheinlich die Zukunft die uns dann bevorsteht. Wir gönnen unseren Mitmenschen nicht einmal mehr ihren persönlichen Tod. Keiner erwartet, dass man "Ressourcen an Sterbende" wie du ausführst, aber einfach in Würde gehen lassen, sie ihren Tod sterben lassen. Das hört sich alles etwas verroht an für mich. Entschuldige bitte, aber ich bin ein Anhänger der Hospitz Bewegung, "du zählst weil du bist, bis zum  letzten Augenblick deines Lebens". Mensch sein und Mensch sein lassen. Sonst schaffen wir die Zukunft nicht.

Kommentar von JBull ,

,,Ich hab das sehr wohl von beiden seiten betrachtet, ich finde das ja auch grausam das Menschen sterben müssen, aber es ist nunmal auch so das der Spender ebenfalls ein menschliches Wesen ist der hier zum Nutzobjekt gemacht wird und dabei getötet wird"

Ein hirntoter Mensch ist genau das: tot 

Er wird nicht umgebracht, damit ein anderer Leben kann. Ohne künstliche Maßnahmen kann der Körper nicht "weitermachen" und das war's dann auch wird man die fatalen Hirnschäden NIE wieder in den Orginalzustand kriegen. 

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ein hirntoter Mensch ist genau das: tot

Nein ist er nicht, wäre der Körper tot dann wären die Organe Müll

NIE wieder in den Orginalzustand kriegen

Aber es reicht doch schon wenn man es schafft das der Zustand bessert und er wieder aufwacht (siehe Link), selbst wenn Behinderung bleiben, willst du mir doch wohl nicht sagen das ein Behinderter lieber geopfert werden sollte

Kommentar von JBull ,

Wir haben philosophisch sehr abweichende Ansichten: 

Was ist macht DICH aus? Was macht MICH aus? Was macht deinen BRUDER, JEDEN Menschen aus? Ist es das Lachen, der Humor, die Macken und liebenswürdigen Details, die jeder hat oder ist es der Puls unter seiner Haut. Das was ein Mensch wirklich ist ist das, was in seinem Gehirn vorgeht und wenn das verloren geht, ist es unwichtig, ob das Herz schlägt oder nicht. Alles was diesen Menschen ausgemacht hat ist mit dem Hirntot verloren; 

was übrig bleibt ist nichts als Fleisch, Blut und Knochen; nicht mehr als ein Kadaver! Selbst wenn es Fortschritte gibt und ein Hirntoter erwacht, wäre es auf keine Fall dein Bruder, sondern ein Wesen, das sich komplett neu entwickelt, wie ein Baby. 

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Wir haben philosophisch sehr abweichende Ansichten:

Oh ja das haben wir

sondern ein Wesen, das sich komplett neu entwickelt, wie ein Baby.

Ich habe früher mal Fragen zur Organspende gestellt und beobachte auch die Fragen und Antworten anderer zu diesem Thema sehr genau und irgendwo fand ich ein Link zu einer wissenschaftlichen Arbeit die besagt das auch bei Hirntoten noch bis zu 30 Prozent der Hirnzellen lebendig sind, verstreut in kleinen Gruppen innerhalb des toten Gewebes

Das hat man wohl bei Obduktionen später nachgewiesen

Wenn man den Rest nachzüchtet könnten diese 30 % ausreichen das man zumindest noch zum Teil man selbst ist und vielleicht wieder lernen kann da anzuknüpfen wo man aufgehört hat

Kommentar von JBull ,

30% des gesamten Gehirns? Das reicht doch für garnichts 

Das Bewusstsein sitzt im Frontallappen und wenn davon kaum was übrig ist, ist da nichts mehr zu retten. Schneide doch mal 70% einer Festplatte ab und versuche mit den übrigen 30% ALLE Daten wieder herzustellen... 

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Das Bewusstsein sitzt im Frontallappen

Das Bewusstsein ist im gesamten Großhirn, nicht nur im Frontallappen, der Frontallappen ist nur für die positiven Charaktereigenschaften da, schau dir mal die Doku über Phineas Gage auf Youtube an

Schneide doch mal 70% einer Festplatte ab und versuche mit den übrigen 30% ALLE Daten wieder herzustellen...

Natürlich geht etwas verloren, viel wissen und viele Erinnerungen aber das kann man ja neu lernen, es geht ja nur darum das man seine Seele behält und zumindest noch teilweise der ist der man war

Viele Wachkoma Patienen haben auch nicht mehr als 30 %, nur das diese ihre 30% eben zusammenhängend haben

Kommentar von JBull ,

Das Problem dabei ist nur, dass die Persönlichkeit (Seele) nicht fest programmiert ist. Sie bildet sich sich durch das Sammeln von Erfahrungen/Erinnerungen; wenn diese nun weg sind, sieht es schlecht aus... 

Kommentar von Kaleda ,

@JBull

Ich kann dich darüber informieren, dass das Gehirn nicht nur im Kopf sondern auch im Rückenmark und weiss Gott wo sonstnoch, wo wir es bisher nur nicht finden konnte, sitzt. Spreche aus eigener Erfahrunge, da ich am Rückenmark erkrankt bin und sehe, was das mit einem Menschen machen kann.

Kommentar von holodeck ,


Ein hirntoter Mensch ist genau das: tot 

Gehirn unser, das du bist im Himmel.  
Geheiligt sei dein Name,  
Dein Reich komme, dein Wille geschehe,  
wie im Labor also auch im Leben.
  
   

Diese Hirngläubigkeit ist ja schon fast putzig und jenseits von dem, was man mit einiger Lebenserfahrung und Wachsamkeit an Sterbebetten mitbekommen kann.   

@JBull   
(mir fällt gerade auf, dass die härtesten Diskutanten einschließlich der Fragestellerin einen Neu-Account haben - wie kommt's? Soll mal wieder Propaganda gemacht werden?)    

Unabhängig davon, und das gilt auch für den Gemüsefeind hier: Du weißt aber schon, dass du deine Schlussfolgerungen samt und sonders auf der Glaubensposition aufgesetzt hast, das Gehirn sei Ursache von Bewusstsein aka "Mensch"? Was, wenn du dich irrst?   


Kommentar von JBull ,

@holodeck 

Erstmal vorweg: Ich verstehe nicht was du mit den Accounts willst aber das hier ist mein erster und einziger Account dieser Gemeinschaft. 

Möglicherweise sind meine Informationen veraltet aber zumindest bis vor kurzem war das Gehirn der Sitz der Persönlichkeit. Das da ein Irrtum vorliegt wage ich zu bezweifeln. Wenn das Gehirn tatsächlich so unwichtig wäre, dürfte der Hirntot ja eigentlich kein Problem sein... 

Kommentar von holodeck ,


(..) zumindest bis vor kurzem war das Gehirn der Sitz der Persönlichkeit. Das da ein Irrtum vorliegt wage ich zu bezweifeln.

Es wird nach wie vor angenommen, das Gehirn sei Sitz von Bewusstsein und Persönlichkeit. Daran hat sich nichts geändert.

Aber das ist eben auch nur eine Annahme. Belegt wurde es nie. Dummerweise gibt es ein paar Phänomene, welche dieser Annahme widersprechen.

So unter anderem die Beobachtung, dass sogar Alzheimer Patienten 3. Grades wenige Tage vor ihrem Tod plötzlich wieder völlig klar werden können. Sie erkennen erstmals seit Jahren  Angehörige wieder und sie haben den Drang, ihre Angelegenheiten abschließend zu regeln. Wie sollte denn das gehen mit einem Gehirn, das nahezu Matsch ist? Oder es gibt Mathematikstudenten mit völlig normaler Intelligenz, aber ohne nennenswerte Großhirnrinde (der in der Regel die Intelligenzleistungen zugeschrieben werden). Die medizinische Welt ist voll von derartigen "Ausnahmen".        

Kommentar von JBull ,

Bei einem Hirntoten sind die Zellen des Gehirns abgestorben. Bei einem Alzheimerpatienten nicht. So viel zum Thema Matsch. Erklären kann ich diese Phänomene aber nicht. 

Und so oder so ist das Gehirn überlebenswichtig, ob man es erklären kann oder nicht 

Kommentar von holodeck ,


Bei einem Hirntoten sind die Zellen des Gehirns abgestorben. Bei einem Alzheimerpatienten nicht. So

Du denkst, der Matsch ist noch lebendig?   
Nein. Dann habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Das Hirngewebe bei Alzheimerpatienten 3. Grades ist zu großen Teilen unwiderbringlich zerstört. Und doch können auch Alzheimers die "Terminale Luzidität".      

Natürlich ist das Gehirn in der Regel ungefähr so überlebenswichtig wie das Radio für die Tanzveranstaltung. Das heißt ja aber nicht, dass beim Hirntoten niemand mehr bewusst fühlend anwesend wäre, dessen Sterbeprozess man durch eine Organentnahme nicht noch empfindlich stören könnte .  


Kommentar von JBull ,

Gut dann hab ich mich da geirrt. Ich schätze aber, dass bei einem Alzheimerpatienten immer noch mehr übrig ist als bei Hirntoten. 

Kommentar von holodeck ,

Nicht wirklich.  

Hier noch ein Artikel zu dem, was ich mit "Terminaler Luzidität" angesprochen hatte. Populärwissenschaftlich zwar, aber er  sollte reichen, die enorme Tragweite eines möglichen Irrtums über scheinbare "Gemüsezustände" zu verdeutlichen:

http://www.epochtimes.de/wissen/mystery/unfassbar-hirngeschaedigte-die-ploetzlic...

Ich halte vorschnelle Schlussfolgerungen, wie deine, für höchst bedenklich!

Kommentar von JBull ,

Ich verstehe nicht was Alzheimerpatienten hier mit zu tun haben. Es gibt eine Reihe von Tests, um festzustellen, ob es noch irgendein Bewusstsein gibt. Wenn die Fehlschlagen ist da nichts mehr, was irgendwas empfinden könnte. 

Und das ist nicht einfach nur eine vorschnelle Schlussfolgerung meinerseits, sondern die allgemeine Meinung von Ärzten und Wissenschaftlern, begründet durch jahrelange Erfahrungen. 

Kommentar von holodeck ,

Es gibt eine Reihe von Tests, um festzustellen, ob es noch irgendein Bewusstsein gibt. Wenn die Fehlschlagen ist da nichts mehr, was irgendwas empfinden könnte.    

Aber dieser Artikel belehrt dich doch gerade eines besseren. Oder etwa nicht? Glaubst du denn, die Leute, von denen da berichtet wird, hätten in diesen 'Tests irgendwie anders als "da ist nichts mehr" abgeschnitten?    

Ich verstehe nicht was Alzheimerpatienten hier mit zu tun haben.

Sie sind ein Beispiel dafür, dass Gehirnmasse in größerem Ausmaß regelrecht verschwunden ist, und trotzdem jene Funktionen, die durch eben diese verschwundene Gehirnmasse gesteuert wurde, plötzlich wieder in vollem Umfang da sein können. Nur fragt man sich doch dann: wie geht das?

Die einzig naheliegende Schlussfolgerung ist: die Funktion ist nicht an das Gehirn gekoppelt.

 

sondern die allgemeine Meinung von Ärzten und Wissenschaftlern

Nun ist das ja immer "Lehrmeinung", die irgendwann auch einmal veraltet ist. Sie wird auch nicht mehr von allen Wissenschaftlern und Ärzten geteilt. Ganz langsam aber sicher findet ein Umdenken statt und alternative Modelle von Bewusstsein werden entworfen. Eines davon besagt: Bewusstsein ist nicht an das Gehirn gekoppelt, sondern außerkörperlich.

Kommentar von JBull ,

In dem Artikel geht es vorrangig um ,,Gehirngeschädigte" (Zitat aus dem Artikel) und deren klare Momente vor dem Tot. 

Dass Hirntote plötzlich noch mal wach werden und ganz normal reden, steht da nirgends (ja ich hab das mit dem kurzen Impuls beim Abschalten  der Atmung gelesen; Bewusstsein ist das noch lange nicht). 

Und Alzheimerpatienten würden sehr wohl auf diese Tests ansprechen. 

Der ganze Körper wird vom Gehirn gesteuert: Signale werden gesendet, welche entsprechende Reaktionen bewirken. Wie also soll sowas nicht vom Gehirn ausgehen? 

Die naheliegende Schlussfolgerung ist eher, dass das Gehirn mehr kann als wir denken. Vielleicht reicht das bisschen Masse, was übrig ist, um nochmal normal zu arbeiten. 

Wenn das Bewusstsein tatsächlich außerhalb des Körpers liegt und das Gehirn ja so unwichtig ist, warum gibt es dann überhaupt den Hirntot, warum generell ein Gehirn, wenn es auch ohne geht? 

Kommentar von holodeck ,

Vielleicht reicht das bisschen Masse, was übrig ist, um nochmal normal zu arbeiten. 

Nein. Es reicht nicht. Dies würde schlicht der derzeit gültigen Lehrmeinung widersprechen. Es ist eine gewisse Menge an Masse nötig, vor allem an Masse im Großhirn. Ohne die ist nach gegenwärtiger Auffassung der Mensch in etwa so bewusst wie ein Krokodil.  

warum gibt es dann überhaupt den Hirntot

Es gibt keinen Hirntod. Der Hirntod ist nur eine Definition.  
  

warum generell ein Gehirn, wenn es auch ohne geht? 

Die Frage ist ungefähr so sinnvoll wie: "warum Menschen, wenn es auch ohne geht?"

Oder:

Warum ein Radio, wenn es auch ohne Musik geht?  

Kommentar von PlueschTiger ,

So unter anderem die Beobachtung, dass sogar Alzheimer Patienten 3. Grades .........Regel die Intelligenzleistungen zugeschrieben werden). Die medizinische Welt ist voll von derartigen "Ausnahmen".

Das Problem ist einfach, das die ach so intelligenten Wissenschaftler mit ihren leider teils Riesen Ego nur 2 Dimensional oder gradlinig denken. Sie vergessen Evolution, Mutationen und die Fähigkeit des Körpers bestehende Einschränkungen zu umgehen oder zu Kompensieren. Vieles was bei Menschen anders ist, ist nicht Normal und wird entsprechend als Fehler behandelt. Keiner macht sich mal einen Kopf darüber welchen Grund die Veränderung hat.

Man hat einige male festgestellt das im Gehirn Areale welche zb. für die Bewegung der Finger zuständig sind wandern können und verschmelzen, was aber zu Problemen führt. Ein Mensch soll es trotz Querschnittslähmung geschafft haben wieder zu laufen, man fand heraus das die Daten der Bewegungsabläufe auch in den Nerven des Bewegungsapparates gespeichert sind und nicht nur im Gehirn. Eine Frau konnte trotz Lähmung, glaube ein Orgasmus bekommen, Grund war das die Nervenbahnen nicht alle im Rückenmark verliefen und somit nicht beeinträchtigt waren.

Nebenbei sind Magen und Darm nach dem Gehirn die Organe mit den meisten Nervenzellen, wenn ich mich jetzt nicht irre. manche nennen eines der Organe deshalb auch Scherzes halber, 2 Gehirn.

Kommentar von Kaleda ,

Wie war das: "Welch ein Narr der behauten will, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Wo doch jeder von uns täglich sehen kann, dass es umgekehrt ist." Diesen Irrtum hat Kopernikus dann ausgeräumt. Mein Neurologe kann mir nicht helfen, er sagt: "wir wissen viel zu wenige über das menschliche Gehirn". Du siehst, ich habe mich wirklich intensiv beschäftigt.


@holodeck

Trotz allem respektiere ich deine Grundeinstellung zum Thema, nicht aber deine manchmal etwas verfehlte Art diese zu argumentieren. Auch ist der Mensch keine Festplatte, was ich übrigens auch von die hoffe und dir nicht wünsche. Stell dir vor, dein Herz bekäme eine lebensbejahrender Menschfreund, ob das dann gut ginge?


Kommentar von holodeck ,

Auch ist der Mensch keine Festplatte, was ich übrigens auch von die hoffe und dir nicht wünsche

Sorry, @Kaleda, aber ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst. Ich rede nirgends davon, dass der Mensch eine Festplatte sei und bin auch nicht dieser Auffassung.   

Mein Herz bekommt übrigens niemand. Ich lehne Organspenden ab.

Deine Sorge ist also ganz unnötig.

Kommentar von Darkmalvet ,

Hallo Manu

Du unterliegst einem gewaltigen Irrtum, was diesen Artikel betrifft.

Nach 10 oder 15 Jahren künstlicher Lebenserhaltung wäre von einem abgestorbenen Gehirn nicht viel mehr als die Blutgefäße und ein wenig Fettgewebe aus Markscheidenzellen übrig, da abgestorbene Zellen verstoffwechselt werden.

Würde man diese Methode also wirklich nach 10-15 Jahren noch anwenden hätte man eine völlig neue Person in dem alten Körper gezüchtet.

Was deine Information zu den 30% verbleibenden Hirnzellen betrifft da muss ich dich korrigieren, falls du den Artikel meinst den ich dir irgendwann man gezeigt habe, da stand bei bis zu 30% der Hirntoten wurde Gewebe gefunden das zum Zeitpunkt des Hirntodes noch lebendig war, vermutlich handelt es sich hier um Fälle bei denen auf Apperative Tests verzichtet wurde, wer aber nach einem Angiogram für Hirntot befunden wurde wird sicherlich zu den 70% gehören bei denen alles abgestorben war und dann hilft auch keine Stammzellenbehandung mehr und selbst für die verblieben 30% wäre nach 10 bis 15 Jahren in denen die überlebenden Nervenzellen kaum kommunizieren konnten allenfalls noch ein sehr spärlichcher Erfolg möglich, wirkliche Hoffnung würde nur bestehen wenn man es zeitnah anwenden könnte

LG

Darkmalvet

Kommentar von holodeck ,

Du scheinst deine Haltung aus der recht bizarren Konstruktion abzuleiten, dass Menschsein etwas zu tun habe mit Bewusstsein, selbiges wiederum mit einem intakten Gehirn. Kurzum: Menschsein (mit Menschenwürde) = intaktes Gehirn.  

Weiter oben hattest du geschrieben   

diese Länder haben offenbar noch nicht kapiert, dass das Bewusstsein im Großhirn sitzt.

Woher hast du diese Weisheit? Bis heute konnte kein "Sitz des Bewusstseins" ausgemacht werden. Es konnte auch noch kein Bewusstsein aus Hirnzellen extrahiert, geschweige denn konnte Hirnzellen beim Bewusstsein machen zugeguckt werden.  

Du sitzt einer Schimäre auf und möchtest uns etwas als gegebenen Fakt verkaufen - mit erheblichen Negativkonsequenzen für Sterbende - was bis heute darauf wartet, belegt zu werden.

Kritische Neurologen wenden sich mit den neuesten Ergebnissen der Forschung mehr und mehr gegen die Deutungsmacht der Hirnforschung und gegen solche Vorstellungen, wie die deine:      

http://www.beobachter.ch/gesellschaft/artikel/forschung\_es-geht-auch-fast-ohne-...


Antwort
von ramay1418, 253

Vielleicht ist vielen Leuten einfach der Gedanke ans "Rumschnippeln" unangenehm. Ich persönlich habe eine andere Einstellung: 

Warum sollte ich meine Organe spenden? Leben ist nun einmal endlich und selbst die Sterne sterben. Mit welcher Begründung will ein "zum Tode Verurteilter" durch fremde Organe weiterleben? 

Damit muss man sich abfinden. Viele Leute wollen den Tod nicht wahrhaben und es ist "uncool", sich darüber zu unterhalten. Auch ein weiteres Organ schützt ja nicht vor dem Tod an irgendeinem anderen Tag. 

Was aber viel wichtiger für mich ist: Warum soll ich ein Organ jemandem zur Verfügung stellen, der vielleicht ungesund gelebt hat und nun auf einen Spender wartet? Das wäre nun überhaupt nicht in meinem Sinne. 

Und was ich hasse, ist, gleich in die Ecke eines Totschlägers oder Mörders gestellt zu werden nach dem Motto: "Ich könnte leben, wenn Du nicht so egoistisch wärest." Das ist aber in meinen Augen Quatsch. 

Einzige Ausnahme einer Organspende wäre ein Kind, denn es verdient eine Chance, weiterzuleben. Aber da niemand sagen kann, wann ich sterbe und ob gerade dann eins meiner Organe (die ja auch ein "Verfalldatum" haben) für ein Kind benötigt wird, sehe ich da im Augenblick keine Lösung für mich und lehne deshalb die Spende ab. 

Das Problem ist, dass ich natürlich dann auch selbst keine Organspende entgegennehmen kann, ich mich also mit der finalen Diagnose auseinandersetzen muss. 

im Augenblick würde ich meinen Körper eher der Wissenschaft vermachen, um vielleicht mitzuhelfen, das Wissen der Menschheit durch genaue Untersuchungen zu mehren. Ich glaube, das käme vielen Menschen mehr entgegen. 

Es bleibt schwierig. 

Antwort
von kath3695, 571

Ich denke, das größte Problem ist, dass die meisten Menschen bei ihrem Tod gar nicht die Möglichkeit bekommen, Organe zu spenden.

Wenn jemand beispielsweise bei einem Autounfall zu Tode kommt, kann er ja keine Organe spenden.

Und wenn jemand vor seinem Tod keine Angaben darüber macht, fällt es den Angehörigen oft sehr schwer, einer Spende zuzustimmen, da ein Angehöriger dabei "ausgenommen" wird.

Ich persönlich würde auf jeden Fall Organe spenden. Wenn ich die Chance habe, durch meinen Tod andere Menschenleben zu retten, sage ich doch nicht nein.

Kommentar von Kaleda ,

Ich denke das Thema Organspende ist nun wirklich lang und breit durch alle Medien gegangen und jeder hat von seiner Krankenkasse dazu Unterlagen/Werbeschreiben erhalten. Wenn dann jemand nichts tut kann man doch billigen davon ausgehen, dass er das nicht möchte und sollte das dann einfach mal so akzeptieren. Was meinst du dazu?

Kommentar von kath3695 ,

Vielleicht sind manche Leute unentschlossen oder rechnen überhaupt nicht mit ihrem Tod, sind gar zu jung. In eine Ecke stecken kann man die Leute auch nicht.

Kommentar von cyracus ,

@kath, und dann gibt es noch die, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt haben und aus besten Gründen dagegen sind. Davon kenne ich viele - und ich gehöre auch zu denen.

Antwort
von Mucker, 448

Dass ein Hirntoter eh stirbt - ist definitiv falsch !

Es gibt Beispiele, dass sich Patienten wieder völlig erholt und regeneriert haben - obwohl 2 Ärzte die "Hirntod-Diagnose" gestellt haben - und heute noch munter unter uns leben.

Wie kann das sein ? Ganz einfach !

1. die Angehörigen gaben nicht die Einwilligung zur "Organspende" ! Nur so hatte der Patient überhaupt eine Chance !

2. das Hirntodkonzept taugt nix ! Denn ca. 30% der Diagnosen sollen falsch nachweislich sein !

Mehr Info dazu  > auf meinem Profil !

Honeysuckle08 schreibt folgendes - und dem schliesse ich mich voll an:

"In erster Linie sind sog. hirntote Menschen lebendige Menschen,die leiden, fühlen und sich - in den meisten Fällen - im Sterbeprozess befinden. Gerade in dieser Phase ist der Mensch besonders sensibel,empfindsam, schutzbedürftig und schmerzempfindlich...

                    Das ist völlig Richtig !

Das sehe nicht nur ich auch so,. sondern ebenfalls viele Experten
und Kritiker des Hirntod-Konzeptes, das vor allem kreiert wurde, um
Mediziner vor Strafe zu schützen. Denn nicht wenige bezeichnen den
Prozess der Ausschlachtung als Mord.

Und nach der Prozedur, in der die Seele (welche die Mediziner ignorieren)  mit Gewalt aus dem Körper getrieben wird - ja dann biste wirklich tot - töter geht es nicht !

Allerdings: der Mensch hat ein RECHT auf einen humanen und würdevollen Tod! Der wird ihm durch die Ausschlachtung aber gestohlen !

Wer dann lieber den Tod und das Ausnehmen auf dem OP-Tisch während des Sterbeprozesses vorzieht - nun gut - das ist seine Entscheidung.

Aber mit human und Würde hat das nun absolut nichts mehr  zu tun.


Kommentar von Mucker ,

WIE TOT IST HIRNTOT WIRKLICH?

Seit der Neudefinition des Todes durch das Harvard ad hoc Komitee 1968, sei es in Forschungs- und Ärzteberichte zum Hirntod oder in den Gesetzentwürfen der Bundesregierung wurde die Einstellung und Praxis der Pflege und Pflegekräfte nie berücksichtigt.

Die Transplantationsmedizin blickt eher auf den Empfänger und betont den lebensrettenden Aspekt der Organspende.

Aber welche psychischen Belastungen bringt die Arbeit in der
Transplantationsmedizin mit sich? Pflegende leiden oft an quälender Wahrnehmungsspaltung durch das gleichzeitige Vorhandensein von Lebens- und Todeszeichen bei Gehirntoten.

Der Psychologe, Supervisor und ehemalige Krankenpfleger Rotondostellt Erfahrungsberichte aus dem medizinischen und pflegerischenBereich zur Diskussion.

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger. Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Gesundheitswesen tätig.

Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre alsKrankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte «Hirntote».

1995 und 1996 war er als Sachverständiger in Bonn vor dem
Gesundheitsausschuss zu Anhörungen zum Transplantationsgesetz geladen.

Neben seiner hauptberuflichen Arbeit als Diplom-Psychologe betreibt er im Internet die «Informationsstelle Transplantation und Organspende»

Googel mal unter Roberto Rotondo - oder geh auf mein Profil - da findest du weitere informationen. LG

Kommentar von Darkmalvet ,

Es gibt Beispiele, dass sich Patienten wieder völlig erholt und regeneriert haben - obwohl 2 Ärzte die "Hirntod-Diagnose" gestellt haben - und heute noch munter unter uns leben.

Ja diese Menschen gibt es, aber dazu musst du auch sagen, das diese Fälle im Ausland passiert sind, wo die menschenunwürdige Definition des Stammhirntodes gilt, diese Länder haben offenbar noch nicht kapiert, dass das Bewusstsein im Großhirn sitzt.

Hier in Deutschland wo der Gesamthirntod zählt kann sowas heutzutage nicht mehr passieren, zumindest dann nicht wenn der Ausfall des Großhirns durch sichere apperative Diagnostiken wie ein Angiogramm bestätigt wird.

Kommentar von cyracus ,

@Darkmalvet, führst wieder das Angiogramm an in der Hoffnung, das sei für Organtransplantations-Kritiker ein Totschlagargument.

Die Dokumentation des zerebralen Zirkulationsstillstandes durch die Arteriographie gilt als goldener Standard der Hirntoddiagnostik. Selbst diese ist aber nicht ausreichend, um den Ausfall der Funktionen des gesamten Gehirns nachzuweisen. Erhaltene Sekretionsleistungen der Hirnanhangsdrüse können auch nach angiographisch verifiziertem Zirkulationsstillstand vorkommen, was nicht nur durch den Nachweis der entsprechenden Hormone dokumentiert wurde, sondern auch durch das Ansprechen des Hypophysenvorderlappens auf den TRH-Stimulationstest. Nach Injektion von Insulin zeigte ein hirntoter Patient einen Anstieg des Wachstumshormons im Serum, eine Stoffwechselleistung, die die zumindest partielle Intaktheit des Hypothalamus voraussetzt.42

Den ganzen für Laien kompliziert zu lesenden Artikel findest Du hier:

"Auch die Toten sind nicht mehr sterbenskrank" *
Die Auseinandersetzung um den Hirntod - eine Bilanz

http://www.initiative-kao.de/vortrag-m-klein-01-12-07-hirntod-auseinandersetzung...

Fakt ist ja: Solange noch irgendwas im Körper des Patienten funktioniert, ist der Mensch noch nicht wirklich tot. Denn die Seele hat den sterbenden Körper dann noch nicht oder nicht vollständig verlassen. - Mag ja sein, dass Du mit dem Begriff "Seele" nix anfangen kannst, kann ich Dir aber auch gerne lassen.

.

Und: Allgemein gilt ja die "Hirntod"-Diagnose, von der hier berichtet wird:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

.

Und ist doch seltsam: Sobald es um Gewinnmaximierung (im weitesten Sinne) geht, gilt die doch sonst so wichtige Totenruhe nicht mehr:

https://www.gutefrage.net/frage/hallo-miteinander-ich-muss-orgumente-gegen-eine-...

Kommentar von PlueschTiger ,

Hier in Deutschland wo der Gesamthirntod zählt kann sowas heutzutage nicht mehr passieren, zumindest dann nicht wenn der Ausfall des Großhirns durch sichere apperative Diagnostiken wie ein Angiogramm bestätigt wird.

Tut mir leid dich zu enttäuschen, aber in Deutschland kann das alles auch passieren und noch mehr, nur die Gründe sind anders. Ich selbst durfte 6 Stunden auf erste Hilfe warten 2,5 davon in Wartezimmern. Man hat mich 70 Km weiter geschickt weil im Hochmodernen Deutschland es im Krankenhaus keinen Augenarzt gab der erste Hilfe am Auge hätte machen können, was jeden Lehrer oder Sanitäter beigebracht wird. 

Ich selbst habe noch einige schlimmere Horrorgeschichten von dem was in Germany passieren kann. Hier kann dir alles passieren, so viel das du dich nach einem Medizinmann aus Afrika sehnst.

Kommentar von Inkonvertibel ,

DH

Antwort
von TomMike001, 28

Das liegt wohl mit daran, dass in den letzten Jahren viel dunkle Geschäfte mit Organen gemacht wurde, gemäß dem Motto "Hast Du Geld, bekommst Du ein Organ". War ja in der Presse und im TV zu verfolgen. Das schreckt natürlich viele potenzielle Organspender ab, worunter dann wieder die Kranken zu leiden haben, die dringend auf ein Organ warten.

Antwort
von Dxmklvw, 317

Die meisten Organge sind nur dann für eine Transplantation brauchbar, wenn sie noch leben. Der Begriff "Hirntod" ist eine willkürliche Festlegung dafür, ab wann man einen noch lebenden Menschen als tot bezeichnet.

Wer sich darüber klar ist, der ist kaum noch motiviert, seine Organe zu spenden.

Andere ethische Gründe gibt es natürlich auch. Zumindest unbewußt ist den meisten Menschen klar, daß der Unterschied zwischen Menschenfleisch essen und menschliche Organe transplantieren nur minimal ist, weil ja beides dem Zweck dient, das Leben des Empfangenden zu erhalten.

Auch religiöse Gründe können wirksam werden, weil es ein offener Widerspruch ist, einerseits zu glauben, daß es Sünde ist, sich den Tod eines anderen Menschen zu wünschen, und andererseits Menschen dazu zu verleiten, in ihrer Not auf den baldigen Tod eines sonst gesunden Menschen zu hoffen, um dessen Organe zu empfangen.

Antwort
von Zischelmann, 449

Das hat mit der Angst zu tun,das Menschen fürchten man werde sich nach einem Unfall nicht mehr um ihre Reanimation kümmern wenn bekannt ist das sie Organspender sind.

Auch die Angst das man trotz Hirntot doch noch etwas spüren könnte wenn die Organe ohne Narkose entnommen werden

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Oder aber mit der berechtigten Angst davor, das man selbst oder nahe Angehörige geschlachtet, ähh ich meinte natürlich explantiert werden

Ich hab mir das Video von Roberto Rotondo angesehen und es ist einfach nur grauenvoll wie mit Spender umgegangen wird

Kommentar von realfacepalm ,

Man beachte die rationale und nüchterne Ausdruckseise der Spendengegner..

..
Neiiin, da wird doch nicht etwa Angst geschürt und auf unterstem Niveau Panik, Furcht und Unsicherheit gesteut, ach wo....

Kommentar von cyracus ,

@realfacepalm, wieso kommst Du darauf? Kennst Du das Video von Roberto Rotondo?

Wie tot ist hirntot?
http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten
"Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen,
bevor er sich für oder gegen die O-spende entscheidet und sich
vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende
Abwehrbewegungen ... 

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger.
Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der
Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im
Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als
Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".

Wo wird da denn

Angst geschürt und auf unterstem Niveau Panik, Furcht und Unsicherheit gesteut

?

Bevor Du derartige Behauptungen aufstellst, solltest Du wenigstens kennen, was Du in einer Art wie dieser gemängelst.

Antwort
von Lalala1718, 579

Weil viele die Angst  haben das ihnen medizinisch nicht genügend geholfen wird. Ein Körper kann wenn man mal schaut unzählige Menschen retten. Warum also nicht einen sterben lassen für unzählige andere ? Aber willst du der eine sein den man sterben lässt für andere ?
Klar können Menschen gerettet werden, aber dann lasse ich meine Verwandten entscheiden wie es gerade aussieht. Schließlich haben meine mehr Möglichkeiten. Wir haben Ärzte im Bekanntenkreis die schauen dann mal drüber. Aber ohne weiteres zu unterschreiben. Nein mach ich nciht.

Antwort
von maerry2, 157

Das Thema Organspende ist keines, über das man leichthin spricht und mit dem man auf Partys neue Freunde gewinnt. Es wiegt zu schwer, denn es konfrontiert mit dem eigenen Tod oder dem von Angehörigen.

Antwort
von FancyDiamond, 244

Weil der Mensch kein Ersatzteillager ist, an und in dem sich andere nach Lust und Laune bedienen dürfen. Oder sogar noch dran bereichern wollen!

"Der Körper des Menschen ist ein Tempel", auf den man gut achten soll.

Ich denke mich dran zu erinnern, dass das Jesus mal gesagt haben soll.

Und ich sehe das ähnlich.

Du beschreibst die sicherlich traurige Geschichte dieses leberkranken Mädchens. Natürlich macht das betroffen.

Aber dir ist schon bewusst, dass ein anderes Kind im Falle einer Spende dafür sterben muss?!

Vonwegen, wenn das Kind eh schon nen Hirntumor hat, dann kann man es wenigstens noch zweckmäßig ausweiden, um ein anderes Kind zu retten.

Kein Leben darf über einem anderen stehen. Keines ist mehr oder weniger wert als das andere!

Jeder hat nun mal eine Uhr, die irgendwann abläuft. Der eine stirbt früher, der andere später.

Du machst es dir einfach über Nicht Spender negativ zu urteilen, und siehst dessen Leben praktisch als minderwertig an. Du misst also mit zweierlei Mass...

Wer spenden will, soll das tun.

Wer dies nicht tun will, etwa aus ethischen, moralischen, familieren, religiösen Gründen, der soll es bleiben lassen.

Kommentar von Kaleda ,

Hast schon Recht mit deinen Ausführungen. Dieses "stirbt sowieso" trifft doch auf jeden und alles zu, z. B. auch auf einen Neugeboren. Auch er/sie wird  - irgendwann - sterben. Möchten wir nun die Freiheit jemanden Lebens zu beenden davon abhängig machen, -wielange- er nocht lebt, oder welche Qualität dieses Leben hätte. Wo kommen wir da hin. Ich denke, dieses Problematik ist äusserst gefährlich und schwierig zu bearbeiten.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Machen die ja in England bereits, dort gibt es den Stammhirntot das heißt jemand der noch denkt und von allem abgeschnitten ist wird ausgeschlachtet

Kommentar von Kaleda ,

Ich empfinde ein solches Vorgehen äusserst bedenklich für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft. Mir geht es in erster Linie darum, dass die Menschen die darüber nachdenken, sachlich, ausführlich und ehrlich aufgeklärt werden, da ansonsten eine derartige Entscheidung ins Fiasko führt. In zweiter Linie möchte ich mich für die Inanspruchnahme meiner Grundrechte nicht entschuldigen und schon gar nicht dafür irgendwo Anträge stellen müssen oder irgendeinen Ausweis ausfüllen müssen. Ich hab es trotzdem getan, weil mir keine andere Wahl blieb. Beschämend für unseren Staat.

Antwort
von amelieeeeee, 247

Also ich habe auch einen Organspendeausweis, aber so ganz wohl fühle ich mich bei dem Gedanken auch nicht, dass man meinen Körper direkt nach meinem Tod aufschneidet um mir Organe zu entnehmen.
Ich habe auch mal gehört, dass es vielen illegalen Handel mit Organen gibt, was für mich schwer vorstellbar ist, aber ich habe es aus einer verlässlichen Quelle eigentlich. Manche Menschen sind deswegen davon eventuell auch Entwässerung abgeschreckt.

Kommentar von Kaleda ,

Deine Bereitschaft anderen zu helfen ist sicherlich lobenswert. Aber, wenn du kein gutes Gefühl dabei hast solltest du dich vielleicht mit dem Thema doch noch mal intensiver verfassen. Ich denke, die Tragweite dieser Entscheidung bedarf einer wirklich gründlichen Betrachtung alles Facetten dieses Themas. Alles Gute für dich.

Kommentar von amelieeeeee ,

Es hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber wenn ich tot bin wird es mir ja eh egal sein. Das mir der Gedanke daran nicht so gefällt ist meine Einstellung zum Tod an sich, aber wenn ich dann tot bin kann ich anderen Leuten das Leben retten.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Das Problem ist, dass du nur hirntot bist, also nur dein Gehirn ausgefallen ist und dein Körper noch lebt, wenn sie dich zur Spenderin machen

Wenn du richtig tot bist dann sind deine Organe Müll und können nicht mehr verwendet werden

Kommentar von cyracus ,

Das Problem ist, dass du nur hirntot bist,

Es ja noch schlimmer:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

und wenn Du auf YouTube bist, dann gib dort in die Suchleiste

der tödliche Apnoetest

und nimm das 18-Minuten-Video.

Kommentar von Kaleda ,

Informiere dich weiter über das Thema und wenn es für dich so in Ordnung geht, dann machst du das so. Ich denke nur, es ist wichtig, dass du das mit vollem Bewusstsein entscheidest.

Mir persönlich ging es bei meiner Entscheidung gar nicht so genau um mich als Einzelperson. Ich sehe die Gefahren für unsere Gesellschaft viel schwerwiegender an, als das was mir passieren würde. Aber nein, ich sehe das auch für mich. Ich kenne das Mysterium des Todes nicht, weiss nicht was im Sterbeprozess - ja Prozess denn der Tod ist keine fixer Zeitpunkt sondern ein Prozess, etwas fortschreitendes - passiert. Und ehrgesagt möchte ich nicht, dass meine Zellen in verschiedenen Menschen hier in Europa weiterleben. Sie sind doch ein Teil noch mir. In welchem Organ lebt eigentlich das was wir nicht kennen und oft Seele, Geist oder Essenz nennen?

Antwort
von Suboptimierer, 306

Ein Grund könnte sein, dass man Angst vor Korruption hat. Man könnte jemanden für "tot" oder "totkrank" erklären, um schnell an die Organe zu kommen und diese dann verschachern zu können. Noch böser gedacht, könnte ein krimineller Arzt den Tod verfrüht herbei führen, um Organhandel zu betreiben.

Der Hauptgrund, weshalb Organe nicht gespendet werden, wird aber ein schlichterer sein, nämlich weil man aktiv das genehmigen muss. Ich meine, in Ländern wie der Schweiz ist jeder erstmal pauschal Spender und muss dem aktiv widersprechen, um nicht mehr Spender zu sein. Es entsteht zwingend eine Konfrontation mit dem Gewissen. In Deutschland entsteht die Konfrontation nicht unbedingt.

Kommentar von Nunuhueper ,

Das ist falsch. In der Schweiz gilt die erweiterte Zustimmungslösung.

Patienten müssen also vor ihrem Tod ausdrücklich ihren Willen zur Spende erklärt haben. Liegt eine solche Willensäußerung nicht vor, entscheiden die Angehörigen.

Kommentar von PlueschTiger ,

Man würde das aber gern in Deutschland einführen um mehr Organe zu bekommen. Diskutiert wurde schon darüber.

Kommentar von cyracus ,

Man würde das aber gern in Deutschland einführen um mehr Organe zu bekommen. Diskutiert wurde schon darüber.

Schon lange kämpft die Transplantationsorganisation dafür, dass auch in Deutschland die Menschen automatisch Organlager auf zwei Beinen sein sollen.

Das verstößt aber gegen unser Grundgesetz - und das ist gut so.

In Österreich zum Beispiel, wo diese sogenannte Widerspruchslösung gilt, wissen sehr viele Einheimische davon gar nichts. Sehr viele meinen, es sei so wie bei uns, man müsse aktiv zustimmen. Wenn die dann die Wahrheit erfahren, sind die entsetzt. - Auch wissen viele Gäste / Touristen nicht, dass sie diesbezüglich dem Landesgesetz unterliegen.

Die "Information" der Bürger zu diesem Thema ist verlogen, hinterhältig / hinterlistig, schon allein indem behauptet wird, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden - wohlwissend, dass die "Spender" lebend sein müssen, während die Organe rausgeschnitten werden.

Kommentar von PlueschTiger ,

wohlwissend, dass die "Spender" lebend sein müssen, während die Organe rausgeschnitten werden.

Jain. Wenn ich mich nicht irre gibt es auch 1-2 Organe die man noch bis zu Stunden später entnehmen kann.

Das eigentlich idiotische an der Sache ist, das weniger Organe nötig wäre würden Ärzte nicht so oft Pfuschen. Immer wieder werden Organe in Mitleidenschaft gezogen weil Ärzte Krankheiten nicht erkannt haben, weil nicht richtig untersucht oder falsch behandelt. In meiner Familie ist das schon tödlich geendet. Aber was Solls, als Arzt kann man an allem Verdienen.

Kommentar von cyracus ,

@PlueschTiger, die meisten Menschen, die sich zur sogenannten "Organspende" bereiterklären, schränken die Entnahme nicht ein. Das heißt, es wird alles "ausgeräumt", so wie Prof. Linus Geisler es hier beschreibt:

Hirntod

http://www.initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdf

Und Angehörige berichten, dass bei Einschränkungen trotzdem Ihr Angehöriger vollkommen ausgeräumt wurde:

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Wie verlogen diese ganze Thematik ist, zeigt auch dieser Bericht auf der Homepage von Roberto Rotondo (musst nur mit seinem Namen googeln und auf seiner Homepage "Transplantation" anklicken, dort findest Du mehr zu diesem Thema):

Herztransplantation in Frage gestellt

Studie zur Lebenserwartung von Organempfängern nach Herztransplantation widerlegt Propaganda der Transplantationslobby

http://www.transplantation-information.de/veroeffentlichungen/herztransplantatio...

Sehr interessant auch, dass sich Herzen oftmals erholen und wieder genesen können, wenn sie eine Zeitlang durch ein Kunstherz entlastet wurden:

Wie ein Kunstherz Leben retten kann

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/medizin/article106837936/Wie-ein-Kunsth...

In meinem Bekanntenkreis wird ein Mann wegen Erkrankung der Harnwegsleiter mit Nierenbeteiligung behandelt. Die Behandlung dauert schon mehrere Monate, und anfangs glaubten die Ärzte nicht, dass sich sein Körper so gut erholen würde. Obwohl er auf dem Weg der Besserung ist, wird er ständig gedrängt, er möge doch einer Nierentransplantation zustimmen. Immer wieder sagt er, er will das nicht, und immer wieder wird ihm dieses "Angebot" gemacht in einer Art, dass er sich dadurch belästigt fühlt. Er muss nicht einmal an die Dialyse, und trotzdem will man ihn allzu gern transplantieren ... Er denkt über das Thema Organspender und Organtransplantationen so wie ich, wie wir in einem Gespräch herausgefunden haben. Niemals will er ein Fremdorgan in sich reinkriegen. Er vertaut seinem Körper, spricht ihm gut zu, lobt ihn für jede Verbesserung, und sein Körper dankt es ihm, indem er fleißig an seiner Genesung arbeitet ...

Kommentar von PlueschTiger ,

Er vertaut seinem Körper, spricht ihm gut zu, lobt ihn für jede Verbesserung, und sein Körper dankt es ihm, indem er fleißig an seiner Genesung arbeitet ...

Gerade so etwas wird zu sehr vernachlässigt in der Medizin, wobei man nun auch entdeckt hat das es auch den Nocebo Effekt gibt, also das Gegenteil des Placebo Effektes. Dieser Nocebo Effekt kann auch gute Therapien negativ beeinflussen und gründe für solche Sachen sind vielfältig und oft die Psyche und unfähige Ärzte.

Studie zur Lebenserwartung von Organempfängern nach Herztransplantation widerlegt Propaganda der Transplantationslobby

Der Grund ist wohl immer der selbe, genau wie bei Intersexuellen, $ € Knete, Pinke, Geld.

http://blog.zwischengeschlecht.info/

Solche OP's sind Teuer und die Nachsorge noch Teurer wegen der lebenslangen Medikamente, damit der Körper das Organ nicht abstößt. Daran können viele verdienen und siehe da, schon sieht man wie sehr es um das wohl des Patienten geht. Ich selbst habe ständig damit zu kämpfen, wie sehr sich Ärzte um mein Wohl sorgen, "Ihre Chipkarte bitte".

Das interessante ist, würde man die Studie dort auf mehrere Jahre erweitern wie dann die Zahlen aussehen würden und wenn man sie noch mit dem Kunstherz verknüpfen würde. Wahrscheinlich würden die Zahlen für die Transplantation dann wohl mehr als bescheiden aussehen. Doch im Grunde ist Transplantation nur ein teil von vielen, das selbe Problem hat man bei vielen OP's, auch am Rücken, Bandscheiben sollen über 90% der OP'S unnötig sein.

Kommentar von PlueschTiger ,

Es ist nicht mal Korruption nötig. Es reicht schon schiere Unfähigkeit des Arztes, oder der Ärzte. In der Bekanntschaft habe ich von so ein Fall erfahren. Der Kunde einer Bekannten. Autounfall. Der Mann durfte mit anhören wie die Ärzte schon diskutiert haben welche Organe sie entnehmen während er gelähmt versucht hat sich bemerkbar zu machen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Locked in Syndrom oder ?

Traurig ist das das in England ausreicht um jemanden zu schlachten, wenn nur die niederen Hirnteile kaputt sind dann ist man in England schon tot obwohl man vielleicht sogar noch denkt (denn denken tut man mit dem Großhirn)

Kommentar von PlueschTiger ,

Ich weiß es nicht, aber er war auf dem Tisch schon ein ziemlich hoffnungsloser Fall. Doch er hat jede Erwartung der Ärzte seitdem Übertroffen. Er wird immer behindert bleiben durch die Verletzungen, aber hat überlebt.

Das eigentlich schlimme ist ja das Tod erklären, bei Transplantationen gibt es noch gewisse Standards, doch bei normale Todesfallen nicht. Erst vor einer weile wachte eine Rentnerin im Leichenhaus des Krematoriums auf und starb dann Tage später im Krankenhaus wirklich. Daher sind einige der Meinung das der Tod immer maschinell bestätigt werden sollte, da die weit empfindlicher sind als so eine Hand eines gestressten Arztes.

Ich selbst bin nicht gegen Organspende, denn man hat die Gewissheit das ein Teil des Menschen den man liebte weiterlebt. Doch es sollte sehr gut kontrolliert werden, wie es abläuft. Doch gerade das Passiert nicht und gerade OPs bringen viel Geld.

Kommentar von Darkmalvet ,

Traurig finde ich diese Vorgehensweise in England ebenfalls, denn erst durch solche unmenschlichen Definitionen wie den Stammhirntod gibt es überhaupt die "Überlebenden" die Organspendegegner immer wieder als Argument anführen.

Würden sich alle Länder an die vernünftige deutsche Definition des Gesamthirntodes halten, dann gäbe es diese Einzelfälle nicht und keiner könnte sie als Instrument verwenden um anderen Angst vor Organspende zu machen.

Antwort
von Nunuhueper, 326

Ein toter Mensch ist eine Leiche.

 Ein hirntoter Mensch dagegen ist ein sterbender Mensch, dessen Kreislauf so lange aufrechterhalten wird, damit man ihm seine Organe entnehmen kann. 

Danach, auch nach der Entnahme von Geweben aller Art, ist er eine Leiche. Die Bestattungskosten aber übernimmt nicht die Krankenkasse. Durch die öffentliche Verwaltung können die Angehörigen zu den Kosten der Bestattung herangezogen werden, auch wenn sie weder Erben geworden sind (etwa nach Ausschlagung der Erbschaft) noch unterhaltspflichtig im Sinne des § 1615 Abs. 2 BGB sind. Die genauen Regelungen treffen die Bestattungsgesetze der Bundesländer.

Eine Störung der Totenruhe wird sogar strafrechtlich verfolgt. Dieses Problem ist bekannt unter dem Thema, was geschieht mit den Goldzähnen oder den Herzschrittmachern?

Das Thema kann noch endlos weiter diskutiert werden. So bei den Fällen, in denen eine hirntote Schwangere bis zur Geburt des Kindes künstlich am Leben erhalten wird. Dann ist die Frage zu klären, ob der Geburtstag des Kindes der Todestag auch der Mutter ist, oder ob die Mama schon vor Wochen gestorben war. Das könnte sogar einen Erbschaftsstreit hervorrufen.

Aber egal, wie jeder darüber selbst entscheidet, es besteht kein fremdes Eigentumsrecht an einer Leiche – der Mensch ist auch nach dem Tod sein „eigener Herr“ und kann bestimmen, was mit seinen Organen und Geweben geschieht.

Kommentar von Kaleda ,

Ich danke dir für deine Auführungen, die ich sehr weit unterstreichen kann. Aber dennoch, das Thema ist noch viel komplexer als es hier zutage tritt. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Jeder Mensch hat ein Recht auf körperliche Unterversehrtheit und deshalb kann es auch niemals ein MUSS in dieser Sache geben. Was ist aber immer erwarte und einfordern werde ist: Offen und sachlich zu informieren, damit es für jeden mögich wird seine eigene Entscheidung zu treffen, die dann auch zu akzeptieren und zu respektieren ist.

Kommentar von cyracus ,

Zur Totenruhe in Verbindung mit Organ"spende" siehe meine Antwort hier:

https://www.gutefrage.net/frage/hallo-miteinander-ich-muss-orgumente-gegen-eine-...

Antwort
von MaraMiez, 341

Ich hab schon seit jahren meinen Spenderausweis mit "Ja" zu allem immer bei mir. Wenn ich tot bin, brauch ich das zeug nicht mehr und wenn jemand anders damit noch etwas anfangen kann, kann ers gerne haben. Ich bin dann tot, mich interessiert das nicht mehr.

Mein Mann hat keinen. Er ist unsicher, er weiß nicht, ob ja oder nein oder nur teilweise, oder ob er jemanden eintragen soll, der das dann entscheiden soll. So bin es rechtlich gesehen gerade ich, die diese Entscheidung treffen müsste, sollte es denn dazu kommen, was natürlich keiner hofft. Er weiß, wie ich entscheiden würde und respektiert das (ich würd seine Organe zur Spende frei geben).

Im Endeffekt ist das aber etwas, das, solang man noch lebt, jeder für sich entscheiden sollte ohne sich rechtfertigen zu müssen und ohne sich ein schlechtes Gewissen einreden lassen zu müssen, wenn er entscheidet "Ich will nicht spenden." Das ist sein gutes Recht, das so zu entscheiden und niemand hat das Recht, das zu verurteilen.

Wäre ich in der Situation, dass ich eine Spende bräuchte und ein passender Spender sagt "Nein." (oder sagte vor seinem Tod nein), dann ist das eben so. Dann räume ich mit meinem Leben auf und kann zufrieden sterben.

Kommentar von Kaleda ,

Bis auf die Tatsache, dass du deinen Mann zur Spende freigeben würdest, kann ich dir nur zustimmen. Wenn er das gewollt hätte, hätte er das zu seinen Lebzeiten geregelt. Wieso könntest du ihn nicht einfach ruhen lassen?

Kommentar von MaraMiez ,

Ich lass ihn ruhen. Ich werd mich nicht mit einem Ouija-Brett hinsetzen und seinen Geist anrufen. Aber sein Körper ist, wenn er tot ist, einfach nur lebloses Gewebe. Man trauert ja auch nicht jeder Möhre nach, die man in den Salat schnippelt.

Achso...wenn er denn dann irgendwann stirbt, will er ohnehin eingeäschert werden...wo ist da der Unterschied? Ich geb seine Organe jemandem, der sie braucht oder ich verbrenne sie.

Kommentar von Kaleda ,

Unser ganzer Körper besteht aus unzähligen Zellen und in jeder dieser Zellen ist unsere gesamter Bauplan als Mensch enthalten. Was lebt nun in den Organen weiter? Das sind die Fragen die mich berühren, nicht die Tatsache, dass ich sterben werde oder dass man mich im sterben durch eine Explantation aus dem Leben nimmt. Was lebt da weiter bitte. Ich habe Menschen in den Tod begleitet und beschäftige mich sehr intensiv mit diesem Thema, deshalb kann ich dass nicht so einfach entscheiden. Die eindruckvollsten Momente meines Lebens waren genau diese wo ein Mensch diese Schwelle überschreitet. Kann man das stückweise? Ich weiss es nicht.

Kommentar von cyracus ,

Wenn Dein Mann nicht "Ja" sagt, solltest Du seinen Willen respektieren. Nur ein "Ja" ist ein "Ja". Keine Antwort heißt NICHT "Ja", sondern "Nein" oder eher "Nein".

Die Intuition Deines Mannes ist goldrichtig. Es liegt nun an Dir, ihn zu respektieren.

Vielleicht schaust Du Dir diesen Vortrag von Roberto Rotondo an:

Wie tot ist hirntot?

http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten

"Hirntoten", die als tot gelten. - Du würdest doch sicher nicht wollen, dass Dein Mann eines Tages so zum Ausschlachten gehalten wird ... während er auf Berührungen reagiert ...

Kommentar von MaraMiez ,

Ich respektiere, dass er unsicher ist. Er sagt übrigens nicht nein, das hab ich ihn gefragt und würde ihn dann auch bitten, den Ausweis mit "nein" auszufüllen, damit Ärzte dann gar nicht erst an mich heran treten. Er sagt, er weiß es nicht und mein Mann ist so einer, der sich über Dinge, die nicht unmittelbar bevorstehen, nicht viele Gedanken macht, sondern mit den Schultern zuckt, weil es ihm egal ist. Sonst würde er da auch eine eindeutige Entscheidung treffen. Er weiß, wie ich entscheiden würde und ist damit einverstanden. Wär ers nicht, kann ers mir sagen.

Mehr Respekt können wir uns da gegenseitig gar nicht zukommen lassen.

Kommentar von cyracus ,

Es tut mir leid, dass Dein Mann sich bei einem so brisantem Thema wie diesem nicht weiter informiert. Wenigstens sollte er diese beiden Informationen kennen:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

Und 

weil sich beim Thema "Organspende" auf den sogenannten "Hirntod"
berufen wird, ist es ja wichtig, hierüber informiert zu sein. Dazu empfehle
ich das Interview mit dem Neurologen Professor Coimbra in

Der tödliche Apnoetest
https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLAh?v=r5WzwmbbkLA

Hierin erklärt er, warum bei Schwerstkranken auch bei funktionierendem
Gehirn keine messbaren (!!) Hirnströme ausgesandt werden und dadurch
auf dem EEG-Monitor eine Null-Linie gezeigt wird, und dass in diesem
Zustand der Patient dringendst sofort intensiv weiterbehandelt werden
muss, um bestenfalls wieder vollständig gesund zu werden.

Auch beschreibt er die katastrophalen Folgen der Tests zur Diagnose
eines (angeblichen) "Hirntodes", dass gerade dadurch der Patient getötet
werden kann.

.

Diese Infos anzuschauen sind nur wenige Minuten - und gleichzeitig sind sie sehr aussagekräftig.

Bei diesem Thema geht es ja in erster Linie um die eventuellen "Spender", erst in zweiter Linie um die Empfänger. Deshalb müssen wir heiß umworbenen Bürger, sich als Spender zur Verfügung zu stellen, wissen, was das für uns bedeuten würde.

Kommentar von MaraMiez ,

Meine Einstellung und Entscheidungen zum Thema Organspende hab ich schon getroffen, bevor es in den Medien Anklang fand. Da war ich noch ein Kind.

Mir ist bewusst, dass eine Falschdiagnose fatal wäre, aber ich würde logischerweise noch die Meinungen andere Ärzte einholen und wenn die sagen, dass er nicht wieder kommt, oder danach nachweißlich kein menschenwürdiges Leben hätte, bin ich diejrnige, die dann eine Entscheidung treffen muss, mit der sie leben kann.

Und mit einer verschwindend, nahezu nicht vorhandenen Wahrscheinlichkeit, dass er überhaupt je wieder auch nur selbstständig atmen könnte, kann ich nicht leben. Ich hatte zu viele Fälle davon in der Familie, aber die konnten noch selbst atmen, eigener Herzschlag usw. im Hirn passierte aber nicht mehr viel (schwere Schlaganfälle, Alzheimer seit Jahren, so schlimm, dass sie dachten, man bringt sie ins KZ um sie da zu erschießen, wenn man nur deren Urinbeutel tauschte usw. Die wollten das so nie, konnten das aber nicht mehr kund tun und gehen lassen durfte man sie nicht...sowas tu ich mir nicht an, wenn ich es nicht muss und weiß, dass der Andere mich dafür nicht verfluchen würde).

Wie gesagt, das ist etwas, das jeder für sich entscheiden muss und keiner sollte das verurteilen.

Kommentar von cyracus ,

Danke für Deine Rückmeldung.

Deinen Worten entnehme ich, dass Du Dir das Interview mit Professor Coimbra nicht angesehen hast.

Naja, klar, ist ja Deine Entscheidung und auch die Deines Mannes.

Ich wünsche euch beiden ein langes Leben bei bester Gesundheit.

Antwort
von missesmau, 98

Man braucht auch einen bestimmten Ausweis(ORGANSPENDEAUSWEIS) den man vor dem Tod unterschreiben muss, damit man seine Organe spenden darf.

Ärzte dürfen nicht einfach sagen: So jetzt braucht der eine Leber, nehmen wir die doch mal von dem Toten da raus. Außer er besitzt einen Organspendeausweis.

Der Ausweis muss vor dem Tod unterschrieben werden + ein paar Daten ausgefüllt und somit haben dann die Ärzte überhaupt die Erlaubnis. Der Ausweis muss dann aber findbar sein oder man muss ihn immer dabeihaben.

Die meisten Menschen vergessen so einen Ausweis und ehe sie sich versehen sterben sie.

Kommentar von cyracus ,

Dann sterben sie jedenfalls zu Ende, ohne lebendig ausgeschlachtet worden zu sein.

Du weisst doch sicherlich, dass die sogenannten "Spender" lebend sein müssen, wenn ihnen die Organe zwecks Transplantation rausgeschnitten werden.

Kommentar von PatrickLassan ,

Du weisst doch sicherlich, dass die sogenannten "Spender" lebend sein müssen, wenn ihnen die Organe zwecks Transplantation rausgeschnitten werden.

Was ist an 'hirntot' eigentlich so schwer zu verstehen?

Kommentar von cyracus ,

Was ist an 'hirntot' eigentlich so schwer zu verstehen?


Der »Hirntod« – eine Erfindung der Transplantationsmedizin

http://www.erziehungskunst.de/artikel/zeichen-der-zeit/der-hirntod-eine-erfindun...

"Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen"

http://www.deutschlandradiokultur.de/der-hirntod-ist-nicht-der-tod-des-menschen....:article_id=146438

hinzu kommt

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

und hier Professor Linus Geisler zum

Hirntod

http://www.initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdf

.

Weitaus gravierender, und dies ist den (Un-)Verantwortlichen bekannt:

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

Hier erklärt Professor Coimbra alles rundum den sogenannten "Hirntod".

.

Und hier berichten Angehörige, wie sie ihre Lieben nach dem Ausschlachten vorgefunden haben:

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Antwort
von onidagori, 18

Würden sich alle, die sich gegen Organspende entscheiden, auch für den Tod entscheiden, wenn sie ein Organ benötigen wurden? Oder wären diese Menschen nicht auch glücklich, wenn ein Organ zur Verfügung steht und sie weiterleben können?

Antwort
von Honeysuckle08, 261

So einfach, wie du es darstellst, ist es nicht - allenfalls für die Organspendelobby !

In erster Linie sind sog. hirntote Menschen lebendige Menschen, die leiden, fühlen und sich - in den meisten Fällen - im Sterbeprozess befinden. Gerade in dieser Phase ist der Mensch besonders sensibel, empfindsam, schutzbedürftig und schmerzempfindlich...

Ich bin dagegen, vor das "Weiterleben" sog. "Empfänger" den bewusst geplanten Mord am sog. "Spender" zu setzen ! Dies ist mit nichts zu rechtfertigen.

Es ist einfach falsch, nicht spendewillige Menschen dafür verantwortlich zu machen, wenn todkranke Menschen  - besonders tragisch, wenn es Kinder betrifft - sterben. Sie sterben nicht deswegen, weil es zu wenig Spender gibt !

Sterbende Menschen haben ein Anrecht auf ein Heimgehen in Frieden und in Würde - wo es geht, im Kreis ihrer Lieben und sie sollten nicht dem Grauen der Ausschlachtung bei lebendigem Leib ausgesetzt werden...

Zur künstlichen Beatmung: Solange das Herz schlägt, ist die Seele an den Körper gebunden und wird am Weitergehen gehindert - in einem fremden Körper fühlt sich die Seele nicht heimisch . niemals !

Ich habe einer Explantation widersprochen und auch entschieden, dass ich keine fremden Organe möchte, dies hat für mich auch einen spirituellen Hintergrund !

Ich gehe und komme mit meiner Seele, die zu mir gehört - in all meinen bisherigen und noch folgenden Erdenleben...

Auch für die Explantierten ist nicht alles eitel Sonnenschein:

Lies mal die Bücher

"Organspende - nie wieder !" von Renate Greinert,

"Herzloser Tod" von Anna Baumann und Ulrike Baureithel und

"Herzensfremd" von Claire Sylvie und schau auf die Seite

"K.A.O." - Kritischer Verein zur Aufklärung über Organspende, vielleicht bildest du dann deine Meinung neu...

Fazit: Nicht vorschnell urteilen, sondern beide Seiten anschauen und dann  entscheiden und das beizeiten, solange man noch kann...

Kommentar von Panazee ,

In erster Linie sind sog. hirntote Menschen lebendige Menschen,

Wenn du da noch ein "manche" einfügen würdest, dann würde ich dir zustimmen.

Die meisten hintoten sind einfach komplett tot. Hier zu sagen, dass alle hirntoten noch leben ist mehr als gewagt.

Kommentar von Nunuhueper ,

Das tote Gehirn wird  nicht gebraucht, nur die "lebendigen" Organe und Gewebe.

Leben  bedeutet hier ja nicht menschliche Reproduktion. Die unsterblichen und aus einem Gebärmutterkrebs stammenden gezüchteten HeLa -Zellen gibt es seit 1951.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Solange das Herz schlägt, lebt die Seele im Körper, solange ist der Mensch lebendig - ohne Wenn und Aber !

Kommentar von Panazee ,

Wenn man an so etwas wie eine Seele glaubt, dann mag man das glauben.

Kommentar von cyracus ,

Wenn man an so etwas wie eine Seele glaubt, dann mag man das glauben.

@Panazee, es gibt ja einen Unterschied zwischen einem lebenden und einem toten Menschen. Beim toten Menschen fehlt ja etwas, das der lebende Mensch noch hatte.

Einen verstorbenen Körper eines wirklich toten Menschen kann man ja nicht beatmen und auch sonst den Kreislauf nicht wieder in gang kriegen. Da fehlt einfach etwas, damit das geht.

Wie nennst Du denn das, was da fehlt?

Kommentar von Kaleda ,

Sehr guter Beitrag. Danke dafür. Ja, ich sehe das genauso. Hirntod ist nicht gleich Tod. Und was ich noch viel schwerwiegender finde für eine Geselllschaft ist diese in der heutigen Form enthaltene Qualifizierung des Lebens. Ich Mensch, mit schlechten Organen, ist wohl mehr wert als ein Mensch, der sich im Sterbeprozess befindet. Das kann und darf nicht sein. Leben gegen einander abzuwägen ist nicht möglich. Das hatten wir schon mal, das wollten wir nie wieder. Ich bin nicht nur kein Organspender sondern ich trag einen Nichtspenderausweis mit mir und habe auch klar entschieden, im Bedarfsfall keine Organe für mich in Anspruch zu nehmen. Diese Vorgehen lehne ich rigoros ab.

Übrigens: Mensch sterben nicht, weil sie keine Spendeorgane bekommen, sondern weil ihre Organe nicht mehr funktionsfähig sind. Ein Mensch kann nicht zu einem Ersatzteillager degradiert werden. Heute die Hirntoden und morgen ? (die Ärztkammer denkt schon darüber nach ob man diese Spenden nicht auf Komapatienten ausweiten könnte!)

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Danke, Kaleda: Finde es immer schön, Menschen auf dem gleichen Weg zu treffen - also danke, dass du da bist ! :)

Kommentar von Mucker ,

"In erster Linie sind sog. hirntote Menschen lebendige Menschen, die leiden, fühlen und sich - in den meisten Fällen - im Sterbeprozess befinden. Gerade in dieser Phase ist der Mensch besonders sensibel, empfindsam, schutzbedürftig und schmerzempfindlich..."

Völlig Richtig ! Das sehe nicht nur ich auch so,. sondern auch viele Experten und Kritiker des Hirntod-Konzeptes, das vor allem kreiert wurde, um Mediziner vor Strafe zu schützen. Denn nicht wenige bezeichnen den Prozess der Ausschlachtung als Mord.

Und vor allem:  der Mensch hat ein Recht auf einen humanen und würdevollen Tod !

Wer dann lieber den Tod und das Ausnehmen auf dem OP-Tisch während desSterbeprozesses vorzieht - nun gut - das ist seine Entscheidung.

Aber mit human und Würde hat das nun wirklich nichts zu tun.

Kommentar von Mucker ,

"In erster Linie sind sog. hirntote Menschen lebendige Menschen, die leiden, fühlen und sich - in den meisten Fällen - im Sterbeprozess befinden. Gerade in dieser Phase ist der Mensch besonders sensibel, empfindsam, schutzbedürftig und schmerzempfindlich..."

JA - genau so ist es !

Und der Mensch hat auch ein Recht auf einene humanen und würdevollen Tod. Und das ist die Ausschlachtung ("Organspende") auf dem OP-Tisch auf gar keinen Fall.

Die ist inhuman und würdelos.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Ich danke dir, Mucker - Menschen wie du und andere hier geben Hoffnung und setzen ein Zeichen gegen den Irrsinn, der da passiert...

Antwort
von realfacepalm, 217

Nackte Angst.

Viele Menschen beschäftigen sich so wenig wie möglich mit dem Tod, weil sie ihre eigene Sterblichkeit nicht enerkennen wollen. Der Tod und dessen Finalität wird weggeschoben, die Toten möglichst schnell aus den Augen und unter die Erde gebracht.

Das führt dann dazu, dass sie sich ein "Hintertürchen" offenhalten wollen - frage mal nach, und Du wirst dann regelmäßig "scheintot" Gschichteln aus dem letzten Jahrhundert hören.

So nach dem Motto "Ja aber was, wenn ich nicht ganz tot bin......". Wer hirntot ist, ist tot. Final. Und das anzuerkennen, und auch noch (wenn auch nur theoretisch) auf sich anzuwenden fällt schwer.

Habe Spendenausweis seit ich 16 bin.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich habe mich zusammen mit meinem Zwillingsbruder gegen Organspende entschieden, der Hauptgrund war den anderen nicht sowas auszusetzen, ich könnte nicht ertragen wenn Ärzte meinem Bruder sein Herz rausschneiden, schon wenn ich daran nur denke macht mich das traurig und nachdem wir eine Schilderung einer Explantation gehört haben, was da passiert ist entwürdigend, ich lasse nicht zu das jemand das dem Jungen antut, der neben mir entstanden ist, den ich seit es mich gibt kenne

Mitlerweile haben wir noch hunderte weitere Gründe nein zu sagen

Kommentar von realfacepalm ,

Dank für die Bestätigung meines Punktes.

Hier spielt allerdings noch die recht oft sehr enge Bindung von Zwillingen hinein, darum ist das nicht ganz so ein eindeutiger Fall von Nackter Angst.

Du hast also Horror-Kopfkino vor etwas, was dem Körper Deines frisch verstorbenen Bruders nach seinem Tode passieren könnte. Die schlechte Nachricht dazu: Falls Dein Bruder in der Situation wäre, dann wäre er bereits tot - das Schlimmste wäre also bereits eingetreten.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ja ich habe ein Horror Kopfkino was seinem noch lebenden Körper aus lebenden Zellen und damit ihm angetan werden könnte

Hier spielt allerdings noch die recht oft sehr enge Bindung von Zwillingen hinein, darum ist das nicht ganz so ein eindeutiger Fall von Nackter Angst.

Allerdings und das ich Angst um ihn habe zeigt doch das ich ihn gern habe, wir sind immer für uns da und beschützen einander, wie könnte einer von uns da zulassen, dass der andere von Hals bis Unterbauch aufgeschnitten wird, mit Eiswasser gefüllt wird und ihm dieb Organe rausgeschnitten werden, während Ärzte in seinem Blut und dem Wasser gemischt rumlaufen und die Pfleger Säcke mit blutigen Tüchern füllen

Wie könnte einer von uns zulassen, das der andere von einem warmen Körper in eine kalte ausgenomme Leiche verwandelt wird

Da haben wir uns lieber entschieden, das wir an der Beatmung bleiben (eine Patientenverfügung die Hirntottests verbietet sorg dafür) und die eine Chance nutzen, dass Hoffung durch folgende Forschung besteht und eines Tages vielleicht der Tag der Rückkehr kommt

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/us-forscher-wollen-mit-stammzel...

Schon darüber zu schreiben macht mich traurig, jetzt muss ich mein Bruder erstmal knuddeln

Antwort
von Shadow015, 39

Das Risiko nicht behandelt zu werden, wenn man eine Hirnkrankheit oder ähnliches hat und auf einer Warteliste steht ist in manchen Fällen höher. Und das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern es hat den Anschein, dass das wirklich so ist.

Antwort
von mimi142001, 108

Woher weiß ich das ich wirklich Gehirntot bin?
Werde ich wirklich nicht zu schnell als Gehirntot abgestempelt damit meine Organe entnommen werden können?
Es gab den Organspende Skandal
Und ich habe schon in vielen Dokumentationen gehört das Menschen bei der Organ Entnahme schmerz Reaktionen gezeigt haben!

Ich trotzdem seit 15 Jahren einen Spendeausweis in meinem Portemonnaie

Antwort
von howelljenkins, 311

ich haette kein grosses problem damit, wenn ich wuesste, dass mir nach dem tod organe entnommen werden. aber ich weiss, dass mein freund eines damit haette (und ich umgekehrt bei ihm auch).

in dem moment, wo dem gerade gestorbenen organe entnommen werden, ist er "totes fleisch" und es kann gar nicht schnell genug gehen, die verwertbaren organe zu entnehmen. das ist fuer den toten egal, fuer die angehoerigen aber nicht.

jemand, der als organspender gut geeignet ist, ist vermutlich noch nicht sehr alt und vermutlich gerade bei einem unfall oder anders gewaltsam zu tode gekommen. stell dir die situation mal bei einem deiner angehoerigen vor. stell dir vor, deine mutter, dein bruder, dein freund sind gerade ueberfahren worden und du sitzt verzweifelt an seinem bett, waehrend die aerzte schon den hirntod festgestellt haben und warten, dass sie endlich die organe entnehmen koennen.

es ist in der theorie ganz einfach "er ist tot, er braucht die organe nicht, also freigeben", in der praxis kann die situation fuer die angehoerigen unertraeglich sein.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Das mit den Angehörigen kann ich gut nachvollziehen ich habe mich zusammen mit meinem Zwillingsbruder gegen Organspende entschieden, der Hauptgrund war den anderen nicht sowas auszusetzen, ich könnte nicht ertragen wenn Ärzte meinem Bruder sein Herz rausschneiden, schon wenn ich daran nur denke macht mich das traurig und nachdem wir eine Schilderung einer Explantation gehört haben, was da passiert ist entwürdigend, ich lasse nicht zu das jemand das dem Jungen antut, der neben mir entstanden ist, den ich seit es mich gibt kenne

Mitlerweile haben wir noch hunderte weitere Gründe nein zu sagen

Kommentar von sukuma ,

so ein quatsch. Wenn jemand tot ist, wird es doch auch nicht davon besser, dass seine Organe drinbleiben.

Außerdem gibt es noch andere Angehörige für die die Situation unerträglich ist: Die von den Personen, die durch Organspende gerettet werden könne. Stellt euch mal die Situation vor deine mutter, dein bruder, dein freund sind gerade ueberfahren worden und du sitzt verzweifelt an seinem bett, und dann kommen die Ärzte und sagen: Er könnte gerettet werden, aber leider haben sich andere Leute entschlossen, dass Organe besser in der Erde verrotten als jemandem das Leben zu retten. Sie meinen, wenn mein Angehöriger stirbt, soll deiner auch sterben. Sie selbst haben absolut nichts davon, aber sie haben eben die Entscheidungsgewalt über Leben und Tod deines Angehörigen, und die kannst du ihnen leider nicht wegnehmen.

Und dann stehst du später bei der Beerdigung, und überlegst dir nochmal, ob eine erzwungene Organspende (die genug Organe liefern würde, sodass es keine Skandale mehr gäbe, und niemand würde mehr sterben gelassen, weil seine Organe benötigt werden) vielleciht doch sinnvoll wäre.

Kommentar von howelljenkins ,

leute, die davon ausgehen, dass ein menschlicher koerper zum zeitpunkt des hirntods in allgemeinbesitz uebergeht und beliebig ausgeschlachtet werden kann, finde ich zum reihern.

mein koerper gehoert mir, und wenn ich sterbe, moechte ich, dass mein naechster angehoeriger ueber meinen koerper entscheidet und nicht der zwangsvollstrecker mit der transplantationsliste. 

ich moechte, dass mein naechster angehoeriger die moeglichkeit hat, sich ohne druck zu verabschieden. das steht ihm zu, denn niemand hat anspruch auf meine organe. es heisst ja auch organSPENDE nicht organzwangsabgabe.

Kommentar von sukuma ,

"Ich moechte"

Warum möchtest du das?

Kommentar von howelljenkins ,

weil derjenige weiterlebt und ich bei meinem freund z.b. weiss, dass ihn mein tod schwer treffen wuerde und er nicht in dem moment, wo mein herz aufhoert zu schlagen rausgeschickt werden moechte, damit mir organe entnommen werden.

das weiss ich deshalb so genau, weil wir darueber schon mal gesprochen haben. ich sehe keinen grund, diesen wunsch nicht zu respektieren, da es mir umgekehrt genauso erginge.

Kommentar von sukuma ,

Warum möchtest du nicht rausgeschickt werden, wenn dein Freund gerade (nach seinem Tod) jemandem anderen das Leben rettet? Ich hätte kein Problem damit und würde sofort rausgehen (ok, vielleciht nicht sofort, aber sobald es medizinisch notwendig ist)

Kommentar von howelljenkins ,

das ist schoen fuer dich, dass du kein problem damit haettest. 

ich andererseits haette gern noch ein bisschen zeit, um an seinem bett zu sitzen und abschied zu nehmen.

Kommentar von sukuma ,

Warum denn?

Kommentar von howelljenkins ,

okay, du bist offenbar ein troll. 

anyway: weil ich ihn liebe und an ihm haenge, was nicht in der sekunde, in der er aufhoert zu atmen, ploetzlich vorbei ist.

solltest du das wirklich nicht nachvollziehen koennen, ist es muessig, hier weiter zu diskutieren. 

Kommentar von sukuma ,

Also gut, dann nimm dir halt Zeit, von mir aus auch viel Zeit, aber irgendwann wirst du so oder so rausgehen. Und dann kannst du auch seine Organe freigeben. Oder was für einen Grund hast du, es nicht zu tun? Du sagst die ganze Zeit, was zu willst, möchstest, oder gerne hättest. Du sagst aber nicht warum.

Und schon mal daran gedacht, dass es die Angehörigen eines anderen Menschen gerne hätten, dass er überlebt?

Kommentar von howelljenkins ,

interessiert es die angehoerigen des anderen menschen, was meinem freund gerade passiert ist?

und die art "tot", von der ich rede, ist endgueltig tot.

Kommentar von sukuma ,

Die anderen Angehörigen interessiert es mehr, ob ihr geliebter Mensch überlebt. Kannst du das in irgendeiner Weise nachvollziehen?

Nochmal: Ich hab kein Problem damit, dass du dir Zeit nimmst um Abschied zu nehmen. Aber dafür brauchst du keine Organe die in der Erde verrotten, das kannst du mir nicht erzählen

Kommentar von Kaleda ,

Ich möchte dich bitten bei deinen Ausführung doch einfach mal auf das Wort Hirntod zu wechseln, da man zum Zeitpunkt der Explantation nicht tod im dem von uns herkömmlichen Sinne sprechen kann. Da liegt schon das erste Problem der Organspende. Die Aufklärung über die tatsächliche Sachlage.

Kommentar von sukuma ,

Also wenn mein Angeföriger stirbt ist es mir egal, ob er tod oder hirntod ist. Das macht für mich absolut kein Unterschied. Die einzigen, für die es einen Unterschied macht, sind die Leute, die durch das Organ eines Hinrtoten gerettet werden können, durch das Organ eines Toten aber nicht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

sie selbst haben absolut nichts davon

Sie verhindern das ein geliebter Mensch einer Explantation ausgeliefert wird, vor der er nur Hirntot war und nach der er richtig tot ist

dein bruder gerade ueberfahren worden und du sitzt verzweifelt an seinem bett

Er will genauso wie ich keine auf diese Art gespendeten Organe haben wollen

Und was kann bei einem Unfall schon kaputtgehen, das wirklich tödlich ist aber durch eine Spende ersetzt werden kann

Nur die Leber und da kann ich ihm dann was spenden, wir haben die gleiche DNA, er wäre nicht für immer auf Medikamente angewiesen die das Immunsystem zerstören, da wäre es irgendwie ziemlich dumm, wenn man schon das seltene Glück hat einen eineiigen Zwillingsbruder zu haben, dann eine Leber von nem Fremden anzunehmen

Kommentar von sukuma ,

"Sie verhindern das ein geliebter Mensch einer Explantation ausgeliefert wird, vor der er nur Hirntot war und nach der er richtig tot ist"
Und was hast du davon, dass ein geliebter toter Mensch seine Organe behält? Und noch wichtiger: Was hat der tote Mensch davon?

"Er will genauso wie ich keine auf diese Art gespendeten Organe haben wollen"
Du würdest also eher sterben, als eine Organspende zu bekommen?

"Und was kann bei einem Unfall schon kaputtgehen, das wirklich tödlich ist aber durch eine Spende ersetzt werden kann"Scheinbar gibt es da einiges - sonst wäre Organspende ja schließlich kein Thema in den Medien. Vielleicht die Leber? Ohne Leber überlebt man nicht lange.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Du würdest also eher sterben, als eine Organspende zu bekommen?

Wo habe ich das gesagt, es gibt ja immernoch Lebendspende

Scheinbar gibt es da einiges - sonst wäre Organspende ja schließlich kein Thema in den Medien. .

Ja, aber du hast von einem Unfall geredet, Herz und Lunge gehen aber eher durch Missbildungen oder Erbkrankheiten kaputt, und ohne Niere, mit zu wenig Dünndarm und ohne Bauchspeicheldrüse kann man überleben wenn auch nicht so toll

Vielleicht die Leber? Ohne Leber überlebt man nicht lange

Von der kann man aber auch ein Stückchen einfach so spenden

Durch ein fremdes Organ wird man nicht gesund, ein Organ muss perfekt passen und da wäre bei uns der Fall, wie blöd müsste ich also sein zuzulassen das mein Zwillingsbruder ne fremde Leber bekommt und dann zum dauerkranken Medikamentenopfer wird

Und genauso würde ich das von ihm annehmen

Und was hast du davon, dass ein geliebter toter Mensch seine Organe behält? Und noch wichtiger: Was hat der tote Mensch davon?

Ich habe davon diese Person vielleicht doch nicht verlieren zu müssen, wenigstens die Möglichkeit diesen Menschen im Pflegeheim zu besuchen anstelle das dieser unter der Erde verrottet

Die Person hat davon, das sie weiterlebt (da Hirntot nicht tot sondern nur zu Tode definiert ist)

Deswegen haben mein Bruder und ich Patientenverfügungen (die spätstens mit 18 voll gültig werden), die  Hirntodtests verbieten und ohne diese Test dürfen die Ärzte den Hirntot nicht diagnosieren und damit bleibt man einfach ein normaler Koma Patient

Und Geräte abschalten haben wir auch verboten

Kommentar von sukuma ,

Wo habe ich das gesagt, es gibt ja immernoch Lebendspende

Jetzt weich nicht aus. Dann frag ich eben anders: 

Du würdest also eher sterben, als ein Organ gespendet zu bekommen, das einem Toten entnommen wurde? (Prämisse es gibt keinen Lebendspender der in Frage kommt)

Zu dem Rest schreib ich später noch was

Kommentar von sukuma ,

Naja, du kannst höchstens seine Leiche im Pflegeheim besuchen. Außer er liegt im Koma. Über den Falll reden wir aber jetzt nicht.

Wennn er wirklich hirntot ist, und du es aber nicht  testen lässt, machst du dir selbst vergebliche Hoffnungen, obwohl eigentlich keine Chance mehr besteht, dass sich was ändert. 

Das ist auch in den meisten Fällen völlig ok. Macht euch ruhig unbegründet Hoffnungen, wenn ihr damit besser leben könnt. Aber einen anderen Menschen dafür zu opfern find ich schon ein wenig egoistisch. 

Das ist ungefähr so, wie wenn man Erste Hilfe kann und jemanden aber nicht rettet, weil man einen wichtigen Termin hat. In beiden Fällen opferst du einen Menschen für deine eigenen Interessen. 

Eigentlich ist die verweigerte Organspende noch schlimmer: Der Termin würde dir was bringen, aber deine vergebliche Hoffnung nicht.

Kommentar von howelljenkins ,

was du nicht akzeptieren moechtest ist, dass es organSPENDE heisst. ein hirntoter mensch geht nicht in allgemeinbesitz ueber, der ist immer noch ein mensch. 

dir passt das nicht, das ist inzwischen klar geworden. du kannst das ja auch halten, wie du willst. allerdings solltest du dir klar machen, dass gerade menschen wie du andere dazu bringen, ihre organe lieber nicht herzugeben. denn du hast keinen respekt vor dem leben und auch nicht vor dem tod.

der potentielle organempfaenger ist kein opfer einer "nicht-spende". er ist krank und erliegt ggf. seiner krankheit. das passiert jeden tag. koennte auch meinem freund passiert sein, dass er z.b. an einem aneurysma im kopf stirbt und nicht bei einem unfall.

dann hat mein freund nach deiner rechnung halt pech. dumm gelaufen fuer ihn, aber jackpot fuer den anderen, weil man ja die organe noch verwenden kann ... yay!

Kommentar von sukuma ,

was du nicht akzeptieren moechtest ist, dass es organSPENDE heisst

ja, so heißt es. Wie wäre es, wenn wir es in "Organzwangsabgabe" umbenennen? Und die Gesetze dementsprechend ändern? Damit könnten wir Leben retten. Darum geht doch die ganze Diskusion. Jetzt reit nicht auf Begriffen rum, das bringt doch nichts.

du hast keinen respekt vor dem leben und auch nicht vor dem tod

Das sagt ausgerechnet der, der andere Menschen für seine eigenen Interessen opfern würde.

dann hat mein freund nach deiner rechnung halt pech. dumm gelaufen fuer ihn, aber jackpot fuer den anderen, weil man ja die organe noch verwenden kann ... yay!

Genau so ist es! Aber wäre dir tja, dumm gelaufen, Pech für beide lieber?

Und du hast meine Frage noch nicht beantwortet, lag warscheinlich daran, dass sie zu weit oben stand, deswegen stell ich sie nochmal: 

Stell dir mal vor, du bist krank, liegst im Krankenhaus, und der Arzt kommt, und sagt man kann dich nur mit einem Spenderorgan von einem Toten retten, und es kommt sonst kein Spender in Frage, ohne Spenderorgan stirbst du. Nimmst du die Spende an?

Kommentar von Kaleda ,

Es gibt ein einfach Möglichkeit die Explanation im Falle des Falle zu verhindern. In der Patientenverfügung muss stehen, dass man lebensverlängernde Maßnahmen ablehnt. Genau dies wird nämlich im Falle des Hintodes gemacht, bis die Explantation durchgeführt werden kann.

Kommentar von howelljenkins ,

ich weiss

Kommentar von ManuTheMaiar ,

In der Patientenverfügung muss stehen, dass man lebensverlängernde Maßnahmen ablehnt.

Dann wird man als Koma Patient abgeschaltet und genau das würde ich nicht wollen, nehmen wir nur mal Michael Schuhmacher, ohne diese Lebensverlängernden Maßnahmen wäre der nicht wieder aufgewacht sondern tot

Ein simpler Nichtspenderausweis wie Mucker und Cyracus ihn empfehlen reicht völlig aus

Antwort
von Starjuice, 313

Ich habe seit ich 18. wurde bis ungefähr Mitte 20 bereits 91 mal Blut und Plasma gesepndet, ich denke meine Organe darf ich für mich behalten.

Kommentar von Meatwad ,

Natürlich darfst du sie für dich behalten. Die Frage ist, warum du sie für dich behalten willst.

Kommentar von Kaleda ,

Nein, diese Frage muss sie/er nicht beantworten. Wir haben ein solches nein einfach zu akzeptieren. Es muss nicht argumentiert werden. Niemand sollte sich für diese Entscheidung entschuldigen müssen.

Kommentar von cyracus ,

Die Frage ist, warum du sie für dich behalten willst.

@Meatwad, ist doch logisch: Durch Blutspenden stirbt der Spender nicht. Er spendet und geht danach fröhlich seines Weges.

Durch das sogenannte "Organspenden" stirbt der Mensch, der während der Organentnahme (noch) lebendig sein muss - aus dem Grund wird auch als letztes Organ das Herz rausgeschnitten.

Sieh Dir dieses Video an:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

und dieses:

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

Antwort
von BTyker99, 185

Aberglaube könnte ein Grund sein, da man mit dem Unterzeichnen des Organspendeausweises das Gefühl haben könnte, sein Totesurteil unterschrieben zu haben.

Außerdem könnte man sich bewußt sein, dass es eine Überbevölkerung gibt, und möchte so der gesamten Gesellschaft helfen.

Kommentar von JBull ,

Bei uns hier gibt es keine Überbevölkerung, die man korrigieren müsste und wenn hier jemand stirbt bleiben die Organe auch hier und werden nicht nach Afrika/Asien geschickt. 

Kommentar von cyracus ,

@BTyker, ich kenne viele, die einen NICHT-Organspenderausweis bei sich haben, weil sie sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. - Ich gehöre auch zu denen.

Du widersprichst Dich in Deinem zweiten Absatz. Indem EINER lebndig ausgeschlachtet wird, erhalten ja mehrere andere dessen Organe, um damit weiterzuleben.

Wenn Du also der Menschheit helfen willst durch den Tod möglichst vieler Menschen, wäre es doch Unsinn, mehreren Menschen durch solch ein Schlachtopfer zu helfen.

Kommentar von BTyker99 ,

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe, aber ich meinte ja gerade, dass man sich aus dem Grunde gegen eine Organspende aussprechen könnte, damit die Population sich verringert.

Kommentar von cyracus ,

Ach so - dann habe ich Dich missverstanden  ‹(••)›

Antwort
von Etter, 130

Ich glaube manche wollen auch einfach nicht darüber nachdenken, da sie so an ihre eigene Sterblichkeit erinnert werden.

Mir persönlich ist es egal was mit meinen Organen passiert, wenn ich tot bin, dementsprechend hab ich auch meinen Spendeausweis.

Antwort
von Anduri87, 350

Jeder verfügt über einen eigenen freien Willen

Was mit den Organen eines toten passiert liegt alleine im ermessen der Person die stirbt. Natürlich ist es eigentlich bescheuert das wir die Organe derer die sie eh nicht mehr brauchen in der Erde vergraben wärend andere um ihr Leben bangen weil sie ein neue Organ benötigen.

Jedoch ist es die freie Entscheidung eines jeden einzelnen, ob und welche Organe er/sie (!) spenden möchte. Denn wir reden hier immernoch von einer Spende. Sie ist absolut freiwillig und Menschen die das nicht möchten sollten ebenso respektiert werden wie Menschen die alle ihre Organe spenden.

Lg, Anduri87

Kommentar von Meatwad ,

Die Freiwilligkeit einer Spende wurde nicht in Frage gestellt. Hier wurde nach den Gründen gefragt.Und wieso sollte ich jede Begründung respektieren? Wenn jemand seine Organe nicht spendet, weil er zB meint, daß er diese nach diesem Leben noch benötigt, wieso sollte ich ihn für diese lächerliche Ansicht respektieren?

Kommentar von warehouse14 ,

@Meatwad:

Man braucht also Deine Ansichten auch nur respektieren, wenn man sie nicht lächerlich findet? o.O

Merkst Du nicht, wie lächerlich das ist?

Kommentar von Kaleda ,

Wollte dir nur mal mitteilen, dass in Niger noch dieses Jahr so an die 20.000 Kinder des Hungers sterben. Hier könntest du helfen ohne dafür aus dem Leben zu scheiden. Müsstest nur das Übermass an Wohlstand abgeben, das du sowieso in den Mülleimer wirst.

Kommentar von realfacepalm ,

was für ein billiges Totschlag-Argument.

Kommentar von Meatwad ,

Woher weißt du wo ich helfe oder nicht helfe bzw was ich auf den Mülleimer werfe??

Antwort
von kindgottes92, 309

Viele wissen es einfach nicht oder sind zu faul, einen Spenderausweis auszufüllen.

Außerdem ist das Hauptproblem, dass die meisten toten als Spender gar nicht geeignet sind. Man braucht Unfallopfer, deren Organe intakt sind und deren Herz noch schlägt.

Kommentar von Kaleda ,

Ich hab mir mal die Mühe gemacht und die Toderfälle in unserem Lande mittels Rechere in den einschlägigen Statistiken genauer zu betrachten unter dem Hinblick auf Organspende und was mich da ganz besonders betroffen gemacht hat ist, dass die Zahl der möglichen Spender unter diesen rd. 80 Mio. Einwohner in Deutschland das momentane Defizit an Spenderorganen wohl kaum decken könnten. Ich frage ich nun, warum man sich hier so anstrengt, wo doch ca. 10.000 Menschen (Dunkelziffer unbekannt) in diesem Lande freiwillig ihr Leben beenden, weil sie in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr finden. Diesen Mensch könnte man doch helfen ohne andere dafür aus dem Leben zu bringen oder? Hier würde ich mir das gleiche Engagement wünschen.

Antwort
von HihihiMeee, 263

Für mich persönlich ist das so eine Grenze. Aktuell kann auch ich mir nicht vorstellen das Organ eines anderen Menschen anzunehmen. Das gehört zu diesem Menschen und meine Organe eben zu mir.
Dazu weis man nicht was mal danach kommt, vielleicht braucht man das da ja noch und dann häng ich da unter der Erde im Grab fest ... ja wenn man nur diese Aussage sieht klingt das ganz schön arrogant.
Ich selbst kann das einfach nicht, wenn ich tot bin dann bitte komplett mit allem was zu mir gehört.
Daher habe ich auf meinem Ausweis ein Nein angekreuzt.

Kommentar von Meatwad ,

Aktuell kann auch ich mir nicht vorstellen das Organ eines anderen Menschen anzunehmen.

Hmmm, wieso beschleicht mich nur diese Vermutung, daß du diese Meinung blitzschnell ändern würdest, wenn du ein Organ bräuchtest?

Dazu weis man nicht was mal danach kommt, vielleicht braucht man das da ja noch und dann häng ich da unter der Erde im Grab fest ... ja wenn man nur diese Aussage sieht klingt das ganz schön arrogant.

Nö. In erster Linie klingt sie vollkommen doof. In allen darauf folgenden Linien auch.

Antwort
von Awngr, 219

Die, denen es eigentlich egal ist, sind einfach zu faul, die Papiere auszufüllen.

Daher erklären sich in Ländern, wo man eine explizite Erlaubnis braucht, nur knapp 10% der Bevölkerung bereit, Organe zu spenden.

In Ländern hingegen, wo man sagen muss, dass man KEINE Organe spenden will, haben 95-97% der Bevölkerung nichts dagegen, zu spenden...



Kommentar von Kaleda ,

Mir ist ein wohlüberlegter Spender/Nichtspender 100-fach lieber als ein Mensch der einfach alles laufen lässt wie es kommt. Welche Gesellschaft wird denn daraus resultieren? In dieser Zukunft möchte ich nicht leben. 

Kommentar von cyracus ,

In Ländern hingegen, wo man sagen muss, dass man KEINE Organe spenden will, haben 95-97% der Bevölkerung nichts dagegen, zu spenden...

In Österreich z.B. gilt die sogenannte Widerspruchslösung. - Sehr viele Einheimische wissen gar nicht, dass sie bei Nicht-Wollen offiziell widersprechen müssen. Und wenn sie das erfahren, sind viele derjenigen entsetzt. Gingen sie doch davon aus, es würde wie bei uns in D auch bei ihnen die Zustimmungslösung gelten.

Die Bevölkerung dort ist also gar nicht wirklich zu diesem Thema informiert. Es ist hinterhältig / hinterlistig und schäbig, sich so die "Zustimmung" der Bürger zu erschleichen - zumal auch noch stets behauptet wird, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden. Was ja nicht stimmt, nicht stimmen kann, denn die Organe müssen ja (noch) Lebenden rausgeschnitten werden.

Antwort
von Schwoaze, 9

Ist mir ebenso unverständlich wie Dir.

Ich kann mir nur vorstellen, dass sie Angst haben, noch nicht wirklich tot zu sein, ehe sie "zerlegt" werden.

Kommentar von cyracus ,

Beim Herausschneiden der Organe sind die "Organspender" NICHT tot, das ist Fakt. Von wirklich Toten sind die Organe zwecks Transplantation unbrauchbar.

Lies dazu gern meine ausführliche Antwort hier:

https://www.gutefrage.net/frage/lebt-man-bei-einer-organspende-noch?foundIn=list...

Kommentar von Schwoaze ,

Du weißt bestimmt, was ich meine! Die haben Angst, dass sie das spüren!

Kommentar von cyracus ,

Ja klar, und zu recht haben sie diese Angst, denn die sogenannten "Organspender" sind ja nicht tot. Sie reagieren auch auf Schmerzzufügung, was ja ganz sicher eine ist, wenn der Körper vom Hals bis zum Schambein aufgeschnitten und der Brustkorb aufgesägt wird.

Lies diese Kurzinfo von Professor Linus Geisler:

Hirntod

http://www.initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdf

und was die Angehörigen berichten, die danach ihre Lieben nochmal gesehen haben:

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

.

Der Arzt Prof. Dr. Rocco Maruotti gab seinen Sohn zur Organspende frei. Er vertraute den Transplantationsärzten, was er nicht mehr tut. Er sagt: Es ist Mord:

Tabu Hirntod und Organspende

https://www.youtube.com/watch?v=YpSDBg84xf4

.

Und sieh Dir den Vortrag von Roberto Rotondo an:

Wie tot ist hirntot?
http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten
"Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen,
bevor er sich für oder gegen die O-spende entscheidet und sich
vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende
Abwehrbewegungen ... 

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger.
Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der
Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im
Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als
Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".


Antwort
von TitusPullo, 122

Für mich gibt es nur einen Grund: Ich kann nicht selber entscheiden wer meine Organge bekommt, ebenso kann ich wen ausschließen.

Die Menschen sind mir zu gierig und korrupt und wenn ich mir vorstelle das ein Bonze durch sein Geldvorteil mein Organ, das nach der Liste eigentlich ein kleines Mädchen bekommen sollte, bekommt, dann würde ich mich im Grabe drehen :D

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