Frage von Phos4, 45

Notstrom aggregat ohne Inverter am wohnmobil?

Hallo ich habe ein notstrom aggregat und zögere, das Wohnmobil (mit 230v kompressor kühlschrank)  zum versorgerbatterien aufladen daran anzuschließen weil es keinen Inverter hat und ich sorgen habe wegen der Sinus kurve.
Ist bordelektronik hier sehr empfindlich? (30 Jahre alter Globetrotter)
gibt es einen "Inverter" zum nachrüsten am aggregat um zumindest Überspannung zu verhindern?

Antwort
von Parhalia, 45

Ein Notstromaggregat das die elektrischen Normen erfüllt, das regelt sich in der Regel selbst auf eine "effektive" Wechselspannung von ~ 230 Volt ein. Der Scheitelwert von 230 V ~ am Netz liegt auch bei ca 1,414 × ( 2×U_eff. )

Antwort
von Mikkey, 41

Die Bordelektrik in einem Wohnmobil wird nicht mit 230V betrieben, sondern mit 12V oder 24V Gleichspannung aus der Fahrzeugbatterie.

Wenn der Kühlschrank und die Ladeeinheiten die einzigen Geräte am 230V-Netz sind, denen macht ein wenig eckiger Spannungsverlauf nichts aus. Überspannungen sollte der Generator bereits abregeln. Wenn Du kein Zutrauen dazu hast, kannst Du einen entsprechenden Schutz zwischen Generator und Wohnmobilanschluss schalten.

Antwort
von ProfDrStrom, 38

Bevor du u.U. Geld für einen Inverter ausgibst, ist eine Überprüfung der Sinuskurve bzw. der Frequenz zu empfehlen.

Die Sinuskurve der Generatoren muß nicht unbedingt schlecht sein.

Radio- und Fernsehwerkstätten haben im Regelfall ein Oszilloskop mit dem man sich die Sinuskurve/ Frequenz ansehen kann.

Kommentar von realistir ,

Du willst irgendein vermeintliches Risiko vermeiden. Okay. Gehen wir die Sache mal anders an, nehmen wir mal hypothetisch an, das Ladegerät für die Versorgerbatterien hat einen Netztransformator um aus den 230 dann 12 oder 24 Volt machen zu können.

Wie sieht es dann im Sinne von Massenträgheit bezüglich Trafomagnetfeld vermutlich aus, wenn es keinen idealen Sinus gäbe? (Wir wollen hier nicht streiten, sondern nur fachsimpeln)

Also, deine Einschätzung für diesen Fall.

Müssten wir auch die andere Sparte namens Schaltnetzteil analysieren, oder ist das klar?

Kommentar von ProfDrStrom ,

Lieber realistir,

das ich nicht streiten will habe ich mehrfach geschrieben.

Wenn du hier fachlich und auf die Frage abzielend etwas beitragen möchtest, sehr gerne.

Ich habe hier keine Lust ausserhalb der Frage zu "Fachsimpeln".

Kommentar von realistir ,

Wieso, du hast Oszilloskop vorgeschlagen, ich versuchte zu hinterfragen ob das notwendig sei, wollte deine Einschätzung hören, wie du es bezüglich ungesunden Sinus und einem Trafomagnetfeld sehen, betrachten würdest. Rein fachtechnische Betrachtungen.

Kommentar von ProfDrStrom ,

Die Frage von Phos4 bezog sich auf die Sinuskurve seines Notstromaggregats. Meine Antwort ebenfalls.

Das eine Ladeanlage an mehreren Stellen geprüft werden kann um unterschiedlich Bauteile zu beurteilen, weißt du selber.

Mich irritiert dein Schmusekurs!

Expertenantwort
von realistir, Community-Experte für Elektronik, 27

Verstehe ich dich richtig? Du hast einen Benzin- oder Dieselgenerator der 230 Volt liefert und der soll über übliche Ladegeräte die Versorgerbatterien vom Wohnmobil aufladen?

Dann haben beide Anlagenteile doch 230 V Wechselspannung, Generator und Ladegerät, oder? Wo liegt jetzt dein gedankliches Problem?

Etwa weil der Generator mal 48 Hertz oder 56 Hertz machen könnte? Vergiss das, das wirkt sich so gut wie nicht aus.

Falls ich etwas übersehen, nicht verstanden haben sollte, bitte ich um Aufklärung.

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