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Muss ich mein neues Auto erstmal "einfahren"?

gefragt von Superpops am 26.07.2007 um 20:45 Uhr

Ist das bei den Neuwagen wirklich notwendig? Ich weiß, dass das wohl früher so gehandhabt wurde, aber die Autos sind doch heutzutage high-end gebaut und erfüllen doch auch so die Erwartungen, ohne dass ich sie erst einfahren muss. Ich höre das von anderen aber auch immer mal wieder, dass sie noch nicht so schnell fahren können, da ihr Auto noch nicht eingefahren sei...

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Auto x 23.114 PKW x 523 Neuwagen x 169 einfahren x 8 Fahrweise x 5

Knowledge
beantwortet von Knowledge am 27. Juli 2007 10:51
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Was immer "high-end-gebaut" sein mag...ggg. Ein kurzes Einfahren ist sinnvoll, damit sich fertigungsbedingte Toleranzen angleichen. Dabei wird natürlich ein etwas erhöhter Abrieb erzeugt, der dann das Öl "verdreckt". Nach diesem ersten Ölwechsel ist dann aber ein allmähliches Höherdrehen (kurzfristig auch bis zur Maximal-Drehzahl) durchaus sinnvoll. Für das Fahrwerk gilt dies natürlich nicht; man kann es durchaus schon nach der Auslieferung normal "fordern" ("chaot07" hat also schon recht).


anonym
beantwortet von chaot07 am 26. Juli 2007 20:53
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Früher wurden bei Neuwagen tatsächlich die Höchstdrehzahlen für jeden Gang vorgeschrieben. Das stand sogar in den Handbüchern. Es gab ein spezielles Einfahröl, dass nach ca. 1000 km gewechselt werden musste. Heutzutage ist das allerdings nicht mehr nötig. Die Autos sind vom ersten Tag an voll belastbar. Das liegt auch daran, dass die Autoteile inzwischen perfekter aufeinander abgestimmt sind. Die Toleranzen der Oberflächen sind viel geringer geworden. Auch die Motoröle sind qualitativ besser als früher. Wenn Du aber wirklich lange Spaß an Deinem neuen Wagen haben willst, dann lässt Du es bei den ersten 1000 km einfach etwas ruhiger angehen. Erst wenn der Motor warm ist empfiehlt sich das Durchtreten des Gaspedals. Das gilt allerdings für alle Autos.


anonym
beantwortet von faessla am 26. Juli 2007 21:44
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Ein Bekannter hat sich einen nagelneuen Dacia Logan gekauft. Er wurde extra darauf hingewiesen, den Wagen während der ersten 1000km nicht allzu hoch zu drehen und starke Belastungen des Fahrwerks, zb Schlaglöcher, schnelle Kurvenfahrten zu vermeiden. Auch das mit dem Öl stimmt, nach 1000km wurde es gewechselt.

Kommentar von D283a4923cc6e520e7d9f5b9de51a275smallQuestor am 26. Juli 2007 22:19

Gerade dieses Auto hat ja nichts mit dem aktuellen Stand von Fahrzeugen zu tun. Der Motor geht gerade noch so, weil er von Renault ist, aber Karosse und Fahrwerk... kann man das bei dem überhaupt so nennen...

Kommentar von faessla am 29. Juli 2007 14:33

immer diese Leute, die bei völliger Ahnungslosigkeit irgendwelchen Stuss behaupten...die GESAMTE Technik dieses Autos ist von Renault, lediglich die Karosserie und der Zusammenbau liegt in rumänischer Hand. Daher hat das Auto sehr wohl etwas mit dem aktuellen STand von FAhrzeugen zu tun, wenn es auch natürlich nicht mit deutschen Mittelklasse-Kombis mithalten kann, logisch. Aber wer erwartet das schon für den Preis...


JochenKuhl
beantwortet von JochenKuhl am 26. Juli 2007 21:33
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Die meisten Motoren werden schon vor dem Einbau "eingefahren".D.h man lässt sie vor dem Einbau schon ein Paar oder auch paar Tausend Kilometer laufen. In der Formel 1 ist das genauso.Hab gelesen das jeder Motor vor dem Einbau schon 10000km auf den Buckel hat.

Gruß Jochen

Kommentar von C318b430c2a44896807b7895264e0075smallMemorandum am 27. Juli 2007 10:36

Das ist bei Porsche so, aber sicher nicht beim Golf vom Herrn Müller. Den hat allerhöchstens der Transporteur mit kaltem Motor über den Hof zum Autotransporter geheizt, aber sicher nicht fachmännisch eingefahren. Wer soll denn das bezahlen?


Hunley
beantwortet von Hunley am 27. Juli 2007 12:52
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Ich würde ihn die ersten 500-1000 km nicht unbedingt stundenlang mit Vollgas fahren, aber normal ist das nicht nötig. Mietwagen werden ja auch nicht geschont, weil sie nach 5000 km schon wieder ausgetauscht werden. Aber die maximale Höchstgeschwindigkeit und der minimale Verbrauch wird sich erst nach den ersten 10.000 km einstellen.


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