sunpoint am 18.01.2008 um 21:05 Uhr
Habe mich immer gefragt ob Fische, die ja immer im Wasser sind, auch "pinkeln" müssen. Ebenso interessiert es mich ob Fische auch schwitzen können wenn sie sich anstrengen. Hat jemand eine Antwort ?

Fische sind wechselwarme Tiere, gleichen sich also der Außentemperatur an und können demnach nicht schwitzen. Ob sie pinkeln weiß ich nicht, aber großes Geschäft machen sie - das habe ich shcon mit eigenen Augen gesehen

Fische können nicht schwitzen da sie keine Schweißdrüsen haben. Die Körpertemperatur wird bei ihnen über die Wassertemperatur geregelt.
sunpoint am 18. Januar 2008 21:13 ....und wenn das Wasser sehr warm ist ??? z:B. im Sommer wenn ein kleiner Weiher sehr hohe Temperaturen hat ? oder ein Aquarium "überhitzt" wird ?
wie regeln Fische dies ?
regideur am 18. Januar 2008 21:30 In größeren Seen gibt es in unterschiedlichen Tiefen unterschiedliche Temperaturen. In dem sie die Wassertiefe wechseln, können sie die Temperatur regeln. Wenn ein Aquarium überhitzt oder auch ein kleines Gewässer kippt ist es das Ende für die Fische.
Brynhild am 18. Januar 2008 21:34 Ganz genau :) DH Und wenn im Winter der Teich zu flach ist und bis unten durchfriert gibt es Fischeis am Schwanz.
Brynhild am 18. Januar 2008 21:31 Sie passen ihre Körpertemperatur dem warmen Wasser an. Die Viecher funktionieren ohne Kühlung grins Aber wenn das Wasser zu warm wird drehen sie auch mal den Bauch nach oben.
Brynhild am 18. Januar 2008 21:33 Hier steht einiges über wechselwarme Tiere: http://de.wikipedia.org/wiki/Wechselwarm
sunpoint am 18. Januar 2008 21:39 Also schwitzen Fische doch nicht. Schwitzen ist doch ein Schutz...wenn den "Jungs" es zu warm wird und sie können sich nicht in tiefere Regionen "abkühlen" geben sie auf und leider sterben sie dann! Schwitzen ist eine Schutzreaktion des Körpers...und dies haben Fische nicht ????
regideur am 18. Januar 2008 21:48 Nein Fische haben keine Schweißdrüsen und können somit auch nicht schwitzen. Wie bei Hunden die fangen dann an zu hecheln um sich abzukühlen.
Brynhild am 18. Januar 2008 21:49 Wir schwitzen weil wir unsere Körpertemperatur nicht verändern können. Der Schweiß auf der Haut kühlt. Fische brauchen diese Kühlung nicht weil sie wechselwarm sind
Brynhild am 18. Januar 2008 21:49 Wir schwitzen weil wir unsere Körpertemperatur nicht verändern können. Der Schweiß auf der Haut kühlt. Fische brauchen diese Kühlung nicht weil sie wechselwarm sind
es nützt doch gar nichts wenn man im Wasser schwitzt! Schweiß ist auch Wasser

Oh je! Um Eure Aussagen zu überprüfen, sitze ich jetzt noch länger vor dem Aquarium herum! Ich dachte,die "Illusionskiste" (=Fernseher) wäre nur eine Erfindung für Menschen,für Katzen gibts das also auch! Soll ich dabei gleich auch noch ermitteln, wie die Fische küssen? ;-)))

Ja, Fische lassen Urin. Schwitzen können sie auch, aber ich glaube nicht, dass sie dabei transpirieren.
strick4a am 18. Januar 2008 21:44 Sehr gut, endlich Transparenz in der Fischurinfrage! DH
sunpoint am 18. Januar 2008 21:47 ...wir müssen doch wissen worin wir baden gehen !!! :- )) in einigen Städten gibt es bald Plaketten für "Feinstaub" u.s.w. vielleicht gibt es auch bald Plaketten für`s Baden in Seen wo Fische drin sind !!!
Waschbaer am 18. Januar 2008 23:17 Da halte ich aber das Problem pinkelnder menschlicher Badeseebesucher für akuter... Und schwitzen tun die auch noch... Und dann erst die Schweißfüße... Deshalb gehe ich auch grundsätzlich nur in der Ostsee baden, da verteilt sich das auf viel Wasser.

Ja, Fische "pinkeln", aber schwitzen tun sie nicht, sie sind ja im Wasser.

So wird es hier erklärt:
:-D
Wenn Fische Durst haben, dann machen sie einfach den Mund auf trinken. Wenn sie dann danach irgendwann einmal pieseln müssen, dann machen sie einfach ins Wasser rein. Das ist bei allen Fischen gleich. Einen Unterschied gibt es bei der Art des Pipi, denn Süßwasserfische pinkeln nämlich keinen Urin, also Pipi, sondern nur Wasser. Salzwasserfische dagegen pinkeln ganz normal, so wie auch die Menschen, gelben Urin, der auch ein bisschen stinkt.
Warum das Süßwasserfischen anders ist? Weil Süßwasserfische im Süßwasser schwimmen und Salzwasserfische im Salzwasser.
Wikipedia ist da schon etwas wissenschaftlicher zugange:
Das Ausscheidungsorgan der Fische ist eine modifizierte Urniere, Opisthonephros genannt. Die Urniere tritt bei Säugetieren nur vorübergehend beim Embryo auf. Das Nephron der Fische besitzt keine Henle-Schleife, die zur Konzentration des Urins benötigt wird. Deshalb können sie keinen hyperosmolaren Harn (größere Konzentration an gelösten Stoffen als im Blutplasma) produzieren. Bei einigen Fischarten (beispielsweise Seenadeln, Seeteufel, Austernfisch) sind nicht einmal Nierenkörperchen ausgebildet (aglomeruläre Niere), bei ihnen entsteht der Harn demnach nicht durch Ultrafiltration, sondern durch Sekretions- und Diffusionsvorgänge in den Nierenkanälchen.
Die Funktion und Zusammensetzung des Urins ist abhängig vom Lebensraum. Bei Süßwasserfischen wird viel Urin gebildet und dient vor allem der Eliminierung von überschüssigem Wasser. Elektrolyte kommen bei Süßwasserfischen nie im Überschuss vor, im Gegenteil, hier erfolgt eine aktive Aufnahme von einwertigen Ionen über das Epithel der Kiemen. Bei Meeresfischen sind dagegen die Verhältnisse umgekehrt. Bei ihnen wird nur wenig und im Vergleich zum Blut isoosmotischer Urin gebildet. Durch das Leben im Salzwasser sind Elektrolyte bei ihnen stets im Überschuss vorhanden, ihre Eliminierung erfolgt aber nicht über den Urin, sondern über die Rektaldrüsen (Knorpelfische) oder das Epithel der Kiemen (Knochenfische). Der Harn dient bei Meeresfischen also nicht der Osmoregulation, sondern nur der Ausscheidung zweiwertiger Ionen (wie Mg2+) und von überschüssigem Stickstoff. Interessant sind die Verhältnisse bei Wanderfischen (anadrome und katadrome Fische), die einen Teil des Lebens in Süß-, den anderen in Salzwasser verbringen. Hier kann über Hormone die Richtung des Elektrolytaustauschs in den Kiemen umgeschaltet werden: Durch Kortisol wird zur Anpassung an Salzwasser die Abgabe einwertiger Ionen, über Prolaktin deren Aufnahme zur Anpassung an Süßwasser ausgelöst.
Die Stickstoffverbindungen werden bei Knochenfischen zumeist als Ammoniak (Ammoniotelie) direkt über die Kiemen, bei einigen anderen Fischen, insbesondere bei den Knorpelfischen, auch als Harnstoff (Ureotelie) ausgeschieden. Zum Teil wird Stickstoff auch als Guanin in die Schuppen eingelagert, welches ihnen den metallischen Glanz verleiht.
Eine Harnblase und Harnröhre fehlt den Fischen, die Harnleiter münden in den Enddarm.
:-D
Ah - sie können doch pinkeln. Hier steht es zumindest: http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2003/00410/
DH, warst ein bisschen schneller als ich...lach :-)!
Bin halt superschnell im Googeln ;) Ist aber eine süße Seite.
Gerade weil die Seite so toll war, hatte ich mich ein bisschen festgelesen, es sei Dir gegönnt ;-)
Fürs schwitzen müssen wir wohl noch ein bisschen weitergoogeln
...das ist manchmal soo süß, hier zu lesen! ;-)) Musste gerade echt schmunzeln... DHHH :-)
Also..Danke für den Tip. "pinkeln" tun alle Fische, das wissen wir jetzt. ...und was ist mit schwitzen ???
Habe ich doch oben geschrieben. lach Sie sind wechselwarm und passen ihre Körpertemperatur der Umgebung an. Deshalb brauchen sie keine Schweißdrüsen und können so auch nicht schwitzen.