Frage von xNatasha28, 152

Misslungener Suizidversuch, was dann?

Hallo :)

Ich habe im Moment ziemliche Probleme. Ich stehe unter extremen Leistungsdruck, da ich morgen eine Mathe-Schularbeit schreiben muss, aber absolut NICHTS kann. Ich habe stundenlang dafür gelernt, aber ich packe es einfach nicht in mein Hirn. In letzter Zeit hat sich auch meine Depression verstärkt (diese wurde nicht ärztlich diagnostiziert, aber die Symptome zeigen es an), ich kann mich nicht mehr richtig konzentrieren, verliere irgendwie meine Lebenslust, da ich mich in letzter Zeit an so ziemlich gar nichts mehr erfreuen kann, was mir einst Spaß gemacht hat und ich habe zusätzlich aus verschiedensten weiteren Gründen schwere Suizidgedanken. Um mich kurz zu fassen, habe ich vor, in der nächsten Zeit Selbstmord zu begehen. :/ Meine Frage ist nun: Was passiert, wenn dieser Suizidversuch misslingt? (In meinem Fall würde ich die Pulsschlagader "versuchen" zu öffnen) Wird man dann in die Klinik eingewiesen? Kommt man in die geschlossene bzw. offene? Wie genau wäre dabei der Ablauf? (Ich ritze mich schon seit längerem und habe keinen Therapeut, falls das relevant ist)

Vielen Dank für eure Antworten schon im voraus. :) Bitte dies nicht als Witz oder so auffassen, ich meine das ernst und will damit keinerlei "Aufmerksamkeit auf mich schieben" oder damit andeuten, dass ich in die Klinik möchte.

Liebe Grüße,

Natasha

Support

Liebe/r xNatasha28,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein. Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Zögere im Notfall bitte nicht, den Notruf 112 zu wählen!

Herzliche Grüße

Klara vom gutefrage.net-Support

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Caballero14, 64

Erst mal hi... ich kann dich verstehen und kenn deine weiteren(?) Hintergründe nicht
Ich werde jetzt nicht schreiben hol dir sofort hilfe denn wenn du sie willst dann gehst du den schritt also werde ich jetzt mit sowas nicht anfang wie gesagt da ich dich verstehen kann

Aber es steht fest Pulsader -> wirst gefunden -> rtw -> kh nähen (wenns tief genug ist!!) Dann kommts auf die Uhrzeit und deinen zustand drauf an muss es nur genäht werden oder hast du soviel blut verloren dass du infu brauchst und blablabla kommst du nachts um drei ins kh bleibst du sowieso erst mal im kh bis meistens vormittag kann aber auch mal nachmittag werden so dann kommts drauf an was die für n Eindruck haben und pulsader ist eindeutig also entweder mit rtw oder ktw in die psychiatrie kommt drauf an vlt muss bei dir auch Polizei mit so... du kommst erst mal geschlossen (kriesenstation/akutstation) da du akut reingekommen bist hast du erst mal badbegleitung und kommst ins Beobachtungszimmer was sich nach einem tag schon wieder ändern kann oder auch Monate dauern kann das kommt immer drauf an ausgang kannst du dort auch haben tv gibts mit zeiten handyzeiten zimmerzeiten Gesprächstherapie musiktherapie kunsttherapie arbeitstherapie (entscheiden die Therapeuten) verschiedene gruppen bei uns gabs kegelgruppe Entspannungsgruppe kreativgruppe (entscheidest du und wie weit du gehen darfsr hast du keinen ausgang schon mal keine kegelgruppe) blablabla aber sooo schlimm ist es gar nicht wenn man mit macht oder alles über sich geschehen lässt -entweder du wirst dann von dort noch entlassen oder du kommst noch auf die therapiestation und von dort iwann entlassen- akutstaion ist immer unterschiedlich kann sein dass man nur eine nacht bleibt andere bleiben monate Therapiestation pauschalisieren sie meistens auf sechs wochen VERGISS ES!! Ich war auf der ts ZUSÄTLICHE acht Monate!!! Aber bei mir war auch alles ganz schön kompliziert ich hab dort selbst viel Gewalt erfahren mit Fixierung 4x-mal Fluchten in 10 Monaten aus der geschlossenen ich bin so eine person ich arbeite (was plötzlich passiert ich kanns halt dann nicht "lenken")dann genau dagegen weil ich es überhaupt nicht packe worauf hin man mich wennbich natürlich z.B wieder stark blutend in der ecke saß und es jemand mitbekommen hat musste gewalt angewandt werden (da ich das jeweilige Ding nicht abgeben wollte und wunden erstrecht nicht kontrollieren lassen will) und selbst da versuchen sie erst ganz normal mit dir zu reden aber naja ich mach halt weiter also müssen sie eingreifen dann hast du nochmal die Chance wenn du schon bodenfix hast freiwillig n Beruhigungssaft zu trinken und dich ins bett zu legen (und warten bis ktw/rtw/notarzt/polizei kommt/kommen und ildu mit nem Betreuer zum nähen fahren würdest) oder spritze und fixiert ich konnte halt nie einlenken also kams dann so weit und musste dann noch mit polizei und notarzt und rtw ins KH zum Nähen gebracht werden...
Aber es gab auch neutrale tage in den monaten -ich kam nach dem klinikaufenthalt direkt weiterhin geschlossen...
Wenn du noch fragen hast ich stehe dir zu Verfügung und lass dir nu noch sagen denk noch mal nach süße<3

Kommentar von xNatasha28 ,

Danke <3 Das war die beste Antwort, die ich bis jetzt bekommen habe :) Nochmal vielen Dank, dass du alles so genau erzählt hast, ich werde mir die Nacht nochmal alles überlegen..ob ich es wirklich durchziehe

Kommentar von Caballero14 ,

Gerne :3 ich könnte dir alle regeln Konsequenzen von jedem fehlverhalten und positive sachen aufzählen aber denke lieber erst mal wirklich so nach und wenn du willst oder Entscheidungshilfe brauchst können wir privat schreiben :) ich kann nur aus einer "selbstbetroffenensicht" reden da ich dir keine Vorträge halten will 

Kopf hoch und wie gesagt kannst dich jeder zeit melden :)

Antwort
von WisdomOwl, 64

Im Moment mag diese Situation für dich sicher schlimm sein, allerdings ist auch eine Mathe-Schularbeit im Vergleich zu manch anderen Sachen eine Kleinigkeit. Versuch, noch so viel wie möglich zu verstehen, auf Youtube gibt es manchmal Videos, auf denen so was gut erklärt wird.

Da du in die Schule gehst, gehe ich mal davon aus, dass du in der Pubertät bist. Da geht es einem oft mal dreckig, manchen geht es selten schlecht und eher leicht, manche haben beinahe Depressionen und Suizidgedanken. Allerdings ist auch das eine Phase, die vorbei gehen wird. Damit das aber auch wieder aufhört, darfst du dich nicht in Probleme reinsteigern, sondern musst versuchen, sie zu lösen oder damit klar zu kommen. Angenommen, du hast in der Schularbeit eine schlechte Note: Du hast genug Chancen, um die Note wieder zu verbessern. Vielleicht kannst du mal den Lehrer fragen, ob er es dir erklären kann.

Denk mal an die schönen Dinge in deinem Leben: Du hast genug zu Essen (also sehr wahrscheinlich), ein Dach über dem Kopf, WLAN und "darfst" täglich in die Schule gehen, also wirst du dadurch auch gebildet.

Niemand weiß, was nach dem Tod geschieht. Du begehst also Selbstmord- was ist dann? Vielleicht gibt es einen Himmel, vielleicht nur schwarze Leere und dann denkst du dir: "Mist, jetzt ist mir langweilig. Da würde ich mich lieber mit Mathe beschäftigen..." Auch solche Phasen gehen vorbei, rede mit Freunden und Leuten, denen du vertraust über deine Lage. Du kannst dich auch an einen Psychologen wenden, allerdings sind Freunde meistens die bessere Wahl.

Ich wünsche dir viel Glück und vergiss einfach nicht die schönen Dinge im Leben!

Antwort
von xHellscream, 61

A) TUE ES BITTE NICHT!!!

b) Wenn der versuch nicht klappt wirste auf die geschlosse gebracht (bzw nach nem aufenthalt im KH zur versorgung

c) ein angekündigter suizid geht eig. immer schief

Lösung: *piep* auf Mathe und geh von dir aus in Psychatrische behandlung und lass dir helfen!!

Antwort
von KMorgen, 65

Hey... Erstens denke darüber noch einmal nach...du könntest dir auch eine auszeit mal nehmen bzw. mit freunden darüber nehmen Aba wenn du es wissen willst: du kommst ins krankenhause und wanderts zu einen Psychotherapeuten der pflicht ist...natürlich werden deine eltern auch wieder ellenslange vorträge halten etc.

Antwort
von xxxTEDDYxx, 64

Bitte lass das alles! Du hast dein ganzes Leben noch vor dir! Zum Leben gehören nun mal hochs und tiefs da muss jeder durch... Bitte such dir so schnell wie möglich Hilfe! Aber lass es einfach. Möchtest du das all deiner Familie antuen ?! Sie würden sich Furchtbare Vorwürfe machen

Antwort
von Hondoldar, 37

Geh doch freiwillig in eine Klinik... Das Leben kann schön sein

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