Frage von machhinjetzt, 33

Könntet ihr mir bitte bei dieser Aufgabe weiterhelfen?

Statt mit einem normalen Spielwürfel kann man auch mit anderen Gegenständen ,,würfeln". Wähle ein Zufalls gerät aus, dessen Versuchsausgänge NICHT der Laplace Verteilung unterliegt. Zur Erinnerung: Ein Laplace-Experiment ist ein Zufallsversuch mit einem Zufalls gerät, bei dem alle Ausgänge gleich wahrscheinlich sind. z.B. Münze oder Würfel.

Beschreibe die verschiedenen Versuchsausgänge(Ergebnisse) und schätze, wie oft von z.B. 100 Würfen die einzelnen Ergebnisse auftreten.(Du kannst hier absolute Häufigkeiten angeben oder die Wahrscheinlichkeiten schätzen.

Versuche, die Wahrscheinlichkeiten für die einzelnen Versuchsausgänge zu ermitteln, indem du dein Zufalls gerät sehr oft wirfst(mindestens 100 Mal.) Bereite eine kurze Präsentation dazu vor.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von claushilbig, 11

Mögliche Gegenstände für "nicht-Laplace-verteilte Würfel":

  • Quader (z. B. ein Schuhkarton) - die Wahrscheinlichkeiten müssten hier m. E. ungefähr mit den Seitengrößen korrellieren.
  • Halbkugel (z. B. ein durchgeschnittener Tennisball, oder eine Plastik-Müslischale) - k. A., wie die Whrscheinlichkeiten genau verteilt sind, aber die "flache" Seite, müsste m. E. etwas weniger wahrscheinlich sein als die "runde".
  • Zylinder (z. B. eine Konservendose) - Boden und Deck-Fläche werden die gleichen Wahrscheinlichkeiten haben, die Wahrscheinlichkeit der Mantelfläche hängt von der Höhe des Zylinders ab.
  • Prisma (z. B. eine "Toblerone"-Packung, oder irgendwelche anderen "seltsamen" Verpackungen) - Boden und Deck-Fläche werden die gleichen Wahrscheinlichkeiten haben, die Wahrscheinlichkeit der Seitenflächen hängt von der Höhe des Prismas und der Anzahl der Seiten ab, bei unregelmäßigen Prismen auch noch von der jeweiligen Kantenlänge.
  • Allgemein geht jeder (regelmäßige oder unregelmäßige) Vielflächner, der kein platonischer Körper ist (also z. B. alles, was sich mit solchen Spielzeugen wie http://www.ebay.de/bhp/magnetspielzeug zusammenbasteln lässt) - Die Wahrscheinlichkeiten richten sich dann nach den Größenverhältnissen der verschiedenen Flächen, evtl. auch nach den Winkeln zwischen den Flächen
  • Ein "normaler" Würfel, der aber teilweise gleiche Zahlen (oder Farben) auf verschiedenen Seiten hat - z. B. für Fantasy-Spiele gibt's übrigens auch "Würfel" mit mehr als 6 Seiten (dabei sind im Grunde beliebige Seitenzahlen möglich, solange es gerade Zahlen sind). Damit kann man dann ziemlich willkürliche Wahrscheinlichkeiten produzieren, indem man z. B. einen Dodekaeder (12-Flächner) 1x Grün, 2x Rot, 3x Blau, 6x Gelb (oder so was) färbt.
  • ...
Antwort
von Oubyi, 16

Kennt ihr noch "Hümpeln"?
Da gab es immer "Namenstag", wenn der Stein hochkant zu liegen kam.
Also suche Dir einen kubusförmigen Gegenstand, kein Würfel, und zähle, wie oft er beim Werfen hochkant liegen bleibt. Mach das mit verschiedenen Formen, also flacher oder näher am Würfel.
Du kannst auch zählen, wie oft ein Zylinder (Dose) aufrecht liegen bleibt.
Bei diesen Versuchen kommt es aber wohl auch auf das Geschick des Werfers an. Das kannst Du ja mit einbeziehen.

P.S.: Mache aber bitte nichts kaputt, auch nicht den Boden.

Kommentar von claushilbig ,

einen kubusförmigen Gegenstand, kein Würfel,

So was gibt es nicht - ein Kubus ist ein Würfel.

Du meinst wahrscheinlich einen quaderförmigen Gegenstand ...

Kommentar von Oubyi ,

STIMMT!
Sorry, das habe ich die Begriffe durcheinander geworfen.
Quaderfömig war gemeint.

Danke für die Korrektur.

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