Frage von magnite, 130

Könnt Ihr euch ein Leben in sexueller Enthaltsamkeit vorstellen?

Frage steht im Titel. Wäre schön wenn ihr eure Antwort noch weiter ausführen könnt mit Begründung... (zb. was passiert mit euch, wenn ihr lange Zeit Enthaltsam leben müsst... Macht euch das traurig? Treten psychische Probleme auf? Depressionen? Was genau passiert mit dem enthaltsamen Menschen? etc. pp.)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ItzD4nny, 57

Liebe kann man in Worten und Taten fassen, aber einer der großen Ausdrücke liegt eben auch im körperlichen.

Es ist irgendwo auch natürlich/menschlich sich dem hinzugeben.

Ich könnte es mir nicht vorstellen, weils auch einfach was schönes ist, was man nicht missen möchte. 

Dass man depressiv wird, ist situationsabhängig.

Wenn du eine Enthalsamkeit durchmachst, aber dennoch in einer "Beziehung" bist, eher weniger. Bist du jedoch allein, denke ich schon: ja. Es ist ja auch irgendwie ein Kampf gegen deine Natur. Normalerweise ist der Mensch auch ein geselliges Wesen und hat gerne andere seiner Art um sich. Wenn du dich da auch raus hälst, wirst du früher oder später auch depressiv (jaja, es gibt Menschen, die feiern das allein zu sein, aber Ausnahmen bestätigen die Regel).

Antwort
von jerkfun, 50

Sexuell enthaltsame Menschen sind entweder asexuell,haben also das Bedürfnis nicht ,oder haben Vorstellungen das Sexualität nicht geliebt,nicht erstrebenswert, ist ja verboten ist,eine Religionsregel verletzt.Das ist also so unterschiedlich,wie es nur sein könnte.Die reine Bequemlichkeit...man redet sich ein,es nicht zu brauchen,den richtigen Partner nicht zu finden,Sexdates sind nicht erfüllend,man fühlt sich hinterher schlecht,was tatsächlich so sein kann.() Auch bei SB.Mann kann sich in Sport oder Religion flüchten,mit oder ohne Auffälligkeiten.Eine interessante Frage wäre,ob Vergewaltiger häufiger enthaltsam leben und ein Zwang oder Fetisch zu diesem Verhalten führt.Das wäre klar ein psychisches Problem.Ansonsten halte ich es für möglich,das es vorkommt,könnte aber keine sicheren Anzeichen dafür benennen.Den in der Jugend beschriebenen" Samenkoller" gibt es jedenfalls nicht.^^Ich persönlich kann es mir nicht vorstellen.Liebe Grüße

Antwort
von claubro, 47

Auf gar keinen Fall. Einmal abgesehen davon, dass Sex so mit das Beste ist, was es im Leben gibt.... auch einfach körperliche Nähe und Intimität sind für das seelische Wohlbefinden wichtig. Auch am Selbstwergefühl kann es sehr kratzen (gibt es glaube ich sogar eine Studie dazu).

Ich finde, nicht auf eine der schönsten Dinge des Lebens verzichten, ist schon eine ausreichende Begründung. Aber ich bekomme irgendwann auch schlechte Laune, bin schneller gestresst und weniger geduldig...

Allerdings kann man natürlich auch ne Weile ohne Sex leben, ohne das man gleich platzt.


Antwort
von Tamtamy, 73

Wenn man der Typ dafür ist und "innerlich einverstanden" ist das kein großes Problem. In der Regel nimmt das sexuelle Verlangen, sofern es überhaupt da war, ab und tritt in den Hintergrund.
Für die meisten Menschen ist das aber anders, insbesondere in jüngeren Jahren. Und wer ein sexuelles Bedürfnis hat, leidet natürlich schon - mehr oder weniger - darunter, wenn er, gegen sein eigentliches Verlangen, keinen "Sexualpartner" hat.

Antwort
von Wuestenamazone, 18

Die suchen Sex. Und werden ihn auch finden. Ansonsten greift man zu SB. Der Druck muß doch abgebaut werden. Depressionen kann manche treffen. Aber es gibt immer einen Weg den angestauten Druck los zu werden

Kommentar von Torrnado ,

ge-nau ! den Druck muss man irgendwie loswerden....! ^^

Antwort
von Lyra900, 35

Ein sehr guter Freund will Priester werden. Bzw wollte er es für 2 Monate, hat deswegen mit seiner Freundin Schluss gemacht und ist jetzt in einer neuen Beziehung. Der Wunsch ist immer noch da, er ist sehr gläubig, war es auch immer und studiert auch Theologie. Aber er hat es in seinem Alter nicht geschafft, enthaltsam zu leben. Ein Freund von ihm, der auch Theologie studiert ist auch etwa um die 20 und lebt seit mehreren Jahren aus religiösen Gründen enthaltsam. Ich glaube nicht, dass er es schon immer gemacht hat, aber es scheint zu gehen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, die meisten werden es nicht schaffen, weil es schon irgendwie gegen die menschliche Natur ist, aber Ausnahmen gibt es immer :)

Antwort
von Wernerbirkwald, 39

Psychische Probleme würde es geben,wäre die sexuelle Aktivität,der Inhalt eines Menschen.

Man kann sein Leben, mit so vielen Dingen bereichern,die den Sex weiter nach hinten schieben.

Je länger man enthaltsam lebt,je weniger schwer fällt es einem.

Ein Auto,das nicht regelmässig gestartet wird,springt irgendwann nicht mehr an.

Antwort
von Brainus, 25

ich kann mir das nicht vorstellen, ich verstehe auch nicht wozu das gut sein soll und ich würde wowas nur tun, wenn ich mir alles wundgevögelt hätte:)

Jeder von uns hat einen Sexualtrieb, der meldet sich regelmäßig und ich gebe meinem Körper irgendwann einfach, was er will. Am nächsten Tag ist der Druck eh wieder da. Warum soll ich darauf verzichten. Leuchtet mir echt nicht ein.

Was dann passieren würde ? Bei mir wäre es sicher so, dass mir in best. Situationen einfach einer abgehen würde. Das möchte ich echt vermeiden.

Antwort
von BrightSunrise, 26

Nein, definitiv nicht. Wenn andere so leben wollen, meinetwegen. Aber für mich ist das ja ganz und gar nichts.

Ich habe gerne Sex und ich habe auch gerne viel Sex. Ich finde es schön, mich meinem Partner hingeben zu können, aber auch ihm etwas Gutes zu tun. Sex macht Spaß und ist gesund.

Wenn ich längere Zeit keinen Sex hatte, dann macht es mich schon etwas traurig. Ich fange an ihn (den Sex) zu vermissen und meinem Partner so nah sein zu können.

Sex ist nicht umsonst die schönste Nebensache der Welt.

Grüße

Antwort
von Revic, 15

Ja, kann ich mir vorstellen.

Begründung: Ich habe keinerlei Verlangen nach Sex oder sonstigen Körperlichkeiten. Und da ich ohnehin keine Kinder haben möchte, ist Geschlechtsverkehr für mich sinnlos und bloß unötig risikoreich.

Was mit mir dadurch passiert: Ich konnte bisher keine psychischen Erkrankungen oder andere Beschwerden auf mangelnden Geschlechtsverkehr zurückführen und glaube auch nicht, dass sich das noch ändern wird.

Antwort
von SSiMmMone, 5

ein ex von mir (evangelisch! er darf also) studiert/e auch theologie und wollte aus religiösen und praktischen gründen wohl beziehungen, aber keinen sex. er hielt das ziemlich lange durch (und ich bewunderte ihn dafür... haha), dann aber konnte er doch nimmer, wie er wollte. ich glaube, wenn man einmal anfing, in den "garten der lüste" zu gehen, dann kommt man nimmer raus, außer vielleicht, wenn man sehr alt wird.


Antwort
von nowka20, 4

das ist ne klosterfrage

Antwort
von LenaVonDerLaden, 69

Ich kann es mir nicht vorstellen, da ich denke, dass jeder jemanden braucht.

Ich denke mal, dass es zu psychischen problemchen füren könnte

Kommentar von vogerlsalat ,

Sexuelle Enthaltsamkeit bedeutet ja nicht, dass man einsam ist, man kann also auch "jemanden haben"

Antwort
von Inked95, 53

Ja, dass gehört für die Meisten natürlich zum Leben dazu wie das Atmen.

Antwort
von ThadMiller, 45

Das tun viele freiwillig und unfreiwillig. Passieren wird da aber nichts besonderes.

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