Frage von FranziiCookiie, 62

Wie ist eure Meinung zum Klimawandel?

Glaubt ihr an den Klimawandel? Glaubt ihr, dass er schlecht ist oder dass er gut ist? Und was tut ihr persönlich um unser Klima zu schützen? :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Buckykater, 5

Ja es gibt einen Klimawandel.  Auch wenn es schon früher Klimawandel gab und das für die Erde an sich gar nicht so ungewöhnlich ist. An dem jetzigen Tragen Menschen mit Sicherheit eine Mitschuld. Man könnte zb kurze Wege zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren, Produkte aus der Region kaufen wenn diese Saison haben. Nicht immer Klamotten kaufen die man eh nie trägt. Die werden mit giftigen Farben und unter Menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt. Für den Baumwollanbau wird viel Wasser und viel Land benötigt.  Auf Produkte mit Palmöl verzichten was heute leider kaum mehr möglich ist. Für den Anbau der Ölpalme werden Regenwälder gerodet Bauern von ihrem Land vertrieben. Nicht immer das neuste Handy holen obwohl es das alte noch tut zb alle zwei Jahre. Für Entsorgung und Herstellung wird viel Energie und auch Rohstoffe gebraucht. Nicht so viele Lebensmittel entsorgen obwohl sie noch gut sind. Allein von dem was wir so weg werfen können alle Menschen der Welt mehrmals ernährt werden. Auf Kreuzfahrten und Fliegen zb Kurzstrecken verzichten zumindest es reduzieren. Kreuzfahrtschiffe sind mit die größten Dreckschleudern die es gibt. Eines verschmutzt die Luft wie 5 Millionen PKW völlig ungefiltert. Die Temperatur im Zimmer nur um ein Grad senken. Geräte nicht immer auf Standby lassen. Auf Plastiktüten verzichten. Auf Kaffeekapseln mit Aluminium verzichten. Auch dafür wird viel vernichtet und Energie gebraucht.  Nur einmal die Woche komplett auf Fleisch verzichten auch Wurst. Für Futteranbau und Herstellung wird auch viel Energie benötigt. Für einige Lebewesen hat ein Klimawandel positive Folgen für einige aber auch negative.  Es gibt Tiere und Pflanzen die sich ausbreiten und auch solche die aussterben oder dezimiert werden. Küstenregionen werden überflutet wenn der Meeresspiegel steigt. Allerdings ist das nur der Fall wenn Inlandeis schmilzt was auch passiert. Wenn zu Eis gefrorenes Meerwasser schmilzt steigt der Meeresspiegel nicht. 

Antwort
von Agronom, 46

Klimawandel ist ein Fakt, da gibt es nichts zu glauben. Der Streitpunkt dabei ist, ob dieser durch anthropogenen (menschlichen) Einfluss "verursacht" wurde bzw. verstärkt/beschleunigt wird.

Negative Folgen sind auch zu spüren, bei uns durch midlere Winter, häufiger Trockenperioden im Sommer und allgemein mehr "Starkwetterereignisse".

Die Klimazonen verschieben sich vom Äquator aus weiter nach Norden und Desertifiaktion wird begünstigt.

Das wirkt sich alles auf die Flora und Fauna aus, sodass die Artenvielfalt weiter unter Druck gesetzt wird und sicher werden nicht alle Arten rechtzeitig mit Anpassung "reagieren" können und aussterben. 

Expertenantwort
von realfacepalm, Community-Experte für Klimawandel, 25

Die Realität des Klimawandels hat nichts mit Glauben zu tun (ausser manchmal bei den angeblchen Klimaskeptikern), sondern mit nachprüfbaren Fakten und dem Stand der Wissenschaft.

Insofern glaube ich wohl eher, dass die Wissenschaft in der Lage ist, die Realität sicher nicht fehlerfrei, aber doch immer realistischer abzubilden und Veränderungen festzustellen.


Dabei ist der Klimawandel sogar zweifach real:

Zum einen gibt es den natürlichen Klimawandel, der u.a. durch folgendes verursacht wird: https://www.gutefrage.net/frage/welche-faktoren-beeinflussen-das-klima-der-erde?foundIn=list-answers-by-user#answer-203273939

Diese Änderungen bewirken (mit Ausnahme von Katastrophen wie Supervulkane oder Meteoriteneinschläge) eine allmähliche Änderung der Temperaturen. So hat das Ende des letzten Glazial mehrere tausend Jahre gedauert, hervorgerufen durch die Milankowich-Zyklen und verstärkt durch Rückkopplungen.

Wenn der Mensch nicht wäre, würde sich die Erde gaanz langsam abkühlen und in ein paar zehntausend Jahren würde die nächste Kaltzeit (Glazial) beginnen. http://www.scilogs.de/klimalounge/palaeoklima-das-ganze-holozaen/

Nun wärmt sich die Erde aber gegenwärtig und auch beschleunigt auf, vor allem in den Ozeanen. Diese Änderung wird vorwiegend durch den Menschen verursacht, ist also ein menschengemachter, anthropogener Klimawandel:

Dieser wird verurtsacht durch die gegenwärtige globale Erwärmung, und dieseist seit etwa 1950 praktisch vollständig auf den Einfluss des Menschen  zurückzuführen:


Es gibt jetzt noch größere Sicherheit (>95%), dass der Mensch die dominante Ursache der globalen Erwärmung ist. Natürliche interne Schwankungen und natürliche äußere Antriebe (z.B. die Sonne) haben zur Erwärmung seit 1950 praktisch nichts beigetragen – den Anteil dieser Faktoren kann IPCC auf ± 0,1 Grad eingrenzen.

http://www.scilogs.de/klimalounge/der-neue-ipcc-klimabericht/

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Die Folgen sind überwiegend negativ:


- eine Erwärmung über das Maß, das unsere Zivilisation kennt und an das sie angepasst ist, hinaus geht.

- Meerespiegelanstieg,

- Versauerung der Meere,

- mehr Extremwettererignisse wie Hitzewellen und Dürren, aber auch Starkregen und Überschwenmmungen. Rückgang der Ernten.

- Massenaussterben in der Tierwelt.

https://www.gutefrage.net/frage/was-sind-eigentlich-ursachen-des-klimawandels-un...

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"Und was tut ihr persönlich um unser Klima zu schützen?" Einiges vom dem:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-man-den-klimawandel-stoppen--was-kann-i...

Antwort
von AliciaCanning, 20

Hi, 

Dagegen unternehme ich: Ich fahre immer mit dem Fahrrad zur Schule, meine Eltern haben nicht mal ein Auto. Ich bin bei Greenpeace...

Meine Meinung zum Klimawandel ist, dass wenn es heisser wird, der Golfstrom zum versiegen kommt (wegen dem Salzwasser und dem Gewicht, welches das Wasser in die Tiefe zieht, und dieser Sog würde dann versiegen... ist etwas komplizierter...) und dass der Golfstrom Europa dann nicht mehr vor den eisigen Winden schützt...

Dass dann eine art 'Eiszeit' bei uns herein brechen würde, wie vor 8 000 Jahren. Damals hat es dann ca. 1 000 Jahre gedauert, bis der Golfstrom wieder zum fließen kam...

Wir hätten uns aber gerade an die Wärme etc. gewöhnt, keine Heizungen mehr im Haus...es wäre schwer, sich so unvorhergesehen gegen die Kälte zu schützen und man müsste ja dann auch andere Nahrungsmittel anbauen...

Liebe Grüsse, 

Allie

Antwort
von JustNature, 20

Eigentlich war man sich schon im Jahr 2000 weltweit einig, daß die globale Aufheizung aufgrund des menschlichen Wirtschaftens erwiesen ist. Und daß es 5 vor 12 ist, etwas dagegen zu tun.

Unternommen wurde aber nur sehr wenig.

Etwa im Jahr 2010 trat dann plötzlich eine erstaunlich starke Internet-Fraktion auf, die die ganze Thematik "Klimaerwärmung durch CO2" pauschal abstritt und es als neues Geschäftsmodell von Konzernen und der Politik erklärte. Sogar einige Experten sprangen als Propagandisten auf diesen Trend auf.

Auch sehr viele sonst stark alternativ ausgerichteter Leute unterstützten/unterstützen diese Anti-Klimabewegung. Mir war diese Welle schon immer suspekt, da unterschwellig gern die Atomenergie als geringeres Übel empfohlen wurde.

Heute bin ich ziemlich sicher, daß diese Kampagne eine listige Maßnahme der Atomindustrie war und die vielen Alternativos, die den Klimawandel abstreiten, machen sich zu nützlichen Idioten.

Antwort
von mineralixx, 8

Das ist keine "Glaubensfrage" sondern erfordert wissenschaftliche Untersuchungen.

Antwort
von theFIST, 26

Klima ist eine längerfristige Betrachtung des Wetters, natürlich ändert es sich

Unser Klima schützen ist eine bedeutungslose Aussage, das einzige was wir tun können ist die Flora unseres Planeten gegen den sicheren Tod durch CO2 Mangel zu schützen

Kommentar von FranziiCookiie ,

Co2 Mangel?

Kommentar von theFIST ,

Ja, vor der industriellen Revolution erreichte der CO2 Pegel der Athmosphäre den ewigen Tiefststand, gefährlich nahe am weltweiten Pflanzensterben

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