Frage von DasGeisslein, 79

Kennt ihr jemanden der bereits Erfahrungen zum Thema Cannabis und Sozialer Phobie/Angststörungen allgemein gemacht hat?

Wenn ja, wie sahen diese Erfahrungen aus?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo DasGeisslein,

Schau mal bitte hier:
Psyche Drogen

Antwort
von skilla2346, 44

Also ich habe selbst noch keine Erfahrung damit gemacht. Habe aber gelesen dass es nicht zu empfeheln ist. Es kann zwar sein dass der Rausch zeitweise beim Runterkommen und Entspannen helfen kann. Nur geht von solchen psychischen Erkrankungen ein erhötes Risiko aus welches alles nur schlimmer machen kann. Denn schon bei einem "gesunden" Konsumenten kann es mal passieren dass ein positiver Trip sich ins negative Entwickelt. Was bei bei Angst oder sogar Panikattaken noch viel schneller und stärker zu so einem so genanntne "bad" Trip führen kann.

Kommentar von DasGeisslein ,

Danke, das habe ich befürchtet.

Kommentar von skilla2346 ,

Falls du es doch mal testen willst ob die Wirkung möglicherweise hilft. Solltest du eher gering Dosieren dadurch sinkt die Gefahr einer unerwünschten Wirkung und falls doch ist es nicht so schlimm. Außerdem (ich weiß man hat selten die Auswahl) ist nach meiner Erfahung eher eine Infica Sorte (einfach mal googeln) besser. Da dort der beruhigende effect entspannter ist.

Kommentar von Gentlem4n ,

Bei gras kommen im Normalfall eigentlich gar keine Trips vor...

Kommentar von skilla2346 ,

Wenn manns jetzt vielleicht ganz genau nimmt nicht. Aber man verstehts besser beim erklähren. Außer im Falle eines "bad trips" da könnt man sich jetzt drüber streiten.

Antwort
von Ratiodoloris, 11

Also ich kenn das nur von meinem Ex, der hatte immer Angststörungen und Phobien wenn er aufgehört hat zu rauchen wenn er "drauf" war, war alles gut!

Antwort
von MKausK, 39

die Klapsen sind voll davon..... die meisten sind aber Polytoxiker deswegen ist der Beweis nicht zu bringen. Ich weiß nur dass bevor hochgezüchtetes Skunk auf den Markt kam, es deutlich weniger Polytoxiker in den Kliniken gegeben hat, das ein reiner Grasraucher damals erkrankte ist mir nicht bekannt. Echtes Marihuana ist sehr soft

Kommentar von DasGeisslein ,

Ich meine eher ob es dabei helfen kann, nicht ob es 'nichts' macht. Ich habe noch nie konsumiert und lehne das normalerweise ab, mich interessiert dennoch ob es auch Menschen gibt die damit tatsächlich positive Erfahrungen gemacht haben.

Kommentar von MKausK ,

ganz sicher nicht mit hochgezüchteten Skunksorten, dass ist kontraproduktiv. In den 60gern wurde mit Gras und auch LSD mit auch positiven Verläufen experimentiert, hat sich aber nicht durchgesetzt da ausserhalb der Kliniken durch Konsum gegenteiliges zu beobachten gewesen ist. 

Spätestens nach den Serienmorden der Mansonbande wurde damit aufgehört und fast weltweit diese Drogen illegalisiert.

Von diesbezüglichen Eigentherapieversuchen ist abzuraten.

Hast du Angst und suchst nach einer ''Zauberlösung''?

Antwort
von aXXLJ, 9

Wissenschaft/Mensch: Keine Beziehung zwischen Cannabiskonsum und Angststörungen

Ergebnisse einer großen 3-jährigen prospektiven Studie mit Daten des
National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC)
der USA „legen nahe, dass Cannabiskonsum und Cannabiskonsumstörungen
nicht mit einer Zunahme der Häufigkeit der meisten Angststörungen
verbunden sind ist, und umgekehrt die meisten Angststörungen nicht mit
einer Zunahme des Cannabiskonsums oder Cannabiskonsumstörungen.

Universität von Ariel, Israel.

Feingold D, et al. EUR Neuropsychopharmacol, 29. Dezember 2015

Quelle: IACM

Kommentar von DasGeisslein ,

Ich habe nicht gemeint ob Cannabiskonsum Angstsstörungen 'auslöst', sondern ob er dagegen helfen kann.

Kommentar von aXXLJ ,

Wenn Du Dich ein wenig bemühst und die Suchleiste auf der Webseite der IACM mit "Angststörung" fütterst, wirst Du mehr und bessere Antwort erhalten.
Meine Meinung dazu: Cannabis kann gegen Anststörungen helfen, wenn a) die Angststörungen fachärztlich diagnostiziert sind und b) der Gebrauch von Cannabis unter ärztlicher Begleitung erfolgt, so wie dies nach § 3 Abs 2 BtMG für Patienten möglich ist.

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