Frage von Flocky212, 102

Keine Freunde - trotzdem glücklich?

Guten Abend,

zu meiner Geschichte: Ich war schon früher nie beliebt und wurde dementsprechend auch gemobbt. Dies ging vom neuen Kindergarten bis zur 3. Klasse so. Dort habe ich dann zwei Freund kennengelernt, mit denen ich heute leider keinen Kontakt mehr habe, da ich nach der 5. Klasse auf ein Gymnasium ging. Von der 5. - 7. Klasse hatte ich dann zwei andere Freunde, mit denen ich mich letztes Jahr zerstritten habe ( wegen Glaubensrichtung, Meinungen, Einstellung). Seitdem habe ich keine Freunde und auch mit niemanden etwas unternommen, trotzdem bin ich nicht traurig darüber. Das letzte Mal, wo ich mich mit jemand getroffen habe, war im April, aber das ist auch schon ewig her.

Ich bin jetzt auch nicht der Typ, der auf Menschen zugeht. Da ich sowieso anders als die meisten bin, will ich es gar nicht versuchen. Sie sollten halt mich und meine Einstellung akzeptieren.

Wie kommt es aber, dass es mich nicht interessiert, ob ich Freunde habe oder nicht?

Ich wurde in meinem Leben schon oft verarscht und irgendwie hat jeder mir die Freundschaft gekündigt, sei es, dass ich Atheist bin oder mich mit Okkultismus auseinandersetze oder Piercings habe oder was auch immer... Sie wollen alle nichts mehr mit mir zu tun haben.

Ist es denn wichtig, Freunde zu haben? Wie seht ihr das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SpaceDuck, 49

Du brauchst im Leben keine Freunde, um glücklich zu sein. Das Problem ist heutzutage sind die meisten Menschen keine richtigen Freunde, sondern nur oberflächlich deine Freunde.

Diese brauchst du nicht. Du kannst ohne wunderbar glücklich werden.

Falls du mal richtige Freunde finden solltest, dann wirst du es merken, indem Sie dich akzeptieren und lieben wie du bist und nicht wie du sein sollst.

Solche Freunde kommen auch einfach und du wirst merken, ob es richtige sind.

Wenn ich die Wahl hätte würde ich lieber keine Freunde wähle als falsche.

Kommentar von Flocky212 ,

Danke, dies hat mir sehr geholfen! :)

Kommentar von SpaceDuck ,

Freut mich, dass ich helfen konnte.

Kommentar von TalonNEUr ,

richtige echte gute freunde, sind meiner meinung nach die, wo man sich null erstellen muss. Sich für NICHTS schämen muss.

Kommentar von SpaceDuck ,

Genau! So ist es! 

Antwort
von Joker9609, 20

Ich denke dass es nicht wichtig ist Freunde zu haben, jedoch gibt es einen Unterschied: Es gibt falsche Freunde und es gibt richtige Freunde.

Bei richtigen Freunde kommt es nicht zu Auseinandersetzungen wegen Glaubensrichtung usw. denn sie akzeptieren dich wie du bist. Da finde ich es jedoch wichtig so eine Freundschaft zu pflegen.

Richtige Freunde sind jedoch selten.

Die die dir die Freundschaft kündigten weil du dich mit dem Okkultismus auseinandersetzt oder Piercings hast, sind definitiv falsche Freunde gewesen und sowas braucht echt niemand in seinem Leben.

Ich denke aber auch dass das der Grund ist weswegen es dich nicht interessiert, irgendwann wenn du einen richtigen Freund oder Freundin hast, wird das Interesse schon noch kommen, glaub mir.

Liebe Grüße

Kommentar von Flocky212 ,

Vielen lieben Dank!

Antwort
von Modrian, 25

Klingt zwar fies, aber es könnte durchaus sein, dass du eine Persönlichkeitsstörung entwickelt hast, weil du nie beliebt warst aber gemobbt wurdest.

Wenn du glücklich über deine Situation bist, warum stellst du dann die Frage? Normalerweise würde ich es als wichtige erachten, dass man Freunde hat. Wie sollten Freunde aber für jemanden wichtig sein, der auch ohne glücklich ist oder gar glücklich ist, weil er allein ist?

Antwort
von DerSchopenhauer, 15

Nur in der Einsamkeit kann jeder ganz er selbst sein; in ihr allein ist Freiheit.


In der Einsamkeit zeigt sich, was jeder an sich selbst hat.


Wer viel an sich selber hat, bleibt am liebsten allein.


Einsamkeit ist eine Quelle des Glücks und der Gemütsruhe; sie ertragen zu lernen, sollte ein Hauptstudium der Jugend sein.


Wer zeitig die Einsamkeit lieb gewinnt, hat eine Goldmine erworben; aber dies vermag nicht jeder.


Einsamkeit gewährt dem intellektuell hochstehenden Menschen einen zweifachen Vorteil: erstens den, mit sich selber zu sein, und zweitens den, nicht mit andern zu sein.


Jeder liebt oder hasst nach Maßgabe seines inneren Wertes die Einsamkeit. In ihr fühlt der Jämmerliche seine ganze Jämmerlichkeit und der große Geist
seine ganze Größe; da seufzt der Tropf im Purpur unter der Last seiner
armseligen Individualität, während der Hochbegabte die ödeste Umgebung
mit seinen Gedanken belebt.


Einsamkeit ist das Los aller hervorragenden Geister.


Liebe zu Einsamkeit ist nicht als ursprünglicher Hang da, sondern entsteht erst in Folge der Erfahrung und des Nachdenkens, namentlich der Einsicht in die moralisch und intellektuell elende Beschaffenheit der Menschen.

Antwort
von SakataGintoki1, 43

Wenn du glücklich bist passt es doch :D aber trotzdem sind richtige Freunde auch gut

Antwort
von Ulqiorra, 23

Naja ein paar Freunde wären och gut . Bei mir ist das so wenn ich mal schlechte Laune und dann einfach mal so einen Freund sehe den ich sehr mag, fühl ich mich einfach wohler. Ist immerhin deine Entscheidung, wenns auch ohne geht.

Antwort
von MrMeeseeks2, 33

Ich finde, man kommt auch gut ohne klar. Solange du ein Ziel und eine Beschäftigung hast, können dir andere doch egal sein!

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