Kann noch jemand diese Heuchelei verstehen?

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21 Antworten

"Sind die Menschen wirklich so ignorant dass sie den logischen Widerspruch in ihrem Verhalten nicht erkennen können."

Ja.

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Veganer bekommen Dresche, weil das System dahinter nicht komplett durchdacht ist, nicht weil jeder Omnivore ignorant ist.

Zum Beispiel wird willkürlich festgelegt, was ein schützenswertes Lebewesen ist und was nicht. Wenn es groß ist und Augen hat, darf man es nicht essen, bzw. dessen Produkte nicht nutzen.

Bist du nicht niedlich und flauschig oder nicht ohne weiteres sichtbar und lässt dich schlecht vermenschlichen, bist du Veganern egal, bzw. ein unvermeidbares Opfer.

Denn auch z.B. Hefebakterien versuchen vor der Hitze im Backofen zu flüchten und kämpfen um ihr Leben. <--- Abermilliarden unvermeidbare Opfer.

Veganer glauben, durch ihren Verzicht auf tierische Erzeugnisse ihre Verantwortung gegenüber den Tieren zu erfüllen.

Vielmehr ist das Gegenteil der Fall, sie geben die Verantwortung einfach aus der Hand.

Wenn man TierLEID eindämmen und Verantwortung übernehmen will, bringt eine vegane Ernährungsweise gar nichts, da sie irgendwo Teil des Problems ist.

Das Grundproblem ist die fehlende Wertschätzung für hochwertige Lebensmittel im Allgemeinen und speziell jetzt für tierische Erzeugnisse.

Wenn ein Huhn 30-40 Euro kosten würde, könnte man die Haltungsbedingungen so verändern, dass wirklich kleine Tiergruppen den ganzen Tag durch einen märchenhaft schönen Stall wetzen. Außerdem wäre ein Brathähnchen wieder das, was es mal war: Luxus.

Positiver Nebeneffekt: Man wäre aufgrund mangelnden Geldes gezwungen sich super ökologisch zu ernähren; nämlich gemäßigt omnivor.

Das funktioniert sogar, im Gegensatz zu dieser halbgaren Veganer-Utopie.

Da gibt es keine 'unvermeidbaren Opfer' sondern nur einen ökologischen, natürlichen Kreislauf. 

Wer wirklich etwas bewegen will kauft seine Lebensmittel im Fachgeschäft (Fleischer, Bäcker,...) oder direkt an der Quelle (Hofladen) und bezahlt den Preis der da angeschlagen wird.

Dann hat man sein Geld sinnvoller investiert als jemand, der sich irgendwelche überteuerten, überflüssigen veganen Alternativen bewährter Produkte kauft, und damit im Grunde das Tierleid nicht aktiv bekämpft, sondern Sackgassenforschung finanziert.

Was diese "Pseudoskandale" angeht, gibt es garantiert mehrere Ansätze.

Ich halte teilweise Gruppendynamik für das Aufbauschen solcher Vorfälle verantwortlich.

Außerdem soll es doch noch den einen oder anderen Menschen geben, der späteren Generationen zugestehen möchte, schöne und außergewöhnliche Tiere live um sich zu wissen.

Und die stört es dann gewaltig, wenn ein Geldsack mit Designerknarre diese Möglichkeit zunichte macht.

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Man kann auch Luft atmen, CO2 ausatmen und trotzdem was gegen Industrieabgase haben. Ich sehe da keinen Widerspruch. Der Mensch isst Fleisch, aber nicht jedes, vor allem nicht von Tieren zu denen er eine besondere Beziehung aufgebaut hat. Was soll daran heuchlerisch sein?

Du bist ja auch für Datenschutz und schreibst auf GF oder verbrauchst hiermit Strom, bist aber trotzdem für den Umweltschutz. Es kommt auf das Maß an. Sonst kannst du nur noch Eines machen: die Luft anhalten, alles ausschalten, aus der Wohnung gehen und nach Erde buddeln. Wir sind aber Teil dieser Welt und ernähren uns, wie wir das meinen.

Das bedeutet aber nicht, dass man es gut finden muss, wenn Asiaten Hunden und Katzen bei lebendigem Leib das Fell über die Ohren ziehen.

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Kommentar von yolo251
18.04.2016, 01:54

Man kann auch Luft atmen, CO2 ausatmen und trotzdem was gegen Industrieabgase haben.


Beim Atmen entstehen ja auch keine Industrieabgase, was ist das denn für ein Vergleich? 

Der Mensch isst Fleisch, aber nicht jedes, vor allem nicht von Tieren zu denen er eine besondere Beziehung aufgebaut hat. Was soll daran heuchlerisch sein?


Es liegt bei jedem Menschen selbst, zu welchem Tier er eine besondere Beziehung aufbauen will. Es ist einfach heuchlerisch, sich als indirekter Tierquälerei über Tierquälerei aufzuregen. Wieso sollte man selbst dem anderen Tierquäler moralisch überlegen sein?


Du bist ja auch für Datenschutz und schreibst auf GF


Was hat Datenschutz damit zu tun, dass ich hier mit einem anonymen Account auf GF schreibe?

verbrauchst hiermit Strom, bist aber trotzdem für den Umweltschutz

Das hängt davon ab, wie der Strom bereitgestellt wird, da gibt es ja durchaus sehr umweltschonend Alternativen mittlerweile, die noch viel mehr gefördert werden müssten.

Wir sind aber Teil dieser Welt und ernähren uns, wie wir das meinen.


Dann soll man anderen auch das Recht zugestehen, selbst zu entscheiden, sich zu ernähren wie sie meinen.

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Ich als Fleischesser verurteile jede Art von Tierquälerei. Kein Widerspruch. Das Tier soll gut gelebt haben und schnell getötet werden. Es darf zu keinem Zeitpunkt leiden, gequält werden, oder zusehen müssen wie Artgenossen vor ihm sterben.

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Wie kann man sich als Fleischesser, der eine Industrie unterstützt die Milliarden von Tieren jährlich zu Tode quält, über Tierquäler [...] aufregen. 

Durch meinen Fleischkonsum weißt du automatisch, „was“ genau ich unterstütze? 
Inwiefern „quält“ jede Industrie Tiere?

Und wie man sich über Tierquäler aufregen und trotzdem Fleisch essen kann:

Für mich persönlich macht es einen winzig kleinen Unterschied, ob ein Tier ordnungsgemäß betäubt und getötet und anschließend verwertet wird (Fleisch, Leder, Fell, Knochen, Fett) oder ob jemand ein unbetäubtes Tier Schaden zufügt (Schläge, Verbrennungen etc.).  

Als Kampfsportler findet man es wahrscheinlich auch nicht so wirklich okay, wenn jemand grundlos zusammengeschlagen wird (und es wird nicht jeder Kampfsportler freiwillig einen Kampf bestreiten).

Wie kann man sich als [...] Konsumenten von eher ungewöhnlichen Fleischsorten aufregen?

Da liegt es doch schon im Satz: Weil es eben „ungewöhnlich“ ist.
Wir halten eher Hunde und Katzen als Haustiere um dementsprechend haben wir seit Kindestagen ein anderes „Empfinden“ gegenüber diesen Tieren. 
Würden wir eher Schweine oder Kühe halten (ohne diese zu schlachten), dann hätten wir ebenso dieses Empfinden für diese Tierchen.

Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn? Wieso muss man immer auf die anderen zeigen, anstatt mal vor seiner eigenen Haustür zu kehren?

Muss denn alles einen Sinn ergeben? 
Für dich mag es keinen Sinn ergeben, für andere Personen vielleicht schon. 
Es gibt viele Dinge, die für mich keinen Sinn machen, aber für irgendjemanden anscheinen schon (man muss sich nur mal diverse Gesetzbücher durchlesen).

Für mich steht fest, ein Fleischesser der Fleisch aus der Massentierhaltung bezieht kann sich nicht über Tierquälerei aufregen, ohne sich komplett lächerlich zu machen.

Was bedeutet „Massentierhaltung“? 
Ab wie vielen Tieren (pro Quadratmeter?) beginnt diese „Massentierhaltung“?

Warum sollte man sich nicht darüber ausregen können? 
Viele regen sich über schreiende Kinder auf, obwohl sie damals als Kind sicher auch nicht nur ruhig waren.

Warum findest du, dass sich „Fleischesser“ (nicht eher Omnivore?) deswegen „lächerlich“ machen? 
Warum findest du es nicht lächerlich, wenn sich gewisse Menschen vegan/vegetarisch ernähren, um „das Tierleid zu mindern und die Umwelt zu schützen“? 
Biovegane Landwirtschaft gilt nicht umsonst als „unproduktiv“ und „Raubbau“, auch durch die „Aufzucht“ von Obst und Gemüse werden abertausende Tiere getötet, genauso. 
Dass deine Elektrogeräte außerdem Kupfer (nicht vegan) enthalten, weißt du bestimmt?

PS: Wenn du einmal Hundefleisch probieren möchtest, musst du nicht unbedingt nach China fahren (dort müsstest du außerdem erst einmal in die Pampa fahren, bis es jemand anbietet), du kannst auch in die Schweiz fahren, dort dürfte Hundefleisch noch erlaubt sein.

PPS:

anstatt mal vor seiner eigenen Haustür zu kehren?

Danke dafür, deswegen musste ich an ein Lied von Georg Kreisler (der Leisten) denken:   

Und wohne im Hotel, wo ich vor meiner Tür nicht kehren darf!

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Kommentar von yolo251
19.04.2016, 09:11


Inwiefern „quält“ jede Industrie Tiere?

Hab ich das irgendwo behauptet? Ich rede von der Fleischindustrie, wurde das etwa nicht deutlich?

Da liegt es doch schon im Satz: Weil es eben „ungewöhnlich“ ist.

Muss man sich jetzt über alles aufregen dass nicht seinem eigenem Alltag entspricht?

Muss denn alles einen Sinn ergeben?

Bei dieser Thematik wäre es durchaus wünschenswert mal über Sinn nachzudenken.

Was bedeutet „Massentierhaltung“?  

Ab wie vielen Tieren (pro Quadratmeter?) beginnt diese „Massentierhaltung“?

Wenn man sich das ganze Elend mal vor Augen führt, würde ich grob sagen dass mindestens 90% des in Deutschland verzehrten Fleisches aus Massentierhaltung stammt, die genau Definition erübrigt sich daher weitesgehend.

 Warum sollte man sich nicht darüber ausregen können?  

Kann man schon, aber wie du sicher aus meinen Thread hättest herauslesen können, stellte ich die These auf, dass dies einfach nur maßlose Heuchelei ist.

Warum findest du, dass sich „Fleischesser“ (nicht eher Omnivore?) deswegen „lächerlich“ machen?

Wegen der schon ausführlich angesprochenen Unglaubwürdigkeit durch Doppelmoral und Heuchelei?

Warum findest du es nicht lächerlich, wenn sich gewisse Menschen vegan/vegetarisch ernähren, um „das Tierleid zu mindern und die Umwelt zu schützen“?  

Weil das meiner Ansicht nach erstrebenswerte Absichten sind. Oder bist du der Ansicht, die Menschheit kann auf ihre Umweltzerstörung und das quälen von Milliarden Tieren stolz sein?

Biovegane Landwirtschaft gilt nicht umsonst als „unproduktiv“ und „Raubbau“, auch durch die „Aufzucht“ von Obst und Gemüse werden abertausende Tiere getötet, genauso.  

2/3 der landwirtschaftlichen Anbauflächen weltweit werden für Tierfutter benötigt, ein Fleischesser braucht bei gleicher Nahrungsaufnahme eine bis zu 8 mal größere Anbaufläche als ein Veganer. Die Abholzung des Regenwaldes für mehr Anbauflächen resultiert aus der Ineffektivität der Fleischproduktion. Wenn die Welt vegan leben würde, bräuchte man sehr viel weniger Fläche, um alle Menschen auf der Welt ausreichend zu ernähren. Der Raubbau ist ein reines Phänomen der Fleischindustrie, die Unproduktivität bei Anbetracht des Biomasseverlustes von 1 zu 8 ist ebenfalls ein Phänomen der Fleischproduktion. Mag sein, dass für eine vegane Produktion auch Tiere getötet werden, aber deutlich weniger und noch viel weniger Tiere werden durch Zucht gequält. 

Dass deine Elektrogeräte außerdem Kupfer (nicht vegan) enthalten, weißt du bestimmt?

Diesen Zusammenhang musst du mir erst erklären :D

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Ganz einfach, weil man es kann und darf.

Zum Veganerthema, ich versteh die nicht, kein Fleisch schön und gut, das ist ja noch verständlich, aber für mich auch nur mit Tiereswohl nachvollziebar. Alles andere ist dummes Geschwätz, Gott gab uns die Tiere um über sie zu Herrschen und das Huhn legt das Ei auch ohne, dass wir es essen würden, es schenkt es mir also und ich weis wovon ich rede, wir haben selber 10 Hühner. Das ist für mich auch der Punkt, Massentiehaltung ist scheiße und grausam ja, aber dann kauf ich das einfach nicht, wenn ich das nicht will und greife auf entsprechend produzierte Produkte zurück. Ich freue mich schon darauf, wenn unser Bauer im Ort seine Milch selbst vermarktet mit einem Automaten, da weis ich dann wenigstens, dass es den 60-70 Kühen gut geht kann mich täglich davon überzeugen und sie besuchen. Und ich würde auch nur zum Metzger und nicht in den Supermarkt gehen um Fleisch zu kaufen, da ich auch da mehr Transparenz hab.

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Wieso muss man immer auf die anderen zeigen, anstatt mal vor seiner eigenen Haustür zu kehren?

Dann nimm dir diesen Satz mal selbst zur Brust.

Bisher habe ich hier im Forum eigendlich immer die Veganer dafür im Blick gehabt, das sie missionieren und die eher auf die Fleischesser eindreschen.

Stell dir vor ich bin Fleischesser.

Stehe aber sehr wohl für die artgerechte Haltung von Tieren ein. Das fängt bei meinem Fleischverzehr an - das ich da schon darauf achte, das es von Weidehaltung oder Freilandhaltung kommt.

Dann setzte ich mich vor 40 Jahren gegen die Käfighaltung der Hühner ein, mit Petitionen und natürlich dem verzicht auf Eier aus Käfighaltung.

Bei Pferden setze ich mich dafür ein, das die Pferde aus der Boxenhaltung kommen und in eine artgerechte Haltung.

Bei Hunden setze ich mich dafür ein, das diese von ordentlichen Züchtern gekauft werden und artgerecht ernährt werden.

Es gibt noch etliches anderes wo ich sogar aktiv mit dran arbeite, das die Haltungen geändert werden.

Der Unterschied bei mir zu einem "nur auf Fleisch verzichtenden" Veganer ist der, das ich aktiv an Problemen arbeite und nicht nur duch einen Konzumstreik still demonstriere.

Ich kann mich sehr wohl gegen falsche Tierhaltung aussprechen und aktiv werden und trotzdem Fleisch essen. Mein Fleisch kommt zu 98 % von ordentlicher Tierhaltung.

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Kommentar von LillyFee000
18.04.2016, 12:00

supiii Antwort :-)

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Kommentar von ASmellOfRoses
18.04.2016, 12:30

Wenn du hier eher die Veganer als missionierend einstufst, solltest du vielleicht mal deine Wahrnehmung überprüfen - die scheint ein wenig verzerrt zu sein...

Im Übrigen verzichtet ein Veganer nie "nur auf Fleisch" !

Nix für ungut...:)

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Kommentar von Sesshomarux33
18.04.2016, 13:41

Hier im Forum ist es leider so, dass Omnis auf Veggie´s eindreschen. Da gibt´s einen ganz Speziellen weswegen kein Vegetarier oder Veganer sich traut zu antworten. Der ist einfach nur nervtötend. Viele Omnivoren nehmen den schon gar nicht mehr ernst. 

Letztendlich ist es so, dass niemand auf niemand eindreschen sollte. Sondern das man lebt und leben lässt. 

Ansonsten ist deine Antwort wie immer top. :)

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Ähm.... Kann man so sehen,

dann sollte man aber nicht die Augen davor verschließen, dass es Veganer gibt, die ebenso doppelmoralig sind....:

  • da werden durch Veganer Tiere durch NichtVerzehr von Fleisch einerseits "gerettet", andererseits werden z.B.  technische, medizinische, pharmazeutische, Errungenschaften be-/genutzt, die eindeutig mit Tiertod in Verbindung stehen , 
  • Wenn artgerecht nur die Freiheit ist, warum halten Veganer "Haustiere" und ernähren schlimmstenfalls diese auch -obwohl die Tiere   keine Vegetarierer/Veganer sind, vegan...

Wo bleibt eigentlich die hoch"eigen"gelobte Empathie bezüglich der "Schädlinge"...? Wer Rinder, Schweine und Co nicht als Nutztiere sehen will, sollte auch ablehnen, dass andere Tiere als Schädlinge klassifiziert werden und in Massen getötet werden.... Warum haben Kartoffelkäfer, Mehlmotten, Kakerlaken und Co nicht des Veganers Mitgefühl....?


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Ich war auch einst genau gleich , bis an dem tag als ich mir 1 Frage stellte :
wieso esse ich etwas wo fühlt und denkt wie ich ? wo lernfähig ist und mit mir zu kommunizieren versucht ?

und seitdem esse ich Pflanzen und zbsp Pilze fühlen sich richtig zubereitet wie ein saftiges Steak an und fühle mich auch nicht schwach ganz im gegenteil :-)

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Kommentar von scheggomat
18.04.2016, 07:58

So weit war ich tatsächlich noch nicht, mich selbst mit Nachbars Hühnern auf eine Stange setzen zu wollen... 

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Kommentar von friesennarr
18.04.2016, 08:40

Und was ist mit den Gefühlen und Gedanken der Pflanzen? Über die denkst du nicht mal nach? Auch Pflanzen sind Lebewesen und nach dem was ich kürzlich auf Youtube gesehen habe - haben die auch Gefühle - also darf man eigendlich gar nichts mehr essen, oder?

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Hallo, 

ich gebe dir in dem Punkt Recht, dass Menschen die Fleisch von Massentierhaltung beziehen und sich parallel über China aufregen sich widersprechen. Wer auf Herkunft und Haltung achtet widerspricht sich da hingegen nicht. 

Denn zum einen sind die Haltungs - und Schlachtbedingungen in China einfach grausam. Sowas würde in Deutschland nicht passieren. Zum anderen ist es ein großer Unterschied, ob du Rind und Geflügel oder Katze und Hund isst. Letzteres ist nämlich sehr ungesund. Also ist es keineswegs verwerflich Rind und Geflügel zu essen und auf Hund und Katze zu verzichten. 

Bevor man sich jedoch überhaupt über andere Länder und Kulturen aufregt, sollten wir uns an unsere eigene Nase fassen und was verändern. 

Übrigens: Es gibt auch Veganer die auf Fleischesser eindreschen. Es gibt halt solche und solche Menschen. Bitte nicht verallgemeinern. Jeder Mensch ist individuell ganz gleich wie seine Ernährungsweise. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

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Darf ich Dich fragen, wie alt Du bist? Es gibt genügend Sachen auf der Welt, über die man sich aufregen könnte. Nicht nur Tierquälerei und Massentierhaltung. Man dürfte zum Beispiel auch kein Handy haben und keine Markenklamotten tragen, weil nahezu alles von diesem Zeug in Billiglohnländern in Fernost produziert wird. Und man dürfte keine Kunststoffartikel verwenden, weil die ganzen Küsten dadurch versaut werden und viele Meerestiere an den kleinen Plastikteilchen verrecken, die sie für Plankton halten und fressen. Man müsste alle Flüchtlinge aufnehmen, die dem Tod und der Folter in ihren Heimatländern entfliehen, und ihnen hier eine Lebensbasis in Würde und Anstand bieten. Man müsste den Schmuggel, den Verkauf und den Konsum von Drogen konsequent verfolgen und unter schwere Strafen stellen, weil daran Jahr für Jahr tausende Menschen elend verrecken. Und, und, und......die Missstände auf dieser Welt würden dicke Bände füllen, der Platz hier reixht bei weitem nicht aus.

Und was tust Du dagegen? Nichts, oder nicht viel, nehme ich an.

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Kommentar von yolo251
18.04.2016, 01:59

Ich habe aber eine explizite Frage gestellt, wo es um Heuchelei bei einem ganz bestimmen Thema geht. Wieso du mir jetzt gefühlt die Probleme der halben Welt auflistest und mich dumm anmachst, weil ich da nicht viel gegen tun kann, verstehe ich nicht

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Kommentar von Herb3472
18.04.2016, 02:23

Weil es meines Erachtens müßig ist, sich über die von Dir angesprochenen Dinge aufzuregen. Es ist, was es ist, ein paar Veganer werden daran nichts ändern. Weltverbesserer waren immer schon Randgruppen und keine Mainstreambewegung. Und dass Menschen zwischen Wildtieren, Nutz- und Haustieren unterscheiden, ist eigentlich auch keine Erfindung unserer Zeit.

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Kommentar von ASmellOfRoses
18.04.2016, 12:15

Jeder fängt irgendwo an, Herb - zumindest jeder, der den Mut und den Willen dazu hat ! :)

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Ich esse sehr gerne Fleisch, allerdings nur von Produzenten, die ich persönlich kenne. Weil das wesentlich teurer ist, esse ich auch vermutlich weniger als der Durchschittsbürger.

Auf der anderen Seite kritisiere ich aber auch nicht die Chinesen, denn Hunde sind genauso ein Nahrungsmittel wie Rinder, Schweine, Fische, Kanninchen, Geflügel, etc. ... schmeckt alles super, und einige Leute gerne Hunde essen, sollen sie das tun. Darüber zu urteilen steht mir nicht zu, und ehrlich gesagt ist mir dieses "Problem" viel zu unwichtig, um mich näher damit zu beschäftigen.

Natürlich hast du Recht, wenn du sagst, dass die Leute, die sich über Hundequälerei oder Walfang aufregen, auch mal mit der heimischen Tierzucht befassen sollten, aber es gibt auch Leute, die beim Fleischkauf auf eine gute Tierhaltung achten. Wenn so jemand dann nicht mal China kritisiert, passt er vermutlich gar nicht mehr in dein Weltbild, oder? ;)

Für mich ist sehr wichtig, dass es den Tieren gut geht, solange sie leben, aber am Ende sind sie einfach nur "Grundnahrungsmittel auf Beinen". Ich habe gerade vor 5 Minuten in Öl eingelegte Oktopusse gegessen, und auch hier beim Kauf auf Herkunft und Fangmethode geachtet! Die Dinger schmecken unglaublich gut ... aber egal ...

Ich esse übrigens auch oft Tofu, und wir machen teilweise sogar Tofu selber, was extrem schwierig ist. Tofu schmeckt extrem gut, und man kann viel damit machen! Aber deshalb auf Oktopusse in Öl oder einen Karnickelbraten verzichten??? Niemals! So lange die Viecher bis zur möglichst schmerzarmen Schlachtung ein schönes Leben hatten, bin ich zufrieden.

Naja, viel Spaß noch beim Missionieren! Iss du, was du willst, aber lass mich bitte auch essen, was ich will. Amen! ;)

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Kommentar von ASmellOfRoses
18.04.2016, 12:34

Ich werd nie verstehen, wie es funktioniert, dass Menschen "Viecher" "produzieren" bzw, "erzeugen", aber ich muss zum Glück nicht alles verstehen...:(

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Jeder muss nach seiner fasson glücklich werden und es steht dem einen nicht zu über den anderen zu urteilen. Hinter vielen Dingen stehen Lobbys mit finanziellen Interessen und das ist für den einzelnen kaum zu durchschauen. Du musst mit deinem Gewissen leben und nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

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Das nennt man Realitätstunnel, Menschen neigen dazu über den Tellerrand nicht hinwegsehen zu können und manche verhalten sich da echt militant.

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Du sagst es ja gewissermaßen selbst, man sollte da drauf achten woher man sein Fleisch bezieht. Ich sehe zB nicht wirklich ein wieso ich auf Fleisch verzichten sollte, wenn ich auch die möglichkeit habe mein Fleisch hier regional zu beziehen. Wo eben nicht solche Zustände herrschen wie bei vielen anderen betrieben ........ Und das könnte eigtl jeder machen, unterstützt die Regionalen Bauern und co, einfach mal erkundigen wie es da in der Umgebung aussieht..... Schmeckt auch deutlich besser ;-) 

Und, du haust doch gerade auf die fleischesser ein.... Wie eigtl fast jeder vegi hier auf GF.. Soll doch jeder essen was er will, entweder er achtet dabei auf die Herkunft und alles oder es is ihm halt egal, aber andere da bekehren zu wollen und das meist nicht auf freundliche art, ist eben auch nicht die feine Art.... Was ich mir schon privat anhören durfte, das ist echt schon grenzwertig..... Und dann machen viele auch noch einen auf super gut Mensch, reden von Tierquälerei und ernähren ihre Tiere im gleichen Atemzug ebenfalls vegan - nicht artgerecht = Tierquälerei...... 

Wir sind zu einer ignoranten wegwerf Gesellschaft geworden... Unsere konsumarten haben schon lange nichts mehr mit bewussten Konsum zu tun, in keinster weise....Zu weit von der Natur entfernt.... Vieles zu selbstverständlich..... Achja, über dieses Thema kann man eigtl schon  Philosophieren... 

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Kommentar von ASmellOfRoses
18.04.2016, 12:52

Wieviele "Philosophen" schon seit jeher den Durchblick hatten, siehst du hier

"Zitate zum Veganismus"

Eine Bitte:

Weil du offensichtlich von veganer Hundeernährung keinen Schimmer hast, sondern lediglich auch hier deine Vorurteile loswerden möchtest:

Unterlasse es bitte, Menschen als Tierquäler zu denunzieren, deren Handlungen du nicht verstehen kannst und ihnen Verantwortungslosigkeit zu unterstellen !

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kannst du denn den widerspruch darin erkennen dass manche Veganer leidfrei predigen aber Pflanzen konsumieren für die Tierversuche gemacht wurden, wo mit Pestiziden Tiere qualvoll vergiftet wurden?

Für pflanzliche Lebensmittel müssen Myriaden Schermäuse, Wühlmäuse,
Feldmäuse, Feldhamster, Eidechsen, Ratten, Vögel, Wildschweine, Rehe
grausam getötet werden. Ferner weiß man bekanntlich seit Darwin, dass
Humus, Kompost und Ackererde unter anderem durch zahlreiche Würmer
gebildet werden, die natürlich bei der Bodenbearbeitung millionenfach
sterben. Doch die Wirbellosen, welche immerhin 95 Prozent aller Arten
ausmachen, sind für viele Tierethiker bloß „niedere Tiere“, die man
ruhig malträtieren kann.

Dabei liegt die Antwort auf der Hand: 100 Prozent veganes Leben ist
hundertprozentige Nichtexistenz, sofern „veganes Leben“ bedeutet, durch
seine Aktivität keinerlei Tierleid und -tod zu verursachen. Echte
Veganer kann es also nicht geben. Aufgrund dieser Kalamität versteht die
Vegan Society unter „vegan“ eine Lebensweise, welche dadurch
gekennzeichnet ist, „soweit wie möglich und praktisch durchführbar, alle
Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung
oder andere Zwecke zu vermeiden“.

Logisch gesehen lässt sich dies nicht auf 100 Prozent skalieren. Man
kann nicht sinnvoll sagen: „Ich lebe zu 100 Prozent so weit wie möglich
und praktisch durchführbar so, dass ich jegliche Form der Ausbeutung von
Tieren vermeide.“ Daher ist die vom Bund für vegane Lebensweise
getroffene Aussage purer Nonsens. Jede Lebensweise könnte als irgendwie
vegan gelten, weil in der Floskel „soweit wie möglich und praktisch
durchführbar“ ein ganzes Universum definitorischer Willkür Platz findet.

Wenn jemand einen Eintopf aus 800 Gramm Wasser und Gemüse kocht, in
dem 100 Gramm Speck und 100 Gramm Knackwurst enthalten sind, kann er
seine Suppe als zu 80 Prozent Prozent vegane Mahlzeit ausgeben, sofern
er beteuert, dass es ihm beim besten Willen nicht möglich war, auf die
läppischen 200 Gramm tierischer Produkte zu verzichten. Warum sollte ein
solcher Mensch moralisch schlechter dastehen als ein Tierrechtler, der
zwei Handys und drei Laptops hat, Biosprit tankt und in der
Weltgeschichte herumjettet?

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

Veganismus ist also Ethisch, ökologisch und gesundheitlich eine Sackgasse...

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Kommentar von ASmellOfRoses
23.04.2016, 13:55

Veganismus ist mitnichten eine Sackgasse, sondern vielmehr die gewaltige Windmühle, die standhaft gegen eure Mauern antrotzt, wenn der Wind der Veränderung weht - zieh dich also warm an...:)

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Wir alle wären gern gut. Aber egal ob Veganer oder Fleischesser, wir alle sind ein Teil des Problems. Unsere Erde ächst unter der Last die wir ihr auferlegen. Und doch werden wir immer mehr. Jeder will Auto fahren, süße Brause trinken, mit dem Smartphone daddeln und in der geheizten Wohnung die Füße vor dem Fernseher hochlegen. Allein schon unsere Existenz ist ein Problem für unseren Planeten. Veganer haben das erkannt und versuchen ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Aber wird das am Ende reichen?

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Kommentar von ASmellOfRoses
18.04.2016, 12:22

Ob es am Ende reichen wird, werden wir in nicht allzu ferner Zeit erleben bzw. nicht mehr, denn es ist 5 vor 12 !

Meine Hoffnung ist, dass täglich immer mehr Menschen ein Bewusstsein dafür entwickeln und bereit sind, abseits der ausgetretenen und indoktrinierten Pfade weiterzugehen...

Sollte jeder versuchen, dem etwas an der Zukunft unserer Kinder und Enkel liegt...:)

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Kommentar von Imago8
19.04.2016, 11:48

Allein schon unsere Existenz ist ein Problem für unseren Planeten

Wieso das?

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Kann noch jemand diese Heuchelei verstehen?

Ich kann die Heuchelei des Veganismus nicht verstehen! Gründe darf ich leider nicht schreiben, weil sich dann die Menschen wieder angegriffen fühlen!

das ganze Elend der Massentierhaltung konsequent ignorierend.

Menschen, die Tiergesundheit, Tierwohl und Tierhaltung beurteilen wollen NUR anhand der Zahl wieviel ein Landwirt an Tieren hällt kann ich nicht ernst nehmen!

Wie kann man sich als Fleischesser, der eine Industrie unterstützt die
Milliarden von Tieren jährlich zu Tode quält, über Tierquäler oder
Konsumenten von eher ungewöhnlichen Fleischsorten aufregen?

Wie kann man als Veganer sich dafür rechtfertigen diejenigen mit Tierquälerei zu verleumden, die eure Nahrung herstellen?

Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn?

Veganismus ergibt für mich keinen Sinn! Sie basiert ausschließlich auf Propaganda und Verleumdungen! So auch hier!

Wieso muss man immer auf die anderen zeigen, anstatt mal vor seiner eigenen Haustür zu kehren?

Frag ich mich beim Veganismus immer öfters!

Für mich steht fest, ein Fleischesser der Fleisch aus der
Massentierhaltung bezieht kann sich nicht über Tierquälerei aufregen,
ohne sich komplett lächerlich zu machen.

Für mich steht fest, dass Menschen, die aus der Zahl der haltenden Tiere auf das Tierwohl schließen wollen, nicht in der Lage sind objektiv zu argumentieren ohne sich lächerlich zu machen!

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Gruß
Omni

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Kommentar von yolo251
18.04.2016, 22:06

Der Veganismus wurde in meinem Eröffnungsbeitrag nicht mit einem einzigen Wort erwähnt, Thema leider völlig verfehlt, setzten, 6





Für mich steht fest, dass Menschen, die aus der Zahl der haltenden Tiere auf das Tierwohl schließen wollen, nicht in der Lage sind objektiv zu argumentieren ohne sich lächerlich zu machen!

Es ist leider Fakt dass das Tierwohl in fast keinem Massenbetrieb in irgendeiner Form geachtet wird

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Ich bin zwar keiner dieser Heuchler, ich kämpfe eher für Toleranz gegenüber anderen. Aber ich habe einige Argumente zu den Themen gehört:

Veganismus: Viele beklagen sich, dass die Industrie sich zu sehr auf eine (angebliche) Minderheit konzentriert und die (anscheinende) breite Masse ignoriert. Es wird immer mehr Fleischersatzprodukte angeboten. Da denken viele, dass jetzt der Markt von dem Thema pervertiert wurde.

Auslandsskandale: Da springen tatsächlich viele Leute auch ein. Viele regen sich aber über die Arroganz der Jäger der Tiere auf. Sie posieren sich stolz mit ihrem erlegtem Wild und töten diese Tiere nur, um Likes zu sammeln. Was das Essen von Tieren angeht, das ist nun mal ihre Kultur. Viele können eben nicht mit dieser Kultur klarkommen. Ich würde es auch verstehen, wenn ein Inder sich über das Rind bei uns empört, da ja bekanntermaßen die Kühe heilig sind im Hinduismus. 

Ein Punkt noch: Du musst die beiden Schreigruppen trennen. Sind es wirklich die gleichen, die diesen Logikfehler bringen? Oder sind es eher andere Gruppen, die sich zu den Themen äußern

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Diese Frage ist sehr leicht zu beantworten:

Dieses Phänomen nennt sich gemeinhin "Karnismus" - die Ideologie des Fleischessens...

Meist kommt noch die Kombination mit "Speziesiesmus" hinzu.

Ich würde es eher nicht als Heuchelei bezeichen, es hat meines Erachtens viel mehr mit Verdrängung zu tun - im Unterbewusstsein schlummert das schlechte Gewissen und das wird halt auf Veganer ausgelagert nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung... Es sind aber zum Glück nicht viele so. :)

Ich empfehle dir dazu wärmstens die Lektüre des Buches

"Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen" von Melanie Joy und die Seite

"Der Artgenosse" (Videos und Texte)

Muss allerdings fairerweise dazusagen, dass ich derartiges - vor allem Hetze gegen Veganer - ausschließlich hier im Internet und in den Medien erlebe, aber nicht im richtigen Leben und das in über 4 Jahrzehnten der "Fleischlosigkeit"...:)

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Kommentar von Omnivore10
18.04.2016, 20:14

Warum erwähnst du nicht die Hetze gegen uns Fleischesser und vor allem die massive Hetze gegen landwirte, welche von der Veganerlobby gelenkt wird?

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Kommentar von wickedsick05
18.04.2016, 23:46

Praktisch, wenn man alle seine schlechten Gefühle auf eine Gruppe von Menschen projizieren kann: die Fleischesser, die Tierausbeuter. erinnert mich um 1940 rum...

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