Warum müssen manche Vegetarier und Veganer immer versuchen andere zu bekehren?

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26 Antworten

Das spricht mir aus der Seele. Ich verstehe viele Menschen auch nicht. Warum können wir nicht leben und leben lassen?

Es ist wohl die menschliche Art, seine Welt als allein richtig zu sehen.

Denn es wäre so einfach:

Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein
Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.

Akzeptanz (lat. accipere: gutheißen, annehmen, billigen) hat
eine aktive Komponente, im Gegensatz zur passiven, durch das Wort Toleranz beschriebenen Duldung.

Respekt (lat. respectus: Zurückschauen, Rücksicht,
Berücksichtigung) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung.

Diese drei Begriffe hängen miteinander zusammen, bedeuten allerdings nicht genau das Gleiche.

Aber sie alle sind Oberbegriffe für mögliches Verhalten eines Menschen gegenüber anderen Menschen. Toleranz ist dabei das Einfachste.

Toleranz bedeutet, dass man Menschen mit all ihren Eigenschaften hinnimmt, ohne sie deswegen verbal oder körperlich anzugreifen. Toleranz bedeutet, Menschen so zu ertragen, wie sie sind, ohne sie deswegen zu verletzen, egal, in welcher Form.

Die gesteigerte Form ist Akzeptanz. Akzeptanz bedeutet, dass man
einen Mensch so annimmt, wie er ist. Wenn man ihm seine ungewöhnlichen
Eigenschaften nachsieht und diese für sich selbst als "in Ordnung"
festlegt, dann akzeptiert man einen Mensch. Akzeptanz ist die
Grundvoraussetzung dafür, dass echte Freundschaft oder vielleicht auch Liebe zwischen Menschen entstehen kann.

Die höchste Einstellung gegenüber einem anderen Mensch ist Respekt.

Wenn man vor jemandem Respekt hat, dann erkennt man ihm seine Fähigkeiten an und achtet besonders darauf, ihm nicht zu nahe zu treten. In einem gewissen Rahmen ist Bewunderung auch ein Teil von Respekt.

Respekt hat jedoch nichts mit Angst zu tun, denn Respekt ist positiv, Angst dagegen negativ. Und wenn man jemanden respektiert, braucht man sich selbst deswegen noch lange nicht schlechter zu fühlen. Jeder hat so seine Qualitäten.

Aber wir Menschen scheitern schon oft bei der ersten Stufe.

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Kommentar von Andretta
26.03.2016, 18:35

"Leben und leben lassen" ist schon ein bisschen lustig, wenn es doch in der Tier"produktion" gerade darum nicht geht. 😆

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Kommentar von AppleTea
27.03.2016, 01:42

So wenig wie eben möglich omni. Im gegensatz zu euch Mischköstlern.

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Es gibt immer solche leute
Wahrscheinlich sind sie selber eingeschränkt und unzufrieden und müssen andere auch dazu bekehren
Mach dein Ding und lass andere auch das tun was sie für richtig halten, genauso sollten es diese Moralapostel auch tun. Schöne Ostern

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Ich bin selber kein Veganer und auch kein Vegitarier. Ich esse Fleisch, auch wenn ich langsam aber sicher den Fleischkonsum zurück fahre.

Leider haben zumindestens Vegitarier mit ihrer Ansicht der Dinge einfach Recht: Einfach unglaublich was wegen Fleich alles auf der Strecke bleibt. Es ist aus vielen Gründen wie Umweltschutz, Gesundheit (massiver Antibiotikaeinsatz), ethische bedenken (Massentierhaltung), Energieverbrauch und Wasser- Nahrungsknappheit irrational noch einen so hohen Fleisch und Fisch-konsum zu haben.

Die Sichtweise ist vielleicht falsch: Wir die Fleischesser tragen einen nicht unerheblichen Teil dazu bei, dass unsere Welt kaputt geht. Wir könnten ja so leicht was verändern, aber wollen es einfach nicht. Nur weil wir uns nicht einschränken wollen, zerstören wir den Planeten mehr als wir es ohne Fleisch tun würden.

Wenn man einmal verstanden hat, dass wir die Unbelehrbaren sind, versteht man auch, warum viele Veganer genau so reagieren.

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Ich halte die Frage auch für ziemlich pauschalisierend. Ich habe in meinem engen Bekanntenkreis locker 10 Veggis und keiner versucht andere zu bekehren.  Auch von anderen habe ich es noch nie erlebt. 

Und es gibt nun mal durchgedrehte Leute, die mir ihren Lebensweg für den einzig wahren halten, das hat aber nichts mit der Ernährung zu tun. Solche Leute findst du überall! 

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Kommentar von Darkmalvet
01.04.2016, 01:40

Eben um nicht zu pauschalisieren, habe ich ja das Wort manche verwendet

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Kommentar von einfachichseinn
01.04.2016, 09:33

Das ändert nur nicht wirklich etwas, weil bei dieser Frage dennoch ein sehe pauschalisierendee Vorwurf mitschwingt.

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Es ist meistens so, dass die Fleischesser die Vegetarier immer penetrieren, ihnen vorschmatzen wie sie Fleisch essen oder wenn im Fernsehen ein Huhn ist, "Mhm lecker" sagen. Dann kommt auch mal gerne etwas zurück :3 LG

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Kommentar von ASmellOfRoses
01.04.2016, 11:53

Ja, so wie hier ein dickes Danke und DH zu deiner Antwort ! :)

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Kommentar von mikkix3
01.04.2016, 12:38

Gerne :)

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Der Grund dafür, dass Vegetarier/Veganer die anderen "belehren" wollen, könnte auch einen anderen Grund haben. Seitdem ich fleisch- und fischlos lebe, fühle ich mich tatsächlich erhabener als vorher. Das ist so ein leichtes, irgendwie "höher energetisiertes" Dasein. Meine anfänglichen Missionierungsversuche, die ich sehr bald eingestellt habe, waren gar nicht böse gemeint. Ich wollte vielmehr den anderen Menschen dasselbe Glücksgefühl ermöglichen und musste dann aber schnell erkennen, dass man niemanden zu seinem Glück zwingen kann.

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Spontan fallen mir da zwei Hauptmotivationen ein:

Wenn Veganer Tiere als dem Menschen gleichwertige Lebewesen anerkennen, dann ist es logische Konsequenz, für deren Rechte einzutreten, etwa so, wie wenn man gegen Völkermord eintritt. 

Wenn man die Masse des Verzehrs von tierischen Produkten hinsichtlich ihrer Umweltbelastung z.B. für Grundwasser oder Klimawandel wertet, kommt man zu dem Fazit, dass die Folgen dieses Konsums für uns alle verheerend sind.  

Bei beiden Varianten finde ich es nachvollziehbar, dass versucht wird, Überzeugungsarbeit zu leisten. 

Allerdings finde ich bei gf einige etliche Fleischesser, die die Veganer in ihrem missionarischen Eifer bei weitem übertreffen. 

Hier habe ich oftmals die Vermutung, dass der vermeintlich drohende Verlust des Status quo zu Ängsten führt und man in einer Abwehrhaltung gerne weit über das Ziel hinaus schießt. Wohl auch um sein eigenes Verhalten vor sich selbst weiter rechtfertigen zu können. 

Sicherlich gehört aber auch eine gesellschaftliche, kulturelle Prägung dazu. Manchen Menschen fällt es leichter, einmal Erlerntes in Frage zu stellen, anderen schwerer.

Was aber beide Seiten (auch ich) leider oft vergessen, ist, dass missionarischer Eifer meist nicht zielführend ist, sondern lediglich zu beidseitigen Verhärtungen in der Verteidigung der jeweiligen Position führt. 

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Kommentar von Omnivore09
27.03.2016, 09:40

dann ist es logische Konsequenz, für deren Rechte einzutreten, etwa so, wie wenn man gegen Völkermord eintritt.

Das setzt ja vorraus, dass sie Selbst keinen  "Völkermord" begehen. Und das kann man "leider" nicht annehmen, da Insektizide für Obst und Gemüse eine ganze Menge "Völkermord" vollrichten!

Wenn man die Masse des Verzehrs von tierischen Produkten hinsichtlich ihrer Umweltbelastung z.B. für Grundwasser oder Klimawandel wertet, kommt man zu dem Fazit, dass die Folgen dieses Konsums für uns alle verheerend sind.

Wenn man die Märchen von IPCC glaubt dann schon!

Wenn man die Märchen vom BUND und Heinricht-Böll-Stiftung im Bodenatlas glaubt schon!

Tierische Produkte belasten nicht das Grundwasser. Das ist UNFUG!

Bei beiden Varianten finde ich es nachvollziehbar, dass versucht wird, Überzeugungsarbeit zu leisten.

Nö! Es ist bei beiden nicht nachvollziehbar, da sie BEIDE auf einseitiger Betrachtung basieren!

Allerdings finde ich bei gf einige etliche Fleischesser, die die Veganer in ihrem missionarischen Eifer bei weitem übertreffen.

lol,...sind wickedsick und wickedsick gemeint?

Hier habe ich oftmals die Vermutung, dass der vermeintlich drohende Verlust des Status quo zu Ängsten führt und man in einer Abwehrhaltung gerne weit über das Ziel hinaus schießt.

Nö das ist es nicht! Es geht nur darum, dass man euch mal in die Schwranken weist, wenn ihr ständig behauptet, dass für euch keine oder weniger Tiere sterben und tierische Produkte hohe Umweltbelastung mit sich führt!

Wer Quark erzählt, der muss auch damit rechnen, dass Gegenwind kommt! Das gilt besonders für euch Veganer, denn soviel Pfeffer wie ihr erzählt kaum eine Gruppierung!

Wohl auch um sein eigenes Verhalten vor sich selbst weiter rechtfertigen zu können.

Das sind so mit die widerlichsten Beschuldigungen aus der Veganerlobby! Sie rührt wahrscheinlich daher, damit man seinen widernatürlichen und umweltfeindlichen veganen Konsum damit rechtfertigt!

Ich als Mischköstler brauche mich nicht zu rechtfertigen! Schon gar nicht vor euch Futtermittelverschwendern und Raubbaubetreibern! Und mehr Tiere habe ich erst recht nicht auf dem Konto!

Ich kämpfe gegen eure Behauptung, weil sie SCHWACHSINN sind und nicht weil ich mich rechtfertigen will!

Merk dir das bitte für die Zukunft, damit du solch abwegigen Beschuldigungen in Zukunft nicht noch einmal machst!

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Diese Diskusion wird wohl immer bleiben, ich kenn das auch... Meinen Erfahrungen nach denken Fleischesser und Veggies/Veganer halt ganz anders über dieses Thema nach. Ich bin Vegi und ich erzähle es so wenigen wie's geht, weil es eh NIEMAND der nicht auch Vegi ist versteht... Eben um diese Diskusion zu vermeiden

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Bei der Erziehung ist das mit der Toleranz nicht so einfach.Schließlich soll das Kind erzogen erzogen werden, und nicht " toleriert ".
Außerdem liegt es in der Natur des Menschen andere von der Richtigkeit der eigenen Ansichten zu überzeugen (siehe ISIS, Kreuzzüge, und eigentlich die gesamte Politik auf  der Welt).

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Kommentar von Darkmalvet
26.03.2016, 18:06

Aber gerade bei der Erziehung, finde ich sollte Rücksicht genommen werden.

Kinder sind ja keine Puppen sondern eigenständig denkende Individuen

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Kommentar von vitus64
26.03.2016, 18:30

Es geht nicht darum, "das Kind zu tolerieren", sondern das Kind zur Toleranz zu erziehen. Das ist etwas anderes.

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Du kennst scheinbar die falschen Leute, das ist alles ;) die meisten Veganer sind keine Missionare.

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Kommentar von Pangaea
28.03.2016, 14:15

Kann ich nicht bestätigen.

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Kommentar von Buchstabenfrau
28.03.2016, 18:35

Ehrlich gesagt, ich kenne auch keinen Missionar unter den Veganern. Es sind freundliche Menschen die sich Gedanken über ihre Lebensweise machen. Meist sind genau diese auch sehr freundlich zu Mensch, Tier und Natur.

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  • Weil Menschen an Hunger sterben, weil wir ihnen die Nahrung wegnehmen.
  • Weil ein Drittel der Ackerflächen für den Anbau von Futtermitteln verbraucht werden.
  • Weil 40% der Weltgetreideernte rund 8.000.000t an die Tiere verfüttert werden, dazu kommen nochmals 250.000.000t Soja
  • Weil z.B. bei verfüttern von 100kal in der Rinderzucht nur noch drei kal. übrig bleiben d.h. 97% der Energie ist vernichtet.
  • Weil mehr als eine Milliarde Euro an Subventionen jedes Jahr in Deutschland in die Massenhaltung von Geflügel und Schweinen fließen und somit Fleischesser auf meine Kosten billig einkaufen und sich dann auch noch im Recht fühlen.
  • Weil Milliarden Tiere Leiden und getötet werden.
  • Weil wir mit dem rücksichtslosen Fleischkonsum unsere Welt zerstören.
  • Weil wir die Meere erbarmungslos leerfischen und damit zerstören.
  • Weil allein der Beifang beim Fischen bis zu 90% besteht und jährlich 39.000.000t wie z.B. Delphine, Haie, Rochen usw. als Beifang sinnlos und tot über Bord gehen.
  • Weil ich nicht weiß was ich meinen Kindern und Enkeln später einmal sagen kann, wenn sie mich fragen.“Warum habt ihr das getan.“
  • Weil ich diese Liste noch unendliche erweitern könnte.
  • Weil es Menschen gibt die nicht verstehen dass wir nur diese eine Erde haben.
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Kommentar von Omnivore09
28.03.2016, 20:22

Weil Menschen an Hunger sterben, weil wir ihnen die Nahrung wegnehmen.

So ein Unfug! Schon mal was von Armut gehört?

Weil ein Drittel der Ackerflächen für den Anbau von Futtermitteln verbraucht werden.

Liegt vielleicht daran, dass der größte Teil der Erde nur für Tierfutter geeignet ist und tierische Nahrung ein wichtiges Grundnahrungsmittel ist!

Weil 40% der Weltgetreideernte rund 8.000.000t an die Tiere verfüttert werden

Und? Schon mal zum Bäcker gekommen, der dir sagte, dass das Getreide nicht ausreicht?

dazu kommen nochmals 250.000.000t Soja

Soja wird NICHT verfüttert, sondern Sojaschrot!

Weil z.B. bei verfüttern von 100kal in der Rinderzucht nur noch drei kal. übrig bleiben d.h. 97% der Energie ist vernichtet.

Das ist grober Unfug! Der Großteil der Energie geht in den Kot über, den man nutzt um DEINE Nahrung damitb zu düngen!

Weil mehr als eine Milliarde Euro an Subventionen jedes Jahr in
Deutschland in die Massenhaltung von Geflügel und Schweinen fließen und somit Fleischesser auf meine Kosten billig einkaufen und sich dann auch noch im Recht fühlen.

Nahrung wird nicht Subventioniert! Es fließen höchstens Ausgleichszahlungen! Und die erhält JEDER Bauer....und zwar nur anhand von der LW-Fläche und nichts anderes. Völlig egal ob er Gurken oder Rinder züchtet!

Und ominöse "Massentierhaltung" wird schon gar nicht subventioniert, weil dieser Begriff einen LAIENbegriff ist, der in der Landwirtschaft und in gesetzlichen Bestimmungen gänzlich inexistent ist!

Und auf "deine" Kosten schon gar nicht! Erzähl nicht so einen Quark. Du lebst eher auf MEINE Kosten, weil ICH DEINE Portion Fleisch essen muss, die wegen dir anfallen!

Weil Milliarden Tiere Leiden und getötet werden.

Noch so ein Unfug! Verleumdungen der Landwirte bringen dich auch nicht weiter. Leidene Tiere erzielen keine Leistung!!!

Weil wir mit dem rücksichtslosen Fleischkonsum unsere Welt zerstören.

Unfug! Fleisch ernährt MILLIARDEN von Menschen! Und der Hunger sinkt Jahr für Jahr in absoluten Zahlen!

Weil wir die Meere erbarmungslos leerfischen und damit zerstören.

na klaro....

“Warum habt ihr das getan.“

Damit wir SATT, GESUND und ÖKOLOGISCH sinnvoll leben konnten und keinen veganen Raubbau betreiben wollten!

Weil ich diese Liste noch unendliche erweitern könnte.

jaaaaa.bitte noch mehr Propaganda!

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=812e55-1459190685.jpg

sagst du bitte noch was zu artfremde Milch und bioveganem Landbau? Dann kannst du auch Bingo rufen!

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Kommentar von mikkix3
01.04.2016, 12:53

@Omnivore09 Ich stimme deiner Meinung nur in ein paar Punkten zu, aber zu deiner Antwort auf die Frage "Warum habt ihr das getan ?" nicht. Ich bin seit ich 13 bin (mittlerweile bin ich 17) Veganerin und musste, da ich ja noch im Wachstum war, mich vom Arzt durchchecken lassen, ob der Veganismus Auswirkungen auf meine körperliche Entwicklung hat. 2× im Jahr (!!) musste ich nur zum Arzt um Blut abzunehmen, und mein Arzt selber hat gesagt, das es nichts falsches ist und man trotzdem das wichtigste was man braucht, bekommt, auch ohne tierische Produkte. Er hat Veganismus sogar befürwortet, und hat gesagt, dass er froh ist, dass jetzt immer mehr Menschen vernünftig werden. Also ich lebe seit mehreren Jahren GESUND und SATT werde ich jeden Tag, ohne das ein Tier für mich sterben oder gequält worden musste. LG Mikki :)

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Also, ich bin ja selbst Veganerin und das ja aus ethischen Gründen. Deshalb ist es für mich persönlich auch schwer, einfach wegzusehen wenn Menschen Tiere und deren Produkte essen. 

Das liegt daran, dass ja immer Tiere dafür leiden und sterben müssen, was wir Veganer (die Meisten) nicht wollen, sogar verabscheuen. 

Ich kann natürlich verstehen, warum das die meisten Menschen nervt, mich würde sowas ja auch nerven und hat es früher sogar bei diesem Thema auch.

Wir wollen den Tieren einfach helfen, weil wir wissen, dass sie in jeder einzelnen Sekunde leiden und sterben und wir vorallem auch empört sind über die Ignoranz der meisten Menschen.

Ich gebe zu, wir können oft etwas zu leidenschaftlich werden, aber wir wollen im Endeffekt nur den Tieren helfen und nicht euch schaden. :)

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Kommentar von Omnivore09
29.03.2016, 18:42

Eure ständigen Verleumdungen rechtfertigen NICHT eure dreiste Missionierei!

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Toleranz ist leider nicht jedermanns Sache. Viele erwarten von anderen Menschen Toleranz für sich selbst, sind aber nicht bereit, andere zu tolerieren - manchmal sogar unbewußt. Diese Menschen merken nicht, dass sie einen doppelten Standard haben: Einen für sich selbst und einen anderen für den Rest der Menschheit. Das ist noch verwerflicher, als wenn jemand seine Intoleranz zugibt. :-)

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Weil sich insbesondere der Veganismus zu einer Art Religion entwickelt hat und dementsprechend teilweise absurde Züge annimmt (keine Muttermilch für Babies).

In der westlichen Welt und im Nahen Osten sind die Menschen darüber hinaus vom Christentum bzw. Islam beeinflusst (wenn auch manchmal nur unterschwellig). Und in diesen Religionen hat das Missionieren Tradition. Daher kommt wohl der Drang, andere zu überzeugen. Von asiatischen Vegetariern oder Veganern (in Indien reichlich vorhanden) kenne ich das nicht.

Ich führe das darauf zurück, dass Hinduisten und Buddhisten nicht missionieren und tolerant sind.

Hinzu kommt, dass Vegetarier und Veganer häufig der Meinung sind, mit ihrem Verhalten die Welt zu retten (Klimaschutz). Auch hierbei mag unterschwellig ein religiöser Antrieb zu Grunde liegen (Rettung der Welt durch eigenes Opfer).

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Kommentar von eddiepoole
26.03.2016, 19:10

Die Kriminalgeschichte des Buddhismus ist genauso lang wie die des Christentums und des Islams. Im Übrigen: Muttermilch ist Menschenmilch. Veganer lehnen Tierprodukte ab. Menschliches Fleisch wäre demnach kein problem und menschliche Milch auch nicht. Und das mit dem Opfermythos ist auch so eine Sache... Aber durchaus ein westliches Vorurteil, dass im Verzicht kein Gewinn, sondern ein Opfer gesehen wird.

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Kommentar von vitus64
26.03.2016, 19:28

"menschliches fleisch wäre demnach kein problem und menschliche milch auch nicht".

Ach ja? Dann google mal "ist Muttermilch vegan?"

Es gibt sogar Veganer, die fleischfressende Tiere wie Katzen vegan ernähren. Das dann noch als Schutz der Tiere zu verkaufen, ist absurd.

Ich wollte mit dem Beispiel auch nur verdeutlichen, dass der Veganismus religiöse Züge annimmt. Das sieht man auch an den Reaktionen von Veganern, sobald man sachliche Kritik übt.  

Es mag außerdem stimmen, dass "die kriminalgeschichte des buddhismus ist genauso lang wie die des christentums und des Islams" ist. Ich weiß zwar nicht, was du genau meinst, aber Missionierung findet im Buddhismus nicht statt.

Im Übrigen ist es mir egal, wie sich andere ernähren oder sonst leben. Nur der heilige Eifer vieler Veganer geht mir gehörig auf die Nerven.

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Kommentar von AppleTea
27.03.2016, 01:40

Als ob ein Veganer seinem Kind dann lieber Kuhmilch statt arteigene Muttermilch geben würde! Das macht ja wohl noch weniger sinn. Sowas hab ich ja noch nie gehört

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Leben und leben lassen, das wär's! Frohe Ostern

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Kommentar von Andretta
27.03.2016, 12:56

Die Tiere auch? 

Und auch die Menschen auf der Welt, die an unserem derzeitigen Lifestyle zugrunde gehen? 

Auja! ☺

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Weil manche Menschen eine sehr starke emotionale Involvierung in moralische Konzepte verspüren.

Ich bin Vegetarier und lebe zeitweise auch vegan. Allein der Gedanke daran, dass Tiere massenhaft gequält und ermordet werden, lässt mir manchmal Tränen in die Augen schießen. Und wenn dann jemand noch dreist irgendwelche unfundierten Aussagen tätigt, die nicht grad von ausschweifender Beschäftigung mit dem Thema zeugen, (a la: Die wurden doch dafür gezüchtet. Pflanzen haben auch Gefühle. Circle of Life) dann kann man schon mal anfangen, zu missionieren.

Früher habe ich sowas auch nie gemacht. Mittlerweile denke ich, es ändert nichts, wenn nur ich selbst keine Tierprodukte esse. Es müssen mehr Menschen so denken. Alle. Dann erst ändert sich was. Und wie könnte man das besser realisieren als mit Diskussion und Aufklärung?

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Es gibt eine ziemliche Verwirrung zur Zeit, denke ich, bezüglich des Essensverhaltens. Aber wenn sich deswegen keiner prügelt...

Grauenhaft finde ich, dass der Supermarkt, in dem ich einkaufe, viel auf vegane Schnitzel oder Frikadellen setzt. Fahnen hoch für die Tiere.

Aber was soll das. Das plastikverpackte ungenießbare Zeugs landet zwangsläufig freudlos verdaut in der Kanalisation. Und der geschredderte Verpackungs-Rest möglicherweise in den sogenannten "Müllstrudeln" der Ozeane und Mägen von Seevögeln.

Aber gut finde ich den Ansatz, dass wenn man ein Tier sieht, nicht gleich an Essen denkt. ;)

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Das Problem des Veganismus ist, dass er sich letztlich nur auf Basis
einer anthromorphisierenden (Vermenschlichung) Ethik rechtfertigen kann.
Im Gegensatz zur Mischkost, die auch ökologische, gesundheitliche und
wahre ethische Gründe für sich reklamieren kann. Der Aufwand, den
Veganer betreiben müssen, um tierische Produkte nicht nur beim Essen zu
ersetzen, übersteigt den ökologischen Nutzen. Bleibt also nur eine
Verzichts-Ethik: Durch mein Opfer rette ich die Welt. Das ist ein sehr
religiöses Motiv. Der Verzicht muss gesteigert werden, um dem bisherigen Verzicht einen Sinn zu geben. immer weiter...denn auch für andere Produkte leiden und sterben Tiere so z.b. auch für Ackerbau.

Viele leiden am Fanatismus und sehen Veganismus als Quasireligion also als

EINZIG

wahre Ernährung/Lebensweise und haben

"Fleisch ist böse und wer Fleisch isst auch"

 zum Dogma erhoben und richten danach ihr leben aus.

Der Fanatiker - Eine Persönlichkeitsanalyse

Charakteristisch für den Fanatiker ist eine eigentümliche Enge des Wertblicks.
Mit extremer Einseitigkeit ist sein Denken und Handeln auf die eine Idee
gerichtet, die ihm eben sein Fanum bedeutet. Er ist der Mensch des rigorosen
Entweder-Oder, des Alles oder Nichts. Er kennt keine Kompromisse und in
der Sphäre dessen, was er als das Wertwidrige ansehen muß, keine
Abstufungen. In eigentümlicher Blindheit geht er an der Fülle
der Werte vorbei. Um einer abstrakten Idee willen wird die Wirklichkeit
im Denken vergewaltigt, im Handeln zerstört. "Begeisterung für
ein Abstraktes, für einen abstrakten Gedanken, der negierend sich
zum Bestehenden verhält", so definiert Hegel den Fanatismus(4).
Der Idealismus des Fanatikers läßt keine Erweiterung, keine
Erfassung von etwas Neuem, keine Angleichung an eine lebendige Situation
zu, er fährt sich fest in einer "fixen Idee", die er ernst, düster,
humorlos vertritt. Ein großartig geradliniger Dualismus bestimmt
sein Weltbild
: hier Gott, das Gute, dort der Teufel, das Böse, und
der leidenschaftliche, bis zur Entflammung gesteigerten Bejahung des einen entspricht die ebenso leidenschaftliche, bis zum Haß gehende
Verneinungund Verwerfung des anderen, das mit Stumpf und Stiel, mit
Feuer und Schwert ausgerottet werden muß
. Denn mag sich der Fanatiker an manchen Stellen noch so eng mit dem grundsätz- [82 Ende] lichen Menschen berühren(5): während dieser sich unter Umständen damit begnügt, das Leben nach Grundsätzen zu betrachten oder es zu führen, um allgemeine Regeln daraus zu gewinnen, drängt jener leidenschaftlich nach Tat
und Verwirklichung. Selbst wenn ihn das Schicksal ein Leben lang zur
Untätigkeit verurteilte, nie wird er in der Theorie, in der bloßen Schau
seine Bestimmung und Erfüllung finden, und wenn ihn die historische Stunde ruft, so wird die Unbedingtheit seines Tatwillens eruptiv aus ihm herausbrechen und ihn zum fraglosen Lebenseinsatz führen, mag auch seine kleine Persönlichkeit im Rausch einer Massenbewegung verschwinden.

Darin liegt zugleich seine Stärke und Schwäche, daß er in dem Einen
unbedingten Halt findet, daß er aber innerlich zerbrechen würde,
wenn er einmal die Fülle der Werte zu Gesicht bekäme. So wenig
wie er Kompromisse kennt, so wenig kennt er eigentlich eine innere Wandlung
und Entwicklung, es sei denn, daß eine Bekehrung im Stile des
Damaskus-Erlebnisses ihn von einem Extrem zum anderen führt; fremd aber
bleibt er jener Sphäre, in der sich die Vermittlung und Versöhnung der Gegensätze vollzieht; eher endet er im Nihilismus.

Man kämpft für Gewissensfreiheit und knechtet zugleich das
Gewissen der Andersdenkenden, und oft sind die weltbeglückenden Träume und Utopien der Fanatiker in dem Strom von Blut erstickt, das sie selbst vergossen haben.

http://www.sgipt.org/politpsy/fanat0.htm

du spürst also die eruptiven ausbrücher des Fanatikers....

Im schlimmsten Fall:

Bisher ist es noch keinem Veganer gelungen, auf Stufe 20
aufzusteigen. Dafür ist die Lebenserwartung auf Stufe 19 einfach zu
gering. Folglich ist es auch nicht bekannt, welche Selbstgeißelung ein
Veganer dieser Stufe auf sich nimmt. Wissenschaftler haben in dieser
Frage verschiedene Theorien, die populärste darunter besagt, dass
Veganer der Stufe 20 auf ihre eigene Existenz verzichten, da sie mit
dieser alleine ja schon Platzfressen. Theoretiker vermuten, dass die
wenigen Veganer, die bei Erreichung dieser Stufe zwangsläufig ihr
Lebenslicht ausgehaucht haben, nunmehr als Geister umherirren, um so in das Gewissen Anderer eindringen zu können und ihnen durch moralisierende Einflüsterungen den Genuss am Fleisch zu verderben.

http://kamelopedia.net/wiki/Veganer

befällt dich ein Stufe 20 Veganer was aber nur so lange anhällt bis du getrieben von Schuld und sündengefühlen auch die Stufe 20 erreichst :-)

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Von wem sprichst du? Bekehren taten nur Missionare die Heiden, meist mit brutaler Gewalt. Ich bekehre niemanden. Jeder soll so leben, wie er es braucht. 

Bin zwar Vegetarier zugegeben, aber missionarisch tätig bin ich nicht. 

Denn Mission wird von vielen falsch verstanden. Die meisten denken, man wolle ihnen etwas wegnehmen und machen dann erst recht zu. 

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