crubble am 26.06.2007 um 17:18 Uhr
Wenn die Kohlenhydrate verbraucht sind...Sauerstoff in den Muskeln knapp wird...geht das?
Im Mittelalter war Kitzeln eine Art der Folter, ob man davon starb, weiß ich nicht.
Folter (Ziegenlecken)
Der Akt des Kitzelns ist auch als Methode des Folterns bekannt, da ein verlängertes Kitzeln einer Person für diese schmerzhaft werden kann. Zur Römerzeit wurde dauerhaftes Kitzeln als brutale Methode der Exekution verwendet. Kitzeln als Folter überlebte bis ins Mittelalter und die Zeit des kolonialen Amerika, allerdings im Wesentlichen zur öffentlichen Demütigung. Der „Stock“ war eine spezielle Form des Prangers, die entworfen wurde, um die nackten Füße des Opfers zu fixieren, damit Passanten die Fußsohlen kitzeln konnten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Kitzelfolter von Söldnern und Marodeuren angeblich in Form von Ziegenlecken eingesetzt in der Absicht, Nahrungsmittel, Geld oder andere Sachwerte von der Zivilbevölkerung zu erpressen. Bei langer Fortdauer dieser Folterung kam es vor, dass durch die raue Zunge der Ziege und das Salz die Haut gewissermaßen „aufgeleckt“ wurde und letztlich das Salz auf Fleisch gestreut wurde. Die Folter konnte also nach Belieben verstärkt werden.
Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen beschreibt in seinem Roman Der abenteuerliche Simplicissimus sowohl die Foltermethode des Schwedentrunks als auch die des hier so genannten Ziegenleckens. Simplicius, der Held des Romans berichtet, wie Soldaten den elterlichen Hof überfallen und seinen Vater folterten: „(S)ie banden ihn, dass er weder Händ noch Füß regen konnte, und rieben seine Fußsohlen mit angefeuchtem Salz, welches ihm unser alte Geiß wieder ablecken und dadurch also kitzeln musste, dass er vor Lachen hätte zerbersten mögen; das kam so artlich, daß ich Gesellschaft halber, oder weil ichs nicht besser verstund, von Herzen mitlachen mußte. In solchem Gelächter bekannte er seine Schuldigkeit, und öffnet' den verborgenen Schatz, welcher von Gold, Perlen und Kleinodien viel reicher war, als man hinter Bauren hätte suchen mögen.“ Außer bei Grimmelshausen ist diese Foltermethode im Unterschied zu dem von ihm ebenfalls beschriebenen Schwedentrunks nicht bezeugt. Es ist daher auch möglich, dass Grimmelshausen sich das nur ausgedacht hatte - gewissermaßen als Scherz.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kitzeln#Folter_.28Ziegenlecken.29
Es gibt in der Tat Todesfälle durch Kitzeln; dabei treffen jedoch mehrere ungünstige Faktoren zusammen: Denke an das Salz unter Fußsohlen, die von Ziegen abgeleckt werden --> Du wirst zum "Wahnsinn" getrieben und kannst kollapieren - WARUM NICHT ? PECH für den, der nicht kitzelig ist - oder ?
schurke am 26. Juni 2007 19:40 >>PECH für den, der nicht kitzelig ist << ich denke eher Glück

Kitzel mal jemanden, der sehr kitzlig ist, eine längere zeit. Irgendwann bekommt er kaum noch Luft. Du kannst an Kitzeln ersticken.

Schreibst du grad an einem Kriminalroman ? Ich habs noch nie gehört oder gelesen... Aber Sachen gibts !? Gruss Solf

Bei den Osmanen war das Kitzeln mit Pfauen- oder Straußsenfedern eiene beliebte Foltermethode. Es soll dabei - wenngleich sehr selten - zu todesfällen gekommen sein. Also... u.U. - JA!!!