Frage von Spiritusss, 152

Ist Professor Doktor Harald Lesch einer der besten Physiker, Naturwissenschaftler überhaupt, oder meint man das nur weil er viel im TV ist?

Also ich finde ihn einfach klasse und verfolge regelmäßig seine Sendungen und lese auch seine Bücher, aber ist er unter den Experten etwas besonderes, oder meint man das nur weil er halt in der Öffentlichkeit steht?

Expertenantwort
von uteausmuenchen, Community-Experte für Astronomie, Physik, Universum, 120

Hallo Spiritusss,

das große Problem bei der Beantwortung Deiner Frage: Wie wollen wir denn "einer der besten Physiker, Naturwissenschaftler überhaupt" definieren?

Welche Kriterien muss denn ein Professor erfüllen, um sich Deiner Meinung nach für diese Bezeichnung zu qualifizieren?

Wir können aber erst einmal die Fakten nennen.

Er ist seit vielen Jahren Professor und Lehrstuhlinhaber an der LMU München.

Dort kann man auch nachlesen, womit er sich zuletzt in seinen Forschungsveröffentlichungen beschäftigt:

  • Kosmische Elektrodynamik
  • Teilchenbeschleunigung auf TeV-Energien in Aktiven Galaktischen Kernen
  • Kohärente Strahlungsprozesse in kosmischen Systemen

Letztendlich stecken hier sehr viele Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Galaxienentwicklung dahinter. Er ist theoretischer Astrophysiker, also jemand, der Modelle entwickelt und rechnet in Simulationen der Modellrechnungen am Großrechner konkrete Vorhersagen dieser Modelle liefert, die dann mit Beobachtungsdaten verglichen werden können.

Was sich der Laie oft nicht klar macht, ist, welch unglaublich viel diffizile solche Arbeit in der Physik geleistet werden muss, bis Physiker mit den Ergebnissen so zufrieden sind, dass sie ein bestimmtes Modell als gesicherte Theorie ansehen.

99% der wissenschaftlichen Forschungsarbeit ist Arbeit am scheinbar uninteressanten Detail, das den Laien schlicht nicht interessiert. Es ist aber die Präzission, mit der Wissenschaft auch solche Details abprüft, die letztlich hinter der hohen Zuverlässigkeit naturwissenschaftlicher Aussagen steht.

Man darf sich wissenschaftliche Forschungsarbeit nicht vorstellen wie eine Anreihung spektakulärer Ergebnisse und "Heurekas". Der Teufel liegt im Detail und die Detailarbeit interessiert die Öffentlichkeit nicht.

Bekannt ist Lesch durch seine Publikationen, seine Fernsehauftritte, seine Bücher und Vorträge. Dafür hat er tatsächlich mehrere (auch wichtige) Preise gewonnen. Lesch hat keinen Nobelpreis und sehr wahrscheinlich wird er auch keinen bekommen. Seine Publikationstätigkeit dürfte heute einen ganz erheblichen Teil seiner Zeit beanspruchen.

Macht ihn das zu einem schlechten Physiker? Gewiss nicht. Es gibt nicht nur Nobelpreisträger und Nullen. Es gibt die vielen, vielen Professoren und Doktoren, die die Feinarbeit leisten, die die wirklich großen Entdeckungen erst möglich machen. Seine Kollegen scheinen ihn zumindest für kompetent genug zu halten: Er ist Fachgutachter für Astrophysik der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Persönlich möchte ich sagen, dass ich froh bin, dass es Leute wie Lesch im Universitätsbetrieb gibt. Wir leben in einer Zeit, in der esoterisches Gedankengut die Bevölkerung durchdringt. Verschwörungstheorien und wissenschaftsfeindliche Anbieter dubioser Heilverfahren machen sich breit. Leute wie Lesch vermitteln wissenschaftliches Denken, vermitteln Interesse an echter Forschung und Begeisterung für Wissenschaft und saubere Argumentation. Professoren wie er sind wertvoller für unsere Gesellschaft denn je.

Grüße

Kommentar von Spiritusss ,

Ich bin ganz ihrer Meinung!

Kommentar von kami1a ,

Ich ziehe mal wieder meinen Hut. Aber bei Deinen Antworten kann der eh gleich unten bleiben...........

Antwort
von Samy795, 150

Leschs Stärke liegt vorallem darin, dass er Dinge gut erklären kann. Selbst wirklich komplexe Sachverhalte werden von ihm stets gut erklärt, ohne dabei zu abstrakt zu werden. Genau daher rührt wohl auch seine Medienpräsenz.
Über seine Forschung an der Uni kann ich nicht viel sagen. Hab bisher nur eine wissenschaftliche Arbeit über den Krebsnebel von ihm gelesen. Wie diese Arbeit einzuordnen ist, kann ich aber nicht sagen. Dazu hab ich schlicht zu wenig Ahnung von der Materie.

Antwort
von angy2001, 152

Ich finde seine Sendungen auch Klasse! Kinder, seid nicht neidisch, wenn jemand solch schwierige Themen gut vermitteln kann.... das ist doch die Aufgabe eines Professors!, oder?

Er hat schon einen Preis "Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft" für seine Dissertation bekommen.

Antwort
von KosmoFreak, 91

Hallo Spiritusss,

Vor ein paar Jahren haben wir im Chemieunterricht Leschs Video zur Entropie angeschaut und ich musste ab und zu schmunzeln; nicht wegen seiner gelegentlich erzählten Witze, sondern einfach über seine Art. Sein Gebrauch von Fachausdrücken, seine Ausdruckweise an sich und vor allem wenn er mal hängen bleibt. Definitiv anschauenswert.

Nun zu deiner Frage. Aus Sicht der Öffentlichkeit ist er wohl einer der besten, einfach aus dem Grund, dass er physikalisches Wissen gut vermitteln kann. Und gerade seine Art mache seine Sendung auch zu etwas Besonderem.

Zu seiner Forschung kann ich nicht viel sagen, aber er scheint wohl nicht herausragend unter den Physikern zu sein. Nichtsdestotrotz hat er wichtige Beiträge in seinem Fachgebiet geliefert und sicher dazu beigetragen, unser Weltbild zu erweitern.

LG, KosmoFreak.

Antwort
von Lennister, 72

Er kann komplexe Sachverhalten so erklären, dass auch Menschen ohne große Vorbildung oder Intelligenz sie verstehen. Das ist definitiv eine Leistung. Aber ein wichtiger Physiker ist er nicht; er hat eigentlich keine eigenen, relevanten Forschungen betrieben. 

Kommentar von Franz1957 ,

Er hat eigentlich keine eigenen, relevanten Forschungen betrieben? Der Beitrag von uteausmuenchen sagt etwas anderes. 

Ob und wieso aber jemand "wichtig" ist, in seinem Fachgebiet oder überhaupt, das ist ohnehin eine ganz andere Thematik und gewiß keine, die sich so leichthin erledigen ließe.

Antwort
von kami1a, 35

Hallo! Da hat man leider keine Möglichkeit um vergleichen zu können. Seine Stärke ist auf jeden Fall Themen  interessant und allgemein verständlich präsentieren zu können Was aber nichts über seine Qualitäten als Wissenschaftler aussagt. Ich sehe Lesch oft und gerne, habe aber z. B. durch die Antworten von unteausmuenchen und derastronom hier im Forum wesentlich mehr gelernt - sogar im Vergleich zu meiner Schulzeit. 

Ich wünsche Dir alles Gute.

Expertenantwort
von Startrails, Community-Experte für Astronomie, 35

Hallo,

meine persönliche Meinung über Herrn ist, dass er sicherlich nicht bester seines Fachs ist. Seine Stärke hingegen liegt darin, dass er komplizierte Themen leicht verständlich für das nicht-fachkundige Publikum mit viel Humor rüber bringen kann wie man das schön bei Leschs Kosmos oder auch Alpha Centauri sehen kann.

Antwort
von Jackie251, 68

Lesch wird üblicherweise von den Fachleuten eher kritisiert. Nicht etwa aus Neid weil er TV-Berühmt ist sondern schlicht weil seine Sendungen fehlerhaft und massiv unwissenschaftlich sind.

Lesch verbreitet eine Lehrbuchmeinung die 20-30 Jahre alt ist. Er stellt in Meinungen als unumstößliche Wahrheit dar, von denen die etablierten Physiker wissen dass es viele offene Enden gibt und dass das benutzte Erklärungsmodell nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.
Und ganz ehrlich, die seit dem Besenstiel Vorfall ist Vorsicht angesagt. Ein Physiker der die grundlegendste Mechanik nicht versteht, will uns das Universum erklären? Nein danke

Expertenantwort
von Franz1957, Community-Experte für Physik, 90

Meint man das? Ich meine nur, daß er weiß, wovon er redet, und daß er unterhaltsame, informative Sendungen macht. Und das genügt mir.

Antwort
von TimeosciIlator, 37

Er ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Astrophysik, wie das nachfolgende Video beweißt...

Antwort
von achimhausg, 53

lESCIST EIN kASPER, denn wäre er gut, so stünde er nicht in der Großkantine und persiflierte Gerichte, sondern es gäbe von ihm international anerkannte Kreationen  ;)

Antwort
von ThomasAral, 100

nein ist er nicht ... das ist nur ein schmarrkopf.  macht das aber recht gut.  doch an einigen stellen merkt man dass er es nur gelernt hat und nicht selbst davon überzeugt

Kommentar von Samy795 ,

Also da würden mich jetzt schon konkrete Beispiele interessieren...

Kommentar von achimhausg ,

Leschs Historie selber ist das Beste, weil konkrete Beispiel f.d. Gesagte. Man kann nehmen, was man will, denn kommt immer darauf hinaus.

Expertenantwort
von stekum, Community-Experte für Physik, 66

Von seinen Sendungen wird mir übel, wenn ich ihn länger als ein paar Sekunden anhören muss, ich kann den Kerl nicht ausstehen. Seine Bücher sind leider genauso.

Antwort
von Oldtimertreffen, 101

In der Wissenschaft erhält man Anerkennung, wenn man Entdeckungen macht. Und einer der üblichen Landmarken dafür ist der Nobelpreis, den es auch für Physik gibt. In diesem Sinne ist er noch nicht mal ein Wissenschaftler, weil er eben kein Wissen beischafft. 

Dennoch ist er ein begnadeter Wissens Vermittler. 

Aber das kann auch Hawking und das dieser sagt ist etwas klarer und bödenständiger. 

Während Lesch Theologie und Religion einfach tun lässt, und selbst dabei jegliche wissenschaftliche Handhabung ausklammert, geht Hawking offensiv damit um.

Kommentar von uteausmuenchen ,
In diesem Sinne ist er noch nicht mal ein Wissenschaftler, weil er eben kein Wissen beischafft.

Räusper.

https://scholar.google.de/scholar?q=harald+lesch&btnG=&hl=de&as_sdt=...

Kommentar von Oldtimertreffen ,

Ist da etwas neues dabei, oder sind das nur Referate - Frau Räusper.

Kommentar von uteausmuenchen ,

Das sind Paper. Veröffentlichungen.

Leschs Forschungsthema ist Galaxiendynamik  und Kosmologie der Galaxienentstehung mit Einberechnung der Magnetohydrodynamik.

Kommentar von Oldtimertreffen ,

Also Referate!

Kommentar von uteausmuenchen ,

Kann sein, dass Du keine Ahnung hast, was eine physikalische Fachveröffentlichung ist?

https://en.wikipedia.org/wiki/Astronomy_and_Astrophysics

Kommentar von Oldtimertreffen ,

Wie die meisten Hier. Seltsam nur, dass Sie ein Geheimnis daraus machen. Immer noch erklären Sie nicht in wie er etwas an Wissen beigetragen hat.

Stattdessen, Frau "Räusper", sind Sie unverschämt!

Deswegen glaube ich, und das weil ich Erfahrungen seit 1987 mit Ideologien habe, dass Sie selbst Wissen, das er das von mir Beschriebe nicht ausgeführt hat. Es würde mich sehr wundern, wenn Sie jetzt man mit einer Vernünftigen Erklärung anfangen.

Kommentar von KosmoFreak ,

Ich bin schon lange genug auf gutefrage.net um zu wissen, das Ute sehr wohl Ahnung davon hat, was sie schreibt.

Im Gegensatz dazu scheint mir deine Wenigkeit bei Fragen dieser Art etwas schleierhaft, da du selbst offensichtlich kein großes Fachwissen zumindest bezüglich dieser Frage hast. 

Und nur zu, nenne mich jetzt auch unverschämt; das ändert aber nichts an den Tatsachen.

Kommentar von Oldtimertreffen ,

Deine Meinung, lieber KosmoFreak, ist Verständlich.

Aber ist nicht so, daß wenn eine Frage gestellt wird, dass man auch eine brauchbare Antwort bekommt?

Und ja natürlich, beleuchte ich es nicht als Physikers. Ich , wie gesagt, sehe von der sich einem der nach Ideologien forscht. Und in diesem Kontext, wird nicht ordentlich eingegangen.

Ob ich jetzt Unverschämt bin, na gut. Sieht etwas nach so'n SoDuMirSoIchDir. Wenn's es aber ein besseres Gefühl ergibt, ist ja nicht unwichtig, kann man mich auch Maßregeln was den genau das war, was von mir unverschämt war.

Kommentar von uteausmuenchen ,

Seltsam nur, dass Sie ein Geheimnis daraus machen. Immer noch erklären Sie nicht in wie er etwas an Wissen beigetragen hat.

Stattdessen, Frau "Räusper", sind Sie unverschämt!

??

Ich habe eine Liste seiner Fachveröffentlichungen gepostet und seine wichtigsten Forschungsschwerpunkte benannt.

Bitte: Inwiefern habe ich ein Geheimnis daraus gemacht, woran Lesch arbeitet?

Und inwiefern ist es unverschämt, wenn ich davon ausgehe, dass Du nicht weißt, was ein Peer Reviewed Paper ist, nachdem Du den Unterschied zum Referat nicht wusstest?

Kommentar von Oldtimertreffen ,

Ich sehe an Referate nur eine weitergabe bestehender wissenschaftlicher Ansichten. Keine Neuen. Und das ist das, was ich an ihrer Antwort nicht einsehen kann. Ich denke, daß das auch Andere Nicht-Physiker klar gemacht werden sollte. Besonders auf dieser Plattform. Würde mich wundern, Weinmann da mir nicht, mindestens zum Teil, zustimmen kann.

Unverschämt weil der Ausdruck "Räusper", ein Geringschätzung ist und weil die erste Antwort nicht auf Aufklärung ist sondern Überheblich. Man schmeisst ein GOOGEL (!!) Link hin, wessen auf Grund der Masse, Niemand prüfen kann. Wenn man Physikerin ist, sollte man mehr können als das Googeln!

Kommentar von caigie ,

Bei dem Link zu google scholar handelt es sich um eine Auflistung von wissenschaftlichen Arbeiten von Lesch (zur Aufklärung: google scholar ist eine spezifischere Suchmaschine, die nur wissenschaftliche Veröffentlichungen beachtet)

Und Wissenschaft ist nicht (scheinbar entgegen ihrer ansicht), dass man Dinge zum explodieren bringt um dann zu sehen, ob zufällig etwas neues passiert, sondern dass man Paper schreibt, in denen zwar auch gemachte Studien oder Experimente erörtert werden können, die aber zum größeren Teil daraus bestehen, die Erkenntnisse, die andere in ihren Papern gemacht haben zu verwerten, um daraus neue Schlüsse zu ziehen. Was sie als das unwissenschaftliche erstellen von Referaten bewerten, ist das was den großteil Wissenschaftlichen erkenntnisgewinns in theoretischen Gebieten wie der Physik ausmacht.

Kommentar von Oldtimertreffen ,

Also auf klassischer weise These, Argument und Probe? Wenn das so ist. Was ist den eines der Erkenntnisse. Okay, schon verstanden, ich verstehe das Wort Wissenschaft nicht so wie Sie. Die ursprüngliche Frage war aber nach dem größten Wissenschaftler, worauf meine Antwort gedacht ist. 

Zum Begriff Wissenschaft. Mir mir ist es bekannt, dass es international die Bedeutung hat, die Sie anreissen. Und daher hab ich vielleicht etwas über das Ziel geschossen. Aber natürlich ist das auf im Bezug zur Frage zu sehen. Und es ist nun mal so, daß "Wissenschaft" im Deutschen auf einer anderen Deutung aufbaut, wie das Englische "Science", worauf letztendlich der Internationale Sprachgebrauch hinzielt. Die deutsche Urdeutung ist strenger und wenn man nach dem besten Wissenschaftler sucht, dann kann man doch nach der strengeren Definition gehen!

Kommentar von uteausmuenchen ,
Ich sehe an Referate nur eine weitergabe bestehender wissenschaftlicher Ansichten. Keine Neuen.

Eine wissenschaftliche Fachveröffentlichung ist ja auch etwas anderes als ein Referat. Eine wissenschaftliche Fachveröffentlichung enthält eben sehr wohl die Entwicklung neuer Aussagen/Rechnungen/Messungen/Ergebnisse - je nachdem, worum es gerade in der jeweiligen Arbeit geht.

Unverschämt weil der Ausdruck "Räusper", ein Geringschätzung ist und weil die erste Antwort nicht auf Aufklärung ist sondern Überheblich.

Die Äußerung "Räusper" in Verbindung mit einem Link auf Leschs Fachveröffentlichungen ist nun wirklich das höflichste, was ich antworten kann, wenn jemand einem Professor der Physik grundsätzlich die Eigenschaft abspricht, Wissenschaftler zu sein, ohne zu wissen

  • was eine Veröffentlichung ist
  • was derjenige Professor veröffentlicht hat
  • welches die Themen seiner Forschungstätigkeit sind

Wenn ich in dieser Situation mehr schreibe, wird es nicht höflicher, sorry, denn um ehrlich zu sein, dann finde ich so etwas mehr als dreist. Man kann Lesch im Fernsehen mögen oder nicht, das ist wohl Geschmackssache. Ihm jedoch abzusprechen, er sei Wissenschaftler ohne sich je damit beschäftigt zu haben, was der Mann macht, wenn er nicht im Fernsehen Laien für sein Fachgebiet begeistert, das gehört zu den Dingen, in denen ich nun keine Höflichkeit mehr erkennen kann.

Man schmeisst ein GOOGEL (!!) Link hin, wessen auf Grund der Masse, Niemand prüfen kann.

Man kann sich ansehen, was da verlinkt wurde, doch. Hätte es unter den vorliegenden Umständen denn an der Reaktion etwas geändert, wenn ich eine bestimmte der Arbeiten beispielhaft herausgegriffen hätte?

http://arxiv.org/pdf/astro-ph/0202272.pdf

Noch einmal: Ich habe seine Fachveröffentlichungen verlinkt, erklärt, was ich da verlinkt habe und seine Forschungsschwerpunkte genannt.

Und jetzt bitte noch einmal die Frage: Inwiefern habe ich ein Geheimnis daraus gemacht, woran Lesch arbeitet? - Das war der Vorwurf an mich oben.

In meinen Augen hatte ich genau diese Frage dezent beantwortet, indem ich nicht loswettere, sondern einfach seine Arbeiten rüberschiebe.

Mir mir ist es bekannt, dass es international die Bedeutung hat, die Sie anreissen. (...) Und es ist nun mal so, daß "Wissenschaft" im Deutschen auf einer anderen Deutung aufbaut,

Nein. Schlicht nein. Wissenschaft wird in Deutschland nicht anders betrieben als in anderen Ländern. Unter Physik versteht man in Deutschland dasselbe wie in allen Teilen der Welt.

Für den Wissenschaftsbegriff wichtige Erkenntnistheoretiker des 20ten Jahrhunderts waren deutschsprachig. Popper zum Beispiel.

P.S.: Nur so am Rande: Wenn Sie den Wissenschaftsbegriff (falsch) über Wissenszuwachs definieren wollen: Welche gesicherten(!) Erkenntnisse sprechen Sie denn konkret Hawking zu?


Kommentar von Oldtimertreffen ,

Ich komme auf das wesentliche, denn anscheinend will keiner ein anständigen Job machen. Die Art und weise, wie Sie sich äussern dequalifizieren sich selbst als Wissenschaftler. Sie speziell sind noch nicht mal genug für ein Philosph. Sie verteidigen sich und dreht sich dabei im Kreis. Völliger Unsinn.

Was macht Hawking zu einen besseren Wissenschaftler: http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/stephen-hawking-million...

Und selbst Hawking ist nicht der beste Wissenschaftler.

Aber wenn es für Sie einfach nur ein Krieg ist, bei dem Sie gewinnen müßen. Okay, ich gebe auf. Sie haben Gewonnen!

Kommentar von KosmoFreak ,

Also langsam machst du dich lächerlich. Wirfst Leuten, die einen Google-Link posten Lächerlichkeit vor und selbst postest du einen vom Handelsblatt. Ein Wissenschaftler wird deiner Meinung nach also besser, wenn er Preise gewinnt ? Das akzeptiere ich, aber beispielsweise hat Obama den Friedensnobelpreis gewonnen, aber ist er dadurch ein besserer Politiker geworden ? Ich denke nicht.

Ein "guter" Wissenschaftler ist jemand, der in seinem Fachgebiet Dinge erforscht, die vorher noch nicht ganz bekannt sind. Hawking tat das und in meinen Augen trifft diese Definition auf ihn zu. Du hättest lieber seine Arbeit über schwarze Löcher verlinken sollen als eine Erwähnung über seinen Preis.

Ich habe dich nicht als unverschämt bezeichnet, sondern bin davon ausgegangen, dass du mich so bezeichnest aufgrund meiner vorhergehenden Antwort.

Und letztendlich noch das Wichtigste: Du wirfst Leuten, die auf diese Fragen antworten vor, dem Fragesteller etwas vorzuenthalten. Stattdessen kommentierst du nur solche Antworten, was dem Fragesteller gar nichts bringt und das mit schwammigen Argumenten, falls man das so überhaupt nennen kann.

Kommentar von Oldtimertreffen ,

:-) ja gut

Kommentar von Spiritusss ,

Selten so einen Rattenschwanz an Kommentaren gehabt bei einer Frage :) Aber nichts für ungut. Gruß an euch...

Antwort
von loewenherz2, 56

ganz bestimmt nicht !

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