Frage von Michi1000000, 112

ist dieser leserbrief gut?

Sehr geehrte Redaktion Oberösterreichische Nachrichten, Als Schüler einer AHS möchte ich zu Ihren Artikel "Immer mehr Briten wollen sich wieder gut benehmen", der am 19.12.2005 erschienen ist, Stellung nehmen. Darin handelt es sich um Briten, die sich ändern wollen, wegen ihrem respektlosen und schlechten Benehmen.

Als erstes ist zu erwähnen, dass sehr viele Jugendliche mit Absicht auf den Boden spucken, um cooler zu wirken, obwohl das abstoßend und widerlich ist. In den Zeitungen erfährt man ebenfalls über diese Tat. Mein Freund hatte selber damit Erfahrung, denn seine Kameraden spuckten ohne Grund jede fünfte Minute auf den Boden und das ist ziemlich widerwärtig und abscheulich.

Nicht zu vergessen ist auch noch, dass manche Jugendliche gegenüber den älteren Menschen keinen Respekt zeigen, denn sie begrüßen sie mit einem Hallo statt Guten Tag. Im schlimmsten Falle ignorieren die Beteiligten die älteren Menschen noch. Einige Jugendliche kennen das Wort hilfsbereit nicht einmal. Wenn einem älteren Menschen die Krücke runtergefallen ist, interessiert es dem Jugendlichen nicht ihm zu helfen.

Ein weiterer nicht außer Acht zu lassender Punkt ist, dass ein gepflegtes Erscheinungsbild und ein gutes Benehmen beim Beratungsgespräch und für den zukünftigen Beruf an oberster Stelle ist.Denn nur solche Leute werden angenommen und nicht die mit Kaugummi im Mund und mit nicht angemessener Kleidung. Als Beleg kann man hier anführen, wenn ein Jugendlicher mit T-Shirt und zerrissener Hose beim Gespräch so auftauchen würde, so könnte er gleich wieder nach Hause gehen.

Warum erlernen nicht alle wieder das Benehmen, sodass niemand mehr auf die Straße spuckt oder jeder dem anderen hilft ?! Setzen wir uns alle ein und versuchen jeden mitzuteilen, dass das Benehmen sehr wichtig ist.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von earnest, Community-Experte für deutsch, 112

Hi. 

Abgesehen von den schon erwähnten Kritikpunkten: Nein, ich finde diesen Leserbrief auch nicht gut. Wäre ich der zuständige Redakteur, würde ich diese langatmigen Zeilen, die nicht auf den Punkt kommen, bestimmt nicht abdrucken.

Leserbriefe sollten kurz und knackig sein.

Gruß, earnest

Kommentar von earnest ,

Danke für den Stern - unverhofft kommt oft!

Expertenantwort
von LolleFee, Community-Experte für deutsch, 87

Sehr geehrte Redaktion der "Oberösterreichische Nachrichten",

als Schüler einer AHS möchte ich zu Ihrem Artikel "Immer mehr Briten wollen sich wieder gut benehmen", der am 19.12.2005 erschienen ist, Stellung nehmen. Darin handelt es sich um Briten (entweder: Darin geht es um Briten oder: Dieser handelt von Briten), die ihr respektloses und schlechtes Benehmen ändern wollen.

Als Erstes ist zu erwähnen, dass sehr viele Jugendliche mit Absicht auf den Boden spucken, um cooler zu wirken, obwohl das abstoßend und widerlich ist. In den Zeitungen liest man ebenfalls über dieses Verhalten. Mein Freund hat dies selbst miterlebt, denn seine Kameraden spuckten ohne Grund jede fünfte Minute auf den Boden, und das ist ziemlich widerwärtig und abscheulich.

Nicht zu vergessen ist auch noch, dass manche Jugendliche gegenüber ø älteren Menschen keinen Respekt zeigen, denn sie begrüßen sie mit ø "Hallo" statt "Guten Tag". Im schlimmsten Falle ignorieren sie die älteren Menschen gänzlich. Einige Jugendliche kennen das Wort hilfsbereit nicht einmal. Wenn einem älteren Menschen die Krücke runtergefallen ist, interessiert es den Jugendlichen nicht.

Ein weiterer, nicht außer Acht zu lassender Punkt ist, dass ein gepflegtes Erscheinungsbild und ein gutes Benehmen beim Beratungsgespräch und für den zukünftigen Beruf an oberster Stelle stehen. Denn nur solche Leute werden angenommen und nicht die mit Kaugummi im Mund und mit nicht angemessener Kleidung. Als Beleg kann man hier anführen, dass ein Jugendlicher gleich wieder nach Hause gehen kann, wenn er mit T-Shirt und zerrissener Hose beim Gespräch auftaucht.

Warum erlernen nicht alle wieder das Benehmen, sodass niemand mehr auf die Straße spuckt oder jeder dem anderen hilft ?! Setzen wir uns alle ein und versuchen jedem mitzuteilen, dass das Benehmen sehr wichtig ist.

So, das war jetzt sprachlich korrigiert. Abgesehen davon finde ich den Leserbrief auch inhaltlich nicht gut. Du erwähnst am Anfang den Referenzartikel, aber nimmst dann in Deinen Ausführungen nicht Bezug dazu. Zwischen dem ersten und dem zweiten Absatz besteht keinerlei Zusammenhang. Du schreibst am Thema, in diesem Fall am Artikel vorbei.

Kommentar von Michi1000000 ,

was ist bitte an dem leserbrief inhaltlich schlecht ? in dem artikel geht es ja um das thema benehmen und ich habe mit positiven argumenten begrundet, warum benehmen heutzutage wichtig ist

lg michi

Kommentar von LolleFee ,

Ein Leserberief bezieht sich auf einen Artikel. Du erwähnst zwar den Artikel, schreibst, worum es in dem Artikel geht, aber dann gibt es einen harschen Bruch. Danach geht es gar nicht mehr um den Artikel. Es ist, als ginge es in dem Artikel um Meeresaquarien und im Leserbrief um das heimische Goldfischglas - aber beides Mal um Fische. Der Leserbrief geht am Thema, in dem Fall am Artikel vorbei. Der Leserbrief passt zu einem Artikel über die heutige Jugend - aber selbst dafür finde ich ihn nicht gelungen, weil Du (mir) zu plakativ schreibst. 

Kommentar von Michi1000000 ,

ich hab das grad auch bemerkt.... ^^

Danke nochmal :)

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