Frage von Imago8, 214

Ist der logische Weg immer der beste?

Kennt jemand Fälle, in denen es besser (gewesen) wäre, nicht logisch zu handeln bzw. zu denken?

Wobei ist Logik hinderlich?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dompfeifer, 66

Handeln kann vernünftig oder unvernünftig sein, erfolgreich oder erfolglos, aber nicht logisch. Logisch oder unlogisch, d.h. folgerichtig oder nicht folgerichtig, können Schlussfolgerungen sein. 

Richtige Schlussfolgerungen sind nie hinderlich. Verbreitete Wege sind nicht immer unbedingt die besten.

Kommentar von Imago8 ,

Sehr guter Hinweis, danke!

"Logisch handeln" könnte also bedeuten, (folge)richtige Entscheidungen aufgrund folgerichtiger Schlussfolgerungen zu treffen.

Antwort
von Machtnix53, 48

Logik ist das banalste und einfachste am Denken. Es ist relativ einfach, keine logischen Fehler zu machen, aber schwer, die Wahrnehmung der Welt soweit aufzubereiten, dass man mit logischen Schlussfolgerungen die richtigen Entscheidungen trifft.

Logik ist digital, ja oder nein, wahr oder falsch, alles oder nichts, Freund oder Feind. Die Welt aber ist komplex, ambivalent und analog,  es geht um mehr oder weniger und oft um feine Nuancen.

Es ist zB leicht, nach der logischen Regel zu handeln, Freunden zu helfen und Feinde zu bekämpfen. Aber konkrete Menschen in die Schubladen Freund oder Feind zu stecken, ist schon nicht mehr so einfach. Fehler sind da nicht auszuschließen, können aber schlimme Folgen haben.

Wenn man sich die Frage stellt, ob die Regel immer richtig und sinnvoll ist, hilft Logik auch nicht weiter. Weisheit braucht einiges mehr als Logik. Langfristige Folgen des eigenen Handelns können in eine ganz andere Richtung gehen als die kuzfristigen. 

So besteht die Gefahr, dass man sich erst Feinde schafft, indem man Menschen als Feinde behandelt. Oder die Chance, in angeblichen Feinden Freunde zu finden, wenn man freundschaftlich mit ihnen umgeht. 

Egal, was man tut, es kann immer falsch sein, auch ohne logische Fehler. Das ist ein Dilemma, aber auch die Quelle von Freiheit.

Kommentar von Luise ,

Sehr gute Antwort. Danke dafür.

Kommentar von Imago8 ,

Sehr weit geblickt und genau hingeschaut. Danke.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 74

Logik kann im Widerspruch zur Kreativität stehen, wenn man ausschließlich an bewährten Lösungen festhält, anstatt lRisiken einzugehen, da dies unlogisch wäre.

Logik kann der Moral widersprechen, wenn etwa Massenvernichtungswaffen zum Einsatz kommen, die logisch betrachtet effektiv, ethisch jedoch inakzeptabel sind.

Logik kann Glück hemmen, wenn man beispielsweise mehrere gescheiterte Beziehungen hinter sich hat und nicht auf einen neuen Partner einlässt.

Logik kann Hoffnung rauben, wenn man etwa den Glauben eine spontane Heilung aufgibt, nur weil logische medizinische Befunde das nahe legen.

Manchmal tut es Menschen einfach gut, etwas unlogisches zu machen, unnötige Risiken einzugehen, auf statistische Wahrscheinlichkeiten zu pfeifen und an den Weihnachtsmann zu glauben!

Der Mensch hat einfach auch irrationale Bedürfnisse und Wünsche und wenn diese alle durch Logik abgetötet würden, dann würde der Mensch meiner Ansicht nach emotional und moralisch degenerieren.

Meiner Meinung nach ist die Logik nicht das maß aller Dinge.

Kommentar von Imago8 ,

Viele gute Beispiele, danke

Antwort
von Ottavio, 89

Es war einmal ein Chinese, der schrieb eine Denkschrift mit dem Titel: Einheit und Kampf der Gegensätze. Hegel nannte das Dialektik. 

Natürlich bilden Emotionen und logisches Denken eine Einheit, nämlich die menschliche Psyche. Aber ebenso sicher liegen sie oft im Widerstreit und behindern sich gegenseitig.

Wenn es darum geht, mit Empathie die Gefühle eines anderen zu erkennen, dann ist es wohl eher hinderlich, zu versuchen, das mit logischem Denken zu tun. Menschen, die darauf getrimmt sind, alles mit Logik zu erfassen, können da in echte Schwierigkeiten kommen.

Und das gilt nicht nur für Gefühle. Gedanken sind ja oft von Gefühlen bestimmt und keineswegs logisch. Um die unlogischen Gedanken einer/s anderen nachzuvollziehen, hilft Logik wenig, sie ist sogar eher hinderlich.

Beispiel: Versuche einmal, die Bedeutung des Wortes "sexistisch" mit Logik zu erfassen. Viel Glück !

Kommentar von Imago8 ,

Eine Antwort zum Nachdenken bzw. Nachfühlen. Danke!

Antwort
von Serela, 44

Ich habe mir die Beispiele der anderen durchgelesen und stimme nur bedingt zu. Logik lässt sich nämlich auch weiter fassen. Wenn ich z.B. eine gescheiterte Beziehung hinter mir habe und mich deswegen auf niemand anderen einlassen will, ist das überhaupt nicht logisch, so wie es nicht logisch ist, sich nicht mehr dorthin zu stellen, wo gerade der Blitz eingeschlagen hat, weil es dort ja offensichtlich gefährlich ist. Das ist einfach ein Fehlschluss. Dasselbe mit Gefühlen. Wenn ich nett zu jemandem bin und der mich anschreit, erscheint mir das nicht logisch, aber wenn ich dann erfahre, dass ich aus Versehen ein Wort verwendet habe, das in seiner Kultur als Beleidigung gilt, ist es wieder total logisch. Bei den meisten Dingen, die einem unlogisch erscheinen, liegt einfach nur mangelnde Information zugrunde, denn Menschen handeln immer so, wie es ihnen in dem Moment am sinnvollsten (=logischsten, wenn man so will) erscheint. 

Das gilt auch für solche "ich muss x Menschen töten, damit y Menschen überleben können" - Beispiele. Letztlich ist die Frage, welche Prämisse ich zugrunde lege: ist es mir wichtiger, eine möglichst große Anzahl an Menschen zu erhalten, oder will ich meine eigene konkrete Schuldhaftigkeit reduzieren? Wäre es wirklich hilfreich, wenn ich den anderen umbringe, oder beginnt dann ein Krieg aller gegen aller, wo niemand mehr sicher ist, ganz entgegen meiner ursprünglichen Idee? Gibt es wirklich keine sinnvolle Alternative? Alles sehr logische Fragen, auf denen auch intuitive Entscheidungen letztlich basieren.

Gut, dann gibt es noch die Paradoxa, die sind zugegebenermaßen extrem schwer bis gar nicht mit Logik zu lösen (anders aber auch nicht, es sei denn, es befriedigt einen, sowohl das Huhn als auch das Ei zu braten, egal was zuerst da war...). Allerdings wird man im Alltag selten mit einem echten Paradox konfrontiert. Das sind dann eher Dilemmata...

Antwort
von TimeosciIlator, 10

Logik ist hinderlich, wenn es darum geht unser Universum verstehen zu wollen. Die ewige Frageritis ob es begrenzt ist oder unendlich. Egal wie es auch ist - beides ist mit unserer Logik unverstehbar. Denn ist es begrenzt, wird das, was außerhalb der Begrenzung liegt, einfach "außen vorgelassen". Ist es unendlich haben wir erst recht die K... am dampfen^^. Denn wer bitteschön kann uns mal eben mit logisch verständlichen Worten die "Kleinigkeit" der Unendlichkeit verklickern ?

Und was einen so richtig verblüffen kann, ist die Tatsache, dass ein kleines Itzchen dieser Unendlichkeit nach unserer "logischen Mathematik" auch noch ebenso unendlich ist. Spätestens hier muss man doch... Mir fehlen dazu einfach die Worte ! :D

http://www.gierhardt.de/graph/unendlich.gif

Antwort
von Horus737, 30

Ein weiser Mann sagte mal bei schwierigen Entscheidungen:

Nimm ein Papier und notiere dir die Vorteile und dann die Nachteile der Entscheidung. Gewichte sie mit Punkten und dann vergleiche die Puntanzahl. Wenn eine Puntzanl weit überwiegt, dann wähle die Entscheidung mit der größeren Punktzahl.

Sollte aber die Punktzahl ungefähr gleich sein, dann lass dein Bauchgefühl entscheiden. Frag dich: Wie würde ich diese Entscheidung nach 10 Jahren beurteilen?

Antwort
von Suboptimierer, 84

Gerade vor ein paar Tagen hatten wir hier als Frage so ein Beispiel.

Die Bezeichnung "Maximalpigmentierter" ist wissenschaftlich / logisch (eigentlich lässt sich hier nicht von Logik sprechen) korrekt, hört sich aber gefühlsmäßig nicht sonderlich nett an und sollte nicht verwendet werden.

Aber es gibt noch weitere Beispiele.

Der Mensch vermehrt sich immer mehr und breitet sich aus. Damit er in Zukunft überlebensfähig bleibt, müsste man Menschen töten, da es auf natürlichem Weg dauert und es dann für viele andere Lebewesen zu spät sein wird. Das ist die logische Konsequenz, die ethisch nicht tragbar ist.

Kommentar von Imago8 ,

ah, danke!

Kommentar von Suboptimierer ,

Bitteschön!

Kommentar von Imago8 ,

Was die Überbevölkerung angeht, stimme ich dir nicht zu. Viel logischer, naheliegender und weitsichtiger als Menschen zu töten, wäre es, den Ressourcenverbrauch einzuschränken.

Kommentar von Suboptimierer ,

Das zögert das Problem nur heraus. Die Bevölkerung wächst. Soviel wird man irgendwann nicht "einsparen" können, wie benötigt wird. Dann beginnt die natürliche Auslese (Hungertod [global, noch extremer], Menschen bekriegen sich um Ressourcen [global, noch extremer]).

Mögliche Gegensteuerungsmaßnahme als Alternative zum Mord wäre z. B. Verhütung.

Kommentar von Suboptimierer ,

Oder: Von der Logik her müsste jeder Mensch genau einen Nachkommen haben, sodass die Anzahl in der Bevölkerung stabil bleibt.

Du merkst, dass es bei Logik oft auf die Rahmenbedingungen ankommt. Was will man eigentlich. Der Wille (in dem Fall gleichbleibende Bevölkerungszahl) hat wiederum indirekt etwas mit Logik zutun. Man kann immer fragen, "Warum?". 

Der Wille kommt durchs Unbedachte erst zur Geltung. Er bringt die Zufallskomponente, die Spielerei, die Kreativität, das Probieren, die Selbstfindung,...

Kommentar von Imago8 ,

Oder: Von der Logik her müsste jeder Mensch genau einen Nachkommen haben, sodass die Anzahl in der Bevölkerung stabil bleibt

Dabei vergisst du, dass viele Nachkommen nicht überleben oder nicht alt werden. Krankheiten, Unfälle, Morde. Und das kann man ja meistens nicht vorhersehen, deswegen produzieren alle Lebewesen Nachkommen im Überschuss, auf Vorrat sozusagen.

Und zum Ressorcenverbrauch. Wenn man den einschränken würde, würden wir natürlich trotzdem irgendwann an eine Grenze kommen. Und wenn wir das merken, können wir immernoch gegensteuern druch Begrenzung der Geburtenrate. Voraussetzung wäre allerdings, dass alle Menschen unter ähnlich guten Bedingungen leben. Denn hohe Geburtenraten sind in der Regel das Resultat schlechter Lebensbedingungen. 

Kommentar von Suboptimierer ,

Auf den Weg dahin würde es Leichen geben; nicht beim Menschen, sondern in der übrigen Natur.

Kommentar von Imago8 ,

Wie meinst du das?

Kommentar von Suboptimierer ,

Solange die Ausbreitung nicht gestoppt, sondern nur verlangsamt wird, wird allein durch die Erschließung von Gebieten die Umwelt zerstört.

Kommentar von Imago8 ,

Hm. Auch da würde ich sagen: das ist nur kurzsichtig, aber nicht unlogisch. Logisch wäre es, darauf zu achten, dass man nicht mehr nimmt, als die Natur uns "zurückgibt". Vor allem weil wir ja über die ökologischen Zusammenhänge mittlerweile schon sehr viel wissen.

Kommentar von Suboptimierer ,

Wenn man die Logik als den besten Weg definiert unter Berücksichtigung aller Randparameter, kann man natürlich schwer Beispiele finden, bei denen das Halten an der Logik nicht optimal ist.

Aber "optimal" kann auch subjektiv sein. Wenn das Optimum für die Gesellschaft mein Tod bedeuten würde, so wäre es aus meiner Sicht nicht optimal.

Die Logik sagt eigentlich nur, ob Aussagen wahr oder falsch sind. Sie stellt das Werkzeug zum Verbinden von Aussagen bereit. Sie gibt gar keine Richtung vor.

Unlogisch sind nur Aussagen ohne Wahrheitsgehalt. "Heute Baum." Umgangssprachlich kommen die Fälle hinzu, die einen falschen Wahrheitsgehalt haben / nicht wahr sind.

Kommentar von Imago8 ,

Das denke ich auch. Ob man eine Handlung als richtig oder falsch ansieht, kommt sehr darauf an, welche Werte man als Fundament darunter hat.

Im Sinne des Wirtschaftswachstums ist es gut und logisch, die Erde auszubeuten. Im Sinne der Lebewesen, die auf ihr leben, nicht.

Antwort
von Shiftclick, 82

Wenn du logisch denken würdest, wüsstest du, dass der logische Weg nicht immer der beste ist. Logisches Denken kann einem z.B. die Alternative wählen lassen, die die beste Prognose hat. Z.B. könntest du sagen, ich schnalle mich beim Autofahren an, weil dadurch 3000 Unfalltode pro Jahr verhindert werden plus zahlreiche Gesichtsverletzungen. Und trotzdem würde es in 10 Jahren vielleicht einen Fall geben, in dem der Gurt nicht geholfen hat.

Kommentar von Imago8 ,

Hm. Ich würde sagen, dass es trotzdem der logischste Weg war. Denn die Wahrscheinlichkeit, sich bei einem Unfall zu verletzen, steigt ja, wenn ich auf den Gurt verzichte.

Welche noch besser Alternative hätte ich denn gehabt? Nicht ins Auto steigen? ^^

Kommentar von Shiftclick ,

Nach 09/11 sind viele Amerikaner erst mal nicht mehr ins Flugzeug gestiegen, weil sie weitere Anschläge befürchtet haben. Ich habe mal eine Berechnung der dadurch zusätzlichen Toten bei Verkehrsunfällen auf der Straße gelesen: es waren mehr, als am 11. September umgekommen sind. Logisches Denken sagt nicht in jedem Fall den besten Weg voraus, aber es kann helfen, eine klügere oder begründetere Entscheidung zu treffen, als rein aufgrund der Empfindung oder dem Dafürhalten.

Antwort
von Peetaa, 90

Ich habe die Erfahrung gemacht lieber auf seinen Instinkt zu vertrauen.. vorallem wenn man schon einiges an Lebenserfahrung gesammelt hat dann ist meistens was einem in den Sinn kommt das beste... weil bei logischen Denken zieht man alle Möglichkeiten in betracht aber denkt sich oft Sachen noch zusätzlich aus welche vorher noch garnicht vorhanden waren :)

Kommentar von Imago8 ,

Hm. Ich verstehe das so, dass du meinst, dass logisch zu denken auch in "Schmalspurdenken" ausarten kann?

Antwort
von ArchEnema, 69

Man kann immer Einzelfälle finden/konstruieren, wo die Logik ein weniger tolles Ergebnis liefert. I.d.R. immer dann, wenn die Datenbasis unzureichend ist.

Im Mittel, integriert über alle Fälle, ist die Logik aber nicht angreifbar.

Beispiel: Lottospiel. Unter dem Strich gewinnt immer die "Bank", man sollte also gar nicht erst spielen. Wenn man aber die richtigen Zahlen träfe (das weiß man aber ja nicht - "unzureichende Datenbasis" im Einzelfall!) dann wäre es natürlich logisch zu spielen!

Antwort
von Fluffinator1, 84

Logik ist ein Konzept das sich der Mensch angeeignet hat. Meiner Meinung nach macht hilft es komplexe Sachverhalte zu strukturieren und zu verstehen.

Aber gleichzeitig fehlt einem Kreativität und Verständnis. Es gibt einfach Sachen, die nicht in die Logik reinpassen und trotzdem existieren.

Antwort
von nowka20, 17

der weg der menschenliebe ist wichtiger als der weg der logik, da der nur den intellekt berücksichtigt

Antwort
von StevenArmstrong, 21

Nicht immer ist der logischste Weg, der Weg zum Erfolg. Manchmal muss man Umwege machen oder sogar gar nichts, um sich selbst und Mitmenschen nicht zu enttäuschen.

Antwort
von Spock1701, 68

"Logik ist der Anfang aller Weisheit, nicht das Ende."

Zitat von Spock, Star Trek I

Hinderlich ist Logik vermutlich nur bei irdischen Emotionen. 

Wobei Emotionen generell etwas unlogisches sind, können dadurch nicht als Erweiterung von Logik gesehen werden, da Logik das Funderment sein muss.

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von Imago8 ,

Was war zuerst da, Logik oder Emotionen?

Gefühl ohne Logik ist glaub ich genauso ungünstig wie Logik ohne Gefühl...

Außerdem: Emotionen finde ich garnicht unbedingt unlogisch.

Kommentar von Spock1701 ,

Logischerweise waren Emotionen zuerst da, wie man aus der vulkanischen emotionsreichen und kriegerischen Geschichte lesen kann.

Erst durch Emotionen waren Vulkanier in der Lage, sich der kompletten Logik zu widmen und diese alleinig auszuleben.

Dadurch, dass die Emotionen zu erst da waren, und dannach die Logik entstanden ist, können Emotionen wiederum keine Erweiterung von Logik sein. chronologisch unmöglich.

Gefühl ohne Logik ist glaub ich genauso ungünstig wie Logik ohne Gefühl...
Außerdem: Emotionen finde ich garnicht unbedingt unlogisch.

Dass muss ich leider abstreiten. Wenn man sich die irdische Geschichte betrachtet, so erkennt man unzählige Krige, Massentötungen, Klimawandel usw.

All dies entstanden durch Emotionen wie Hass, Egoismus, Selbstbereicherung,... .

Also kann mir keiner erzählen dass Emotionen etwas erstrebenswertes währen. Und evtl das vermutlich einzig positive, die Liebe, kann wohl derartig grausame Opfer nicht wieder gut machen.

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von Imago8 ,

Wenn man sich die irdische Geschichte betrachtet, so erkennt man unzählige Krige, Massentötungen, Klimawandel usw

Es wird dir unlogisch erscheinen, aber ich denke, das hat weniger mit Emotionen zu tun, sondern viel eher mit dem Denken der Menschen. Die Menschen haben komische Ideen in ihren Köpfen. SIe benutzen ihre Empathie nicht. Für sie ist es "logisch", dass sie richtig handeln, wenn sie z.B. Krieg führen. Schau dir die Welt an. Würden sie ihre Emotionen miteinbeziehen, vor allem eben ihr Mitgefühl, würde das anders aussehen. Natürlich kommen die kranken Ideen auch aus einer kranken Seele, wo wir wieder bei den Emotionen wären. Ok, ich gebs auf...ich kann Emotionen und Verstand nicht abgekoppelt voneinander betrachten, weil beides sich gegenseitig bedingt.

Kommentar von Spock1701 ,

Vergleichbar mit einem Computer. So gibt es Hardware (Denken) und Software (Emotionen).

Ich fände ein Update der Software auf Logik währe schon längst fällig. Ansonsten kann es leicht passieren, dass sich die Menscheit dauerhaft selbst ausrottet.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von laePanda, 35

Zum Beispiel heute im Mathe Unterricht. Nen Kumpel ( aus anderer klasse) hat gefragt, ob ihm jemand sein Taschenrechner geben kann, weil er auch Grade Mathe hatte und er eine Arbeit geschrieben. Nun ja jemand von uns hat ihn nen TR gegeben, obwohl er ihn eig auch gebraucht hätte = unlogisch, aber aus meiner Sicht sinnvoller.

Antwort
von Wippich, 67

Bei Gefühlen ist Logik sehr hinderlich.

Kommentar von Imago8 ,

Wie meinst du das?

Kommentar von Wippich ,

Nadeva 38 hat da schon recht

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