Frage von marcel171256, 69

Interpretation der Stilmittel von Mignon von Goethe?

Hi, ich habe Schwierigkeiten beim Interpretieren einiger Stilmittel bei dem Gedicht.

Mignon

Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh'n, Im dunkeln Laub die Goldorangen glüh'n, Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,

Dahin! Dahin Möcht' ich mit dir, o mein Geliebter, zieh'n.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach, Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach, Und Marmorbilder stehn und seh'n mich an: Was hat man dir, du armes Kind, getan? Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, zieh'n.

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg? Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg; In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut; Es stürzt der Fels und über ihn die Flut. Kennst du ihn wohl? Dahin! Dahin Geht unser Weg! o Vater, laß uns zieh'n!

Wie kann man z.B. die Personifikation in V. 10 interpretieren? Und wie kann man die Wiederholungen der letzten 3 Verse pro Strophe erklären? Und wie kann man die Metapher "Gold-Orangen Glühn" und die Inversion "Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht" interpretieren?

Danke im Voraus!

Antwort
von eLLyfreak98, 46

 blauen Himmel = pleonasmus

es glänzt der saal, es schimmert das Gemach = onomatopoesie, parallelismus

Marmorbilder stehn und sehn mich an = personifikation

dahin! dahin = wiederholung

wolkensteg = metapher, neologismus

wow, lese jetzt gerade erst, dass du schon stilmittel gefunden hast und sie nur interpretiert haben willst. Jetzt habe ich mir extra die Mühe gemacht, auch welche herauszufinden. -.- :D

Kommentar von marcel171256 ,

Danke erstmal, aber weißt du wie man die interpretieren muss? Weil damit habe ich die meisten Schwierigkeiten ;)

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