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Immanuel Kant's Kategorischer Imperativ

gefragt von FarbenspielFarbenspiel am 18.12.2008 um 18:45 Uhr

Immanuel Kant's Kategorischer Imperativ. Könnte wohl jemand in ein paar sätzen erklären, was Kant in seiner Ethik damit ausdrücken will?


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baer1
beantwortet von baer1 am 18. Dezember 2008 18:47
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Im kategorischen Imperativ beschreibt Kant das allgemeine Prinzip, nach dem jeder Mensch seine Handlungen moralisch beurteilen kann. ... de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant - 152k - Im Cache - Ähnliche Seiten

Kommentar von Reisende am 18. Dezember 2008 18:49

genau


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 18. Dezember 2008 18:49
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Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

So kenne ich die Kurzversion für Normalsterbliche.


anonym
beantwortet von user55 am 18. Dezember 2008 18:51
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Damit kannst du überprüfen ob eine Handlung die du machen möchtest OK ist. Handle nur so wenn du zugleich wollen kannst das die Handlung zum Gesetz für alle werden soll. Beispiel: Auf die Straße spucken. >Du möchtst jetzt prüfen ob das in Ordnung ist. Wenn du damit einverstanden wärst das alle auf die Strasse spucken, dann ja. Wenn nicht lass es bleiben.


anonym
beantwortet von Albrecht am 18. Dezember 2008 19:37
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Der kategorische Imperativ ist von Immanuel Kant in seinen Werken "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" und "Kritik der praktischen Vernunft" in mehreren Varianten formuliert worden.

Eine Fassung heißt: "Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne."

In einer Ethik geht es um das Gute und darum, wie gehandelt werden soll. Kant sieht eine Pflicht, als vernunftbegabtes Wesen dem Sittengesetz zu folgen, weil dies die Achtung vor dem mittels der Vernunft eingesehenen Gesetz gebietet. Das moralisch Gute existiert nur als guter Wille. Entscheidend ist die Handlungsabsicht (eine Maxime ist eine dem Vernunftinteresse entnommener subjektiver Grundsatz), nicht die tatsächlich eingetretene Handlungsfolge (eine ausreichender Einsatz der praktischen Vernunft bliebt aber trotzdem geboten).

Wichtig ist die Anforderung einer Verallgemeinerbarkeit der Maxime (kann ich wollen, dass alle, immer und überall, so handeln sollen?). Nur das, was ein allgemeingültiges Gesetz sein kann, wird als gut anerkannt. Gut ist ein Handeln aus einem Pflichtgefühl gegen über dem vernünftigen Sittengesetz, nicht ein durch Neigungen motiviertes.

Der kategorische Imperativ ist eine formale Überprüfung. Wäre es in meiner Vorstellung in Ordnung, wenn alle so handeln würden, kann ich dies als allgemeines Gesetz wollen und anerkennen. Wenn in der Überprüfung Widersprüche auftreten, ist die überprüfte Maxime kein kategorischer Imperativ.

Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit mit der sogenannten Goldenen Regel: "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu!". Nur entfällt eine taktische Überlegung (unerwünschte Behandlung vermeiden) und es geht um den Grundsatz bei der Handlung, nicht die Tat selbst.


anonym
beantwortet von matilda am 18. Dezember 2008 19:08
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sinngemäß bedeutet der kategorische Imperativ, dass Du andere immer so behandeln sollst, wie Du selber auch behandelt werden möchtest!


Siam1
beantwortet von Siam1 am 18. Dezember 2008 18:59
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DH für Deine Frage, siehe http://www.gutefrage.net/frage/wie-handelt-man-ohne-eigennutz und DH an alle Antworten. Nun auch ich verstanden.


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