Frage von MarcoAH, 218

Ich sehe oft Zeugen Jehovas mit ihren Trolleys in der Innenstadt, müssen sie das machen oder ist das freiwillig?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das die Zeugen Jehovas ganz freiwillig machen. Oder doch?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von telemann2000, 88

Im Großen und Ganzen kann ein Zeuge Jehovas selbst bestimmen, wie viel Zeit er für das Missionieren einsetzt.

Ausnahme: Er gehört dem 'Orden der Sondervollzeitdiener' an. Beim Eintritt in diesen Orden hat er sich per Gelöbnis verpflichtet, bestimmte Dinge zu tun einschließlich bestimmte Stundensätze zu erfüllen.

Auch wenn sich jemand den Reihen der Pioniere anschließt, ist er verpflichtet einen hohen Stundeneinsatz monatlich aufzubringen. Viele haben sich damit überschätzt und gehen anschließend nur noch predigen, um 'Stunden zu machen'.

Andererseits wird ein geringer Stundeneinsatz nicht gut geheißen:

Desgleichen werden wir unsere ‘erste Liebe’ und unseren Eifer nicht lebendig erhalten, wenn wir monatlich pro forma nur ein oder zwei Stunden von unserer Freizeit für den Predigtdienst einsetzen. 

Das Abgeben eines Berichtes ist bei den Zeugen Jehovas mittlerweile zu einer freiwilligen Sache geworden - mit einem Haken. Wer es nicht tut, obwohl alle sehen das er sich aktiv einsetzt, wird nicht mehr als ein Zeuge Jehovas gezählt ....

Fazit: Freiwilligkeit ja, allerdings mit einem verpflichtenden Charakter ....

Kommentar von brettpit ,

..."wird nicht mehr als Zeuge Jehovas gezählt".

Solche Blödsinnige Kommentare tragen auch zur Unglaubwürdigkeit des Internets bei.

Kommentar von telemann2000 ,

Hallo brettpitt. 

Ich hab mir das nicht aus den Fingernägeln gesaugt. Das steht tatsächlich auf der offiziellen Website jw.org. 

"Jeden Monat geben Zeugen Jehovas in ihren Versammlungen (Gemeinden) einen Bericht über ihren Einsatz im Predigtdienst ab. Die Abgabe des Berichts ist freiwillig.

Wir hingegen zählen nur jemanden als Zeugen Jehovas, wenn er mit anderen über die Bibel spricht und darüber einen Bericht abgibt — nicht lediglich, wenn er sich als Zeuge Jehovas betrachtet." (Zitatende) 

Kommentar von Abundumzu ,

Werter telemann,

Mir ist so, als sei es mir schon häufiger aufgefallen, dass Wahrheitsliebe  nicht unbedingt zu Deinen bevorzugten Tugenden gehört  -  kann das sein?

Das trifft zu mindestens auf Deine obigen „Zitate“ zu.

Grundsätzlich gibt es dafür nach  § 63 UrhG[1] eine genau geregelte
Verfahrensweise.  Es ist nämlich festgelegt, dass die Quelle
deutlich anzugeben ist
. In der Regel ist die genaue Angabe der Fundstelle erforderlich, also auch die Angabe des Kapitels oder der Seitenzahl (bei umfangreicheren Werken).

Außerdem ist es nicht nur nicht statthaft aus verschiedenen Quellen Zitaten-Bruchstücke zusammen zu fügen, die dann den Sinn völlig entstellen, nein, das ist schlimmer noch als nicht statthaft, es ist ein „falsches Spiel“ wie es einst Petrus (laut Apostelgeschichte 5:3) anprangerte.

Hier folgt deshalb noch einmal Dein „Kombi-Zitat“ (ohne Quellenangabe):

(1ter Teil) „Wir hingegen zählen nur jemanden als Zeugen Jehovas, wenn er mit anderen über die Bibel spricht“. Dann der Zusatz von telemann:  „und darüber einen Bericht abgibt“ — (2ter Teil)  „nicht lediglich, wenn er sich als Zeuge Jehovas  betrachtet (Zitatende)"

Die Originalquelle zum Teil 1  findet sich im Wachtturm vom  15.10.1972 S. 615-616 und lautet im Zusammenhang:

 „J. B. Sheerin, ein Paulistenpriester und Redakteur, schrieb einmal: „[Die Zeugen] stellen eine Herausforderung an uns Katholiken dar.“ Warum? „Weil sie gewisse Aufgaben der wahren Religion  aufgegriffen haben und ihnen peinlich genau nachkommen, während wir Katholiken diese Aufgaben unserer Religion vernachlässigen.“ Er spricht vom Eifer der Zeugen und stellt dann die Frage: „Hat man schon je gehört, daß bei einer katholischen Tagung die Teilnehmer früh morgens aufgestanden sind, um an den Straßenecken des Tagungsortes katholische Flugblätter zu verteilen?“

Wenn du [als Leser] hörst, daß es in der ganzen Welt über eineinhalb Millionen Zeugen Jehovas gibt, so bedeutet das nicht, daß so viele Personen ihren Zusammenkünften beiwohnen. Nein, es bedeutet, daß sich im vergangenen „Dienst“jahr (1970/71) jeden Monat so viele Zeugen Jehovas am Predigen der guten Botschaft von Gottes Königreich und an dem Werk, durch das Jünger gemacht werden, beteiligt haben. [Denn] Jehovas Zeugen zählen nur solche Personen als Zeugen, die wirklich Zeugnis ablegen.“  (Die Fettschrift im letzten Satz markiert den von Dir teilweise  zitierten Wörter).

Die Originalquelle zum Teil 2 Deines „Zitates“  findet man im Wachtturm vom 1.4.1986 S. 31 in der Rubrik  „Fragen von Lesern“ 

Dort geht es um die Frage, warum Jehovas Zeugen einige Personen, die sich, obwohl  immer noch zum Glauben an Gott, die Bibel und Jesus Christus bekennend, wegen Abtrünnigkeit ausgeschlossen (exkommuniziert) haben.

In der Antwort wird ausgeführt, dass das bloße „Bekennen“ zu
Glaubensinhalten aus niemanden einen Zugehörigen irgend einer Gemeinschaft macht.  Wörtlich weiter  „Ebenso wäre jemand, der sich lediglich zu solchen Glaubensinhalten bekennt, nicht berechtigt, als Zeuge Jehovas betrachtet zu werden.“ (Auch hier wieder markiert die Fettschrift den von Dir teilweise zitierten Satz).

Das, lieber telemann,  ist der Tatbestand nach meinen Recherchen  -  vielleicht aber kannst Du mein Ergebnis mit konkreten  Quellenangaben entkräften.

Ansonsten gebe ich Dir folgenden Denkanstoß  mit auf den Weg:  Jesus beschrieb einmal eine Dir gut bekannte Person mit den Worten  „und er stand in der Wahrheit nicht fest“  -  um wen es sich da handelt kannst Du in Johannes 8:44 nachlesen.

Gute Besserung.

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Und an Dich MarcoAH,

warum stellst Du eine solche Frage, obwohl Du die Antwort  besser kennst, als Dein hilfreichster Antwortgeber?

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Kommentar von telemann2000 ,

Danke für die Mühe, Abundumzu.

Wärst du meiner angegeben Quelle jw.org gefolgt, hättest du in einem kurzen Beitrag auf der Website mein wortwörtliches Zitat gefunden. 

Ich las den Beitrag schon einmal Anfang des Jahres und hatte ihn an italienische Freunde weitergeleitet. Um es dir einfach zu machen, schicke ich dir den kompletten link. Bitte dann auf deutsch umstellen. 

https://www.jw.org/it/testimoni-di-geova/domande-frequenti/quanti-testimoni-geov...

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/wie-viele-mitglied...[search_id]=7f65b271-c717-4781-8875-97e278689177&insight[search_result_index]=0

Kommentar von Abundumzu ,

Also telemann

es ist zwar zu begrüßen, dass Du so schnell reagierst, aber meine Vorbehalte gegen Deine Methoden des sinngemäßen und wörtlichen Zitierens erledigen sich damit nicht, im Gegenteil. 

Deine Entgegnung  „Wärst du meiner angegeben Quelle jw.org gefolgt . . .“  klingt wie der blanke Hohn, denn erst jetzt, nachdem man Dich dazu aufgefordert hat,  rückst Du mit der  -  eigentlich selbstverständlichen  -  konkreten Quelle heraus,  so wie Du sie jetzt nachgeholt hast: 

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/wie-viele-mitglied...

Und wenn ich Dich jetzt frage, „warum nicht gleich so?“,  dann liefere ich Dir augenblicklich die Antwort mit:  Man hätte dann nämlich Deine
Absicht, den Sinn des zitierten Textes zu unserm Nachteil zu entstellen,  sofort bemerkt.  Klug eingefädelt.

Dabei geht es   -  zur Erinnerung  -  in Deiner Antwort (vorletzter Satz) um diese -  angeblich zitierte  -  Behauptung:

„Wer es [als Zeuge Jehovas einen Bericht abzugeben] nicht tut, . . .“  sodann ergänzt durch den  telemann Zusatz:  obwohl alle sehen das er sich aktiv einsetzt,  „. . . wird nicht mehr als ein Zeuge Jehovas gezählt ....“  Aha!    Allen unbedarften Lesern wird jetzt klar: „Das ist aber ein brutaler Verein . . .“ 

Völlig zu Recht beanstandet brettpit  deshalb Deinen Trick mit den Worten  „Solche Blödsinnige Kommentare tragen auch zur Unglaubwürdigkeit des Internets bei“ 

Darauf kontert telemann:  „Ich hab mir das nicht aus den Fingernägeln gesaugt. Das steht tatsächlich auf der offiziellen Website jw.org . . .“  -   schäme Dich, besonders weil Du Recht hast telemann,  denn solche Intrigen kommen  nicht aus den Fingernägeln, die kommen aus dem Herzen.

Während Du  -  telemann  -  der Öffentlichkeit also weismachen möchtest, dass unsere freudige Zusammenarbeit „einen Haken“ hat, geht es in der Veröffentlichung, aus der Du zitierst um etwas völlig  anderes.

Dort geht es um die häufig aufgeworfene Frage  „Wieso sind die Mitgliederzahlen in anderen [externen] Statistiken höher als in Ihren (JZ-internen)?“

Es geht dort also NICHT  um die Frage, ob jemand ein Zeuge Jehovas ist oder nicht  -  und das auch noch mit von telemann eingeschmuggelten Zusatz:   „obwohl alle sehen das er sich aktiv einsetzt“  -  nein, es geht um etwas ganz rationales, nämlich um die Frage,  nach welchen Grundsätzen  bei uns Statistiken  zusammengestellt werden, ohne dass sie durch Schönfärberei die Tatsachen verdrehen.

Die Antwort (aus der auch Dein Zitat ist) lautet wörtlich  

„In vielen Ländern ermitteln Behörden per Umfrage, zu welcher Religion sich jemand zugehörig fühlt. Zum Beispiel schreibt das „United States Census Bureau“: „Durch die Umfragen möchte
man ... herausfinden, ob sich jemand als Anhänger einer Religionsgemeinschaft sieht.“ Außerdem stünden hinter den Zahlen „eher subjektive als objektive“ Angaben. Wir [ZJ] hingegen zählen [statistisch und der Wahrheit zuliebe] nur jemanden als Zeugen Jehovas, wenn er mit anderen über die Bibel spricht und darüber einen Bericht abgibt — nicht lediglich, wenn er sich als Zeuge Jehovas betrachtet.“ (Und hier kann ich nun mit Fug und Recht sagen: „Zitat Ende“)

Für Dich herausgesucht habe deshalb (oder trotzdem)  noch dies:

Die inzwischen  sehr  viel detaillierter Anforderungen aus dem Urheberrecht, die den ehemaligen Paragraphen 61 ersetzen besagen unter anderem“ Es gibt eine Reihe von Anforderungen, die ein erlaubtes Zitat ausmachen: Es muss einem Zweck dienen – etwa dem Beleg in einer Arbeit, wofür eine genaue Quellenangabe nötig ist. Der Inhalt darf nicht verändert und der Sinn nicht entstellt werden . . . Andere können das Gesagte überprüfen und die eigene und fremde Leistung unterscheiden."

https://irights.info/artikel/urheberrecht-fuer-lernende-haeufige-fragen-und-antw...

Möglicherweise macht das auf Dich mehr Eindruck als biblische
Grundsätze  -  oder?

Meine Genesungswünsche begleiten Dich also weiterhin.

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Kommentar von telemann2000 ,

Hallo Abundumzu, 

Das Thema scheint dich ja tief zu berühren.... 

Mal eine Anmerkung zu Zitaten: Grundsätzlich bin ich hier auf Gutefrage.net nicht verpflichtet, irgendwelche Quellen anzugeben. 

Allerdings bin ich stets gerne bereit, auf Anfrage diese nachzureichen.... 

Du zweifelst den Wahrheitsgehalt meiner Aussage an. Also bitte ich dich, mal auf folgenden Sachverhalt zu antworten. 

Ein Zeuge Jehovas beteiligt sich regelmäßig aktiv am Missionswerk der Zeugen Jehovas, entscheidet aber persönlich keinen Bericht darüber abzugeben. 

Wird er in Folge dessen noch als ein Zeuge Jehovas gezählt? 

Kommentar von Abundumzu ,

Und noch einmal telemann,

auf welcher Wolke  schwebst Du?  Weder Du noch sonst jemand bewegt sich hier bei GF im rechtsfreien Raum. Das Urhebergesetz gilt für alle – sogar für Dich. Und falls es noch nicht bis zu Dir durchgedrungen ist:  Es hat sich aufgrund der zunehmenden Unsitten beim Kopieren und Zitieren und Manipulieren inzwischen in vielen Teilen der Welt eine ganzes Heer von Abmahnungs-Anwälten etabliert, die sogar ohne Auftrag tätig werden und recht teuer werden können.

Für Christen sollten allerdings das nicht  die ausschlaggebenden Gründe sein, denn ihnen ist  -  im Gegensatz zu vielen anderen Menschen -  bewusst,  dass sie auch und besonders in Sachen Wahrheitsliebe und Ehrlichkeit,  „ . . .  jeder für sich selbst Gott werden Rechenschaft ablegen müssen“ (Römer 14:12).   Mehr nicht  - aber weniger auch nicht.

Nicht zuletzt hat der Umgang mit dem geistigen Eigentum anderer auch etwas mit Redlichkeit und  Selbstachtung zu tun.

Und nun zu Deiner unwirklichen Frage;  unwirklich, weil sich die
beiden von Dir geschilderten Verhaltensweisen, nämlich sich aktiv an dem von Jesus begonnenen und gebotenen Predigtwerk zu beteiligen und dann darüber nicht zu berichten, solche paradoxen Verhaltensweisen gibt es bei uns, bei den Zeugen Jehovas nicht.

Warum eigentlich hast Du auf der Seite, aus der Du zitiert hast, nicht weitergelesen?  Dann wüsstest Du die Antwort bereits.  Hier ist sie also noch einmal:

Deine Frage wird dort so formuliert:

Erfassen Sie auch die Zahlen von Personen, die nicht predigen gehen?

Offizielle Antwort:  „Wir zählen diese Personen zwar nicht zu den aktiven Mitgliedern, aber wir heißen sie herzlich bei unseren Gottesdiensten willkommen. Zum Beispiel besuchen viele von ihnen das jährliche Abendmahl des Herrn. Wie viele das ungefähr sind, kann man aus der Differenz zwischen getauften Zeugen Jehovas und Anwesenden bei dieser Feier schließen. 2015 waren 19 862 783 beim Abendmahl anwesend.“

Hast Du Dich eventuell  jemals  gefragt, wie die vielen biblischen Berichte, in denen Ergebnisse, die man zahlenmäßig  erfassen kann, zustande gekommen sind?  Nein?  Noch nie? Solltest Du diese Frage vielleicht mal in Dein persönliches Bibelstudium aufnehmen?

Hier ein paar Denkanstöße:

  • 2. Mose 36:30  und die Stiftshütte:  „. . .So beliefen sie sich auf acht Fachwerkrahmen und ihre Einstecksockel aus Silber auf sechzehn, zwei Einstecksockel neben zwei Einstecksockeln unter jedem Fachwerkrahmen.“
  • 2. Chronika 2:2   Sạlomo zählte zur Vorbereitung des Tempelbaus   „ . .  siebzigtausend Mann als Lastträger und achtzigtausend Mann als Steinhauer im Gebirge und dreitausendsechshundert als Aufseher über sie“.
  • Nehemia 6:15  „. . .Schließlich wurde die Mauer am fünfundzwanzigsten  [Tag] des Ẹlul, in zweiundfünfzig Tagen, vollendet.“
  • Lukas 10:1, 17  „. . . Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war . . .  Dann kehrten die Siebzig mit Freuden zurück und [erstatteten Bericht] . . .“
  • Johannes 6:10-13  „. . . Somit lagerten sich die Männer, etwa fünftausend an Zahl. Da nahm Jesus die Brote, und nachdem er Dank gesagt hatte, verteilte er sie [Brot und Fisch]unter die, die sich gelagert hatten, . . .  [und danach]  sammelten sie die übriggeblieben, und sie füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten . . .“
  • Apostelgeschichte 21:19  „. . .Und Paulus begrüßte sie und begann einen eingehenden Bericht über die Dinge zu geben, die Gott durch seinen Dienst unter den Nationen getan hatte.“

Über das damals begonnen Werk . . .

Kommentar von Abundumzu ,

Hier ist sie also noch einmal: wurde oben nicht editiert - also hier ist sie wirklich noch einmal:

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/wie-viele-mitglied...

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Kommentar von Abundumzu ,

Und jetzt die Fortsetzung  "Über das damals begonnen Werk . . ."

über das Jesus in seinen Abschiedsworten in Matthäus 28:19 sagte:  „Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! . . .“ (HfA) erstatten wir heute Berichte, wie diesen aus dem vergangenen Jahr:

Länder und Territorien: 240

Versammlungen: 118 016

Gedächtnismahl-Anwesende: 19 862 783

Verkündiger (Höchstzahl): 8 220 105

Prozentuale Zunahme gegenüber 2014: 1,5

Getaufte: 260 273

Hilfspioniere (Monatsdurchschnitt): 443 504

Pioniere (Monatsdurchschnitt): 1 135 210

Predigtdienststunden insgesamt: 1 933 473 727

Bibelstudien (Monatsdurchschnitt): 9 708 968

Insgesamt 1,3 Milliarden Zeitschriften sowie 80 Millionen
Bücher und Bibeln in über 700 Sprachen

Außerdem sind wir mit über 165 000 Trolleys auf Achse

Über solche Ergebnisse freuen wir uns, erwarten sie alljährlich
mit großer Spannung und veröffentlichen sie in unseren Jahrbüchern.  Der Bericht jedes Einzelnen unsrer Glaubensbrüder trägt dazu bei,  dass die veröffentlichten Zahlen vollständig sind.

Hier das Jahrbuch 2016

https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/jahrbuch-2016/predigen-und-lehren/

Wenn wir nun diese Zahlen  vor dem Hintergrund  der Vorhersage Jesu in Matthäus 24:14 sehen, dann haben wir  -  statistisch 
-    im vergangenen Jahr jedem der 7,5 Milliarden Erdbewohner etwa eine viertel Stunde unsere Aufmerksamkeit gewidmet, um ihm die
gute Botschaft von Gottes Königreich zu überbringen.  Die Millionen monatlicher  Klicks auf JW.ORG nicht mitgezählt. 

In der Gute Nachricht Bibel wird diese Vorhersage Jesu so formuliert:

„Aber die Gute Nachricht, dass Gott schon angefangen hat,
seine Herrschaft aufzurichten, wird in der ganzen Welt verkündet werden. Alle Völker sollen sie hören. Danach erst kommt das Ende.“

Deshalb also telemann erstatten wir Bericht – und zwar mit großer Freude und Wertschätzung. 

Dieses Verkündigungswerk ist für uns eine Herzensangelegenheit  -  und wenn jemand darüber wahrheitswidrig und entstellt berichtet, berühr mich das tief, da hast Du Recht.

Deshalb noch einmal:  bessere Dich bitte.

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Kommentar von telemann2000 ,

Ich möchte dir einmal dir einmal auch die andere Seite des Berichtens verdeutlichen.

Es ist ein hervorragendes Mittel, Kontrolle über jeden Einzelnen auszuüben. Beispielsweise kann man am Stundeneinsatz eines Predigers beurteilen, ob er geistig stark oder schwach ist ....

Oder wenn es um die Nomination eines Ältesten geht, kann eine oder zwei Stunden mehr oder weniger schon das Zünglein an der Waage darstellen ....

Ich bin mir bewusst, dass du darüber im Bilde bist. Allerdings wird hier auf Gutefrage.net auch Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Warum hast du das also nicht mit in deinen überlangen Kommentar eingebaut?

Kommentar von Abundumzu ,

Du  - telemann -  bist Dir bewußt, dass ich mir im Bilde bin . . .??

Halluzinationen machen sich so oder so ähnlich bemerkbar . . .

In Deinem Fall haben sie vermutlich diesen Grund:

"Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘"

Jesus Christus in Matthäus 13:14, 15

Gute Nacht

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Kommentar von Rex6969 ,

"Solche blödsinnige Kommentare tragen auch zur Unglaubwürdigkeit des Internets bei."

brettpit. Ich finde alle Kommentare von telemann 2000 wirklich sehr  gut.  Er gibt kompetente Antworten und dafür bekommt er von mir positive Bewertungen positive Bewertungen.  

Ich finde Demokratie toll, im Gegensatz zu "Theokratie"

Kommentar von Cari3287 ,

kleine Anmerkung. man kann mit dem Vollzeit Dienst jederzeit aufhören wenn man nicht mehr will oder kann

Kommentar von telemann2000 ,

Da hast du recht, Cari. 

Allerdings zählt der Vollzeitdienst bei den Zeugen zu einem Privileg oder Vorrecht. 

Bevor ein Zeuge solch ein Privileg aufgibt, ist er erst einmal bemüht, 'Dienst nach Vorschrift' zu machen - also das Stundenziel zu erreichen. 

Wenn das nicht mehr funktioniert, denkt er erst ans Aufgeben.... 

Kommentar von Rex6969 ,

Wenn man nicht mehr will, dann kann man einfach so mit dem Vollzeitdienst aufhören??? Was würde dann der Bezirksaufseher dazu meinen? Gut gemacht, Bruder/Schwester? 

Mmmh. Das glaube ich nicht so schnell.

Kommentar von Abundumzu ,

Also Rex6969 

Deine Sorge ist völlig unnötig.  

Auch wenn es Deine Glaubenskapazitäten überfordert, es ist tatsächlich so, man kann mit dem Vollzeitdienst einfach so aufhören.

Man könnte sogar damit aufhören, sich um Dinge zu kümmern, die einen gar nichts angehen . . . 

Oder was meinst Du?

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Kommentar von telemann2000 ,

Ich kann deine Meinung dazu nicht teilen; Abundumzu.

Man kann mit dem Pionierdienst nicht so einfach mir nichts dir nichts von heute auf morgen aufhören. Dafür sorgt die WTG mit ganz speziellen Fragen, wie z.B. der folgenden: 

Da die große Drangsal nahe ist, möchten wir nicht von Fragen gequält werden wie: Hätte ich im Dienst Gottes nicht mehr tun können? Warum habe ich nicht den Pionierdienst aufgenommen, als ich die Gelegenheit dazu hatte?

WT 15.01.2013

Kommentar von Abundumzu ,

Und? 

Was hat das eine ,mit dem, anderen zu tun?

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Kommentar von telemann2000 ,

Strenge deine grauen Zellen mal etwas an. Dann wirst du schon selbst drauf kommen.... 

Kommentar von Philipp59 ,

@ telemann

Doch, das kann man! Diese Erfahrung habe ich nämlich selbst schon gemacht. Niemand hat mich irgendwie dazu gedrängt, weiterzumachen. Ich habe, meinen Wunsch, den Pionierdienst aufzugeben kurz begründet, und dieser Wunsch wurde ohne wenn und aber respektiert. Es kam kein Druck von irgendeiner Seite.

Das Gleiche kann ich von anderen sagen, die ich kenne, und die ebenfalls aus unterschiedlichen Gründen den Pionierdienst beendet haben. Sie werden selbstverständlich von allen weiterhin ebenso geachtet und geschätzt, wie bisher.

Kommentar von telemann2000 ,

Es hängt natürlich sehr stark vom Grund ab. Wenn es jemand bspw. aus gesundheitlichen Motiven aufgibt. 

Nehmen wir einmal an, jemand möchte aber den Pionierdienst aufgeben, weil er sich dazu nicht berufen fühlt (Stichwort 'Gabe eines Evangeliumverkündigers), bin ich mir nicht so sicher, ob das 'mal einfach so' akzeptiert wird..... 

Kommentar von Abundumzu ,

telemann -  nun reicht es langsam.

Philipp,  ich und andere aus unseren Reihen berichten hier wahrheitsgemäß über ihre Erfahrungen  -  während Du von  einer Spekulation in die nächste Unterstellung stolperst.

Komm auf den Boden der Realität zurück.

Und im Übrigen, ob Du Dir da so ganz sicher bist oder ob Du Dir da nicht so ganz sicher bist, an den Tatsachen ändert das nichts,  überhaupt nichts.

Gell

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Kommentar von telemann2000 ,

Freut mich, dass du die community an deinen Erfahrungen teilhaben lässt. 

Bitte lasse dir aber gesagt sein, dass eben solche sehr subjektiv sind und mit Wahrheitsfindung wenig gemein haben. Andere Menschen haben wiederum andere Erfahrungen gemacht. Wo willst du da also den Wahrheitsgehalt ausmachen? 

Kommentar von Rex6969 ,

Lieber Rex6969.

Richten Sie bitte, "Phillipp59",  "Abundumzu", Möchtegern-Zeugin Jehovas "glidrisi" und alle anderen Brüder aus , dass  NUR WIR DIE SIEBEN MÄNNER VON DER LEITENDE KÖRPERSCHAFT das Recht dazu beanspruchen, mit dem (Vollzeit)-Dienst aufzuhören, oder sich um Dinge zu kümmern die den Anderen gar nichts angeht. 

Für den Rest unseren ("Brüder")- Sklaven, gilt nach wie vor alles was wir schon längst  (und nicht selten sogar unter vier Augen) besprochen haben. Und nun stehen wir alle kurz vor dem grossen Drangsal. Es ist also  ganz besonders Wichtig unsere folgende und ganz  klare Anweisungen von der LK zu beachten:

1.Unser Königreichdienst, September 2002, Seite 8, Zitat: Denken wir daran, dass unserer himmlische Vater „den treuen und verständigen Sklave“ als Kanal eingesetzt hat. Dieser „Sklave“ ist dafür verantwortlich festzulegen welche Informationen den Haushalt des Glaubens zugänglich gemacht werden, so wie die rechte Zeit dafür. Die geistige Speise ist ausschliesslich durch die theokratische Organisation erhältlich. Zuverlässige Informationen sollten wir stets von "Gottes Kanal " erwarten.     [also die WTG, dh, die Leitende Körperschaft, dh. wiederum das Gremium von Zeugen Jehovas]. 

Es ist hoffentlich auch für Dich verständlich Rex6969, dass wir als Leitende Körperschaft der Organisation Zeugen Jehovas nicht gleich alles auf die „verführerische Seiten“  jw.org oder wol.jw.org veröffentlichen müssen. Wie sollen wir dann die Ahnungslosen verführen Rex6969 wenn wir denen alles  gleich von Anfang an sagen müssen? Aber das jetzt nur als Nebenbei. Gehen wir nun zum Nächsten:

2. Wachturm 2008, (Studienausgabe. Eigentlich auch nur für die Insider gedacht, und nicht unbedingt für die öffentliche Publikation. ). Seiten 3-5  „Der Haus zu Haus Dienst, warum heute so wichtig ist.“ Zitat: "......vom 15 August 1922 wurden die Gesalbten in dem Artikel „Dienst unbedingt erforderlich“ daran erinnert, wie wichtig ist "die gedruckte Botschaft eifrig zu den Menschen tragen, und mit ihnen an den Türen zu sprechen und ihnen zu bezeugen, dass das Königreich der Himmel nahe ist„......

3. „Täglich in den Schriften forschen“ (Broschüre von Jahr 2014 Samstag den 30 August) wurde gesagt: Zitat: .....„Wer nicht so recht glaubt, dass Ende nahe ist fängt womöglich an, sich nach "Alternativen" umzuschauen für den Fall, dass es anders ausgeht als von Jehova vorhergesagt-nach dem Motto: Schauen wir mal, ob Jehova wirklich Wort hält." Folglich strebt er vielleicht danach, in der Welt rauszukommen; versucht sich finanziell abzusichern, statt Gottes Königreich voran zu stellen, oder baut auf höhere Bildung um sich schon heute einen möglichst angenehmes Leben zu sichern“ 

Genau dieses Zitaten  sollen Abundumzu, Phillpp59, Möchtegern Zeugin Jehovas "glidrisi" und auch die andere Sklave-Brüder ganz gut merken. Und niemand soll hier etwas aus den Fingern aussagen bzw. behaupten:

"Man könnte sogar damit aufhören, sich um Dinge zu kümmern die einen gar nichts angehen."

oder  "man kann mit dem Vollzeitdienst einfach so aufhören"..... Die  Leitende Körperschaft von Zeugen Jehovas hat solchen Quatsch nicht mal im Ansatz gesagt.

Die oberste Etage: 

MC Stephen Lett, David Splane, Antony Morris, Samuel Herd, Gerrit Lösch, Geoffrey Jackson und Marc Sanderson 

Kommentar von Rex6969 ,

PS. Die Schreibfehler könnt ihr für euch behalten. 

Antwort
von Roentgen101, 22

Die machen das freiwillig!

Grundsätzlich ist es so, dass man sich bei seiner Taufe als Zeuge Jehovas verpflichtet hat, Gottes gute Botschaft vom Königreich zu predigen. Das ist ja die Aufgabe jedes Christen. Auch wenn es viele Religionsgemeinschaften unterlassen. (Evangelium Verkündigen

185.000 aktive Zeugen Jehovas gibt es in Deutschland. D.h. man wird dazu gezählt solange man nicht drei Monate in Folge einen Berichtszettel (Statistik Erfassung) über geleistete Stunden abgibt.

Natürlich gibt es unter Zeugen Jehovas auch Christen die dieses Werk sehr wichtig nehmen.

  1. "HIPI" Hilfspioniere melden sich freiwillig auf eigenen Wunsch für einen oder mehrere Monate für 50 Stunden.
  2. Pioniere melden sich für zirka 70 Stunden Monatlich. Sie schränken ihr Leben finanziell ein um Gottes Botschaft anderen noch besser verkündigen zu können. Man kann sie bisserl mit den Aposteln und den Jüngern, die Jesu nachfolgten vergleichen. Der Pionierdienst ist bis auf Widerruf möglich. Bei einem Todes- oder Unglücksfall in der Familie oder ähnlichen Umständen wie z.B. Krankheit lässt sich diese Zeit reduzieren/aussetzen. Reduzierst du deinen täglichen Fernsehkonsum um 3 Stunden täglich, könntest du locker Pio werden!
  3. Missionare leisten mehr. Ziehen oft auch in andere Länder und lernen Fremdsprachen um Leuten den christlichen Glauben näher zu bringen, wo dies meist gar keiner tut.

Beim Trolley in Innenstädten kann gar nicht jeder mitmachen. Bislang haben deshalb vor allem Pioniere daran teilgenommen, indem sie sich freiwillig angemeldet haben. Denn wer mitmacht, sollte mindestens 20 Stunden als Evangeliums-Verkündiger tätig sein und darf den Haus-zu-Haus-Dienst nicht vernachlässigen! Pioniere verbringen deshalb nur begrenzte Zeit beim Trolley! (max. 50%)

Außerdem ist schickliche Kleidung, ein gepflegtes äußeres Pflicht!

Natürlich traut sich auch nicht jeder zu, in der Innenstadt zu stehen, wo vielleicht radikale Gruppen aufmarschieren. Pegida-Mitglieder, oder Gegner pöbeln usw. (ich weiß, dass in München z.B. mehrfach die Polizei ZJ vor solchen Tätern beschützt hat).

Seit September 2016 dürfen auch vorbildliche verheiratete Verkündiger (ZJ) mitmachen, deren Ehepartner bereits im Trolley tätig sind. Dann muss man nur noch an einer Schulung mitmachen.

Schon der Apostel Paulus stand in den Innenstädten und predigte Gottes Wort laut. Oder lass aus ihm vor. Als Zeugen Jehovas nehmen wir diese Tradition der ersten Christen weiterhin war. Viele Menschen die sonst nicht zu erreichen wären, nehmen hier kostenlose biblische Literatur mit.

Antwort
von haverlandSH, 93

Freiwillig. Sie tun es für den Glauben und für die Gemeinde.

Antwort
von ApfelTea, 72

Sie haben eben gewisse Dienste zu verrichten.

Kommentar von MarcoAH ,

... und wenn sie diese Dienste einfach nicht verrichten?

Kommentar von Kuestenflieger ,

dann sind sie ganz böse mitglieder , im königreichsaal .

Kommentar von glidrisi ,

quatsch, sie haben nicht soviel Engagement, vllt durch Krankheit oder ähnl. sie sind selbstverständlich weiterhin liebe Glaubenbrüder oder Schwestern, da keinanderer es ja weiss, wieviel ich christl. dienst einbringe

Kommentar von Rex6969 ,

"sie haben nicht soviel Engagement, vllt durch Krankheit oder ähnl. sie sind selbstverständlich weiterhin liebe Glaubenbrüder oder Schwester, da keinanderer es ja weiss, wieviel ich christl. dienst einbringe".

Köstlich Deine Kommentare brettpit. Weiter so. Da habe ich was zum lachen. 😀

Antwort
von Reanne, 68

Sie müssen bestimmte Pflichtstunden ableisten und auch nachweisen.

Kommentar von brettpit ,

Müssen ? Gerüchteküche Quatsch

Antwort
von Rex6969, 67

Trolleys muss vllt nicht jeder mitschleppen, predigen hingegen muss jede/r/s tun. Auch Kinder!  David Splane (das Mitglied von der LK) lässt sich grüssen.

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