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Ich kann einfach nicht aufhören zu rauchen..

gefragt von anqeee am 21.09.2009 um 18:09 Uhr

ich bin 16 jahre alt und weiß das es sehr ungesund ist.. ich fing damit vor ca. einem Jahr an weil ich dachte es sei "cooool" und jetzt.. jetzt kann ich nicht mehr aufhören.. wenn ich nach 4 stunden keine geraucht habe, werde ich richtig aggressiv und würd alles für eine verdammte Zigarette tun.. ich hab versucht wenn ich schmacht habe kaugummis zukauen .. doch das hilft auch nicht.. was soll ich machen? ich habe mal von den nikorrete pflaster gehört.. aber bin mir nicht sicher ob das was hilft.. was meiint ihr ?


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Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


cyracus
beantwortet von cyracus am 22. September 2009 23:53
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Hilfreichste Antwort

Kinder und Jugendliche reagieren anders auf die Nikotindrogensucht als Erwachsene. Kinder und Jugendliche sind oft schon nach dem Rauchen von einer oder zwei Zigaretten schwer nikotindrogensüchtig.

Darauf bauen die Bosse von der Tabakindustrie. Denn jährlich sterben denen allein schon in Deutschland um 140.000 zahlende "Kunden" (richtig: Opfer) weg, das sind täglich zwischen 350 und 400 Raucher. (Weltweit sind es sehr viel mehr Rauchertote.)

Damit aber die Kasse der Tabakindustrie weiter stimmt, müssen die unbedingt Kinder und Jugendliche mit vollmundigen Versprechungen umwerben (Erwachsene fangen damit nämlich kaum an) - ganz wie Du schreibst: Kindern und Jugendlichen wird per Werbung weis gemacht, es sei cool zu rauchen. In Wahrheit ist es aber tödlich.

Wenn man die ca. 3.000 sogenannten Passivraucher, die am Tabakrauch anderer Leute bei uns jedes Jahr sterben, hinzurechnet, dann krepieren allein in Deutschland in 7 Jahren eine Million Menschen elendig an der Qualmerei.

.

Die Entzugserscheinungen magst Du als quälend empfinden, aber glaub mir, der Körper schmeißt das Nikotin ziemlich schnell raus. Wenn er es nicht täte, und Du rauchst weiter, wärest Du sehr schnell vom giftigen Nikotin tot.

.

Zuerst hast Du also die körperlichen Entgiftungserscheinungen (so wie Du sie auch beschreibst). Hältst Du drei Tage durch, hat Dein Körper das Nikotin aus Deinem Körper rausgeschmissen.

.

Ich geb Dir die Hinweise ein, die ich Erwachsenen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, hier einstelle. Du liest dann auch etwas zum Thema Gewohnheit, dass also dies die größte Hürde ist.

Wichtig ist auch das Thema Wasser trinken (dazu gleich mehr).

Und mach Sport. Also wenn Du diesen Schmacht kriegst, der Dich "halb verrückt" zu machen scheint, dann geh raus und renne um den Block. Leichter (!) Sport hilft beim Aufhören sehr.

.

Wenn Du dann immer noch Hilfe brauchst, gehe zum Arzt oder - so wie hier auch jemand schrieb - wende Dich an eine Drogenberatung in Deiner Nähe.

Solltest Du in Hamburg wohnen, dann google mit

nichtrauchen ist cool uke

und nimm Kontakt auf.

Du kannst dort aber auch gerne anrufen und fragen, ob man weiß, ob und wo Du Hilfe in der Nähe Deines Wohnortes bekommen kannst.

Wenn Du in YouTube reingehst und dort ins Suchfenster eingibst

nichtrauchen ist cool

werden Dir dazu Filme aufgeführt. In Teil 1 erfährst Du, wie Prof. Laack mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, um sie vor der Tabakindustrie zu warnen.

Und Teil 2 zeigt, wie er mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, die Hilfe beim Aufhören von der Qualmerei brauchen.

In einigen Städten soll es ähnliche Projekte geben. Hoffentlich auch in Deiner Nähe.

.

So, jetzt der Text mit meinen hilfreichen Hinweisen:


DU MUSST ES WIRKLICH WOLLEN - Vielfach wird berichtet: die wirksamste Methode zum Aufhören sei die Schlusspunktmethode (Termin setzen, an dem Tag alle Tabakwaren wegwerfen, Aschenbecher raus aus dem Haus - und aufhören).

-

Diese Bilder können eine gute Motivationshilfe sein:

http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-article.aspx?cp-documentid=1233...

-

Und lies den erklärenden Text unter den Bildern, wenn Du googelst mit

vergleich nichtraucherlunge raucherlunge vergleich

(klick praxisbenner an)

-

Hier erfährst Du, wie Deine Lunge aufgebaut ist. Google mit

lunge aufbau wiki

-

Lies auch (genau so mit Fehler googeln):

rauchen gundheitliche folgen

und

rauchfrei gifte und inhaltsstoffe im tabakrauch

-

Wasser trinken ist sehr hilfreich. Beim Aufhören mit der Qualmerei lösen sich in Dir Giftstoffe, die der Körper abtransportieren will. Dazu braucht er ausreichend Wasser. Dein Körper braucht täglich pro Kilogramm Deines Körpergewichts 30 ml Wasser:

50 kg = 1,5 Liter

60 kg = 1,8 Liter

70 kg = 2,1 Liter

80 kg = 2,4 Liter

90 kg = 2,7 Liter

100 kg = 3 Liter

usw.

Mindestens soviel braucht der Körper jetzt, damit er die giftigen Stoffe, die sich in Dir lösen, raus können (über den Urin, über das Schwitzen und über den feuchten Atem). Wenn Du salzreich isst oder viel Süßes, brauchst Du mehr Wasser. - Ausreichend Wasser trinken macht Dir somit das Aufhören von der Qualmerei leichter.

(15 bis 20 Minuten vor jedem Essen ein bis zwei Gläser Wasser - zum Essen ist der Magen dann wieder leer.)

Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema ist das von dem Arzt Batmanghelidj (gesprochen: bat-man-gsche-lidsch):

Wasser - die gesunde Lösung

Darin wird sehr gut erklärt, wie es dem Körper geht mit zu wenig und wie mit genug Wasser.

Er beschreibt viele Fallbeispiele, wie Menschen gesundeten, nachdem sie ihren Körper mit ausreichend Wasser versorgten und zweimal täglich eine halbe Stunde flott spazierengingen.

Dazu passt auch wiederum die Erkenntnis, dass leichter (!) Sport beim Aufhören die Entzugserscheinungen mindert.

-

Hier hat auch schon mal einer geschrieben: Er hat in einer Dose, die er immer bei sich hat, alte Asche aus einem Aschenbecher. Und wenn er einen Schmacht bekommt, steckte er seine Nase in die Dose. Er schrieb: Mit der Zeit nimmt er den Gestank als immer ekliger wahr, was ihm zeigt, wie gut er schon von der Qualmerei weg ist.

-

Wichtig ist auch zu wissen, warum wir wie auf Gewohnheiten reagieren.

Wir Menschen haben in uns so etwas wie einen Autopiloten, man kann auch sagen "Gewohnheitsviech". Dieser Autopilot ist sehr wertvoll, denn ohne ihn müssten wir täglich alles neu lernen: essen, sitzen, laufen, Nase putzen - einfach alles. Sobald unser Unterbewusstsein eine erlernte Handlung für lebenserleichternd oder lebenserhaltend befunden hat, wird diese Handlung in den "Autopiloten" integriert. - Nikotin manipuliert das Belohnungszentrum (Nucleus accumbens) im Gehirn, so dass Raucher schließlich (unbewusst) sogar fürchten, ohne Nikotin sterben zu müssen = Drogensucht. - Google hierzu mit

gehirn belohnungszentrum drogen nikotin

(die Reihenfolge der Wörter genau so)

Und wenn Du genaueres dazu wissen willst, google mit

nucleus accumbens bilder

-

Willst Du nun eine fest integrierte Handlung im Autopiloten ändern, und das Unterbewusstsein sieht keinen zwingenden Überlebensgrund dafür, wird es versuchen, Dich (= Wachbewusstsein) mit aller Kraft daran zu hindern. Denn das Unterbewusstsein ist sich sicher, dass Du MIT dieser Handlung überlebst (schließlich lebst Du ja), und es weiß nicht, ob Du auch ohne diese Handlung überlebst. (Es will also Dein Leben schützen und weiß nicht, dass es das Gegenteil tut.)

-

Das Unterbewusstsein hat den Verstand eines etwa vierjährigen Kindes. Du als erwachsene Person, die erkannt hat, dass Rauchen Dein Leben gefährdet und krank macht und überhaupt willst Du jetzt damit aufhören, musst jetzt die Führung übernehmen.

Dazu brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen. - Das Unterbewusstsein ist natürlich nicht faul und versucht mit aller Raffinesse, Dich von Deiner Verhaltensänderung abzubringen (schließlich weiß es ja nicht, ob Du ohne Rauchen überlebst). Sei wachsam! Es wird sich vermutlich allerlei Tricks einfallen lassen, um Dich wieder zur alten Gewohnheit zu locken.

-

Franz Wilhelm Bauer war selbst schwer nikotindrogensüchtig und wunderte sich, wieso es so schwer war, mit der Qualmerei aufzuhören. Er fing an, seine Motivation zu erforschen und fand heraus, dass er seltsamerweise Angst hatte vor dem Leben ohne Zigarette. Seine Erfahrungen und wie er es doch geschafft hat, schildert er in Die Rauchgiftfalle - Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen, ein sehr lesenswertes Buch mit Ernst und angenehmem Humor. - Er selbst ist schließlich an der (ehemaligen) Qualmerei verstorben. Und sein Wunsch war es, dass er dazu beiträgt, dass anderen sein Schicksal erspart bleibt.

Wenn Du vielleicht auf ZEN stehst, ist auch sehr schön zu lesen von Thorre Schlameus ZEN oder die Kunst, vom Rauchen zu lassen. Dieser Autor übt sich in asiatischer Kampfkunst und nahm eines Tages verblüfft wahr, dass er in der Nikotindrogensucht hing. Die Art, wie er sich da herausgelöst hat und andere motiviert, es ihm gleichzutun, finde ich auch sehr lesenswert.

-

Nikotin ist sooooo sehr giftig, dass der Körper es nach dem Rauchen blitzschnell abbaut. Es geht also weniger um den Nikotindrogenentzug, sondern hauptsächlich um die Änderung Deiner Gewohnheit (ist ja auch der Grund für Spielsucht). Es kann sehr hilfreich sein, wenn Du immer was zum Spielen, Kneten oder Malen greifbar hast, damit Deine Hände beschäftigt sind, sobald Du das brauchst. - Die Hauptaufgabe, die nun also vor Dir liegt, ist Deiner klaren Linie zu folgen, die Du Dir ja nun selbst gesetzt hast.

-

(Fortsetzung)

Kommentar von B493e94017726fbbb66dd1e4b862954bsmallcyracus am 27. September 2009 07:05

Vielen Dank für den Stern!


Weitere gute Antworten


Frankwe
beantwortet von Frankwe am 21. September 2009 18:11
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Das ist leichter als du denkst .. Wenn du nicht kannst dann willst du auch nicht aufhören.

Jemand der wirklich aufhören will zu rauchen der kann das auch ..

Es helfen keine Pflaster und keine Kaugummis das einzige was dabei zählt ist ein starker wille ..

Und ja es ist nicht cool

Viel glück

Kommentar von mucke60 am 11. November 2009 17:57

ja, aufhören geht nur von einem Tag auf den anderen, ich habe es auch geschfft und fand es gar nicht so schwer. Die körperlichen Entzugserscheinungen sind minimal, wenn überhaupt vorhanden, ich hatte keine, es ist eine fast rein psychische Sucht. man muss schon wollen und nicht nur lamentieren und das von einem tag auf den anderen, alles andere hat keinen zweck


Maryline
beantwortet von Maryline am 21. September 2009 18:13
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Da musst du durch. Auf der Stelle keine Kippe mehr und eisern bleiben. So hab ich es vor über 20 Jahren gemacht, und es hat geklappt. Dazu gehört ein sehr starker Wille und auch, dass du alles, was an Zigaretten erinnert S O F O R T weit weg schmeißt! Beweise dir, wie toll du bist!


KingBo
beantwortet von KingBo am 21. September 2009 18:12
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sprich am besten mal mit deinem arzt darüber...


anonym
beantwortet von actrosgun am 21. September 2009 18:14
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Also , naja das einfachste ist einfach packung nehmen wegwerfen , aber ist schwer , also musst langsam aufhören du rauchst , lenkst dich ab , und versuchst nach den 4 H , stärker abzulenken, z.B. ein bad nehmen oder duschen etc. Dann wieder rauchen nachdem 2H vergangen sind , und das immer weiter machen , so verlängerst du das gefühl nicht mehr rauchen zu wollen , und irgendwan brauchst du nur noch eine zigarette pro tag , pro woche , und dann kannst du schon anfangen aufzuhören

Und nikorette usw. kannste weg werfen , das macht dich genau so süchtig , dann biste nicht mehr süchtig nach zigaretten sondern nikorette

Kommentar von B493e94017726fbbb66dd1e4b862954bsmallcyracus am 23. September 2009 00:19

Dieses Ausschleichen können sicherlich einige Erwachsene.

Für Kinder und Jugendliche ist das zu schwierig.


Karlbutz
beantwortet von Karlbutz am 22. September 2009 06:42
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Das Rauchen ist eine Sucht, Ich würde dir raten zu einer Suchtberatung zu gehen, die können dir dabei Helfen. Was Frankwe oben schrieb ist Merde. Wie gesagt, gehe zu einer Suchtberatung, die sind nicht nur für Medikamenten und Alkohol abhängigkeit da auch für Nikotinsucht.


anonym
beantwortet von coldmirror am 21. September 2009 18:10
0x
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Es ist schwierig sich zu überwinden

Kommentar von B493e94017726fbbb66dd1e4b862954bsmallcyracus am 23. September 2009 00:09

Ja, aber es ist schaffbar. - Wenn dies auch Dein Thema ist, dann schau Dir meine Antwort an.


Lotta1
beantwortet von Lotta1 am 21. September 2009 18:11
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Change your mind...dass macht nicht körperlich abhängig! Der Willen ist bei Dir nicht da! Dein Gehirn denkt Du brauchst das weil es eine Art "Belohnungssystem" im gehirn anspricht!

Kommentar von B493e94017726fbbb66dd1e4b862954bsmallcyracus am 23. September 2009 00:08

Der Wille ist bei ihm da - Kinder reagieren anders auf die Nikotindrogensucht!


anonym
beantwortet von Tobywood am 21. September 2009 18:11
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dvd nichtraucher in 5 stunden; einen partner suchen für den du aufhörst; raucherkalender; hauptsache das nikotin nicht durch pflaster oder sonstiges ersetzten, sonst hängst du zum schluss wieder an dem zeug


anonym
beantwortet von Tadugor am 21. September 2009 18:12
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du willst nicht aufhören wäre die richtige Formulierung, niemand außer du selbst hindert dich daran.


peterkaosa
beantwortet von peterkaosa am 21. September 2009 18:12
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diese pflastersache ist nicht die lösung. wichtig ist, dass du tatsächlich aufhören willst. mir hat geholfen, als ich mich hypnotisieren ließ. und das ist nicht so esomäßig wie es sich anhört. frag mal rum, ob einer deiner freunde da jemand kennt.


Gaelenra
beantwortet von Gaelenra am 21. September 2009 18:13
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also bei ner Bekannten von mir hat der Nikorette-Inhaler-Stift was gebracht, die rauchte fast 2 Päckchen am Tag und seit dem nicht mehr.

Kommentar von B493e94017726fbbb66dd1e4b862954bsmallcyracus am 22. September 2009 23:12

und - inhaliert sie noch?

Wenn ja, ist sie weiterhin nikotindrogensüchtig.


cyracus
beantwortet von cyracus am 22. September 2009 23:57
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(Fortsetzung)

Unser "Autopilot" reagiert wie ein großer Dampfer auf dem Meer: Will der Kapitän (also Du) den Kurs ändern, muss er (anders als beim Fahren eines Autos) lange das Steuer in die neue Richtung lenken. Hält er das Steuer nur kurze Zeit (wie bei einem Auto) in die neue Richtung, ändert sich sein Kurs nicht.

-

Die ersten 72 Stunden (= genau drei Tage) Abstinenz sind am schwierigsten, danach wird es leichter. Die 72 Stunden musst Du am Stück (!) abstinent sein. Rauchst Du vorher, fangen die 72 Stunden von vorn an. (Genauso bei einem Rückfall, den Du hoffentlich nicht erleben wirst.)

Wichtig: Sei niemals ärgerlich auf Dich, wenn Du einen Rückfall hast (den Du hoffentlich nicht erleben wirst). Fange ganz geduldig neu mit den 72 Stunden an.

-

Achte darauf, dass Du immer etwas greifbar hast, mit dem Du Deine Hände beschäftigen kannst (Handschmeichler, kleinen Ball oder Mini-Stofftier zum Fummeln, Kneten oder einfach so in der Hand halten, Stift und Mini-Notizblock zum Kritzeln und Malen …)

-

Anfangs kann es hilfreich sein, blutgefäßerweiternde Genussmittel wie Kaffee und Alkohol wegzulassen. Denn Nikotin sorgt dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen (deshalb ja die Mangeldurchblutung mit der Gefahr von Schlaganfall, Herzinfarkt, Raucherbein ...). Dein Körper muss das Zusammenspiel zusammenziehen / erweitern neu einpendeln. - Google dazu mit

nikotin zieht gefäße zusammen

-

Viele haben Angst, sie würden zunehmen. Das muss nicht sein - wichtig ist, dass Du die richtigen Informationen hast. Google dazu mit

rauchen 200 Kalorien

da kriegst Du viele wertvolle Hinweise. - Damit Du siehst, was 200 Kalorien sind, google mit

wisegeek what-does-200-calories-look-like

und klicke dann wisegeek an. Hier findest Du haufenweise 200-Kalorien-Abbildungen.

Lass ein paar leere Kalorien weg (google mit: leere kalorien), gehe etwas mehr zu Fuß, fahre nicht, sondern gehe Treppen usw. - und schon bist Du auf der sicheren Seite.

-

Steck täglich das Geld, das Du früher für die giftige Droge ausgegeben hast, in ein Sparschwein und freue Dich darauf, was Du Dir davon kaufen wirst ...

UND:

Nimm Dir einen Taschenrechner zur Hand und rechne:

Euro Deiner täglich gerauchten Zigaretten

x

365 Tage

x

die Anzahl der Jahre, die Du bisher geraucht hast.

-

So viel hast Du der Nikotindrogenindustrie, der Tabakmafia geschenkt.

Nun rechne

x

20, 30, 40 oder 50 (Jahre),

so viele Euronen würdest Du in Rauch aufgehen lassen, würdest Du weiterhin qualmen (falls Du so lange lebst). Google dazu mit

hälfte raucher sterben

-

Nach einem aufsehenerregenden Prozess in den USA wurde die Tabakindustrie verurteilt, sämtliche Unterlagen ins Internet zu stellen. Prof. Adams von der Uni Hamburg hat mit seinem Team das gesichtet und eine sehr lesenswerte Dokumentation herausgegeben. Google dazu mit

Adams das geschäft mit dem tod

Die Tabakindustrie lässt für sich hoch bezahlte Drogendesigner arbeiten, die dafür sorgen, dass ihre "Kunden" (richtig: Opfer) so süchtig wie möglich werden (in 10 Jahren wurde HEIMLICH der Anteil des Nikotins um 10% erhöht, um auch aussteigewillige "Kunden" bei der (Zigaretten-)Stange zu halten. - Google dafür mit

nikotin heimlich erhöht

Gleichzeitig soll die Nikotindroge die "Kunden" möglichst nicht töten, denn nur ein lebender "Kunde" ist ein zahlender "Kunde".

Außerdem wurden von der Tabakindustrie hochrangige, angesehene "Experten" bestochen, damit diese Gutachten fälschen. Damit wurden jahrzehntelang die Verstände der Politiker und Medienleute vernebelt. Das kannst Du nachlesen, indem Du googelst

aerzteblatt vom teufel bezahlt

und mit

Tabakindustrie lügt

Zum Märchen des staatlichen Gewinns durch die Tabaksteuer:

zeit 2003 forum 24 tabaksteuer

(klick „Wirtschaft“ an)

-

Nun entscheide selbst, wer soll Deine kostbaren Euronen die nächsten Jahre bekommen: Du selbst oder die kriminelle Tabakindustrie. - Seit dem Prozess in den USA darf man die Tabakindustrie offiziell "weltumspannende kriminelle Vereinigung" nennen!

Würde einer Deiner Freunde so mit Dir umgehen wie die Glück und Freiheit versprechende Tabakindustrie (so nach dem Motto "versprechen kann man sich öfter") - wie lange wärest Du mit der/dem noch befreundet?

-

Wenn Du Unterstützung in einem Forum wünschst, dann google mit

rauchfrei info forum

oder

nichtraucherforum rauchfrei

oder

kicknic forum

Dort gibt es sehr gute Foren, in denen sich Aufhörwillige einander liebevoll unterstützen.

-

Und hier findest Du kostenlose und kompetente Beratung und weiterführende wertvolle Infos (wie z.B. das Rauchertelefon des dkfz):

http://de-de.help-eu.com/pages/Ich-m%C3%B6chte-aufh%C3%B6ren-arreter-3.html

-

Vermutlich hast Du Befürchtungen und viele Fragen rund ums Rauchen und Aufhören, die hier sicherlich alle beantwortet werden, google mit:

rauch-frei info nikotin wirkung handlung

(genau so die Wörter)

Weiter unten auf der Seite findest Du zwei Links. Der zweite führt zu sieben Kurzfilmen der Klinik Heidelberg (findest Du auch, wenn Du googelst mit

thoraxklinik heidelberg praevention Filmseite

und dann "Ohne Kippe" anklicken).

-

Nun zu guter Letzt die erfreulichen Aussichten - google dazu mit

focus regeneration so erholt sich ihr körper

-

Vielleicht bittest Du Deine Freunde, in Deiner Gegenwart nicht zu rauchen.

Wenn Freunde sich einen Spaß machen und bieten Dir eine Zigarette an, obwohl oder gerade weil sie wissen, dass Du nicht mehr rauchst - dafür hat hier jemand mal einen sehr wirkungsvollen Tip gegeben:

Zigarette annehmen und in den Fingern zerbröseln. - Sehr schnell hören diese gemeinen Scherze auf.

(Wenn es Dir in der Situation möglich ist, wasche Dir hinterher die Hände, damit der Geruch von den Fingern verschwindet. Seid Ihr draußen in der Natur, wische Deine Hände im Gras ab.)

-

Viele vor Dir sind aus der Nikotindrogensucht ausgestiegen! - Du schaffst es auch!

Ich wünsche Dir viel Erfolg!


cyracus
beantwortet von cyracus am 8. Oktober 2009 06:37
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Diese Info habe ich grad reinbekommen:

.

Eine lustige Unterstützung:

http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7962518/berndbruckernichtraucherkalender2010_3809424935.html

.

Geschenktipp: Nichtraucher-Kalender 2010

wenn man den Lebkuchen in den Supermärkten glauben darf, steht Weihnachten schon vor der Tür. Deshalb schon jetzt mein Geschenktipp für rauchende Freunde, Bekannte und Verwandte - der Nichtraucher-Kalender 2010 - für nur 5 € (ISBN 978-3-8094-2493-2).

Der Kalender richtet sich an Raucherinnen und Raucher, die Schluss machen wollen mit der Qualmerei. Er begleitet Dich beim Aufhören das ganze Jahr hindurch mit täglich motivierenden Sprüchen. - Hier einige Beispiele:

.

  1. Jan 4.

Besser Nichtraucher mit dem gelegentlichen Verlangen nach einer Zigarette, als Raucher mit dem ständigen Wunsch, das Rauchen aufzugeben!

  1. Jan 21.

Wenn Sie durch Ihre Abstinenz plötzlich so viel Geld übrig haben, dass Sie nicht mehr wissen wohin damit - nicht verzagen! Neben den kleinen grauen Herren der Zigarettenindustrie gibt es noch tausend andere Gauner, die Sie gern ausnehmen möchten. Immer noch besser, als in die Zerstörung Ihrer Gesundheit zu investieren.

  1. Apr 26.

Lassen Sie sich nicht einreden, als Noch-Raucher seien Sie willensschwach! Wer meilenweit gehen kann, um sich eine Schachtel Zigaretten zu besorgen, der bringt auch die nötige Energie auf, um den Weg in ein rauchfreies Leben zu bewältigen.

  1. Mai 31. (Weltnichtrauchertag)

„Entschuldigung! Haben Sie mal Feuer?“ Mal ehrlich! Wenn Sie jemanden kennen lernen möchten, gibt es auch kreativere Möglichkeiten. Als Nichtraucher haben Sie es viel leichter, weil Sie nicht lange darauf warten müssen, ob Ihr angepeiltes „Opfer“ eine Schachtel Zigaretten auspackt oder nicht.

  1. Jul 6.

Eine gute Übung, um Abstand zu gewinnen: Beobachten Sie einmal eine Zeit lang einen Raucher und sein Verhalten zwischen zwei Zigaretten. Sie werden erleichtert sein, dass Sie sich nicht mehr so benehmen.

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Viel Spaß damit!

LG cyracus


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