Frage von merys2, 392

Ich hasse Vorurteile gegenüber Muslimen! Warum sind Menschen so unmündig?

Wegen diesen ganzen kriminellen Anschlägen und sonst was werden nun Muslime in eine Schublade gesteck, schief angesehen und sonst was !
Nur weil es in Paris einen Terroranschlag von 3 Franzosen mit arabischen Wurzeln und 2 Belgiern mit arabischen Wurzeln gab, heißt es noch lange nicht, dass diese Muslime sind und wir auch gleich mit Attentäter sind!
Warum verstehen das Menschen nicht?! Wieso können sie nicht mal die Augen öffnen und erkennen, dass es sich hierbei nicht um Muslime handelt, sondern psychisch kranke Menschen die sich mit Töten befriedigen?!
Ein - zwei Tage davor gab es Terroranschläge und seit Jahren wird ein Krieg geführt, wer interessiert sich dafür ? NIEMAND. Es wird so viel über Paris gezeigt, weil es zu Europa gehört - arabische Länder haben nur einen kleinen Eintrag in den Medien, nicht das ich nicht für Paris mitleide - ich leide für die ganze Welt mit .
Ich hab einfach nur Lust auf die Straße zu gehen und mein ganzes leid aus mir zu schreien, den ganzen Frust, der sich in mir angesammelt hat.
Man kann nicht mehr sicher auf der Strasse laufen, wegen solchen Sachen !
Und da JZ auch noch die Weihnachtszeit kommt, haben die angeblichen Muslime und Terrorgruppen noch einen angeblichen Grund die Menschen zu töten .

Warum sind Menschen so unmündig?

Antwort
von Jogi57L, 299

Wegen diesen ganzen kriminellen Anschlägen und sonst was werden nun Muslime in eine Schublade gesteck, schief angesehen und sonst was !

Diese Erfahrung mache ich in meinem Stadtteil nicht.

Das Zusammenleben hat sich nicht verändert, und wir schauen auch keine Menschen "schief" an, die wir vorher nicht auch schon schief angeschaut hätten.

Es gab schon vorher welche, die durch ihr Verhalten Anlass gaben sie "schief" anzuschauen... 


Allerdings, letztens, als ich in der S-Bahn saß, da stieg jemand ein...

( vermutlich ein Pakistani .. jedenfalls war auf dem Rucksack eine kleine grüne Flagge, mit Sichel und Stern abgebildet....)

... der schaute seltsam drein, sah sich mehrfach um, und wechselte den Sitzplatz, ohne ersichtlichen Grund

ich habe ihn zwar nicht "schief" angeschaut, bin aber an der nächsten Haltestelle raus ... und später erst weitergefahren.

Das könnte man als Vorurteil ansehen... 

Und da JZ auch noch die Weihnachtszeit kommt, haben die angeblichen Muslime und Terrorgruppen noch einen angeblichen Grund die Menschen zu töten .

Warum sind Menschen so unmündig?

Ich weiss auch nicht, warum diese angeblichen Muslime derart unmündig sind. Vermutlich hat eine Form von Fanatismus sie ergriffen...

arabische Länder haben nur einen kleinen Eintrag in den Medien

Das sehe ich nicht so. Es wird doch derzeit sehr viel über die arabische Welt berichtet

Antwort
von Plastiktasche, 392

Ich glaube, in Vergleich zu früheren Anschlägen ist es jetzt viel deutlicher herauszuhören, dass IS nicht gleichzusetzen mit Muslimen ist. Viele Zeitungen fordern eine Differenzierung und viele Leute in sozialen Medien weisen darauf hin. Wenn jemand sagt, dass Muslim gleich Attentat bedeutet, dann hat er oder sie ein paar wichtige Dinge nicht verstanden: Menschen brauchen, entgegen häufigen Meinungen, keine Religion, um sich gegenseitig umzubringen. Sie suchen nur nach irgendeinem Grund, und die Religion hält so oft dafür her, weil sie, zumindest im Moment, noch wichtig genug für die Menschen ist.

Das Problem, welches du ansprichst, ist nur, dass zur heutigen Zeit alle islamistischen Attentäter sich auf den Quran und Allah beziehen. Sie selbst sehen sich als gläubige Muslime. Und man muss auch daran denken, wie überhaupt ein Haufen von psychisch Kranken an solch eine Macht gelangen konnte. Da stimmt etwas in der globalen Politik ganz und gar nicht.

Das beste, was du als Muslima tun kannst (ich nehme einfach an, dass du Muslima bist), ist, durch deine Taten den Leuten zu zeigen, dass du an eine Religion glaubst, die Frieden und nicht Hass schürt. Hoffen wir, dass das auch mehr Leute tun. Viel Erfolg.

Antwort
von Wolli1960, 219

Es stünde den in Europa lebenden Muslimen gut zu Gesicht, sich öffentlich gegen den Terror zu stellen und so zu zeigen, dass sie ein friedliches Zusammenleben mit Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften wünschen. Insbesonders sollte sie anderen Religionsgemeinschaften den gleichen Respekt entgegenbringen, den sie für die ihre - zu Recht - fordern. Nur mal ein Beispiel: Als gläubiger Christ empfinde ich das Wort Ungläubiger ganz klar als beleidigend.

Antwort
von whabifan, 175

Ich habe solche Erlebnisse nicht. Ich lebe in Frankreich und hier ist grosse Solidarität, unabhängig der Religion. Ob Muslim oder nicht, jeder verabscheut die Taten in Paris. 

Ich habe übrigens etwas gegen Vorurteile im Allgemeinen.

Antwort
von Skyright, 197

Ich finde es bemerkenswert, woe du dich darüber aufregst, dass Muslime anscheinend jetzt alle in eine Schublade gesteckt werden würden. Dies kann ich nicht beobachten. Eigentlich sagen Sie mit dieser Aussage, dass fast die ganze restliche Bevölkerung, die nicht muslimischen Glaubens ist, 'Angst' vor dem Islam hat oder rassistische Äußerungen unterstützt. Zum Glück ist dies nicht so.

Antwort
von SibTiger, 306

Ich mag auch keine Vorurteile.

 Ich mag aber auch keine Religion, bei der eine große Anzahl ihrer Angehörigen davon ausgeht, dass alle anderen Leute, die dieser Religion nicht angehören, in einer Hölle gequält werden.

Solche Vorstellungen, die bei vielen (fundamentalistischen) Muslimen immer noch verbreitet sind, (und das ist sicher kein Vorurteil) finde ich nicht viel besser als Terrorismus. Da müssen nach meiner Einschätzung noch sehr viel Reformen erfolgen.

Antwort
von 1467prozentig, 148

Ich als Atheisten lebe lieber in einem christlichen Staat als in einem muslimischen.

Warum? - Ganz einfach: Die meisten christlichen Länder sind liberal und offen. Ich persönlich kenne keinen einzigen, der vollkommen nach der Bibel lebt, nichtmal die strenggläubigen.

Bei Muslimen ist das oftmals anders. In den allen muslimischen Ländern werden Frauen unterdrückt. Das ist keine Verallgemeinerung. Ich schreibe bewusst in allen. Bei uns werden sind sie zwar auch noch leicht benachteiligt, aber ich wage mal zu behaupten, dass wir eigentlich schon weit gekommen sind und jetzt vor allem aufpassen müssen, dass es zu keiner Rückentwickelung kommt, auch was andere Werte wie Toleranz und Meinungsfreiheit angeht. Da sind die größten Gefährder derzeit die Neonazis und die traditionellen Muslime. Nicht, dass ich beide auf eine Stufe stellen würde... Aber es gibt eben auch mehr traditionelle Muslime, die streng nach dem Koran leben, ohne ihn zu hinterfragen als traditionelle Christen.

Nach der Bibel sollten Frauen auch unterdrückt und Heiden ausgemerzt werden. Aber gerade deswegen sollte man eben keiner heiligen Schrift vollkommen trauen. Vieles ist einfach veraltet.

Genau das begreifen viele Muslime nicht und sind der Meinung wir würden sie diskriminieren, wenn wir den Koran hinterfragen.

Keiner sagt, dass das auf alle zutrifft. Ich kenne selbst auch liberale Muslime. Das Problem ist, dass es auf zu viele zutrifft.

Religion kann eine schöne Sache sein. Vor allem als Diskussionsgrundlage und zum philosophieren. Ich glaube selbst an etwas. Nämlich daran, dass es keinen Gott gibt. Ich kann es weder widerlegen noch beweisen. Insofern glaube ich daran. Aber ich hinterfrage auch hin und wieder ob ich nicht vielleicht Unrecht habe. Vor allem in Situationen, in denen mir ungeahnt Glück widerfährt. Religion kann auch Gemeinschaft und Interessengleichheit bedeuten. Wichtig ist, dass man sich nicht für Sie opfert und nicht blind jemandem etwas glaubt, der einem etwas über unser Leben erklärt.

Da gibt es aus jeder Gruppe welche, die das missachten und welche die das beachten.

Aber wenn du für jede Gruppe versuchst eine Verhältnismäßigkeit nachzuvollziehen, dann kannst du dir deine Frage vielleicht selbst beantworten.

Antwort
von mineralixx, 194

Es gab (bisher) in den Ländern mit überwiegend islamischer Bevölkerung keine Massendemonstrationen in der Öffentlichkeit, die zeigen, dass sich die Bevölkerungen dort von solchen Taten distanziert, sie verurteilt (wie sie z.B. IS und Boko Haram begangen haben). Wenn aber irgendein "Karikaturist" in Europa ein "Bildchen" malt, das in einer -kaum gelesenen- Zeitschrift  veröffentlicht wurde, dann marschieren dort Tausende. Da stimmen doch die Relationen nicht - und die Bevölkerung hier spürt das.


Antwort
von Jessy74, 201

Sorry aber würde die islamische Welt, mit dieser Intensität sich von dem Terror und der IS distanzieren so wie es sich ständig in die opferrolle drängt und weint weil es ja so missverstanden und schlecht dargestellt wird, würde diese Denkweise gar nicht entstehen. 

Komisch das bei jedem Terroranschlag die aussage kommt " ich hab ja Mitleid mit den Opfern ABEEEEER. .." 

Ich warte auf den Tag wo die Muslime auf die Straßen gehen, flaggen verbrennen und herumschreien weil sie sich NICHT mit dem IS auf einer Stufe stehen - genauso wie sie aufeinmal eine Riesenstimme haben wenn sie mal wieder der Meinung sind ihr Prophet wurde beleidigt. 

Es passiert aber nichts. Sitzen und "Abeeeer" rufen scheint die bessere Wahl zu sein - tja dann musst du damit leben das menschen dies sehen, erkennen und kritisieren werden. 

LG

Kommentar von Waldfrosch4 ,

Genau ,und all das hat seinen Guten Grund .

Das Dschihadsystem funktioniertperfekt mit diesem 1%  Legitimierten Gewalt durch den Koran .

Davon  und auch von der Scharia (dem von Gott geoffenbarten Gesetzt ,dass über allem irdischen Gesetz steht .) Davon kann sich nun mal  kein Muslim distanzieren ,sonst wäre das längst passiert .

Antwort
von berkersheim, 156

Es ist richtig, dass man individuelle Menschen nicht vorverurteilen kann, weil sie einem Glauben, einem Geschlecht, einer Nation angehören. Ob viele Muslime das z.B. bezogen auf das Geschlecht praktizieren, stelle ich mal in Frage. Andererseits gibt es DIE MUSLIME nicht. Da gehört - evtl. auch mal von Seiten der Muslime selbst, etwas mehr Aufklärung unters Volk. Es gibt muslimische Sunniten unterschiedlicher Agressivität und unter diesen sind die Mörder von Paris als Heilige gefeiert worden. Davor solltest Du auch nicht die Augen verschließen. Dann gibt es die Schiiten und weltweit drangsalieren sich beide - Sunniten und Schiiten - gegenseitig mit Attentaten. Die meisten Opfer der etwa 30.000 allein 2o15 sind selbst Muslime. Das sollte einem Muslim zu denken geben, was da mit seinen Glaubensgemeinschaften los ist. Wenn dann die hohe Geistlichkeit in Saudi Arabien in einer offiziellen Erklärung den IS als "heilige Krieger" bezeichnet, Saudi Arabien und die Türkei - beide mehrheitlich sunnitische Staaten - den IS unterstützen und finanzieren, dann steht Deine Argumentation auf wackeligen Füßen. Mir scheint, hier gibt es einen Klärungsbedarf der Muslime untereinander. Frag mal die Aleviten aus der Türkei, die nach Deutschland emigiert sind, wie sie in der Türkei benachteiligt wurden! Wie gehst Du damit um, dass Wahhabiten als Vertreter einer puristisch-traditionalistischen Richtung des sunnitischen Islams außer sich auch andere Moslems nicht als rechtgläubig betrachten, dass die IS-Mullahs die Schiiten als ihre schlimmsten Feinde erklären, schlimmer als Christen, Juden und Atheisten? Was erwartest Du von Menschen in Deutschland, die mit diesem ganzen Durcheinander eher verwirrt sind und nur eine Bedrohung ihres Lebensstils sehen? Es sind nun mal islamische Terroristen, die mit "Allahu akbar"-Rufen sinnlos Menschen töten. Ich sehe hier eine Bringschuld der Muslime selbst, was aber schwierig sein könnte, wenn die einen Muslime die anderen Muslime gar nicht als rechtmäßige Muslime anerkennen.

Antwort
von Mark1616, 164

Schön wie hier die Verallgemeinerung aller Muslime angeprangert wird, gleichzeitig werden aber alle Nicht Muslime verallgemeinernd dargestellt.


Antwort
von 1988Ritter, 148

Die Menschen sind nicht unmündig sondern lediglich vorsichtig. Es gab ausreichend Ankündigungen Gewaltakte in Europa durchzuführen. 

Paris ist deshalb so schrecklich, weil die Tat hinterhältig und feige gewesen ist. Hätten diese IS-Terroristen beeindrucken wollen, dann hätten sie einen Militärkaserne angegriffen. Statt dessen haben sie sich gegen Zivilisten die Kaffee getrunken haben gewendet. 

Es wäre also falsch die Bürger Europas für Dein Unbehagen verantwortlich zu machen. Wenn Du etwas tun willst, dann richte Deinen Zorn gegen die Salafisten, da dieser Abschaum aus der salafistischen Ecke kommt. 

Antwort
von LibertyFire, 182

Ja, Vorurteile sind falsch. Aber die Erkenntnis, dass Andersgläubige gerade in islamischen Ländern am stärksten verfolgt werden, ist kein Vorturteil, sondern eine Tatsache. Ebenso stelle ich die Mündigkeit Jener infrage, welche sich von Mohammed herumkommentieren lassen, 1400 Jahre nach seinem Tod...

Antwort
von Daria700, 2

Nun vieleicht liegt das ja an den Vorfällen selber!Täter Muslime.

In welchen Ländern ist krieg?Was ist der IS?

Glaube genau da besteht der Zusammenhang irgendwie!

Sicher es gibt andere Muslime aber die Menschen haben einfach Bedenken Angst.Hier in Deutschland ist der Muslime Anteil sehr hoch,und die Veranstaltungen von diesen Salafisten Vogel sieht nicht nach friedlich aus!

Oder wieso diese Erdogan Demo,zeigt das nicht wie die Türken entscheiden würden wenn es hart auf hart kommt?Erdogan würde Merkel und Co.jederzeit schlagen oder?

Da tut es richtig gut das es auch Türken Muslime gibt die anders sind.

Antwort
von Waldfrosch4, 134

Da du hier die Koranverse und den Link zum Koran , hast löschen lassen müssen ,die klar und deutlich aufzeigen, dass es sehr wohl berechtigte Gründe gibt zu sagen, es handele sich hier nicht um Vorurteil ,sondern um die berechtigte Sorge ,welche sich aus  dem Islamischen Wirken in der Historischen Vergangenheit ergeben.

 Somit wurde klar ,dass es dir wenig um Wahrheit  sondern wieder mal um die Opferrolle des Islams  geht ,welche sofort und reflexartig  eingenommen wird ,wenn  ihm mittels Argumente die Luft ausgehen droht.

Ein wirkliche mündiger Mensch,denn du meinst zu sein ...der  könnte das alles getrost stehen lassen .

Kommentar von Waldfrosch4 ,

Ansonsten teile ich diese Ansichten hier :

https://www.youtube.com/watch?v=mWPnsh1kd7M

Antwort
von xolo88, 185

Ich sehe nicht jeden Muslime als Terrositen an, auf gar keinen Fall!

Das Problem was ich beim Islam allerdings sehe, ist die Tatsache, dass z.B. selbst in der Türkei Religion und Staat nicht von einander getrennt werden.

So drohen einem schonmal extreme Strafen, aufgrund von Blasphemie oder Gotteslästerung. Wenn ich in Deutschland Jesus als sonst etwas beschimpfen würde, würden mich die Leute vielleicht etwas schief anschauen, aber mir würde auf keinen Fall eine Verfolgung der Behörden drohen.

Vielleicht irre ich mich auch total, ich habe mich nie groß mit dem Islam beschäftigt, aber das sind die Dinge, welche ich mitbekomme und als denkender Mensch verstehen kann, ohne innere Kontakte zu besitzen.

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