Frage von Konvex, 157

ich habe fast ein kind überfahren....?

hallo leute....

als ich heute früh zu meiner arbeitsgelegenheit gefahren bin ...( ich kann im moment nicht viel arbeiten aus psychischen gründen... bin ab november in behandlung ).... war ich wie immer hundemüde da ich probleme habe beim einschlafen und auch selten mal eine nacht durchschlafe....

jedenfalls bin ich ganz normal durch die stadt gefahren.. ich war auch nicht zu schnell unterwegs.... und als ich bei uns an den zebrastreifen kam über den ich auch fast jeden tag fahre tauchte vor meinen augen wie aus dem nix... von einer sekunde auf die andere ein kleiner junge auf der war vielleicht 7 jahre alt oder so.... und ich hab den überhaupt nicht registriert ich hab ihn einfach nicht gesehen.... er war schon auf dem zebrastreifen als ich ihn bemerkt hatte und ich war schon viel zu nah als das ich hätte bremsen können.... als ich auf dem zebrastreifen war war er vielleicht noch 1.5 meter von mir entfernt.... ich versteh das überhaupt nicht... wie konnt ich den nicht bemerken diese müdigkeit regt mich so auf.... ich hätt mir das nie verzeihen könn... mir tut das so unglaublich leid ich hab mir noch nie so viele vorwürfe gemacht.... ich bin mit meinen nerven grad nochmehr am boden wie sonst schon ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll....

habt ihr vielleicht einen tipp wie ich sowas am besten verarbeiten kann.... mich regt das so maßlos auf..... vielen dank.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Matahleo, 61

Hallo Konvex,

das erste, das du versuchen musst zu begreifen, es ist nur FAST passiert. Es ist nichts passiert, bei dem jemand zu Schaden gekommen wäre.

Als zweites kannst du es auch positiv verstehen, nämlich, dass diese Situation dir gezeigt hat, wie nah du schon an einem "Abgrund" stehst.

Wenn du nicht schlafen kannst, dadurch ständig übermüdet bist, deine Gedanken vielleicht auch noch um alles mögliche außer dem aktuellen Geschehen um dich herum kreisen und du dadurch den Bezug zur Realität verlierst, dann musst du was tun.

Das hast du ja schon begriffen, deshalb wirst du dich in Behandlung geben, was sehr gut ist. Das zeigt, dass du gute Ressourcen hast.

Vielleicht solltest du eine Weile aufs Auto fahren verzichten, bis du wieder deine volle Konzentration erreicht hast.

Versuche aber im aktuellen Fall zu sehen, dass du durchaus noch gesunde Reaktionen hast. Das ist gut so.

Dem Jungen ist nichts passiert, du bist "aufgewacht" und dein "schlechtes Gewissen" zeugt davon, dass du Verantwortung übernehmen kannst.

Also bist du auf einem guten Weg.

Dir alles Gute, viel Kraft und Stärke und Gottes Segen für alles was kommt.

LG Mata

Kommentar von Matahleo ,

Vielen Dank fürs Sternchen 😊 ich hoffe, dir geht es ein wenig besser. LG Mata

Antwort
von Bambi201264, 45

Nun, konvex, Du weisst ja Bescheid, dass Du geistig nicht ganz auf der Höhe bist und gehst ja deshalb bald in Behandlung, was ich sehr gut von Dir finde.

Ja, wie sollst Du das verarbeiten? Ich bin mehr die Pragmatikerin, ich würde mir in so einer Situation sagen: Dem Kleinen ist nichts passiert, da habe ich ja ein Mörderglück gehabt, ich muss meinem Schutzengel danken usw.

Ganz ehrlich: Ich denke, JEDEM ist schon mal so etwas, oder so etwas ähnliches, passiert, die meisten reden nur nicht darüber.

Freu Dich, dass es gut gegangen ist.

Und viel Erfolg bei Deiner Therapie dann :)

Antwort
von TheTrueSherlock, 51

Hm, das ist schlimm... ABER: Achte auf das Wörtchen "fast"! Es ist zum Glück nichts passiert.

Es ist sehr gut, dass du dich in Behandlung begibst :)
Ich würde dir raten, dass du bis dahin mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften fährst. Du schreibst etwas über Müdigkeit.. Tut mir leid, aber dann bist du für dich und andere eine Gefahr und solltest nicht Auto fahren.

Rede mit jemanden darüber, sprich dich aus. Schreibe deine Sorgen auf und zerknülle die Zettel und wirf sie weg, das hilft etwas :)

LG :)

Antwort
von bikerin99, 22

Das war natürlich ein Schock, der dir noch in den Gliedern sitzt. Gott sei Dank ist nichts passiert. Im Nachhinein fragst du dich, wie konnte das geschehen, ...
Was würdest du deinem Freund zur Beruhigung sagen? Wenn du das zu dir selbst sagen würdest, wichtig rede dich auch mit deinem Vornamen an. Wie z.B. "Franz, es ist noch gut ausgegangen, dem 7jährigen ist nichts passiert.
Sei froh.
Kinder sind oft nicht so schnell sichtbar, laufen einfach auf die Straße. Es wäre besser, wenn du nach der Arbeit so müde bist, fahre nicht mehr mit dem Auto, fahre mit Öffis oder mit einem Arbeitskollegen mit."

Antwort
von schelm1, 61

Steigen Sie bis zur Lösung Ihres Problems und der Wiederherstellung Ihres Vermögens ein Kraftfahrtzeug zu führen, auf öffentliche Verkehrsmittel um.

Quicklebendige unverletzte Kinder und Mitbürger danken es Ihnen!


Antwort
von Apfel2016, 42

Übermüdet sollte man in kein Auto steigen! Wenn sie nicht schlafen können, fahren sie mit der Bahn zur Arbeit. Wie sie damit umgehen sollen wird ihnen bestimmt bei der Behandlung erklärt.

Antwort
von realsausi2, 12

Wenn Du unter den beschriebenen Umständen den Unfall noch vermeiden konntest, habe ich allergrößten Respekt vor Deiner Reaktionszeit und Deinen Reflexen.

Das sollte Dir eigentlich Sicherheit geben, dass Du in Krisensituationen in der Lage bist, gut und folgerichtig zu handeln.

Natürlich solltest Du an Deinem Schlafproblem was machen.

Antwort
von lavre1, 46

Ich rate dir, bis auf weiteres nicht selbst Auto zu fahren, da es in deinem Zustand zu gefährlich sein könnte. Lass dann deine Reaktionsfähigkeit und weitere Tests beim Artzt machen wenn du in Behandlung bist, um zu checken ob und wann du wieder Fahrfähig bist.

Wie fast überfahren hast du ihn nun erwischt oder nicht?

Kommentar von Konvex ,

nein ich habe ihn nicht erwischt... wie oben gesagt er war vielleicht 1,5 meter von mir entfernt und ist dann halt normal weiter gelaufen..

Kommentar von lavre1 ,

Dann ist ja mal vorerst gut!

Antwort
von Profchiller, 57

Das wichtige wie auch bei den ganzen Rentnern, die falsch herum gasgeben und in Häusern am Ende einparken, aber sonst die letzten 50Jahre soo sicher gefahren sind...irgendwann gibt es psychische und physische grenzen bei denen man wirklich kein Kraftfahrzeug bedienen sollte, mitunter nimmst du es ab jetzt an, dass du nicht fahrtüchtig bist und resultierende Unfälle sind deine Schuld!?

Antwort
von Menuett, 28

Unkonzentriert - das kann einfach jedem passieren.

Wir haben hier so eine Ecke, da sitzen und spielen gerne Kinder.

Ich passe da wirklich sehr gut auf, wenn ich da abbiege.

Gestern schaue ich - keine Kinder da, super, Gas gegeben. :((.

Die junge Frau, die da rüberging, habe ich vor lauter nach den Kinderschauen völlig ignoriert.

GsD hat das ABS funktioniert.

Kommentar von ronnyarmin ,

Was hat das schnelle Bremsen mit dem ABS zu tun? ABS verkürzt keinen Bremsweg. Im Idealfall ist er genauso lang wie ohne ABS,

Kommentar von Menuett ,

Es verhindert dass die Reifen durchdrehen und du fröhlich weiterrutschst. Und damit natürlich den Bremsweg.

Antwort
von Havenari, 6

In deinem Zustand bist du nicht fahrtüchtig. Du hättest dich überhaupt nicht hinters Steuer setzen dürfen.

Sei froh, dass es glimpflich ausgegangen ist, stell dein Auto weg und such dir Fahrpläne für die Öffis raus.

Antwort
von KaterKarlo2016, 37

Kein Auto mehr fahren, da dies eine Gefahr für Leib und Kind ist.

Antwort
von diekuh110, 59

jeder weiss das die schule wieder angefangen hat und kinder unterwegs sind. dann sollte man halt selbst wenn man nicht zuschnell ist bei nem zebrastreifen noch besser aufpassen. gegen müdigkeit hilft schlafen

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