Frage von LauraRadl, 125

Hi, ich hätte gerne einen japanischen Spitz,könnte der ein oder zwei Tage in der Woche für 6std alleine bleiben? Würden meine beiden Katzen ein Problem darste?

Ich lebe mit meiner Familie in einer ziemlich großen Wohnung und haben ein Wochenendhaus in Niederösterreich.Ausserdem sind diese Hunde speziell für Wohnungen gezüchtet und mit anderen Tieren gut verträglich.Ich könnte mit dem Hund täglich 2 bis 3 Stunden spazieren gehen bzw ein Mal in der Woche laufen(am Wochenende natürlich mehr)Würden die Katzen oder das alleine lassen trotzdem ein Problem darstellen? Welche Tipps gibt es um einem Hund das alleine sein zu lernen und so angenehm wie möglich zu machen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 46

Ein Hund wird im Schnitt ca. 15 Jahre alt. Können Deine Eltern garantieren, daß sie immer für den Hund da sind. Fünfzehn Jahre lang?

Ändert sich bei Deiner Berufstätigkeit in dieser Zeit nichts?

Wenn Du nach einem schon älteren Hund Ausschau hältst, welcher es schon positiv gewöhnt ist auch einmal warten zu können, eventuell.

Doch regelmäßig 6 Stunden, zwei Mal die Woche ist schon viel. Einem Welpen kannst Du das nicht zumuten. 

Drei Mal, mindestens muss ein Hund raus, zum Spazieren und Lösen. Das solltest Du sicher übernehmen können für 15 Jahre, ebenso die tägliche lange Runde zum Bewegen.

Wollen Deine Eltern wirklich einen Hund?

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Danke! Es freut mich, daß Du verstehst, dass man sich einen Hund nicht zum "alleine warten lassen" anschaffen sollte.

Antwort
von Buddhishi, 40

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Hallo LauraRadl,

hast Du Dich denn schon mit dieser Rasse vertraut gemacht? Hier findest Du jede Menge Infos: 

www.kleinspitz.de/japan-spitz/

Man nennt ihn auch Nihon Supittsu. Im Grunde eine durchaus für Anfänger geeignete Rasse, die sich neben vielen angenehmen Eigenschaften aber auch durch eine  besondere Anhänglichkeit an seine Menschen  auszeichnet. Er würde am liebsten immer mit seinen Menschen zusammen sein.

Und da würden "ein oder zwei Tage in der Woche für 6std alleine bleiben?" schon ein Problem darstellen, weil das diesem wunderbaren Wesen einfach nicht gerecht werden würde. Gerade als Welpen sind sie super aktiv und haben einen enormen Bewegungsdrang.

Die Katzen stellen weniger ein Problem dar, da der Japan Spitz dafür bekannt ist, sofern er gut sozialisiert ist mit Katzen, Meerschweinchen etc. 'Freundschaft' schließen kann, denn er hat keinen Jagdtrieb.

Bitte überdenke das noch einmal. Ein unglücklicher und unausgelasteter Spitz kann sehr schnell nerven und landet dann schnell im Tierheim. Und da sitzen schon mehr als genug arme Wesen. Vielleicht schaust Du Dich auch erst selbst mal da um?

LG

Buddhishi

Antwort
von Bavarian85, 58

Ich habe selbst 2 Hunde und 2 Katzen. Das funktioniert super. Ich würde aber nich zu viel auf die Eigenschaften der Rasse vertrauen. Jeder Hund hat immer noch seinen eigenen Kopf :)

Antwort
von LilliInvisible, 61

Also, wenn es nicht zu lange und häufig ist, kann der Hund zu Hause bleiben. Das Problem ist nur, dass er halt iwann raus muss.

Und wir haben auch Katzen und Hunde, die kuscheln und spielen sogar miteinander. Ist alles eine Frage der Erziehung und Gewöhnung :)

Antwort
von NoLies, 47

Ein Welpe darf in den ersten 10 Monaten garnicht alleine gelassen werden. Der erlebt dadurch Todesängste. Ab dem 10ten Monat kann man das alleine sein Langsam trainieren (erst 1 minute, dann 3, dann 5, dann 10, usw.)

6 Stunden ist zu lange - entweder sollte man den Hund mit zur Arbeit nehmen oder jemand sollte für den Hund da sein (zb. dogsitter) - mal 3-4 Stunden sind bei einem Hund der alleine sein kennt kein Problem, aber dies sollte nicht zum alltag werden.

Weisst du wie deine Katzen auf Hunde reagieren? Kennen sie Hunde? Weisst du was sie machen wenn sie mit Hunden alleine sind? Wenn nicht dann hilft nur räumliche trennung wenn du nicht da bist - und das ist nicht schön.

Und mit einem Hund muss man nicht nur laufen. Der muss auch mental gefordert werden. Heisst Tricks lernen, Appotieren, Denkspiele in der Wohnung, usw.

Kommentar von LauraRadl ,

Die Katzen haben kein Problem mit Hunden meine Frage war Eher der Hund.Klar würde ich ihm Tricks beibringen und mit ihm suchspiele machen .Meine Eltern können beide den Großteil der Woche zu Hause arbeiten,dann wäre er nur noch ein bis zwei Tage alleine. Würde es dann gehen?

Kommentar von NoLies ,

Wie gesagt, einen Welpen kann man auf keinen fall alleine lassen - der durchlebt Todesängste. Ich empfehle euch, euch mal im Tierheim umzusehen. Da sind viele (ältere-) Hunde die ein Zuhause suchen und Katzen und alleine sein kennen.

Haben deine Eltern keine möglichkeit den Hund mit zur Arbeit zu nehmen wenn sie nicht Zuhause sind? Dann könnte auch ein Welpe in frage kommen.

Kommentar von VanyVeggie ,

In den ersten 10 Monaten? Ab dem 5ten Lebensmonat kann man anfangen. 

Kommentar von NoLies ,

@VanyVeggie, nein kann man nicht. Oder lässt du etwa auch dein 2 Jähriges Kind alleine Zuhause?

Ein Hund kommt im ca. seinem dritten lebensmonat zu dir. Dann soll er zwei Monate dannach schon sich ans alleine sein gewöhnen obwohl er gerade erst ein neues Rudel gefunden hat, ich sag dir - der wird die Welt nichtmehr verstehen.

Der Hund hat gerade vertrauen zu dir gefasst und dann lässt du ihn auch gleich alleine - so kann man natürlich auch das vertrauen eines Hundes kaputt machen.

Wenn man sich einen Welpen holt sollte man sich dieses bewusst sein. Klar "kann" man den Hund auch gleich alleine lassen - aber das grenzt schon an Tierquälerei.

Kommentar von Berni74 ,

Ein Hund ist mit 10 Monaten kein Welpe mehr und nicht mit einem zweijähringen Kind zu vergleichen. Er durchlebt keine Todesängste, nur, weil er mal alleine bleiben muß. Voraussetzung ist natürlich, daß er das Alleinebleiben langsam, positiv und mit viel Geduld beigebracht bekommen hat.

Kommentar von VanyVeggie ,

Ich habe das Vertrauen eines Welpen´s schon innerhalb von paar Tagen und brauche dazu keine 2-3 Monate. Hunde, vor allem wenn sie jung sind, schließen sich sehr gerne an. Wenn er dann 5 Monate alt ist kann klar mit wenigen Sekunden anfangen und langsam steigern. Das ist doch keine Last für das Tier. Ich lass den ja nicht noch im selben Monat schon für paar Stunden allein. Das Alleinesein beizubringen ist schon ein Prozess von Wochen bis Monaten. 

Kommentar von neununddrei ,

Ich glaube es ist doch die Minderheit die 10 Monate zu Hause bleibt.
Wer berufstätig ist bekommt gar nicht solange frei.
Meine Hündin war ab der 16. Woche allein.
Sie ist mittlerweile 15 Jahre und das ohne Quälerei und Schäden.
Nun kann ich nur von ihr ohne Langzeitschäden sprechen, da mein Boxer nur 18. Monate leben durfte.
Selbst bei ihm war es aber augenscheinlich kein Problem ihn allein zu lassen.

Eine Garantie gibt es nicht!!!!
Es kommt auf den Charakter des Welpen an und auf dessen Prägung mütterlicherseits .

Kommentar von LillyFee000 ,

apportiert usw. wird draußen. so ein hund muss ausgepowert werden und das nicht nur mit paar mal Ball hin und her werfen oder so und schon gar nicht irgendwas in der Wohnung.

Kommentar von LillyFee000 ,

wenn er ausgepowert ist dann schläft der hund in der Wohnung und gut ist. Zuhause ist der Ruhe Platz. ihr seid doch auch froh nach der Arbeit zu Hause zu sein und euch auszuruhen, da hat glaube ich kaum einer Lust ein ganzes Heft Rätsel zu lösen z.b

Antwort
von LillyFee000, 8

Seit wann gibt es Hunde die speziell für Wohnungen gezüchtet werden ???

Kommentar von LillyFee000 ,

schade..keine Antwort. die Frage war schon ernst gemeint

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