Frage von DBKai, 418

Haben sich eure Eltern um euch gekümmert?

Waren eure Eltern (Papa und Mama) für euch da? Was haben sie für euch und mit euch gemacht? Was hat euch gut gefallen und was weniger gut? Sind sie auch heute noch für euch da? Habt ihr eine gute Beziehung zu ihnen? Was habt ihr von euren Eltern gelernt? Hattet ihr den Eindruck, dass sie wissen, wovon sie reden? Konnten sie erklären, warum etwas gemacht werden sollte und etwas anderes besser nicht gemacht werden sollte? Was war euren Eltern immer besonders wichtig? Wie war die Beziehung zu den Großeltern, zu Tante und Onkel und den Geschwistern?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Virginia47, 103

Nein. 

Ich wurde physisch und psychisch misshandelt. Und habe keine gute Erinnerung an meine Kindheit und Jugend. 

Meine Mutter war despotisch. Und ließ ihren Frust immer an mir aus. Meine Geschwister hatten da weniger drunter zu leiden. Ich war eben das geborene Opferlamm. Mein Vater war selten da. 

Ich war froh, als ich endlich ausziehen und mein eigenes Leben leben konnte. Das konnte ich allerdings erst mit 23 Jahren, weil es damals ja keine Wohnungen gab. 

Meine Kinder habe ich dagegen liebevoll erzogen. War gar nicht so schwer. Brauchte ja nur das Gegenteil von dem machen, was meine Mutter mir angetan hatte. 

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 238

Hallo!

Ich (m, 25) bin bei meinem Opa aufgewachsen & mein Patenonkel hat sich auch immer viel um mich gekümmert. Mein Opa hat echt alles dafür gegeben, um mir trotz unglücklicher Ausgangssituation die auf meine Eltern bzw. meine Mutter zurückzuführen wäre 'ne sichere, schöne Kindheit zu schenken ----------> er hat wirklich alles getan :) Ich hatte auch eine tolle Verbindung zu ihm, er ist leider gestorben als ich 22 gewesen bin..

Von meinem Opa habe ich vor allem gelernt, alles ein wenig bedächtiger & gemütlicher angehen zu lassen, anderen zuzuhören, Argumente abzuwägen und andere Menschen egal wie sie sind mit Respekt zu behandeln. Dinge wie Unfreundlichkeit, die ach so coole schnippische Art mancher "jüngerer" Menschen & Vorurteilsdenken waren ihm total fremd. Er ruhte in sich selbst & gab diese Ruhe an seinem Umfeld weiter --------> das hat er z.B. auch mir weitergegeben.. genauso seine Ansichten über die Gesellschaft, die Welt & das Leben --------> mein Opa war ein sehr tiefsinniger, erfahrener & lebhafter Mensch, der immer ganz genau wusste von was er sprach und auch niemanden verkohlt hat.. er nahm sich auch stets Zeit.

Er hat mir im Prinzip eine Welt gezeigt, die andere aus meinem Alter so nicht kennengelernt haben.. viele halten z.B. manche meiner Gewohnheiten für altmodisch oder nicht "jugendgerecht", konservativ & pedantisch, aber dafür loben mich wieder andere auch für Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Pünktlichkeit. Hat alles zwei Seiten. 

Mein Opa wurde niemals laut, aber ich wusste trotzdessen immer genau wann ihm was nicht gefiel. Das hat er mir dann auf die freundliche aber trotzdem spürbare Art mitgeteilt. Wirklich geschimpft hat er nie, aber ich spürte immer, wenn was nicht in Ordnung war ---------> egal ob es vllt. Schulsachen gewesen sind oder Ausgehzeiten usw.! Das kam mir sehr zugute. Er war sehr ausgeglichen & ich bin mir sicher ----------> der ruhige Opa kann aus einem Kind viel mehr rausholen als hibbelige und überforderte Erzieherinnen oder junge, schnippische Mütter die allenfalls "verbieten" und ihre Kinder wie Behinderte behandeln. Mein Opa hat mich immer ernstgenommen & ich lernte auch früh (mit ca. 13/14) selbstständig zu werden, z.B. auch im Haushalt Verantwortung zu tragen und mit Geld umzugehn.. das wurde mir erst Jahre später ernsthaft bewusst.

In der Freizeit bzw. am Wochenende sind wir oft mit Opas altem Mercedes unterwegs gewesen. Beliebte Ziele waren als die Minigolfanlage, Kurpark, Spaziergänge im Wald, ein kleiner Badesee, im Winter das Hallenbad.. wir gingen als essen, manchmal waren wir auch bei Mc-Donalds ;) Es fehlte an nichts, wobei mein Opa aufgrund seines Alters einige gesundheitliche Probleme hatte.. große Urlaubsreisen z.B. waren kaum drin (mir fehlte das aber nie) --------> nur einmal fuhren wir weiter weg.. da war mein Opa bereits 81 & teilte sich das Lenkrad mit meinem Onkel ;) Natürlich mit unserem 230E :) 

Auch mit meinem Onkel habe ich immer viel Freude gehabt, wir sind oft zusammen unterwegs gewesen & unternehmen noch immer sehr viel. Er ist wie ein Kumpel für mich, hat auch bis 2001/2002 bei uns in der Wohnung mitgewohnt & danach zog er ein Haus weiter, war also im Grunde ständig präsent bei uns.

Es gibt nichts, was ich in meiner Kindheit als negativ ansehen würde.. im Gegenteil! Ich werde dieses tolle Gefühl ewig in Erinnerung haben, weil ich immer genau wusste, mein Opa & mein Onkel sind IMMER für mich da, wir durchstehen alles, können alles mit vereinter Kraft und sind ein gutes Team! Das war unglaublich beruhigend, dieses Gefühl von Sicherheit & Geborgenheit wie in einer Burg. Alle meine Freunde & auch später meine Partnerinnen haben ihn auch sehr gemocht.. meine "Kindergartenfreundin" die ich seit 1994 kenne & deren Mutter sprechen noch heute oft von ihm & haben ihn in liebster Erinnerung :)

Mein Opa war dann auch offizieller Erziehungsberechtigter bzw. er hat das Sorgerecht zugesprochen bekommen. Er hat den Kontakt zu meinen Eltern ab diesem Zeitpunkt sehr minimiert, aber gerade meine Mutter hatte absolut Null Interesse an mir. Obwohl sie im selben Ort wohnt. 

Meine größte Sorge war, was passiert wenn er sterben sollte & was aus mir dann wird.. da machte ich mir gerade nachdem er 80 wurde (da war ich 14) enorme Gedanken drüber.. letzten Endes lebte er noch knapp 10 Jahre & hat sogar einige Väter aus meiner Realschulklasse überlebt (!), aber trotzdem, das war ein Thema das mir Sorgen machte. Mein Opa meinte immer, er habe das geregelt.. ich wäre zu meinem Patenonkel gekommen, habe ich Jahre später erfahren. 

Mit meinen Onkels & Tanten hatte ich übrigens genauso schon immer ein super enges und gutes Verhältnis. Mit meinem jüngeren Bruder, der bei meinen Eltern aufwuchs, komme ich auch recht gut aus, mit meinen Eltern habe ich aber wenig Kontakt. Mit meinem Vater entschärfte sich die Lage in den letzten 2-3 Jahren etwas, wir nähern uns langsam an --------> aber meine Mutter signalisiert mir immer noch ungewollt & ungeplant zu sein und dass ich ihr die Jugend kaputtgemacht hätte. Sie sieht mich mehr als Fremdkörper an, dem sie ihr Leben lang böse ist. Sie hat sich mal dafür entschuldigt, aber ändern könne sie ihre Meinung nicht. Egal, ich habe mich damit abgefunden.

Kommentar von zippo1970 ,

Mal ein Hoch, auf alle tollen Großväter..... :-)

Kommentar von Samwise ,

Hut ab für deinen Opa! :) 

Antwort
von Smilie7, 123

Nein Leider nicht.

Meine Eltern waren nicht für mich da und sie hatten auch kein Interesse an mir. Ich habe auch noch einen Bruder der der Liebling bei meinen Eltern war und sich mehr um ihn gekümmert hatten als um mich. 

Wir sind mit 4 Jahren ins Heim gekommen. In der Zeit hatte wir auch weiterhin kontakt zu unserer Mutter die uns regelmäßig besuchte.

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern als wir zum ersten mal ins Heim gekommen sind, dort hat es mir gut gefallen, muss ich zugeben.

Wir blieben ungefähr 2 Jahren dort, wovon wir von dort aus zu einer Pflegefamilie gebracht wurden. Dort blieb ich auch fast 3 Jahre lang und mein Bruder 2, bis das Jugendamt entschied das wir wieder ins Heim sollten. Was ich eigentlich bis heute nicht verstehen kann warum das Jugendamt so tickt. Es ist doch besser in einer Pflegefamilie aufzuwachsen als im Kinderheim!

Und von da aus blieb ich bis ich 17 war, mein Bruder noch etwas länger.

Mit 17 Jahren war ich so Du*m und wollte unbedingt zu meiner Mutter weil ich nicht mehr im Heim sein wollte, sondern ich wollte in einer Familiären Umgebung aufwachsen (was eigentlich schon zu spät war), was ich hinterher auch ziemlich bereut habe, weil ich sie in der Zeit erst richtig kennenlernte und der Rest meiner Familie auch!

Meine Eltern haben mein Bruder Bevorzugt.

Sie waren nicht bei meiner Einschulung dabei, aber die meines Bruders schon.

Nachdem ich bei ihr eingezogen bin ist das basiert.

Sie haben mich nie im Krankenhaus besucht, nicht mal angerufen haben sie mich. Aber wen mein Bruder im Krankenhaus war, wurde er fast jeden Tag besucht.

Meine Mutter hat mich ständig angelogen.

Sie hat mir auch erzählt das ich nicht gewollt bin und es schon zu spät war mich abzutreiben. Und das gemeinste an der Sache war, als sie es mir erzählt, sie sagte es so, als ob man über das schöne Wetter reden würde, sie hat sich dabei anscheinend nichts gedacht, das es mir denn Boden unter den Füssen wegreißen würde und es mich extrem verletzen wird. Sie hat sich auch nie dafür entschuldigt.

Sie hat mich sogar mal beklaut (Große Geldsumme) und sie hat sogar zugelassen das ihr Neuer Lover mein Kaninchen einfach so Schlachten darf. Ich bin schon lange Vegetarierin und am ende hat es keiner gegessen.

Sie hat es sogar zu gelassen das ihr Freund mich ständig befummelt und angefasst hat. Sie meinte es sei nur Spaß, was ich aber nicht so gesehen habe!

Als ich 18 wurde habe ich gleich die Chance ergriffen und bin wieder ausgezogen.

Mit 21 bin ich ganz von meiner alten Umgebung weggezogen. Wo ich noch Telefonisch kontakt zu meiner Mutter hatte, die mir eine Zeitlang jeden Monat 50 Euro hochgeschickt hatte (Damit ich das Geld wiederbekomme das sie mir geklaut hatte, was sie auch immer geleugnet hatte!). Als ich die Summe zusammen hatte, habe ich denn Kontakt ganz abgebrochen weil ich mit so einer Frau, die sich Mutter schimpft, nichts mehr zu tun haben will. Bis heute besteht kein Kontakt mehr zu meiner Familie. Warum soll ich auch bei einer Familie bleiben die kein Interesse an mir hat?!

Und mir geht es sehr gut ohne ihnen. Manchmal vermisse ich es zwar eine Liebe Familie zu haben und frage mich auch wie es währe wenn mein Leben anders verlaufen währe aber ich bin trotzdem Glücklich.

( Das ist jetzt keine Leidensgeschichte oder "habt Mitleid mit mir!" Geschichte. Ich habe mit der Vergangenheit abgeschlossen!)

Kommentar von DBKai ,

Ich finde das schon gut was du schreibst... über so etwas kann man ja mal erzählen... außerdem ist es ja etwas, was dir passiert ist und wofür du wahrscheinlich wenig kannst... Es gibt ja diese Fälle "Selbst Schuld - kein Mitleid", wenn Personen genau wissen, dass ein Verhalten schlecht ist und sich dauerhaft negativ auswirken wird, sich dafür entscheiden dieses aber trotzdem fortzuführen - dann gibt es später auch kein/weniger Mitleid, denn sie wussten ja vorher schon Bescheid... aber wenn jemandem etwas Schlimmes zustößt, wofür die Person ev. auch gar nichts kann, dann ist das schon auch schlimm... würde ich mal sagen...da kann ich schon auch Mitgefühl/Mitleid haben, denn das kann ja jedem passieren...

Immerhin hat dir deine Mutter immer mal wieder 50 Euro hoch geschickt...  wenn sie es schon geleugnet hat, dass sie das Geld geklaut hat, dann hätte sie ja auch dabei bleiben können und gar nicht daran denken müssen, irgendetwas davon zurück zu geben...  aber da war offenbar doch noch guter Wille vorhanden?

Ist auch was - aber deine Mutter scheint halt ganz schön überfordert gewesen zu sein... wie so viele Leute... die vorherige Generation hatte ja auch oft keine gute Kindheit und kaum jemand war für diese wirklich "da" - ich hab mir ja auch von meinen Großeltern erzählen lassen, wie deren Kindheit verlaufen ist... die Gesellschaft und die Umstände waren noch anders...  weshalb sie sich schwer tun anderen etwas zu geben und vorzuleben, was sie selber zuvor nicht erfahren haben... 

Eine liebe Familie und gute Freunde in einer schönen Umgebung zu haben, wünschen sich wohl die meisten Menschen - ich auch... dann kann man sich gut fühlen... und auch Spaß haben - dann überwiegen die sonnigen Seiten des Lebens... während, wenn das alles nicht da ist, die schattigen Seiten überwiegen... 

Antwort
von arashinouta, 72

Ja, im Großen und Ganzen sind meine Eltern sehr gute Eltern (bin 13, da ist man ja eh noch ein halbes Kind^^). Sie haben erziehen mich sehr aufklärend. Ich kann mit ihnen über alles reden, egal ob Schule oder Gefühle oder sogar Jungs (auch mit meinem Dad!^^). Beide sind Lehrer und haben mir in den ersten Schuljahren viel geholfen. Sie haben immer überprüft, dass ich ordentlich schreibe und so.

Unter der Woche haben sie nicht so viel Zeit für mich. Morgens gehe ich fast immer als Letzte aus dem Haus und wenn ich nachmittags heimkomme, gibt es wenn dann Brotzeit. Danach machen beide Mittagsschlaf und ich witme mich Hausaufgaben und danach meinen Hobbys. Abends essen wir gemeinsam, aber mehr auch nicht. Am Wochenende unternehmen wir aber tolle Ausflüge, wir gehen alle sehr gerne wandern.

Leider sind sie in vielen Punkten sehr... konservativ und stur. Ich spiele zum Beispiel seit 8 Jahren sehr gerne Videospiele (Pokémon, Zelda...). Das hat mein älterer Bruder zu verantworten, der mir als ich sechs Jahre alt war seinen Gameboy gezeigt hat ;)

Pokémon war von da an immer der Sündenbock für sie. Ich war mal schlecht gelaunt: Definitiv wegen Pokémon. Und so weiter. Generell haben sie ständig gesagt, wie dumm diese Spiele sind, haben mich aber im zeitlich begrenzten Rahmen weiterspielen lassen. Sie haben auch immer gemeint, dass ich das bald aufhöre (habe ich aber nicht, warte gerade gespannt auf den Release von Pokemon Sun & Moon^^). Erst dieses Jahr haben sie angefangen, meine Leidenschaft endlich zu akzeptieren, nachdem mein Bruder (der eigentlich selber nicht mehr wirklich zockt, zumindest nicht Nintendo^^) ihnen erklärt hat, dass er den Eindruck hat, wir würden uns durch ihre Sturheit stetig distanzieren.

Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, began daheim der Stress. Irgendwie kam so eine Affärensch*ße von meinem Vater auf, die für Stress, Streit und Tränen sorgte. Meine Eltern streiten sich immer mal wieder heftig, aber letztenendes wohnen wir immer noch alle unter einem Dach. Seit ein paar Monaten nehme ich dabei immer so ein bisschen die Schlichterrolle ein. Das heißt, ich bilde die Brücke zwischen beiden und tröste z.B. meine Mutter.

Ich bin ein Mensch, der schnell erkennt, wenn es anderen nicht gut geht und gleichzeitig gut die eigenen Gefühle verbirgt. Diese Eigenschaft fehlt meinen Eltern. Ich merke immer, wenn sie schlecht drauf sind und hake dann nach und tröste, aber sie merken es nicht oder sagen zumindest nichts. Wenn ich ihnen konkret sage, dass und was mir Sorgen bereitet, dann kümmern sie sich schon, aber jetzt bin ich mit 13 nunmal in einem Alter, wo man auch mal Probleme (z.B. mit den ersten Erfahrungen im Thema Verliebtheit) hat, wo man nicht direkt etwas sagt. Da würde ich mir dann schon manchmal wünschen, dass mich jemand von sich aus fragt, ob es mir gut geht, aber wahrscheinlich sollte ich meine Fassade einfach mehr bröckeln lassen.

Meine Eltern sind generell sehr locker und cool. Wir hören dieselbe Musik, die gleichen Sendungen (Neo Magazin Royale <3) und lachen über dieselben Dinge.

Abschließend kann man also sagen: Die Zeit, die wir miteinander verbringen, ist eine gute Zeit. Ich habe tolle Eltern.

Kommentar von DBKai ,

Das klingt ja toll... für deine 13 Jahre kannst du dich auch schon sehr gut ausdrücken... gut schreiben...

Pokémon als Sündenbock... was finden deine Eltern denn so dumm daran? Ist doch ein kreatives Fantasy-Spiel... ich mochte das auch gerne... Und wenn Spiele wie Pokémon dumm sind, was ist dann im Vergleich dazu "klug"?

Kommentar von arashinouta ,

Danke :)

Ich mag Pokémon auch immer noch sehr gerne. Ich denke, sie sind, auch wenn das jetzt fies klingt, einfach zu alt, um sowas zu mögen und zu verstehen. Aber was soll's, solange ich spielen darf ist mir mittlerweile nicht mehr so wichtig, was sie davon halten.

Immerhin wissen sie zu schätzen, dass ich keine 18+ Shooter spiele ;)

Antwort
von LucyChan2512000, 50

Hi! 

Mit meinen Eltern ist das etwas gemischt. Teils waren sie echt super teils widerrum nicht. 

Sie sind/waren eigentlich immer für mich da wenn ich Probleme hatte oder etwas was mich bedrückt oder in der Zeit wo ich in der Schule gemobbt wurde hat sich mein Vater auch darum gekümmert und das würde er jederzeit wieder machen. Und sie sagen mir oft das ich mit ihnen über Probleme und so eigtl. über alles reden kann, was ich aber nur teils mache weil sie vieles nicht verstehen. Das weiß ich weil ich schon versucht habe mit ihnen über meine Gefühle und Probleme und so zu reden aber sie haben es meines Erachtens nicht so ganz verstanden auch wenn ich mit ihnen darüber reden konnte. Sie haben mich eigtl. im Großen und Ganzem auch gut versorgt. Wir haben früher auch öfter was zusammen unternommen solang es dass geld zu ließ, waren in Schwimmbädern, haben alte Burgruinen besichtigt und so. Machen wir jetzt nicht mehr wirklich leider. Und meine eltern haben auch immer zurück gesteckt wo wir mal wieder kein Geld hatten haben weniger gegessen damit ich und meine Schwester satt wurden.. und haben auch sonst trotz Geldmangel zumindest versucht uns einiges zu ermöglichen, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.

Natürlich mag man die erzieherischen Dinge jetzt nicht so, wer mag das schon? ;) Nur meine Eltern haben meiner Meinung nach teilweise damit übertrieben. Zum Beispiel darf ich nur sehr sehr selten raus gehen, was mit Freunden unternehmen. Zumindest war das so wo ich 15 war, jetzt bin ich 16 und schotte mich aus bestimmten Gründen selbst irgendwie ab. Und mit meinem Vater war es etwas schwierig. Er ist sehr... aufbrausend, keinesfalls aggressiv, aber er regt sich recht schnell auf. Und es kam (besonders von Mitte letztes Jahr bis Anfang dieses Jahr) fast täglich zu heftigen Streitereien zwischen uns, und ihm ist auch öfter mal dann die Hand ausgerutscht und er hat mich geschlagen wenn er ausgetickt ist und hat mich wahnsinnig oft angeschrien und so. Jetzt ist es zum Glück besser geworden, wir streiten auch nicht mehr so oft. Nur noch kleinere Diskussionen, aber das ist ja normal. (Auch wenn ich irgendwie angst habe dass es wieder so wird) 

Aber insgesamt habe ich eine recht gute Erziehung genossen, ich bin keiner dieser aggressiven, sorry, aber Schlampen die dauernd rumpöbeln und Komasaufen und sowas. Ich trinke zwar gerne Alkohol, aber in Maßen und nicht jedes Wochenende. Und ich rauche zwar auch aber ich mein vom Verhalten bin ich meiner Meinung nach gut erzogen worden. Ich weiß mich zu benehmen und dafür bin ich meinen Eltern dankbar. 

Mit meinem Vater habe ich jetzt eine Beziehung die sag ich mal okay ist. Es könnte besser sein, aber es ist lange nicht so ein schlechtes Verhältnis wie zu der Zeit in der er mich so oft geschlagen hatte. Das verhältnis zu meiner Mutter ist würd ich sagen recht gut und dann hab ich da noch eine kleine Schwester.... ja. Sie ist die schlimmste. Mit ihr vertrag ich mich ganz und gar nicht, und ich denke ich werde wenn das verhältnis nicht besser wird wenn ich ausgezogen bin nicht mehr so viel kontakt mit ihr haben. Wir streiten uns mehrmals täglich, schreien uns an, sie schlägt, kneift, beißt mich wo ich öfter auch mal zurück schlag wenn ich sie noch erwische aber sie macht das öfter und auch oft einfach aus heiterem himmel ohne irgendeinen besonderen Grund. Seis nur das sie eine Diskussion mit meinen eltern hat und muss nur auf dem Weg stehen schon schlägt sie mich im Vorbei gehen auf dem weg ins zimmer obwohl ich ja nichts damit zu tun habe. Und sie klaut auch meine Sachen, auch die von meinen Eltern, und auch geld und so und sie verpetzt alles, wirklich alles. seis das ich im Zimmer rauche (darf nur im anderen Teil der Wohnung und mein Zimmer liegt halt im rauchfreiem Teil) oder das ich nach der Schule noch mit einer freundin in der stadt chill wenn wir früher aushaben einfach alles. Und wenn ich sie ein einziges mal verpetze (was ich fast nie mache nur wenn meine eltern es wirklich wissen sollten) dann schreit die mich direkt voll an schlägt mich und was weiß ich noch. Und sie hakt auch dauernd auf mir rum, das ich fett bin das ich bisexuell bin und eine Freundin hab und was weiß ich und sonst tut sie auf ach so tolerant. Das sagt sie nur um mich zu beleidigen. Das Verhältnis mit ihr ist also offensichtlich ziemlich beschissen auf gut Deutsch gesagt. 

Und zu Tanten und Onkeln habe ich keinen Kontakt. Ab und zu hör ich mal von meiner Oma väterlicherseits (Opa ist tod, kannte ich aber nicht) und zu meinen Großeltern mütterlicherseits habe ich aber auch ein recht gutes Verhältniss. Ich geh auch oft abends bei meinem opa essen. 

Ich hoffe ich habe jetzt nicht allzu viele Fragen vergessen, aber das ist so ne Beschreibung von meiner Familie und joa. 

LG, Lucy ^^ 

Antwort
von Achwasweissich, 63

Meine Eltern hatten oft wenig Zeit und meine Mutter war sehr streng so das ich praktisch mit meiner Oma aufgewachsen bin. Von ihr habe ich viel gelernt das mir heute hilft: sparen, ein wenig kochen und ganz wichtig das man immer weiterlernen sollte denn wenn man aufhöer sich zu intressieren setzt die Verdummung ein. meine Eltern sind absolut nicht an Kulturen intressiert, Kust ist für sie zum großen teil Schwachsinn und Musik ...eingeschränkt^^ Durch meine Oma ahbe ich einen gewissen Zugang zu diesen Dingen gefunden und gelernt auch das zu respektieren was ich nicht mag.

Heute verstehe ich mich gut mit meinen Eltern, nachdem sie irgendwann bemerkt haben das ich kein kleines Kind mehr bin und tatsächlich selbst Entscheidungen treffen kann. Leider herrschte zwischen uns 3 Geschwistern eine ständige, von meiner Mutter geschaffene Konkurrenz: Meine kleinen Geschwister sollten wie ich mehr für die Schule tun, ich sollte wie mein Bruder mehr Freunde haben, wie meine kleine Schwester ein richtiges Mädchen sein und immer schön positiv eingestellt sein - was nicht meine Natur ist. leider hat das dafür gesorgt das wir heute so gut wie gar keinen Kontakt mehr haben.

Antwort
von Lycaa, 173

1. Ja

2. Das würde jetzt ein sehr langer Text. Im Prinzip alles, was man sich darunter vorstellen kann, wenn man Frage 1 mit ja beantwortet. Wir hatten ein normales Familienleben mit gemeinsamen Unternehmungen und unsere Eltern haben häufig finanziell und persönlich uns Kindern zugunsten zurückgesteckt

3. Gefallen hat mir alles, was mir erlaubt und finanziert wurde, nicht gefallen hat mir alles, was mir verboten/nicht finanziert wurde. Das klingt jetzt vielleicht lapidar, aber als Kind/Jugendliche war das genau meine Weltsicht. Wenn mir was verboten wurde, war ich genauso sauer wie jeder andere. Es war mir egal, ob ich vielleicht auf hohem Niveau jammere. Die Einsicht kam erst später.

4. Ja

5. Ja

6. Wieder langer Text. In Kürze: Auf eigenen Beinen zu stehen, eigene Entscheidungen zu treffen, Respekt und Rücksichtnahme vor Anderen, Zusammenhalt, ...........

7. Ja

8. Ja. Ich war als Teeny abee trotzdem so manches Mal nicht zugänglich für Ihre Argumente.

9. siehe 6.

10. Sehr gut. Nicht war, sondern ist. Wir stehen alle in lockerem Kontakt und es gibt regelmäßige Treffen. Sippe eben

Antwort
von wombat6, 128

Meine Eltern waren beide für mich da. Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 9 war. Aber ich hatte weiterhin regelmäßigen Kontakt zu meinem Vater. Und auch die beiden untereinander haben sich nicht gestritten oder Differenzen auf meinem Rücken ausgetragen.

das ist es auch, was ich von Ihnen gelernt habe. Respekt meinem Gegenüber, egal, welche Meinung dieser hat.

ABER meine Mutter war zwar da, doch hatte sie regelmäßig wechselnde Partner. Daher sind wir alle paar Jahre umgezogen, allerdings nicht soweit, dass ich hätte die Schule wechseln müssen oder meine Freunde verloren hätte. Meine Mutte hat schon früh Depressionen bekommen. Hatte sie wohl schon als Teenie. Und das hat sich auf unsere Beziehung ausgewirkt.

ich bin heute selbst Mama und habe seit 3 Jahren keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter. 10 Jahre lang hat sie mich drangsaliert, mir alles vorgeschrieben, wie ich mein Leben leben muss, wie ich meine Kinder erziehen muss, war sehr bestimmend. Irgendwann musste ich mich entscheiden: Entweder ich gehe mit kaputt, oder ich verlasse diese Frau.

Ich habe heute keinerlei Gefühle mehr für sie. So eine richtige Mutter-Kind Beziehung hatten wir nie, eher ne Freundschaft und später eben nur noch Abneigung meinerseits.

Das Verhältnis zu meinem Vater ist sehr gut. Ware es schon immer und wird es auch bleiben.

Meine Großeltern väterlicher seits sind leider früh gestorben, aber als Kind war ich oft da. Mein Opa hat mir die Natur nahe gebracht und den liebevollen Umgang mit Tieren, was später mein Vater weitergeführt hat. Meine Oma hat immer dafür gesorgt, dass ich alles bekomme, was ich brauche.

Der Vater meiner Mutter ist gestorben, als ich 6 Jahre alt war. Meine Oma war immer arbeiten, hatte einen großen haushalt zu versorgen und fünf Kinder. Ich bin dort praktisch aufgewachsen mit meinen ganzen Cousinen. Dort war der Familientreffpunkt mit allen tanten und onkeln. Es gab öfter Differenzen, aber nichts gravierendes. Nur eine Tante von mir, mit dieser kam ich nicht klar.

Aber wenn ich heute zurück denke, war es eine schöne Zeit.

Ich lebe heute mit meinen beiden Kindern alleine in unserem haus. ich aselbst bin geschieden und habe mich bewußt dazu entschieden, ohne Beziehung zu leben. Ich komme besser alleine klar, ohne Mann. ich denke, dies kommt daher, weil meine Mutter ständig wechselnde Partner hatte. Aber ich mache ihr deshalb heute keinen Vorwurf, mir geht es mit der Entscheidung damit sehr gut.

Durch die Liebe zur Natur und zu den Tieren, habe ich mir einen kleinen Zoo zuhause zugelegt. Vier Hunde, zwei Kaninchen und evtl. bald Hühner. Das ist mein Ruhepol und ich führe damit das Leben meiner Großeltern weiter.

Antwort
von Loorelai, 28

Also bei mir gibt es nur meine Mutter, meine Geschwister und mich. Meine Mutti ist die beste auf der ganzen Welt und ohne sie wäre ich ein Wrack. Wie sind beste Freunde und können über alles reden. Sie lässt mich so viel durchgehen und steht trotzdem immer hinter mir. Sie nimmt das Leben so lässig und gibt einem das Gefühl der Geborgenheit. Zum Beispiel als ich darmals in der 11 Klasse meinte sie um Mitternacht zu mir, willst du die Staffel mit mir schauen. Du kannst auch morgen blau machen. Solche verrückten Sachen kann ich immer mit ihr machen.

Einen Vater habe ich nicht. Für mich ist er gestorben. Er ist nicht Teil meines Lebens und das ist auch gut so !

Zu meinen Geschwistern habe ich ein sehr enges Verhältnis. Ich ziehe meine Brüder auch praktisch auf weil ich auch 10 Jahre älter bin als sie und dadurch sie fast wie meine eigenen sind.

Ohne meine Onkels und Tanten wäre ich heute auch nichts. Meine Onkels sind meine Väter und wenn wir uns alle treffen ist es das lustigste und das beste was passieren kann. Wir albern rum und sind in ernsten Situationen trotzdem für einen da. Ich liebe sie.

Meine Familie hat immer einen hohen Wert auf Bildung gelegt. Es war von Anfang an klar, dass ich Abitur mache und dann Studiere. Das finde ich aber auch gut so, denn ohne sie hätte ich heute vielleicht nicht die Möglichkeiten gehabt das zu machen, was ich heute mache.

Antwort
von devinha35, 69

Ich komme bis heute nicht mit meinen Eltern wirklich aus. Wir sind zuuuuuuuuuu verschieden. Viel Liebe is da nicht gewesen

Und ich habe die Hölle auf Erden erlebt. Auch meine Mutter erzählt mir immer wieder, dass sie es zutiefst bereue geheiratet zu haben und Kinder bekommen zu haben. Und immer noch versucht Sie mich zu beeinflussen, die fürsorgliche Mama zu spielen, nur um ihr eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen.

Mein Vater is halt wie er is - so voller Zorn

Was uns halt alle verbindet ist Liebesschmerz

Antwort
von vanillakusss, 33

Nein, nicht wirklich.

Ich bin das erste Kind und da meine Eltern weiter gearbeitet haben, war ich bei Oma und Opa. Da ging es mir total gut, ich habe beide sehr geliebt und sie haben sich mehr als gut um mich gekümmert.

Meine Eltern waren da anders und ich habe nur zu meinen Großeltern eine wirklich Beziehung aufbauen können.

Nach mir kamen dann meine Brüder, da ist meine Mutter zu Hause geblieben und sie hat eine ganz andere Verbindung zu ihnen, ich war da irgendwie außen vor. Das habe ich natürlich immer bemerkt aber als Kind hat es mir nichts ausgemacht, ich hatte meine Oma und ein paar Tanten, ich war sehr oft bei ihnen, ich fand das normal und angenehmer als zu Hause.

Jetzt, als Erwachsene, habe ich eine etwas engere Beziehung zu meiner Mutter, das liegt aber an mir, ich weiß, dass meine Mutter nicht ewig lebt und deswegen verbringe ich mehr Zeit mit ihr. Aber so eine innige Beziehung wie zwischen meiner Tochter und mir, werden meine Mutter und ich nie haben. Was aber nicht schlimm ist, ich habe alles von meinen Großeltern bekommen.

Antwort
von thlu1, 108

Ja eigentlich haben sich meine Eltern um uns gekümmert. Aber irgendwann haben sie angefangen sich zu sehr in mein Privatleben einzumischen und mich zu dem machen wollen, was ich nicht wollte. Das hat bis in meine Eher hineingereicht und hat die Beziehung zu meinen Eltern heute doch ziemlich belastet.

Antwort
von Kat1971, 114

Ich bin ein Ostkind und hatte gute Eltern....auch streng was die Eltern auch sein müßen...man wird ja auch auf ein Leben ohne Eltern vorbereitet wenn man auszieht....egal was war, im Kindesalter oder auch wenn man Erwachsen ist, meine Eltern waren immer für mich da....und das sollte bei einer guten Erziehung auch anders herum sein. Man merkt erst was man an denen hatte wenn einer stirbt.

Ich kann nur positives sagen. 

Und ich denk für meine Kinder bin ich auch eine gute Mutter.

Antwort
von PrinceOfNoldor, 28

Ich finde meine Eltern kümmern sich gut um mich.

Ich bin so eher der unkomplizierte Typ, recht vernünftig und schon immer sehr selbstständig, also mit meinem Zwillingsbruder zusammen sind wir selbstständig, deswegen dürfen auch fast alles, unsere Eltern sind da sehr offen.

Es gibt nur selten Stress zuhause, früher öfter wegen unserem großen Halbbruder, er war Drogensüchtig, jetzt ist er wieder clean, aber wegen uns gibt es fast nie ärger, wir sind entweder brav oder lassen uns nicht erwischen.

Mit unseren Großeltern verstehen wir uns gut, aber leider wohnen sie weiter weg, väterlicherseits sogar im tiefsten Bayern und unsere mit unseren Onkeln und Tanten verstehen wir uns auch gut.

Mit meinem Zwillingsbruder versteh ich mich super, wir hatten niemals Streit, wir machen alles zusammen und teilen auch alles, sogar Kaugummies, Lutscher und manchmal die Zahnbürste, denn wir ekeln uns nicht voreinander, weil wir eh gleich sind, er ist mein bester Freund und ich vertraue ihm komplett.

Mit unserem großen Halbbruder verstehen wir uns mitlerweile wieder gut und unsere kleine Schwester ist halt 5 und nervig, aber wenn sie nicht nervt, dann verstehen wir uns gut mit ihr.

Antwort
von mindesten, 24

Waren eure Eltern (Papa und Mama) für euch da?

Meine Mutter war immer für mich da, mein Vater war eigentlich immer mit seiner Arbeit beschäftigt und so gut wie nie zu Hause, wenn er dann zu Hause war, hat er aber meistens schlechte Laune gehabt und uns irgendwie versucht zu schikanieren, manchmal hat er mich auch geschlagen (relativ oft sogar).

Was haben sie für euch und mit euch gemacht?

Hart gearbeitet haben meine Eltern für mich. Meine Eltern hatten aber eigentlich fast nie Zeit, weshalb ich so gut wie nie etwas mit meinen Eltern unternommen habe, geschweige denn im Urlaub war.

Was hat euch gut gefallen und was weniger gut?

Das mag sich vielleicht komisch anhören, aber ich mochte es das meine Eltern nicht so übermäßig fürsorglich und besorgt waren. Ich hatte alle Freiheiten der Welt und durfte schon als Kind eigentlich fast alles, was andere in meinem Alter nicht durften (Spiele ab 18 Jahren spielen, draußen bleiben solange ich will...)

Weniger gut gefallen hat mir die Tatsache, dass meine Eltern mich ab und zu geschlagen haben (Meine Mutter nur ein mal, mein Vater unzählige male) und auch sonst eigentlich kaum freundlich waren, sondern immer nur gemeckert haben wenn sie mit mir gesprochen haben...

Habt ihr eine gute Beziehung zu ihnen?

Relativ. Tendenziell aber eher weniger.

Antwort
von Sunnycat, 119

Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen, hatte weder Vater noch Geschwister, meine Mutter ist der Meinung sie hat ALLES für mich getan, alles richtig gemacht....

 In Wirklichkeit, hat sie mich von allem ferngehalten, ich hatte weder Freunde noch Sportverein usw. wurde auf eine weiterführende Schule und in eine Ausbildung gezwungen, die mir überhaupt nicht liegt, nur weil es ihr in den Kram gepasst hat, wäre es nach ihr gegangen, hätte ich noch weiter Schule/Ausbildung gemacht, dass sie bis max. 27 Kindergeld und Waisenrente kassieren kann. Trotz Kindergeld und Waisenrente musste ich "Kostgeld" abgeben. Für sie war immer nur ihr Sch*** Haus, ihr Garten und IHRE Mutter wichtig......

Leider bin ich nicht von ihr losgekommen, (Einzelkind/großes Haus/sie alleine....) Heute hocke ich mit meiner Familie in einer besch****** Einliegerwohnung (Kellerloch) bei ihr im Haus und sie bewohnt eine 130 qm große 5 Zimmerwohnung, das steht ihr ja schließlich zu, sie hat dafür hart gearbeitet und ALLES für mich getan..... 

Warum ziehe ich nicht weg? Mir wird Undankbarkeit vorgeworfen. Jetzt ist sie alt und braucht wahrscheinlich auch bald Hilfe.... Von mir wird erwartet, dass ich mich dann um ALLES kümmere (alles bleibt wie es ist, sie alleine in der großen und wir zu viert in der Kellerwohnung) und sie nicht im Stich lasse, ich könnte k***en......

:-(

Kommentar von KaeteK ,

Du kommst verbittert rüber. Ich sehe nicht, dass deine Mutter für deine jetzige Situation die Verantwortung trägt. Vielleicht solltest du endlich mal mit deiner Mutter reden und ihr klar machen, was dir auf dem Herzen liegt. Du beklagst dich, dass du in ihrer Einliegerwohnung leben mußt, dann geh, such dir ein Wohnung und lebe dein eigenes Leben. Schließlich ist es das Haus deiner Mutter und noch nicht deins. lg

Kommentar von Angelstar19 ,

Wie alt bist du denn, ich meine wenn du schon eine Ausbildung gemacht hast, warum suchst du dir nicht ein Vollzeit job und such dir eine eigene Wohnung? ich kann schon verstehen das deine Mutter dich zu alles gezwungen hast was du nicht machen wolltest aber du hättest ihr von Anfang an sagen sollen was dir nicht gefällt. reden ist das einzige was man machen kann damit alles besser wird, und damit man sich versteht. ich weis was du meins aber warum gehs du nicht einfach weg? was du schreibst klingt wirklich anbisschen undankbar von dir und das ist nicht fair, ich kann mir schon vorstellen das deine Mutter alles für dich gemacht hat obwohl es sachen gibt die du an ihr nicht magst!

Kommentar von DBKai ,

Wenn sie so eine tolle Mutter ist, wie sie dir immer sagt, dann solltest du mit ihr ja reden können... denn sie tut ja eh "alles" für dich - also wird reden hoffentlich auch möglich sein? Und du findest ja eben nicht, dass sie alles richtig gemacht hat - dann sag ihr das auch, was du schlecht gefunden hast... und warum es deiner Meinung nach schlecht war - was besser gewesen wäre... Sehr viel mehr kannst du sonst wohl eh nicht machen, als zu versuchen, dass ihr euch aussprecht... 

Kommentar von Sunnycat ,

Mit ihr kann man nicht reden.

Antwort
von Shany, 47

Ich habe mich auch immer um meine fast 20J Tochter gekümmert.Ja 

Kommentar von DBKai ,

Und hat sich um dich auch mal jemand gekümmert?

Antwort
von HalloRossi, 114

Mein " Papa", als mein Erzeuger hat die Familie frühzeitig verlassen bevor wir 3 Kinder auf die Idee kamen uns zu erinnern. Meine " Mama " hatte kein Bock auf uns Kinder und sich nur um ihren Beruf gekümmert.

Antwort
von MelHan, 80

Also meine Mutter und meine Großeltern haben sich sehr gut um uns gekümmert.  Gekocht, gut behandelt, Geschichten vorgelesen, bei Hausaufgaben geholfen, Ausflüge gemacht, ins Schwimmbad gegangen, Schneemänner gebaut usw.

Sie alle haben mich mit Respekt zu Respekt erzogen und gaben nie das Gefühl nicht gut genug zu sein.
Meine Großeltern waren bis zu ihrem Tod da für mich.

Zu keiner Mutter habe ich sehr ein gutes Verhältnis und wir sehen uns mindestens einmal pro Woche und telefonieren fast jeden Tag.  

Mein Vater war da wenn es im gerade in den Kram passte.  Dann verbrachte ich ein Wochenende  bei ihm wo es keine Regeln gab, fern geschaut wurde bis in die Nacht, Cola getrunken wurde bis zum übergeben, Kaugummi gekaut wurde bis der Kiefer weh tat und man weder duschen noch Zähne putzen musste.  Diese Beziehung verlief dich in meiner Teenager Zeit im Sand und 10 Jahre später hatten wir wieder Kontakt.  Wir haben ein gutes, wenn auch sehr fremdes Verhältnis.

Antwort
von heidemarie510, 102

Schöne Frage! Meine Eltern leben schon eine ganze Weile nicht mehr, aber wir können sagen, wir hatten eine gute Kindheit, wurden aber nicht mit Geld verwöhnt. Ich bin Jahrgang 1954...Meine Eltern waren für meine Schwester und mich immer da. Sie haben uns gefördert und gefordert, eher etwas überbehütet. Familie wurde groß geschrieben. Mein Vater wahr ein sehr, sehr ehrlicher, sozialer und toleranter Mann. Das hat er versucht uns zu vermitteln.

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