Frage zu Cyanophyta Aufbau?


21.04.2023, 21:57

Ah, Chromatoplasma hat sich geklärt, bleiben nur die anderen Beiden? dind die Tylakoide die Stapel und die anderen die Schläuche? Aber ich dachte, zu Thylakoiden gehören beide Zelleinstülpungen

1 Antwort

Chromatoplasma: das äußere (periphere) Zellplasma der Cyanobakterien. Im Gegensatz zum inneren Zellplasma (Centroplasma) ist es farbig (daher auch Chromatoplasma).

Thylakoide: das sind die Membransysteme der Cyanobakterien und der Mitochondrien.

Phycobilisomen: das sind Proteine mit Antennenpigmenten, die auf der Thylakoidmembran sitzen. Sie dienen natürlich dem Einfangen von Sonnenlicht für die Photosynthese.

Einmal ein ganz allgemeiner Tipp von mir: mir fällt auf, dass du zum gleichen Thema recht viele Fragen stellst. Ich weiß, dass es im Studium nicht immer einfach ist. Du bist aber nicht mehr in der Schule, vieles musst du dir im Studium selbst erarbeiten. Anstatt darauf zu warten, dass man dir die gewünschten Informationen auf dem Silbertablett präsentiert, kannst du dir viele Fragen mit etwas Eigeninitiative auch selbst beantworten. Ich hab deine Frage hier durch Zufall gefunden und du siehst ja, dass du jetzt fast drei Tage lang warten musstest. In der Zeit hättest du locker die Antwort selbst finden können. Vorlesungsfolien sind nur ein grober Anhaltspunkt. Vieles musst du in Lehrbüchern im Selbststudium vertiefen und eigenständig erarbeiten. Du musst nicht jedes Buch kaufen, aber in der Unibibliothek findest du eine große Auswahl. Im Strasburger hättest du die Antwort bestimmt leicht selbst gefunden. An meiner Uni ist es möglich gewesen, mit VPN auch online auf viele Medien zugreifen zu können und diese als pdf zu downloaden. Das ist doch bestimmt an deiner Uni auch möglich. Und auch im Internet findet man generell viele Infos. Bei Google den Begriff Phycibilisom einzugeben dauert wirklich nicht länger als auf gutefrage eine Frage zu erstellen und du erhältst umgehend das gewünschte Ergebnis. ;-)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologiestudium, Universität Leipzig