Frage von Casabian, 197

Darf ich als bevollmächtigter mit der EC Karte meiner Mutter im Elektronfachmarkt bezahlen?

Antwort
von jofischi, 99

Die Weitergabe der Karte oder der PIN an Dritte ist in den AGB aller Banken nicht erlaubt. Wird gegen diesen Grundsatz verstoßen haftet die Bank nicht für mißbräuchliche Benutzung der Karte. nd bei Zahlung mit Unterschrift (Bankeinzug) macht man sich strafbar, wenn man die Unterschrift einer anderen Person nachmacht. Und bei fehlender Übereinstimmung der Unterschriften auf Karte und Zahlungsbeleg wird kein Händler etwas verkaufen, weil die Bank die Zahlung ablehnen würde.

Antwort
von ArcticBear, 63

Nein!!!!!!
Das darfst du nicht!!
Die Karte darf nur vom KARTENINHABER benutzt werden (der Name der drauf steht), deine Mutter kann für dich eine Karte zu ihrem Konto ausstellen lassen. Dann stehst du auch auf der Karte drauf und du darfst damit bezahlen. Allerdings darfst nur du mit deiner Karte bezahlen. Auch nicht deine mutter.
Denn sobald du mit der Karte bezahlst hat dir deine Mutter die Pin Nummer verraten (laut AGB der Bank verboten)
Oder du musst unterschreiben. Das bedeutet du fälschst ihre unterschrift.
Und das ist auch strafbar.

Antwort
von Rolf42, 68

Nein, du brauchst dazu eine eigene Karte (die du als Bevollmächtigter auf Anforderung von der Bank bekommst).

Antwort
von Sonnenstern811, 121

Nein. Die Karte darf nach den Bedingungen der Banken nicht an Dritte weiter gegeben werden. Dazu zählen auch engste Verwandte.

Wenn es aber an der Kasse keiner merkt, wird auch niemand was unternehmen. Wie wäre es mit einem Besuch vorab am ecAutomaten?  Da schaut niemand drauf.

Ich hoffe allerdings, sie ist einverstanden.

Kommentar von jofischi ,

nicht nur die Karte, auch die PIN darf nicht weiter gegeben werden. Wenn dies nachweisbar ist, zahlt keine Bank einen eventuellen finanziellen Schaden

Kommentar von Sonnenstern811 ,

Klar, aber wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter. Und am Automaten müsste es erstmal bewiesen werden, wenn alles ok abläuft.

Ich habe mich mal bei der Postbank beschwert, weil ich mit der Karte meiner Mutter, die im Pflegeheim ist, noch nicht mal den Kontostand erfuhr.

Besonderer Witz dabei: Meine Frau oder Lieschen Müller, die Nachbarin, hätte es ohne weiteres bekommen. Auch eine Auszahlung. Fasching leider verpasst, da hätte es auch noch geklappt.

Ist ja total blöd, an jedem Post Ec kriegte ich den auch. 1000€ pro Tag ebenfalls.

Da wurde ich aufgeklärt, dass sie noch mal vom Einzug der Karte absehen, da sie die Konto-Nr nicht wissen. Na dankeschön.

Theorie und Praxis halt. Online Zugang hat das Problem gelöst.

Antwort
von Velocy, 128

Strafbar ist es nicht, aber der Elektronikfachmarkt kann es ablehnen die Karte zu akzeptieren, da die Karte nicht auf dich ausgestellt ist und du auch die Unterschrift die auf der Karte ist nicht leisten kannst (nicht immer wird die PIN verlangt).

Antwort
von LoreS94, 99

Also meine Eltern z.B teilen sich ein Konto, welches auf den Namen meines Vaters läuft und mit der geht sie immer einkaufen.
Ebenso haben mir schon Verwandte oder gute Freunde ihre Karte & PIN gegeben...
Mir wäre das echt neu.....

Kommentar von jofischi ,

zwei Verfügungsberechtige für ein Konto ist eigentlich ganz normal, da hat jeder eine Karte und eine eigene PIN. Nur die Weitergabe der PIN ist höchst bedenklich.

Kommentar von LoreS94 ,

achso :-) Naja das kommt ja nicht häufig vor wenn dann nur in der Familie oder enge Freunde. Ich gehe manchmal auch mit der Karte meiner Mutter einkaufen (auf der übrigens der Namen meines Vaters steht....) oder für meine betagte Grossmutter mit deren Karte... Ist das jetzt verboten (Schweiz), es ist ja mit deren Einverständnis und den PIN hab ich ja auch bekommen

Kommentar von Rolf42 ,

Die PIN ist eine Persönliche Identifikations-Nummer, und das ist wörtlich zu nehmen. Eine Weitergabe an andere Personen (auch an Bevollmächtigte) dürfte auch in der Schweiz ein Verstoss gegen die Sorgfaltspflicht des Kunden sein.

Kommentar von Ifm001 ,

Du musst zwischen Konto und Karte unterscheiden.

Antwort
von Erklaerbaer17, 136

Ja darfst du. Nimm vielleicht noch ein Begleitschreiben deiner Mutter mit aus Sicherheit. Auch Dein Perso wäre nicht verkehrt. Wenn du dann noch ihre Pin hast, kann eigentlich nix verkehrt machen. Ach ja ich hab es bei meiner Tochter immer so gemacht auf dem Begleitschreiben eine Telefonnummer fals es Rückfragen geben sollte. Gab nie wirklich Probleme!

Kommentar von fernandoHuart ,

ich wurde sagen die Perso der Mutter oder ein beglaubigte Kopie davon und die Vollmacht dabei wären auch nicht schlecht.

Kommentar von Erklaerbaer17 ,

Hat es nie gebraucht aber sicher ist sicher klar.

Kommentar von Sonnenstern811 ,

Sehr seltsam und nicht statthaft. Siehe auch mein Kommentar dazu an anderer Stelle. Begleitschreiebn nützen da gar nichts. Inhaber-Persos ebenso wenig.

Wenn sich ein Geschäftsmann darauf einlässt, des Mammons willen, ist es sein Risiko.

Wer soll denn deren Echtheit überprüfen, bzw auch noch dort anrufen?  Echt ein Unding. Aber es gibt zum Glück Ec-Automaten. In der Regel sind diese recht verschwiegen.

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 48

Ja, darfst du. Allerdings ist der Elektromarkt nicht verpflichtet, die Karte zu akzeptieren.

Antwort
von fernandoHuart, 80

Du darfst damit so viel Elektronen kaufen wie Du möchstest. Ich muss aber darauf hinweisen dass der Markt keine Tüte mehr gratis verteilt.

So ernst jetzt. Du bist bevollmächtigt also auch volljährig und geschäftsfähig.

Nehme ich an.

Und der PIN kennst Du auch.

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