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Carport bauen

Frage von MissRammstein MissRammstein

Hallo möchte mir ein Carport bauen auf meinem eigenen Grundstück!

An und für sich kein Problem war auch schon im Bauamt auf der Gemeinde also wirklich kein Stress... nur möchte ich das mit Freunden selber bauen. somit bin ich auf der Suche nach einem Bauplan! Vllt kann mir einer von euch helfen??

Ich habe mir vorgestellt: Das Gerüst aus Holz und die stückel/Füße einbetonieren, damit das Gestell auch einen Sturm aushält. Als Dach denke ich an ein einfaches Wellblech. Es soll weder teuer sein noch gut ausschaun... es soll einfach seinen Zweck tun und mein Auto vor Regen/Sturm etc schützen! vllt kann mir von euch wer helfen??

Liebe Grüße Miss Rammstein

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Antworten (11)

  • 3
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Mosquit0 Mosquit0

    Hallo Miss Ramstein,

    Ein Carport muss sein eigenes Gewicht, Winddruck und Schneelast sicher aushalten. Für ein PKW reicht eine Dachfläche von 3 x 5 Metern üblicherweise aus. Die Dachfläche soll eine Neigung zu mindestens einer Seite haben um das Regenwasser ablaufen zu lassen. Bei einer Dachfläche von 15 m² und einer Dachlast von mindestens 150 Kg/m²ist schon ordentliches Material gefragt. Ich würde die Ständer aus 140 x 140 mm KVH (Konstruktionsvollholz)fertigen, in der gewünschten Höhe mittels Ausklinkung eine Doppelfette aus 2 KVH 40 x 120 mm und als Auflage Sparren (ebenfalls KVH) aus 80 x 100 mm im Abstand von 60 cm aufsatteln. Anschlussstellen mit Schlüselschrauben verbinden, Pfetten mit Balkenschuhen sichern. Zur Sturmsicherung die Ständer zusätzlich mit Diagonalstreben zur Doppelpfette verstärken.

    Kommentar von MissRammstein MissRammsteinMissRammstein

    größer wie 3x5 meter ist der platz schon gar nicht (:

    Gut ich werd mal planen gehen :)

    DANKE

    Kommentar von Mosquit0 Mosquit0Mosquit0

    Mach' das - und viel Spass. Habe kürzlich für einen Nachbarn ein Doppelcarport gebaut. Hat knapp 1.000€ an Material gekostet - ist aber auch besser als die meisten käuflich erwerbbaren Carports geworden

  • 2
    Antwort von koelle4711 koelle4711

    Liebe Miss Rammstein

    Einige der renomierten Carporthersteller stellen auf ihren Webseiten entsprechende Montageanleitungen für ihre Carporte bereit. Das sind zwar keine reinen Baupläne mit allen Maßangaben, aber trotzdem ganz hilfreich, um einen Überblick über die Konstruktionsweise (Dachformen, Fundamentgrösse usw.) und die jeweiligen Dimensionen zu bekommen. Wie hier häufiger schon drauf hingewiesen, ist die Thematik "Statik" wirklich nicht zu unterschätzen, denn wie heißt es so schön:

    > Unwissentheit schützt vor Strafe nicht

    Und Versicherungen nutzen bekanntlich jede Gelegenheit, um im Schadensfall nicht zu zahlen.

    Unter www.exklusivcarport.com finden Sie diesbezüglich noch weitere Informationen, auch alle jeweiligen Landesbauordnungen und auch noch eine Alternative zum Holz- oder Stahlcarport. Anhand der beigefügten Bilder sehen Sie die Vielzahl der Gestaltungsmöglichkeiten die es gibt.

  • 2
    Antwort von tincek tincek

    Liebe Miss Rammstein,

    ich habe bereits mehrere Carport Projekte hinter mir und habe festgestellt, dass am Ende manche fertig Bausätze günstiger sind als das Material, das man sich zusammengekauft hat. Hinzu kommt, dass zumindest bei zuverlässigen Lieferanten wie http://www.cashkuh24.de (Haus und Garten) zum Holz und Montagematerial eine lesbare Bauanleitung und Dokumentation zur Statik mitgeliefert wird. Adios, Martina

  • 2
    Antwort von anjanni anjanni

    Bei solchen Frage lasse ich mich im Allgemeinen vom Holzhändler meines Vertrauens beraten.

    Der hat nicht nur das Material, der hat auch gelernt, wie man die Statik berechnet.

    Auch das Wellblechdach muß auf Leisten liegen. Wie stark die sein müssen, hängt von der maximalen Last ab (Schnee z.b.), die auf das Dach kommen kann. Davon hängen dann auch die Stärken der Pfosten ab usw.

    Nur wenn das genau berechnet wurde, hast Du einigermaßen Sicherheit, daß Dein Auto auch bei ungemütlichem Wetter sicher unter dem Dach steht.

    Kommentar von MissRammstein MissRammsteinMissRammstein

    hmm ok dann fahr ich nachher zu meinem Schreiner der mein Zimmer schon komplett möbiliert hat :)

    Lieben dank!

    Kommentar von anjanni anjannianjanni

    Zimmermann wäre besser - aber vielleicht kann der Schreiner auch Statik rechnen.

    Das Aufbauen hinterher, wenn man alles richtig berechnet hat, ist dann ganz einfach (na ja, wenn man betonieren kann, jemanden zum Festhalten hat...).

    Kommentar von MissRammstein MissRammsteinMissRammstein

    ok ich klär das mit dem einfach mal :D

    vielen Dank!

  • 2
    Antwort von ferryot ferryot

    Ist recht einfach. Du musst die Betonsockel ca ein viertel der gesammthöhe einbuddeln, dann die Stahlfüße hinein und mit der Wasserwaage ausrichten. Die Holzträ#ger einschrauben, unbedingt genügend Diagonale einbauen, dann die Dachkonstruktion drauf und zum Schluss Wellblech, Regenrinne und Windschutzkante dran, fertig.

    Kommentar von MissRammstein MissRammsteinMissRammstein

    was genau ist ne Windschutzkante? den Rest versteh ich einigermaßen aber das wort kenn ich nicht! :)

    Trotzdem scho mal danke!

  • 1
    Antwort von AnnaM1980 AnnaM1980

    Hallo MIss Rammstein,

    mal von Frau zu Frau, wir wollen ja nich noch weuter danach Ärger oder gar Arbeit mit dem Carport haben, daher ist die richtige Bauweise das A undO!!! mal im Ernst, wie die anderen schon erwähnt haben , kann es passieren das etwas "passiert" und dann steht man als Hobby-Heimwerker in der Bedrängnis und der Erklärnot! und im Endeffekt hätte man sein Carport dann gleich vom Profi fix und ffertig montieren lassen können... es gibt Anbieter von Carportherstellern die auch nur die Bauanleitung bzw. den Bauplan zeichnen und bereitstellen, mein Tipp... http://www.carports.de , da haben wir auch unseres her, es gibt da die Möglichkeit kostenlos Angebot einzuholen sowie auch anzurufen... einfach Service nutzen :)

    viel Glück und Erfolg!

    wünscht die Anna :)

  • 1
    Antwort von boxenshop boxenshop

    Guten Tag Miss Ramstein. Die bisherigen Antworten sind ja gut gemeint, jetzt kommt das ABER: Ein Carport braucht eine statische Berechnung. Auch wenn mann keine Baugenehmigung braucht, ist man in der Produkthaftung (auch wenn man selbst etwas zusammen nagelt) Passiert etwas, dann fragt der Gesetzgeber sofort nach der Statik und den Standsicherheitsnachweis. Warum muss es Holz sein ? Holz muss immer gepflegt werden. Wenn man 1 Jahr nichts macht, dann hat man für ewig einen Schandfleck. Und wer streicht jedes Jahr seinen Carport? Für 2150 Euro gibt es schon einen soliden Stahlcarport in der Länge 5,15m und der Breite wahlweise 2,55/2,76 oder 2,97m von der Fa. Siebau. Incl. Statik und Fundamentplan. Und wenn man noch etwas gutes tun will, dann sollte man das Stahl Trapezdach mit einer Antikondensatbeschichtung versehen. Vor allem, man hat eine absolut sichere Lösung. Übrigends sollte man den Carport bei der Gebäudeversicherung melden. Denn im Schadensfall zahlt diese die Reparaturkosten (vorraussetzung hier natürlich wieder die vorhandene Statik). Übrigends, wenn ein Carport zusammmenbricht (Schneelast beachten) oder davonfliegt (Verankerung auf den Fundamenten beachten)und es werden Kinder oder Personen geschädigt, ist man ohne Statik angeschmiert. Mancher Handwerker, der sich nicht an die allgemeinen Regeln hält, der landet durch solche Nachlässigkeiten nachweislich im Knast. Fazit: Selbstbauen OK, aber nur mit geprüften und zugelassenen Produkten. Infos findet man z.B. unter www.siebau-carport.de

    Kommentar von anjanni anjannianjanni

    Entschuldige mal, aber ich habe bereits einen Tag vor Dir geantwortet - und auf eine statische Berechnung hingewiesen. So viel verstehe ich davon auch als Frau...

    Und wir haben inzwischen im Freundeskreis mehrere Carports gebaut, aus Holz, "maßgeschneidert", genau so, wie es jeweils dahin paßt.

    Mein Holzfachhändler macht auch die statische Berechnung für mich, darauf kann ich mich verlassen.

    Unser selbst zusammengebasteltes Gestell steht jedenfalls schon mehr als ein Jahr, hat Schneelasten und Stürme ausgehalten... Und auch bei den Freunden stehen die Teile schon etwas länger bei Wind und Wetter...

  • 0
    Antwort von donnarascher donnarascher

    ..kannst auch mal bei http://www.exklusivcarport.de schauen, da ist eine Seite mit den Landesbauordnungen.

  • 0
    Antwort von DagobertBerlin DagobertBerlin

    Hallo in die Runde, der letzte Beitragende hat wirklich recht, ein Carport ist nicht eine Schaukel, sondern ein komplexes Gebäude bei dem auf viele Dinge zu achten ist. Das man keine Baugenehmigung braucht heißt erstmal gar nichts und wenn etwas passiert, dann ist es meist zu spät.

    Also achte auf jeden Fall auf Themen wie Statik, gültiges Baurecht und natürlich auch sehr gutes Material.

    Wenn man ein bisschen googelt findet man ein paar passende Anbieter wie z.B. carporte.de oder http://www.carports.de

    Grüße- Dago

  • 0
    Antwort von DagobertBerlin DagobertBerlin

    Hallo in die Runde, der letzte Beitragende hat wirklich recht, ein Carport ist nicht eine Schaukel, sondern ein komplexes Gebäude bei dem auf viele Dinge zu achten ist. Das man keine Baugenehmigung braucht heißt erstmal gar nichts und wenn etwas passiert, dann ist es meist zu spät.

    Also achte auf jeden Fall auf Themen wie Statik, gültiges Baurecht und natürlich auch sehr gutes Material.

    Wenn man ein bisschen googelt findet man ein paar passende Anbieter wie z.B. carporte.de oder http://www.carports.de

    Grüße- Dago

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    Antwort von Tobsen1981 Tobsen1981

    Hi,

    also gerade beim Dach könnte es schwierig werden. Erstmal musst Du Dir überlegen, welche Dachform (Flachdach, Pultdach, Walmdach etc) Du nutzen möchtest. Es sollte auf jeden Fall abschüssig genug sein, damit das Wasser ordentlich abläuft. Ansonsten kann sich Staunässe bilden. Weitere Infos auch hier: http://www.carport-selber-bauen.de/carport-dach

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