Habe mir bisher nie eine Firewall installiert, da ich mit meiner Anti-Viren Software stets keine Probleme mit Viren oder ähnlichem hatte. Mein Freund beteuert mir jetzt allerdings, dass man heutzutage definitv eine Firewall bräuchte. Stimmt das oder genügt eine gute Anti-Viren Software?

Eine Fire-Wall schützt vor allem vor Zugriffen von Aussen. Virenscanner prüfen den eigenen Rechner. Das sind doch zwei verschiedene Funktionen.

Das ist wie beim Motorradfahren: Der Helm allein ersetzt nicht die übrige Schutzkleidung. Du brauchst unbedingt beides. Ohne Firewall kann ein Fremder ohne Probleme über das Internet komplett über Deinen Rechner inklusive aller Daten verfügen, kann lesen, schreiben, löschen - im Prinzip alles was er will.

Ich habe eine Firewall und es stimmt das man eine braucht weil die Viruse immer besser werden.
Mein Rat:"Es lohnt sich eine Firewall zu kaufen".
Eine Firewall ist wohl wichtig heutzutage, allerdings ist sie nicht das Sicherheitsallheilmittel.
Mit einer Personal- Firewall wie Keerio, Sygate, Zonealarm oder auch der Windows- Firewall kann man * bestimmen, welche deiner Programme "raustelefonieren"
Sie können defekte und manipulierte IP- Pakete erkennen und verwerfen
evtl. böses verhalten (Portscans oder ähnliches) erkennen und gegenmaßnahmen ergreifen
eingehende verbindungen blockieren
letzteres tut ein Router auch. Lies das Handbuch deine Routers (so du einen benutzt) und nutze dessen Firewall, um dein gesamtes Netz zu schützen.
Gegen Viren schützen Firewalls nicht. Man kann allerdings die Angriffsfläche verkleinern, indem man Ports schließt oder ähnliches. das kann man aber auch erreichen, indem man auf diesen Ports keine Dienste lauschen lässt, also unbenötigte Dienste deaktiviert oder so konfiguriert, dass sie nur lokal im eigenemn Heimnetz verfügbar sind.
Ein benutzter Dienst ist auch mit Firewall verwundbar, denn dessen verbindungen werden ja von der Firewall durchgelassen.
Viel Firewalls wollen dem Bnutzer zeigen, wie gut sie sind. Deshalb stehen dann da so Sachen wie: 1034 Angriffe geblockt. Diese "Angriffe" sind aber harmloses Zeug, wie Pings vom Provider, ob die Verbindung noch steht oder Portscans (nein, Portscans tu nicht weh, auch wenn sie zur Vorbereitung von Angriffen genutzt werden) oder normale, erwünschte Verbindungsversuche von aussen (die sind normal für alles, das peer2peer funktiniert)
kurzes Fazit damit klar wird, was ich meine: eine Firewall ist gut und nicht unnötig, aber man darf nicht glauben, "ich hab ne firewall, ich bin sicher" die windowsfirewall ist okay, wenn man sie ordentlich einstellt. Viel wichtiger sind: * nicht mit einem Admin- Account arbeiten
aktuelle Virensignaturen
nur Software aus vertrauenswürdigen Quellen
Hirn einschalten am Computer
Grüße

Du solltest dir eine Firewall instalieren . Die gibt es auch kostenlos im Internet , auf dauer . Zum Beispiel diese : http://www.netzwelt.de/software/3678-zonealarm.html
Ich habe beides und würde auch sagen das es sicherer mit einer firewall ist. Es gibt einige Viren die die Anti-Viren-Software nicht erscannt.
Bei derzeit ca. 4000 neuen Malware-Versionen pro Tag (inkl. Viren, Trojaner, Hackertools, Hoaxes, Würmer, Jokes, Dialer, Spyware, ...) dürften rund zwei Drittel aller Attacken auf Trojaner und Hackertools entfallen. Gegen diese schützt dich ein reiner Virenscanner völlig unzureichend. Allerdings nützt dir eine einfache zusätzliche Firewall-Lösung auch nicht wirklich viel.
Du solltest dir eine Sicherheitssoftware besorgen, die neben der klassischen Funktion eines Virenscanners und einer Firewall auch über eine gute sogenannte Proaktive Erkennung verfügt (Stichwort Verhaltensanalyse).
Die herkömmlichen Signatur-basierenden Softwarelösungen bieten derzeit nur noch eine Erkennungsrate von 40% - 60% an. Ohne proaktive Systemkomponenten bist du leider nur unzureichend geschützt. (mehr Informationen z.B. unter folgender URL: http://www.av-test.org)