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Braucht man eine Firewall oder genügt eine gute AntiViren Software?

gefragt von gernoth222 am 14.02.2008 um 10:07 Uhr

Habe mir bisher nie eine Firewall installiert, da ich mit meiner Anti-Viren Software stets keine Probleme mit Viren oder ähnlichem hatte. Mein Freund beteuert mir jetzt allerdings, dass man heutzutage definitv eine Firewall bräuchte. Stimmt das oder genügt eine gute Anti-Viren Software?


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Indy72
beantwortet von Indy72 am 14. Februar 2008 10:11
3x
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Eine Fire-Wall schützt vor allem vor Zugriffen von Aussen. Virenscanner prüfen den eigenen Rechner. Das sind doch zwei verschiedene Funktionen.


dock69
beantwortet von dock69 am 14. Februar 2008 12:22
3x
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Das ist wie beim Motorradfahren: Der Helm allein ersetzt nicht die übrige Schutzkleidung. Du brauchst unbedingt beides. Ohne Firewall kann ein Fremder ohne Probleme über das Internet komplett über Deinen Rechner inklusive aller Daten verfügen, kann lesen, schreiben, löschen - im Prinzip alles was er will.


Tiger77
beantwortet von Tiger77 am 14. Februar 2008 10:09
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Ich habe eine Firewall und es stimmt das man eine braucht weil die Viruse immer besser werden.

Mein Rat:"Es lohnt sich eine Firewall zu kaufen".

Kommentar von 6bde64de31a93ecf6d9d83860f720248smalldock69 am 14. Februar 2008 12:19

Eine gute Firewall muss man nicht unbedingt kaufen - Zonealarm gibt es kostenlos im Netz.

Kommentar von D4b5a6b100ffc7d9fb8f856e15a63b81smalleedan am 14. Februar 2008 21:24

Benutze ich auch seid Jahren erfolgreich. Gruß eedan


mattis
beantwortet von mattis am 15. Februar 2008 11:23
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Eine Firewall ist wohl wichtig heutzutage, allerdings ist sie nicht das Sicherheitsallheilmittel.

Mit einer Personal- Firewall wie Keerio, Sygate, Zonealarm oder auch der Windows- Firewall kann man * bestimmen, welche deiner Programme "raustelefonieren"

  • Sie können defekte und manipulierte IP- Pakete erkennen und verwerfen

  • evtl. böses verhalten (Portscans oder ähnliches) erkennen und gegenmaßnahmen ergreifen

  • eingehende verbindungen blockieren

letzteres tut ein Router auch. Lies das Handbuch deine Routers (so du einen benutzt) und nutze dessen Firewall, um dein gesamtes Netz zu schützen.

Gegen Viren schützen Firewalls nicht. Man kann allerdings die Angriffsfläche verkleinern, indem man Ports schließt oder ähnliches. das kann man aber auch erreichen, indem man auf diesen Ports keine Dienste lauschen lässt, also unbenötigte Dienste deaktiviert oder so konfiguriert, dass sie nur lokal im eigenemn Heimnetz verfügbar sind.

Ein benutzter Dienst ist auch mit Firewall verwundbar, denn dessen verbindungen werden ja von der Firewall durchgelassen.

Viel Firewalls wollen dem Bnutzer zeigen, wie gut sie sind. Deshalb stehen dann da so Sachen wie: 1034 Angriffe geblockt. Diese "Angriffe" sind aber harmloses Zeug, wie Pings vom Provider, ob die Verbindung noch steht oder Portscans (nein, Portscans tu nicht weh, auch wenn sie zur Vorbereitung von Angriffen genutzt werden) oder normale, erwünschte Verbindungsversuche von aussen (die sind normal für alles, das peer2peer funktiniert)

kurzes Fazit damit klar wird, was ich meine: eine Firewall ist gut und nicht unnötig, aber man darf nicht glauben, "ich hab ne firewall, ich bin sicher" die windowsfirewall ist okay, wenn man sie ordentlich einstellt. Viel wichtiger sind: * nicht mit einem Admin- Account arbeiten

  • aktuelle Virensignaturen

  • nur Software aus vertrauenswürdigen Quellen

  • Hirn einschalten am Computer

Grüße


odemtann
beantwortet von odemtann am 14. Februar 2008 10:15
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Du solltest dir eine Firewall instalieren . Die gibt es auch kostenlos im Internet , auf dauer . Zum Beispiel diese : http://www.netzwelt.de/software/3678-zonealarm.html





anonym
beantwortet von Rabbit7 am 14. Februar 2008 10:08
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Ich habe beides und würde auch sagen das es sicherer mit einer firewall ist. Es gibt einige Viren die die Anti-Viren-Software nicht erscannt.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 14. Februar 2008 10:14
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beides ist notwendig und wichtig


anonym
beantwortet von OpaGugel am 14. Februar 2008 18:56
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Bei derzeit ca. 4000 neuen Malware-Versionen pro Tag (inkl. Viren, Trojaner, Hackertools, Hoaxes, Würmer, Jokes, Dialer, Spyware, ...) dürften rund zwei Drittel aller Attacken auf Trojaner und Hackertools entfallen. Gegen diese schützt dich ein reiner Virenscanner völlig unzureichend. Allerdings nützt dir eine einfache zusätzliche Firewall-Lösung auch nicht wirklich viel.

Du solltest dir eine Sicherheitssoftware besorgen, die neben der klassischen Funktion eines Virenscanners und einer Firewall auch über eine gute sogenannte Proaktive Erkennung verfügt (Stichwort Verhaltensanalyse).

Die herkömmlichen Signatur-basierenden Softwarelösungen bieten derzeit nur noch eine Erkennungsrate von 40% - 60% an. Ohne proaktive Systemkomponenten bist du leider nur unzureichend geschützt. (mehr Informationen z.B. unter folgender URL: http://www.av-test.org)


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