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Bei welcher Drehzahl fährt man einen Diesel

gefragt von NicoleFNicoleF am 21.04.2008 um 9:47 Uhr

Wir haben ein neues Auto - erstmals einen Diesel. In der Fahrschule habe ich gelernt, dass man Autos zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen fährt, der Diesel scheint aber am leisesten zu schnurren, wenn er um die 2000 Umdrehungen fährt, bei 2500 wird er schon laut. Also: Wie geht's richtig?


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anonym
beantwortet von dolabella am 21. April 2008 10:02
3x
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Die Fahrschuldrehzahl war wahrscheinlich für einen Ottomotor gedacht. Wenn Du das Niveau von einer Maximaldrehzahl von 6000 U/min (Otto) auf 4000 U/min (Diesel Direkteinspritzer) herunterrechnest, landest Du bei 1500-2000 U/min. Irgendwo im Bereich zwischen 1500 und 2500 wird auch das maximale Drehmoment liegen, da wirst Du den besten spezifischen Verbrauch erreichen.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 21. April 2008 10:03
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Ein Diesel wird immer mit weniger Touren auskommen als ein Benziner. Ich bin selten mehr als 2000 U/min gefahren


Gartenfee1971
beantwortet von Gartenfee1971 am 21. April 2008 09:51
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Also ich fahre auch einen Diesel. Ich hab ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass er bei 2000 U/min am ruhigsten läuft, außerdem spart man da Treibstoff. Wenn ich auf der Autobahn fahre, beschleunige ich, so dass er bei ca. 3000 U/min läuft und dann schalte ich in den nächsten Gang. Ich wünsche Euch viel Spaß mit Eurem neuen Auto und allzeit unfallfreie Fahrt.


anonym
beantwortet von lamouroso am 21. April 2008 09:52
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Betriebs-Anleitung beachten wegen der Garantie. Da steht drin mit welcher Tourenzahl gefahren werden soll.


germana
beantwortet von germana am 21. April 2008 09:54
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Wir fahren nur Diesel, ich schaue kaum auf die Drehzahl, wenn er zu laut wird schalte ich hoch. im Schnitt sind es zwischen 2000 im unteren Gang und 2500 Umdrehungen in den höheren Gängen, denn die Drehzahl fällt, sobald auch hochgeschaltet wird. Fruher hatten wir keinen Drehzahlmesser drin und ich bin nur nach Gefühl gefahren. Beim Überholen sollte die Drehzahl hochgezogen werden. Ein Diesel ist immer lauter als ein Benziner.



anonym
beantwortet von Simsalabumm am 23. April 2009 00:39
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Moderne Diesel besitzen meistens einen oder zwei Turbolader.

Der Unterschied zu einem Benziner besteht darin, dass der Diesel bereits im unteren Drehzahlbereich ein großes Drehmoment zur Verfügung stellt, und daher schlecht abgewürgt werden kann. Bei Dieseln mit Single-Turbo hat man den besten Bumms zwischen 1800-3000 rpm, bei einigen auch schon ab 1600, abhängig vom eingesetzten Lader (Massenträgheitsmoment). Bei Dieseln mit Biturbo setzt ab ca. 3000 rpm der zweite Bumms ein und man kann bis 5000 rpm nochmal richtig gut beschleunigen. Da der Lader für die niedrigen Drehzahlen kleiner ausgelegt ist als bei Single-Turbos kommt der Biturbo schon ab ca. 1200-1400 rpm (? oder sogar früher) . Die Beschleunigungscharakteristik bei Biturbos ist aber eher wie bei Benzinern. Unten herum nicht so der Bumms wie bei Single-Turbos aber dafür Drehzahlhungrig.

Wie es sich bei Saugdieseln verhält weiss ich nicht - evtl. über das gesamte Drehzahlband keine Leistung fg


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