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crazyratcrazyrat
Als Streusalze sind Natriumchlorid (NaCl), Magnesiumchlorid (MgCl2), Calciumchlorid (CaCl2) und Magnesiumchlorid-Calciumchlorid-Salzmischungen in Gebrauch. Das übliche Streusalz besteht aus Natriumchlorid, auch Steinsalz oder Kochsalz genannt. Als natürliche Begleitstoffe kommen unlösliche Bestandteile, z.B. Ton, und andere Salze, z.B. Calciumsulfat bzw. Gips, vor. Natriumchlorid ist das preiswerteste Auftausalz und eignet sich für Temperaturen von –1 °C bis –10 °C, während bei tieferen Temperaturen Magnesium- und Calciumchlorid besser geeignet sind. Dementsprechend ist es das in Deutschland zur Eisfreihaltung von Straßen am häufigsten verwendete Streusalz. Der Durchschnittsbedarf liegt bei ungefähr 1,5 Millionen Tonnen pro Saison, schwankt jedoch je nach Stärke des Winters enorm.
Feuchtsalz, das heißt die Verwendung von Calciumchlorid- oder Magnesiumchlorid-Lösungen, haftet im Gegensatz zum Natriumchlorid-Trockensalz besser auf der Straße und besitzt eine höhere Tauwirkung; dadurch ist es bei Glatteis effektiver. Durch das verminderte Verwehen von Feuchtsalz kann sich der Salzverbrauch verringern. Neben den damit verbundenen geringeren Kosten vermindert sich die Salzzufuhr in den Boden, die schädigende Wirkung auf Bäume und Pflanzen sowie auf die korrosionsgefährdeten Bauteile (Brücken, Kraftfahrzeuge). Andererseits bewirkt das besondere Haftvermögen zugleich ein längeres Verweilen auf Karosserien, Brückenbauwerken und Vegetation, so dass speziell im innerstädtischen Bereich vermehrt Kontaktschäden auftreten können. Das Streuen von Feuchtsalz findet bereits seit Jahren eine starke Verbreitung.
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geisje1992 bei - 20 grad
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Marten94 -18°C wirkts nicht mehr!
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