Frage von Cleopady, 317

Zu wenig Wechselgeld erhalten: Betrug?

Heute war ich mit meinem Freund in einem Restaurant was essen. Als ich die Rechnung forderte, kam die Kellnerin sehr gestresst und sagt das macht 28 Euro OHNE mir eine Rechnung zu geben. Ich habe ihr einen 50 Euro Schein gegeben. Als ich das Geld das 2. mal anschaute fällt mir auf, dass sie mir nur einen roten Schein (10) anstatt 2 Zehner oder eben einen Zwanziger gegeben hat. Als ich hochschaute war sie schon schnell weggehuscht und in die Küche gehuscht. Ich bin hinterher gelaufen und wartete draußen. Nach ca. 1 Minute kam sie raus und ich habe gesagt, sie habe mir 10 Euro zu wenig gegeben. "Das kann nicht sein" war die Antwort. Ich wurde sehr sauer und forderte meine 10 Euro. Daraufhin hat man ihr angesehen wie verunsichert sie war. Sie verschwand und erscheinte 2 Minuten später mit dem Geschäftsführer: "Tut mir leid sowas ist leider noch nie vorgekommen, aber leider können wir da nichts machen. Ich stehe voll hinter meinen Angestellten. Ich kann ihn anbieten ihre Nummer dazulassen. Nach dem Kassensturz heute Abend werden wir sehen, ob 10 Euro zu viel da sind." Die freche Bedienung meinte noch zu kommentieren " Da müssen sie das direkt sagen und nicht erst 10 Minuten später" Es war MAXIMAL 1 minute später und sie kann sich nicht erinnern ... Ich und mein Freund haben wütend unsere Sachen genommen und haben noch den Kassenbeleg gefordert, den wir bis dahin immer noch nicht bekommen hatten, und sind gegangen.

Mein Vater rät mir nun den Laden wegen Betrug anzuzeigen, da ich ja auch einen Zeugen am Tisch habe...

Was denkt ihr darüber?

Antwort
von TamraElara, 147

Ich würde nicht überreagieren. Fehler passieren immer mal wieder und es muss keine Absicht gewesen sein.

Ihr habt eine Bestellung aufgegeben und das Essen auch bekommen. In der Regel heißt das, es gibt einen Beleg für die Küche und ist damit auch gelistet. Die Mahlzeiten werden meistens dokumentiert, damit später alles ab- und gegengerechnet werden kann. Eure Kellnerin kann eigentlich keine Mahlzeit abrechnen, die nicht über die Küche gelaufen ist. Sie kann sich also die Bezahlung dafür nicht einfach in die Tasche stecken, ohne dass es auffällt.

Die meisten Kassiererinnen müssen Fehlbeträge auch aus der eigenen Tasche ausgleichen. (war zumindest bei mir damals so, als ich in der Gastronomie gejobt habe) War zuviel in der Kasse und es hat sich vorher jemand gemeldet, weil er dachte, er hätte zuwenig rausbekommen, hat derjenige es zurückbekommen. So etwas passiert. Niemand ist perfekt.

War zuviel in der Kasse und es hat sich niemand gemeldet, blieb die Kohle bei der Geschäftsleitung. War zuwenig in der Kasse, musste man den Betrag ausgleichen.

Also an eurer Stelle würde ich erst einmal abwarten und gegebenenfalls morgen nochmal nachfragen.

Das mit der Rechnung ist dumm. Schludrigkeit muss aber nicht unbedingt mit gewolltem Betrug gleichzusetzen sein. Gerade wenn sie im Stress war. Das heißt nicht, dass ich es gutheiße, aber es muss halt nicht gleich eine Betrugsabsicht dahinter stecken.

LG TE



Kommentar von Dackodil ,

Eine gute ausgewogene Antwort.

Welchen Grund kann es da für einen Downvote geben?

Die Möglichkeit, anonym Downvotes zu verteilen ist echt übel und sollte wieder abgeschafft werden.

Antwort
von Interesierter, 154

Die Anzeige wird nichts bringen, da hier keine Straftat vorliegt oder zumindest nicht beweisbar ist. Für eine Straftat müsstest du beweisen, dass die Bedienung dir absichtlich zu wenig Geld gegeben hat. 

Du wirst schon arge Probleme bekommen, überhaupt deine Forderung an sich zu beweisen. 

Richtig wäre gewesen, sofort einen Kassensturz zu machen. Je nachdem, ob sie 10 € zu viel in der Kasse gehabt hätte oder nicht, hätte man so feststellen können, wer denn nun die Wahrheit sagt. 

Kommentar von Cleopady ,

ich habe ja einen Zeugen (Freund) der das ja genau gesehen hat wie 10 Euro fehlen?

Kommentar von Interesierter ,

Die Aussage ist aber nicht viel wert. Maximal 10 €. 

Selbst wenn dein Freund das ganz genau gesehen hat und auch bezeugen kann, kannst du damit lediglich beweisen, dass die Dame falsch herausgegeben hat. Damit hast du Anspruch auf 10 €. 

Für eine Anzeige müsstest du aber nachweisen, dass sie dir absichtlich 10 € zu wenig gegeben hat. Der Nachweis des Vorsatzes kann durch die Aussage deines Freundes nicht geführt werden. 

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Inter:  Wenn dir eine Kassiererin zu wenig Wechselgeld raus gibt, du daraufhin reklamierst, sie sich aber stur stellt - was dann?

Kommentar von Interesierter ,

Hatte ich doch schon geschrieben: Sofortiger Kassensturz!

Der Geschäftsführer hat ja angeboten, nach der Kassenabrechnung den Fragesteller zu informieren, ob die Kasse stimmte oder nicht. 

Diesen Kassensturz hätte man auch vorverlegen können. Ein Wink mit dem Rufen der Polizei hätte da sicherlich genügt. 

Nun wird der Beweis nicht mehr zu führen sein. 

Auf der einen Seite die Bedienung mit ihrer Aussage und der Geschäftsführer, der die Kasse nachgerechnet hat, auf der anderen Seite die Fragestellerin mit ihrem Freund als Zeugen. 

Selbst wenn herauskommt, dass die Kellnerin falsch herausgegeben hat, ist das maximal 10 € wert, da der Nachweis des Vorsatzes, der zwingende Voraussetzung für den Straftatbestand des Betruges ist, nicht geführt werden kann. 

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Den Kassensturz kann die Kassiererin auch verweigern und der Geschäftsführer viel erzählen.

Kommentar von Interesierter ,

Dann gleich die Polizei holen! 

Für eine Verurteilung wegen Betruges brauchst du BEWEISE!

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Die gab es in dem Fall nicht wirklich. Gut, der Zeuge konnte bestätigen das der Fragesteller einen 50 € Schein heraus gegeben und nur einen 10  € Schein zurück bekommen hat.

Mehr Beweise gab es nicht. Nur das die Kellnerin sehr schnell agierte.

Kommentar von Interesierter ,

Der Aussage des Freundes steht die Aussage des Geschäftsführers gegenüber, der ja später die Kasse abgerechnet hat. Was dabei rauskam, wissen wir nicht. Vielleicht kam ja wirklich raus, dass 10 € zu viel in der Kasse waren. Vielleicht hat die Kasse auch gestimmt. Daraus liesse sich allenfalls beweisen, ob die Kellnerin falsch herausgegeben hat oder nicht. Einen Beweis für Vorsatz sehe ich hier nicht und wenn du ehrlich bist, siehst du ihn auch nicht.

Aus dem schnellen Agieren der Kellnerin willst du nun den Vorsatz zimmern? Aus dem Einsatz des Geschäftsführers für seine Angestellte willst du eine Mittäterschaft ableiten? 

Sorry, aber mehr als 10 € ist der Streit nicht wert. Strafrechtlich kommst du da nicht weit. 

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Was hätte der Fragesteller denn machen sollen, um an sein Geld zu gelangen?

Kommentar von Interesierter ,

1. Sofort bei Empfang des Geldes reklamieren. Ob man nun einen oder zwei 10 Euro-Scheine in die Hand bekommt, merkt man sofort und nicht erst auf den zweiten Blick. 

2. Sofort den Kassensturz verlangen. Drohung mit sofortigem Anruf bei der Polizei. Glaubst du der Geschäftsführer hätte Lust darauf gehabt, dass die Polizei in seinem Laden auftaucht? Der hätte die 10 € auch ohne Kassensturz rausgerückt. 

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Das ist nicht gesagt.

In der Zeit in der die Polizei kommt, kann er die Kasse auch manipulieren. Alles denkbar.

Sowas kann jeden jederzeit passieren und am Ende hat man die A Karte.

Kommentar von Interesierter ,

Glaubst du allen Ernstes, der Geschäftsführer würde wegen 10 € die Polizei in seinem Restaurant haben wollen?

Wenn du das Handy rausholst und ihm sagst, dass du jetzt die Polizei holst, gibt er dir ohne weitere Worte das Geld!

An diesem Punkt geht es gar nicht mehr darum, ob die 10 € nun in der Kasse sind oder nicht. Die Polizei im Laden ist für einen Gastwirt ein absolutes NoGo, da der Schaden einer solchen Aktion für sein Geschäft viel größer ist, als die 10 € um die hier gestritten wird. 

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Fazit:  Betrug, nur schwer nachweisbar.

Kommentar von Interesierter ,

Richtig! Das hatte ich schon in meinem Eingangskommentar geschrieben. 

Die Vermutung steht zwar im Raum, aber ich sehe hier keinen Beweis. Ohne Beweis des Vorsatzes verläuft die Anzeige im Sande.

Theoretisches Recht ist das, was in den Gesetzbüchern steht. Praktisches Recht ist das, was man vor Gericht beweisen kann. 

Antwort
von LittleBriarRose, 127

Also das ist schon ziemlich dreist!!! Aber ich persönlich würde wegen den 10 Euro keine Anzeige machen. Geht nächstes Mal einfach in ein anderes Restaurant. Als Jura Studentin denke ich auch, dass es sehr schwierig wird einen Betrug im geschilderten Fall nachzuweisen...der einzige Zeuge ist dein Freund, es ist von vornherein davon auszugehen, dass er dich in Schutz nimmt (aus der Sicht eines objektiven Dritten).

Jedenfalls solltest du dich nicht so aufregen, die Kellnerin ist es bei solch einer Dreistigkeit einfach nicht wert!!!

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Dann macht die Kellnerin und deren Chef aber weiter mit ihren kriminellen handeln.

Kommentar von LittleBriarRose ,

Das Problem ist einfach, das man bestenfalls die 10 Euro zurückbekommen wird. In solchen Fällen ist es fast unmöglich zu beweisen, dass die Kellnerin absichtlich falsch ausgezahlt hat...

Außerdem würde ich mal schauen, inwieweit das Restaurant im Internet präsent ist und dann einen entsprechenden Kommentar hinterlassen. Ich glaube ein schlechtes Image und der mögliche Verlust von Kunden sind eine bessere Bestrafung als die, welches das Gesetz vorsieht.

Schließlich muss man aber selbst wissen,  ob man eine Anzeige stellt oder nicht:)

Antwort
von nalyso, 135

Wahrscheinlich hat die Kellnerin Geldprobleme oder ähnliches. Ich würde eher die Kellerin anzeigen als den ganzen Laden weil das ja in dem Falle der Geschäftsführer ja nichts dafür kann das die Kellnerin klaut, bzw. zu ihrem Zweck betrügt.

Antwort
von ShadowBrother, 138

Ich sehe es persönlich eher als versehen und nicht als betrug.
Es ist klar das man nicht später von der Geschäftsleitung Geld verlangen kann, auch wenn es angemessen war.

Kommentar von Cleopady ,

Die Bedienung ist ja wirklich direkt nachdem sie das Geld in der Hand hatte weggegangen...

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Und genau das begründet den Betrug. Vor allem unter dem Aspekt, dass es keine Rechnung gab.

Kommentar von Cleopady ,

Also Anzeige wegen Betrug ja nein? Die Rechnung habe ich ja erst ganz am Ende nach Aufforderung bekommen. Das war das erste mal in meinem Leben, dass ich keinen Kassenbeleg direkt beim bezahlen bekommen habe

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Ja. Anzeige.

Wichtig ist, dass du den genauen Ablauf bei der Anzeige schilderst.

Kommentar von ShadowBrother ,

Ich persönlich finde es unnötig, aber na gut.. Deine Sache.

Antwort
von FachGoldAnwalt, 119

Ganz klarer Betrug. Das mit den Stress wird wohl Absicht gewesen sein. Gut das du den Zeugen dabei hattest.

Man sollte es auf eine Anzeige ankommen lassen. Sonst machen die das immer wieder. Auch wie der Geschäftsführer reagiert hat, war typisch.

Ist totaler Unsinn das sowas angeblich vorher noch nie passiert sein soll. Die haben sich sicherlich abgesprochen.

Kommentar von Interesierter ,

Wo du hier einen Straftat in Form eines Betruges siehst, erschliesst sich mir nicht. 

Eine Anzeige bringt gar nichts. Selbst wenn die Dame falsch herausgegeben hat, was ja an sich schon zu beweisen wäre, fehlt für den Vorwurf des Betruges immer noch der Nachweis des Vorsatzes. 

Mit dem Vorwurf des Betruges wäre ich weiterhin recht vorsichtig, speziell im Zusammenhang, die Bedienung hätte sich mit dem Geschäftsführer abgesprochen. Da ist schnell der Straftatbestand der Üblen Nachrede erfüllt. 

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Ich bleibe dabei das es ein Betrug, bzw. eine Unterschlagung war.

Wie soll sich denn der Fragesteller denn verhalten? Er hätte die Kellnerin auch festhalten können/müssen.

Sonst kann ja jeder jederzeit falsch raus geben. Stichwort Supermarktkasse.

Ohne Rechnung kann es ja nur Betrug sein.

Kommentar von Interesierter ,

Drehen wir den Spieß doch mal um. Wer sagt denn, dass der Betrüger hier nicht der Gast war, der die Kellnerin um 10 € betrügen wollte?

Für einen unbeteiligten Dritten wird das schwer zu beurteilen sein. 

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Möglich.

Mich hat mal an 4 Tagen innerhalb einer Woche (?) ein und dieselbe Kassiererin versucht zu betrügen.

Jedes mal gab sie zu wenig Wechselgeld heraus. Jedes mal merkte ich es sofort bei der Geldübergabe.

Die Ausreden der Kassiererin deuteten nach meiner Menschenkenntnis klar auf Betrug hin.

Ich redete mit ihr dann nach dem vierten Mal Small Talk. Machte keine direkten Vorwürfe. Dennoch:  Seitdem hat sich diese Kassiererin nie wieder "verrechnet".

Dafür probiert es eine andere im selben Supermarkt. Und hat es auch mal geschafft.

Zum Glück bin ich mit der Filialleiterin per du. Ich habe es ihr mitgeteilt.

Kommentar von Interesierter ,

Und aus diesen Vorkommnissen, die dir widerfahren sind, schliesst du, dass es sich hier um Betrug handeln muss? 

Dann wäre ja nach deiner Auslegung jedes mal, wenn eine Kassiererin falsch herausgibt, sofort der Vorsatz bewiesen?

Vor Gericht zählen Beweise, die aber hier nicht vorhanden sind. 

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Ja, es kann ja auch ohne Beweise Betrug sein.

Wie hättest du denn reagiert, anstelle des Fragestellers?

Kommentar von Interesierter ,

Ja, es kann Betrug gewesen sein, aber im deutschen Strafrecht musst du für Betrug Vorsatz nachweisen. Ein Betrugsvorwurf ohne Beweis des Vorsatzes geht regelmäßig ins Leere.

Die richtige Reaktion habe ich dir weiter oben geschrieben.

Antwort
von BalTab, 100

Betrug erfordert Vorsatz. Der ist hier nicht zu erkennen oder zu beweisen.

Außerdem ist das ziemlich Kindergarten, wegen 10 Euronen so ein Faß aufzumachen

UND man hat dir gesagt, das man beim "Kassensturz" auf diese Differenz achten wird und dir das dann zurück gibt

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Letztendlich kann man Vorsatz quasi nie beweisen.

Hier sprechen die Umstände klar gegen die Kellnerin.

Kommentar von BalTab ,

Die Umstände sprechen eben NICHT "ganz klar" gegen die Kellnerin. Ein Irrtum ist nicht auszuschließen!

ZEHN EURO! Weißt du, was das bedeutet? Die Polizei wird zähneknirschend deine Anzeige aufnehmen, der Staatsanwalt, der die bekommt, wird vor Wut, über diese sinnlose Zeitverschwendung seine Kopf auf die Tischplatte haeun, in DIE Vertefung, wo er sie wegen ähnlicherm Pille-Palle-Kram rein haut, und das Verfahren wegen Geringfügigkeit und mangelndem öffentlichen Interesse einstellen, und dich auf den Weg der Privatklage verweisen. Machst du dass, zahlst du erst mal die Gerichtskosten. FALLS du da Verfahren gewinnen SOLLTEST, zahlt natürlich die Gegenseite, aber da Ganze dauert locker 1 Jahr oder länger.

Kommentar von BalTab ,

Und selbst FALLS du gewinnst: Da gibt maximal eine VERWARNUNG, sonst NICHTS. Weder wird Sie ihren Job verlieren, noch ihr Chef das Restaurant

Kommentar von LittleBriarRose ,

Dankeschön!!! Einige hier machen dem Mädchen so große Hoffnungen und legen alles so aus wie es ihnen passt. Aber unsere Rechtsprechung funktioniert nun mal etwas anders!!!!!

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Sinnlose Zeitverschwendung?

Dann hat er seinen Beruf verfehlt. Er hat nicht nur Vermögensschäden ab 500 € aufwärts zu bearbeiten.

Das hat mit Pille-Palle Kram nichts zu tun. Es geht um das Prinzip.

Bei 500 € Schaden sähe die Beweislage genauso aus. Also sinnlose Argumente.

Kommentar von BalTab ,

Richtig. Sinnlose Argumente. Da du nicht in derLage oder bereit bist, vernünftigen Argumenten zu folgen.


WIESO ZUM TEUFEL fragst du eigentlich um Rat, wenn du doch nicht bereit bist, den anzunehmen?

GEH zur Polizei! MACH DICH ZUM AFFEN! AUF GEHTS!

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Geh mal an die frische Luft. Du verwechselst hier was.

Im Übrigen muss ein Fragesteller nicht jeden Rat annehmen. Schon gar nicht wenn er - wie deiner - nicht hilfreich und nicht logisch ist.

Antwort
von MustiNRW, 112

Ja da ich im Gastronomie auch tätig war sind solche anzeigen meist ohne Erfolg.
Es gibt keine 100% Beweise.
Was möglich wäre zu gucken ob sie meistens ohne Rechnung kassieren, dann machen sie es schwarz also Steuerhinterziehung.

Kommentar von Cleopady ,

wieso ohne Erfolg ich habe doch einen Zeugen?

Kommentar von MustiNRW ,

Die Kellnerin hat bestimmt auch Zeugen Aussage gegen Aussage

Kommentar von Cleopady ,

und wen?

Kommentar von MustiNRW ,

Chef Mitarbeiter könnten alle als Zeugen gelten

Antwort
von Bangerboy069, 48

Das geht ja wohl gar nicht! Bestimmt ist diese Kellnerin eine Crackschl... Bei mir in Frankfurt passiert das auch öfter, aber ich weise Sie direkt zu recht! Auf keinen Fall ruhig bleiben, im Notfall paar kusengs oder Polizei alamieren. War das in der Hood mit den roten Laternen oder wirklich ne Kellnerin? 

Nächstes mal direkt hinterher und anschreien, kenn das Problem, immer wenn ich Brötchen kaufe und mit Lila Schein bezahl... Verliert man den überblick Dikka!

Antwort
von Gwennydoline, 112

Euer Ernst? Wegen 10 Euro jemanden anzeigen, was ihm evtl. seinen Job kostet? Klar ist es nicht ok, wenn sie sich die Kohle eingesteckt hat... aber a) sie wird von der Konfrontation so einen Schreck bekommen haben, dass sie es bestimmt kein 2. mal versucht und b) wer es nötig hat seinen Job wegen 10Euro zu riskieren muss mächtig in der Klemme hocken...
Eine Anzeige wegen  Betrug (!) ist völlig übertrieben.


Kommentar von Cleopady ,

Wenn ich in ein Restaurant gehe, lasse ich mich nachdem ich Trinkgeld gebe nicht noch abziehen. Da ist eine gewisse Grenze überschritten

Kommentar von Gwennydoline ,

Hast scheinbar noch nie einen Fehler gemacht oder bis zum Hals in der Sche*ße gehockt...
Wie gesagt: Es ist nicht richtig was sie getan hat, aber sehe es als "Lehrgeld"...das wird dir nicht nochmal passieren denke ich... und mein Gott - es sind 10 Euro...wer weiß was bei ihr daheim abgeht, warum sie es so nötig hat

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

doline:  Was tangiert es den Fragesteller, was bei der Tante zu Hause abgeht?

Er kann davon ausgehen nicht betrogen zu werden. Generell und erst recht wenn man Trinkgeld gegeben hat.

Auch ein Cent wäre ein Betrug. Nix Lehrgeld.

Wer sagt denn das dies ein Fehler war? Lies die Frage richtig und versteh die Zusammenhänge. Dann kommt man zu dem Schluss, dass es Absicht war.

Kommentar von Gwennydoline ,

Mit "Fehler" meinte ich auch nicht Versehen...
Natürlich will man nicht "betrogen" werden...aber wegen 10 Euro eine Anzeige?! Mein Gott... Es geht hier nicht um ein paar Hundert Euro... den ganzen Stress wegen 10 Euro?
Sowas nennt man nunmal Lehrgeld... musste jeder von uns im Leben irgendwann mal zahlen

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Hallo? Betrug ist Betrug. Und wenn jemand dadurch seinen Job verliert, dann ja wohl zurecht.

Da ist überhaupt nichts übertrieben.

Die Angestellte wird keine Angst um ihren Job haben müssen, wenn der Chef der Auftraggeber des Betrugs war.

Kommentar von Gwennydoline ,

WENN der Chef der Auftraggeber war...aber mal im Ernst - die Gastronomie ist auch nicht mehr das was es mal war. Ein Chef kann es sich nicht leisten schlechte Mundpropaganda zu bekommen. Dass das ein abgesprochenes Ding war kann ich mir kaum vorstellen

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

So wie Angestellte und Chef reagiert haben, kommt man nur zu dem logischen Schluss:   § 263 StGB .

Kommentar von Gwennydoline ,

Wegen 10 Cent würdest du der Dame also auch zur Anzeige raten ... weil es ja eindeutig Betrug ist und man als treuer Verfechter des Gesetzes jeden Betrug zur Anzeige bringen muss?! *kopfschüttel*
Es geht hier um 10 Euro! Man muss nicht alles in kleinkarierten Mustern sehen... Ist doof gelaufen...passiert...jedem von uns. Draus lernen und nach vorne blicken. Wie gesagt: Ich finde es absolut übertrieben!

Kommentar von BalTab ,

Deine Logik möchte ich NICHT haben! Das grenzt ja schon an Verfolgungswahn!!

Kommentar von Gwennydoline ,

Ist mir bewusst, dass das nicht gern gesehen wird... "Gesetze sind da um eingehalten zu werden".... Jap - aber man kann sich auch anpieseln. Sie soll die Anzeige machen wenn sie will - ich würde es nicht tun...mir persönlich wäre das zu doof.
Wo du da den Verfolgungswahn drin siehst ist mir jedoch schleierhaft.

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

Was ist denn, wenn jede Kassiererin so abrechnen würde?

Ihr müsst 13,84 € zahlen, gebt einen 50 € Schein hin und sie gibt 10 € raus und knallt die Kasse zu. Erteilt vielleicht noch Hausverbot. Was dann?

Kommentar von Gwennydoline ,

Zum einen würde es sich hier um eine andere Differenz handeln, zum anderen ist die Sache durch Kameras in Supermärkten besser belegbar, desweiten würde auch sie das nur maximal 2 mal machen, da sich sowas superschnell rumspricht.
In dem Fall der Fragestellerin ist es einfach absolut übertrieben: 10 Euro/unübersichtliche Lage/...
Nicht jede kleinigkeit muss zur Anzeige gebracht werden - wer es machen will solls machen - aber die fragestellerin muss auch mit Kritik rechnen, wenn sie ihr Vorgehen hier hinterfragt. Und meine Kritik ist, dass man sich nicht wegen 10 Euro in so einem Fall mit einer Anzeige rumärgern sollte. Wie gesagt: Draus lernen, den Laden meiden... Reicht vollkommen.

Kommentar von FachGoldAnwalt ,

In den seltensten Fällen wird direkt der Kassenbereich gefilmt.

Sowas muss sich nicht schnell rum sprechen. Aus Angst vor den §§ 186 bis 187 StGB .

Bleibt festzuhalten:  Der Fragesteller hat keinen Fehler gemacht, Kellnerin und Chef bildeten eine ( kurzzeitige oder längere ) kriminelle Vereinigung, betrogen den Fragesteller und eventuell andere Kunden und müssen keine Konsequenzen fürchten.

Kommentar von Gwennydoline ,

Ich kann mit deinen Paragraphen nichts anfangen - klingt super gehoben und wichtig lässt mich als Otto-Normal aber nur vermuten, dass es sich hier um "Üble Nachrede" handelt.
Was die Fragestellerin macht ist ihr Ding! Soll sie sich doch damit herumärgern...mir wäre es die 10 Euro definitiv nicht wert.

Kommentar von LittleBriarRose ,

Am Ende steht dann Aussage gegen Aussage. .. da kannst du noch 10000 Paragraphen dazuschreiben. Das wichtigste in der Rechtsprechung ist doch, dass alles Auslegungssache ist!!! 

Kommentar von Dackodil ,

Au weia. Da sind wir ja schon in gefährlicher Nähe zur Bandenkriminalität.

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